Beiträge von Landbienen

    Habe heute auch das ütchen bienenweide mit genommen. Und mit dem übrigen Inhalt weiß ich umzugehen - Tonne blau :)


    Bei dieser ganzen Werbung sehe ich es so: Alles, was der Imker mit nimmt, kann inhaltlich beim Laien keinen Schaden mehr anrichten - also besucht den Baumarkt !

    Schön wenn Abgeordnete eine Seite mit Kontaktformular haben. Da kann man auf die weiteren Gefahren hinweisen, damit sie diese nicht aus den Auge verlieren:


    Zitat

    Sehr geehrter Herr Götsch,
    auch wenn ich weit von Ihrem Wahlkreis entfernt wohne, verfolge ich als Imker doch Ihre Initiative, Gifte im Honig zu auszuschließen. Bevor Sie sich jedoch auf die seit Jahrhunderten im Honig befindlichen Pyrrolizidinalkaloide, auf die ich nachher in anderem Zusammenhang noch zurück komme, stürzen, welche natürlichen Ursprungs sind, gehen Sie bitte zuerst gegen Rückstände vor, die industriellen Ursprungs sind
    und ebenfalls im Honig vorkommen. Hier ist es wohl dringend erforderlich, gegen Glyphosat vorzugehen. Was Unkraut vernichtet, kann wohl für den menschlichen Organismus nicht gesund sein. Und hier kan einfach der Verzicht der Landwirte auf Totalherbizide die Lösung sein. Pyrrolizidinalkaloide kommen natürlich vor. Die größere Gefahr einer Anreicherung im menschlichen Körper besteht nach meiner Kenntnis über die Nahrungsaufnahme bei Kanninchenfleisch bzw. -leber, da sich dort das Alkaloid anreichert. Wenn Sie die Pflanzen, die das Alkaloid enthalten entsprechend bekämpfen wollen, klären Sie vorher, dass dies ohne Schädigung der Bienen, also auch außerhalb der Blüte und ohne Einsatz von Glyphosat geschieht. Im übrigen möchte ich Sie darauf hin weisen, das nahezu ausschließlich Honige aus dem Ausland die Toleranzwerte überschritten. Auch wurde eine Gefahr nur bei einer regelmäßigen Aufnahme einer relativ großen Honigmenge gesehen. Ich habe mich als Imker mit der Problematik bereits beschäftigt, da für mich die Frage stand, was ob ich mit meinem Honig Gesundheitsgefahren verursachen kann. Aus den entsprechenden Beiträgen sage ich eindeutiog NEIN, möchte aber wirklich kein Glyphosat im Honig haben. Daher sehe ich Ihrem umfassenden Engagement, insbesodere auch chemische Substanzen betreffend, mit Interesse entgegen.
    Für Ihre Aufmerksamkeit dankend
    Bernd

    Wie sind denn in Euren Baum"frevel"-Revieren die Beobachtungen zu Nachpflanzungen, falls dort nachgeplanzt wird? ...


    Wir haben hier das Glück, dass bei Baumaßnahmen mit Flächenverbrauch auch wirklich entsprechende Ersatzpflanzungen gefordert und realisiert werden. Das betrifft u.a. Straßen- und Deichbau, wo tweilweise nicht mal die Anzahl der Bäumer gefällt wird, die nachgepflant wird. Der Vorteil liegt darin, dass die Maßnahmen im Auftrag der Landesbetriebe erfolgen, die sich dann auch nicht vor der Verpflichtung drücken. Da ist es für die Kommune schon sportlich immer geeignete Flächen für Ersatzmaßnahmen zur Verfügung stellen zu können. Gepflanzt werden sowohl einheimische Laubbäume als auch Hecken.

    Um auf den Thread-Ersteller zurück zu kommen: In Sachsen-Anhalt wäre die Untere Naturschutzbehörde beim Landkreis zuständig. Dort kann man Anzeige erstatten, auch, weil innerhalb der Vegitationsperiode, deren Beginn nicht ohne Grund auf den 1.März vorgezogen wurde, der Baum verschnitten wurde. Ohne Genehmigung des Eigentümers dürfte es bei uns wohl wenigstens Ärger geben, wenn nicht gar Geld kosten.

    So mal zwei Bilde : r


    Auf dem einen sieht man oben noch eher gelbe normale Deckel (solche Waben gibt es zum Teil auch noch in der Beute), sonst sind sämtliche Deckel mit dieser weißen Schicht überzogen.

