Beiträge von olle flachzarge

    Vielleicht sollte jeder bei seinem Verfahren auch explizit die Temperatur angeben, auf die gekühlt wird.

    Gefrierschrank (-18°), Kühlschrank (7°) oder die für Honig oft verwendeten ca. 13°.

    Logisch, dass das dann auch vollkommen andere Ansätze sind.

    Ich rühre zum richtigen Zeitpunkt recht kurz, fülle dann ab und lagere die Gläser in der Kühltruhe bei 13°.

    Mit dem Ergebnis war ich bis jetzt jedesmal sehr zufrieden.

    Kann es passieren, dass mir vom Brutling Schwärme abgehen (mit unbegatteten Königinen)? Irgendwie ist mir das nicht klar, dass immer alle WZ bis auf eine gebrochen werden sollen......

    Da sollte man den Ausgangszustand des Volkes vor der Trennung kennen.

    Den weiselrichtichen Flugling kann man ja auch als Notbremse in einem akut schwarmlustigen Volk nutzen, da sind dann Nachschwärme aus dem Brutling eher wahrscheinlich.

    Umgekehrt entsteht aber im Brutling aus der Nachschaffungssituation heraus keine Schwarmlust. Ich lass den Deckel meiner Brutlinge zu und breche da garnix. Nach vier Wochen kontrolliere ich die Eilage.

    Klappt zuverlässig.

    Drehtisch ist bei so kleinen Abfüllmengen sogar langsamer als Handabfülung, aber natürlich bequemer - und man könnte in der Zeit etikettieren.

    Never.

    Ohne Drehtisch hätte ich da keine Lust zu, mit sollte das aber schnurren. Man muss dann aber echt schnell sein: leere Gläser auf den Tisch, volle Gläser runter und Deckel drauf. Vermutlich muss da das Tempo gedrosselt werden.

    Für Etiketten ist da ganz sicher keine Zeit.

    Die Pendelschleudern wurden auch als Semi-radialschleudern verkauft, sollte etwas schonender abgehen als eine starre Radialschleuder.

    Aber mit den Taschen ist das bestimmt etwas tüdelig, und die Radialschleuder gleicht ihre längere Laufzeit ja eigentlich mit der höheren Rähmchenzahl aus, die sie fasst. Das ist hier ja nicht so.

    Das Prinzip hat sich offensichtlich nicht so durchgesetzt.

    Baut das noch jemand?

    Jetzt lagere ich diesen bei 13-15°C in einem Kühlschrank im Hobock aus Kunststoff. Der Honig kristallisiert nicht! Kein bisschen. Die Farbe ist Gold-Gelb aber für Frühtracht recht dunkel. Also schon 8 Tage ohne Anzeichen einer Verfestigung.

    Ich würde erstmal abwarten. Das Setting ist gut, die Kristallisation wird kommen. Acht Tage im Kühlschrank sind für Frühtracht eher lang, aber es besteht ja keine Gefahr, dass da irgendwas schiefläuft.

    Rühr schon mal vorsichtig um, manchmal findet schon am Rand oder Boden eine erste Kristallisation statt.

    Wenn die Kristallisation deutlich da ist, dann einmal gut homogen durchrühren, abfüllen und die Gläser für ein paar Tage in den Kühlschrank.

    So sollte das Ergebnis gut sein.


    Impfe ihn, dann geht es schneller..

    Das geht natürlich auch, ist aber nicht nötig.

    (Kalauer mit Microchips und Bill Gates lass ich Mal weg:-)

    Sind Fragen zur Robinie in diesem Thread erlaubt?

    Wieviel Wochen kann mit der Blüte der Robinie an einmem Standort gerechnet werden?

    Bauen die Bienen in der Robinie noch die Mittelwände gut aus?

    Fragen sind erlaubt.

    Die Robinienblüte ist kurz und (wenn's gut läuft) ertragreich. Zehn Tage, an denen sehr viel Nektar reinkommt. Mittelwände werden zwar noch ausgebaut, aber darauf sollte nicht gesetzt werden.

