Beiträge von Hobbit

    Hallo Bienenknecht,


    nach den ganzen informationen bzw. Hinweisen auf Bienenkurse hab ich mich gestern erst einmal für einen Varobehandlungskurs in Münster angemeldet. 8 Stunden geballte Infos zu diesem Thema. Bin mal gespannt, was es da so neues gibt. Hab ja schon viel gelesen (z. B. von Liebig, deinen Beitrag von oben plus diverse andere Dokus).


    Gruß Frank

    So ein kleiner Status. Hab eben in die Futterzarge geschaut und konnte aufatmen. Bei Volk 2 (dem fremden Schwarm) waren alle Bienen noch da wo sie hingehören - auf den ehemaligen Mittelwänden. Nur ein paar saßen im Futterglas und holten Futter. Insgesamt sind 7-8 Mittelwände / Gassen prall mit Bienen gefüllt.


    Bei Volk 1 wurde das Futter kaum angenommen. Da ist keine Änderung zu erkennen. Auch hier sind 6-7 Mittelwände / Gassen mit Bienen prall gefüllt. Keine Anzeichen einer Räuberei zu erkennen. Eine ausführliche Durchsicht von Volk 1 wollte ich ggf. am Donnerstag mit meiner Imkerpatin machen (falls die Zeit hat). Sie soll gucken, ob ich alles richtig mache und ob wir die mögliche Königin finden.


    Ab wann sollte man das verengte Flugloch wieder freigeben?


    Die alte Futtertasche von Volk 1 wollte ich am WE rausnehmen - oder ggf. auch am Donnerstag. Mal schauen was sich ergibt. Oder würdet ihr die schon früher rausnehmen? Ich will die ja nicht immer stören.


    Bis später
    Frank

    Ach ja etwas positives ist noch zu vermelden. Bei dem fremden Naturschwarm habe ich gleich die Windel eingeschoben (als Tropfschutz für die Futtertasche sowie für die Kontrolle zum Milbenbefall). Nach zwei Tagen keine einzige Milbe gefunden. Da hatte das schlechte Wetter ja doch noch etwas positives :-)


    Wie würdet ihr dann das Volk auf Milben behandeln? Ich würde dann bis August mit einer AS Behandlung warten oder?

    Ahh eine hab ich noch gefunden


    Zitat

    Außerdem am Flugloch mal beobachten: Polleneintrag?


    --> Ja Polleneintrag gab es beim Volk 1 - also beim kleineren Volk. Und das Volk wurde von meiner Patin vor ca. einer Woche eingeschlagen und saß sofort auf Rähmchen.

    Zitat

    hier meintest Du aber Dein Volk EINS oder?

    --> Ne war schon korrekt so - ich meinte mit Sonntag jedoch gestern - da ich hier die Futtertasche entfernen wollte (und auch habe) und durch eine Leerzarge mit Einmachglas ersetzt habe. Hier kann ich besser füttern.


    Zitat

    Diese defekte Futtertasche muß raus! Guck unter der Beute etc. ggf reichlich Spülen mit der Gießkanne.

    Aktuell ist alles trocken. Gespühlt hab ich gestern mit 2 X 10 Liter Giskanne. Das sollte reichen. Wenn ich die rausnehme und die voller Bienen ist, wie bekomme ich die da raus? Hab gestern schon viel Probleme mit der anderen gehabt. Da waren aber nur halb so viele Bienen drin. Abschlagen geht nicht. Die sitzen super fest. Oder soll ich die Tasche einfach vor das Flugloch stellen? Wenn die aber noch nass ist, hab ich angst vor Räuberrei. Wenn ich die leer einfach drin sitzen lasse, was passiert dann damit? Wollte die eigentlich erst am Samstag tauschen.


    Zitat

    Die verdeckelte Brutwabe war hoffentlich schlupfreif?

    Sie meinte, dass die Brut kurz vor dem Schlüpfen sei.


    Was mache ich nach dem Schlüpfen mit der falschen DNM Rähmchen. Rausnehmen egal was da drin ist oder an den Rand schieben?


    Zitat

    Als erstes: Du kannst auf frisch eingeschlagene Schwärme keine Leerzarge aufsetzen, die Gefahr, dass die Bienentraube hochgeht und sich unter dem Deckel in der Leerzarge aufhängt und dort Wildbau beginnt ist zu hoch. Die haben noch keine Wabengassen/Waben, Brutflächen, die sie unten binden. Der Drang zur Beutraubenbildung und Bau ist da, das ist in einer schönen engen Bienentraube oben viel schöner als zwischen so ollen Rähmchen mit Mittelwänden

    --> Das war einen Tag später und die Folie ist ja noch drin. Nur eine Klinke habe ich reingeschnitten. Hab das bei unserem Vorsitzenden gesehen. Er meinte, dass er so füttern würde. Dann werde ich heute mal nachschauen, ob da wieder eine Traube drin ist (hoffe mal nicht...).


