Beiträge von Hamburger-Jung

    Moin Bugsi,

    aber genau das ist doch die Idee bei dem Schiffer seinen Thesen:
    Er stellt sich hin und behauptet etwas und hinterlegt diese gerade mit soviel Fakten, dass man dem, was er erzählt, auch glauben schenken mag!

    An deinem kurzen Beitrag (ich gehe mal davon aus, dass du das mehr oder weniger so aus diesem YouTube Film mitgenommen hast) kann man erkennen, dass man die Fakten so verdrehen kann, dass es genau wieder ins Konzept passt:

    - Klar bekommen auch in der Wildnis lebende Bienen Varroa und AFB! Es ist da wahrscheinlich nur viel schwieriger, diese auch nachhaltig zu dokumentieren. Wie willst du denn von einem in einer Baumhöhle lebenden Volk eine Futterkranzprobe ziehen? Geht schlichtweg einfach nicht! Und da das Volk weiter lebt, hat es keine Varroa und keine AFB!?! Ist also immun? Ich bitte dich, dafür gibt es keine wissenschaftlichen Belege sondern ist eher ein Wunschdenken.

    - Varroa wird durch die abgehenden Schwärme in Schach gehalten. Es gibt da auch genau solche Verfahren, die nur durch das Schwärmen die Varroa klein halten. Aber auf Lange Sicht geht das nicht gut, geschweige denn für alle sich aus dem Ursprungsvolk ergebenen Völker!

    - Ich weiß auch nicht, was du bei den Bienen als "sich korrekt" verhalten bezeichnest. Also dass sie dann wieder aggressiv werden? Na dann mal *Daumen hoch" für jeden Schiffer Tree, der sich an einer Schule befindet. Das Verhalten wird sich über die Genetik der jeweiligen Königin oder deren Töchter zeigen, sprich alles was möglich ist. Will man das? Ich als Imker will definitiv nicht, dass ich bei der Fluglochbeobachtung attackiert werde, aber meine Völker sollen z.B. gegen Wespen und Hornissen Wehrhaft bleiben! Großer Unterschied;-)

    - In Not kommen Bienen, wenn der Imker ihnen alles an Vorräten nimmt, ohne das Tracht herrscht! Das kann aber auch passieren, wenn mehr im Stock verbraucht wird, als reinkommt, z.B.im Frühjahr oder bei Trockenheit. Oder wenn der Honig z.B. Raps oder Melezitose, von den Bienen nicht mehr verarbeitet werden kann, weil er in den Waben kristallisiert ist. Da hilft aber auch kein Schiffer Tree! Und das andere im Nachsatz finde ich auch eher plakativ als wissenschaftlich.....

    - Varroa wird durch das Verhonigen des Brutnestes nicht bekämpft, sonst hätten wir das alle schon gemacht! Aber es hat kurzfristig natürlich einen positiven Effekt, da sich weniger Milben bilden können, der sich langfristig (über den Winter) aber nicht auszahlt. Wer nicht genügend gesunde Winterbienen erbrüten kann (Varroa und verhonigtes Brutnest), dem kann das Volk im Winter eingehen!

    Moin,

    erst einmal ein fettes Danke, sich umfassend mit dem Beitrag und darin verfassten Themen derart intensiv auseinander gesetzt zu haben.

    Das gelesen zu haben, tut meinem Imkerherz wirklich gut, zumal ich ebenfalls nicht wußte, wo genau ich in dem von TS geschriebenen Artikel ansetzen sollte, um die vorbrachten Argumente zu entkräften, wo Fakt und wo Fake liegen. Wie du geschrieben hast, ist man von vornherein bei diesem Bullshit Flooding in der Defensive, gerade wenn imkerliche Größen namentlich benannt werden.

    Zudem finde ich es super, dass du parallel auch noch wirklich versucht hast, Punkte zu finden, die die Thesen von TS untermauern (siehe Tom Seeley oder Hr. Tautz, die TS in seinem Beitrag genannt hat).

    Bei dem Artikel von Roland Sachs fand ich den Hinweis zu der Wärmebildkamera der einzelnen Beuten und den eingebauten Heizungen, die ein Bienenvolk darstellen sollten, sehr interessant. Hatte mich selber schon gefragt, wie genau die Wärmebilder miteinander verglichen werden können, da die jeweilige Skala fehlt.

