Beiträge von olle flachzarge

    Vorher läuft der Honig aus der Schleuder durch ein Edelstahlfrittensieb in ein Eimer.

    Der Eimer wird dann in den Siebkübel geschüttet.

    Das halte ich für eher suboptimal.

    Siebkübel sollten möglichst kontinuierlich befüllt werden, stoßweise funktioniert das nicht wirklich.


    Ich hab auch jahrelang mit einem Spitzsieb im 40kg-Hobbock direkt unter der Schleuder gearbeitet.

    Oben einen Quetschhahn eingebaut, dann konnte ich in 25kg Eimer abfüllen.

    Das ist derart billig, dass man auch mehrere dieser Siebkübel parallel nutzen könnte...

    Gerade ist mir aufgefallen, dass die alljährliche Großdemo zur Agrarwende dieses Jahr im Forum noch gar nicht auftaucht.

    Ist schon morgen.

    Wir haben es satt


    Gerade in diesem Jahr dürfte wichtig sein, dass viele Verbraucher, Vertreter aus Umwelt- und Naturschutz, aber vor allem auch in der Landwirtschaft Tätige (z.B. auch wir Imker) klar machen, dass sie sehr wohl für eine Agrarwende eintreten.

    In der medialen Öffentlichkeit wurden die Bauerndemos der letzten Monate ja vor allem so interpretiert, dass die Landwirtschaft sich vehement gegen jeden Wandel stellt...

    Der DBIB gehört, wie in den vergangenen Jahren auch, zum Trägerkreis.


    Grüße,


    Thomas

    Ach, und im Sine einer "Marktübersicht" könnte man noch den Kran von Łukasiewicz erwähnen, der nochmal viel einfacher ist und sogar billiger als ein Anhänger;).

    Der wäre mir dann wohl doch zu schlicht, aber für kleine Völkerzahlen bei angezähltem Rücken vielleicht eine Option.

    Link kann ich hier nicht einstellen, da nur mit Preis angegeben.

    (Schwierig) Zu finden aber in deren (unübersichtlichem) Webshop unter Imkereigeräte/Beuten/Spanngurte...

    Hallo,

    ich habe keine eigenen Erfahrungen, benutze anderes Hebegerät.

    Für mich wirkt der easylight inzwischen aber am interessantesten, wenn man nicht im Vollerwerb unterwegs ist.

    Eine abgespeckte Version vom easylifter, die mir gut zum Pkw-Anhänger zu passen scheint, der ja aber nicht ganz so arg klein sein muss, wie der im Film...

    Nur wer 4 Beuten zum Wandern auf die Europallette setzen will, oder die Maße des Pkw-Anhänger es erfordert kommt mit 10er besser zurecht.

    Nö. Das ist eher nicht das entscheidende Argument, 10er Beuten passen auch nicht zu viert auf eine Europalette, weshalb ja der Europaletten-Viererboden für vier 9er Zargen passt. Nur so am Rande...
    Das 10er Dadantsystem ist einfach komplett kompatibel zu dem weltweit am meisten verbreiteten Langstrothmaß, wie man ja auch z.b. an den Nicotböden/-futterzargen sieht.

    Also nochmal.

    Wenn der Honig im Tank ist, dann folgen zwei Schritte.

    Schritt 1: Einen Hobbock pro Tank entnehmen und diesen dann in die Kühlung stellen. Dieser wird darin gerührt, ganz normal, mehrmals täglich.

    Die Kristallisation setzt recht zügig ein, da im idealen Temperaturbereich.

    Dieser Honig ist also nach einigen Tagen schon cremig, sogar eher überrührt und kann der Kühlung entnommen werden, während der Großteil des Honig im Tank im warmen Schleuderraum noch nicht mit der Kristallisation begonnen hat.

    Schritt 2: Der vormals gekühlte Honig im Hobbock wird leicht angewärmt und in den klaren Honig im Tank homogen eingerührt. Geimpft wird der Honig jetzt also "mit sich selbst".

    Dann wird abgefüllt, die Gläser gekühlt.

    Also vorab: Bestimmt ist dies nur einer von vielen möglichen Wegen, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Und ich hab's dieses Jahr zum ersten Mal durchgeführt, also noch keine langjährige Erfahrung. Mir wurde das Verfahren aber als das in Skandinavien übliche empfohlen.

