Beiträge von Marius

    Hallo Robert,


    zwischen den Bildern liest Du:

    Weitere recht verwackelt, ich hab`s dann gelassen, es war böig, eine ist deswegen noch blöderweise umgekippt, das Display spiegelte auch noch. Gern später nochmal den Versuch. Abschlagen kam heute nicht in Frage, wie ich meine

    Gruß

    Marius

    Hallo Boris,

    nein, belastbare Erfahrungen habe ich keine mit geringerem Wabenabstand und "normalen Zellen".

    Stichwort Naturbau: Wo liegt denn das Problem, einfach mal die MW gegen einen Anfangsstreifen auszutauschen? Oder den OT als Dreiecksleiste zu gestalten? Rähmchenbreite bleibt gleich --> ergo: keine Bauchschmerzen.

    Mellifera e.V hatte mal untersucht, ob Schwärme ggf. von sich aus die kleineren Zellen bauen. Ergebnis: Machen Sie nicht. Vermutung: " Es ist aber denkbar, dass mit der Verwendung von Mittelwänden, über hundert Jahre hinweg eine unbeabsichtigte züchterische Selektion auf Völker stattgefunden hat, die zu einem größeren Zellmaß neigen." (siehe: http://www.imkerei-fischermueh…einzellen%2002-2009.2.pdf).

    Gruß Marius

    Hallo Boris,


    nachdem ich vor ein paar Jahren über die Broschüre 'Imkern mit Dadant' vom 'Immenreiner' gestolpert bin, faszinierte mich, dass "In alten unversehrt vorgefundenen Strohkörben (...) dieser geringere Wabenabstand gemessen werden" kann - gemeint sind 32 mm abzgl. der 7 mm Polsternägel du dann bei einer Rähmchenbreite von 25 mm landest.

    Ich bin dieser Empfehlung - 32 mm Wabenabstand - gefolgt (in Verbindung mit 5,1er Zelle) und habe es bis dato nicht bereut.


    Gruß Marius

    Hallo Knecht,


    dein Hinweis mit den externen Nektarien passt auch zu meinen Beobachtungen. Wenn ich Bienen sah, dann zumeist nicht in der Blüte sondern an anderen Teilen der Pflanze...
    Analyse bei uns: 2% Kornblume und Empfehlung: Sommerblüte.
    Der regional untypische Geschmack ( "honigtypisch, blumig") passt auch...
    Bin gespannt was eure weitergehende Analyse ergibt.
    Ob evtl. der Nektar aus externen Nektarien den Honig geschmacklich so verändert, das er für die Region untypisch/unbekannt schmeckt - immerhin bliebe es ja eigentlich Kornblumennektar...?


    Wir werden sehen - Danke zunächst für die Antwort!


    Gruß Marius

    Hallo zusammen,


    vielleicht hat ja jemand von Euch ähnliches schon einmal erlebt oder hat anderweitige Erfahrungen zu meiner Frage:


    Ich hatte dieses Jahr erstmalig Völker am Rand eines vor Kornblume strotzenden Roggenfeldes stehen ( Distanz: ca. 20m). Die Honigräume füllten sich gut, auch der als
    Erkennnungsmerkmal geltende grünliche Schimmer des Nektars war zu bemerken.
    Doch die Freude währte nur kurz: Es waren wenige bis gar keine Bienen auf den Kornblumen zu sehen und ersichtlich war, das die Bienen schon kurz nach Fluglochaustritt die Richtung änderten - weg vom "Kornblumenschlag".
    Meine Skepsis nach Geruchs- und Geschmacksprobe ob der Honig als Kornblumenhonig zu verkaufen wäre, bewahrheitete sich dann mit der Pollenanalyse. Über 50% Spargelpollen waren enthalten.
    Sticht eurer Erfahrung nach blühender Spargel i.d.R die Koprnblume aus - trotz deutlich geringerer Distanz zu jener? Kann es auch für die Kornblume schnell ZU trocken sein, so daß sie nahezu kaum bis gar nicht honigt? Ich ging in der Annahme das die Kornblume auch bei Trockenheit im Verhältnis noch passabel honigt. Das scheint wohl nicht so zu sein...

