Beiträge von Hamburger-Jung

    @Maybee: Muß da noch mal nachfragen. Du meinst mit Leisten die Oberträger? Die Holzteile in den Ofen packen?
    Das würde Sinn machen. Ich dachte du meinst die Wachsstreifen bei 100°C in den Ofen legen und das wäre für das Wachs deutlich zu warm...
    Ich habe Oberträger mit Nut für Draht, allerdings kann ich die nicht so ohne weiteres umdrehen, da an den Ohren ein Absatz angefräst ist, damit man den korrekten Abstand beim Zusammenbau der Rähmchen findet.


    Nettes Video! Und wieder gehen sie per Strom über die gesamte Kante des Anfangsstreifens um ihn parallel anzuschmelzen und anzudrücken.

    Hier von dem Versuch gestern ne kleine Fotostrecke



    Die Anlageleiste, mit der auch gleich das Rähmchen gehalten wird



    So wird das Rähmchen unter die Anlageleiste gesetzt und festgehalten.



    Der Anfangsstreifen wird auf dem Rähmchen mittig zentriert.



    Damit der Wachsstreifen während des anlötens nicht wegkippt, hab ich einen Winkel benutzt. Hier ist der noch für den ersten Versuch aus Pappe
    Mit der Lötlampe habe ich ohne Winkel gearbeitet :wink:



    Das Ergebnis mit der Lötpistole.

    Hallo,


    leg doch die Leisten einfach für 10 Minuten in den Backofen bei ca 100 Grad, rausholen, Wachsstreifen drauf und andrücken, 2 Minuten stehen lassen, nochmals andrücken, abkühlen lassen, fertig :Biene:


    Gruß Sven


    Öhm, 100°C? Hab grad versucht die Schmelztemperatur von Bienenwachs herauszufinden und der liegt in der Regel unter 100°C......
    Oder welche Leisten meinst du?

    Moin, moin!
    Ich hab gestern ein wenig mit den Anfangsstreifen geübt.
    Für die Zentrierung habe ich mir eine kleine Leiste gefräst, die sowohl das Rähmchen festhält als auch den Anfangsstreifen auf Mitte setzt.
    Probiert habe ich mit Lötkolben, Lötlampe und Feuerzeug. Das Ergebnis war O.K. aber nicht so ganz 100%ig wie ich gehofft hatte.
    Der Lötkolben schmilzt den Wachs nur punktuell, die Lötlampe brennt, wenn man nicht aufpasst, Löcher in den Wachsstreifen.
    Am schönsten wäre ein Aufschmelzen des Wachses an einer der langen Kanten des Anfangstreifens, so wie es im Video auch zu sehen ist.
    Vielleicht probiere ich es heute abend noch mal mit einer Kerze, um die eine Kante anzuschmelzen.
    Aber die Zentrierleiste funzt schon mal ganz gut. Ich mach dazu heute Nachmittag noch mal ein paar Fotos.

    Cooles Video! Schade, daß man die Erklärungen dazu nicht versteht, wäre sehr interessant.
    Das anschweißen der Wachsplatten ist einfach aber effektiv gemacht.
    Werde mir wohl eine kleine Maske bauen, damit das anschweißen einfacher geht. Ob dann elektrisch oder mit Flamme werde ich dann noch mal ausprobieren.

    Moin!
    Da wird die Nation wieder gespalten;-)
    Während im Nord-Osten die Temperaturen noch deutlich unter -10°C fallen, kommt im Südwesten bereits Frühlinsgerwachen bei Plusgraden auf.
    Bei uns in HH liegt die Temperatur bei -5°C mit dünner Schneedecke. Heute sollen aber schon wieder Plusgrade kommen.
    Laut accuwaether bleiben die Minusgrade bei uns diese Woche noch, ab nächster Woche wirds langsam wärmer, wobei uns Nachtfrost bis Ende Februar noch erhalten bleibt.
    Ich hoffe auf einen deutlich wärmeren März als letztes Jahr! Alles andere scheint mir erst mal völlig normal.

