Beiträge von Ulrich_W

    So nochmal OT sorry dafür!


    Bernhard lest doch bitte durch was ich geschrieben habe!
    Leider bekämpft ihr hier mit eurer Polemik nur euer Feindbild!
    Wenn ihr euch gereizt fühlt, war das nicht in meiner Absicht!


    Ich hab nie etwas von verdampfen geschrieben, ich hab nur geträufelt!
    Ich hab nichts gegen Oxalsäure gesagt und hab dies auch schon geschrieben!


    Wenn meine komischen Finger nicht von den Resten der Beträuflung stammten, bin ich dennoch direkt mit diesen in Berührung gekommen. Ich werde beim nächsten Mal besser Handschuhe anziehen!


    Und wenn solche Symptome, wie abgelöste Haut nicht von Oxalsäure stammen können und ihr mir hier das alle glaubhaft versichern könnt, will ich euch das auch gerne glauben. Das kann man aber auch, wie du Bernhard, klar und direkt schreiben!


    Gruß Ulrich

    Hallo zusammen,


    ich seh das folgendermaßen wenns um die Varrose geht.
    Immer die Behandlungsmethode rechtzeitig vorher auswählen und nie später starten als erforderlich.
    Gerade als Anfänger sollte man nur Methoden wählen, die ausreichend dokumentiert, erläutert auch erprobt sind.
    Sich nie auf das auszählen von Milben verlassen. Die Krankheit ist die Varrose, die Milbe ist u.A. nur der Auslöser.
    Entsprechend nie eine Behandlungsmethode abbrechen, ändern oder auf eine andere Methode umsteigen, es sei denn die Behandlungsmethode sieht dies vor.


    Gruß Ulrich


    beetic
    NICHTS von dem was du mir weiter oben vorwirfst hab ich behauptet oder getan!
    Das entspringt alles nur deiner Fantasie!
    Lies bitte die Beiträge von Anderen erstmal durch und spar dir die Polemik!


    Hallo zusammen,


    für den Fall, dass ihr gar nicht gelesen habt was ich geschrieben hab, hab ich oben mich selbst teilweise nochmal zitiert.
    Ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich angezweifelt oder behauptet haben soll was ich m.E. nicht in meinen anderen Beiträgen
    weiter oben schon versucht hab zu erläutern.
    Ich hab weder Studien noch deren Ergebnisse angezweifelt und ich hab auch nicht behauptet, dass eine Säure gefährlicher oder besser sei als die Andere!
    Es ging mir lediglich um die Abschätzung des Risikos beim Umgang mit den genannten Säuren!


    Aber vermutlich reden wir hier einfach nur aneinander vorbei!?


    Die Ameisensäure wie sie von uns angewendet wird ist ohne Zweifel, wegen ihrer stark ätzenden Wirkung in flüssigem und gasförmigem Zustand sehr gefährlich.
    Da sie aber rückstandsfrei verdunstet geht, nachdem sie sich verflüchtigt hat, keine Gefahr mehr von ihr aus.
    Deshalb sollte m.E. wenn der Docht eines Verdunsters komplett getrocknet ist und kein starker AS Geruch mehr wahrnehmbar ist auch keine Gefahr mehr davon ausgehen. Wenn ich also alle Schutzmaßnahmen einhalte ist das Risiko gering und die Gefährdung mit Abschluss der Behandlung verschwunden.
    Das Risiko ist während und nach der Behandlung, sehr genau abschätzbar.


    Bei Oxalsäure, egal wie sie angewendet wird, ist das Risiko, wenn ich alle Schutzmaßnahmen einhalte ebenfalls gering.
    Aber die potentielle Gefährdung ist mit Abschluß der Behandlung nicht verschwunden, die OS bleibt erst mal in der Beute und "verschwindet" erst langsam wieder.
    Ich kann deshalb das Risiko während der Behandlung sehr gut abschätzen, aber eben nicht danach!


