Beiträge von bienenjan

    Hallo Hornet, Michi und Jörg,


    erstmal danke für Eure Rückmeldungen.


    Den Link in Bezug auf Pseudo-Drohnenwabe werde ich mal anschauen. Geht es darum, das die Jung-Kö falsche (unbefruchtete) Eier in Arbeiterinnen-Zellen gelegt hat und die Pflegebienen den "Fehler" mit ausräumen korrigieren? Wäre eine Möglichkeit...


    Ich werde natürlich weiter beobachten, denn Varroa schließe ich aus!


    Und ja, die richtigen Schrotschuss-Waben sehen extrem extrem und anders aus!

    Nur wenn ganz plötzlich, eben bei Verwendung von den letzten Packungen Mittelwänden, bei Völkern, die zuvor total unauffällig waren und auch (bei den Drohnenvölkern) genug Möglichkeiten zur Drohnenaufzucht haben bzw. massig Drohnen im Volk sind und ich auch ausgeräumte, mit Varroen befallene Zellen ausschließe, das Brutnest seltsam ist wie Bild 1(Brutwabe/ neu eingehängte Mittelwand eines Brutwaben-Spendervolkes...)...

    Dann tippe ich auf "verändertes Wachs" der Mittelwände.

    Ich wollte deshalb Meinungen hören, da ich eben aktuell wieder 50 kg Mittelwände bekam, die die Grundlage der Waben wie Bild 2 sind, für mich eben gerade noch an der Grenze der Akzeptanz...


    Viele Grüße,

    Jan

    Hallo zusammen,


    bei der Betriebsweise mit nur einem Brutraum Deutsch Normalmaß (11 Rähmchen + DR) hatte ich kaum ausgeräumte Zellen in der verdeckelten Brut. Eben richtige Brutbretter...


    Im letzten Jahr erfolgte die Umstellung zum Großteil auf Dadant. Mittelwände kaufte ich gleich zu Beginn einmal 26 kg von Händler 1 sowie, da sowieso benötigt, 4 oder 6 kg von Händler 2 (Mitbestellung, um die kostenfreie Lieferung eines günstigen sperrigen Artikels zu erhalten).


    Welches Material ich zuerst verwendete, kann ich nicht genau sagen. Probleme gab es keine, bis ich die letzten Packungen Mittelwände einlötete und in die Völker gab.


    Mittlerweile machte ich eine größere Bestellung bei Händler 2.


    Dann stellte ich ein teils sehr lückiges Brutnest bzw. sehr lückige Bereiche der verdeckelten Brut bei den zuletzt zugehangenen Rähmchen mit den letzten vorhandenen Mittelwänden aus 2016 fest...



    Bei einer Reihe Ableger habe ich nun bei der Erstellung bei den zur Brutwabe und Futterwabe zugehangenen Rähmchen nur Mittelwände von Händler 2 aus 2017 verwendet.


    Die Brutwaben stammen von Brutwaben-Spendervölkern für die Ablegerbildung, deren Varroenbestände ständig durch das teilen verdünnt werden.

    Auch ist es noch nicht so spät im Jahr, das eine große Vermehrung der in den Ableger eingebrachten Varroen erfolgt sein kann, zumal der Ableger erst kurz vor Schlupf der Königin erstellt wurde.

    Die Mittelwände wurden gleichmäßig bestiftet.


    Deshalb meine Fragen an Euch:

    Sind die Bereiche der verdeckelten Brut, eben die Anzahl der ausgeräumten Zellen, noch tolerierbar?

    Kann es sein, das für die Anzahl der bestifteten Zellen im Verhältnis nicht genug Pflegebiene vorhanden waren, somit Maden ungepflegt waren und deshalb später ausgeräumt wurden?

    Oder könnte ein leichtes "Wachs-Problem" vorliegen?



    Schon mal danke und viele Grüße

    vom Bienenjan

    Guten Morgen,


    ich bin müde! Müde und geschafft!!!
    Bin nach kurzer Nacht am Samstag um vier Uhr losgefahren, einen Kollegen abholen und dann zu Dieter. Von dort fuhren wir (Besser gesagt Dieter fuhr! Dieter, danke dafür!) zu fünft um fünf Uhr wie geplant nach Weicherau. Abends nach dem offiziellen Ende ging es erst ca. 20:30 Uhr Richtung Heimat.
    Beim Abendessen in Weicherau, im Auto und dann noch bei einem Kaffee zu Hause bei Erwin, welcher sich nochmals zu einem langen Gespräch entwickelte, wurde viel über das heute gehörte diskutiert.


