Beiträge von Hamburger-Jung

    Moin, moin!
    Habe mich vorhin im Garten fast erschrocken: Die Weiden sind voll in Blüte und die Zierkirsche und Zierjohannisbeere schieben ihre Blüten auch schon raus. Es geht jetzt hier rasend schnell!
    Von den Mädels wird weiterhin fett Pollen eingeflogen, obwohl heute bei dem starken Wind deutlich weniger Flugverkehr zu beobachten war.

    Moin, moin!
    Haben wir es geschafft? Ich hoffe es!
    Ich hab es zumindest auch geschafft, mir den ersten Stich des Jahres einzufangen und ärgere mich ziemlich darüber. Ist zumindest nicht dick geworden. Und wobei? Bei der Völkerdurchsicht? Mitnichten!
    Nachdem die Bienen letzte Woche schon geflogen sind und Pollen eingetragen haben, am Samstag, dem ersten schönen Tag nach 3 Tagen Regen, dann hunderte toter oder krabbelnder Bienen vor der Beute und trotz schönen Wetters kein Flugverkehr. Futter hinterm Schied von der Bienenkiste bis dahin nicht oder kaum angerührt.
    O-Ton meiner Frau: Das war's.......
    Doch zu wenig Futter gehabt? Zu spät oder falsch gefüttert?
    Flachen Teller genommen, mit Zucker-Wasser gefüllt und bis ganz an die Waben geschoben.
    Das Futter wurde angenommen und auch weiteres Futter.
    Heute die ersten Weidenblüten gesehen, von daher hoffe ich, dass die Bienen es geschafft haben.
    Frage an die Experten: Noch ein-zwei Tage weiter füttern? Ich hab ja durch den Stabilbau nicht so einfach die Möglichkeit, die Waben durch zuschauen. Zumindest fliegen sie wieder fleissig und tragen gut Pollen ein. Und das auch noch um 19Uhr, da wollte ich die toten Bienen um die Beute wegfegen, um kontrollieren zu können, ob täglich viele neue Tote dazukommen, das fanden die aber nicht so gut:-\
    Grüsse aus HH
    Andreas

    Was spricht denn gegen eine Radschleuder?
    Ich mein abgesehen vom Preis, der deutlich höher liegt als eine 4-Waben (Tangential?)-Schleuder mit 52cm oder 62cm Durchmesser.
    Bei der Tangentialschleuder muß theoretisch jede Wabe doch 4x angefaßt werden, jede Seite anschleudern und jede Seite fertig schleudern, oder?
    Ich wollte mir eigentlich das Drehen der Waben sparen (4x anfassen) , was nur bei einer Radial- oder halt Radschleuder der Fall wäre (oder Selbstwender).
    Bedenken hätte ich bei der Radschleuder nur das unkontrollierte Tropfen des Honigs vom Deckel der Schleuder, da bei der Radschleuder der Honig nicht an die Kesselwände geschleudert wird sondern an Boden und Deckel halt.
    Läuft der Honig besser oder schlechter ab? Wer hat da Erfahrung?

    Moin!
    In Reinbek schien heute die Sonne bei 7°, was meine Mädels bewogen hat, auszufliegen.
    Vereinzelt wurden Pollen eingetragen, allerdings nicht in dem Umfang wie die schönen Tage Anfang März.
    Ich deute das trotzdem mal als Gutes Zeichen und nicht als einen Akt der Verzweiflung.
    Wie Manfred schon geschrieben hat, steht die Saalweide in den Startlöchern und ab nächster Woche soll es deutlich besser werden.
    DANN haben das zumindest meine Mädels geschafft.....*Daumendrück*.
    Grüße
    Andreas

