Beiträge von Honigbrot

    Hallo,


    ich muss noch, bevor es warm wird wegen Bauarbeiten meine Bienen umstellen. Geplant ist Sie ca 400m weiter zu stellen, daher will ich diese Aktion zeitnah in den nächten 2-3 Wochen über die Bühne bringen, bevor die Bienen zu Ihren Reinigungsflügen starten. Spielt die Temperatur eine Rolle oder soll ich lieber auf etwas wärmeres Wetter warten ? Hier ist ca. 2-3° C über Tag.


    Vielen Dank

    Ich hatte Mitte Juni einen Königinnenableger erstellt. In dem Teil, der die neue Königin nachziehen sollte hatte ich alle Zellen bis auf eine gebrochen. Leider schien es schief gelaufen zu sein, denn bei einer Kontrolle nach 4 Wochen war keine Brut vorhanden, und eine Jungkönigin war auch nicht zu finden. (Klar, das will nichts heissen, die übersieht man gerne...) Um sicher zu gehen, hatte ich eine Wabe mit offener Brut eingehangen, und das Volk hatte in der Tat noch einmal Königinnenzellen nachgezogen. Nach wiederum 4 Wochen Abstand war auch ein kleines Brutnest vorhanden. Ich hatte damals das Volk auch nicht weiter auseinander genommen, sondern nur eine Wabe gezogen, Brut und jüngste Larven, sowie Stifte gesehen und wieder zugemacht. Nun habe ich heute noch einmal alle Völker durchgeschaut, und in diesem Ableger waren definitiv 2 Könniginen unterwegs und auch ein Brutnest vorhanden.
    Wie kann das sein und noch interessanter, was ist zu tun ?


    Beide drin lassen und die Damen das selbst in Highlander-Manier (" Es kann nur einen geben") regeln lassen ?
    Oder eine heraus nehmen ?
    Wenn ja, welche ?
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Volk jetzt Mitte September noch abschwärmt.....


    Vielen Dank, Honigbrot

    Liebe Imkerfreunde,


    dieser Tage will ich den Sommerhonig abschleudern, da die Lindentracht vorbei ist und hier
    nicht mehr viel Tracht zu erwarten ist. Anschliessend kommen dann gleich die Wintervorbereitungen,
    Einfüttern und Varroabehandlung.


    Da der norddeutsche Sommer dieses Jahr bislang eine echte Katastrophe war (Heiligabend war es bei uns wärmer als heute früh....),
    fällt die Ernte nicht nur äusserst mager aus, es ist insgesamt auch kaum voll- bzw. weitgehend verdeckelter Honig in den Kisten,
    da zwischenzeitlich immer wieder Trachtlücken waren bzw. lange Zeit auch kein Flugwetter war, so dass sich Bienen immer
    wieder in den Honigräumen bedienen mussten.


    Da ich nun die Honigräume abräumen möchte, werde ich wahrscheinlich auch viel Honig mit einem hohen Wassergehalt haben.
    Da ich ungerne große Mengen von Waben, die halbvoll mit "feuchtem" Honig sind einlagern möchte, würde ich diese Waben auch (seprat)
    ausschleudern.


    Spricht irgendetwas dagegen, diesen Honig mit zu hohem Wassergehalt, dann unmittelbar nach dem Schleudern
    über eine Futterzarge (über einer Leerzarge) als erste Ladung Futter vor der ersten Varrobehandlung zurück zu geben ?


    Vielen Dank für Eure Ratschläge,
    Honigbrot

    Ich habe aktuell 9 Wirtschaftsvölker und 4 Ableger von diesem Jahr.
    In vieren meiner Völker habe ich noch Königinnen aus 2014. Ist es ratsam mit
    einer grünen Königin noch einmal überwintern oder wann ist
    der günstigste Zeitpunkt Sie auszutauschen ?.
    Muss ich überhaupt eingreifen, wenn die Königinnen zu alt werden,
    oder regeln die Völker das per Nachschaffung von alleine ?


