Beiträge von Hobbit

    Moinsen,


    Ich sehe es wie der Ralph hier - also der Kleingartendrohn. Bilde einen Einwabenableger mit reichlich Bienen. Bei DNM besser zwei Waben. Die sind mit einer Wabe grenzwertig klein. Dazu dann nach neun Tagen eine Schlupfreife Zelle von einem Züchter, Bekannten oder sonst wem, der weis, wie man solche Zellen richtig erzeugt. Es müssen nicht immer super tolle Züchter sein. Einfach jemanden, der Königinnenzucht beherrscht und dir so eine Zelle geben kann.


    Dann nach weiteren 12 / 14 Tage kann man das Volk gegen die Milbe mit Oxalsäure super behandeln. Dann spart man den Bienen auch die Ameisensäuredusche im Juli und erhält, wenn alles gut läuft und die immer wieder nett füttert, ein super starkes Volk bis Oktober.


    Gruß

    Frank

    Moinsen,

    mit den Zuchtlatten sofort ohne Wartezeit reinhängen klappt nicht wirklich gut. Natürlich werden Zellen angepflegt, aber die Masse macht es! Ich habe das mal probiert: Ich habe den Starter erstellt und sofort die Zuchtlatte reingehangen. Dann habe ich weiter umgelarvt und etwas später die zweite gegeben. Einen Tag später dann nachgeschaut, wie es aussieht. Ergebnis:


    1. Latte: 2 von 15

    2. Latte 7 von 15


    Dann habe ich, also 24 Stunden später, nochmals nachgelarvt.


    Nachgelarvt: 15 von 15!


    Mein Fazit: Das Volk braucht eine Zeit, bis es in Pflegestimmung kommt. Dieses Jahr muss ich mal wieder Zuchtstoff von einem anderen Züchter holen. Daher werde ich einen Tag vorher mit einem Volk von mir Umlarven und dann die Zuchtrahmen am nächsten Tag mit dem "guten" Zuchtstoff vom anderen Züchter umlarven. Dann habe ich garantiert hohe Annahmen!


    Gruß

    Frank

    Wird dieser Pollen eigentlich auch mal verbraucht? Ich habe gerade auf der Wabe vor der Drohnenwabe noch massiv Pollen. Jetzt stehen sie im Raps. Da wird es ja tendenziell noch mehr statt weniger.

    Moinsen,


    und wie sieht es sonst mit dem Pollen bei dem Einsatz der Schiede aus? Habt ihr den nun überall im Brutnest oder gar nicht mehr?


    Gruß

    Frank

    Weber sind eigentlich ganz gut, nur das verzinken gefällt mir nicht. Die gehen gerne mal auseinander (vor allem die Honigräume). Die haben auch eine Schraube weniger im HR als Bergwiesen. Vielleicht liegt es daran. Auch hab ich bei den Honigräumen schon öft dicke spalten gehabt, wenn ich mehrere HR übereinander gestapelt habe. Dann muss man den HR ein paar mal drehen um die "passende" Position zu finden. Alles nicht so toll.

    Ich kann dir Fotos von Wagner und Bergwiesen Überwinterungsminis übereinander im Echteinsatz zeigen. Da schlackert man mit den Ohren wie die von Wagner aussehen. Kann man fast durchschauen so weit geht die Naht auseinander. Auch die Rähmchen sind unterirdisch (zumindest Mini-Plus). Vielleicht schaust du dir mal Dehner an. Sind von der größe wie Wagner und passen auch bei Bergwiesen. Ich habe Weber. Bin auch ganz gut damit zufrieden, auch wenn ab und zu welche verzogen sind.

    Ich kann Bergwiesen auch nur empfehlen. Ab und zu dauert die Lieferung vielleicht mal ne Woche länger als bei den großen wie Holtermann oder Weber, aber das Warten lohnt sich!

    Ich meinte mit meinem Hinweis von Werner, das man es nicht als erstes Buch kaufen sollte. Es ist kein Einsteigerbuch. Also welches die Imkerei als solches erklärt. Wenn du solche Bücher (z. B. Einfach Imkern in der Großraumbeute, oder das Buch vom Rainer Schwarz) gelesen hast, bist du auf einem guten Stand. Die Basis kommt aus diesen Büchern, und Betriebsweisentipps kommen aus dem Buch vom Werner.


    Hast du keine ausgebauten Waben, erweiter einfach mit Mittelwänden. Geht auch, dauert halt ggf. etwas länger. So werden die Honigräume erst dann belaufen, wenn Tracht da ist und das Volk unten stark genug ist. Tausende 2 Raumimker haben jedes Jahr das Problem. Sie schaffen es ja auch irgendwie die Bienen nach oben zu bekommen.

    Nein aus einem Kurs mit ihm. Hatte das Glück in letztes Jahr noch mal kennen zu lernen. Das Buch macht ohne Kurs leider kaum Sinn. Es werden viele Sachen nicht deutlich genug erklärt. Der Werner dagegen geht in eine ähnliche Richtung. Er erweitert jedoch mit MW und seine Art die fehlenden Waben im Sommer mit MW zu erweitern hat bei mir nicht so gut funktioniert. Das Buch ist aber gut beschrieben. Als Ergänzungsbuch bzw. für die Umsetzung seiner Betriebsweise sehr gut geeignet. Es ist jedoch kein Einsteiger / Anfängerbuch.