Beiträge von jürgie

    Bestäubung der Kulturen hin, oder her,

    die Zeiten da auf die Bestäubung der Kulturen, durch die Bienen wert gelegt wurde,

    gehört wohl bis auf den Obstanbau der Vergangenheit an.

    Zeiten da es für Obst, Raps, Vermehrungswicke, so wie Rotlkee, noch eine entsprechende Bestäubungsprämie gab sind lange her. ( War über 30 Jahre Wanderimker )

    Nein das mit den Hummel macht mir keine Sorgen, ich halte meine Bienen um Honig zu ernten,

    also im meinem Interesse, das in diesem Zusammenhang, natürlich auch tüchtig Bestäubung geleistet wird, ist nun mal so.


    Gruß Jürgen

    Hallo Bienerich.

    Im Osten geht die Sonne auf

    Im Süden hält sie Mittagslauf

    Im Westen geht sie unter

    Von Sonne im Norden hat man noch nicht gehört.

    Nein, würde ich nicht machen, Sonne im Rücken empfinden wir wohl als Angenehm im Frühjahr, aber die Bienen kommen da nicht so richtig aus dem Knick.

    Wetter, ob Wind oder Kälte kommt meistens von NORDOST - NORDWEST

    ansonsten hast Du ja schon Für und WIDER bekommem.

    Ein Frohes und Gesundes Weihnachtsfest für Alle.


    Gruß Jürgen

    Das mit der Fütterung würde ich nicht verallgemeinern wollen.

    Hallo Jörg,

    So solle es nicht gesehen werden, eine zielgerichtete Fütterung hat schon sein Für und Wieder.

    Wer im Sommer nicht weiter vermehrt

    wer das nicht machen muss, der tut mir Leid, dem mangelt es einfach an Bienen,

    Ableger, oder auch TBE Völker ,auf Mittelwände gesetzt sollen bauen und viel Brut erzeugen, sich nicht die Bude voll Futter lagern.

    Sie müssen auch nicht aus der Brut gedrückt werden, da sie Erfahrungsgemäß die erste Entmilbung schon hinter sich haben.

    der kann denen ruhig die Bude mit Futter vollkommen. Dann werden sie wenigstens aus der Brut gedrückt.

    Das will ich nicht glauben, was Du hier schreibst.

    Was müssen wir hier oft lesen, habe doch alles richtig gemacht,

    und jetzt wenige Bienen, aber viel Futter in der Beute,

    Unsere Antwort lautet: du hast sie mit dem Futter aus der Brut gedrückt.

    ,

    Wenn ich so in Stein gemeißelte Wahrheiten lese

    Nein Flexibilität, und Anpassung bei, und an den Dingen hat noch nicht geschadet .


    Gruß Jürgen

    Hallo Berggeist,

    Ich staune das es zu diesem Thema noch keinen weiteren Beitrag gegeben hat, dabei ist die richtige Fütterung im Herbst schon von Bedeutung, vor allem bei der Ableger Bildung, und erst recht bei TBE.

    Binder hat ja 2017 auch die Monatsbetrachtungen in

    Die neue Bienenzucht geschrieben, ich kann nur sagen hoch interessant, auch für alte Hasen, und die, die sich dafür halten.

    Vielleich bekommen wir den Stein ja noch ins rollen.


    Gruß Jürgen

    Hallo Michi,

    Heute bei der Behandlung mit Bienewohl habe ich festgestellt das die Zweizarger auch nur unten sitzen.

    Das ist bei 2 zargern normal,

    Bei ausreichend Futter im oberen Brutraum, sitzen im Frühjahr auch die Bienen oben,

    das Brutnest entwickelt sich dann von unten, nach oben hin zum Futter.

    Bei den 1 zargern sind 2 die sehr außermittig sitzen, kann man hier was machen das sie besser in die Mitte rücken?

    Das Volk hat für sich dort den besten Wintersitz eingerichtet, sonst würde es da nicht sitzen,

    Also abwarten ist angesagt.

    Was haltet ihr von Danys Bienenwohl

    sagt mir nichts, kenne ich nicht.


    Gruß Jürgen

    Hallo Petra,

    Womit fütterst Du ein ? Eigener Bienenhonig ?

    Nein, nicht mit Bienenhonig, mit Futtersirup.

    Nach circa Ende September setzt Du eine Honigraumzarge unter den Brutraum , heißt das, die Bienen tragen das Futter dann nochmals um in den Brutraum als Futterkranz ?

