Beiträge von Doro E

    Hi Kapiro,
    die Frage nach einem Doc kann ich dir nicht beantworten. Ich bin in einer ganz anderen Ecke.


    Zur Vorgehensweise:
    Frühestens nach 6 Wochen kannst du dich testen lassen.
    Vorher ist der IgE immer erhöht, weil du ja Kontakt mit Bienengift hattest.
    Danach ist er nur dann erhöht, wenn eine Allergie vorliegt.


    Diesen Test (Blutabnahme) kann jeder Hausarzt machen, der dich dann aber weiter überweisen wird.
    Gesamt-IgE und speziellen IgE auf Bienen.


    Ein Allergologe / Dermatologe wird weitere Tests machen. Hauttest, Bluttests...
    Das kann aber auch in einer Klinik mit Schwerpunkt Allergologie geschehen. Dort kann auch gleich eine Behandlung / Hyposensibilisierung eingeleitet werden. Ob ein Hausarzt die weitere Behandlung übernimmt, musst du sehen. Insektengiftallergie ist eine Nummer schärfer als z.B. Heuschnupfen.


    Auf jeden Fall musst du unbedingt einen weiteren Stich vermeiden, du weißt nicht wie du beim nächsten reagierst. Und bitte geh nicht ohne Handy an die Bienen und mit Schutz. Am besten natürlich zu zweit.


    Gruß Doro

    So der Titel..
    nicht direkt drinnen, sondern in einem Innenhof sind heute 50 000 Bienen eigezogen.


    Letztes Jahr ein Test mit 20 000 Bienen gab keine Probleme.
    Trotzdem gibt es für die menschlichen Mitarbeiter eine "Gebrauchsanweisung" im Umgang mit Bienen, auf dem u.A. steht, bei mitgebrachtem Honigbrot, bitte Fenster zu.


    Über einen Namen für den Honig wird auch schon diskutiert.
    Weil die Bienen zwischen Umwelt- und Verkehrsamt liegen, könnte der Honig
    Achtung!
    "umweltfreundlicher Verkehrsflughonig" heißen.


    Gruß Doro


    Infos aus "Antenne Brandenburg" und schriflich hier
    und
    hier


    (sorry, ich bekomme das als link dargestellte nicht weg, Infos auf Zeit online und Focus online)



    Ich möchte auf gar keinen Fall einen Anfänger verunsichern oder gar Panik machen.
    Selbstverständlich gibt es massive lokale Reaktionen, die in der Regel nichts mit einer Allergie zu tun haben.


    Ich wollte nur betonen, dass es eben nicht so ist, dass eine lokale Reaktion auf keinen Fall eine Allergie sein kann, weil sie eben nur lokal auftritt.


    Ich war früher auch dieser Meinung, wurde aber informiert, dass man anderes festgestellt hat und heute davon ausgeht, dass es sehr wohl eine Allergie sein kann. Auch wenn systemische Symptome ganz fehlen.


    Wichtig ist mir nur, dass jeder, der mit Bienen zu tun hat, das im Hinterkopf behält und sich selbst und andere beobachtet und reagieren kann, falls es doch mal brenzlig wird. Und dass jeder, der den konkreten Verdacht hat, einen begründeten Verdacht, auch wirklich einen Test machen lässt.


    Eine Allergie ist selten, sehr selten sogar.
    Aber wenn sie da ist, ist es nicht lustig.


    Ich wünsche euch trotzdem entspanntes Arbeiten mit und an den Bienen.


    Gruß Doro

    Ich verstehe deinen Einwand nicht.


    Der letzte Satz im Text
    "Wichtig ist zu wissen, dass nicht unbedingt ein Zusammenhang zwischen den klinischen Symptomen (einer Allergie) und der beim RAST erhaltenen Graduierung bestehen muss"
    sagt meiner Meinung nach aus, dass du auch bei weniger auffälligen Symptomen eine deutliche Allergie haben könntest.


    Und dass eine Insektenallergie wieder von alleine weg geht, darauf würde ich nicht bauen und das würde ich auch nie jemandem in Aussicht stellen.
    Insektengiftallergien sind auch nicht mit Heuschnupfen vergleichbar. Das ist eine ganz andere Klasse.


    Kreuzallergien gibt es, das ist bekannt.
    Mir ist aber keine Kreuzallergie zu Bienengift bekannt und auch in der Klinik wurde das verneint.


    Und so lange ich keine allergischen Symptome habe, würde ich auch nicht auf die Idee kommen, einen Test zu machen, denn der zeigt mir ja nur, wie es heute ist. Vorsorglich geht das sowieso nicht, denn morgen kann es wieder ganz anders aussehen.


