Beiträge von falkwe


    Das 1.Mal hab ich davon bei Recherchen zur Bienenkiste gelesen, dort wird diese Auffassung auch so vertreten. Im Grundkurs zur Imkerei wurde auch gelehrt, dass die Biene sich am Erdmagnetfeld orientiert.
    Fragt mich jetzt aber bitte nicht nach Langzeitstudien, Abhandlungen von Doktoren oder sonstigem Firlefanz...
    Für mich ist das nachvollziehbar, nicht aufwändig oder beschwerlich, also mach ich das. Ohne auch jemals den Unterschied zu anderen, magnetischen Deckeln, untersuchen zu wollen.


    Frohes Neues euch noch!




    Gerstunger : ja meine offenen Böden haben Alu-Gitter. Und wegen der großen kleinen Erde; pff, wer weis das schon, Auslegungssache. Vielleicht auch gar nicht wichtig...

    Deckel aus großem Aluminium oder aus kleinem aluminium?


    Beste Grüße
    Hartmut


    Imkergeheimnis. Du musst die Erfahrung selber machen, welche besser sind! :lol:


    simon :
    ich bin der meinung, die bienen stört ein nicht magnetischer deckel weniger. sie orientieren sich ja am natürlichen Magnetfeld der erde. deswegen habe ich immer welche aus alu genommen...

    Also ich habe ja selbst mit der Bienenkiste zur Imkerei gefunden, allerdings steht die immer noch leer, da heuer einfach kein Naturschwarm zu finden war. Zur Zeit habe ich 2 Völker in Magazinen und plane im nächsten Jahr zu erweitern. Aber auf jeden Fall will ich auch mit der Bienenkiste beginnen. Und warum?


    Weil es meiner Meinung nach das Beste Anfänger-Konzept für Neuimker bietet. Die Informationsmöglichkeiten sind einfach, verständlich, auf den Punkt gebracht und lückenlos. Einfach ein liebevolles Projekt im Dienste der Natur. Klar gibt es negative Erfahrungen, welche mir als Tierfreund sehr leid tun, aber ich finde es töricht dies der Betriebsweise zuzuschreiben. Dies sind Probleme derer, die sie betreiben.


    Der Erfolg der Bienenkiste liegt in diesem simplen Prinzip: Jeder kann es und wird hilfreich unterstützt. Und an diesem Punkt muss sich die, ich nenne sie mal althergebrachte Imkerei, an die Nase fassen. Jahrelang wurde händeringend Nachwuchs gesucht und sich über das "Hobby der alten Menschen"beklagt. Ein Beispiel aus meiner Jugend: Am Infostand eines Imkervereins wollte ich mich über das Imkern informieren. Ich kann mich noch an die Worte des Imkers erinnern: "teuer, zeitaufwändig, kompliziert, ständig sterben welche..." usw. Auch bei Lehrgängen für die Imkerei stellte ich immer wieder eine gewisse Heimlichtuerei fest, nach dem Motto: ich verrat dir doch nicht meine Tricks, mach deine Erfahrungen selbst! Damit findet sich kein Nachwuchs.


    Die Idee der Bienenkiste nimmt Interessierte an die Hand, sagt was möglich ist und ermutigt. Sie schafft ein Netzwerk von Naturfreunden, die sich unterstützen. Ich würde mir wünschen, das BK'ler in der Imkerei als selbstverständlich akzeptiert werden. Das sie eine berechtigte Rolle spielen, ohne vorverurteilt zu werden. Ich denke der Junge Bienenkistler kann sehr viel vom alten Eisen der Magazinimker lernen, aber umgedreht gibts sicher auch paar interessante Erkenntnisse! ;-)


    Schwarze Schafe gibts doch überall, es Schwärmen auch Magazinvölker, und es gab sicher schon Imker, die trotz jahrelanger Erfahrung richtig viel bockmist bei der Varroabehandlung gebaut haben.
    Gegenseitige Unterstützung muss das Ziel sein, ohne das Ziel den Neuimker zur angeblich richtigen Betriebsweise bekehren zu wollen.

    so, ich habe letzten Samstag behandelt. da hatten wir ne frostigen nacht. Morgens um 07:00uhr bei -1°C. heute hab ich die Windeln kontrolliert.
    Im vorhinein den Befallsstand ermittelt. 1 Volk mit 1 Milbe in 4 Tagen, das andere mit 0 gefallenen Milben.
    Heutige Zählung ergab bei beiden Völkern ca. 350 gefallene Milben. Die Völker sitzen auf 5-6 Wabengassen Dadant.


    was meint ihr? Sprechen die Zahlen tendenziell für eine erfolgreiche Behandlung?

    Hallo!