    Was mir persönlich in Bezug zu diesem Thema noch im Kopf rumspukt:

    - Wir können die Landschaft hier in Mitteleuropa, die es vor 500 Jahren gab, nicht zurück holen. Die großen Waldflächen sind Wohngebieten gewichen

    - Die Landwirtschaft musste sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch technisieren, um überhaupt überleben zu können. Neben den Effekten, dass die Felder immer größer und die Lebensräume für z.B. Solitärbienen und andere Arten zurück gedrängt wurden, mußten mehr Mittel zur Bewirtschaftung eingesetzt werden, die ebenfalls nicht Bienenfreundlich sind. Hinzu kommen großen Monokulturen, die auch einem Bienenvolk im Schiffer Tree stark zusetzen werden. Ich würde da ja eher auf die Neuanlage von Knicks plädieren, kleine Felder, etc. aber das ist meinerseits eher Wunschdenken;-)

    - Es wird in vielen Bereichen mehr Regionalität gefordert. Warum nicht auch beim Imker um die Ecke? Der Nutzen des Schiffer Trees und die Defamierung der Imker als Massentierhalter würde das kontakarieren! Immerhin kommen 82% des in Deutschland benötigten Honigs aus dem Ausland. Wir bräuchten also mehr Bienenvölker, um das Auszugleichen, und das ohne Ausbeutungsgedanken. Aber wie mehrfach schon erwähnt wurde, ein erfolgreicher Berufsimker kann nur dann erfolgreich sein, wenn es seinen Bienen gut geht. Zusätzlich ist der Honig, insbesondere aus China, immer wieder in Verruf, weil er gestreckt wird, Enzyme künstlich zugesetzt werden, etc. Ich glaube, das gibt es aktuell auch einen Beitrag im Bienenjournal. Und wir holen uns mit jedem Honig aus dem Ausland auch wieder AFB-Sporen ins Land, nicht zu unterschätzen!

    - AFB ist neben der Varroa-Milbe auch ein großes Problem, was die Bienenvölker im Schiffer Tree haben werden. Aber das wird die Zeit zeigen, wie sich die Schiffer Trees wirklich machen und wann der erste Veterinär einen Schiffer Tree vom Baum holt, weil er dort AFB vermutet.

    - zu guter Letzt das Thema mit den Säuren: Es ist ja keiner gezwungen, seine Völker mit Säuren (z.B. AS oder MS) zu übergießen! Es gibt genügend andere Behandlungsmethoden, wie TBE mit doppelter Fangwabe, Bienenhilfe vom Jonas oder andere Verfahren, die komplett ohne Säuren auskommen (also jetzt mal abgesehen von Pseudoskorpion, Ultrasound, Bienensaune, etc.). Zudem gibt es ein Verfahren (Sublimation von Oxalsäure), was meiner Meinung schnellstmöglich in Deutschland zugelassen werden sollte, damit das "Übergießen der Bienen mit Säure" ein Ende hat;-) Und es gibt genügend Zuchtbemühungen, bei denen die Biene mit der Milbe klar kommt, bzw. sie nachhaltig selber beseitigt.

    - Thema Zucht: Ich bin mal gespannt, wann in einem Schiffer Tree an einer Schule das erste Mal unleidige Bienen einziehen, die einen auch noch auf mehrere Meter verfolgen. Was passiert dann? Und gerade in diesem Zusammenhang gegen die Züchter zu wettern, finde ich echt blöd.....

    Ich hoffe, ich zerschieße mit meinen Gedanken nicht den Faden, in dem es um den beitrag von rall0r geht. Nochmals :thumbup::thumbup::thumbup:

    Moin,

    zur Erklärung:

    Bienen haben einen Flugradius von 3km, bei guter Tracht wie Raps oder bei zu wenig Tracht fliegen die auch mal 5km weit.

    20m übers Wasser ist für die Bienen so gar kein Problem, vor allem, wenn man bedenkt, dass die auch mal auf 10-15m Höhe fliegen.

    Wie schon geschrieben wurde, könnte es im Frühjahr eher sein, dass die Bienen die 1000m bis dahin bei mäßigem, zu kaltem Wetter ungern zurück legen, die Strecke finde ich jetzt aber grundlegend nicht Problematisch.