    Gruß Doro

    Der Pricktest wird als erstes gemacht, er gibt einen Hinweis, mehr nicht.
    Wichtig ist dier Blut-test, die Bestimmung des IgE.
    Der Gesamt-IgE und der spezielle IgE, meistens gleich für Bienen und Wespen, weil das Spektrum des Giftes sich teilweise gleicht.


    Frühestens nach einigen Wochen ist er aussagekräftig.
    Sonst wird nur bewiesen, dass du mit Bienengift in Kontakt kamst, und das weißt du ja.


    Nach einigen Wochen ohne Stich, wenn der Wert dann immer noch hoch ist,
    ist die Allergie nachgewiesen.
    Das kann von einem Hausarzt gemacht werden, ich würde aber einen Allergologen vorziehen.
    Leider sind die Termine da oft recht weit weg.
    In der behandelnden Klinik werden auch gleich weiterführende Untersuchungen gemacht.
    Und natürlich die Desensibilisierung eingeleitet.


    Ich bin nicht der Meinung, dass der Prick-Test ohne Symptome nicht aussagekräftig ist.
    Wenn er positiv ist, wird doch automatisch Blut abgenommen für den IgE.
    Wenn er negativ ausfällt, und du Symptome hattest, sollte trotzdem ein IgE gemacht werden.


    Gruß Doro

    Ich habe das früher auch so gelernt und auch behauptet, eine Reaktion, die sich nur lokal äußert sei keine Allergie.


    Das kann man hier leider auch nachlesen. Nun ist der Moment gekommen, wo ich mich korrigieren kann.
    Mittlerweile hat sich herausgestellt, auch das kann eine Allergie sein.


    Meine Allergologin sagte mir, bei einer übermäßigen Schwellung, also besonders heftig oder besonders lange, sollte man unbedingt einen Allergietest machen. Denn nur der kann definitiv aussagen, ob es sich um eine Allergie handelt.
    Und eine allergische Reaktion kann beim nächsten Strich natürlich viel heftiger ausfallen.


    Also, auch eine übermäßige lokale Reaktion kann ein Hinweis auf eine Allergie sein und das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn wer weiß, wie er das nächste Mal reagiert.
    Und bitte, nie ohne Handy an die Bienen gehen.


    Gruß Doro


    noch was:
    Es muss nicht immer die Reihenfolge sein, Juckreiz, Quaddeln, Atemnot etc.
    Das war bei mir überhaupt nicht.
    Mir wurde schwindelig und ich war weg. Innerhalb weniger Minuten nach dem Stich und Sekunden nach dem ersten Schwindel.

    Nee, Bernhard.
    Meines Wissens besetzt ein Anthistaminikum die Rezeptoren, damit die Mastzellen nicht dazu gebracht werden aufgrund des Bienengiftes Histamin auszuschütten, was ja dann die allergische Reaktion einleitet.


    Ein Gegengift wirkt auf das Gift selbst ein, verändert oder inaktiviert es. Wobei es natürlich schwierig ist, da das Bienengift verschiedenen Komponenten hat.
    Hilfreich wäre es schon, erst mal das Mellitin auszuschalten, das ja das Hauptallergen ist.


    Bisher ist es ja so, dass selbst im KH die Wirkung des Bienengiftes nur ausgebremst werden kann und man hoffen muss.
    Deinen link werde ich mir anschauen und versuchen, einiges zu verstehen.


    Gruß Doro

    Hilfe für Allergiker in Sicht?


    Brasilien, Universität Botucatu:
    An dem Serum würde schon 15 Jahre gearbeitet und nun soll
    in der "kommenden" Woche das Gegengift am Menschen getestet werden.
    Wenn sich nach einem Stich Komplikationen zeigen, soll das Gegengift verabreicht werden.


    Falls sich das Serum als wirksam zeigt, werde erwogen, ob es als Arzneimittel registriert werden soll.
    Es dauert also noch.



    Gruß Doro


    http://www.tagesanzeiger.ch/wi…enstichen-/story/18413773


    http://www.n24.de/n24/Wissen/Gesundheit/d/8350684/forscher-entwickeln-bienen-gegengift.html



    Sicher?


    Wenn ich Guido Eich richtig verstanden habe, sind die Deckel der Brutzellen ausschließlich gesponnen, und zwar von der Larve.
    Wachs ist auf den Deckeln nur, wenn eine Biene nachgeschaut hat, ob (weil) da drinnen eine geschädigte Larve ist und das von einer anderen fleißigen wieder zu gemacht wurde.
    So würde man varroabelastete Brutwaben erkennen, wenn sie viele fleckige, ausgebesserte Brutzelldeckel haben.


    Wachsdeckel auf Honigzellen. Von Bienen gefertigt.
    Gespinstdeckel auf Brutzellen. Von Larven gefertigt.


    Gruß Doro