    Die Konsistenz ist gut, bei Zimmertemperatur fließt nix, trotzdem sehr weich, keine spürbaren Kristalle.

    Das Feedback von den Kunden ist ausnahmslos gut.

    Ob das Ergebnis jetzt "perfekt" ist (wie auch immer das definiert sein mag), das möchte ich nicht beurteilen.

    Zu den Fragen: Wie beschrieben arbeite ich mit 250kg-Tanks. Die sind also mit ca. 210kg flüssigem Honig gefüllt, darein verrühre ich mittels handgeführtem Rührgerät (Mörtelmischer) den vormals gekühlten Impfhonig. Solange rühren, bis wirklich homogen, dann direkt abfüllen und Gläser kühlen.

    Fertig.

    Das mit dem rühren und direkt abfüllen habe ich hinter mir und mache es nie wieder.

    Zudem haben die wenigsten Kleinimker die Möglichkeit grössere Mengen einzufrieren.

    Ferner schaffe ich es neben meinem Job nie und nimmer eine Tonne Honig zu ernten, zu rühren und direkt abzufüllen. Ich habe mir angewöhnt pünktlich zur Geisterstunde den Schleuderraum zu verlassen.

    Ich erlaube mir ausnahmsweise mal, auf einen Beitrag von mir zu verweisen, der da einen, wie ich finde, gangbaren Weg aufzeigt.

    Ich bin mit dem Ergebnis nach wie vor sehr zufrieden.


    Sei Dir versichert, nach dem Genuss von perfektem creme Honig möchte die Mehrheit der Kunden

    nichts anderes mehr.

    Für mich ist ein feiner Cremehonig auch erstrebenswert.

    Mir ist aber durchaus bewusst, dass nicht alle Kunden den gleichen Geschmack haben oder immer das gleiche wollen.

    Ich war vor einiger Zeit auf einem Markt mit eher gehobenem Publikum und ebensolchem Niveau der angebotenen Produkte vertreten, und da wurde ständig immer wieder grob-knirschiger Honig verlangt. Den hatte ich leider nicht.

    Das wurde auch früher schon gerade beim Buchweizenhonig oft gewünscht, möglichst gar mit ner flüssigen Phase oben über dem Knirsch 8|

    Etwas toleranter demgegenüber sollten wir Imker schon werden, gerade edle Käse beispielsweise haben ja auch nicht immer die "Idealkonsistenz" von Gouda...

    Ein Gasoxamat schafft (mit Propan-Butan-Kartusche) 12 Völker pro Stunde und braucht weder schwere Batterie, Kabeltrommel noch Lösung der Oxalsäure in Alkohol oder worin auch immer.

    Einfach anzuwenden.

    Klare Empfehlung.

    Es geht einzig und allein um die pauschale Umsatzsteuer von 10,7%.

    Hinter diesem Satz verbirgt sich eine Mischkalkulation von 7% und 19%.

    [...]

    Somit gehe ich auf keinen Fall davon aus, dass jetzt alle Anwender der pauschalen Umsatzsteuer mit 19% belastet werden. Vorstellbar wären eher 12 oder 13%.

    Also nochmal: Derjenige, der also landwirtschaftlicher Urproduzent die umsatzsteuerliche Veranlagung nach Durchschnittsatz nutzt, wird faktisch gar nicht mit Umsatzsteuer belastet, weil er sie brutto für netto einbehält. Ich kalkuliere also meinen Honigpreis nicht netto (wie ich das in meinem Haupterwerbsbetrieb mit meinen Preisen tue), sondern als Bruttopreis. Die Läden, die ich belieferte, ziehen sich aber erst mal die Vorsteuer und kalkulieren dann auf dem Nettoeinkaufspreis ihren Verkaufspreis.

    Je höher der Pauschalsatz (10,7%), desto ungünstiger für den Fiskus.

    In diesem Zusammenhang:

    Der Gasoxamat funktioniert ja mit Butan zur Winterbehandlung nur zäh, da muss man alle paar Völker die Kartusche wechseln und anwärmen.

    Bessert sich das deutlich mit Propan oder Butan-Propan?

    Danke für Erfahrungsberichte.

    Jetzt hab ich eigene Erfahrungen:

    Es gibt auch Butan/Propan-Gemisch in der 227g Kartusche.

    Damit brennt der Brenner auch bei Kälte auf Vollgas.

    Ergibt eine deutliche Zeitersparnis.