    Moin, moin!
    Bei einigen Ausführungen hier kringeln sich bei mir die Fußnägel hoch.
    Ich wäre nie auf die Idee gekommen, daß sich einige Imker vor der Winterhaltung u. -behandlung der Bienen drücken, das Volk abtöten und im nächsten Jahr mit einem neuen Volk anfangen.
    Das hat mich zutiefst entsetzt und geht gegen meine eigene Überzeugung.
    Ich hol mir doch keine Tiere ins Haus, um die dann elendig verrecken zu sehen oder dies zumindest billigend in Kauf zu nehmen.
    Für mich heißt das auch immer Verantwortung übernehmen.
    Aber das gleiche Problem sieht man wahrscheinlich auch oft genug mit den anderen Tieren, die dann ausgesetzt oder abgegeben werden. Nicht umsonst sind die Tierheime mit Hunde, Katzen und Kaninchen etc. überfüllt.
    Ich glaube es kommt bei einem dem Preis für ein Volk auch immer drauf an, an wen man das abgibt.
    Wenn ich mit Völkern handel oder nach extern verkaufen würde, würde ich auch einen höheren Preis nehmen als wenn ich den Schwarm an einen Neuimker oder einen Imker, der warum auch immer Pech mit seinem Volk hatte und aus meiner direkten Umgebung ist, abgebe.
    Föderung in entsprechendem Maße gibt es ja leider nur in Niedersachsen, was einem Einsteiger dort auch entgegenkommt. Schade, daß da andere Gegenden/Länder so nicht mitziehen
    Was mir mein Patenonkel aus dem Siegerland erzählt hat, er wirkt dort an einem Projekt mit, indem es um das Arbeiten und Leben im Mittelalter geht, unter anderem haben sie einen alten Wehrturm errichtet und direkt dabei stehen einige Bienenvölker, dort gibt es für jeden Neuimker, der erfolgreich einen Imkerkurs besucht und ein Pflegevolk ein Jahr betreut hat, einen Schwarm umsonst! DAS wäre genau die Hilfe für einen Anfänger oder Einsteiger, quasi ein Imkerpate, bei dem man lernen kann und von dem es hinterher einen Schwarm zum Aufbau der eigenen Imkerei umsonst gibt.
    Grüße aus HH
    Andreas

    Moin Frank!
    Erst ma Respekt und Hut ab von deiner Bastelleistung!!!!!
    Da ich gerade bei dem Punkt in unserer Imkerkurs-Lektüre bezüglich des Wachskreislaufs und Wachsschmelzens angelangt bin, hat mich das Thema natürlich interessiert.
    Ich werd mich wohl aber eher auf den Dampfschmelzkasten von Frank Neumann stürzen;-) Allerdings will ich anstelle der beiden Bodenbretter eine VA-Wanne mit Abfluß einsetzen.
    Grüße
    Andreas

    Moin Borderbee!
    Ich war mir sicher, daß bei Dadant grundsätzlich im Warmbau gearbeitet wird.
    Jetzt hab ich aufgrund deiner Äußerung noch mal bei der Imkerei Gerdes reingeschaut und die imkern auch im Kaltbau....
    Engst du dein Flugloch ein oder läßt du das auch nach Einengung des Brutraums mit Schiedkomplett offen?


    Ich hab bei meinen Beuten noch mal nachgeschaut und die beiden Außenseiten der äußeren Waben stehen bei meinem Boden tatsächlich so nah am und über dem seitlichen Brett, daß die Bienen wahrscheinlich dort gar nicht hingelangen können.
    Da müßte ich den Boden etwas breiter konzipieren. Die Zargen geben das her. Ich war aber halt auf Warmbau fixiert...

    Moin, moin!


    So wie ich die Betriebsweise mit dem ungeteilten BR bisher verstanden habe, insbesondere wenn mit Schied gearbeitet wird, ist den BR im Warmbau aufzusetzen und mit dem Schied sozusagen die Tiefe des BR zu bestimmen.


    Beim Imkerkurs kam jetzt die Diskussion auf, daß man ja auch den Brutraum im Kaltbau aufsetzen könnte und mit dem Schied quasi die Breite des BR begrenzt, wobei gleichzeitig eine Einengung des Fluglochs erfolgen sollte.
    Vorteil vom Kaltbau ist die Lage der Wintertraube und damit die kleinere Wahrscheinlichkeit des Futterabrisses und die schnellere Aktivierung von Wächterbienen bei Gefahr.