    Na dann viel Erfolg mit den Bienen, ich habe dieses Jahr angefangen, auch auf Dadant.
    Wenn du dich mit der Betriebsweise erstmal grundlegend auseinandersetzen möchtest, dann empfehlen ich dir das:


    www.imkerei-schwarz.de/content/Broschuere-Dadant-A5-web.pdf


    Die Frage des Für und Wieder ist ganz klar Ansichts- und Geschmackssache, ich habe bisher nichts bereut und habe auch keinen Anlass über andere Maße nachzudenken. Grundsätzlich ist es von Vorteil, dass die Ableger, die du bekommst auch auf dem Maß sitzen, auf dem du imkerst. Auch ist es sicher von Vorteil, das selbe Maß zu beimkern, wie Freunde in deinem Umkreis, weil man da untereinander kompatibel ist.
    Ansonsten ist es aber wie gesagt Ansichtssache, am wertvollsten für deine Frage sind hier Einschätzungen von Imkern, die zu Dadant gewechselt sind oder die die Beute nicht mehr nutzen.

    und was haltet ihr von der Idee, aufgrund des warmen Wetters auf die OS-Träufelung zu verzichten und stattdessen die Waben einzeln zu ziehen und mit MS zu behandeln? Zumal die Bienen in meiner Beuterecht tief sitzen und ich quasi die eigentliche Traube nur mit Taschenlampe sehen kann...

    Hallo falkwe,
    gehe einmal auf die Seite www.varroawetter.de und gib Deine PLZ ein.
    Dort wird Dir geholfen.
    Gruß Eisvogel


    Danke, kenne ich schon. Man mag mir jetzt unterstellen ich als Anfänger sei vermessen, aber ich finde die Seite Varroawetter nicht uneingeschränkt geeignet. Wie kann ein Tag, an dem keine Wolke am Himmel vorausgesagt wird und Temperaturen von bis zu 10°C herrschen sollen für eine Oxalsäure-Träufelung geeignet sein? Gut, in der Nacht ginge es evtl. aber ist das des Rätsels Lösung?


    hornet : danke für deine Einschätzung

    Hallo liebe Imker!


    Da ich ja in meinem 1. Imkerjahr bin und demzufolge nun meine 1. Restentmilbung ansteht hätte ich dazu mal ein Frage.


    Vor ziemlich genau 2,5 Wochen hatten wir hierzulande den 1. richtigen Nachtfrost. Meine Bienen haben sich daraufhin in schöne Wintertrauben begeben. Gegen Ende dieser Woche habe ich meine Oxalsäure-Träufelung geplant. Heute kurzer Kontrollbesuch bei den Bienen. Und ja, es war wie ich es mir schon gedacht habe, Bienen am Flugloch, 2 sind sogar geflogen. Bei 7°C ist die schöne Wintertraube und damit der Ideale Zustand für die Träufelung dahin...


    Was mach ich nun? Trotzdem ( bei noch höheren Temperaturen und Sonnenschein) Ende der Woche träufeln und die ungünstigen Bedingungen hinnehmen? Oder evtl. warten bis es wieder kühler ist und die Bienen eng sitzen? Hier sehe ich die Gefahr, dass die Bienen bei den Temperaturen wieder in Brut gehen und ich dann behandeln muss, obwohl die Völker nicht brutfrei sind.


    Was meint ihr? Wie sind eure zurückliegenden Erfahrungen?


    Danke.

    so, habe dieses Wochenende als Neuling das erste mal überhaupt gegen die Varroa behandelt. Ich hatte am Freitag nochmal den Schieber kontrolliert und bei einem Volk war die magische 10-Milben-Grenze überschritten. Mein Fazit: Schwammtuch ist einfach in der Handhabung und hat bei mir gut funktioniert. Klar kann man jetzt sagen, ich hatte ja nie Anderes probiert, trotzdem bin ich nach der Behandlung überzeugt.
    Ich hatte nur geringen Totenfall, ausgeräumte Brut konnte ich nicht feststellen. Nach 24h waren in einem Volk satte 250 Milben gefallen, in dem 2. noch 30. Dieses Volk war eh sehr gering belastet und wurde nur wegen der Reinvasion mit behandelt.
    Zur Zeit wird gefüttert und nächste Woche wird erneut kontrolliert ob eine weitere Behandlung von Nöten ist.
    Dazu eine Frage, ich vermute, dass evtl. nur das Volk mit dem hohen Milbenfall erneut behandelt werden muss. Reicht es, wenn dieses Volk allein die Folgebehandlungen bekommt oder müssen wieder alle Völker behandelt werden...?


    Viele Grüße
    Falk

    Habt vielen Dank für die schnellen Antworten. Ich fühle mich als Imkerneuling nun bereit für die AS-Behandlung und werde sie meinem Wissensstand entsprechend anwenden. Wenn ich die Behandlung gemacht habe, meld ich mich mal, wie es gelaufen ist (aufgrund des geringen Milbenfalls ist diese aber noch nicht notwendig).


    Danke nochmal,
    Falk