Beiträge von olle flachzarge

    Marktwirtschaft ist nicht sozial und in sich ein Widerspruch. Es gilt den Mitbewerber auszuschalten.

    In meinem Verständnis gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen einer pluralistischen sozialen Marktwirtschaft und einem auf Kartelle und Marktbeherrschung abzielenden Kapitalismus.

    Hat aber mit gebrauchten Büchern wenig zu tun.

    Ich bin bekennender Liebhaber von guten Fachbüchern, in der Imkerei, aber auch in meinem Beruf.

    Die wirklichen Schätze (z.b. die naturgemäße Bienenzucht von Bretschko) würde ich inzwischen prinzipiell nicht mehr verleihen, und ich bin mir der Tatsache bewusst, dass sie oft im deutlich dreistelligen Bereich gehandelt werden. Das finde ich ok, die sind halt rar, können dem aufmerksamen Leser aber großen Gewinn bringen, werden oft ja auch alle Jahr wieder durchgearbeitet.

    Ein, oft in jahrelanger Arbeit entstandenes, strukturiertes und fundiertes Buch ist kein Vergleich mit einem Youtube-Filmchen...


    Romane und Essayistisches schenk ich dagegen oft nach dem Lesen weiter durch, das Bücherregal ist groß genug und soll nicht mehr erweitert werden.

    Vom Liebig hab ich aber nix stehen...

    Hab gerade mit dem Schäfer meines Vertrauens, der mit der lokalen Landwirtschaft gut vernetzt ist, zu dem Thema kontaktet.

    Der hat darauf hingewiesen, dass nennenswerte Teile der Winterzwischenfruchtflächen in unserer Gegend in den letzten Wochen in Wanderschäferei abgeweidet wurden. Wir haben hier eine recht hohe Schafdichte und professionelle Schäfer.

    Dass das sogar zu Gunsten der Bienen gewesen sein könnte, ist doch ein schöner Nebeneffekt!

    Üblich sind eigentlich 35mm Sprungmaß im Brutraum, nur im Bereich kleine Zellen wird teilweise mit 32mm gearbeitet.

    Ich hab meine Dadantnaturbauvölker auf 35mm bauen lassen, hat gut geklappt.


    Von da an ist's dann Grundschulmathematik:

    Gewünschtes Sprungmaß - Rähmchenbreite = benötigter Abstandshalter.


    Ich häng ja immer noch bei den 22mm normalem Zanderrähmchen fest, da passt das ja vielleicht...

    Das ist ja richtig Jörg, ich find Theorie und Berechnung auch wirklich wichtig.

    Und erste Grundregel im Feuchteschutz: im Zweifel innen dichter als außen. Deswegen kann bei fehlender innerer Folie (=Dampfbremse) außen der Blechdeckel nicht auf der Dämmung aufliegen.


    Aber hier ist's doch so einfach:

    Kondenswasser, feuchtes Material = Problem.

    Alles trocken = weitermachen.


    Die 22mm Weichfaser bleibt bei mir trocken.

    So.

    Krokussaison ist hier durch.

    Eine ganze Wiese, üppig voller blühender Elfenkrokusse, ist mal wieder unbeflogen verblüht.

    Diese 7°-Winter lassen einen doch etwas am Wert der frühen Trachten zweifeln.

    Jetzt, mit der Weide, gehts wohl eher los...

    Nur, einen Spanngurt würde ich nicht drum zurren wollen.

    Nee, das macht man ja auch nicht Blechdeckel.


    Kurz OT zum Wandern:

    Deckel runter, Dämmplatte runter.

    Dann Bienenfluchtrahmen aufs Propolisgitter und Gurt rum.

    Gibt zusammen mit dem offenen Gitterboden ordentlich Lüftung, und notfalls kann man durch die Bienenflucht noch etwas Wasser eingießen...


    Darf man sowas heutzutage noch? :liebe002:

    Wo schon Händeschütteln...:/