    Moin, moin!
    Da ich selber eine Bienenkiste habe, kann ich hornet nur zu 100% zustimmen und habe dazu auch hier im Thread schon meine Meinung geschrieben.
    Wolfgang, ich finde es erst mal klasse, daß du dir zuminest versuchst, eine Meinung zu bilden und die bk nicht gleich als Quatsch abtust.
    Ich habe den Film nicht ganz gesehen, da ich rrhase vom Vorjahr schon kenne und nicht glücklich mit dem Umgang von ihm mit der bk bin.
    Aber da gibt es überall Positiv und Negativ Beispiele!
    Wie hornet schon erwähnt hat, gibt es im internet kaum eine Seite wie die der Bienenkiste, in der sehr detailliert beschrieben wird, wie in der bk geimkert wird.
    Und auch ich wäre an der Imkerei vorbeigegangen, wenn es die bk nicht gegeben hätte und mich angesprochen und begeistert hätte.
    Und darüber bin ich sehr glücklich!
    Mittlerweile habe ich neben der Bienenkiste auch 3 weitere Völker in DN1,5 Holz-Magazinen, da man leider bei der bk zu wenig sehen und dadurch auch zu wenig lernen kann.
    Und viel habe ich in diesem Jahr gelernt, auch durch einen Paten, durch einen Imkerkurs, den Gesprächen mit anderen Imkern und diesem Forum.
    Das alleine hätte es mit der bk nicht gegeben!
    Mit Marcus, unserem Wentorfer hier aus dm Forum, hatte ich auch schon einige Male diskutiert, wie und wann man die bk auflösen bzw. in ein Magazin umsiedeln sollte.
    Aber ich habe mich dagegen entschieden, auch wenn der Aufwand bei der bk ein ganz anderer ist als bei Magazinen. Oder gerade weil er ein ganz anderer ist.
    Ich betrachte die bk als die Kür, wie andere neben dem Magazin sich noch in Stülpern oder Klotzbeuten versuchen, halt als Liebhaberstück.
    Zumindest solange, bis die bk leer ist, aus welchen Gründen auch immer. Ich bin mir nicht sicher, ob ich sie dann wieder besetzen werde.
    Der größte Nachteil, den ich neben den schon genannten sehe, ist, daß man bei der bk so wenig sehen kann.
    Wer sich ein Bienenvolk in den Garten stellen will und sehen will, wie es wächst, wie die Waben gebaut werden, wie es am Flugloch zugeht, kann sich gerne eine bk hinstellen.
    Wer sich aber die Hintergründe im Volk erarbeiten will, die Querverbindungen erkennen will und die theoretischen Dinge auch in der Praxis sehen (und anfassen) will, ist mit der bk falsch beraten.
    Ich habe bei meiner bk noch nie die Kö gesehen, Weiselzellen, die Verteilung von Brut und Futter auf den einzelnen Waben gesehen, kann schlecht die Menge von Futter sehen, Dronenbrut und deren Verteilung.
    Also alles, was der Imker z.B. bei Magazinen visuell sehr einfach abschätzen kann, ist bei der bk schwer möglich. Und wenn immer am komplett offenen Nest.
    Ich imkere bei der Bienenkiste quasi blind und versuche das, was ich bei meinen Magazinen sehe und erkenne, auf die bk zu übertragen und hoffe, daß die bk mit den entsprechenden Maßnahmen, die notwendig sind (z.B. Varroabehandlung, auffüttern nach der Ernte), überlebt.
    Das wiederum erfordert einiges an Erfahrung in dem Umgang von Bienen, von dem ich zwar noch einiges entfernt bin, aber man wächst ja mit seinen Aufgaben.
    Von daher ist die bk gerade im ersten Jahr, wo die Begeisterung für das Neue noch überwiegt, einfacher zu handeln als in Magazinen, weil man so wenig in der bk machen kann/muß.
    Aber später in den Folgejahren wird der Umgang mit der bk deutlich unhandlicher und schwieriger. Siehe Honigernte, Völkerteilung oder Bauerneuerung.
    Da haben die Magazine deutliche Vorteile.
    Ich habe in einigen bk-Gruppen schon viele lange Gesichter gesehen, weil der/die Imker/in plötzlich vor einer leeren Kiste standen und den Grund nicht wußten und quasi wieder ein Jahr warten mußten, damit ein neuer Schwarm einlogiert werden konnte, gerade wenn Naturschwärme rar sind. Das wiederum vermute ich verleidet dem einen oder anderen über kurz oder lang das Imkern.
    Ich will hier niemanden eine bk ausreden, da ich selber eine habe, aber zum Lernen, zum Erkennen und zum Anfassen der grundlegenden Dinge der Imkerei kann ich schwer zu einer bk raten.
    Wer gerne naturnah imkern möchte kann dies auch in Magazinen machen. Auch hier besteht die Möglichkeit einen Ausbau komplett mit Anfangsstreifen zu gestalten.
    Und wer auf eine Schleuder verzichten möchte kann nach der Entnahme der Rähmchen aus dem Honigraum diese einfach ausschneiden und wie bei der bk zerkleinen und auslaufen lassen.
    Das wiederum finde ich besser als an der bk rumzubasteln und dort Rähmchen einzusetzen. Das Konzept der bk würde ich dann schon so belassen, wie es erdacht wurde.
    Ich hoffe, Wolfgang, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen, Pro-und-Contra zu erarbeiten und eine Vorstellung für die bk zu bekommen.
    Wenn der Weg nicht so weit wäre, würde ich dir gerne anbieten, anstelle selber eine bk zu betreiben, hierher zu kommen und dir meine anzuschauen.

