Beiträge von Landbienen

    Ganz unverbindlich kurz gesagt : Wenn du nicht in einem überschaubaren Zeitraum einen Gewinn rechnerisch und real nachweisen kannst und das FA kontrolliert dich, darfst du EkSt. nachzahlen und zwar die, die du durch deine Ausgaben vorher gespart hast. Dein Betrieb wird zur Liebhaberei erklärt, Zinsen könnten auch noch anfallen.

    IV B 57/10


    Das ist das Zeichen.


    Ich habs gelesen aber (natürlich) nicht verstanden.
    Jedenfalls hatte der Betroffene 110 Völker.


    Danke.


    Das ist wohl eine Frage des Mindestwertes, der bei den 30 Völkern anfängt.


    Gefunden habe ich sogar noch Reservevölker bei einem Fachmann, nämlich mit Hilfe von Tante google hier:
    http://www.stb-weiss.at/aktuel…d-und-forstwirte/imkerei/


    Klar kann man auch eine 1-Volk-Imkerei beim Finanzamt anmelden.:lol: Nach 10 Jahren erfährt man dann schmerzvoll was Liebhaberei ist, wenn man die Kosten immer entsprechend steuerlich geltend macht !:eek:

    Da ist doch auch letztens ein Buch rausgekommen mit einer aktuellen Beschreibung der Betriebsweise mit der Golzbeute und der Autor ist soweit ich weiß ein doch recht erfahrender Imker der auch schon das ein oder andere Buch mehr geschrieben habt.


    ISBN978-9-440-13273-9 Hat viele Väter die Friedrich Pohl zusammen gefaßt hat und über die Betriebswesen der alternativen Beuten bis hin zur Golz berichten lässt bzw. selbst berichtet.


    Neben Golz sind auch Bienenkiste, Korbimkerei, Warre, und Top Bare Hive beschrieben.


    Aufgebaut sind die einzelnen Abschnitte der Systeme in der Regel von Aufbau und Funktion, über Besetzung und Volkentwicklung bis hin zur Honigernte und Fütterung.

    Wie und wo erreiche ich Herrn Stadelmann. Möchte gerne die Baupläne bestellen.
    Gruß aus NRW


    Hier z.B. mit mail-Adresse : http://www.imker-kempten.de/1778950.html


    Leider ist seine Homepage irgend wie kleiner geworden, hoffe es ist dort alles ok !


    Hinweis zum Bauplan: Da ich zum drehen des Fluglochbrettes nicht immer in die Beute rein und raus schrauben wollte (bis die Schrauben nicht mehr halten), habe ich bei zwei Stockschrauben 8mm das Holzgewinde entsprechend gekürzt (auf 19mm), mit 6,5 mm Bohrer vorgebohrt und die Stockschrauben eingedreht. Das Fluglochbrett hat zwei 9,5 mm Löcher bekommen und mit zwei Flügelmuttern kann ich es nun bequem auf die Stockschrauben setzen, abbauen drehen und wieder anbauen.


    Sollte der Herr Stadelmann hier mitlesen, er darf es gern in seinem Bauplan modifizieren !


    Wenn du so wie so basteln möchtest, kaufe dir von Herrn Stadelmann den Bauplan für ca. 20 Euronen. Einziges Problem ist, sich das Absperrgitter anzupassen. Selbst als Anfänger ließ es sich aber realisieren, da Firma H. Gitter für Golz anbietet. Mit etwas Köpfchen modifizierst du den Holzrahmen und alles wird gut.


    Also wenn gebastelt, dann richtig.


    Leider hatte ich dann weniger Zeit und Firma L tat sich sehr schwer mit Lieferauskünften. Also habe ich drei Stück bei Firma H bestellt. Das Absperrgitter im Honigraum, bei Herrn Stadelmann übrigens nicht vorgesehen/vorhanden, habe ich bei den gekauften Golz mit einer Hartfaserplatte abgedeckt.

    Die ersten 2/3 deiner letzten Antwort kann ich gerade nicht lesen. Du hast zu schnell geschrieben und ich kann doch nur langsam lesen.:p


    Auch auf die Gefahr hin, hier würde mal jemand sarkastisch antworten, was ja bisher noch nicht geschehen ist,:wink: hier mal noch Erklärungen dazu.


    Den Schwarm habe nicht ich gefangen, sondern mein Imker-Pate. Statt 14 Tagen hätte ich wohl besser zwei Wochen gesagt. Es waren vom Einsetzen in die Beute bis zum Verstellen aufs Dach genau 11 Tage. Ich habe dazu jetzt dieses komische Ding mit dem Namen "Kalender" benutzt, aber jetzt haben wir es genau.


    Ich schließe (eigentlich) aus, dass da irgend wo eine Königin außen dran saß. Die Beute stand im Gras, wir haben die Bienen von oben eingesetzt und sofort mit Folie verschlossen. Dann die Beute von den noch fliegenden Bienen weg getragen und in meinen Kofferraum gesetzt. Den Varroaschieber haben wir erst im Auto gezogen, so lange war von unten noch zu.