    Ja Petra so ist es, nachdem die Brut so nach und nach geschlüpft ist tragen die Biene das Futter in den durch Brut frei gewordenen Zellen nach Oben.

    J. Binder empfiehlt gleich 2 Wärmeschiede - eines rechts, das Andere links vom Wintersitz.

    Das ist der Nachteil bei Holzzargen, bei Styropor habe ich das Problem nicht, da ist ja , das schon die Außenwand Der Wärmespeicher.

    Einengen nach Bärmann".

    Marcus Baermann / d D

    Wenn man den Brutraum einengt, müssen waben entnommen werden. Werden die Bienen die auf den Waben sitzen abgeschüttelt in den angepassten Brutraum oder hängt man diese hinter das Schied und sie finden ihren Weg?


    Wenn Brut vorhanden ist, gehe ich davon aus, dass sie ihren Weg finden, weil sie Brut wärmen wollen, was aber wenn keine Brut vorhanden ist

    Thomas ich schreibe von Jetzt, nicht vom Frühjahr.

    Im Spätherbst,

    1. einengen auf den direkten Sitz des Volkes,

    Im Frühjahr,

    2. einengen auf den Sitz, der zu dem Zeitpunkt bebrüteten Brutwaben, so nach Binder.

    Ich hatte in diesem Jahr einen Jungimkerkurs , wo wir die Auswinterung ca. März gemacht haben. Schieden ist da mit Zander kein Thema.

    Schieden, Einengen, für den ausgeglichenen Wärmehaushalt zu sorgen, ist bei jeden Beuten, bzw. Wabenmaß , in den Beuten nur von Vorteil.


    Gruß Jürgen

    Auch als alter Hase in der Imkerei, habe ich mir wie schon mal Angeführt, einen Lehrgang bei Jürgen Binder geleistet.

    Auch Bernhardt Heuvel hatte sich im Bienen Journal schon einmal mit dem zeit gerechten Schieden auseinander gesetzt.

    Aber alles Zuhören und Lesen bringt den Einzelnen nichts, wenn er es nicht anwendet.

    Imker die schon länger im Forum vertreten sind, kennen auch noch den, ehemals d D. ich nenne ihm mal beim Namen ,, Marcus Baermann, Imkermeister, leider ist er hier meiner Meinung nach nicht mehr vertreten.

    Zurück zum Schieden, als ich aus Wissensdurst, 2013 damit begonnen habe meine von DNM 2 Brutraumzargen Betriebsweise, auf Dadant umzustellen, habe ich auch hier im Forum versucht einiges, für mich Unbekanntes zu, Erfahren.

    Ging es ans Schieden, hieß es bei XY BZW auch bei d D. die Schiede habe ich schon lange drin,

    Als Außenstehender, kahm für mich in Frage, die haben schon im Februar geschiedet, unmöglich zur damaliger Zeit, für meinen Wissensstand.

    So könnte ich noch einiges von mir geben.

    Zur Sache: bei der Hälfte meiner Völker sin die Schiede schon drin,

    Geschiedet nach Binder, Futterkontrolle, und auf den direkten Bienensitz geschiedet, eine Futterwabe hinter dem Schied, als Reserve für die erste Brutphase im Februar.

    Auch hier geht es mir einfach noch einmal um es Wissen wollen.

    Die andere Hälfte der Völker hat wehrend der Einfütterung eine Honigraumzarge auf die Brutraunzarge bekommen, um somit ausreichend Platz für Brut und Futter zu schaffen.

    Zargentausch nach Beendigung der Einfütterung, so ende September.

    Ergebnis bis jetzt, eine groß Bienenmasse in den Kästen, sitzen aber immer noch mit in der unteren Honigraumzarge.

    Gruß Jürgen

    Hallo Thomas,

    ja, manche haben mehr als 5 Völker

    da, kann ich mir aber kaum vorstellen das die so einen Aufwand damit betreiben.

    Eine reife Kö. die ohnehin ausgewechselt werden muß, erfüllt hier den gleichen Zweck,

    jedes Volk hat ein Recht darauf mit dem besten imkerlichen Wissen behandelt zu werden.

    Auch wenn Du nur die Hälfte der Bücher, und die Erfahrungen, aus den Lehrgängen die du besucht hast, genutzt hättest, gäbe es keine Afterweisel in deinem Volk.

    In der heutigen Zeit ist mir jedes Bienenvolk zu wichtig dafür.

    Da kommen mir leider Zweifel, aber deine Imkerliche Laufbahn ist ja noch nicht zu Ende, da kannst du es, oder eben Dich, ja noch beweisen .