    So ich hoffe, ich habe alle Fragen gefunden und beantwortet.


    Vielen Dank nochmals für die vielen Antworten


    Gruß
    Frank

    Hallo zusammen!


    Vielen Dank für die vielen Antworten.



    Volk 1: Wenn eine unbegattete Königin drin ist hast du keinen Erfolg bei der Weiselprobe und sie wird auch nicht stiften solange offene Brut vorhanden ist.
    Vorschlag: Weiselprobe raus und 1 Woche warten ob Stifte zu finden sind.


    Frage hierzu: Bestiftet die nur nicht, weil sie unbegattet ist oder ist das grundsätzlich beim zusätzen von Brutwaben / umweiseln so?


    Meine Patin hat seit zehn Jahren übrigens Bienen. Sie wollte mich bzw. unseren Garten oder unsere Kinder wohl schützen. Meinte halt, dass wir bei einer direkten Umsetzung sonst den ganzen Garten voller Bienen hätten. Aber schön, dass ich das instintiv richtig gemacht hatte. Die Bienen waren auch nur im Umkreis von ein zwei Metern am fliegen. Bin auch nicht gestochen worden (nur Schleier - keine Handschuhe)


    So nun zu den anderen Antworten / Fragen...

    Hallo zusammen!


    Seit gestern habe ich meine ersten beiden "Völker" erhalten und mal ein paar Fragen hierzu. Daher eine kurze Beschreibung zur Herkunft / Zustand des Volkes


    Volk eins:
    War ein kleiner Schwarm von meiner Imkerpatin. Sie weiß jedoch nicht, wo der her kommt. Alle ihre großen Völker haben ihre Königin noch (sind alle gezeichnet). Sie vermutet einen Schwarm aus einem Ablegervolk. Daher hat sie erst einmal eine Futterwage, eine Wabe mit verdeckelter Brut und eine mit junger Brut als Weiselprobe hinzugefügt. Problem 1: Sie hat DNM und ich Zander. Daher hat sie längere Ohren drangewurschtelt. Leider ist bei ihr schoneine Wabe abgerutscht und diese lag nun in der Beute. Problem zwei, sie weiß nicht, ob eine Königin drin ist.


    Volk zwei:
    War ein großer Schwarm, der schon zwei Tage an einem kleinen Baum hing und dann von ihr in eine Segeberger Beute eingeschlagen wurde. Diese Beute habe ich dann gestern übernommen. Bei der Beute handelt es sich um einen Ablegerkasten mit drei kleinen Ausgängen. Sie meinte, ich solle die Beute erst mal an den vorgesehenen Platz stellen und die Bienen sich dort einfliegen lassen. Der Kasten ist komplett leer (bis auf den Ast auf dem die Bienen saßen. Ab Montag solle ich dann die Bienen in meine Kisten umsetzen / einschlagen.


    Soweit der Istzustand von gestern Mittag:
    Ich habe dann beide Beuten aufgestellt und die Fluglöcher geöffnet. Bei der Beute von 1 flogen sich die Bienen auch schön ein. Bei der Segeberger tat sich bis auf pro Minute ein / zwei Binenen nichts. Als das Abends noch immer so war habe ich entschieden, dass ich die noch am Samstag in die Beute schlage. Also Mittelwände plus Futterrahmen(so ein Ding im Zanderformat mit Holzwänden als Futterzarge ausgebaut - 2 liter inhalt). Diese hab ich also aufgestellt, zwei Mittelwände raus und alle Bienen versucht einzuschlagen. Hat ganz gut funktioniert - bis auf einmal den alten Kasten falsch abgesetzt und dann lag ein Haufen neben der Beute. Abends waren aber alle Bienen im Kasten und ich hatte normale Flugtätigkeit. Einzige Problem - die Zuckerwasserlösung tröpfelte aus der Futterzarge - hatte mich schon gewundert, wie der Holzkasten dicht sein soll - so nur aus Holz. Es war aber nicht viel, daher dachte ich mir, ich lasse das mal so.


    Für Sonntag hatte ich mir vorgenommen, beim Volk zwei die in meinen Augen schlechte Futterzarge (noch leer und unbenutzt) zu entfernen und durch eine Mittelwand zu ersetzen. Außerdem wollte ich das runtergefallene DNM Rähmchen heraufholen. Dazu noch eine Leerzarge aufsetzen, hier ein Einmachglas mit Schwimmhilfe einsetzen und ein ca. fünf mal sieben Zentimeter große Klinke als Durchgang in die Folie geschnitten. Das hat auch ganz gut geklappt. Das Vok hatte die Mittelwände schon recht gut ausgebaut und es sah alles ganz gut aus. Hab jedoch nur wenige Wände gezogen bzw. verschoben, wollte keine Durchsicht machen sondern nur die angeführten Arbeiten durchführen.