    Moin, moin!
    Ich habe heute behandelt, Nachts an den Gefrierpunkt, aber dafür tagsüber auch nicht mehr als 5-8°C, kein Flugbetrieb.
    Wetter soll sich zumindest bis Januar im Hamburger Raum nicht deutlich verändern, daher habe ich jetzt behandelt.
    Ich hoffe natürlich auch, daß wir im Januar und bis in den Februar noch Wetter knapp unter 0°C bekommen, möglichst mit Schnee, damit die Damen haushalten und sich der Winter bei so einem warmen Start nicht bis in den März oder gar April mit Minusgraden hinzieht.
    Was ich beim Behandeln sehen konnte, scheinen die Bienen zumindest bei den Segeberger Holzbeuten mit offenen Boden, aus der Brut zu sein, sitzen schön eng, deutliche Wintertraube zu erkennen.
    Bei der Bienenkiste, die ja komplett geschlossen ist, kamen mir die Damen beim Öffnen bereits entgegen. Lockere Traube, die ich nach bestem Wissen und Gewissen behandelt habe. Allerdings auch hier keine Brut zu sehen (ohne zu wühlen).
    Ich hoffe somit alles getan zu haben, um die Bienen über den Winter zu bekommen.
    Im Frühjahr werden wir es sehen.....

    so natürlich nicht!:lol:
    bin mit meinem großvater regelmäßig in die bienen gegangen. der hatte so an die 40-50 völker. der wäre natürlich auch mein erster ansprechpartner gewesen. nur ist der inzwischen verstorben. seine völker sind inzwischen zum teil verkauft und die anderen bei meinem cousin, welcher leider auch anfänger ist. ferner wohnen die im schwarzwald und ich in münster, so dass ich nicht ganz ohne praxiserfahrung bin und bleibe.