    Also wie gesagt, 11 Tage auch bei der Nachschau nach 3 Tagen keine Auffälligkeiten, dann am Abend nach dem Umstellen diese wirklich kleine Traube.


    Daher ja auch meine Frage, ob sich einsame Flugbienen auch so verhalten.


    Danke, trotzdem:wink:,

    Weil die noch überhaupt nicht gebaut hatten, es also einen Schwarm war der vor 14 Tagen in 10 km Entfernung eingefangen wurde, so in meine Kiste kam und dort heimisch werden sollte. Wo sollte da eine zweite Königin her kommen ?


    Der Schwarm kam noch dazu aus einer Schaubeute, war schon nicht sehr stark.


    Sollten da wirklich zwei Königinnen 10 Tage neben einander gewohnt haben ?

    Nochmal danke für die Hinweise. Langsam wird es Abend, ich werde schauen wie viele Bienen noch unterwegs sind und dann dem Hinweis von Bernhardt folgen.


    Nachschwarm kann ich ausschließen, da der Schwarm in 10 km Entfernung gefangen wurde. Trotzdem danke für den Hinweis.

    Danke für die ersten Hinweise.


    Die Umsiedlung habe ich schon bewusst am Abend gemacht, gerüttelt hat es auch bei der Fahrt, was dem Vergessen des alten Standortes ja zuträglich sein soll.


    Leider haben wir den Scheitel der langen Flutwelle hier erst am Sonntag früh und dann ca. noch vier weitere Tage Stufe 4, die mit einer gewissen Gefährdung für den Wohn- und Bienenstandort verbunden ist.


    Somit ist das Umstellen sofort nicht möglich, der Ablegerkasten steht aber als Sammler am alten Standort.


    Meine Überlegung war schon, am Dach eine Absturzsicherung, sprich Geländer, seitlich zu befestigen und die Bienen bis Ende September/ Mitte Oktober dort oben zu belassen. Durch ein kleines Fenster eines Nachbargebäudes habe ich Zugang, komme also auch zum Kontrollieren ran. Kein neuer Streß für die Völker.


    Jetzt noch mal runter nehmen ist auch unter den gegebenen Umständen nicht geboten. (Hochwassergefahr, Gewicht der Beuten, Höhe des Daches).


    Es bleibt nur, in 7 Tagen zurück oder im Herbst zurück.


    Und 3 km habe ich keinen Standort.


    Die Entscheidung hieß nun Flugbienen z.T. verlieren, denn es sind genug andere noch unterwegs, oder eben alle Völker incl. Beute verlieren, wenn das Wasser zu schnell oder in der Nacht kommt. Prognosen lagen über Deichkrone, man hatte schon das FFW-Fahrzeug evakuiert.


    War zwar vor kurzem bei einem alten Imker der noch Lachgastabletten hatte, aber die wird er wohl nicht raus rücken. Hat jemand Erfahrung mit dem "Ruckelverfahren" ? Die Flugbienen in dem kleinen Kasten haben ja noch nicht gebaut oder eingetragen, Kopfsteinpflaster vorhanden.


    Der Kasten könnte dann erst mal komplett in die Beute, ist extra so konstruiert.


    Danke,

    Auf Grund des Hochwasser musste ich meine Bienen (endlich habe ich welche) von der Wiese auf ein Dach in 30 m Entfernung umziehen lassen.


    Es sind 1 Volk, 1 Ableger und 1 kleiner Schwarm, alles in Golzbeuten.


    Das ganze habe ich am Dienstag (04.06.) habend realisiert. Am Mittwoch war an den Beuten guter Flugbetrieb, allerdings hatte ich auch genug Flugbienen am alten Standort gesehen.


    Zum Abend dann habe ich den alten Standort nochmals kontrolliert. Am Beutebock (diese Variante mit Balken und Gerüstfüßen) hing unten am Holz eine Traube Bienen ca. zwei Fäuste groß, an der Seite, wo die Ableger-Beute stand.


    Also habe ich mich am Abend entschlossen, diese in einen Ablegerkasten zu fegen.


    Das Flugloch habe ich wieder frei gegeben, die Bienen gingen in den Kasten, saßen, ähnlich wie Beim Schwarm auch von unten am Gitter.


    Fragen:


    War meine junge Königin über Nacht zum Begattungsflug und saß dann am Abend da dran ?
    Oder sammeln sich die Flugbienen (auch aus zwei oder drei Völkern) auch so, um sich im Zweifel vor der kühlen Nacht zu schützen ?
    Was mache ich jetzt mit den Bienen im Ablegerkasten ?
    Soll ich diese wieder mit zum Ableger dazu geben, nachdem ich sie am Abend über unser Kopfsteinpflaster spazieren gefahren habe ?


    Eigentlich sind die Bienen erst wieder zum Wochenende zur Nachschau dran und da die Evakuierung auch schon Streß war, wollte ich es auch weitgehend lassen, nach einer Königin zu suchen.


    Ich weiß, dass Fernprognosen nicht wirklich möglich sind, bin aber dankbar für Tips, wie alte Hasen es handhaben würden.


    Danke,