Beiträge von Hamburger-Jung

    Moin,

    warum schließt du "Zucht" kategorisch aus?

    Es muss ja nicht ungedingt Zucht sein, reines Vermehren geht soch auch.

    So hast du es selber in der Hand, wann du wieviele Königinnen hast, ggf. ja auch Überschuss, den du "abgeben" kannst.

    Vielleicht gibt es bei dir um die Ecke einen Züchter oder einen guten Vereinskollegen, von denen du gutes Kö-Material zum Umweiseln bekommen kannst.

    Mit dem Vermehren kannst du im späten Frühjahr starten und gleich Völker, die dir nicht so viel Spaß machen, da einbeziehen (Sammelbrutableger, Mini-Kiunstschwärme, etc.)

    Die Kö's würde ich dann erst einmal parken und gucken, wie die sich machen (Ablegerkästen odre Mini+), und entweder später im Jahr oder im Jahr darauf (ganz nach Bruder Adam) die WV, die es nötig haben, umweiseln.

    Schließe das Nachziehen der eigenen Kö's nicht aus, es hilft auch, später für sich zu entscheiden, welche Bienen und welches Konzept ich fahren möchte.

    Moin,

    kurzes Update zum Sommerhonig:

    Ich hab den Sommerhonig wie oben geschrieben 3 Tage gerührt und dann in Gläser abgefüllt.

    Die ersten Tage auf 12°C runter gekühlt und am 3. Tag auf 22-28°C erwärmt, damit ich auch wirklich alles aus dem Rührer bekomme. Der Honig ist trotzdem recht zäh aus dem Rührwerk gelaufen.

    Entgegen meiner Vermutung ist der Honig nicht im Glas zu 100% auskristallisiert. Er ist immer noch minimal flüssig. Eine Charge habe ich zusätzlich in den Froster gestellt. Dieser Honig war danach fest auskritstallisiert und gefiehl mir seht gut.

    Nächstes Jahr werde ich den Sommerhonig 1-2 Tage länger rühren.

    Moin,

    wie ist euer Stand bei den Milben?

    Ich habe dieses Jahr wieder TBE gemacht mit Fangwabe und OX-Behandlung (2x Dampf bei Brutfreiheit).

    Ich bin derzeit ganz angetan, bei meinen Völkern fallen etwa 1-5 Milben pro Tag.

    Ich hab einen Ausreißer, bei dem 7 pro Tag fallen.

    Laut Pia Aumeier würde sie um diese Jahreszeit (September/Oktober) eine weitere Behandlung ab einem natürlichen Fall von 5 (oder größer 5) durchführen.

    Ich könnte jetzt natürlich bei dem einen Volk und ggf. bei den grenzwertigen Völkern mit 5 noch eine Blockbehandlung Ox-Dampf durchführen oder auf Brutfreiheit warten und hoffen, den Rest zu erwischen.

    Ich hadere noch, was zu machen, und würde die Bienen jetzt lieber in Ruhre lassen.

    Moin,

    man meiner Meinung in keinster Weise vorhersagen, wie sich die einzelnen Standorte im laufe eines Jahres entwickeln.

    Ich würde beide Standorte testen, am besten über mehrere Jahre, und dann entscheiden.

    Ich bin selber Standimker im Randgebiet von Hamburg und jedes Jahr ist anders.

    Einzig weiß ich, dass die erste "Tracht", die Weide, bei mir am Stand als Aufbautracht nicht unerheblich ist, weswegen ich meinen Standort mag.

    Das Frühjahr ist sehr durchwachsen, auch je nachdem wo und ob Raps zu finden ist.

    Beim Sommer kommt es bei mir auf die Linden in der Umgebung an. Von Lindenblüte (extrem hell) bis Tautracht (extrem dunkel) war schon alles dabei.

    Und jedes Jahr ist anders!

    Moin,

    ich überlege nächstes Jahr im Honigraum von 11 auf 10 Waben zu reduzieren.

