Beiträge von noaber

    Angeblich benutzen Imker im Oman eine Mischung aus Thymian und Guggul in ihren Smokern zur Varroabekämpfung. Ich habe den Fernsehbeitrag leider nicht gesehen sondern nur ( von jemandem der nicht imkert) zu hören bekommen, dass dort diese Methode angewendet wird. Falls jemand aus dem Forum die Sendung gesehen hat, wüßte ich gerne wie glaubwürdig das war. Ich glaube nicht an Wundermittel, würde aber wohl eine Mischung aus Thymian und dem Harz zusätzlich mal testen, wenn es im TV seriös rüberkam.

    Hallo Drobi
    Danke für Deine Erklärungen. Ich hatte meine Beobachtungen auch als Anfrage an die Landwirtschaftskammer NRW Geschäftsbereich Bienenkunde gestellt und ich bekam von Dr. Werner Mühlen folgende Antwort:
    Was Sie beobachtet haben, ist ein singuläres Ereignis, dem man zunächst kaum eine Bedeutung beimessen kann. Es kommt immer wieder vor, das Bienen abgewiesen werden am Flugloch. Da das Geschehen sich am 23.12. abspielte lässt es viele Deutungen zu. Zunächst werden Stockbienen immer eingelassen, egal ob sie Nahrung bringen oder nicht. Spurbienen (Suchbienen) kehren zurück wenn sie nichts finden und werden auch eingelassen.
    Fremde Bienen, die räubern wollen, oder sich nur verflogen haben, werden abgewiesen, ev, auch getötet. Bringt eine Spurbiene einen sehr fremden Geruch mit (Pflanzenschutzmittel zB), wird sie nicht erkannt und wie eine fremde Biene behandelt.
    Im Dezember können Bienen bei Temperaturen über 10-12ºC ausfliegen, verklammen dann aber möglicherweise und sind "froh" in irgendein Volk wieder einfliegen zu können. Sie werden dann natürlich abgewiesen. Dies mag hier geschehen sein. Eine Gefahr von den Nachbarvölkern geht nicht aus.


    Mir war schon wohl klar, dass es sich um eine Ausnahme handelt was ich beobachten konnte. Was mir aber Sorgen bereitet ist jetzt der zweite milde Winter in Folge und das es bei den jetzigen Temperaturen eben immer öfter vorkommen könnte. Auch gestern am 4.1. und heute am 5.1. fliegen wieder einige Völker. Die Fluglöcher sind jetzt wohl verkleinert. Aber das man jetzt schon auf Räuberei achten und das eingelagerte Winterfutter im Auge behalten muss, ärgert schon. Bei den schwächeren Völkern, mit stark verkleinertem Flugloch, schaue ich regelmäßig nach ob tote Bienen das Flugloch von innen verstopfen. Wenn man schon im Januar mit den Völkern arbeiten muss, fragt man sich doch wie das kommende Bienenjahr aussehen wird.
    Gruss Noaber

    Hallo Clas
    Ich hoffe nicht, dass überhaupt irgend jemand mit Faulbrut in Kontakt kommt. Leider kommt es in unserer Region auch immer mal wieder vor.(Stadtlohn, Vreden) Angeblich weil einige Altimker mit Uraltrahmen arbeiten. Nun gibt es in unserer Gegend noch ein anderes riesiges Problem. Wir leben direkt an der niederländischen Grenze und grenzübergreifend wird amtstierärztlich gar nichts an Informationen ausgetauscht.
    Gruss Noaber

    Hallo Hornet
    Bei uns lag kein Schnee(Gronau in NRW). Wir hatten am 23.12 um die 12ºC und die Sonne schien auf die Beuten. An dem Tag flog nur ein Volk. Zwei Tage vorher alle. Trachtlose Zeiten in denen gar nichts zu finden ist, haben wir wohl jetzt. Obwohl, selbst jetzt trägt eine Rose im Vorgarten noch ca 10 Blüten. Ich denke mal ohne Nektar. Im Februar blüht ein Mandelbaum mit ca 100 Blüten, der bei entsprechender Witterung auch von den Bienen besucht wird. Also trachtlos heißt ja nicht, dass eine Sucherin nicht irgendwo mal ein paar Blüten findet. Wenn es auch noch so minimal ist. Wir hatten auch im Herbst schon Bienen(ausdrücklich, keine Wespen) auf von Vögeln angepickten Äpfeln sammeln gesehen. In diesem Fall ist die Frage, was passiert wenn sie gar nichts finden? Für das Überleben des Volkes ist diese kleine Stecherei wohl auch nicht überlebenswichtig.
    Auch fremde Bienen werden vom Volk reingelassen wenn sie etwas mitbringen. Da ist dann der Geruch egal, der Ertrag zählt.
    In diesem Fall kam eine Biene angeflogen, wurde am Flugloch abgefangen und gestochen. Von unseren Völkern flog nur dieses eine. Von den Nachbarvölkern weiß ich nur, dass die um diese Uhrzeit(durch eine Lebensbaumhecke) keine Sonne haben.
    Gruss Noaber

    Hallo Thomas
    Es stehen vier Völker direkt nebeneinander. Alle mit einem verkleinertem Flugloch. Ein weiteres in fünf meter und eins in zwanzig Metern Entfernung.( diese sind alle nicht ausgeflogen) Das Volk mit den attackierenden Wächterinnen ist das stärkste und es fliegt öfter als die anderen.Es gibt drei Nachbarimker etwa 200m entfernt.
    Gruss Noaber

    Hallo Leute
    Gestern am 23.12.12 flog ein Volk von vier nebeneinanderstehenden. Dabei konnte ich beobachten wie zwei Wächterinnen eine Arbeitsbiene attackierten und töteten. Da nur ein Volk flog, stellen sich mir ein paar Fragen.
    Wenn jetzt Sucherbienen ausfliegen, fliegen die solange bis sie etwas finden? Also, wenn sie nichts finden, sterben sie beim Suchflug oder kehren sie irgendwann um und dann zum Volk zurück? Falls sie zum Volk zurückfliegen und keine Nahrung mitgebracht haben, werden sie dann von den eigenen Wächterinnen attackiert?
    Meine Fluglochbeobachtung dauerte nur 15 Minuten. Was habe ich jetzt gesehen? Eine Sucherbiene eines fremden Volkes die abgestochen wurde oder doch eine eigene die keinen Nektar und Pollen mitbrachte und deswegen nicht ins Volk durfte?
    Ich hätte gerne ein von mir gemachtes Foto von der Stecherei dazu gestellt. Geht das?
    Gruß Noaber