    Und ja, es gibt hierzu Untersuchungen und Studien, aber ich hab noch keine gefunden, die mir genau sagt wie stark ich mich kontaminiere,
    wenn ich z.B. ein paar Wochen nach einer Träufelbehandlung einen Winterausfall abräume.


    Gruß Ulrich

    ... Monster der OS: Ja, ist eine Säure, Säuren generell haben ihre Gefahren... diese ewig zitierten Risiken und möglichen Folgen, die gibt es auch für AS...[/URL]


    Eben nicht, Säure ist nicht gleich Säure, siehe vorangegangene Diskussion!


    Es gibt Säuren die komplett verdunsten und das Monster verschwindet wie bei der AS und eben Säuren da bleibt was übrig und das Monster verschwindet nicht oder nur langsam wie bei der OS!


    Manche Leute wollen oder können das nicht verstehen ... ich gebs auf ... :cry:

    Ist jetzt zwar alles OT aber ...


    Hallo Ulrich,


    es ist aber auch nicht von der Hand zu weisen, das eine zweite Träufelbehandlung von den Bienen definitiv nicht vertragen und um einiges gefährlicher für die Immen ist, als die OS Verdampfung. Ich will hier gar nicht ausschließen dass meine Haut sich wegen was anderem gelöst hat, aber von was ... und warum so zeitnah ... ich bin in der Regel nicht so empfindlich und hatte das vorher auch noch nicht! :confused:
    Baden, ja, baden tu ich eigentlich auch gern :wink:



    Hallo robirot,


    deine Rechnerei hört sich immer ganz toll an, aber du tust gerade so also würde 3,5%Oxalsäure-Zuckerlösung direkt aus dem Rhabarber raustropfen und man müßte den eigentlich nur noch oben in die Beute legen und hätte dann kein Problem mehr mit der Varroa!
    Aber trotzdem Danke für deine Informationen, die einem dann doch die größten Bedenken nimmt :daumen:


    Ihr jongliert hier mit euren Zahlen und Angaben als ob das alles so genau definiert wäre und man sich überhaupt keine Gedanken darüber machen darf was so alles passieren könnte! Für z.B. Glyphosat gibts auch Grenzwerte und der Gefahrenhinweis für Roundup ist weitaus weniger spektakulär und gefährlich, trotzdem will das Zeug keiner in seinem Bier haben auch wenn die Menge weit unter dem "Grenzwert" liegt!


    Ich will hier nochmal klar und deutlich sagen, dass ich alle gängigen Behandlungsmethoden mit Thymol, AS und OS egal ob geträufelt oder verdampft für probate Mittel gegen die Varrose halte. Und ich wollte auch die OS auf keinen Fall schlecht machen, sondern lediglich auf die schlecht abschätzbaren Risiken hinweisen und vor einem allzu unbedarften Umgang mit OS warnen! Allein die Packungsbeilage zur OS sollte einem hier schon Warnung genug sein!


    Und jetzt noch, wie kommen die OS Ablagerungen an meine Finger?


    Sommer 2015 mehrere Völker TuB mit MS Behandlung. Spätsommer 2015 Völker wieder vereinigt und nachgefüttert.
    MS Wirkung miserabel bis gar nicht! OS Träufelbehandlung zwischen Weihnachten und Silvester 2015 u.A. auch alle TuB.
    5 Völker aus der TuB sind schwach und sitzen schlecht in zwei Zanderzargen. Deswegen teilweise Beträuflung auch von ganz oben.
    Völker im Frühjahr durchgeschaut 3 Völker TuB übern Jordan, 2 Völker TuB sehr schwach.
    Ich hab die 3 Völker abgeräumt und ca. 40 Waben eingeschmolzen und den Rest aussortiert also ca. 10 Wochen nach der Behandlung.
    Beim Sortieren und beim Reinstellen in den Dampfwachsschmelzer hab ich die Rähmchen nicht nur an den Ohren oder an den Oberträgern angefasst.
    Mehrmals und das auch über zwei Tage hinweg hatte ich bei der Arbeit immer wieder dieses "mehlige" Gefühl zwischen den Fingern.
    Ein paar Tage später komische Finger ...


