Beiträge von jürgie

    Wir haben auf der Insel Poel / bei Wimar, einen Saatgutvermehrungsbetrieb,

    der auch im größerem Umfang Rotklee anbaut.

    da die Ostsee sich im laufe des Sommers erwärmt, sinken die Nachttemperaturen kaum unter 20°+C ab, somit entsteht in den frühen Morgenstunden eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, die den Nektarstrom bei Rotklee auslöst.

    Somit gleichbleibende Temperaturen bringen dort sehr gute Honigerträge.

    Wanderplätze sind sehr begehrt, und vor allem Rar.


    Gruß Jürgen

    Hallo Johannes,

    Was machst Du nur mit den Bienen ??



    Hallo zusammen,

    habe einen erstellten starken Kunstschwarm mit ca. 1,5kg Bienen in Kellerhaft und werde diesen Mitte der Woche in eine neue Dadant US Beute mit frischen Dadant Mittelwänden einschlagen. In meine Beute gehen 12 Dadant US Rähmchen rein.

    Wir haben Heute Donnerstag, also das sind bei mir 4 Tage, oder ?

    1,5 kg ist auch nicht gerade eine bewundernswerte Menge für eine 12 Waben Dadantbeute.

    aber nun Schlage die Bienen erst einmal in eine Kiste, und lasse sie Fliegen.

    Egal wie sie heißt, oder auch aussieht, Hauptsache rauß.

    Du wist sehen es geschieht ein Wunder, bei einer gesunden Kö. werden sie Bauen, Futter nehmen, und Brüten.

    Futter in kleinen Gaben zuführen, max. 1 L. 1 zu1 im Verhältnis ,kein Fertigfutter, das bringt nichts.

    Die Bienen sollen zum Bauen angeregt werden, und nicht einlagern.

    Nun noch einmal zum Schwarm, oder einen richtig gemachten Kunstschwarm,

    dieser hat einen Futtervorrat für 3 Tage zu sich genommen, bevor er abgeflogen, oder gebildet wurde, er benötigt demzufolge, wehrend der Kellerhaft kein Futter.

    Ich halte von der Kellerhaft nichts, einen Kunstschwarm bildet man aus Jungbienen, und nicht aus alten Mütterchen, demnach ist der Rückflug zu Stammvolk sehr gering.

    Hallo Johannes,

    die Bienenmasse stimmt nicht im Verhältnis zum Brutraum,

    entweder abwarten, bis sich das Volk erholt hat, oder enger Schieden, damit nur Platz für die Brut ist, und nicht für Honig.

    Halte die Raumeinteilung enger, damit förderst Du die Brutentwicklung, und der Honig kommt dahin wo er hingehört, nämlich in den Honigraum,

    Aber der muss auch der Bienenmasse angepasst sein.

    Der geteilte Baurahmen ist nur für die Drohnenbrut gedacht,

    bekommt daher keine Mittelwand.


    Gruß Jürgen

    Was für ein Geschreibsel hier,

    Von Anfängern die ein Buch gelesen haben, etwas erstellen, danach Ratschläge haben wollen, sie aber nicht anerkennen, weil sie der Meinung sind alles richtig gemacht zu haben.

    Von Imkern die glauben das sie es Wissen, wissen es in Wirklichkeit aber doch nicht.

    Von Imkern die viel Erfahrung haben, gute Ratschläge geben, sich aber in diesem Wirrwarr hinein ziehen lassen.

    Nun mal an Alle : Biene sind doch keine Versuchskaninchen, mit denen man eben, nur mal so, etwas versuchen kann, und zu dieser Jahreszeit schon überhaupt nicht.

    Jetzt sollten bestehende Völker gehütet werden, wie der Augapfel .


    Gruß Jürgen

    Was mir dazu auch noch einfällt: Ich kann hier auch noch mal etwas steuern, ob die Bienen (wieder) in dunkle Waben reinbrüten oder in junge Waben, wenn man z.B. dunkle Futterwaben hinter das Schied hängt und junge Futterwaben Waben (meinetwegen auch mit weniger Futter) direkt ans Brutnest.

    Zu dieser Jahreszeit werden dunkle Waben bevorzugt bebrütet,

    Helle, vor allem unbebrütete Waben wirken wie ein Schied, ob mit oder ohne Futter.

    Es wir wieder Kalt, wer bisher seine Schularbeiten bei den Bienen nicht gemacht hat, hat schlechte Karten, will damit sagen, das Futter muß Beidseitig nahe an den Bienensitz gebracht werden, sonst erfolgt ein erneuter Futterabriß.


    Gruß Jürgen

    bisher ist mir das ehrlich gesagt noch nicht unter gekommen.

    Die Frage ist ja, warum haben die nach hinten auf diesen großen Dadant auf allen bebrüteten Waben nichts mehr? Warum nicht überkopf?

