Beiträge von Landbienen

    Seit wann sind die Völker bei Dir?

    Bienen habe ich seit 2013. Im vergangen Jahr habe ich 7 Völker aus- und im Herbst 8 Völker eingewintert.

    Auch am Anfang mit 4 Völkern mal ein Volk Verlust, einmal waren es auch zwei von acht, aber nie mehr.

    Den Zeitpunkt der Behandlung hatte ich im vergangenen Jahr schon mal beschrieben.

    tschuldigung, noch ein Jahr vorher:

    siehe hier

    Gerade für die AS-Behandlung war es bei uns Anfang August noch zu heiß.


    Also was mich echt wahnsinnig intersiert ist, wie könnt ihr alle sagen das Anfang August zu spät ist, wenn ich/wir in unserer Region erst Mitte bis Ende Juli den Honig ernten kann?

    Bitte verrate uns deine Region, gern im Profil. Das ist wichtig für einen Vergleich. Mir glaubt man auch nicht richtig, was ich hier schreibe. Funktioniert aber.


    Ich fahr mit meiner Methode die letzten Jahre sehr gut

    Dann mach weiter so !

    8 von 8 noch aktiv, 7 tragen definitiv Pollen ein, bei Nr. 8(noch) keinen entdeckt.

    Mitte Juli abgeerntet,

    eine Woche später mit Puderzucker zur Förderung des Putztriebs gepudert,

    AS Behandlung am 01.09.-08.09.-15.09. Kurzeit Schwammtuch oben, (vorher ohnehin zu warm)

    Ox geträufelt am 14.12.

    Futter Ende September ca. 12 kg / Volk, Verbrauch bis gestern ca. 4 kg/ Volk

    Wasser - haben hier einen Wald mit Quelle und Erlen, Wasser trotz geringer Niederschläge permanent im Flugkreis

    Pollen - jeweils min. 10 m² wilder Wein und Efeu zum Nachbarn.

    super Idee mit dem improvisierten Siebkübel!

    ich hätte nach meinen Erfahrungen aus den letzten Jahren Sorge, dass es bei diesem Aufbau zu lange dauert bis der Honig das erste Mal durch das Spitzsieb durch ist und den Siebkübel füllt, damit der Effekt der aufsteigenden Wachsteilchen etc. zum Tragen kommt... was sagt deine Erfahrung? Ist das nur in der Theorie eine Befürchtung?


    Erstmal, die Idee ist ja nicht von mir, sondern aus dem verlinkten Beitrag.


    Dein Honig fließt naklar erst aus dem Siebkübel, wenn er den oberen Quetschhahn erreicht hat. Insgesamt drückt es den Honig unmittelbar durch das Sieb. Die großen Wachsteilchen bleiben ja bereits im groben Sieb (der Doppelsiebe), welches darüber hängt. Wir haben damit bis zu 120 kg geschleudert und haben das Spitzsieb nur zum Ende auslaufen lassen. Das grobe Sieb haben wir 3 mal gereinigt/getauscht.

    Gut es ist wieder geöffnet :)


    Da ich hier vom Threaderöffner auch zitiert wurde und im Ausgangsthread den Hinweis auf die totgemorkelten Hunde und Katzen gebracht habe, mal noch eine Erklärung dazu (hätte ich auch im Ausgangsthread gemacht, da war aber schon das Schloß davor).


    Diesen Vergleich habe ich bewusst gewählt, bevor ich auf den Link des D.I.B mit "Bienen halten verpflichtet" verwiesen habe, da ich den Eindruck hatte, Krypto ist sich seiner Verantwortung für die Lebewesen in seiner Obhut nicht bewusst.


    Also muss ich überziehen, das Tier etwas größer machen ud siehe da, ... doch nicht verstanden :(


    Es ist doch unerheblich, woran die Tiere gestorben sind, Ursache ist fehlende Sachkenntnis.


    Hoffentlich hat er aber noch den Link des D.I.B. gelesen.


    Dort steht dann auch, das, wer nicht die Verantwortung für die Tiere tragen möchte, sich durch Aussaat von Trachtpflanzen etc. nützlich machen sollte.

