Beiträge von wukie

    Gruß Rolf


    p.s. eins habe ich gelernt das viele Imker nur das glauben was Sie auch selbst gesehen haben.


    Moin Rolf,
    mir persönlich geht es mitnichten darum, Dir nicht zu glauben oder Deine Wahrnehmung anzuzweifeln!
    Wenn Deine Summsies wirklich Varroen ausräumen, kann ich dazu nur sagen: toll!


    Ich hatte wirklich überlegt, ob ich diese zweite mögliche Deutungsweise poste oder nicht.
    Was mich dazu bewogen hat, dieses zu tun, möchte ich kurz schildern:


    Ich bin selbst noch nicht sehr lange Imkerin und habe noch häufiger das Gefühl, nicht alles zu sehen und alles zu wissen.
    Zugegebenermaßen hatte ich mir nicht die Mühe gemacht, mir vor meinem Geschreibsel Dein Profil und Deine bisherigen Postings hier durchzulesen. Ich bin mir auch eher unsicher, ob alle anderen hier dieses tun, bevor sie etwas schreiben.


    Da Du selber geschrieben hattest, Du seist erst kurz dabei, dachte ich: lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.


    Ich war in diesem Jahr bei einer Faulbrutsanierung, bei der einer der betroffenen Imker mit über fünf Jahrzehnten Erfahrung selbst während der Sanierung noch nicht richtig geschnallt hatte, dass seine Bienen krank sind.


    In unserem örtlichen Verein gibt es recht viele Neuimker, darunter finden sich ein paar besondere Exemplare, die nur sehen, was sie sehen wollen. (Nein, das Volk ist nicht abgeschwärmt, die machen Brutpause -im Mai:roll:.)
    Etliche würden Faulbrut niemals erkennen, vielleicht auch ich.


    Es gibt halt solche und sonne Imker.


    In einem Forum ist es schwierig, Typ und Kenntnisstand des anderen Schreibenden einzuschätzen. Wenn man sich da "verreißt", kommt die Schwierigkeit der schriftlichen Kommunikation hinzu. Sorry, wenn Du Dich durch meine Worte falsch "eingeordenet" gefühlt hast. Ich wußte nicht, was Du weißt.


    Also nochmal: ich zweifele Deine Beobachtung nicht an und ich wollte mich mit Sicherheit auch nicht als "Super-Duper-ich-weiß-alles-besser-Trullala" darstellen, die bin ich mitnichten.


    Bevor ich Dich bitte, das "Kriegsbeil" endgültig zu verbuddeln, stichel ich aber doch kurz noch mal rum:wink:.


    Futterkranzprobe ist nach der Räubereizeit sinnvoller, als während der Tracht.:)


    So: ich hoffe, mich hinreichend erklärt zu haben und auch die Emoticons ansatzweise richtig gesetzt zu haben.


    Dir, Deiner Familie und Deinen Summsies alles erdenklich Gute


    wünscht Astrid

    Hallo,
    das Öffnen von Zellen könnte auch auf eine Brutkrankheit hindeuten.
    Bei amerikanischer Faulbrut werden z.B. sehr viele Zellen zwischendurch geöffnet und dann wieder geschlossen.
    Die so entstehenden geflickten Zelldeckel sind eines von mehreren typischen Merkmalen der Faulbrut.


    Ich würde an Eurer Stelle eine Futterkranzprobe zur Beprobung einsenden oder einen Bienensachverständigen mal einen Blick drauf werfen lassen. Sicher ist sicher.


    Hoffentlich ist das nicht die Ursache für Eure Beobachtung und alles ist gut.


    Alles gute Euch und Euren Summseln.


    Liebe Grüße
    Astrid

    Die Königin zieht um, wenn es an der ersten Brutstätte zu eng wird.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Filialbildung


    Vor zwei Jahren hatten wir Hornissen in der Hohlwand unseres über hundert Jahre alten Backsteinbaus. Die sind auch zwischendrin umgezogen - ca. 10 Meter weiter in ein anderes Loch in der Wand.
    Da konnte man sehr schön die abnehmende Größe an Standort 1 und das Wachstum an Standort 2 beobachten.


    Der zweite Standort lag recht nah an der Hausecke und wenn der Wind zu stark um eben diese wehte, sind die Hornissen auf der windabgewandten Hauswand gelandet und den Rest zu Fuß gelaufen
    Eine richtige kleine Karawane.... :) ...herrlicher Anblick!



    Liebe Grüße
    Astrid

    HTML


    Passt auf, seid wachsam! Sie sind da und ich habe genug Ableger gemacht um die Nachfrage im Frühjahr zu decken.


    Gruß Sanni



    Meine Prognose ist, das es ein Verlustreicher Winter wird, weil viele sich schon in Sicherheit wiegen.




    Zu den Winterverlusten: ich meinte den Zusammenhang zwischen letztjährig hier mehrfach dargelegtem geringem Befall und anschließend relativ(!) geringen Winterverlusten.


    Da hier mehrere Antworten in die selbe Richtung gehen: wie ist der Wirkungsmechanismus zwischen den Winterverlusten zwei aufeinander folgender Jahre?


    Nur der "unachtsame" Imker, oder noch anderes?


    liebe Grüße
    Astrid


    Da die vermeintliche Königin aber bereits den Deckel zur Hälfte auf hatte, habe ich das mal weiter beobachtet.
    Zum Schluss kam jedoch "nur" eine einfache Arbeiterin (1cm lang) raus.



    mfg Steffen


    Hallo Steffen,
    ist die Biene wirklich aus der Zelle "geschlüpft"?
    Vielleicht war die Königin auch schon vorher geschlüpft und die Biene war zum putzen in der Zelle?