    Was die Bienen eintragen musst du eh erst einmal selber herausfinden, lass die mal machen, das passt schon, die werden schon was finden.

    Markus : War das jetzt witzig gemeint mit den Inselbelegstellen? Ich denke, ab 2-3km Strecke über Wasser sollte Schluss sein mit dem Flugverkehr.

    Moin,

    die meisten Imker nutze (leider) eine Folie nach oben zum Deckel.

    Da kann dann mal so gar nix an Feuchtigkeit aus der Beute raus.

    Kann von Vorteil sein, wenn Futterteig gegeben wird und die Bienen nicht extra zum Wasserholen müssen.

    Ich bin nicht so glücklich damit und hatte dazu vor einer ganzen Zeit mit Hymenoptera/Melanie gesprochen. Melanie hat wie andere auch Zwischenböden? als Deckel genutzt und diese unten mit Jute bespannt und mit Kleintierstreu gefüllt. Das sollte auch alles oberhalb belüftet sein. Ich glaube im Bereich Warré wird das auch teilweise so oder so ähnlich eingesetzt. Zumindest meine ich, dass Bernhard Heuvel dazu mal was geschrieben hat. Im Endeffekt ist es aber oft daran gescheitert, dass das Kleintierstreu (oder anderes Material) sich langfristig doch mit Wasser vollgesogen hat und den gewünschten Dämmeffekt nicht mehr erfüllen konnte.

    Das von Flachzange vorgestellte Deckelsystem scheint mir dagegen sehr robust und wenig Anfällig gegen Durchweichen zu sein, da das Dach dicht und dennoch die diffusionsoffene Weichfaserplatte (z.B. Pavatex) durch das Hinterlüften trocken gehalten wird.

    Ich hab letztes Jahr zum Test auf dieses Deckelsystem bei einem Volk umgestellt. Werde dieses Jahr im Frühjahr den direkten Vergleich sehen und zumindest bei den Völkern, die nicht unterm Dach stehen, ebenfalls darauf umstellen.

    Das einzige, was mich dabei stört, ist, dass das Propolisgitter bei mir direkt auf den Oberträgern der Rähmchen aufliegt. Dadurch muss ich immer gucken, nicht doch mal eine Biene beim Auflegen zu quetschen.

    Moin,

    hab ich auch gerade gemacht, allerdings hab ich eine Glättkelle dafür genutzt, läßt sich finde ich besser anfassen.

    Dabei hab ich auch gerade noch mal alle Rähmchen auf Befall durchgesehen und 3 Rähmchen wegen Pollen und 1 wegen Wachsmottengespinst in den Schmelzer gegeben. Aber solange keine bebrüteten Waben dazwischen sind, ist der Wachsmottenbefall eher nicht vorhanden.

    Die Waben hab ich über Winter immer in Türmen im Schuppen stehen, sind also Frost ausgesetzt. Zusätzlich hab ich letztes Jahr einen "Boden" und einen "Deckel" mit Geflecht bestückt, so dass der Turm auch durchlüftet wird.

    Hab leider letzten Winter den Fehler gemacht und zu viele bebrütete Waben dazwischen gehabt (frei nach dem Motto "Schmelz ich mal ein, wenn Zeit ist...."). Das war Mist, hab fast alle Waben aus den Türmen einschmelzen müssen, weil sich durch die Zargen hindurch die Wachsmotte gezogen hat, auch unbebrütete Waben aus dem Honigraum. Nie wieder!

    Moin,

    genau das wäre auch meine Frage bzw. Anmerkung gewesen:

    Um wieviele Völker handelt es sich?

    Ich denke (hab es selber noch nicht ausprobiert), dass es sich ab einer Menge von >100kg pro Ernte lohnt, sich Gedanken über ein Klärfaß zu machen.

    Zumindest will ich es dieses Jahr probieren nach der Schleuder nur ein Grobsieb zu nehmen und den Honig dann in das Klärfaß zu schütten.

    Nach 24h oben abschäumen und unten durch das Spitzsieb laufen lassen, fertig.

    ggf. Klärfaß temperieren, damit da nix vorher kristallisiert, aber ich hatte bisher nach 24h auch noch keine beginnende Kristallisation (Umgebungstemperatur >20°C), von daher glaube ich, sollte das unkritisch sein.