    Da der leere Futterrahmen schon voller Bienen war, habe ich mich kurzfristig entschlossen, bei Volk 2 diese zu entfernen und auch dort einen leere Zarge samt Glas mit 1 Liter 1:1 Zuckerwasser aufzusetzten. leider war das Rähmchen voller Bienen und noch ca.1/4tel gefüllt. Daher blieb er im Volk. Die Mittelwände waren nach einem Tag schon ca. 1/3tel ausgebaut.


    So nun zu meinen Fragen: Bei der ersten Öffnung des Flugloches bei Volk 1 lagen dort zig tote Bienen. Diese wurden im laufe der beiden Tage auch komplett herausbefördert. Hatte daher bereits mit meiner Patin gesprochen. Sie konnte sich das nicht erklären. Ich nur daher, dass sie den ehem. Schwarm durch Bienen eines anderen Volkes ergänzt hat. Daher denke ich, dass die sich bekämpft haben. Oder es sind tote Bienen, die beim runterfallen des Rähmchens enstanden sind. Auf jeden Fall habe ich heute Abend immer wieder Bienen gesehen, die sich entweder bekämpfen oder eine Art kontrollieren / beißen. Ich vermute Räuberung, bin mir aber nicht sicher. Das Flugloch ist auf jeden Fall seit gestern Abend verkleinert und ich habe alle toten Bienen (ca. 40 Stück) vor dem Loch entfernt. Somit kann ich morgen besser zählen. Was kann ich noch machen? Meint ihr, dass es Räuberrei ist - wegen der Fütterung?


    Wie lange hält eigentlich ein Glas mit 1 Liter 1:1 Lösung im Schnitt? Ich vermute, dass ich irgendwas zwischen 7 und 10.000 Bienen habe.


    Wann würdet ihr nach den ganzen Störungen wieder ins Volk gucken bzw. den Futterverbrauch kontrollieren? Vorteil der Gläser ist ja, dass ich war den Deckel öffnen muss, nicht aber die Folie entfernen. Ich kann einfach das Glas rausnehmen und nachfüllen. Eine komplette durchsicht von Volk 2 hatte ich für Samstag geplant, für Volk 1 wollte ich ggf. schon früher schauen um zu gucken, ob die auf der jungen Brut Weiselzellen nachgezogen haben. Ist das der Fall, könnte ich versuchen, eine frische Königin zu erhalten - alternativ mit den dann vorhanden Weiselzellen arbeiten - was ist besser?


    So ich hoffe, ihr seit bis hierher gekommen. Ist ja ein ganzer Roman ;-)


    Vielen Dank fürs Lesen und für die Antwort


    Frank

    Hab ich gemacht - es gibt sogar welche mit 100, 200 oder 400 kg. Lebensmittelechte Kunststoffeimer gibt es auch bis 40 kg.


    Also was willst du mir nun damit sagen? Das ich nicht alle Größenangaben herausgesucht hatte? Ich wollte nur ausdrücken, dass man, anstatt alles in den Abfüllern zu lagern, auch einfach in den Honigeimern lagern kann. Die sind günstiger (z. B. ein 25 kg Eimer für 4 EUR, anstatt ein Edelstahlabfüller mit gleicher Kilogrammzahl für 124,00 €) und man kann sie bei nicht Bedarf stapeln.

    Hallo Josef,


    das ist mir schon klar. Ich hatte beides angefragt. Wobei ich nicht genau weiß, ob die Ameisensäure 60 oder 85%tig ist. Hier die Auskunft meiner Frau zu den Preisen.


    Milchsaeure 5l 175€, ameisensaeure roh 5l 70€ und rein 1l 50€ kostet

    Meine Imkerpatin hat auch Honigeimer für zehn Kilo Honig bei der Abfüllung stehen. Sie meinte, dass sie bei zehn Völkern in normalen Jahren bis zu 20 Eimer benötigen würde. Ich weiß ja nicht, wie viele Völker du planst zu haben, aber alles mit den Abfüllern zu lagern ist doch etwas viel. Dazu kannst du die Eimer im Rest des Jahres auch noch stapeln.


    Außerdem füllt sie den Honig erst ab, wenn sie ihn verkaufen kann. Dann ist er noch nicht kandirt bzw. sie kann ihn noch mal durchrühren. Hierzu kann ich aber noch nichts selber sagen, da ich noch keinen Honig in der Menge geerntet habe. Nächstes Jahr sieht das (hoffentlich) anders aus.


    Gruß
    Frank

    Hallo zusammen!


    Ich wollte mir Ameisensäure für die Varoabehandlung kaufen. Da meine Frau PTA ist, sind bekanntlich die Verbindungen zur Apotheke recht gut ;-) Daher sollte sie sich nach einem Preis erkundigen. Nun kam die Frage, ob ich rohe oder reine Säure haben möchte. Worin besteht der Unterschied und welche wird benötigt? Der Preisunterschied läge beim dreifachen.


    Gruß
    Frank