    Hat das ausser mir wirklich noch niemand gehabt?


    Jetzt aber genug OT, Gruß Ulrich

    Lieber Gottfried,


    was du so alles weißt!
    Du kannst den Mitlesern jetzt hier viel auftischen und und alles naturwissenschaftlich belegen, meine Erfahrungen bestätigen dies jedoch nicht!


    Die Ablagerungen auf den Rähmchen mit denen meine Finger in Kontakt gekommen sind waren eindeutig von der letzten OS Träufelbehandlung.
    Und da ich schon einige Jahre diese Behandlung durchführe denke ich nicht, dass ich dabei etwas falsch gemacht habe,
    es war aber auch das erste mal dass ich diese Ablagerungen bewusst wahrgenommen habe!


    Wie genau sich die Schädigung meiner Haut an meinen Fingern, und es waren weniger die Fingerkuppen, vollzogen hat, vermag ich ehrlich gesagt gar nicht genau zu beschreiben.
    Ich weiß nur, dass sich die oberste Hautschicht langsam, an ein paar Stellen, nach ein paar Tagen löste.
    Dies war wie schon erwähnt nicht wirklich schlimm und keinesfalls schmerzhaft, hat aber mit deinem beschriebenen Arbeitsunfall gar nichts gemein!
    Ich habe damals wie heute keine andere Erklärung dafür gefunden ...


    M.E. stehen nicht ohne Grund die Warnhinweise auf der Verpackung von OS, aber die sind ja scheinbar, folgt man deinem naturwissenschaftlichem Wissen völlig unbegründet!


    Alles Andere, wo genau die Ablagerungen waren, warum sie dort waren und warum ich damit in Berührung kam entspringt nur deiner Fantasie ...


    Gruß Ulrich

    ... solltest Dich erst einmal über Elementares informieren, bevor Du fälschlich Angst schürst. Bspw. die Dissertation von Dr. Gumpp zur Arbeitssicherheit ... ob AS oder OS weniger schädige, ist von der Wissenschaft längst zugunsten der OS beantwortet.


    Dann sollte man aber auch nicht alles verallgemeinern und verharmlosen wenn es um OS geht!


    Werden alle Sicherheitsvorschriften bei der Anwendung beachtet, dann sollte die Gefährdung des Menschen bei allen gängigen Mitteln zur Varroabehandlung eigentlich minimal sein. Nur sollte man nie vergessen, dass wir hier über gefährliche Chemikalien reden und da schenken sich AS und OS, aber auch Thymol sehr wenig! Alle haben grundsätzlich ätzende Wirkung auf Augen, Atemwege, Haut usw. man muß sich ja nur die Gefahrenhinweise durchlesen.


    Wo sich diese Chemikalien aber grundsätzlich unterscheiden, das ist die, ich nenn es mal, "Langzeitgefährdung", die in oben genannter Dissertation überhaupt nicht betrachtet wurde! Aber auch in anderen Studien wurde lediglich das Rähmchenholz untersucht. Einen einfachen Abstrich oder Test mit Lackmuspapier hat hier wohl noch keiner gemacht!


    Ich persönlich bevorzuge aktuell eine Behandlung mit AS, weil ich hier das Risiko genau abschätzen kann.
    Ganz ungern, worauf ich am liebsten komplett verzichten würde, führ ich die Behandlung mit OS bei Bedarf durch.


    Die AS verdunstet bei der Anwendung restlos, ist also nur während der eigentlichen Dauer der Anwendung gefährlich.
    Die OS bring ich in die Beute ein und diese ist dann ebenfalls während der Dauer der Anwendung gefährlich. Aber danach, wann geht keine Gefährdung mehr davon aus?
    Die OS ist u.A. ein Kontaktgift, d.h. jedesmal wenn ich diese auf die Haut bekomme bin ich gefährdet!