    Moin,

    also ich hab ja die TBE nach rases Vorgaben gemacht und wollte da so wenig wie möglich von abweichen, um nicht zu viele Komponenten gleich beim ersten Mal zu vertauschen.

    Ein wenig unglücklich war zusätzlich die Trockenheit, die wir zu der Zeit hatten. Eigentlich sind alle Völker nochmals nahezu komplett aus der Brut gegangen. Wäre natürlich noch mal ein toller Zeitpunkt zum Behandeln gewesen.

    Ich hab Ende August über die nochmals Windel kontrolliert, da sind 0-2 Milben pro Tag gefallen. Das fand ich jetzt nicht schlimm, zumal da wieder Brutflächen vorhanden waren und es eh keine klare Aussage geben konnte.

    Mitte Oktober hab ich über die Windel kontrolliert und es sind 1-4 Milben pro Tag gefallen. Vielleicht hätte ich da schon reagieren sollen, fand die Milbensituation aber immer noch nicht soo schlimm.

    Mitte November, als die Brut langsam runter gefahren wurde, sind 0-1 Milbe in 24h gefallen, wo ich immer noch überzeugt war, dass die Behandlung bei zumindest 7 Völkern gut gewirkt haben muss. 2 Völker, wie schon geschrieben, waren mit 7 und 18 Milben in 24h auffällig, die haben dann einen Block bekommen. In dem Block sind dann ca. 400 bzw. 800 Milben insgesamt gefallen.

    Diese beiden Völker stehen vom Milbenfall jetzt am besten da: 0 bzw. 1 Milbe in 20 Tagen! Eventuell brüten sie wie verrückt gegen die Varroa an, glaub ich jetzt aber nicht so wirklich, sonst wären bei der Winterbehandlung nochmals viele Milben gefallen.

    Der Rest wie beschrieben um 1 Milbe pro Tag. Bei einem fallen leider auch mal 3 oder 5 am Tag, das ist aber auch das einzige Volk, bei dem zur Winterbehandlung nochmals ordentlich was gefallen ist (insgesamt etwa 600 Milben über mehrere Tage). Das würde ich jetzt auch als eher schwach bezeichnen, der Rest steht gut da. Gezählt wird im März/April...

    Moin,

    hab den Faden gerade mal komplett gelesen.

    Mein Fazit zum letzten Jahr:

    TBE mit Fangwabe und anschließender Ox-Behandlung nach der Tracht (war glaube ich Mitte Juli)

    Ich hab aber mit Ox bewußt wegen der Fangwabe und Brutfreiheit nur 1x behandelt.

    Im November hatte ich 2 Völker, die vom Milbenfall her >10 waren. Die hab ich nochmals im Block 5x alle 3 Tage mit Ox-Staub behandelt.

    Diese beiden Völker standen zur Winterbehandlung mit 0 Milben über 20 Tage mit Abstand am besten da. Die Winterbehandlung hätte ich mir da wahrscheinlich klemmen können. Wahrscheinlich einen guten Zeitpunkt abgepaßt.

    6 weitere Völker haben einen Milbenfall, der ok ist, aber nur ok. Bei einem weiteren muss ich sehen, wie das in das Frühjahr kommt. Da sind bei der Winterbehandlung >250 Milben gefallen und es fallen leider immer noch wieder einige Milben.

    Ich hatte bisher immer das Bestreben, im Winter mit dem Milbenfall unter 1/Tag zu kommen. Das schaffe ich dieses Jahr leider nicht bei allen, liegen eher um 1, wobei die zwei vorher behandelten bei nahe 0 liegen und das eine, auffällige deutlich drüber (müßte mal nachschauen, wo das genau liegt).

    Meine Beobachtungen decken sind im großen und ganzen mit den euren und für dieses Jahr werde ich bei TBE auf alle Fälle noch mal einen Block vor der Winterbehandlung machen.

    Ansonsten hat mir bei meinen 6-9 Völkern die TBE grundsätzlich ganz gut gefallen, aber dieses Jahr werde ich wahrscheinlich nicht ganz so dick füttern wie letztes Jahr (2x 9kg Sirup plus auffüttern in 2020).

    Konnte letzte Woche sehen, dass alle noch da sind, denn wir hatten letzte Woche Dienstag einen richtig tollen Tag mit viel Sonnenschein, da sind alle Völker geflogen (bis auf das eine, das war etwas verhaltener).

