Beiträge von Landbienen

    Wie verdiene ich mit Bienen Geld ohne selber welche zu halten (müssen), geschweige denn Wissen über deren Lebensweisen und Haltung zu haben ? :evil:

    Wäre ja schon fast einen eigenen Thread wert. Zwei Beispiele hätte ich schon, kann ja regelmäßig ergänzt werden :
    1. Bienesauna
    2. nearbees
    3. ...

    Zum Glück schaffen es die wenigsten, auf einen fahrenden Zug zu springen, ohne Schaden zu nehmen.

    Meinen Honig vermarkte ich selbst, verschenke ihn selbst oder esse ihn selbst :)

    Meine haben im vergangenen Jahr auch Raps eingetragen, obwohl im näheren Umfeld kein Feld war. Dafür haben sie Linde nicht eingetragen, obwohl nur 40 m entfernt.
    Im Bienenjournal gab es im vergangenen Jahr den Artikel über die abgebrannte Zuckernbude, wo die Bienen auch aus 8 km Entfernung noch schwarzes Karamell eingetragen haben.

    Hallo,
    würde gern diesen Thread mal wiederbeleben: Ich habe mich beim Bundesforstamt (weil dieses bei uns eben vor Ort Liegenschaften hat) um einen Ablegerstandplatz bemüht. Jetzt wollen die doch 5 € pro Volk haben, ich könnte den Stand allerdings ganzjährig nutzen. Das macht bei 15 Ablegern (diese Zahl hatte ich als Größenordnung genannt) 75 € + 5 € noch irgendeine Gebühr. Das ist m.E. völlig unangemessen, zumal der Stand keine Massentrachten in Aussicht stellt und bei ganzjähriger Nutzung allenfallls 15-20 kg pro Volk einbringen dürfte.
    Mit welchen Standgebühren muss man denn wirklich rechnen ? Kostenlos wäre ja schön, ein paar Euro auch o.k., aber nicht mehr als 20 davon Oder bin ich da völlig unrealistisch ? Wie gesagt, ich rede hier von 0-8-15 Wald und nicht von Heide o.ä.


    VG
    Stefan


    Wo, in B oder in DE ?

    Habe heute auch das ütchen bienenweide mit genommen. Und mit dem übrigen Inhalt weiß ich umzugehen - Tonne blau :)


    Bei dieser ganzen Werbung sehe ich es so: Alles, was der Imker mit nimmt, kann inhaltlich beim Laien keinen Schaden mehr anrichten - also besucht den Baumarkt !

    Schön wenn Abgeordnete eine Seite mit Kontaktformular haben. Da kann man auf die weiteren Gefahren hinweisen, damit sie diese nicht aus den Auge verlieren:


    Zitat

    Sehr geehrter Herr Götsch,
    auch wenn ich weit von Ihrem Wahlkreis entfernt wohne, verfolge ich als Imker doch Ihre Initiative, Gifte im Honig zu auszuschließen. Bevor Sie sich jedoch auf die seit Jahrhunderten im Honig befindlichen Pyrrolizidinalkaloide, auf die ich nachher in anderem Zusammenhang noch zurück komme, stürzen, welche natürlichen Ursprungs sind, gehen Sie bitte zuerst gegen Rückstände vor, die industriellen Ursprungs sind
    und ebenfalls im Honig vorkommen. Hier ist es wohl dringend erforderlich, gegen Glyphosat vorzugehen. Was Unkraut vernichtet, kann wohl für den menschlichen Organismus nicht gesund sein. Und hier kan einfach der Verzicht der Landwirte auf Totalherbizide die Lösung sein. Pyrrolizidinalkaloide kommen natürlich vor. Die größere Gefahr einer Anreicherung im menschlichen Körper besteht nach meiner Kenntnis über die Nahrungsaufnahme bei Kanninchenfleisch bzw. -leber, da sich dort das Alkaloid anreichert. Wenn Sie die Pflanzen, die das Alkaloid enthalten entsprechend bekämpfen wollen, klären Sie vorher, dass dies ohne Schädigung der Bienen, also auch außerhalb der Blüte und ohne Einsatz von Glyphosat geschieht. Im übrigen möchte ich Sie darauf hin weisen, das nahezu ausschließlich Honige aus dem Ausland die Toleranzwerte überschritten. Auch wurde eine Gefahr nur bei einer regelmäßigen Aufnahme einer relativ großen Honigmenge gesehen. Ich habe mich als Imker mit der Problematik bereits beschäftigt, da für mich die Frage stand, was ob ich mit meinem Honig Gesundheitsgefahren verursachen kann. Aus den entsprechenden Beiträgen sage ich eindeutiog NEIN, möchte aber wirklich kein Glyphosat im Honig haben. Daher sehe ich Ihrem umfassenden Engagement, insbesodere auch chemische Substanzen betreffend, mit Interesse entgegen.
    Für Ihre Aufmerksamkeit dankend
    Bernd

    Wie sind denn in Euren Baum"frevel"-Revieren die Beobachtungen zu Nachpflanzungen, falls dort nachgeplanzt wird? ...


    Wir haben hier das Glück, dass bei Baumaßnahmen mit Flächenverbrauch auch wirklich entsprechende Ersatzpflanzungen gefordert und realisiert werden. Das betrifft u.a. Straßen- und Deichbau, wo tweilweise nicht mal die Anzahl der Bäumer gefällt wird, die nachgepflant wird. Der Vorteil liegt darin, dass die Maßnahmen im Auftrag der Landesbetriebe erfolgen, die sich dann auch nicht vor der Verpflichtung drücken. Da ist es für die Kommune schon sportlich immer geeignete Flächen für Ersatzmaßnahmen zur Verfügung stellen zu können. Gepflanzt werden sowohl einheimische Laubbäume als auch Hecken.

    Um auf den Thread-Ersteller zurück zu kommen: In Sachsen-Anhalt wäre die Untere Naturschutzbehörde beim Landkreis zuständig. Dort kann man Anzeige erstatten, auch, weil innerhalb der Vegitationsperiode, deren Beginn nicht ohne Grund auf den 1.März vorgezogen wurde, der Baum verschnitten wurde. Ohne Genehmigung des Eigentümers dürfte es bei uns wohl wenigstens Ärger geben, wenn nicht gar Geld kosten.