Beiträge von Hamburger-Jung

    Moin,

    hab ich auch gerade gemacht, allerdings hab ich eine Glättkelle dafür genutzt, läßt sich finde ich besser anfassen.

    Dabei hab ich auch gerade noch mal alle Rähmchen auf Befall durchgesehen und 3 Rähmchen wegen Pollen und 1 wegen Wachsmottengespinst in den Schmelzer gegeben. Aber solange keine bebrüteten Waben dazwischen sind, ist der Wachsmottenbefall eher nicht vorhanden.

    Die Waben hab ich über Winter immer in Türmen im Schuppen stehen, sind also Frost ausgesetzt. Zusätzlich hab ich letztes Jahr einen "Boden" und einen "Deckel" mit Geflecht bestückt, so dass der Turm auch durchlüftet wird.

    Hab leider letzten Winter den Fehler gemacht und zu viele bebrütete Waben dazwischen gehabt (frei nach dem Motto "Schmelz ich mal ein, wenn Zeit ist...."). Das war Mist, hab fast alle Waben aus den Türmen einschmelzen müssen, weil sich durch die Zargen hindurch die Wachsmotte gezogen hat, auch unbebrütete Waben aus dem Honigraum. Nie wieder!

    Moin,

    genau das wäre auch meine Frage bzw. Anmerkung gewesen:

    Um wieviele Völker handelt es sich?

    Ich denke (hab es selber noch nicht ausprobiert), dass es sich ab einer Menge von >100kg pro Ernte lohnt, sich Gedanken über ein Klärfaß zu machen.

    Zumindest will ich es dieses Jahr probieren nach der Schleuder nur ein Grobsieb zu nehmen und den Honig dann in das Klärfaß zu schütten.

    Nach 24h oben abschäumen und unten durch das Spitzsieb laufen lassen, fertig.

    ggf. Klärfaß temperieren, damit da nix vorher kristallisiert, aber ich hatte bisher nach 24h auch noch keine beginnende Kristallisation (Umgebungstemperatur >20°C), von daher glaube ich, sollte das unkritisch sein.

    Moin,

    also ich hab ja die TBE nach rases Vorgaben gemacht und wollte da so wenig wie möglich von abweichen, um nicht zu viele Komponenten gleich beim ersten Mal zu vertauschen.

    Ein wenig unglücklich war zusätzlich die Trockenheit, die wir zu der Zeit hatten. Eigentlich sind alle Völker nochmals nahezu komplett aus der Brut gegangen. Wäre natürlich noch mal ein toller Zeitpunkt zum Behandeln gewesen.

    Ich hab Ende August über die nochmals Windel kontrolliert, da sind 0-2 Milben pro Tag gefallen. Das fand ich jetzt nicht schlimm, zumal da wieder Brutflächen vorhanden waren und es eh keine klare Aussage geben konnte.

    Mitte Oktober hab ich über die Windel kontrolliert und es sind 1-4 Milben pro Tag gefallen. Vielleicht hätte ich da schon reagieren sollen, fand die Milbensituation aber immer noch nicht soo schlimm.

    Mitte November, als die Brut langsam runter gefahren wurde, sind 0-1 Milbe in 24h gefallen, wo ich immer noch überzeugt war, dass die Behandlung bei zumindest 7 Völkern gut gewirkt haben muss. 2 Völker, wie schon geschrieben, waren mit 7 und 18 Milben in 24h auffällig, die haben dann einen Block bekommen. In dem Block sind dann ca. 400 bzw. 800 Milben insgesamt gefallen.

    Diese beiden Völker stehen vom Milbenfall jetzt am besten da: 0 bzw. 1 Milbe in 20 Tagen! Eventuell brüten sie wie verrückt gegen die Varroa an, glaub ich jetzt aber nicht so wirklich, sonst wären bei der Winterbehandlung nochmals viele Milben gefallen.

    Der Rest wie beschrieben um 1 Milbe pro Tag. Bei einem fallen leider auch mal 3 oder 5 am Tag, das ist aber auch das einzige Volk, bei dem zur Winterbehandlung nochmals ordentlich was gefallen ist (insgesamt etwa 600 Milben über mehrere Tage). Das würde ich jetzt auch als eher schwach bezeichnen, der Rest steht gut da. Gezählt wird im März/April...

    Moin,

    hab den Faden gerade mal komplett gelesen.

    Mein Fazit zum letzten Jahr:

    TBE mit Fangwabe und anschließender Ox-Behandlung nach der Tracht (war glaube ich Mitte Juli)

    Ich hab aber mit Ox bewußt wegen der Fangwabe und Brutfreiheit nur 1x behandelt.

    Im November hatte ich 2 Völker, die vom Milbenfall her >10 waren. Die hab ich nochmals im Block 5x alle 3 Tage mit Ox-Staub behandelt.

    Diese beiden Völker standen zur Winterbehandlung mit 0 Milben über 20 Tage mit Abstand am besten da. Die Winterbehandlung hätte ich mir da wahrscheinlich klemmen können. Wahrscheinlich einen guten Zeitpunkt abgepaßt.