    Wie macht ihr das? Und warum?


    Bitte nicht mißverstehen, das mit dem Kaltbau und deren Vorteile kann ich nachvollziehen, wäre aber nicht meine erste Wahl beim Ungeteilten BR.


    Grüße aus HH


    Andreas

    War nicht meine Absicht, jemanden zu versch...
    Hab nur versucht, die ganzen Ideen hier noch mal zusammen zufassen.
    Da ich die Seerosenkorb-Variante (bebildert) nicht kenne und das mit dem Deckel bei dem Bieno-Korb nicht so ersichtlich ist, war das die zweite Variante zu dem Deckel mit den seitlichen Leisten.
    Hab wohl ins schwarze getroffen:cool:
    Ich hab vom Bieno-Korb her auch eher gedacht, daß das Gitter von unten angetackert o.ä. ist. Das mit dem Gitter zwischen die beiden Platten legen und verschrauben ist die deutlich bessere Variante. :daumen:
    beetic : Keinen Karton für den Korb, sondern eine Holzbox.
    Gibt es die Holzbox schon fertig irgendwo zu kaufen? Oder hab ich das falsch verstanden?

    Moin!
    Danke erst mal für die ganzen Ausführungen! Hat mich zum nachdenken bewogen und von einem "echten" Schwarmfangkasten erst mal abgebracht.
    Mit Beute, sprich Zarge, Deckel, Boden und Absperrgitter, geht immer was, soviel ist klar.
    Da ich irgenwie versucht hatte, die Idee mit dem Ikea-Papierkorb weiterzuführen, hatte ich mir auch schon überlegt, wie man den Korb Luftdicht abschließen kann, damit sich die Bienen nicht draußen sammeln.
    Dachte da an Papier, Pappe oder Folie, die man um den Korb rumzieht und nach gebrauch wieder lösen kann. Ist aber etwas fummelig, Papier weicht auf, etc.
    Wenn es da aber eine Holzbox gibt, in die der Korb reinpaßt, umso besser. Auch von Ikea? Hab da so auf anhieb nichts gefunden....
    Alternativ halt so eine Box bauen, in die der Papierkorb reinpaßt.
    Auf die Innenseite von dem Boden wollte ich ev. eine dünne Sperrholzplatte schrauben, an der ggf. noch ein Leinentuch o.ä. angenagelt wird. Somit kann sich die Bienentraube beim Umdrehen des Korbes dort sammeln.
    Den Deckel, der bei meinem Kunstschwarm dabei war, bestand aus einem Brett mit Leisten an der Seite, sodaß der Deckel nicht so ohne weiteres vom Korb rutscht.
    Hier müßte man den Korb umgedreht aber soweit anheben, daß er über die eine seitliche Leiste ragt, um einen Spalt für Nachzügler zu haben.
    Alternativ dachte ich an einen Deckel, der aus 2 Platten besteht, wobei die kleinere Platte in den Korb reinpaßt, die größere auf dem Rand des Korbes aufliegt.
    Oder man macht in eine der seitlichen Leisten ein (verschließbares) Loch rein, durch welches die Nachzügler in den Korb gelangen können....

    Das mit dem Hobbock oder der Beute und dem Absperrgitter klingt einfach, zumal man die Teile eig. immer da haben müßte.
    Ich dachte immer nur, daß der Schwarm sich gerne oben unterm "Deckel" sammelt, wie es auch die Traube in eine frisch eingeschlagene Beute macht.
    Mit dem Ikea-Korb meinte ich das hier: http://www.ikea.com/de/de/cata…query=DOKUMENT+Papierkorb
    Allerdings müßte man dann das Gitter rundherum ev. mit Papier/Pappe o.ä. verschließen, damit die Bienen nur oben über das Absperrgitter in den Korb krabbeln. Deckel drauf, feddich.
    Alternativ das hier:p http://bienen-ruck.de/imkersho…zeit/2430-kunstschwarmbox
    Der SChwarmfangsack ist natürlich sehr leicht und kann man quasi immer am Mann haben.
    Danke für die Infos