Beiträge von Landbienen

    Wenn du ein vernünftiges Spülbecken haben möchtest, in das auch ein Schleuderkorb passt, kaufe dir z.B. dieses hier : Spülbecken . Habe selber lange danach gesucht. Produkte in D produziert gibt es eigentlich nicht, auch nicht so recht im online-Fachhandel. Da benötigst du dann aber eine individuell geschnittene Arbeitsplatte. Dafür passen auch viele Imkergeräte rein, noch dazu, wenn du den Hahn als Schwenkhahn mit Brause nicht in der Spüle, sondern daneben in der Arbeitsplatte befestigt.

    Hier kam die Frage auf, was ein Schwarm schon "anrichten" kann.

    Bei uns in der Gegend geriet ein Reiter mit Pferd in einen fliegenden Schwarm, was das Pferd zum buckeln brachte und den Reiter zum Sturz. Das Pferd rannte zudem dann auf die Landstraße und verursachte einen tödlichen Verkehrsunfall.


    Das Schwärmen der Bienen ist natürlich, das gibt es solange es Bienen gibt, auch ohne den Menschen. Das Reiten auf Pferden ist da schon eher unnatürlich, denn als es nur Pferde gab und noch keine Menschen bzw. diese nicht auf Pferden saßen, hat ein Pferd vor einem sich nähernden Bienenschwarm mit Sicherheit anders die Flucht ergriffen als heute, wo der Reiter über die Zügel dem Pferd den Weg bis in den kreuzenden Schwarm hinein diktiert.

    Dem Menschen fehlt da heute der Sinn, die Gefahr rechtzeitig zu erkennen. Er zwingt das Pferd solange in die Gefahr, bis es sich wehrt. Ich gehe davon aus, dass das Pferd den Schwarm viel eher wahrnimmt. Daher ging hier die Gefahr vom berittenen Pferd aus, nicht vom Bienenschwarm. Der Mensch von heute sieht das oft leider anders.

    Man wird alle diese Probleme eher mit dem zuständigen Veterinäramt lösen müssen, als gegen dieses. Aber ja leichter gesagt als getan, vor allem nach diesem Urteil.

    Ja meine ich ja, aber dann mit entsprechender Unterstützung durch Naturschutz und/oder Amtsleiter.

    Ziel muss sein, dass es sich so nicht wiederholt, sondern eben mit dem BSSV zusammen saniert wird und nicht abgetötet.

    Traurige Nachricht: Der Imker hat auch in 2. Instanz verloren - die Völker müssen bis morgen früh abgetötet werden. Auch das OVG hat rein auf Basis der Schriftsätze vom Anwalt und dem Veterinäramt entschieden ohne weitere Meinungen einzuholen.


    Aber gerade mit dem Hintergrund der freiwilligen Untersuchung solltet ihr euch als Imker beim zuständigen Veterinäramt und dort direkt beim Amtsleiter ggf. beim Bezirksbürgermeister noch dringend im Nachgang Gehör verschaffen. Auch wenn das Tierschutzgesetz nicht greift, das Bundesnaturschutzgesetz greift bestimmt. Also holt die Naturschutzbehörde dazu und klärt die Veterinäre auf, es scheint erforderlich !

    Es gibt aber auch Bundesländer, wo man innerhalb des Landkreises wandern darf, ohne irgendjemand zu informieren.

    Jo, in Sachsen-Anhalt kannst du die Bienen durch einen ganzen LK bringen, gerne 50 km weit, ohne jemanden zu fragen, aber wehe du fährst nur 2 km weit in die kreisfreie Stadt, die zur Hälfte vom LK umgeben wird, dann greift die seuchenverordnung.

    Wo steht denn sowas?

    Liest sich nach "Carnica-es kann nur eine geben" Umgebung ;)


    Frage ist also, ob ein Amtstierarzt in so einem Fall die gleiche exekutive Gewalt hat. Bei einer Bienenseuche. Im Winter.