    Wie ist der beste Weg um die Königin zu tauschen ? Ich bin
    mit den genetischen Eigenschaften sehr zufrieden gewesen, d.h. sie sind
    friedlich und fleissig, also möchte ich nicht unbedingt fremde Königinnen zukaufen.
    Wäre es dann nicht sinnvoller, die alte Königin zu entfernen (bzw. hieraus noch einen Könginnenableger zu ziehen)
    und die Völker einfach nachschaffen zu lassen und später wenn die neue Könign
    etabliert ist, zum Herbst dann das Volk mit dem Königinnenableger (natürlich dann ohne die Alt-Königin )
    zu vereinigen ?


    Vielen Dank, für Euere Meinung
    Honigbrot

    Liebe Imkerfreunde,


    ich habe im Forum viele Diskussionen gelesen zum Thema "Honigraum aufsetzen".
    Dank eine rel. milden Winters sind alle meine Völker gut entwickelt und ich habe
    seit einer Woche den ersten Honigraum aufgesetzt. Die Obstblüte wird hier
    wahrscheinlich in ca 10 Tagen langsam losgehen.
    Meine Frage betrifft nun den 2. Honigraum :
    Ich imkere mit Dadant, d.h. meine Honigraumrähmchen sind deutl. kleiner
    als die im DNM. Aus vielen Foreneinträgen zum Thema 2. Honigraum,
    gibt es viele unterschiedliche Meinungen zum Thema wann aufsetzten und
    zur Frage drunter oder drüber. Beim ersten Honigraum wird immer gesagt
    "zu frühes aufsetzen gibt es nicht...". Ist das beim 2. Honigraum anders ?
    Warum nicht beide Räume gleichzeitigt geben ? Im Dadantmass bin ich
    dann ungefähr so groß wie 1,5 DMN Honigräume. Liege ich da falsch ?
    Meine 2. Frage wäre hierzu : Ich habe mich im letzten Jahr vergrößert
    und alle meine Bienen und Ableger sind heil durch den Winter gekommen.
    Letztes Jahr hatte ich 5 Völker, heuer sind es 9 und somit habe ich
    nicht für alle Völker ausgebaute Waben, sondern jeweils nur eine Zarge
    ausgebaut und der 2. Honigraum wäre nur aus Mittelwänden .
    Ist es besser Mittelwände und ausgebaute Waben in beiden Zargen zu mischen
    oder ist es besser eine Zarge ausgebaut und die zweite nur Mittelwände zu
    geben ?


    Herzlichen Dank und schönen Sonntag wünscht Honigbrot

    Liebe Imkerkollegen,


    folgende kurze Fragen beschäftigen mich :


    Ich habe seit einigen Wochen alle Honigräume abgeräumt und die Zargen übereinander
    im Carport gelagert.
    Den ganzen Zargenturm habe ich mit Folie abgedeckt, und er dürfte im Wesentlichen mottendicht sein,
    aber ganz sicher bin ich da nicht. Da es bis zum ersten Frost noch hoffentlich etwas hin ist, würde ich zum Schutz gegen Wachsmotten mit Säure arbeiten.


    Funktioniert Ameisensäure besser als Essigsäure ?
    Welche Konzentration benutzt Ihr ?
    Welche Applikationsform hat sich bewährt ? Reicht es aus eine Schale oder ein Schwammtuch in den Zargenturm zu stellen ? Welche Menge ist notwendig bei 12 Zargen ?
    Stellt man die Säure besser oben oder unten in den Stapel ? Wie oft ist die Behandlung zu wiederholen ?


    Herzlichen Dank und Liebe Grüsse,
    Honigbrot

    Liebe Imkerfreunde,


    ich habe bei mir im Garten 8 Völker ( und zum Sommer noch einige Ableger dazu) stehen. Der Garten ist recht gross und hat diverse Wasserquellen für die Bienen, unter andern einen kleinen Teich, einen Brunnen mit ständig feuchten Steinen und einer Tränke für die Bienen in der Nähe der Beuten. Alle Wasserquellen werden gut angeflogen.
    Nun möchte ich auf der Terrase noch einen weiteren Teich mit ca. 3qm Wasserfläche bauen.
    Hier die Frage : Kann man es bewerkstelligen den neuen Teich so anzulegen, dass er nicht als Wasserquellen von den Bienen angeflogen wird ? Nicht alle Gäste sind entspannt, wenn allzuviele Bienen auf der Terrase umher fliegen.