    An der Reaktionen erkenne ich aber Interesse an dem Thema.

    Ich denke es ist bei den Meisten hier einfach nur die Neugierde, von etwas unbekannten zu lesen, den Meisten ist das mit dem Lachgas arbeiten doch unbekannt wie ich es sehe.

    Auch ich habe es in früheren Jahren, wie auch schon von Vorgängern beschrieben, zum Umsetzen von Völkern verwand.

    Im Übrigen finde ich die Afterweisselbildung eines weissellosen Volkes eine faszinierende Reaktion der Natur.

    hier hast Du meine volle Zustimmung.

    Anstatt das sich Volk Step by Step auflöst hat die Natur noch ein Ass im Ärmel. Eben die Afterweisseln die die Genetik des Volkes durch die Drohnen weiterleben lassen können.

    leider hilft es dem Volk nicht, die Drohnen sind zur Begattung einer Königin sehr Zweifelhaft geeignet, ich behaupte sogar unfähig, es braucht für einen begattungsfähigen Drohn, ab Ei 44 Tage bei besten Aufzuchtsbedingungen.

    Machen wir es kurz, das Volk ist ohne Eingriff durch den Imker verloren.


    Gruß Jürgen

    Wenn ich diese einzelnen Beiträge so lese, läuft es mir Kalt den Rücken runter,

    Welch Gedankengut hier verschwendet wird, nur um die ( tschuldigung) Schussligkeit, oder auch Gleichgültigkeit bei der Bearbeitung der Völker des, bzw. eines Imkers auszugleichen, ist doch schon mal Haarestreubend.

    Es ist doch, bis es zur Drohnenbrütigkeit bzw, einer Afterweisel kommt, ein nicht zu übersehender langer Weg, in dem sich für den Ikmker einige Möglichkeiten bieten das zu verhindern.

    Über den Wehrt eines Afterweisels zu Urteilen, erspare ich mir.


    Gruß Jürgen

    Hallo Frank,

    Aber nicht wenn ich Vermehrung über KS mit Honigraumbienen zum Abschleudern oder Bienen aus Brutsammlern nach TBE mache

    das hier müssen wir einmal auseinander halten,

    KS mit Honigraumbienen, ist eine schwarmverhindernde Notwendigkeit, um die volle Leistungsstärke der Bienenvölker zu erhalten, und keine Schwärme einfangen zu müssen.

    Bienen aus Brutsammler nach TBE ist eine Maßnahme die in der Regel nach Trachtende durchgeführt wird, somit auch keinen Einfluss auf den Honigertrag des Volkes mehr hat.


    Gruß Jürgen

    Hallo Lotus,

    Nur habe ich kein Gesundheitszeugnis, da mein Veterinäramt dieses nur ausstellt, wenn ein BSV die FKP gezogen und selbst ans Labor geschickt hat

    dann mach es doch einfach, wo liegt denn da das Problem ?

    die grundlegende Frage ist allerdings schon interessant: Kann ein "November-Gesundheitszeugnis" denn genaue Aussagen treffen? Wäre da eine kritische Sporenbelastung denn nachweisbar? Es wäre bis in den Sommer hinein gültig immerhin, von daher...

    Holger, ein Gesundheitszeugnis hat eine Gültigkeit von 9 Monate,

    du hast im Frühjahr keine andere Futterkranzmesse wie jetzt, wo soll den da wohl ein Unterschied sein.

    Machen ist hier angesagt Lotus, der Rest ist nur ein Hinauszögern der unumgänglichen Realität die da auf Dich zu kommt.


    Gruß Jürgen

    ich ziehe im Dezember mit Sack und Pack und meinen Bienen um über eine Kreis/Bundesgrenze: von NRW nach Mac Pom.

    Hallo Lotus,

    Wilkommen in Meck. Pom.

    Wie Joachim geschrieben hat, so solltest du es machen, da führt hier bei uns kein Weg vorbei.

    In deinem Fall sind jeweils die Kreistierärzte in Zusammenhang mit den zuständigen BSV verantwortlich.

    die Völker müssen Abgemeldet, und In Meck Pom wider Angemeldet werden.

    Auch die Tierseuchenkasse muß eine Meldung über die vorhandene Völkerzahl haben.

    So ersparst du dir von Anfang an Ärger, der sonst nicht lange auf sich warten lässt.


    Gruß Jürgen

    Hallo Manuel,

    Nun habe ich mir die ganzen Beiträge einmal durchgelesen , mir anschließend die Frage gestellt, antwortest du nun, oder lässt du es bleiben.

