Beiträge von Hobbit

    Hallo sebDD,


    ich hätte die auch Anfangs entmilbt, da ja der Winter nahte und die ersten richtigen VSH-Bienen erst nach drei Wochen schlüpfen bzw. nach vier oder gar fünf Wochen für die Entmilbung im Volk sorgen können, da sie dann erst für die Brutpflege zuständig sind. Dann dauert es noch weitere 2-3 Wochen bis die ersten weitestgehend gesunden Bienen schlüpfen. Das sind dann zwei Monate später. Dann bist du schon Anfang September und der Großteil an gesunden Winterbienen sollte da schon fertig sein. Du hättest ohne Behandlung nur einen kranken Ableger erzeugt, der ggf. alleine durch zu wenig Heizerbienen die gute Königin im Winter nicht mehr korrekt wärmen kann und so als geschädigte Königin aus dem Winter geht.


    Ich finde alles gut, wenn du nun nicht mehr behandelst, das Volk gut überwachst und davon schön nachziehst.


    Wenn alles gut klappt, von den nachgezogenen Königinnen keine Drohnen schneidest, auf 30 Völker aufstockst oder alle anderen Imker in der Gegend mit Königinnen versorgst um so die VSH Eigenschaft in die große Breite zu bringen. Alles andere macht sonst kaum Sinn.


    Gruß

    Frank

    Moinsen,


    ich habe letztes Jahr Wachs umarbeiten lassen, welches mein Schwiegeropa noch eingeschmolzen hatte. Dieser ist Anfang der 80er aus der Imkerei ausgestiegen, da ihm seine Völker immer an der Varroa eingegangen sind. Daher war das noch frei von jeglichen Varroa Zusatzstoffen. Sind tolle Mittelwände geworden!


    Gruß

    Frank

    Jepp die Kikkibee war es. Diese Fälle sind extrem selten. In Deutschland gibt es pro Jahr rund 2-3 Fälle wenn ich mich recht erinnere. Dabei sind damit alle Fälle gemeint. Also auch die, bei denen die Kinder Erde essen und sich damit anstecken. Also der Erreger ist überall enthalten, in der Erde, an allen Teilen, in Rohkost etc. Nur kann man die Kinder halt gut vor Honig "schützen" und ihn einfach nicht geben - übrigens wie alles an Rohkost.


    Ich meine mich erinnern zu können, dass Kikkibee sagte, dass im Grunde der Darm schon nach sechs Monaten das abkönnen würde. Nur gibt man weitere sechs Monate zur Sicherheit oben drauf.

    Der Standort ist halt wichtig. Wenn man im kalten Osten bzw. Süden wohnt, mit seiner trockenen Winterkälte, bei dem mag das gut gehen mit einem geschlossenen Boden. Stehen die Kisten dagegen im feuchten Westen bzw. Norden, so sieht das anders aus. Ich habe immer Wasser auf der Windel. Daher nehme ich sie raus und gebe aber recht früh (Mitte Februar) das Wärmebrett mit gleichzeitiger Reinigung des Bodens.


    Gruß

    Frank

    Moinsen,


    ich kann nur sagen, dass ich von MS als Varroa-Behandlung weg bin. Der Wirkungsgrad ist einfach zu schlecht. Ich habe schon Völker 4-5 mal besprüht und dann später bei der Rückvereinigung liefen noch immer Milben auf den Bienen....


    Gruß

    Frank

    Ist nicht schlimm, sondern normal. Warum soll eine Holzkiste, die einwandig im freien Steht dichter Sein als die meisten Häuser, die bis vor 15 Jahren gebaut wurden?


    Daher hält man ja auch Abstand von der Kiste beim Verdampfen und trägt ordentliche Schutzkleidung!


    Gruß

    Frank

    Hmmm,

    also Wetter wie im Februar/März, da brüten meine...:)

    Also auch bei der ersten Durchsicht Anfang März hatte ich nur Stifte und keine offene Brut. Auch hier konnte ich einen Zusammenhang zwischen Wetter und dem Brutgeschäft feststellen.

    Moin

    Ich hatte aber Pollen drinne. Und es waren alle aus der Brut. Hatten die alle Eiweiss Mangel? Dafür hatten wir ständig Nachtfrost und die Tageshöchstwerte lagen nie über zehn Grad

    Ne es war einfach zu kalt. Die Kiste war voll und die waren vorher sogar in Schwarmstimmung. Dann wurde es richtig kalt und die gingen für eine Woche aus der Brut. Standen sogar am Raps, der da schon seit drei Wochen am blühen war.

    Bienen bevorzugen frischen Pollen. Nach vier Tagen wird der kaum noch abgenommen. Gibt es studien darüber. Wenn ihr ne alte Pollenwabe ins Volk hängt, wird die irgendwann ausgeräumt und neu belegt.