    Mein Kopf raucht nun!


    Mein Fazit zur Veranstaltung: Ganz toll, siehe Beitrag von Apidät! Danke an Josef, Stefan, Rainer und Hern Eugen Neuhäuser!
    Ich habe viel Neues erfahren und "mitgenommen"...
    Gerne wäre ich öfter bei Veranstaltungen dabei, wenn die Entfernung kürzer wäre!


    Viele Grüße und Gute Nacht
    Jan

    Hallo Interessierte aus Hessen und Thüringen,


    am Samstag um 5:00 Uhr fährt eine Fahrgemeinschaft ab 37296 Netra zum Züchterstammtisch...


    Stand gestern Abend war noch ein Platz (evtl. zwei) gegen Kostenbeteiligung frei.
    Bei Interesse einfach mal bei Dieter Dilling nachfragen.


    Ansonsten: Ich freue mich schon sehr auf das interessante Programm!


    Viele Grüße
    Jan

    Bei mir steht nun eine beruliche Veränderung an.
    Ich bin auch am überlegen, vielleicht im Frühjahr bis zum Herbst "nur nebenbei" als angestellter Arbeitnehmer zu arbeiten, im Winter hauptberuflich angestellt sein.
    Deshalb stellte ich eine Anfrage bei der SVLFG u. a. mit folgender Vorraussetzung:


    3.
    - es werden keine landwirtschaftlichen Flächen bewirtschaftet
    - Imkerei mit bis zu 70 Bienenvölkern
    - im Frühjahr bis zum Herbst nur "Imker" (selbständig), Herbst und Winter wieder als normaler Arbeitnehmer wiederum pflichtversichert


    Die Antwort dazu vom 09.12.2016:



    Sehr geehrter Herr (Bienenjan),

    nachfolgend möchten wir Ihre Anfrage zur Versicherungspflicht in der Krankenversicherung und der Alterssicherung der Landwirte beantworten.

    In der Alterssicherung der Landwirte besteht für Imker (landwirtschaftliche Unternehmer) Versicherungs- und Beitragspflicht sofern sie ein Unternehmen von mindesten 100 Bienenvölkern bewirtschaften. Da Sie lediglich ein Unternehmen von maximal 70 Bienenvölkern bewirtschaften wollen, würde auch keine Versicherungspflicht ein landwirtschaftlicher Unternehmer zur Landwirtschaftlichen Alterskasse eintreten.

    In der Krankenversicherung der Landwirte besteht ebenfalls Versicherungs- und Beitragspflicht sofern Sie ein Unternehmen von 100 Bienenvölkern bewirtschaften. Wird diese Mindestgröße nicht erreicht, besteht Versicherungspflicht als landwirtschaftlicher Kleinunternehmer, wenn ein Unternehmen von 50 bis 99 Bienenvölkern bewirtschaftet wird und das nebenher erzielte Arbeitsentgelt und Arbeitseinkommen im Kalenderjahr 17.430,00 € (2016) nicht überschreitet.

    Die Versicherungspflicht als landwirtschaftlicher Unternehmer/Kleinunternehmer führt nicht zur Mitgliedschaft bei der Landwirtschaftlichen Krankenkasse, solange ein vorrangiges Krankenversicherungsverhältnis bei einer anderen gesetzlichen Krankenkasse als Arbeitnehmer oder Arbeitslosengeldempfänger besteht. Für Sie bedeutet dies, solange Sie der Versicherungspflicht als Arbeitnehmer unterliegen, besteht keine Versicherungspflicht als landwirtschaftlicher Kleinunternehmer. Unter Berücksichtigung dieser Regelungen würde für Sie nach der unter Pkt. 3 geschilderten Situation im Frühjahr und Sommer Versicherungspflicht als Kleinunternehmer eintreten, wenn Sie ein Unternehmen von mindestens 50 Bienenvölkern bewirtschaften würden.

