Beiträge von Traeumer

    Das mag bei ihm zu Hause der Fall sein, wie ich schrieb sind Bienen an die örtlichen Bedingungen angepasst. Die russischen Bienen fangen evtl. später an zu brüten und sind zur Zeit der Rapsernte noch nicht starkt genug oder viele andere Faktoren spielen eine Rolle. Ich habe mir letztes Jahr eine RZ Weisel aus Oesterreich schicken lassen, der Honigertrag liegt bisher im unteren Drittel meiner Völker. Interessant werden dann sicher die Töchter und deren Töchter die sich mit lokalen Drohen paaren. Dazu gibt es hier im Forum bestimmt noch richtige Experten, was Königinnenzucht angeht, bin ich eher Laie. Es melden sich mit Sicherheit auch noch absolute Kritiker hier zu Wort, mal abwarten.

    Sowas schlägt man einem alten Mann nicht ab, es wäre für ihn bestimmt absolut unhöflich das Angebot abzuschalgen. Finde ich insgesamt aus sehr interessant, mal solche Bienen auszuprobieren. Andere importieren Königinnen aus den USA. Könnte wenn man es offiziell macht, vielleicht zolltechnisch Probleme geben wegen Import von Tieren aus einem nicht EU Land. Letztlich sind es Zuchttiere und keine wildlebenden. Über die rechtlichen Rahmenbedingungen kennen sich bestimmt andere aus. Reine Carnica und Buckfastzüchtern macht man damit bestimmt keine Freude, die melden sich sicher auch noch zu Wort. Bienen sind an die örtlichen Bedingungen angepasst, große Honigernten wird man damit vielleicht nicht einfahren. Aber schon wenn Sie dem alten Mann eine Freude machen wollen, würde ich zusehen einen Weg zu finden.

    Jeder hat das Recht, jemand anderem eine PM zu schicken. Dafür muss man sich nicht rechtfertigen müssen. Jeder darf entscheiden können, was er der Öffentlichkeit mitteilt und welche Inhalte er privat verschickt. Gerade in der heutigen Zeit, wo der Mensch immer gläserner wird und Informationen die einmal im Internet stehen, dort auch bleiben, wird eine gutes Informationsmanagement und Filterung immer wichtiger.
    basti Ich hätte mich richtig angepisst gefühlt, wenn ich so einen Kommentar erhalten hätte.

    Die Bienen tragen den Honig immer nach oben, ist der Honigraum voll, lagern sie Honig im Brutraum ein. Sie hätten schon längst, dass erst Mal Schleudern können. Sobald die Waben zu Hälfte verdeckelt sind, ist der Honig meist reif genug fürs Schleudern. Falls sie noch ein ungenutztes Magazin haben, können Sie es auch mit Leerwaben und oder mit Mittelwänden bestückt unter den bestehenden Honigraum untersetzen. Sie geben dem Volk sozusagen einen zweiten Honigraum. Volle, unbebrütete Honigwaben können Sie auch aus dem BR in den HR umhängen und gegen Leerwaben /Mittelwände tauschen und schaffen so Platz für neue Brut.

    Ich denke, es muss jeder für sich entscheiden wie viel er selber baut. Letztlich ist die Imkerei sehr komplex und es müssen sehr verschiedene Arbeiten durchgeführt werden. Gerade ein Imkeranfänger hat genug zu tun die reinen Imkertätigkeiten und den Umgang mit den Bienen zu erlernen. Sollte er nicht gerade Tischler sein, empfinde ich es als zusätzliche und unnötige Belastung auch noch die Beuten selber zu bauen oder vielleicht auch noch die Mittelwände selber zu gießen. Auch verfügt nicht jeder über ausreichend Platz und Werkzeug oder einfach die Zeit, um seine Beuten selber zu bauen. Man muss das Rad nicht neu erfinden, außer man ist sehr klamm bei Kasse und verfügt auch noch über viel Zeit. Manche backen ja sogar ihr Brot selber.

    Ich würde gerne wissen, ob jemand wirklich schon Erfahrungen mit Verunreinigungen in nagelneuen Gläsern gemacht hat? Was machen Großimkereien, die mitunter 10000 und mehr Gläser abfüllen. Werden die alle vorher nochmal durch die Spülmaschine geschickt?

    Wenn ich Sie richtig verstehe, hätten Sie dieses Jahr ihren ersten Honig ernten können, wenn nicht ihr Imkerpate das Volk massiv geschröpft hätte. Vielleicht bin ich ja ein bissl zu egoistisch, aber auf so einen Imkerpaten könnte ich verzichten. Selbst wenn es noch an der Schleuder mangeln sollte, es gibt genug Methoden auch ohne Schleuder bei kleinen Mengen an Honigwaben Honig zu gewinnen.

    @ Der Micha Und ich habe Ihnen gleich als erstes wirklich ganz klar mitgeteilt, dass es sich dabei um Wespen handelt. Ich frage mich, warum mir nicht geglaubt wird? Das nächste Mal halt ich es so wie Marakain.

    Das sind Wespen. Der ein oder andere hier im Forum wird Ihnen sicher noch die genaue Art nennen können. Wespennester sind einjährig, nächstes Jahr suchen sich die jungen Königinnen neue Behausungen. Daher wenn sie kein Problem mit dem Wespennest haben, müssen sie es auch nicht wegmachen lassen.

    Ich habe gerade mit Herr Schiffer telefoniert. Seine Forschungen waren sehr tiefgründig. Ich bin gespannt auf die weiteren Veröffentlichungen auf seiner Seite.

    Dieser Pseudscorpion Ellingsenius Indicus verträgt sich auch nicht mit allen Bienen sondern nur bei der asiatischen Art "A. cerana". Zumindest in den Beuten von den Bienen wurde er gefunden. Möglicherweise würde er in einem Carnica oder Buckfastvolk als Feind bekämpft werden. Das meine ich auch damit, wenn ich sage, dass man evtl. nicht einfach so eine Bücherscorpionpopulation in einer Beute ansiedeln kann, weil diese evtl. als potenzielle Feinde von den Bienen erkannt werden. Wirkliche Symbiose würde dort stattfinden, wo Biene und Pseudosycorpion richtig kooperieren und sich nicht der Eine vor dem Anderen verstecken muss und genau sowas scheint wohl beim Ellingsenius Indicus zu passieren. Auch nutzt dieser Bienenzellen als Wohnstätte. Genau so eine Art müsste man hier in Europa aufstöbern und nicht einfach Chelifer cancroides in eine Beute sperren und hoffen, dass er sich organisiert mit den Bienen. Letztlich bin ich aber gespannt auf die Ergebnisse des Herrn Schiffer, vielleicht muss ich mich ja dann revidieren.