Beiträge von Ves

    Hallo Rolfpaul,

    ich kann auch von meiner Hyposensibilisierung berichten - klar, dass das immer personenbezogen ist:

    Ich mache diese nun auch schon seit ca. 1,5 Jahren, anfangs auch mit der schnellen Steigerung stationär im KH. Jetzt alle 4 Wochen beim Hausarzt mit dem Depotwirkstoff. Während der Hyposensibilisierung soll man ja angeblich ziemlich geschützt sein vor weiteren heftigen Reaktionen. Ein zwischenzeitlicher Bluttest vor etwa 2 Monaten ergab noch keine Verbesserung der Allergie, allerdings bin ich zwischenzeitlich auch ca. 2-3x gestochen worden; auch mit Honigmann, allerdings hatte ich da kurze Treter an und bekam prompt eine in den Knöchel :D allerdings immer ohne "systemische Reaktion". Notfallset ist bei den Bienen natürlich immer dabei, schwierig ist es dann im Fall der Fälle ruhig zu bleiben und dennoch abzuwarten ob sich was tut.

    Lt. meinem Hautarzt findet eine wirkliche Verbesserung meist aber erst nach ca. 4 Jahren statt, dies wäre ich auch gewillt durchzuziehen. Schluss mit dem Hobby wäre für mich erst, wenn es hieße die Therapie ein Leben lang fortzuführen.

    Solange gilt für mich auch :

    Whatever: das wird schon!

    Warum nicht mal bei den örtlichen Vereinen nachfragen? Da gibts doch in der Regel manch einen Wanderwart und bei der Gelegenheit kann man sich gleich beim dortigen BSV anmelden. Sicher wird's da auch den einen oder anderen "Revier-Verteidiger" geben, aber das hat's ja überall, frägt man halt dann den Nächsten..

    Bei mir auf 820m Höhe wird derzeit nur die Brombeere beflogen, nach Löwenzahn im Frühjahr ging es ausschliesslich mit Blütentracht weiter, die Fichte ging komplett an mir vorbei. Befreundete Imker im näheren Umkreis haben aber teilweise satt Fichte ernten können. 3-5km machen da schon sehr viel aus. Ob die Tanne dieses Jahr noch honigt ist schwer zu sagen..

    Hallo Andreas,


    da ich ja in unmittelbarer Nachbarschaft zu Dir wohne, kann ich Dir aufjeden Fall bestätigen dass die späte Sommerbehandlung trachtbedingt durchaus ortsüblich ist und dieses Jahr auch angebracht war.
    Ich behandle allerdings mit ALV und bin auch erst im 2. aktiven Jahr, von daher kann ich Dir warscheinlich nicht viel weiterhelfen, was sagt denn Dein Pate?

    Bernhard, vielen Dank dafür dass Du Dir die Mühe gemacht hast das so detailliert darzustellen. Ich kann dem nur beipflichten, aber das Wirtschaftssystem sehe ich auch als das an, das der Natur des Menschen am ehesten entspricht, das Streben nach mehr, besser, weiter - das liegt doch fast in jedem von uns; und in unserer Masse (und die ist bei dem Standart das tatsächliche Problem) liegt dann letztendlich das Bedrohliche fürs Gesamtsystem. Das Zinssystem nehme ich davon mal aus.
    Ich persönlich bin zu den Bienen gekommen, nachdem ich angefangen habe mich mit der Umgestaltung meines Gartens zu einem insektenfreundlicherem zu widmen, das hilft ein bisschen gegens deprimiert sein Marakain :)

    So komplex ist die Beantwortung auch nicht. Die Erkenntnis kommt, wenn Du die Frage beantworten kannst: Warum gibt es eigentlich Überproduktion? Also: warum wird nicht nach tatsächlichem Bedarf orientiert produziert? Warum muß alles immer größer und immer noch größer werden?


    Ich bin mir nicht sicher auf was Du hinaus möchtest. Dafür gibts doch diverse Gründe: Wachstum wg. Produktivitätszuwachs / Risiskoverteilung / falsche Anreize / letztendlich Gewinn, deswegen ja auch die geplante Obsoleszenz.


    Warum muß als Beispiel ein Milchviehbetrieb immer weiter wachsen?


    Das weiss ich nicht, falsche Förderung?

    Woran hapert es?


    Fragst Du mich das? Warscheinlich erstmal an Einsicht, und falls doch vorhanden, an wirklichem politischen Willen würde ich behaupten. Kontrovers und komplex bis ins Detail ists allemal. Nimmt man mal das Thema Fleischverbrauch als Beispiel, wie möchte man denn diesen in den Industrieländern verringern? - Letztendlich gibt es immer diese 2 Möglichkeiten: Einsicht der Einzelnen oder staatliche Vorgaben: ersteres wird nur bedingt funktionieren (selten in der Masse), staatliche Vorgaben (wenn zumindest tlw. dort Einsicht herrscht) werden meist im Vorfeld von Interessensvertretern und "Bevormundungsgegnern" verhindert oder zu verhindern versucht.


    Beispiel Flächenverbrauch: hehre Ziele existieren ja bereits schon länger, schaut man sich den Wettbewerb der Regionen und Gemeinden an, sieht die Realität (zumindest sehe ich das so) anders aus, fängt bei Wohngebieten an und hört nicht erst bei Gewerbegebieten auf. Will man nach aktueller Diskussion den Wettbewerb zwischen den Bundesländern fördern, haben wir noch mehr Umzüge der Industrie, die meist irgendeine
    kleinere oder grössere Fläche neu versiegeln.


    Hier könnte man noch ewig diskutieren, vllt. bin ich aber auch in der Hinsicht einfach zu pessimistisch unterwegs.