    Passt aber irgendwie nicht zu den immer weiter sinkenden Grundwasser- und Oberflächenwasserspiegeln.

    Und die Sorgen leider zum Beispiel für das Absterben von Baumbeständen.

    Am Rand unserer Wiese haben wir bisher gut 20 vetrocknete Fichten gefällt. Der Bach, der sonst von Oktober bis April plitscherte, verschwand 2018 und war seither vielleicht noch drei Wochen sichtbar.


    Bei uns hilft hier der von den Landwirten oft gefürchtete Biber.


    Und zwischezeitlich habe ich die ersten Tierhalter gesprochen, die glücklich sind, dass der Biber die Gräben staut und so die Wiesen saftig bleiben und die Bäume nicht vertrocknen.

    Ich möchte hier bitte auch nicht für Fehler geächtet werden denn nur aus Fehlern lernt man. Wie in jedem Hobby! Ich finde das echt unmöglich und überheblich!


    Du bist Tierhalter und hast dann für die Tiere Sorge zu tragen.


    Wenn Du Katzen oder Hunde als Hobby hälts, findest Du es sicher auch nicht normal, sich jedes Jahr neue Tiere zu holen, weil Du die Welpen totgemorkelt hast, oder ?


    Daher solltest Du aus der Kritik hier lernen und insbesondere den Ratschlag mit dem Lehrgang dringend befolgen.


    Nun noch der hier zum Lesen vom D.I.B. : Bienen halten verpflichtet

    Auch ich habe 5 Jahre mit den Doppelsieben und nachfolgendem Spitzsieb gekämpft.

    Dann habe ich mir aus dem Imkerversand eine großen Kunststoffeimer (25 kg ) mit unterem Quetschhahn und einen zweiten Quetschhahn gekauft. So wie auf diesem Bild habe ich den Kübel aufgebaut und verwende es mit dem groben der Doppelsiebe, welches die Wachsstücken wegfiltert. Mein ehemaliges separates Spitzsieb macht die Feinarbeit im Eimer.

    Am Ende des Tages muss ich nur noch das Spitzsieb leer laufen lassen.

    Bei Bedarf kann man das Grobsieb immer mal ausklopfen.

    Es läuft wesentlich besser als der vorherige Aufbau.

    Zitat

    aus BienenWG ND



    (1) Die Landkreise und kreisfreien Städte können zur Regelung der Bienenwanderung und zum Schutze von Belegstellen durch Verordnung für den Umfang ihres Gebietes oder für Teile des Gebietes bestimmen, daß die Aufstellung von Bienenvölkern der Genehmigung bedarf, wenn die Bienenvölker


    Und die Landkreise haben wirklich alle noch aktuelle Verordnungen dazu ?

    Oder sind da die Wanderwarte besser als das Gesetz ?


    In Sachsen-Anhalt übernimmt die Tierseuchenkasse die Kosten der AFB-Beprobung im Rahmen des Monitorings.

    Der 31.12. wurde oft als absolute Datumsgrenze vermittelt, obwohl sie in der Standardzulassung von 2006 nirgends genannt ist.

    Was in der Standardzulassung steht, ist wohl eher unerheblich.


    Du produzierst Lebensmittel. Damit darfst du auch nur zugelassene Tierarznei nach Beipackzettel verwenden.


    Die Oxalsäuredihydratlöung aus Bernburg hat folgenden Satz im Beipackzettel:


    Wartezeit Nach der Behandlung der Bienen mit Oxalsäuredihydrat-Lösung im Spätherbst darf Honigerst im darauf folgenden Frühjahr gewonnen werden.


    Wie es bei anderen Oxalsäurelösungen zur Anwendung in der Tiermedizin aussieht weiß ich nicht.

    Was vorgeschrieben ist, sollte in der Lebensmittelproduktion eingehalten werden.

    Was jeder tut, ist eine andere Sache.

    Die Beipackzettel sollten hier in der Diskussion eher nicht zur Disposition gestellt werden.


    Die meisten hier sind älter als 18 Jahre und können damit eigenständig denken, entscheiden, handeln und ruhig sein, wenn es erforderlich war, kreativzu sein .


