Beiträge von rugnuza

    Also bei 12 m Höhe =O würde ich dem Schwarm alles Gute wünschen. Wenn so ein Schwarm erst mal in der Baumhöhle drin ist bekommt man ihn ganz schlecht raus.

    Mein Bruder hat die Ausrüstung daheim, also kein Problem Drobi 😊 Bin ja auch "erst" 29 😉 und es waren ja 2 Schwärme die nur 2m voneinander hingen. Und ja es waren halt auch meine eigenen, zusammen bestimmt 5kg Bienen... 🙈 nachdem ich mir mit der Schneidgiraffe (danke Fiskars) den weg freigeschnitten hatte kam man echt gut ran an die.

    Ausgeprochener Schwarmtrieb dieses Jahr hier in Oberbayern... und leider schlechtes Wetter zum sammeln. Hier mal ein paar Bilder von Ende April. 2 Schwärme hockten auf 12 Metern in einer dicken Fichte. Leiter am Baum gesichert, Imker mit Klettergurt am Baum gesichert.




    Ist das bei euch bei allen Imkern so? Hier haben fast alle Imker, mit denen ich bisher gesprochen habe (völlig wider Erwarten nach dem Schnee im April) ziemlich gut geerntet, weil die Völker bei Frost durchgebrütet haben und danach alles gesammelt haben, was den Frost überstanden hat.

    Also hier in Oberbayern scheints gepasst zu haben. Ich glaube es war aber Witterungstechnisch besser, als viele andere Teile Deutschlands. Der Frost hat nur einen kleinen Teil der Kirschblüte erwischt. Der Raps und Apfel wurde durch die Kälte nach hinten gezogen. Anschließend herrschten ideale Trachtbedingungen.

    Auch für den Sommerhonig: gutes Wetter, immer mal wieder Regen, eigentlich ideal.

    Bei mir waren es dann 120kg Frühtracht (leider recht feucht, hätte noch warten sollen, aber Angst wg Raps) und vor 4 Tagen dann nochmal 120kg Sommerhonig aus 5 Völkern. Für mich passt das, ist halt Standimkerei und schwärmrige Landhummel.

    rase : Du hast ja Recht. Es hat mich einfach geärgert, wie manche Leute urteilen. Und ich das Gefühl bekomme, meine Beiträge werden nicht gelesen, sondern einfach der Sermon dazu abgegeben. Ich hab mich sehr über den Beitrag von beetic und bienenfred gefreut, weil mir das tatsächlich weitergeholfen hat. Während dieses andere "Geschwurble" bei mir nur als Zeigefinger daherkam. Ich möchte mich gerne auf einer Augenhöhe unterhalten können und ich weiss dass der Ton bei vielen freundlicher wäre, würden sie mir gegenüberstehen.

    Wie Imkern hier im Forum dargestellt wird unterscheidet sich ja in vielen Dingen aufs krasseste, wie die Masse da draussen imkert. Wenn sich jemand zeigt, wie ich hier mit einem Video, und das entspricht nicht der (Ideal)Vorstellung des Schreiberlings, kommt halt oftmals gleich harsche Kritik - aber keine Hilfestellung für die Situation. Da fände ich mal interessant, wie Leute schreiben, dass sie imkern und wie sies tatsächlich machen. Sicher habe ich mit dem verwendeten Kasten kein ideales Gerät (ist ja auch nicht speziell für KS gebaut), aber dass die Bienen darin leiden, davon waren sie jederzeit Meilen entfernt. Und das KANN ich beurteilen.


    Mir ist auch klar, dass man gewisse Sachen auch empfindlicher auffassen kann als sie eigentlich gemeint waren, das sind eben die Tücken des Geschriebenen Wortes. Das macht es umso wichtiger vorher nachzudenken, wie man auf einen Beitrag antwortet. Mit meinem letzten Beitrag lag ich daneben und ich hoffe, ihr seht es mir nach.


    Marcus Göbel : Also wie genau? Die Bienen abkehren, nass machen, die Königin ohne Käfig dazugeben? Oder im Käfig, aber die Kö hängt bereits im Kasten wenn ich die Bienen abkehr?


    Achso, fast vergessen: Die Nachschau heute hat eine schöne Traube am Deckel gezeigt. Ich habe gleich Rähmchen reingehängt. Wie ich das so mache, rennt ein gelber Punkt über den Oberträger und hebt ab! Da war sie, die Kö. Hab einfach den Deckel so drauf wie zuvor (also mit Fluglochspalt) und machen lassen. So wie die Bienen gesterzelt haben, müsste die Kö geruchsblind sein, wenn sie den Kasten nicht wiedergefunden hat ;)

    Richtig, danach wurde nicht gefragt. Hättest du mal einen Beirag drüber gelesen dann hättest du festgestellt das:

    Der Kasten nur notweise als KS Kiste verwendet wurde UND andersrum, mit Gitter nach oben im Keller stand.

