Beiträge von Landbienen

    Hier müssen wir eigentlich immer zwischen der Bechermethode zum Bestimmen von möglichen Befallszahlen und dem Einscheien der Bienen zur Förderung des Putztriebes unterscheiden.


    Da ich oft sehr spät mit der AS-Behandlung anfange, nutze ich die Option nach dem Abschleudern regelmäßig.


    Gerade im vergangenen, sehr heißen Sommer, als auch theoretisch eine AS Behandlung auf Grund der Wetterbedingungen nicht zu empfehlen war, war Puderzucker ein harmloses Mittel, die Bienen zum Putzen zu animieren und so die eine oder andere Milbe zu verlieren.

    (Oder er WILL unbedingt eine Bestätigung seiner Ablehnung gegen bestimmte Typen reinlesen).

    Nein, es geht mir ausschließlich darum, dass die Bienenseuchenverordnung §6 mit Füßen getreten wird.


    Wie gesagt, was die sonst so treiben ist mir egal. Der Verein kan auch gern ausprobieren, ob Bienen ohne Varroabehandlung wesensgerecht überleben. Damit schaden sie sich, wenn es schief geht, selbst. Ihre Entscheidung, ihr Experiment.


    Räuberei gefährdet dagegen als erstes alle Bienen im Flugkreisradius unnd die sind wieder im Radius für weitere Bienen. Wenn das jemand in meinem Landkreis fördert, ist das nicht witzig.


    Gegen die Aussage, die Presse habe etwas falsch interpretiert, spricht, dass der Pressemensch beide Aussagen in Anführungsstrichen, damit als Zitat, wiedergegeben hat. Das macht er nur noch bei der Aussage der Schulleiterin so. Nix mit falsch verstanden !

    Kann es mir nicht erklären.

    Die basteln da ja allen unmöglichen Kram, den der durchschnittliche Imker nicht verwenden wird. Sollen sie machen können sie machen, habe ich kein Problem damit, wenn sie z.B. meinen, die Bienen in ausgehöhlten Baumstämmen halten zu müssen. Auch das sie grundsätzlich Bienen halten ist ok.


    Bei dem Artikel werde ich nur den Eindruck nicht los, sie praktizieren, zur wesensgerechten Biene gehört, dass auch in der Natur die Höhlen der abgestorbenen Völker von den anderen Bienen als Futterquelle genutzt werden. Also machen sie es genau so.


    Das erinnert mich ganz stark an Impfgegner und Masernpartys. Gibt es schon viele Jahre in D, aber erst jetzt werden Verantwortliche zum Teil wach, weil es schwere gesundheitliche Folgen gab


    Und wenn ich mir den Artikel anschaue : Wenn ich mir 20 andere Gäste aus dem Mellifera-Netzwerk einlade, weiß ich spätestens einen Tag zuvor, was in allen Beuten los ist. Und dann mache ich die Beute zu, es sei denn ich möchte die Idee der Masernparty ...

    Dann bin ich aber nicht so entspannt bei Presse-Menschen und sage, ach die Bienen holen sich dort noch Futter, sondern sage oh, muss ich gleich verschließen, um Krankheiten vorzubeugen.


    Hätte dann wohl auch so rum im Artikel gestanden.


    Liest sich aber ganz anders :


    " ...

    Umso erstaunlicher ist der Betrieb am Einflugloch von „Rudolf“. „Rudolf“ ist ein Bienenstock. „Rudolfs“ Staatsvolk ist zwar ausgestorben, dennoch finden sich immer wieder Immen, die in „Rudolf“ ein- und ausgehen. Das sind keine Kondolenzbesuche. „Das sind Räuber“, ...


    ...

    „Das eine Volk ist tot, aber seine Vorräte sind natürlich noch für andere Bienenvölker interessant - also holen sie, was sie kriegen können.“ Auch das ist Natur - und die Natur steht im ..."


    Quelle : https://www.mz-web.de/koethen/…igbiene-im-fokus-32214540


    Gerade der Nachsatz : Auch das ist Natur ... gibt da sehr zu denken.

    Jedoch könnte es sich auch so abgespielt haben:

    - Imker besucht mit der Presse den Stand und erkennt Räuberei bei totem Volk


    Woher will er Räuberei erkennen und gleichzeitig wissen, dass das Volk nicht mehr lebt. Dazu hätte er es im Beisein der Presse öffnen müssen. Wenn ich weiß, das Volk ist tot, mache ich das Flugloch zu. Wenn ich Räuberei erkenne, unternehme ich sofort etwas. Es wird im Artikel explizit zwei mal auf die Räuberei eingegangen und der Eindruck eweckt, es wird toleriert, da "wesensgerecht".


    Bitte keine Ausreden suchen.


    Das Volk ist tot, das Flugloch kommt zu und nicht erst wenn dann "plötzlich" Räuber kommen.

    Dieser gesellschaftliche Nutzen wird mit keinem Eurocent Bestäubungsprämie vergolten.


    Je nach Region musst du dann ran an die Landwirte. Bei uns im Verein ist ein Landwirt, der auch ein paar wenige Völker hat, aber eigentlich ist er Landwirt. So hat er auch schon angefragt, wer Interesse hat, die Völker in die eine der andere Tracht zu stellen, auch weil er um die Bestäubungsleistung weiss. Und hier gilt es dann anzusetzen.

    Es müssen an geeigneten Standorten genügend Handwaschbecken vorhanden sein. Diese müssen Warm- und Kaltwasserzufuhr haben;

    darüber hinaus müssen Mittel zum Händewaschen und zum hygienischen Händetrocknen vorhanden sein. Soweit erforderlich, müssen

    die Vorrichtungen zum Waschen der Lebensmittel von den Handwaschbecken getrennt angeordnet sein.

    Handwäsche geht extra, Handwaschbecken direkt nebenan. Diese Spüle dient ausschließlich dem Reinigen der Arbeitsgeräte, selbstverständlich mit Warm- und Kaltwassermöglichkeit.


    Wenn ich auch die Diskussion über die Berliner Veterinäre verfolge, scheinen Veterinäre überall unterschiedliche Rechtsauffassungen zu vertreten.


    Ich kenne hier auch Veterinäre die schei... zeigen ihre Nachbarn wegen Kleinigkeiten an, kenne aber auch einen quasi Einsiedler, der sich gegen genau diese Person gerichtlich wegen zu häufiger Kontrollen erfolgreich gewehrt hat.


    Wahrscheinlich alles eine Sache der Auslegung.

    Das Veterinäramt will eine Doppelspüle.


    Das Veterinäramt stand schon neben der Spüle und hatte nichts zu meckern. Außerdem, wozu braucht das Veterinäramt eine Spüle, wenn es die Lebensmittelbehörde ist eventuell schon eher. Hast du eine Idee, auf welcher Rechtsgrundlage die das bei einem Hobbyimker fordern wollen ? Irgendwie sind mir die Veterinäre auf Höhe Berlin suspekt.