Beiträge von Hobbit

    10,7% inclusive oder obendrauf?


    Schönen Gruss, Elk

    Das kannst du halten wie ein Dachdecker. Der Kunde zahlt den Endpreis. Dieser ist halt für einen Wiederverkäufer netto und für den Endkunden Brutto. Setz beide Preise so hoch an, dass du deinen Honig noch grade so los wirst und du hast das meiste Geld ;-)


    Gruß

    Frank

    Kommt zwar für mich etwas spät - aber wenn jemand aktuell starten möchte, könnte er sich direkt für die Umsatzsteuer anmelden und müsste dann direkt den Antrag stellen, in fünf Jahren wieder auf die Durchschnittsbesteuerung zu wechseln? Oder kann ich den in fünf Jahren stellen und die prüfen dann, ob man schon fünf Jahre bezahlt hat?

    Mhmm - wir haben bei uns vor vier Jahren eine Holding gegründet. Diese Holding besitzt halt alle werthaltigen Güter (Gebäude, Maschinen etc.). Erste große Amtshandlung war dann der Umbau des Gebäudes - mit dem Ergebnis, dass die Umsatzsteuervoranmeldung negativ war. Sofort kam es zu einer Rückfrage, wie das denn sein kann. Ich das dann erklärt und dann war gut. Nach sechs Monaten kam vom Finanzamt wieder eine Rückfrage, wann denn der Umbau fertig ist, da es nicht sein kann, dass man immer nur negative Steuererstattungen hat. Ich frage mich daher nun, ob ein Finanzamt bei diesem Beispiel mitspielt:


    Ich melde mich zur Umsatzsteuer an. Kaufe dann kräftig ein, habe fast nichts an Umsätzen aber zig hundert Euros an Steuererstattungen. Nachdem ich alles an Material habe melde ich alles wieder ab und sage Ätsch, ab jetzt mache ich auf Landwirt und weise die 10,7% aus. Ich glaube, das könnte Probleme geben. Bin aber kein Steuerberater...


    Oder Alternativ, man hat nie ausreichend Umsätze, um die Investitionen zu decken. Sprich man hat einen Umsatz von 5.000 EUR und investiert Jahr für Jahr mehr als der Umsatz ist. Da wird dann das Finanzamt mit Sicherheit sagen:

    1. Du versteuerst nicht alles - wir schätzen dich (ist einem Bekannten in einer anderen Branche passiert) und du darfst Steuern (Einkommensteuer) nachzahlen.

    2. Das ist Hobby - ist nicht mit Steuerabzug.

    Moinsen,


    Ich bin Landwirt im Nebenerwerb (Imkerei) und hab die Regelbesteuerung gewählt. Ich bekomme 19% für Investitionen zurück und weise 7% Mehrwertsteuer aus bzw führe sie ab.

    Dazu muss ich kein Gewerbe (Kleingewerbe) anmelden.

    Wenn meine Investitionen abgeschlossen sind wird zur Pauschalversteuerung optiert.


    Gruß Ronald

    also du musst halt schauen, dass das Finanzamt das so anerkennt bzw. nicht Rückwirkend aberkennt. Das Finanzamt prüft schon, ob hinter deinem Gewerbe eine Gewinnerzielungsabsicht steckt. Ist dem nicht so, wird es als Hobby eingestuft und das war es dann mit der schönen Steuer. Eine Bekannte von mir hat so ein Gewerbe und da mosert das Finanzamt immer rum. Außerdem wäre mir das zu Aufwendig jedes Glas Honig erfassen zu müssen - mit Kassenbuch und dem ganzen kram. So hab ich ne extra Kasse - da kommt alles rein und fertig. Und wenn ich mal was brauche wieder raus. Wenn man aber mit Vorsteuer alles macht, ist man schnell im Steuerrecht mit Archivierungsfristen etc. Das wäre mir für mein Hobby zu wild. Mir reicht das schon in der Firma. Da haben wir aktuell mit der offenen Ladenkasse schon Probleme die vom Finanzamt anzuerkennen, da wir die hier auch nicht täglich zählen / alles notieren - ist bei der offenen Ladenkasse (also ohne Registrierkasse) leider pflicht.


    Schönen Gruß


    Frank

    Als Imker bist Du per se Landwirt, da du Urproduktion betreibst, da muss kein Gewerbe angemeldet werden. Es sei denn du handelst lediglich mit Imkerprodukten.


    Bei Urproduktion kann die Imker/in die 10,7% MwSt ausweisen, damit auch Weiterverkäufer vom Direktproduzent kaufen, die MwSt, wie oben bereits angeführt wurde, schenkt der Staat/Finanzamt dem Imker als kleines Bonbon.


