Beiträge von KazimirDante

    Huhu Hartmut,



    Das weiß ich :) Leider kann mir im voraus weder das zuständige Finanzamt, noch mein Steuerberater und nicht die Langdwirtschaftskammer weiter helfern. Ich hatte gehofft, dass hier jemand das vielleicht mal durchexerziert hat.


    Wie man so schön sagt, eine Grauzone ;)
    Vielleicht schließt du das Thema hier auch einfach, bevor wir hier so weiter machen mit wilden Vermutungen.


    Danke an alle, die versucht haben zu helfen :)


    lg Dante

    Hallo Wolfgang,


    aus deinem erstem Link:


    "Zur Urproduktion gehören Aufbereitungsarbeiten, wie Reinigung, Be- und Verarbeitung der selbstgewonnenen Erzeugnisse für den Verkauf und auch der Verkauf selbst. Allerdings muss dieser Verkauf an der Urproduktionsstätte stattfinden. Findet der Verkauf im Reisegewerbe statt, entfällt gemäß § 55a Abs. 1 Nr. 2 GewO für selbstgewonnene Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft, Gemüse-Obst-Gartenbau, der Geflügelzucht, Imkerei, Jagd und Fischerei die Reisegewerbekartenpflicht. Dies gilt auch für Beschäftigte im Erzeugerbetrieb. Der Verkauf wird jedoch in diesem Fall als gewerbliche Tätigkeit angesehen (§ 14 GewO - Anzeigepflicht!)" (Quelle: http://www.vg-rain.de/rathaus/gewerbe1.htm)


    Und genau das wirft ja meine Frage auf.


    Heisst es also doch ???:
    - Verkauf an Urproduktionsstätte = kein Gewerbe
    - Verkauf im Reisegewerbe = Reisegewerbekartenfrei
    - Verkauf Online = Gewerbe


    lg
    Dante

    Huhu,


    Steffen Winde: von den 10,7% überall gehe ich auch aus, aber wie schauts mit einem Gewerbeschein und ggf. damit Gewerbesteuer, IHK. etc aus?


    Thomasbienen: Danke, die habe ich gestern auch gefunden und mir bestellt, hoffe sie klärt die offenen Fragen.


    CharlyBaum: Wenn dem so wäre, wieso gibt es dann in der GewO extra eine Befreiung der Reisegewerbepflicht für Imker? (GewO § 55a Abs. 1 Nr. 2 Reisegewerbekartenfreie Tätigkeiten http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__55a.html)


    Hier regnet es seit 2 Tagen. Aber die Bienen haben die wenigen warmen Stunden schon für den Reinigungsflug genutzt.


    lg
    Dante

    Hallo,


    genau darum ja die Frage, ob sich damit mal jemand beschäftigt hat. Generell muss man natürlich sowohl Einkommens- als auch die Umsatzsteuer betrachten. Eigentlich
    müsste man sogar noch die Gewerbeordnung dazu nehmen.


    Wir können ja mal bei der Gewerbeordnung anfangen:


    -> Direktvertrieb nach GewO: "Als nach der Verkehrsauffassung in der Landwirtschaft üblich - und somit (noch) als Urproduktion anzusehen - ist auch der Verkauf der selbstgewonnenen Rohstoffe vor Ort." / Nach Gewohnheitsrecht GewO § 6 - Verkauf an Urproduktionsstätte kein Gewerbe

    -> Reisegewerbe frei nach GewO § 55a ABS 1 Nr. 2, damit auch der Marktstand

    Heisst im Grunde, wenn ich am Bienenstand verkaufe, ist es kein Gewerbe. Ebenso nicht der Marktstand oder Weihnachtsmarkt, da dafür die Reisegewerbekarte entfällt. Aber was ist mit dem Onlineverkauf?


    lg
    Dante

    Hallo zusammen,


    ich habe eine Frage zum § 13a EStG und zum UStG.


    Nehmen wir an, ein Imker hat unter 30 Völkern und Verkauft nur Honig (keinen Honig mit Vanille, nichts außer Honig).
    Dann, so habe ich es verstanden, darf der Imker seinen Honig unter § 13a EStG mit 10,7% Steuer verkaufen, muss zwar das Formblatt
    in seiner Einkommenssteuererklärung ausfüllen, hat aber keine Abzüge durch das Finanzamt.


    Und nun kommt es zum Knackpunkt, an dem ich Probleme habe. Nach UStG gilt diese Regelung nur, solange ich maximal 30%
    an Firmen verkaufe und es im eigenem Hofladen passiert.


    Nun zwei Fragen:


    1. Wo ist denn mein Hoflanden doof gefragt? Für Raps am Rapsfeld und bei meinem Sommertrachthonig bei mir daheim?
    2. Was muss ich machen um meinen Honig Online zu verkaufen?


    Vielleicht hat sich mit dem Thema ja schon mal beschäftigt und mag sein Wissen teilen. Mein zuständiges Finanzamt war sehr verwirrt mit
    meinen Fragen und hatte wenig Lust für ein paar Völker, sich da Gedanken zu machen.


    lg
    Dante