    Ich hab dieses Jahr wieder (und bei einigen Zargen ganz besonders) festgestellt, dass das 11 Rähmchen nach dem Abfegen (nach Bienenflucht) nur schwer wieder in den Honigraum reingeht (Hoffmann-Seiten;-)).

    Ich hab mich dazu etwas umgehört, bin aber noch nicht so ganz sicher, wie man es "richtig" macht;-)) (ich wei, gibt kein richtig).

    Einige packen einfach 10 Waben in einen 11er Honigraum und vermitteln per Hand. Finde ich nur nicht so glücklich, gerade wenn man wandert. Ich befürchte, dass die Rähmchen dann wandern und dann ungleichmäßig werden.

    Die Rechen kann ich mir noch nicht so richtig vorstellen. Das sind doch Bleche (Segeberger 10er Abstandsbleche), die von innen in die Beute geschruabt werden, oder? Geht dabei nicht Platz für die Rähmchen verloren oder ist das nicht relevant?

    Die dritte Lösung wären Abstandshalter wie Schraube oder Polsternägel o.ä., um die einzelnen Rähmchen auf Abstand zu halten (wie der Name schon sagt;-))

    Wie macht ihr das?

    Ok, das finde ich gerade spannend, weil es ja hieß, Honig läßt sich nicht crmig pumpen (siehe auch Honig cremig pumpen - Imkereizubehör - Imkerforum seit 1999)

    Für mich ist das nichts, weil ich (noch) meinen Honig aus dem Rührer direkt in Gläser abfüllen kann.

    Aber ein Kollege, ob er das bei sich integrieren will, sprich den Honig regelmäßig durch eine Pumpe umwälzen oder von einem Tank zu einem anderen Tank pumpen (wobei ich da den Sinn nicht so richtig drin sehe).

    Aber ich gehe jetzt mal nicht davon aus, dass du einen FillUp o.ä. dafür nutzt, sondern eher eine richtige Honigpumpe, oder?

    Eine Frage, wenn ich die Keile das ganze Jahr über drin lasse, habe ich ein mittigen Flugloch

    ( bei mir Kaltbau ). Ist das empfehlenswert ?

    Im Moment habe ich die Öffnung seitlich variabel, je nach Jahreszeit von ca. 25cm bis jetzt ca. 2cm breit.

    Das ist glaube ich Geschmacksfrage.

    Den Bienen sollte das egal sein.

    Moin Bernd,

    ein Kollege hat sich die Fluglochkeile, die Ingrid vorgeschlagen hat, aus Holz gebaut und dauerhaft in seinen Segeberger Beuten drin.

    Ich würde definitig nicht mit Schaumstoff als Fluglochverengung in der Höhe arbeiten. Das raspeln dir die Mäuse im Winer defintiv klein.

    Wenn du kein Kunststoff magst, dann bleibt dir eigentlich nur Holz (hatte da bisher wenig Probleme mit dem Aufquellen).

    Ob du die dann das ganze Jahr drin läßt, ist dir selber überlassen.

    Ich enge das Jahr über nur in der Breite ein (Frühjahr 1/3 offen, Sommer komplett offen, Sommer/Herbst je nach Bedarf und Volksstärke zwischen 1/3 bzw. 1/4 offen und 2cm offen), im Spätherbst/Winter auf 8mm Höhe mit einem Holzkeil (wobei ich auch schon gehört habe, dass 7mm besser wäre). Ich nehm da Latten mit 24x42mm (24mm Höhe), in die ich 8mm als Durchgang fräse.

    Hat bisher gepasst.

    Man kann sich natürlich auch überlegen, die Öffnung nach unten oder oben zu haben. Nach oben hätte den Vorteil, dass kein Totenfall die Öffnungen verschließt. Da meine Nuten aber immer mehrere cm Breit sind und ich 2-3 davon in einer Latte habe, hatte ich bisher noch keine Probleme mit dem Totenfall.