    Der Schwarmtrieb sinkt deutlich ab, Beschäftigung für Baubienen ist nicht so wichtig.

    Ich bestücke die Honigräume mit trockenen, ausgebauten Waben, die ich extra dafür zurückgehalten habe.

    Frisch ausgeschleuderte Rapswaben z.b. könnten die Reinheit des Robinienhonigs beeinträchtigen.

    Meine Zeigerbäume habe sie gefällt oder "auf den Stock gesetzt" Ja, ICH weiß, dass das bei Bäumen nicht geht, hat DENEN aber wohl nie jemand gesagt!

    Wieso geht das nicht?

    Robinie scheint doch für Niederwaldbewirtschaftung gut geeignet, oder?

    Die Honigentnahme wird im Regelfalle mit der Varroabehandlung kombiniert.

    Der Korb wird abgestoßen. Das Volk kommt also in einen leeren Korb und kann dort mit OS behandelt und anschließen eingefüttert werden. Aus dem nun bienenfreien Korb werden die Waben entnommen und der Honig als Scheiben bzw. Wabenhonig oder Presshonig verwendet.

    Falls noch Brut vorhanden ist (einige Korbimker warten bis im September die Brut ausgelaufen ist) kommt diese zusammen mit dem restlichen Wachs in den Schmelzer. So gesehen eine TBE.

    Es wird hierbei auf das Abschwefeln verzichtet. Das war jetzt nur die grobe Kurzform.

    Respekt, wirkt alles wie ein richtig interessantes Projekt!

    Eine wirkliche Quest quasi;-).

    Die meisten, die sonst in die Korbimkerei einsteigen wollen, haben nach ein paar Jahren leere Körbe, weil ihnen die Anpassung an heutige Verhältnisse nicht gelingt (oder sie diese gar nicht erkennen), so jedenfalls meine Erfahrung.


    Bei dir klingt das anders.


    Berichte bitte weiter!


    Grüße,

    Thomas

    Sollen wir wetten, das deswegen die Honigpreise trotzdem nicht steigen werden? :(

    Warum nicht?

    In der Direktvermarktung?

    Im Hobbock an andere Imker?

    Als Fassware an Abfüller muss in dieser Marktsituation ja für die Meisten ja keine Option sein.

    Früher hab ich Gläser lose gekauft, aber jetzt nur noch im Karton. Darin lagere ich auch die Rückläufer. Auf Palette, hochgestapelt bis unter die Decke.

    Alles was zurück kommt wird gespült, trocknen gelassen und dann über Kopf in den Karton gepackt. Also so, wie die Gläser auch auf Palette geliefert werden.

    Der Rücklauf klappt super, hier warten über 4000 Gläser auf die Wiederbefüllung.

    Ich würde das nicht machen wollen.

    Ich hab nur einen Hinweis auf meine Homepage auf dem Etikett, und da gibt's eine Kontaktmöglichkeit per Mail.

    Und da kommt ziemlich viel: Leute, die Honig bestellen wollen, Leute, die Wachs haben möchten, Leute, die Bienen haben möchten, Leute, die Praktikum machen wollen, Leute, die Ideen haben, wie man die Bienen retten kann, Studenten, die irgendwelche alternativen Behandlungsmethoden erproben wollen...


    E-Mails kann man im Zweifel besser ignorieren als Anrufe.

    Bevor ich den Drehtisch für die API Matic angeschafft habe, hab ich mit Hilfe des Fußschalters abgefüllt.

    Arbeitsplatz gut eingerichtet, möglichst alles griffbereit, auf dem Hocker sitzend, rechte Hand Gläser, linke Hand Deckel, Maschinenbedienung per Fuß.

    War ok.

    Jetzt, mit dem Drehtisch, kann man natürlich besser Kartons vor- und zurückstapeln und so.

    Da sitzt man ja nicht mehr davor...