Beiträge von olle flachzarge

    Ja.

    Ich verschicke auch mit GLS, aus eben diesen Gründen. Und, weil das einer der wirklich zuverlässigen Lieferdienste ist.

    Aber wie die das der BG beigebracht haben, dass der Bote dann eben 40kg Pakete rumschleppen muss, das hab ich nicht verstanden.

    Meiner klagt immer, wenn er mehrere Wachspakete schleppen muss.

    Ladet Euch einfach mal das Lebensmittelüberwachungsamt zu einem Vortrag in den Imkerverein ein. Das kann nicht schaden und dient - vernünftig umgesetzt - letztlich der Vertrauensbildung und Schulung des Augenmaßes auf beiden Seiten.

    Ich würde deutlich weitergehen. Stellt das geplante Konzept vor Baubeginn der zuständigen Behörde vor, da wird klar, wo die eventuellen Schwachpunkte liegen.

    Ich hatte sehr angenehme Gespräche mit unserer Lebensmittelüberwachung auf Kreisebene und auch dem LAVES in Celle.


    Und wer jetzt mit dem ollen "Gehe nie zu deinem Fürst..."-Spruch kommt, der sei daran erinnert, dass wir glücklicherweise in einem gut funktionierenden Rechtsstaat leben, wo Fürsten nix zu melden haben.

    Auch bei deutlich komplexeren Projekten, etwa im Zusammenhang mit meinem Gewerbebetrieb, hab ich das immer konstruktiv erlebt.

    Ja, für den Schleuder- und Lagerraum und ja, gerne Naturmaterial oder mit Bedacht produziert.

    Nicht Fußboden, aber Wand:

    Aus bauphysikalischen und hygienischen Erwägungen kommt für mich, gerade bei Umnutzung bestehender Bausubstanz, nur ein hohlraumfreies und kapillar angebundenes System in Frage. Trockenbau mit Feuchtraumplatten oder sowas möchte ich nicht haben.

    Meine Wände sind mit Kalkputz verputzt und dann mit einer geseiften Kalkglätte versiegelt. Das ist so ein bisschen wie Tadelakt für Arme, kann man selber machen, ist nicht teuer, ziemlich öko, feuchtraumgeeignet und gut zu pflegen.

    Gibts zum Beispiel von Kreidezeit.

    Kann man optisch schlicht halten (so wie bei mir), man kann aber auch so richtig die Hippienummer von machen...


    Grüße,


    Thomas

    Oha.

    Erste Frage in der Prozentrechnung: Was sind 100%?

    Wenn du einen Nettowarenwert (100%) von 5,80€ hast, dann ergibt das brutto (110,7%) 6,42€.

    Ein Bruttowarenwert (110,7%) von 6,50€ bedeutet einen Nettowert (100%) von 5,87€.


    Zur eigentlichen Frage:

    Umsatzsteuerlich gilt man mit seinen unterschiedlichen Gewerbebetrieben und Einkommensquellen zwar als eine Person, trotzdem kannst du für Produkte der landwirtschaftlichen Urproduktion weiterhin die 10,7%-Regel anwenden, auch wenn ein anderes Gewerbe regulär besteuert wird.

    Meine Honig läuft auch so mit 10,7%, während in meinem Haupterwerbsbetrieb, einer Tischlerei (wo natürlich vollkommen andere Umsätze erwirtschaftet werden), und bei meiner PV-Anlage die Umsatzsteuer regulär abgeführt wird.

    Mittelfristig wird es unter 70 Völkern bleiben.

    Räumlichkeit zum Schleudern (2,60 x 4,00) 10m², weitere Räumlichkeiten für Lager, Wachs- und Holzarbeiten vorhanden.

    Finanzbudget - Investitionen werden aus dem gesamtheitlichen Ertrag gestemmt (also begrenzt aus Berufseinkommen und Imkereiertrag) in Zahlen - für dieses Jahr sind 4k€ vorgesehen, davon gehen schonmal 1k in die Renovierung und Hygienegrundausstattung des Schleuderraums.

    Oha,

    das wird räumlich aber recht eng.

    Und das Budget ist meiner Meinung nach zu knapp.

    Ich kenne deinen Raum nicht, aber da würde ich mal locker eine Null dranhängen. Oft wird der Aufwand zum Umbau selbst von bestehenden Gebäuden falsch eingeschätzt, das kann auch problemlos mehr Geld kosten, als das Material, das da später drinsteht.