    Respekt, wer's selber macht;-)))

    Das wäre mir zu fummelig, reicht mir schon, wenn ich die Dinger in Einzelteilen kaufe und selber zusammen baue;-)

    Ich komme aber auch nicht "günstig" an Holz und einen Hobel hab ich auch nicht, von daher nicht meine Kernkompetenz.

    Meine Beuten baue ich aber auch selber, insbesondere, weil ich noch keine DN1,5 mit Schiebeleisten gefunden habe, die erschwinglich sind (Meister Miezebien mal ausgenommen;-)

    Moin,

    also ich hatte "leider" schon den Rührstab mit 6-kant und bin mit der hier nochmals von Jaki vorgestellten Kombi mehr als zufrieden.

    Man kann halt auch den Rührstab recht unkompliziert abbaue, um den zu reinigen.

    Wenn ich aber noch keinen Rührstab gehabt hätte, hätte ich mir wahrscheinlich einen Rührstab mit M14 gekauft....

    Moin,

    bei mir leben 9 von 9, also alles soweit im Lot. Völker sitzen auf 5-6 Waben, eines auf 4 (DN1,5). Sollte passen. Genug Futter haben sie auch.

    2 werfen etwas mehr Milben als mir lieb ist, denke, ist aber noch alles im Lot.

    Ich hab 2 Völker, die ich schon im November behandelt habe, weil sie bereits einen erhöhten Milbenfall aufwiesen. Diese beiden stehen was den Milbenfall angeht, deutlich besser da als alle anderen Völker, da fallen nämlich 0 Milben in 24h!

    Da wieder viel Schwitzwasser unter Folie ist, gehe ich davon aus, dass die Völker wieder in Brut sind. Bei den anderen Völkern hab ich wahrscheinlich einen besseren Zeitpunkt getroffen.

    In diesem Sinne, kommt gut ins neue Jahr!

    Moin,

    mit einem Hektar kannst du schon ein wenig anfangen.

    Frage ist, was du dir davon versprichst.

    Wenn ich so ein Grundstück hätte, würde ich schauen, dass ich das ganze Jahr über regelmäßig Pollen und Nektar reinbekomme. Für reinen Sortenhonig wird es aber nicht reichen.

    Wie schon angegeben, würde ich eine bunte Hecke als Sichtschutz und gegen den Wind setzen.

    Meine Farvouriten dabei wären Weißdorn (gerne viel), Schwarzdorn, Schneeball (ggf. problematisch, da der gerne angefressen wird), Felsenbirne, Kornelkirsche, Hibiskus. Gibt bestimmt noch ein paar, die mir gerade nicht einfallen, da aber gut reinpassen.

    Im Frühjahr brauchst du für die Versorgung ein paar Weiden (5-10?) (am besten Salix caprea/Salweide, die mit den fetten Kätzchen).

    Dann die "berühmte" Streuobstwiese. Da würde ich mich richtig mit Kirschen und Äpfeln austoben, wenn du mit denen was anfangen kannst. Hast du zu viele Äpfel, kann man daraus prima Saft machen (ich sach nur "Hydropresse). Da gibt es auch kein richtig oder falsch, nur welche, die du selber magst oder welche, die du nicht so gerne magst;-)

    Dann kannst du versuchen eine Ecke mit Robinien anzusetzen, die geben im Sommer schön viel Nektar. Robinie ist eine Scheinakazie und (leider) ein Neophit, daher wird der Baum zwiegespalten betrachtet. Als Imker bin ich "für" die Robinie (extrem guter Honig;-)) Dauert aber Jahre, bis der richtig was abwirft. Aber wenn, hast du einen extrem guten Grundstock für den Sommer.

    Brombeeren geben im Sommer auch tollen Nektar. Ist bei einigen Imkern sogar Haupttracht. Wenn die Pflanzen sich aber erst einmal etabliert haben, bekommst du das Gestrüpp mit den ganzen Dornen nur schwer weg;-))

    Für den Herbst würde ich noch ein paar Bienenbäume (euodia) setzen, ggf. Efeu.

    So oder so ähnlich würde ich es machen;-)

    Ist aber alles Geschmackssache.

    Wie schon angegeben sind die einschlägigen Bienenweiden im Netz eine gute Orientierung.

    Viel Erfolg;-)