    Es wurde Gutes und auch ein Haufen weniger brauchbares geschrieben, habe immer so ein bisschen das Gefühl bei den Schreibern, Hauptsache schreiben, auch wenn das gefragte damit nicht, oder nur ungenügend berücksichtig wird.

    Ich habe dieses Jahr mit der Imkerei mit zwei Völkern begonnen.

    Also von der Imkerei / Betriebsweise ungenügende Kenntnis,

    Will ich von meinem Imkerpaten erlernen, so hast Du es geschrieben.

    Nächste Jahr möchte ich vier Völker zukaufen und aus den bestehenden Völkern jeweils einen Ableger bilden.

    Sollten beide Völker gut durch den Winter kommen, hast du die Möglichkeit, auch ohne Honigertragseinbuße 3 Jungvölker zu bilden, die die Stärke erreichen können um 2019 schon zur Frühtracht volle Leistung zu bringen, ( keine Ablg. die sich noch erst entwickeln müssen )

    Das sind dann schon mall 5 im Herbst,

    4 Völker dazu kaufen, Die würde ich im Frühjahr kaufen, aber als vollwertiges Volk, keinen murks oder so, den kann man sich alleine machen, wie hier schon um, oder auch beschrieben.

    Bei ganz normaler Frühtracht, hast du den Kaufpreis, in Form von kg. geernteten Honig wieder rauß.

    Auch von diesen Völkern musst du Jungvölker bilden, Also, aus 4 = 6 Jungvölker,

    nach zu vor beschriebenen Vorgehen sind es danach als Bestand im Herbst 15 Völker.

    Mindestens 2 Kästen als Ersatz, das ist nicht zu hoch gegriffen.

    Somit hast du erst einmal etwas zum Nachdenken, auf welchen Weg du gehen möchtest.

    Das ganze Zubehör würde ich jetzt Kaufen, der Umsatz in den Imkereifachgeschäften geht jetzt Rasant zurück, somit kann man jetzt günstig kaufen.

    Honiggläser kauft man im Frühjahr, und bei deinem vorerst Bedarf, zahlst du ohnehin den ganz normalen Glaspreis, Vergünstigungen hast man erst ab 1000 St. und mehr.

    Das mit den 50 kg. nur aus den Raps, und mehr, setzt schon ein tüchtiges Pensum an Imkerlicher Praxis voraus.

    Aber denk dran, dass Raps die mit am meisten gespritzte Trachtpflanze ist und du evtl. zwar viel Honig hast, dieser wegen zu hoher Pestizidbelastung aber nicht verkäuflich ist. Und auch die Völker leider unter den Pestiziden und können danach zusammenbrechen.

    Also sich unbedingt mindestens mit den Landwirten absprechen.

    nun mal nicht gleich wieder den Jungimker mit dem schwarzem Tuch die Freude verderben.

    Manuel las alles auf dich zukommen Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut

    Gruß Jürgen

    Ich musste letztes Jahr die Erfahrung machen, dass Völker die sehr früh trachtreif waren, auch sehr früh in Schwarmstimmung kamen und dann den Raps verpasst haben.

    Hallo Paul,

    Da hast Du in der Völkerführung noch einen Nachhohlbedarf.


    nickerlbien, bei früher Schwarmstimmung bist Du selbst schuld. Das heißt meist das Du den Bienen zu wenig Platz zum brüten gegeben hast oder von der Genetik nicht diesbezüglich ausgelesen hattest...

    Oder zu viel,

    in so früher Jahreszeit schafft oft Raum nach oben, meistens Abhilfe.

    Schied am 20.02. an 5. Wabe in die Kiste schieben und erwarten, dass Ende März bombenstarke Völker fliegen - kann gehen, muss aber noch lange nicht. Differenzieren ist angesagt und einschätzen, was ein Volk gerade benötigt. Das (!) macht die Sache doch so spannend, oder?

    Ja Rainer,

    Ich gehe da mal von Dadant bei dir aus,

    es kommt schon ein wenig auf die Leistungsfähigkeit der Kö. an.

    Ich hatte Im Frühjahr auch 2 Völker auf 5 , 4 hätten auch gereicht, es waren mir zu viel Völker, wollte die beiden Zusammen schmeißen, habe es aber nicht, Schlechtwetter zum Blühbeginn, wie schon beschrieben, danach hat es gehonigt und die Honigräume waren voll.

    Gruß Jürgen