    Ich gehe natürlich von einer wertigen, langfristigen Lösung aus...

    Hatte letzte Woche ein ziemlich langes und informatives Gespräch mit meinem Lebensmittelkontrolleur. Er hat mir die Nutzung von irgendwelchem rohen Holz komplett untersagt - also entweder muss ich es "dick" lackieren, oder weiche auf Edelstahl/Kunststoff aus.

    Na, hoffentlich sind deine Rähmchen auch aus Edelstahl, wenn der Honig beim Schleudern sogar direkt mit denen in Berührung kommt.

    Anders als bei der Palette, die nur auf dem Boden rumliegen...

    Die von dir genannten Antworten kenne ich auch von "Kollegen" wenn ich sie für Betriebsvorstellungen anfrage....."baue gerade um", "kann man nicht zeigen wie es bei mir aussieht" und "will mir nicht in die Karten schauen lassen" führen dann so den Chart der ablehnenden Äußerungen an. Erstaunlicherweise finden sich dann genau diese Aspiranten später in den ersten Sitzreihen wieder wenn ein anderer eine Vorstellung macht :cursing::cursing::cursing:

    Isso.

    Und leider kann einem das manchmal etwas die Lust nehmen, Einblicke zu gewähren. Geht ja nicht nur um Technik, auch um Betriebsweise und Vermarktung. Im Grunde hab ich kein Problem damit, auch meine betriebswirtschaftlichen Kennzahlen offenzulegen, aber wenn das Gegenüber dann noch nicht mal weiß, wie viele Völker es bewirtschaftet ("ich bin so schlecht im zählen"), dann vergeht einem die Lust auf Transparenz.

    Die Imkerei mach ich ja nur nebenbei, aber in meinem Broterwerb gibt's das genauso. Manchmal einfach nicht auf Augenhöhe...

    Ich hab da mal einen Faden gestartet, zur Schleudertechnik in Nebenerwerbsimkereien, aber da wollte auch keiner was zeigen:/...

    Moin.

    Gedankenspiel:

    Wenn ich mit einem eher kleinen Brutraum arbeite (z.B. eine Flachzarge), dann gebe ich ja üblicherweise vorm Einfüttern zusätzlichen Raum, in den dann aufgefüttert wird.

    Wenn ich aber die Völker in diesem engen Raum halten und dann darin kräftig auffüttern würde, dann sollte es möglich sein, die weitestgehend brutfrei zu bekommen. Wenn ich dann z.B. Mitte August die letzten Brutreste ausschneide und brutfrei behandle, dann könnte ich eine Zarge mit ausgebauten Waben untersetzen, in der dann vermutlich ein neues, großes Brutnest angelegt wird.

    Man hätte ein paar Wochen ordentliche Bärte an den Beuten, aber schwärmen werden die deswegen nicht mehr...


    Gibts sowas als Konzept?

    Dank und Gruß,

    Thomas

    Ich beobachte immer wieder das gleiche Phänomen: Wenn der Honigverkauf irgendwann im Sommer aufs Neue beginnt, herrscht kurze Zeit ein reger Umsatz, bis der Markt in der Umgebung dann relativ schnell gesättigt ist. Irgendwann geht es dann wieder los, und es wird nach und nach mehr Honig abverkauft, aber mit abnehmender Geschwindigkeit.

    Ich arbeite mit diversen kleinen Läden in der Umgebung zusammen, aber die haben jetzt eben diesen Sättigungspunkt erreicht, und jetzt habe ich noch dutzende Honigeimer voll im Keller, und keinen Plan, wie ich das zu Geld machen kann.

    Das verstehe ich nicht ganz:

    Du willst deinen Honig direkt nach der Ernte im Glas möglichst sofort komplett an Läden verkaufen?

    Oder wieso "beginnt" der Honigverkauf für dich im Sommer.

    Gerade Läden wollen doch aber möglichst das ganze Jahr hindurch regelmäßig beliefert werden, ich mach das z.b. monatlich.


    Und noch ein anderer Aspekt:

    Ich prognostiziere mal einen deutlich gesteigerten Honigabsatz fürs nächste halbe Jahr, coronabedingt natürlich.

    Auch die sonst übliche Sommerflaute ist ausgefallen.

    Ich hätte gern einen größeren Lagerbestand...