Beiträge von Landbienen

    Noch heute Polizei anrufen und Anzeige erstatten, sonst sind beim nächsten mal wieder einige Zentimeter weg usw. usw. Für den Fall du zweifelst, hier ein Gedankenspiel: Stell dir vor, du gehst auf das Privatgrundstück des Pächters und sägst da Zweige aus seiner Hecke und von einem Baum. Wetten, du kommst nicht weit, bis die Polizei da ist ?! Ach ja, morgen dann noch zusätzlich eine Anzeige bei der unteren Naturschutzbehörde, da Heckenschnitt derzeit verboten ist. Auch bei uns gab es Landwirte die gerne "Intensivschnitt" betrieben haben. Nach entsprechenden Anzeigen hat sich das gegeben.


    Sag doch, dass das schon ein paar Jahre her ist oder schreibe es als Zitat ;)

    Erst mal auf den Schriftsatz warten. Und wenn er noch mal das Beispiel Hornissennest bringt, dann erzähle ihm was vom Bundesnaturschutzgesetz und das er ein Hornissennest ohne Hinzuziehung der Unteren Naturschutzbehörde überhaupt nicht anfassen darf. Gleiches gilt zwischenzeitlich auch für Wespen.


    Da ich beruflich öfter damit zu tun habe, weiß ich, dass Schnellschüsse und Feuerwehreinsätze zum Entfernen der Nester faktisch nicht mehr möglich sind. Da wird erst der Landkeis (als Untere Naturschutzbehörde) hinzu gezogen, der dann ggf. einen Sachverständigen schickt, der das Nest UMSETZT !


    Bei uns im Landkreis (ABI) dürfen die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden ohne den Landkreis damit keine Entfernung solcher Nester mehr veranlassen. Das sollte in Lübeck genau so sein.

    Ich habe unzählige Wildbienen in Lehmwänden und bin froh darüber, da meine gezüchteten Damen lieber Massentrachten im Umfeld anfliegen und nur die wilden sich um meinen Hausgarten kümmern. Da werden von den Honigbienen selbst Apfel und Kirsche unmittelbar vor der Tür ignoriert.

    Aufklärung
    Habe mich am gestrigen Abend doch noch aufgerafft, den Landesvize selbst anzuschreiben und habe bereits heute eine Antwort bekommen. Offensichtlich wurde hier, wie schon erwartet, der Zusammenhang durch den fähigen Redakteur verdreht, denn :


    Zitat

    Ralf Bertram: "... Die 10% bezogen sich auf das allgemein Wissen der Imker auf die Biologie der Milbe. Leider wurde dieses durch IMKEREI ersetzt. Die Biologie der Milbe ist nicht einfach. Aber wenn ich nur das Tier benennen kann und weiß wie es aussieht, muss ich mich mit der Biologie beschäftigen, um es zu bekämpfen. ..."

    Vorläufig kann ich sagen, dass auch andere Mitglieder des Landesverbandes (u.a. mein Pate) beim Verbandsvorsitzenden um entsprechende Aufklärung gebeten haben, noch dazu, da davon auszugehen ist, das der Artikel weder am Wohnort des Vize, noch am Wohnort des Vorsitzenden in der Tagespresse zu lesen waren.
    Eine Antwort steht noch aus.

    @all. Das zeigt doch das Herr Bertram völlig fehl am Platz ist, weil es Aufgabe der Verbände ist die Mitglieder in der Bienenhaltung zu schulen.


    Gruß Josef


    Warten wir mal ab. unser Verein versammelt sich morgen. Mein Pate steht auch mit auf der Seite des Landesverbandes. Werde ihn mal direkt darauf hin ansprechen. Tippe immer noch auf eine redaktionelle Glanzleistung.

    Naja, ich kenne die "Freiheit" oder heute "Mitteldeutsche Zeitung" auch und verzichte seit einiger Zeit, diese regelmäßig zu beziehen. Neben diesem Artikel, der auch online ist, gab es noch einen weiteren in den Lokalausgaben Köthen und Bitterfeld. In Bitterfeld war ein Foto eines ausgebauten Rähmchens mit der Bildunterschrift "Mit Waben bestückte Zarge". Das Verständnis der meist freiberuflichen Redakteure für die Inhalte, die sie vermitteln, ist teilweise dürftig. Daher halte ich mich noch mit der Kritik an dem Vize des Verbandes Sachsen-Anhalt zurück.


    Das schlimme dabei ist, die unkundigen Redakteure weigern sich in der Regel, solche Beiträge im Vorfeld von der im Artikel betroffenen Person Probe lesen zu lassen.

    Als Anfänger habe ich mir diese Schleuder im vergangenen Jahr gekauft. Eingeweiht hat sie mein Patenimker, dessen Schleuder gerade vom Hochwasser geschluckt war. Er hatte keine Probleme mit der Schleuder, ich dann später auch nicht. Habe Kuntzsch hoch Rähmchen und da geht nicht jede Schleuder. Die fehlende Mittelachse (obwohl kein Vergleich) empfinde ich als angenehm, da beim Bestücken dort nichts im Weg ist. Vibrationen entstehen nur, wenn die Rähmchen ungleichmäßiges Gewicht haben, doch das dürfte bei jeder Schleuder so sein.

    Sollten die dann nicht die Außenmasse des Rahmen von 25cm haben?


    Was spricht gegen die Gitter bei der Golz? Die Gitter an sich oder die gegenüber dem Original geänderte Belüftung?


    ...
    Gruß


    Es spricht dagegen, das die Bienen eigentlich keine Luft im Honigraum möchten. Habe daher eine dünne Hartfaserplatte auf das Gitter im Honigraum gelegt.
    Das Gitter ist tatsächlich bei den neuen Beuten quer:cry: Dafür gibt es aber zwischenzeitlich einen verzinkten Deckel.
    Na mal schauen, was meine Bienen dann mit dieser Gitterstruktur anfangen.

    Das habe ich natürlich gemacht, nur statt Stroh Steine zur sicheren Landung in den Topf gepackt. Sie fliegen aber trotzdem lieber zur Badewanne und ersaufen.


    Dann hast du keine Bienen sondern Lemminge. Schau mal nach dem grünen wehenden Haar :-D


    Auch bei mir beenden leider einzelne Bienen in den Pfützen der Poolabdeckung sinnlos ihr Leben.

    Bei der Auswahl möglicher Beutetypen ist es wie mit der Religion oder dem Internetbrowser. Es gibt solche und solche. Viele finden den einen, den alle haben toll, es gibt aber auch Alternativen.


    Mit meinem Hinweis auf die Golz-Beute als mögliche Alternative möchte ich dich animieren, dir mal den einen oder anderen Vorteil, gerade was den ersparten Kraftsport und die Volkkontrolle angeht, anzuschauen.


    Ein erfahrener Imker mit ehemals Magazinbeuten, der mir mit Rat und Tat zur Seite steht, stellte gerade als ich mit imkern begann, auf Golz um.


    Aber schau dich selbst um und triff deine Entscheidung, denn mit dieser wirst du wohl die meiste Zeit deines Imkerlebens kämpfen müssen.