    Zur Mitgliedschaft in der Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft erhalten Sie eine gesonderte Mitteilung.

    Mit freundlichen Grüßen
    im Auftrag
    ...




    Grüße aus Eisenach
    Jan

    Hier noch die Antwort auf meine Anfrage in Bezug auf den Mitgliedsbeitrag der "Berufsgenossenschaft" bei 70 gemeldeten Völkern ohne eigenen Land-/ Waldbesitz vom 08.12.2016:


    Sehr geehrter Herr (Bienenjan),


    hiermit möchte ich Ihnen Ihre Fragen hinsichtlich der Berufsgenossenschaft beantworten.


    Ab einer Bienenvölkerzahl von 26 wird laut Gesetz Gewerbsmäßigkeit bei einer Imkerei unterstellt und es besteht dann Versicherungs- und Beitragspflicht zur Berufsgenossenschaft. Hierbei ist es nicht von Bedeutung, ob die Imkerei als Hobby oder als Vollerwerb betrieben wird.


    Bei 70 zu erfassenden Bienenvölkern hat sich der Beitrag im Umlagejahr 2015 (aktuell gehobenes Umlagejahr) auf 305,00 EUR belaufen (davon 75,28 EUR Grundbeitrag). Auch bei der Beitragsberechnung ist das Motiv des Betreibens der Imkerei unerheblich.


    Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite unter folgendem Link:


    http://www.svlfg.de/50-vmb/vmb…0101/vmb010101/index.html


    Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.


    Mit freundlichen Grüßen
    im Auftrag
    ...




    Grüße aus Eisenach
    Jan

    Hallo zusammen,


    auch mich interessiert das Thema BG/ SVLFG, damit nicht noch andere Familienmitglieder Imker werden (müssen).


    Natürlich kann man darüber streiten und diskutieren, ob man mit mehr als 25 Bienenvölkern noch im Hobbybereich oder schon im Nebenerwerb imkert.
    Ebenso fragen warum und weshalb..., z. B. mein Werbebeitrag/ Volk an den DIB, obwohl ich nie ein DIB-Glas verwende, bei Honigbewertungen andere als DIB-Gläser aber zum Ausschluss führen oder Risikosportarten und diverse Hobbys... bis hin zur Fernsehsteuer (auch da war es dann bei mir im letzten Jahr soweit, ich musste den Gesamtbetrag nachzahlen...) oder Generationenvertrag!
    Nicht alles ist fair oder gerecht, aber eben so geregelt...


    Aber die Zählweise zur Beitragsberechnung ist "variabel".
    Natürlich würde ich als Bienenhalter, welcher 26 Bienenvölker bewirtschaften möchte, aber überlegen, ob nicht 24 oder 25 genauso viel Freude und Arbeit machen (mal angenommen, es gibt dazu keinen Land- u. Waldbesitz).


    "Unsere" Bienen sind alle gemeldet - ich kann ruhig schlafen.


    Wenn die Erweiterung meines Bienenbestandes erfolgt, werde ich dies melden und öffentlich machen, auch wenn es in anderen Bereichen nachteilig sein kann!
    (Nächste Grenzen sind dann 70/ 99 Völker!)



    Grüße aus Eisenach
    Jan

    Hallo Beekloppter,


    auch von mir: Melde dich mal beim Dieter Dilling!


    Es gibt ein paar Interessierte, jedoch bisher nur in sehr lockerer Form.
    Einen festen "Stammtisch" gibt es noch nicht.


    Im letzten Jahr haben wir gemeinsam umgelarvt, es hatte bei Interesse auch die Möglichkeit bestanden, seine Königinnen bei Dieter am Hausstand begatten zu lassen.
    Außerdem besuchten einige Interessierte gemeinsam in Form von Fahrgemeinschaften verschiedene Veranstaltungen, z. B. den Mitteldeutschen Buckfast-Imkertag in Leipzig, die Frühjahrsversammlung von Buckfast Bayern in Furth im Wald oder die Süddeutschen Berufsimkertage in Donaueschingen.
    Natürlich besuchten einige auch unsere sozusagen Heimspiele, die Züchtertagung und die Hauptversammlung der GdeB in Neuenstein-Aua.
    Ansonsten konnte und kann man sich bei Fragen jeder Art an Dieter wenden.
    Dieter, hiermit ein ganz großes "Dankeschön" an Dich!