    Warum so viel Verbrauch bis dahin, dass der Kälteeinbruch so wirken konnte.

    Ich tippe auf zu früh, zu viel und auch in den Winter hinein vermutlich noch lange. Brüten kostet richtig Kohle, und wenn die vorm Kinderzimmer weggeschleppt ist, muss man weiter raus. Umtragen ist ne schöne Sache, das geht - aber eben nicht bei minus 15 und Tags minus 5 und nicht in solchen Mengen, dass längere Zeiten überbrückt sind.

    Hallo Marion,

    Auch das ist auch meiner Meinung nach die Ursache, es blieb einfach nur Herbst, bis in den Januar hinein , nur milde Temperaturen, von Winter keine Spur. Die Völker waren demzufolge, nicht oder nur kurzzeitig Brutlos, das Winterfutter so gut wie alle.

    Ja, den Bildband, den ich da erstellen könnte, lasse ich lieber weg.

    Wie Ulrich es schon schreibt, die regionale Lage ist schon mit Entscheidend für die klimatischen Bedingungen.


    Gruß Jürgen

    Hallo Marion,

    So ist es, und kein, was Könnte es wohl noch gewesen sein.

    Die guten Völker haben Brut gehabt im Januar , dann kahm die Kälte, die Brut wurde gewärmt, und somit der Futterabriss., so wie Du es dargelegt hast.

    Habe Heute bei der Durchsicht das Gleiche feststellen müssen.

    Bei meinen 10 ner Dadant habe ich mal etwas Ausprobiert,

    bei der Einfütterung, erst eine Honiraumzarge drauf, damit Unten genügend Platz zum Brüten ist , und Oben zur Futterablagerung, danach das Ganze Mitte Oktober getauscht.

    Sind das top Völker geworden, kein Futterabriss, aber auch schwer da irgendwo das Schied zu Stellen.

    Habe es erst einmal weg gelassen.

    Das Schieden im Herbst, laut Binder, hat außer Verluste nichts gebracht.


    Gruß Jürgen der es einfach noch einmal Wissen will, Obs, oder auch Nicht--------

    Alle Völker haben geflogen, einige Stärker, einige Schwächer,

    das ist aber noch keine Aussage über den gesamt Zustand der Völker.

    Für eine Nachschau war es zu kurszeitig Warm ca. 11° +

    Nun müssen die Bienen sich erst einmal Finden, damit ich bei der Nachschau auch den entsprechenden Wabensitz für eine zügige Frühjahrsentwicklung herrichten kann.

    Aber es wird ja noch Wärmer, laut Vorhersage des Wetterdienstes .


    Gruß Jürgen

    Entschuldigung,

    Habt Ihr es schon einmal Versucht der Natur einfach ihren Lauf zu lassen.

    die ganze letzte Woche schien die Sonne, bei Minusgrade, Heute schneit es, und jetzt ???

    Natürliche Auslese, Selektion nenne ich das.

    Stellt Euch doch einfach einmal das Gewurschtel vor, bei jemanden, der 100 und mehr Völker über die Lande verstreut aufgestellt hat.

    Versucht doch einfach einmal im Herbst genügend Bienen in die Kästen zu Kriegen,

    dann braucht man auch nicht jetzt, jede Biene hinterher zu weinen, denn nur die Starken und Gesunden bleiben übrig.


    Gruß Jürgen

    ja, das ist auch verwirrend. Ich kenn das von früher, wo alle die Bienen im Winter viel zu warm eingepackt hatten. Seit ich meine Völker bei ganz offenem Gitterboden überwintere, kenn ich das Phänomen "fehlgeleitete Bienen" nicht mehr. Bei offenem Boden bekommen sie genau mit wenn es zu kalt ist, unabhängig davon ob das Flugloch von der Sonne angestrahlt wird oder nicht. Aber nach einem Reinigungsflug, bei dafür passenden Temperaturen, wird man trotzdem hinterher immer ein paar tote Bienen im Schnee entdecken - sofern Schnee liegt

    Weil sie da sofort in s Auge fallen,

    aber ohne Schnee liegen sie da auch, sie werden nur nicht wahr genommen.


    Gruß Jürgen

    Das ist ein ganz normaler Vorgang, das Bienen bei Sonnenschein aus den Beuten kommen. Schlimm ist nur, wenn dann noch Schnee liegt, dort landen sie und ehe sie wieder Starten können, erstarren sie. Der weiße Schnee zieht die Bienen magisch an, wie beim Reinigungsflug, weiße Wäsche auf der Leine. Deshalb gibt es bei mir auch Sonnenblenden.

    So ist es,

    Sachlich richtig, ohne Wenn und Aber erläutert.


    Gruß Jürgen