    Hallo, habe heute mal die Futtervroräte kontolliert und musste feststellen, dass große Mengen des Futters geschimmelt waren. Habe mit Zucker : Wasser = 3:2 eingefüttert gehabt. Überwintere mit 17 Rähmchen Kuntsch hoch in der Golzbeute bei überwiegend geschlossenem Flugloch und überwiegend offenen Boden. Habe den großen Teil des Futters heute entnommen (nicht verschimmelte blieben naklar drin) und statt dessen Futteteig rein gestellt, in der Hoffnung, dieser wird angenommen.
    .
    Auf den angschimmelten Waben waren immer vereinzelt tote Bienen - war wohl nicht so gesund.


    Was mache ich jetzt mit den geschimmelten Waben? Der Schimmel befindet sich ausschließlich auf dem Wabendeckel und ist weiß. - Bringt streichen mit Propolistinktur (70% Alkohol) was gegen den Schimmel ? - Oder entdeckele ich alles, doch wie kommt das Zuckerwasser raus ? - oder packe ich alle Stück für Stück in den Sonnenwachsschmelzer, dem die Kraft der Sonne noch nicht reicht - also was machen mit dem angeschimmelten Futter ?


    Maßnahmen für das nächste Jahr werden wohl sein: -nur noch auf 10 Rähmchen überwintern (einengen) -Fertigfutter verwenden Erst mal bitte ich jedoch u Hilfe für den Umgang mit den verschimmelten Futterwaben. Danke !

    Da hätte ich mal noch eine Frage:-?


    Auf den Abbildungen der Homepage sehe ich, dass die B-S in die untere Zarge geschoben wird. Weitere Zargen befinden sich darüber.


    Und ja, es wird auch beschrieben : "...Tauwasser abzuführen. Während der Tracht verlängert sich die Behandlungszeit, da der Honig mit erwärmt wird. Ebenso bei ...".


    So, im Brutraum sollen 42°C über 2...3 h herrschen, warme Luft steigt nach oben, das heißt dann was ?


    Also, man kann sich ja schon über die 42 °C für den Honig streiten - zulässig ist es jedenfalls nicht, welche Temperatur der Honig in den oberen Zargen , wo sich die Wärme sammelt, bekommt ist unbekannt, auf jeden Fall zu viel !!!:evil:


    Kommt mir bitte nicht mit der Theorie, es können nicht mehr als 42°C sein, es sei denn, ihr habt den Schalter für die Sonne gefunden - aber auch dann Finger weg vom Schalter !

    ... So z.B. dass sich erst jetzt so langsam rausschält, dass alle Käufer Eurer Bienensauna sich an Eurem 'Großversuch' beteiligen - an und mit einem Produkt, was es noch gar nicht gibt. ...
    Jonas


    Bei uns im Verein gab es im Oktober 14 oder so den Flyer. Mein Besuch auf der Homepage war mein erster und letzter. Für mich waren die oben beschriebenen Dinge erkennbar und standen in erheblicher Diskrepanz zu den Flyern, die den Eindruck erweckten, es wäre ein marktreifes Gerät vorhanden, welches man erwerben könne.


    Bettelei auf hohem Niveau !


    Wer die Bienen vor Säure schützen möchte, kann andere Wege gehen. Man lässt sich eine Idee oder ein Gebrauchsmuster (die Idee gabs ja schon) und eine Namen schützen. Aufwand im niedrigen vierstelligen Bereich.


    Dann gehe ich zu einem Bieneinstitut und starte nach etwas Überzeugungsarbeit ein Projekt durch Födermittel kofinanziert, wo der Prototyp auf Herz und Nieren geprüft wird. Dazu muss man dann auch bereit sein umzusiedeln und Imker zu werden. Sollte sich der Prototyp als funktionsfähig erweisen und das Institut dies bestätigen, öffnen die Kreditinstitute die Geldhähne für die Nullserie automatisch.


    Der worstcase für alle Geldgeber: Die ersten Saunen erweisen sich als nicht gegen die Milbe geeignet, die Finanzierung der weiteren Geräte ist nicht mehr gesichert und nicht mehr notwendig.


    Ich hoffe für die Geld gebenden Imker, dass sie minimal ein Gerät für eigene Versuche erhalten, maximal, das es wirklich funktioniert.