    Liebe Grüsse Honigbrot

    Hallo liebe Imkerfreunde,


    ich habe heute Nachmittag bei schönem warmen Wetter meine Frühjahrsdurchsicht gemacht und die Völker eingeengt.
    Dabei habe fiel mir auf, dass bei allen Völkern mehr oder weniger viele tote Bienen am Boden lagen.
    Die Völker sind recht gut entwickelt und vital, mit guten Brutnestern. Die Bienen sitzen auf 5-6 Waben Dadant.
    Meine Frage ist wieviele Bienen normalerweise zum Winterende am Boden liegen, und ob die Bienen im weiteren Verlauf
    die toten Bienen noch aus dem Stock geräumt hätten ?


    Liebe Grüße, Honigbrot

    Hallo,


    zum gelegentlichen Einschmelzen von einzelnen Waben, möchte ich mir einen Sonnenwachsschmelzer anschaffen.
    Kann mir jemand ein Gerät empfehlen, in das Dadant (US) Brutraum Waben passen. In den einschlägigen Katalogen
    ist immer nur von DN, Zander und Langstroth die Rede...


    Herzlichen Dank,
    Honigbrot

    Mich treibt folgende Frage um : Ich habe an meinem Stand 8 Völker und bei heute erstmalig, nach einer elend langer Sturm- und Regenperiode habe ich heute bei sonnigem Wetter und 9° einmal nachgehorcht was sich so noch in den Beuten tut. Zuletzt waren Anfang Dezember bei der Oxalsäuretröpfelung alle Völker vital. Heute musste ich leider, das Ableben eines Volkes feststellen. Es war auch recht schwach zum Einwintern gewesen, aber ich habe es halt versucht.... Die Symptome im Totenfall deuten trotz aller Behandlungen (3 x Ameisensäure im Nassheider Verdunster und 1 x Oxalsäure getropft) auf Varroa als Ursache hin. Soweit so ärgerlich, aber nun meine Frage : Das Volk war 2 zargig auf 2/3 Langstroh eingewintert, die Wintertraube hatte in der unteren Zarge gesessen und die obere Zarge, die im wesentlich aus weitgehend verdeckelten Futterwaben bestand ist noch nahezu vollständig mit verdeckeltem Futter gefüllt. Nun kann der Winter ja noch lang sein, und ich hoffe nicht, dass ich mich bei der Einfütterung verkalkuleirt habe, aber man weiss ja nie...
    Wäre es eine Option, diese Futterzarge einem anderen Volk aufzusetzen, falls es - je nachdem wie sich der Winter noch hinzieht - bei einem Volk doch mit Futter knapp werden sollte, oder ist es grundsätzlich sicherer diese Futterwaben zu verwerfen bzw. einzuschmelzen. Varroa als Todesursache ist eine starke Vermutung, aber einen sicheren Beweis habe ich nicht.
    Verwerft Ihr grundsätzlich alles Wabenmaterial (bzw. schmelzt es ein), wenn ein Volk nicht durch den Winter gekommen ist oder nutzt Ihr Futterwaben weiter ? Wäre vorübergehendes Tieffrieren der Futterwaben eine Option um etwaige verbliebene Milben abzutöten ?
    Wahrscheinlich eine blöde Frage , letztlich geht Sicherheit vor und ich habe kein Problem damit diese Waben zu verwerfen, aber mich würde einmal interessieren wie Ihr es haltet.