    Die Gefährdung bleibt m.E. auch über mehrere Wochen vorhanden. Das mußte ich leider aus eigener Erfahrung schon lernen!
    Fleisig im Winter im Vorjahr mit OS behandelt und dann die Völker im Frühjahr teilweise durchgeschaut.
    Komisches Gefühl an den Fingern beim ziehen der Rähmchen, natürlich ohne Handschuhe, die Oberfläche fühlt sich teilweise etwas mehlig an.
    Nichts dabei gedacht, aber nach Tagen löste sich teilweise an Zeigefingern, Mittelfingern und Daumen die Haut.
    Nicht wirklich schlimm nur oberflächlich, aber wie stark wurde ich tatsächlich kontaminiert!?


    Wie oft verträgt mein Körper soetwas, muß ich jetzt immer mit Handschuhen imkern!?
    Ist das sonst noch niemandem passiert?


    Wie lange muß man wirklich warten bis absolut keine Gefahr mehr von OS ausgeht oder ist das in Wahrheit eben gar nie der Fall!


    Für mich ist hier längst noch nicht alles so klar und toll beantwortet und so ungefährlich mit der tollen Oxalsäure!


    Gruß Ulrich

    Lass mich mal urteilen,


    sehr hohe Winterverluste mit und ohne Behandlung mit Apistan von resistenten Völkern, was soll man hier anderes erwarten!


    Offene Beuten aufstellen, damit vagabundierende fremde Schwärme einziehen, na ja, ich verkneif mir mal den Kommentar!


    Und ja, Schwärme sind Varroaarm ist nichts Neues, ist ähnlich wie TBE, aber was ist mit den abgeschwärmten Völkern?
    Wieviele brechen schon vor dem Winter zusammen und zählen nicht zu den auserwählten, ach so die wurde erst gar nicht erwähnt!?


    Ich würde mal sagen, Fakten vorhanden aber man kann natürlich alles so interpretieren wie man gerade lustig ist!

    ... das die AS Behandlung in den letzten Wochen nicht funktioniert haben könnte. Als Grund wie vermutet wird die hohe Luftfeuchtigkeit ...


    Hallo Max,


    lies doch mal erst mal richtig, da steht lediglich "schlecht wirkt", das ist ein sehr großer Unterschied zu deiner Aussage!
    Wenn auch nur die aufsitzenden Varroen bei einer "schlechten" AS Behandlung abfallen hat man m.E. soviel erreicht wie bei einer OS Behandlung!


    Es gibt m.E. keinen Grund daran zu zweifeln, dass die AS+ Behandlung ein probates Behandlungskonzept ist, nur weil du eine persönliche Abneigung dagegen hast!


    Jedes Jahr aufs Neue, seit Jahrzehnten, wird vor dem bösen Wolf gewarnt, wer soll solchen Berichten noch Beachtung schenken!


    Gruß Ulrich

    ... Mir ist noch nicht ganz klar geworden, warum hier keiner mein Problem hat oder wie es in der Regel gelöst wird...


    Hallo Thomas,


    bei mir rostet es auch, aber darin sehe ich kein Problem!
    Solange die Deckel als Wetterschutz ihre Funktion erfüllen ist der Rost nur ein Schönheitsaspekt.
    Da die Deckel bei normalem Gebrauch eh verschmutzen ist es mir schlicht egal. :wink:


    Die einfach verzinkten Bleche lassen manchmal bei der Qualität zu wünschen übrig,
    aber sobald sich eine Patina gebildet hat rostet es in der Regel nicht weiter.
    Manche verzinkten Deckel haben nach Jahren noch kein bisschen Rost angesetzt, andere bereits nach zwei Monaten.
    Es ist aber auch nicht immer nur die Ameisensäure schuld, die Gerbsäure in manchen Hölzern ist oft genauso aggressiv!


    Gruß Ulrich