    Ich freue mich über Erfahrungen, Anregungen, Ideen und dgl. woran es gelegen haben könnte in der Hoffnung ähnliches zukünftig nicht mehr zu erleben.
    Gruß Marius

    Die Argumentationskette von 'Er ist Mitglied bei X und in dessen Vorstand ist auch Y, deshalb ist der Artikel schlecht und das FAZ-Niveau im Freien Fall' geh ich auch nicht mit.


    Hallo Ralf,


    festgestellt wurde, dass bei Herrn Qaim womöglich ein Interessenkonflikt vorliegt. Einerseits ist er Autor einer Meta-Studie zum Thema Gentechnik, andererseits Mitglied in einer Organisation, die sich offenkundig befürwortend zur Gentechnik positioniert. Ist es von einer großen Zeitung (ihren Journalisten) in der heutigen Zeit zu viel verlangt, kritisch zu hinterfragen, woher der Wind so weht?



    Gute Nacht,
    Marius

    Hallo Zusammen,


    es hat offenbar etwas länger gedauert als gedacht, aber nun sind sie online verfügbar - Video Mitschnitte von der Fachtagung
    Neonicotinoide und ihre Auswirkungen auf Biene, Mensch und Natur.
    Zu finden hier:


    http://oekolandbau-niedersachsen.de/index.php?id=3


    Gruß Marius


    edit: wenn möglich bitte verschieben nach: "Imkerei in den Medien - Veranstaltung über Neonics am 26.09. in Lüneburg - von toyotafan ( sorry, zu spät gesehen)

    Ach wäre es doch alles so einfach....


    Eine ganz kurze und unvollständige Recherche führte mich von einem der Autoren der Studie Herrn Matin Qaim aus Göttingen über seine Mitgliedschaft im CIMMYT (International Maize and Wheat Improvement Center) zu dessen Board of Trustees wo er sich dann in bester Gesellschaft mit Personen wie Dr. Neal Gutterson (USA) Vice President of Agricultural Biotechnology, DuPont Pioneer oder aber Dr. Thomas A. Lumpkin (USA) Director General, CIMMYT befindet wobei letzterer als Autor z. Bsp. im offiziellen Blog "Impatient Optimists" der Bill & Melinda Gates Foundation auftritt und die wiederum sehen die Gentechnik ja besonderes kritisch......:roll:


    Fazit: Das Niveau der FAZ ist weiterhin im freien Fall... wie das der meisten Mainstream Medien. "Genveränderte Pflanzen sind insgesamt eine ziemlich gute Sache." Wenn ich das nur lese... kriege ich schon wieder das K...tzen


    Marius


    Hallo Luffi,


    dass Dünger und PSM genauso wie GVO nicht als Argumentation für die Welternährung herhalten können, ist wirklich nichts neues!
    Das Problem ist hierbei wahrlich nicht quantitativer Natur sondern eindeutig eine Frage der Verteilung UND des Überschwemmens von Märkten mit totsubventionierten Produkten (Abfällen) der Überflussgesellschaft unserer westlichen Industrienationen (z. Bsp. in Afrika).



    Gruß Marius

    Hallo Josef,


    danke für den Hinweis!


    Der Landwirt hat von den 4 ha einen ha bereits umgebrochen, da der Unkrautdruck zu stark war. Nun stehen noch 3 ha.
    Das klingt alles andere als nach einfachem Öko-Raps Anbau... Aber solange die Bienen überleben, hat man heutzutage ja schon viel gewonnen! Leider!


    @ Matthias

    Zitat

    So kanns auch gehn:

    KEIN GIFT AUF DEN BODEN UND IN DIE UMWELT, DIE UNS ERNÄHRT!


    Gruß Marius