    Wenn du schon einen Cousin hast, der Vollvölker hat, und derer nicht gerade wenig, gäbe es doch bestimmt auch die Möglichkeit, sich von dem ein Vollvolk zu holen, oder?
    Auch wenn es ein weiter Weg wäre, könntest du da ggf. bereits mit einem gesunden Volk starten und im ersten Jahr Erfahrung sammeln und ev. auch gleich einen Ableger bilden.
    Zusätzlich würde ich aber dennoch mindestens zu einem Imker in deiner Umgebung Kontakt aufnehmen und/oder einen Imkerkurs besuchen und/oder einem Imkerverein beitreten. Somit solltest du dir auch Infos einholen können.
    Theoretisch Imkern geht nicht, Infos dazu einholen ist o.k., aber man muß über kurz oder lang zumindest einem Imker über die Schulter schauen, um das theoretische auch umsetzen zu können.
    Und ich spreche da selber aus eigener Erfahrung, so viel, wie ich dieses Jahr mit Kurs, Verein und Arbeit an den Völkern gelernt habe, konnte ich vorher nicht mal annähernd theoretisch erfassen.

    Hier wird ja von OS-Verdampfung gesprochen.
    Bisher habe ich nur OS-Träufelmethode kennengelernt.
    Ist die Wirksamkeit denn besser oder schlechter beim Verdampfen als bei der OS-Träufelmethode, bzw. die Schädigung der Bienen hierbei kleiner?
    Zur Brutlosigkeit: Bei uns in HH/Süd S-H hat es ja die letzten Tage das erste Mal Frost gegeben, sodaß die Kö jetzt ziemlich sicher aufgehört hat zu legen.
    Plus 4 Wochen, damit Brutlosigkeit herrscht, ist um den 20.12., war für mich der Termin für OS-Behandlung/Träufelmethode. (Voraussetzung: Plusgrade).
    Liege ich damit richtig?

    Sorry, die letzte Aussage kann ich nicht so stehen lassen. Waren dieses Jahr beim Honigkurs und da haben wir das anders gelernt.
    Wie W&W und Hardy schon sagten, kommt es auf den Honig drauf an, ob er fest wird oder nicht, das hat nichts mit dem Rühren zutun.
    Das Rühren zerkleinert nur die sich bereits gebildetes Kristalle und macht den Honig feinkörniger.
    Frühtrachthonig weist meist einen höheren Glukose-Anteil auf, z.B. durch Raps, daher wird er schneller fest. Meist reichen 4-6 Tage rühren nach dem Schleudern aus, bevor er zäh in die Gläser kommt.
    Den Rest der Kristallisation würde ich im Glas sich vollziehen lassen.
    Sollte der Honig nun zu fest zum Abfüllen sein, kann man sich behelfen, indem man den Honig leicht erwärmt (max.40°C), damit er wieder flüssig wird und abgefüllt werden kann.
    Wie geschrieben würde ich aber versuchen, das zu vermeiden, damit gar nicht erst die Möglichkeit entsteht, das Enzyme im Honig zerstört werden (passiert ab 40°C).
    Sommertrachthonig weist hingegen einen kleineren Glukose-Anteil auf, der Fructose-Anteil ist dafür umso höher.
    Je höher der Fructose-Anteil ist, umso schlechter kristallisiert der Honig aus, siehe auch Akazie, die nie kristallisiert und fast ewig flüssig bleibt.
    Bei Sommerhonig, z.B. auch mit Lindeanteil, kommt es nun wiederum auf das Glukose-Fructose-Verhältnis an, ob er kristallisiert oder nicht.
    Am besten ein Glas von einem solchen Honig abfüllen und den neben dem Hobbok stehen lassen.
    Fängt der Honig im Glas an zu kristallisieren (das kann durchaus ein paar Wochen dauern), kann man den Honig im Hobbok jetzt rühren (ebenfalls 5-6Tage).
    Auch hier wird er bei entsprechendem Glukose-Anteil fest.
    Ist der Fructose-Anteil zu hoch, daß er nicht kristallisiert, kann man den Honig auch mit einem Frühtrachthonig impfen (z.B. ein 500g-Glas auf einen Hobbok).
    Ist der Impf-Honig zugegeben, dauert es nun auch 5-6Tage mit rühren, bis der Honig zähflüssig wird und abgefüllt werden kann.
    Die letzte Kristallisation erfolgt immer im Glas.


    Ich hoffe, das ist alles so richtig, zumindest haben meine Frau und ich das so verstanden. Bitte sonst gerne Ergänzungen;-)