    Zu Beginn des Frühjahrs soll nach meinem Wissensstand ein kleiner Artikel in einer Tageszeitung in Hessen und in Thüringen erscheinen in Bezug auf Buckfast-Bienen und mit Hinweis auf das "Team Hessen", so das sich hoffentlich mehr Interessierte melden (und mehr gemeinsame Unternehmungen erfolgen).
    Es wird auch wieder einen gemeinsamen Umlarvtag geben sowie die Möglichkeit der Begattung von "Wirtschaftsköniginnen".
    Dafür wollen wir einen neuen Begattungsstand errichten, in dessen Nähe und weiterer Entfernung ca. 150 Buckfast-Völker verschiedener Linien stehen.
    Bei Anfragen werden wir bestimmt wieder Fahrgemeinschaften für weiter entfernte Veranstaltungen zusammenstellen können.


    Wir hier als sozusagen Exklave von Buckfast-Bayern müssen mehr werden und uns dann selbst was auf die Beine stellen und organisieren.
    Wenn jeder dazu beiträgt, wird es auch klappen!


    Viele Grüße aus Eisenach
    Jan

    Hallo Robinien-Spezialisten,



    in Brandenburg soll es richtige Robinienwälder geben.
    Auch in Sachsen-Anhalt gibt es gehäuft Robinien, so das sich das anwandern lohnt.
    Wie muß ich mir das vorstellen? Zur Blütezeit ein Blütenmeer?



    Auf www.imkerblog.de fand ich folgende Aussage:
    "Die tägliche Nektarmenge einer Blüte liegt, je nach den örtlichen Verhältnissen, bei 2 bis 6 mg. Bei einer Million Blüten pro Baum und einer Blühdauer von zehn Tagen kann ein Baum bis zu 60 kg Nektar und 12 kg Honig liefern."



    Ist diese Aussage richtig? Gibt es eine pauschale Aussage, das, wenn die Robinie honigt, z. B. ... (eine bestimmte Anzahl) Bäume eine Volltracht für ein Volk ergeben?



    Ich frage deshalb, damit ich besser entscheiden kann, ob sich das anwandern an eine mir bekannte Stelle mit größeren Robinienbestand in meiner relativen Nähe lohnt.
    "Leider" sind dort aber auch, schon seit langem, zwei Dauer-Bienenstände.



    (An meinem seit Juni letzten Jahres genutzten Hauptstand gibt es bereits in 20 - 50 m Entfernung die ersten Robinienbäume, teils aber noch nicht so alt, hatten aber trotzdem geblüht.
    Im anschließenden Mischwald gibt es bis in ca. einen Kilometer Entfernung nach ungefährer Zählung mindestens 50 - 60 Robinien.



    Weitere Haupt-Nektarlieferanten im nahen Flugbereich für Sommertracht sind Himbeere, Schneebeere, "Blumen" der Kleingartenanlagen, etwas Klee und andere Wiesenkräuter sowie die Linden.



    Beim Rühren des Sommertrachthonigs dauert es im letzten Jahr lange, bis dieser kristallisierte und schön cremig wurde. Also war auch mit Sicherheit Robiniennektar dabei...)



    Viele Grüße aus Eisenach, wo hoffentlich der Raps mit Nachblüten noch zwei Wochen anhält...
    Jan

    Moin,
    was für Beuten hast Du denn?
    Falls Du kompatible (zb von Wagner) hast kann ich dir nur empfehlen dir FuZa aus Plaste von Nicot zu kaufen. Hatte früher alles mögliche (Selbstbau Holz, Futterschalen im Hr,...) war alles Mist. Ich hab jetzt, wie von Dir geplant die FuZa von Nicot das Jahr über drauf und fertig. Die sind robust und wenn Du mehr brauchst unschlagbar im Preis.
    Vg


    Hallo Robert,


    ich muss mir die von Dir genannten Nicot Futterzargen mal "in echt" anschauen.
    Die Bilder im Netz sagen mir momentan wenig. Dicht sind diese immer, aber die Haltbarkeit ist wichtig (du schriebst, sind robust).


    Auch Deine Rückmeldung bestärkt meine Planungen!


    Grüße aus Thüringen
    Jan