    Meine Aussage mit Gewerbeanmeldung bezog sich auf den Zukauf. Damit wird er faktisch ein Wiederverkäufer - also Händler. Hierfür müssen andere Grenzen beachtet werden. Meines Wissens muss man aber sofort ein (Klein)Gewerbe anmelden, sobald man 7 % Steuer ausweißt, da diese ja auch abgeführt werden muss. Bei 10,7% gibt es dagegen keine Umsatzgrenzen. Mein Steuerberaterbekannter betreut z. B. einen großen Landwirt, der mehrere Millionen Umsatz macht - ganz ohne die Abfuhr von Umsatzsteuer.


    Dagegen muss jede Pommesbude sofort ihre 7% abführen. - War auch ein Zitat vom Steuerberater...


    Gruß

    Frank

    Moinsen,


    Es gibt leider nur sehr weniger Steuerberater, die sich mit Landwirtschaft auskennen. Ich würde so einen kennen. Wer also Interesse hat, pm an mich.


    Nur soviel, Jörg hat recht - wenn der Honig selber produziert wird. Wer Zukauft, muss meiner Meinung nach Grenzen beachten. Ansonsten muss ein Gewerbe angemeldet werden und das volle Programm mit Vorsteuer / Umsatzsteuer usw. - dann aber 7% MwSt.


    Schönen Gruß

    Frank

    Jepp letztes bzw. Dieses Jahr. Nur leer waren die HR nicht unbedingt. War einfach zu viel Futter für einen Winter. Hätte bei vielen für zwei gereicht.

    Nachtrag zu oben: Wenn schon viel Drohnenbrut vorhanden ist macht es sinn, diese Waben bzw. alle Waben zu vernichten. Es dauert ewig, bis die Bienen diese zurückgebaut haben. Außerdem wird viel kraft aufgewandt, die Drohnenbrut zuende zu pflegen.


    Gruß

    Frank

    Moinsen,


    was auch gut funktioniert ist, einem solchen Volk ein anderes Volk aufzusetzen und langsam (Zeitungspapier) zu vereinen. Ich habe das dieses Jahr bereits Anfang August mit einem Volk machen können. Aufgesetzt hatte ich ein starkes Mini-Plus Volk.


    Gruß

    Frank

    Ja, da habe ich auch bist Angst, da hier im Norden auch mal schnell Nachts unter 10 Grad sind und dann ist nix mehr los mit den Bienen.

    Aktuell sehe ich noch keine 10 Grad Minus. Ob die Bienen die Waben annehmen sieht man doch nach zwei Wochen. Entweder sind die bestiftet oder halt nicht. Wenn nicht, macht das Volk das auch nicht mehr - dann an die Seite damit. Futter packen die da noch rein. Wenn bestiftet - alles super, nächste MW. Immer nur eine ins Brutnest geben. Nie zwei auf einmal - die werden dann garantiert nicht mehr bestiftet und du hast das Brutnest geteilt.

    Honigraum oben drauf ist aktuell kein Problem. Einfach mit ASG damit die nicht oben rein brüten. Dann ende September / Oktober den HR nach unten, dann aber ohne ASG. Die Bienen tragen dann den Honig je nach Bedarf nach oben zum Brutnest um. Den dann leeren HR kann man dann im Februar / März entnehmen. Wenn zu viel Honig drin ist (also insgesamt) ist der dann aber wohl nicht leer. Auch werden viele Waben dann noch voll mit Honig sein. Aber immerhin hast du starke Völker.

    Bei MW / Anfangsstreifen muss man aber aufpassen, ob das Volk diese noch bestiftet. Das ist immer unterschiedlich. Bei mir nehmen aktuell vielleicht 50% der Völker diese noch an. Gerade alte Königinnen sind da etwas zickig mit.

    Moinsen,


    ich hätte mal nen paar Fragen:


    1. Wann hast du mit AS angefangen, wie lange wurde behandelt, wann war fertig?

    2. Hast du überhaupt junge Brut?


    Honigraum könnte helfen - musste ich auch letztes Jahr machen. Da hatten die aber bei 50 Kilo Gesamtgewicht Brut auf 5 Waben.


    Wenn überhaupt keine Brut mehr vorhanden ist und die AS Behandlung ist schon über eine Woche abgeschlossen würde ich tippen, dass doch nicht alle Bienen die AS gut überstanden haben. Zumindest die Königin hat nen Schaden und legt nicht mehr.


    Wenn junge Brut vorhanden, kann der HR schon helfen. Die Bienen schaffen dann alles nach oben und unten ist wieder Platz. Das dauert aber bestimmt ne gute Woche, bis sich unten signifikant was ändert.


    Gruß

    Frank