    Leider gibt es diese Diskussion jedes Jahr.


    Auch weiß ich nicht, weshalb die Threaderstellerin mit sich hadert. Schaue ich mir auf den Wetterportalen die historischen Werte für ihren Wohnort an, sollte es da Anfang Dezember 2...4 Frostnächte gegeben haben. Also wird 21 Tage später behandelt. Wenn Restbrut da ist, besser den größten Teil der Varroen bekämpft und mit geringer Invasion ins neue Jahr starten, als nicht zu behandeln und die maximale Invasion zum Jahresstart zu haben.


    Im deutschen Bienenjournal hatte eine Imkerin mit den Monatshinweisen das Jahr 2019 begleitet, die es ähnlich gesehen hat. Es macht keinen Sinn die Völker im Dezember auseinander zu reißen um zu sehen ob sie Brut haben, sondern es wird behandelt, wenn aus dem Witterungsverlauf mit minimaler Brut gerechnet werden kann.

    Aber: 3 mal bedampft mit 7 Tage Abstand.

    Ansonsten alles klar! Weiter machen.


    Das Probem, was ich hier immer wieder sehe, ist das Unverständnis für solche Blockbehandlungen.


    Dieses Problem gibt es auch bei der AS-Behandlung.


    Auf Grund meiner Betriebsweise, Golzbeuten, AS-Behandlung mit Schwammtuch, Kurzzeit von oben, ergibt sich auch diese 3 x 7 Regel.


    Und diese 21 Tage sind sehr viel richtiger aus 3 x 5 oder 5 x 3 Blockbehandlung.


    Dies erschließt sich aus dem Entwicklungszyklus der Biene.


    Vom 8./9.-21. Tag ist die Larve verdeckelt. D.h., die erste Behandlung an Tag 8 -> Larve wird verdeckelt, u.U. kein Erfolg - zweite Behandlung Tag 15 -> Larve ist verdeckelt kein Erfolg - dritte Behandlung Tag 22 -> Biene geschlüpft -> Erfolg der Behandlung (möglich).


    Durch diese 3 x 7 Behandlungen sollen das Maximum an Milben erwischt werden. Dabei ist es unerheblich ob es Ox oder AS ist.


    Da ich nicht mit den Dispensern arbeite, habe ich mich nicht mit deren angestrebten Verdunstungsdauer beschäftigt, denke aber auch, dass hier 21 Tage angestrebt sein sollten.

    Hier müssen wir eigentlich immer zwischen der Bechermethode zum Bestimmen von möglichen Befallszahlen und dem Einscheien der Bienen zur Förderung des Putztriebes unterscheiden.


    Da ich oft sehr spät mit der AS-Behandlung anfange, nutze ich die Option nach dem Abschleudern regelmäßig.


    Gerade im vergangenen, sehr heißen Sommer, als auch theoretisch eine AS Behandlung auf Grund der Wetterbedingungen nicht zu empfehlen war, war Puderzucker ein harmloses Mittel, die Bienen zum Putzen zu animieren und so die eine oder andere Milbe zu verlieren.

    (Oder er WILL unbedingt eine Bestätigung seiner Ablehnung gegen bestimmte Typen reinlesen).

    Nein, es geht mir ausschließlich darum, dass die Bienenseuchenverordnung §6 mit Füßen getreten wird.


    Wie gesagt, was die sonst so treiben ist mir egal. Der Verein kan auch gern ausprobieren, ob Bienen ohne Varroabehandlung wesensgerecht überleben. Damit schaden sie sich, wenn es schief geht, selbst. Ihre Entscheidung, ihr Experiment.


    Räuberei gefährdet dagegen als erstes alle Bienen im Flugkreisradius unnd die sind wieder im Radius für weitere Bienen. Wenn das jemand in meinem Landkreis fördert, ist das nicht witzig.


    Gegen die Aussage, die Presse habe etwas falsch interpretiert, spricht, dass der Pressemensch beide Aussagen in Anführungsstrichen, damit als Zitat, wiedergegeben hat. Das macht er nur noch bei der Aussage der Schulleiterin so. Nix mit falsch verstanden !