    Hallo Marion,


    Im Keller war die Kiste umgedreht, mit Gitter nach oben, den Futterteig lege ich von außen auf und sprühe regelmäßig Wasser. Bis jetzt hat das immer gut geklappt, eben auch bei den anderen beiden KS die neben dem standen. Die Bienen mussten also nicht auf den Boden zum Futter holen. Wies so ist in der Imkerei, kam eine Elgon-Kö "daher" und ich musste noch einen 3. KS machen (ist aber nicht in diesem). Also rein in diese Kiste. Normal kehr ich ab, deckel drauf. Nach ca. 2h kurz abstoßen, kö rein. Nochmal aufmachen musste ich bis jetzt nie. Aber ich stimme dir zu, auch meine anderen geerbten Kästen sind nicht ideal. Weil zB kein Flüssigfütterloch wo man dann auch bequem den Käfig zuhängen kann.


    Da das quetschen auch in den Youtube-Kommentaren erwähnt wurde: Der Deckel hat zwei Rastleisten an der Unterseite. Im Video ist er so aufgelegt, dass diese Leisten einen Abstand zwischen Kiste und Deckelplatte bilden. Deshalb werden auch keine Bienen gequetscht, als ich den Deckel zuerst anhebe. Von der zweiten Seite her, Sekunde 50 in etwa sieht man eine tote Biene auf dem Rand, ansonsten sehe ich keine weitere mehr, auch nicht an der Stelle wo ich zuvor den Deckel wieder abgelegt habe...


    Laut Waage sinds tatsächlich 2 Kilo, sogar etwas mehr.


    Die Rähmchen direkt zu geben finde ich eine sehr gute Idee. Daran habe ich gar nicht gedacht. Ich werde beobachten wie es weitergeht und hier schreiben. Danke dir fürs Daumen drücken. :p_flower01:

    Hat jetzt wenig mit der Frage nach weisellosigkeit zu tun. Da hätte ich mich über eine Einschätzung gefreut.

    KS kommen 2-3 tage in Kellerhaft und dann in ihre Kisten und werden gefüttert. Den hier werd ich dann einfach auch abends zu machen und in die neue Kiste schlagen, mit einer Kö...

    Hi!


    3 KS stehen im Keller, mit gekäfigter Kö und Futterteig. Vorgestern gebildet. Zwei davon hocken brav in der Traube.

    Einer davon ist nicht richtig ruhig geworden, die Kö war eine frisch begattete. Ich hab sie noch gezeichnet und dann im Käfig zugegeben. Weil so viele Bienen am Boden saßen, hab ich gestern schließlich nochmal geschaut, ob die Kö auch sicher noch im Käfig ist. War sie. Also dachte ich vllt sind sie hungrig, kommen nicht gut genug an den Futterteig oder was. Also mit Honigwasser besprüht - keine wesentliche Veränderung. Heute hab ich dann nochmal nachgeschaut, Käfig rausgenommen. Jetzt war er aufgegangen, die Kö nicht drin. Kann aber beim aufstoßen passiert sein....und selbst wenn...macht ja eigentl nix wenn die Kö gekäfigt ist? Jetzt hab ich den Kasten draussen stehen lassen. Im Video: https://youtu.be/9Bx0iFcO28U seht ihr hoffentlich, wie die so sitzen. Sind jetz erst seit ca. 2h draussen.


    Grad hab ich mal eine Kö im Käfig rangehalten, die Bienen haben sich ziemlich begeistert gezeigt und sie angefangen zu füttern...nur...ist das bei einem KS vllt normal oder verhalten die sich auch abwehrend, wenn sie bereits eine Kö hätten?


    Vllt könnt ihr mir helfen, ist die Kö weg, liegts dran dass sie noch ganz frisch begattet war...?


    Besten Dank.

    Eine Freude hier einem niederbayrischen Original zuzu"hören". F.X. lässt es richtig raushängen, so ist man das gewohnt, ich kann mir das richtig schön visualisieren :D DES MACHT MA so, ge? ;)


    Eigentlich bin ich sehr froh, knapp der niederbayrischen Kulturlandschaft zu entkommen. Der Nachteil: ich hab keine Ahnung was mein Honig ist. Liguster, Himbeere, Brombeere, Faulbaum, Läuse. Alles hat irgendwie was gebracht schätze ich. Ohne Analyse werd ich da nix besonderes draufschreiben können. Braune Brühe aus dem Isarauwald - lecker! Naja, hauptsach es schmeckt...


    Nachtrag: Einen echten Waldhonig zu rühren oder zu impfen, auf so eine Idee wär ich selber auch nie gekommen^^

    Hab letzten Winter geschlossene Böden (Dadant) gebaut, Kontruktion eigentlich erstmal wie die offenen aber dann mit 1cm starken Vollholzbrettern in einer Nut. Tja, Erfahrungen kann ich da jetzt nichts groß beisteuern bei so einem kleinen Zeitraum, außer dass sie schön ausschauen und die Bienchen nicht unzufrieden wirken.... Neues weiss ich dann sicherlich im nächsten Frühjahr :P

    Es ist so wie Eisvogel sagt. Ich hab schon manchmal gestaunt, wenn ich alte Bücher gelesen hab. Anfang bis Mitte des letzten Jahrhunderts haben alle auch noch gewusst, wie man ein abgeschwärmtes Volk/ den Schwarm wieder zum "Honigstock" macht. Heute ist das Demeter-Spezialwissen ist mein Eindruck :D


    Aber ja, das Abtrommeln geht so einfach wie ich es geschrieben habe. Hier noch ein Video, allerdings ist das in der Bienenkiste, wo man die Waben direkt in Schwingung versetzen kann und nicht von außen draufklöppeln muss.