    6 weitere Völker haben einen Milbenfall, der ok ist, aber nur ok. Bei einem weiteren muss ich sehen, wie das in das Frühjahr kommt. Da sind bei der Winterbehandlung >250 Milben gefallen und es fallen leider immer noch wieder einige Milben.

    Ich hatte bisher immer das Bestreben, im Winter mit dem Milbenfall unter 1/Tag zu kommen. Das schaffe ich dieses Jahr leider nicht bei allen, liegen eher um 1, wobei die zwei vorher behandelten bei nahe 0 liegen und das eine, auffällige deutlich drüber (müßte mal nachschauen, wo das genau liegt).

    Meine Beobachtungen decken sind im großen und ganzen mit den euren und für dieses Jahr werde ich bei TBE auf alle Fälle noch mal einen Block vor der Winterbehandlung machen.

    Ansonsten hat mir bei meinen 6-9 Völkern die TBE grundsätzlich ganz gut gefallen, aber dieses Jahr werde ich wahrscheinlich nicht ganz so dick füttern wie letztes Jahr (2x 9kg Sirup plus auffüttern in 2020).

    Konnte letzte Woche sehen, dass alle noch da sind, denn wir hatten letzte Woche Dienstag einen richtig tollen Tag mit viel Sonnenschein, da sind alle Völker geflogen (bis auf das eine, das war etwas verhaltener).

    Respekt, wer's selber macht;-)))

    Das wäre mir zu fummelig, reicht mir schon, wenn ich die Dinger in Einzelteilen kaufe und selber zusammen baue;-)

    Ich komme aber auch nicht "günstig" an Holz und einen Hobel hab ich auch nicht, von daher nicht meine Kernkompetenz.

    Meine Beuten baue ich aber auch selber, insbesondere, weil ich noch keine DN1,5 mit Schiebeleisten gefunden habe, die erschwinglich sind (Meister Miezebien mal ausgenommen;-)

    Moin,

    also ich hatte "leider" schon den Rührstab mit 6-kant und bin mit der hier nochmals von Jaki vorgestellten Kombi mehr als zufrieden.

    Man kann halt auch den Rührstab recht unkompliziert abbaue, um den zu reinigen.

    Wenn ich aber noch keinen Rührstab gehabt hätte, hätte ich mir wahrscheinlich einen Rührstab mit M14 gekauft....

    Moin,

    bei mir leben 9 von 9, also alles soweit im Lot. Völker sitzen auf 5-6 Waben, eines auf 4 (DN1,5). Sollte passen. Genug Futter haben sie auch.

    2 werfen etwas mehr Milben als mir lieb ist, denke, ist aber noch alles im Lot.

    Ich hab 2 Völker, die ich schon im November behandelt habe, weil sie bereits einen erhöhten Milbenfall aufwiesen. Diese beiden stehen was den Milbenfall angeht, deutlich besser da als alle anderen Völker, da fallen nämlich 0 Milben in 24h!

    Da wieder viel Schwitzwasser unter Folie ist, gehe ich davon aus, dass die Völker wieder in Brut sind. Bei den anderen Völkern hab ich wahrscheinlich einen besseren Zeitpunkt getroffen.

    In diesem Sinne, kommt gut ins neue Jahr!

    Moin,

    mit einem Hektar kannst du schon ein wenig anfangen.

    Frage ist, was du dir davon versprichst.

    Wenn ich so ein Grundstück hätte, würde ich schauen, dass ich das ganze Jahr über regelmäßig Pollen und Nektar reinbekomme. Für reinen Sortenhonig wird es aber nicht reichen.

    Wie schon angegeben, würde ich eine bunte Hecke als Sichtschutz und gegen den Wind setzen.

    Meine Farvouriten dabei wären Weißdorn (gerne viel), Schwarzdorn, Schneeball (ggf. problematisch, da der gerne angefressen wird), Felsenbirne, Kornelkirsche, Hibiskus. Gibt bestimmt noch ein paar, die mir gerade nicht einfallen, da aber gut reinpassen.

    Im Frühjahr brauchst du für die Versorgung ein paar Weiden (5-10?) (am besten Salix caprea/Salweide, die mit den fetten Kätzchen).

    Dann die "berühmte" Streuobstwiese. Da würde ich mich richtig mit Kirschen und Äpfeln austoben, wenn du mit denen was anfangen kannst. Hast du zu viele Äpfel, kann man daraus prima Saft machen (ich sach nur "Hydropresse). Da gibt es auch kein richtig oder falsch, nur welche, die du selber magst oder welche, die du nicht so gerne magst;-)

    Dann kannst du versuchen eine Ecke mit Robinien anzusetzen, die geben im Sommer schön viel Nektar. Robinie ist eine Scheinakazie und (leider) ein Neophit, daher wird der Baum zwiegespalten betrachtet. Als Imker bin ich "für" die Robinie (extrem guter Honig;-)) Dauert aber Jahre, bis der richtig was abwirft. Aber wenn, hast du einen extrem guten Grundstock für den Sommer.