    Liebe Grüße
    Astrid

    Alloha,
    circa ein Jahr nach Themeneröffnung krame ich den Faden mal wieder hoch.


    Auch dieses Jahr die Frage: wo bleiben die Varroen?


    Die Winterverluste lagen bei unter 10%, eventuell auch auf Grund des geringen Befalls?


    Hat hier irgendwer Erklärungsansätze?
    Besser geschulte Imker? Neonikotinoidmoratorium plus temporäres Verbot von Biscaya und Calypso? Wetterverlauf? Genetik? Zufall? ...?


    Irgendwelche Ideen?


    liebe Grüße
    Astrid

    Königin ist gemacht...


    Drei Tage als Ei, fünf Tage als Larve, acht Tage als Puppe...



    Ja, ich weiß...
    Das Thema sollte absolutes Grundwissen sein und wurde mit Sicherheit schon x-fach behandelt...
    Aber irgendwie hatte ich noch nie so viele Knoten im Kopf, wie seitdem ich versuche, über Bienen nachzudenken.


    Eine zukünftige Königin schlüpft nach drei Tagen aus dem Ei.
    Die nächsten drei Tage bekommt sie wie alle Junglarven (Rundmaden) Gelee Royal (richtig?).


    Die weiteren zwei Tage Fütterung mit Gelee Royal zünden den Turbo und machen aus einer "normalen" Biene eine Königin. (wieder die Frage: richtig?)
    Die Arbeiterinnen bekommen an den Tagen 4 bis 6 Honig und Pollen. (?)


    So wurde es mir in der Imkergrundschulung beigebracht. Wo genau da zwecks "besserer Verständlichkeit" verkürzt oder reduziert wurde, weiß ich (bisher ;-) ) nicht.


    Wann genau wird die Königinnenzelle verdeckelt und ab wann besteht die "Gefahr" des Abschwärmens?


    Wir haben gelernt: Schwarnkontrolle alle 9 Tage.
    Also 8 Tage als Puppe (Streckmade) plus zwei Tage Extra-Fütterung mit Gelee Royal minus einen Tag, um einfach "vorher" da zu sein.


    Paßt das?


    Hintergrund meiner Frage: im Mai hatten wir eine fehlbrütige Königin ins "Regenbogenland" befördert.
    Fünf Tage später ist das Volk abgeschwärmt.


    Ist das jetzt ein Beweis für eine Zweitkönigin oder habe ich mich verrechnet?


    Und falls ich mich verrechnet habe: in welchem Turnus sollte man eine Schwarmkontrolle durchführen?


    Schon jetzt vielen Dank für Eure Geduld mit den "dösigen" Neuimkern
    und liebe Grüße


    Astrid


    Ich erwarte von dem Präsidenten nicht all zu viel. In dieser Position muss man viel zu viele Interessen und Meinungen berücksichtigen.


    der DIB-Präsi


    Bisher dachte ich, DIB stünde für Deutscher IMKERbund.
    Liege ich da falsch?


    Brauchen wir vielleicht einen Deutschen Bienenbund?


    etwas gnieselige Grüße
    Astrid

    Jepp,
    man kann sich sogar als relativ kleines Imnkerlein durchaus eine "Drohnenhoheit" erarbeiten...


    Gewusst wie....:lol:


    Das bisherige Wochenende habe ich bei einer Faulbrutsanierung verbracht.


    Einer der betroffenen Imker ist ein netter Herr über 80 Jahre, der gesundheitlich angeschlagen ist.


    Bei der Kunstschwarmbildung seiner Völker brach die absolute Attacke aus.


    Mehrere tausend Stachel sind in den Imkeranzügen gelandet, mehrere hundert Stachel haben ihr Ziel erreicht.


    In mehreren unteren Zargen befand sich Wildbau.


    Meine Fantasie reicht nicht aus, um mir vorzustellen zu können, dass dieser Imker Drohnenbrut entnommen hat.


    Mit insgesamt knapp 20 Völkern wird er sich wohl recht leicht die "Lufthoheit" erobert haben, wenn auch nicht bewußt.


    Ebenso "ergeht" es wohl vielen Bienenkistlern oder Imkern mit antroposophischem Ansatz.


    Da stellt sich wieder die Frage: "Wie weit fliegen Drohnen und wie weit fliegen Königinnen?"
    Und wie weit räumlich voneinander entfernt kann es zur Begattung kommen?


    Und kennt man wirklich alle Bienenhalter in diesem Radius und weiß, wie die imkern?


    Liebe Grüße
    Astrid (deren Fletschauge schon fast wieder abgeschwollen ist und die immer noch den "Schwarzbrotgeruch" in der Nase hat)

    ...das war bis vor 4 oder 5 Jahren hier auch so. Neuerdings hat sich das geändert, meist im Raps oder Weizen blühen nun Kornblumen. Sieht gut aus, die Bienen freut's und die Bauern fluchen (hinter vorgehaltener Hand). Wie sind sie wieder gekommen? Saatgut nicht richtig gereinigt? Oder sind die Kornblumen inzwischen gegen die gängigsten Herbizide resistent?


    ... nicht wirklich resistent sondern einfach unempfindlich gegenüber den "normalen" Herbiziden.
    "Für" (oder wohl eher gegen) Kornblume muß ein Extramittel zugemischt werden.


    So hat's mir ein Landwirt erklärt, der dieses Jahr den "Spritzenschein" gemacht hat.


    lG
    Astrid