Beiträge von Apibus


    GdBK

    Hallo Bienenknecht,


    ich interessiere mich dafür was das für Boxen sind, die du verwendest. Dem Foto nach habe ich die "Rechteckschalen Uniboxen mit Deckel 500 ml PP klar Feinkost (77005+77000)" identifiziert. Die Maße sind mit 18,6 x 13,3 x 3,5 cm angegeben.


    Kannst du das bestätigen?



    Danke und viele Grüße ;)


    Johannes

    Wie seid ihr denn an einen (Sympatischen) Imkerpaten gekommen?Und würdet Ihr Anfängern Dadant oder Zander empfehlen?

    Hallo Junior_Imker , meine Geschichte geht so:


    Auf der Suche nach einem Einstieg, und nachdem ich mich schon eine Weile theoretisch mit dem Thema Bienenhaltung beschäftigt hatte, besuchte ich im Sommer 2013 den Tag der offenen Tür im örtlichen Imkerverein. Dort erklärte ein älterer Imker einigen Besuchern an einem geöffneten Bienenstock, was in diesem Bienenvolk so alles passiert. Ich hörte ihm eine ganze Weile zu und stellte auch ein paar Fragen, wodurch er erkannte dass ich durchaus schon grundlegene Theoriekenntnisse vorweisen konnte. Als die anderen Besucher weitergezogen waren, sprach ich ihn direkt an und fragte ihn, ob er mich bei meinem ersten Bienenvolk als Imkerpate unterstützen würde.


    Er bejahte diese Frage.


    In den darauf folgenden Wochen war ich öfter bei ihm und mit ihm bei seinen Völkern, und sah und lernte dabei viel. Er hat mich die ersten Jahre mit Rat und Tat begleitet, stand für Fragen zur Verfügung und schaute auch mal vorbei wenn ich mir unsicher war, oder half mir mal mit Königinnenzellen oder Mittelwänden aus, wenn ich dringend welche benötigte.


    Hth


    Grüße und viel Erfolg beim Einstieg :-)

    Dann solltest Du vielleicht mal kurz beim Inverkehrbringer der Nachricht nachfragen. Vielleicht hat er eine Erklärung, vielleicht auch nur die bestätigende Beobachtung aus der eigenen Erfahrung ohne Begründung.

    Das habe ich getan und auch eine sehr freundliche Anwort erhalten, nämlich dass diese Erkenntnis vom Großvater aus den 60er Jahren stamme und auch die Erfahrung der letzten 20 Jahre dies uneingeschränkt bestätige. Auch konnte man mit dieser wichtigen Information bereits tausenden Imkern behilflich sein.


    Das kann man jetzt glauben oder nicht. Eine Erklärung WARUM das so sei hat man aber offenbar nicht.

    Aus aktuellem Anlass möchte ich mal diesen Faden wiederbeleben. Habe in dieser Saison mit einer wassergekühlten Mittelwand-Gießform von GRAZE gearbeitet, hat soweit auch gut funktioniert.


    Zwischendurch hatte ich aber leider immer wieder auch MW mit einem großen Riss in der Mitte, oder mit abgerissenen Ecken.


    Wachstemperatur (75-80°C) und Kühlwasservolumenstrom (Matritze handwarm) habe ich wie in der Gebrauchsanweisung eingestellt und aber auch etwas hoch und runter variiert, was das Ergebnis nicht wirklich verbessert hat. Bei dem Wachs handelt es sich um diesjähriges Deckelwachs, Baurahmen, Honigraumwaben tlw. im Naturbau und tlw. auf MW, sowie junge (max. einjährige) Brutraumwaben. Das Wachs hatte ich wenige Tage vor dem MW-Giessen aufgekocht, geklärt und in Blöcke gegossen.


    In der Gebrauchsanweisung heißt es zum Giessvorgang:

    Das Wachs darf nicht zum Aufwallen oder Schäumen kommen. Zu stark erhitztes Wachs muss erst wieder mindestens 14 Tage im Block ausgekühlt und gelagert werden. Es neigt sonst beim Gießen zur Bildung von Rissen und Poren.


    Längsrisse in der Mittelwand, oder andere Fehlgüsse deuten darauf hin, dass zu frisches Wachs verwendet wird. Wachs sollte nach dem Aussc;hmelzen aus der Wabe 4-6 Monate lagern um einen Reifungsprozess zu erreichen.


    Letzteren Effekt kann ich mir nicht erklären und bezweifele ich deshalb: Wenn Wachs verflüssigt wird, dann nimmt es damit einen Aggregatzustand an, unabhängig davon wie lange es vorher fest war. Was soll denn da sonst chemisch-physikalisch passieren?


    Wie ist denn die Erfahrung von Euch MW-Selbstgießern? Könnt Ihr den Punkt mit der Lagerung bestätigen, oder kann jemand erklären was da genau passiert?



    Viele Grüße


    Johannes

    Sind denn die Königinnen aus 2017 so schlecht, dass sie ersetzt werden müssen?

    [...]

    Ich in der Situation würde die Brut aus den Wirtschaftsvölkern bienenfrei in die Ableger geben, würde dann die brutfreien Wirtschaftsvölker mit OS behandeln, anschließend noch 1 Monat päppeln und dann verkaufen.


    Gruß Ralph

    Gibt es im Sommer denn Käufer für Wirtschaftsvölker mit letztjähriger Königin?

    Käufer musst du selbst finden.


    Hallo Ralf Kleingartendrohn


    Dein Tipp mit dem Völkerverkauf war Gold wert. Habe ihn genau so umgesetzt und konnte alle 6 Wirtschaftsvölker zu einem guten Preis verkaufen. Somit bin ich auch darum herum gekommen, 6 1-jährige Königinnen in die ewigen Blumenwiesen zu schicken. Das fühlt sich jetzt definitiv vesser an...


    Dir nochmals vielen Dank für das Aufzeigen dieser Option!


    Die TBE bei den Brutspendern ist abgeschlossen. Bei den Sammlern steht nun morgen die Bildung offener Kunstschwärme an. An dieser Stelle möchte ich allerdings von dem beschriebenen Verfahren abweichen und die Sammler einfach als Völker weiterlaufen lassen, da ich momentan keine weiteren Einheiten benötige und auch keine Königinnen zukaufen möchte.


    Also werde ich morgen alle Brutwaben bis auf 1 Wabe offener Brut + 1 Leerwabe aus den Sammlernentnehmen und einschmelzen und hoffe dass sie so spät im Jahr noch fleißig bauen und wachsen.



    Viele Grüße


    Johannes