    Ganz offensichtlich hat man in Berlin die epidemiologische Lage seit Jahrzehnten nicht im Griff. Da fehlt die entsprechende zentrale Steuerung.


    Es macht keinen Sinn, wenn Veterinäre, die an Großvieh oder Geflügel ausgebildet wurden, sich anmassen, über Insektenkrankheiten zu urteilen, von denen sie keine Ahnung haben und dann keine Eier in der Hose haben, dies zuzugeben.;(


    Mein zuständiger Veterinär hat beim Monitoring gesagt, er habe davon keine bzw. nur theoretische Ahnung und hat mit 3 m Abstand die Futterkranzprobe durch mich beobachtet. So muss das sein, das schafft auch Vertrauen ! :thumbup:

    Berggeist und Landbienen ich geb's auf, hat keinen Sinn. Ich glaube ihr wollt mich ver...schen.


    Gruß Ralph


    Nein nicht wirklich, du musst den smiley verstehen. den hab ich ja nicht umsonst gesetzt. Kann doch deine Auffassung gut nachvollziehen, allerdings hat es hornet sehr gut zusammen gefasst :


    Will man - was legitim und richtig ist - unnötige Verpackungen einbremsen, kann man sie - gestaffelt nach Schädlichkeit der Verpackungen - teuerer machen. Das ginge aber wirklich einfacher als über solche idotischen Verrenkungen. Z.B. Steuern. Die wären spürbar, damit wirksam, aber eben automatisch abwickelbar und ohne weitere volkswirtschaftliche Kollateralschäden.


    Bei allen anderen Konstruktionen hat man gewollt oder ungewollt das nächste Bürokratiemonster geschaffen, dessen Papierverbrauch wahrscheinlich die Registrierung der Papieretiketten der Berufsimker schon nicht mehr rechtfertigt. Nun haben wir es und müssen damit umgehen.


    Gut das Gottfried, ich nehme an der User ribes, soviel für die Imker erreichen konnte, indirekt, durch die Klarstellung, auch für andere Berufszweige der Landwirtschaft.

    Erst wenn die Gläser gefüllt und an den Endverbraucher verkauft werden, steht fest, wo sie entsorgt werden.


    Ne, nicht mit Sicherheit. Der Käufer deines Honigs packt ein Paket für seine Freunde in Holland, Belgien oder auch Tschechien, Russland und stellt jeweils ein Glas deines Honigs rein. Ich glaube nicht, dass diese Gläser in D entsorgt werden. 8o


    Daher sollte der erste, der die Verpackung in Deutschland in den Verkehr bringt ,sei es Hersteller oder Importeur, die Abgabe bezahlen und alle anderen bleiben außen vor. Mir scheint eher, hier wurden Arbeitsplätze bzw. Einkommen für interessierte Kreise auf Kosten der Kleinen geschaffen. Wenn nur 10.000, von mir aus auch 200.000, Hersteller/Imprteure zahlen, ist das doch sehr viel übersichtlicher und billiger zu verwalten, als wenn Milionen kleine Gewerbetreibende wie z.B. Bäcke, Bauern, Imker etc. zur Kasse gebeten und bestraft werden können.8|Weshalb dann die umständliche Lösung mit dem Griff in die Tasche der kleinen Gewerbetreibenden ?:( Oder will man die so vom Markt verdrängen ?=O


    Aus meiner Sicht ist dies die riesige Sauerei an diesem System.:cursing:

    So langsam kommt mir der Verdacht, dass es bei Schwammtuch von oben auch eine Frage der Beute und der Rähmchen ist.


    Bei mir mit Kuntzsch hoch können sich die Bienen eventuell noch bis zu einer ausreichenden Verdünnung unten auf dem Rähmchen tummeln, da ist die AS bei DNM schon komplett durch.


    Wäre eventuell eine Erklärung, dass mir bisher erhöhtes Bienensterben bei dieser Methode nicht passiert ist.