    Winterliche Grüsse aus dem Norden,
    Honigbrot

    Liebe Imkerfreunde,


    Ich hatte diesen Sommer bei mir im Garten in einem Schaukasten einen Volk gezogen, welches auf 2 Waben Dadant und 2 Honigraumwaben sitzt. Das Volk ist so zum Überwintern zu klein , aber ich würde die Königin gerne "Weiternutzen".
    Nun habe ich ein Volk welches 1. schwach ist und 2. auch weisellos ist ( keine Brut, kein Stifte, unruhig, aber reichlich Futter/ Pollen und Altbienen).
    Wie bringe ich beide am besten zusammen ?
    Meine Idee wäre das schwache Volk in etliche Entfernung im hohen Gras abschlagen und die Waben des Schaukasten in die Beute einhängen und an den alten Platz des weisellosen Volkes zurückstellen und vor das Flugloch ein Absprerrgitter stellen, falls in den schwachen Volk doch schon ein oder mehrere Drohnmütterchen sein sollten.


    Funktioniert das so oder gibt es bessere Alternativen ?


    Liebe Grüsse , Honigbrot

    Optional habe ich noch ein Volk in einem Schaukasten, den ich ohnehin jetzt auflösen werde. Es sitzt auf 2 Dadantbrutraumwaben und 2 Dadanthonigraumwabe.
    Dann würde ich die Weiselzellen in dem nachschaffendem Volk brechen, den Inhalt des Schaukastens in eine
    Zarge setzen und diese dem weiselosen Volk aufsetzen ( oder untersetzen ?).
    Wie lang sollte man zwischen dem Brechen der Nachschaffungszelle und dem Aufsetzen idealerweise warten ?


    Liebe Grüsse Honigbrot

    Hallo,


    ich habe folgendes Problem, vor 10 Tagen habe ich mehrere Völker umgeweiselt ( Stichwort : Böse Stecher), gestern habe ich zum 1. Mal nachgeschaut, wie es funktioniert hat. Kurz um recht gut, bis auf ein Volk, keine ( neue ) Königin drin, dafür reichlich Nachschaffungszelle.
    Ich habe nun gestern ohnehin die Honigräume abgenommen und mit der 1. Sirupfütterung begonnen und wollte eigentlich in der nächsten Woche, wenn ich ca5-6kg eingefüttert habe mit der Varroabehandlung starten. Hierzu verwende ich das Nassheider Prof. System.
    Meine Frage ist nun ob es sinnvoll ist, ein nachschaffendes Volk jetzt zu behandeln, oder ob ich damit die noch nicht einmal geschlüpfte Königin geschweige denn begattete Königin schädige.
    Wenn ich mich nun aber entschliesse, dieses Volk zunächst auszuschliessen und später zu behandeln , also in ca. 3 Wochen wenn die Neue dann hoffentlich in Eiablage ist, laufe ich dann nicht Gefahr dass die anderen Völker am Stand sich wieder rasch eine hohen Milbenlast aufbauen. Muss ich deshalb die Behandlung insgesamt von allen Völkern verschieben ?
    Die Zählung des Milbenfalls hat aktuell zwischen 3- 8 Milben pro Tag gezeigt, bei einem Volk waren es 10.
    Einen anderen Platz um das nachschaffende Volk zu verstellen habe ich leider nicht.


    Liebe Grüsse und sonnigen Sonntag wünscht Honigbrot

    Liebe Imkerfreunde,


    Ohne eine Diskussion lostreten zu wollen, dass Umweiseln über einen Kunstschwarm bzw. Ableger sicherer ist, würde mich interessieren, ob beim Umweiseln über einen Zusetzkäfig sinnvollerweise die mitverschickten Begletbienen entfernt werden sollen
    In der Literatur gehen die Meinungen diametral auseinander :
    Eine Fraktion sagt, dass die Bienen unbedingt zu entfernen sind, da die Begletbienen quasi die ersten seien, " die Streit im Volk anfangen, und so die neue Königin gefährend" , wohin gegen die 2. Fraktion sagt, die Begleitbienen seien notwendig, um die Versorgung der Königin bis zum Ausfressen zu gewährleisten und die Verbreitung der Pheromone der Neuen zu beschleunigen.


    Was ist denn nun richtig, :confused:


    Liebe Grüsse Honigbrot