    Brombeeren geben im Sommer auch tollen Nektar. Ist bei einigen Imkern sogar Haupttracht. Wenn die Pflanzen sich aber erst einmal etabliert haben, bekommst du das Gestrüpp mit den ganzen Dornen nur schwer weg;-))

    Für den Herbst würde ich noch ein paar Bienenbäume (euodia) setzen, ggf. Efeu.

    So oder so ähnlich würde ich es machen;-)

    Ist aber alles Geschmackssache.

    Wie schon angegeben sind die einschlägigen Bienenweiden im Netz eine gute Orientierung.

    Viel Erfolg;-)

    Moin Leute,

    hatte gestern mit meinem Händler ein Telefonat, ich könnte zwar den doppelwandigen 200kg Absetzkübel bekommen, aber nicht mehr den Rühraufsatz. Bin ein wenig enttäuscht, weil ich genau das bestellen wollte. Nur den Kübel bestellen und da selber einen Motor plus Rührer drauf setzen, hab ich jetzt auch nicht wirklich Lust und vor allem zu wenig Erfahrung.

    Als Alternative wollte ich jetzt einen 100l/140kg Rührer mit Heizung von Lyson nehmen, bin mir aber nicht sicher, ob das mit dem angebauten Automaten so klasse ist, da der nur so eingestellt werden kann, dass er 5-15Minuten rührt und dann 60 Minuten Pause macht. Zudem kann die Heizung nur von 30-55°C eingestellt werden, was ich persönlich als zu hoch erachte. (Ja, ich weiß, es geht irgendwie, sonst würde die das nicht so verkaufen)

    Ich bin ursprünglich von 2-3x Rühren mit jeweils 5-15Minuten pro Tag ausgegangen, oder ist das zu wenig bei so einer Masse?

    Wie ist eure Erfahrung? Wie stellt ihr eure Rührer von der Rührzeit her ein und womit habt ihr die besten Ergebnisse erzielt?


    Was ich auch noch nicht so richtig verstanden habe ist, dass ich in der Beschreibung von einigen Rührern gelesen habe, dass die nicht für Sommerhonige geeignet sind. Warum?

    Moin,

    auch wenn sich die Wintertraube bei wenigen Plusgraden auflockert, finde ich es trotzdem unschön für die Bienen, wenn das Brutnest bei diesen wenigen Plusgraden auseinandergenommen wird, damit man eine Sprühbehandlung durchführen kann.

    Im Winter Träufelbehandlung oder, wer kann, Ox-Verdampfen. Eine Sprühbehandlung würde mir um diese Jahreszeit nicht in den Sinn kommen.

    Bei uns im Verein wurde letztens gerade gefragt, ob man nicht auch eine Milchsäurebehandlung im Winter durchführen kann, und zwar, in dem man von oben in die Gassen sprüht.

    Neben dem Fakt, dass ich Milchsäure für überholt erachte, weil weder die Effektivität noch die Lagerfähigkeit von Milchsäure hoch genug ist, dass sie eine gute Behandlung gegen die Varroa darstellt, und ich zudem das auseinanderreißen von Völkern im Winter nicht für angebracht erachte, wundere ich mich nicht, wenn bei solchen Kollegen die Bienen über kurz oder lang eingehen. Aber man hat ja behandelt.

    Um zur Frage zurück zu kommen: Ich peile derzeit den 19.12. an, aber mit dem 21.12. machst du grundsätzlich nichts verkehrt.

    In den letzten Jahren waren die Völker teilweise schon Ende November/Anfang Dezember aus der Brut. Das mag aber auch an der Genetik liegen, wenn nichts mehr reinkommt, gehen einige Linien auf Sparflamme.

    Wie hornet schon geschrieben hat, muss, um sich diese 21Tage-Regel zu nutze machen zu können, eigentlich ab dem ersten Frost regelmäßig Temperaturen um oder unter dem Gefrierpunkt sein. Da wird da hier im Norden seid Jahren nicht mehr zuverlässig haben, behandele ich nach Gefühl, Zeit und anhand z.B. Schwitzwasser unter der Folie (dann ist meist Brut vorhanden). Alles andere ist, wenn man die Völker nicht auseinander nimmt, Glaskugelleserei.

    Die Behandlung sollte zum 31.12. abgeschlossen sein, wenn man auf Nummer sicher gehen will, dass man keinen Ärger bekommt, sollte man dann doch mal von Vets oder anderen Prüfern befragt werden....

    Wie weit ist denn die Zulassung eines OX-Sublimations-Gerätes eines Deutschen Herstellers vorangeschritten?

    Da wurde, ich glaube, Ende letzten Jahres oder Anfang diesen Jahres ein wenig Hoffnung gemacht, dass sich über diese Zulassung auch andere OX-Applikationen gegebenenfalls "legalisieren" ließen.

    In wie weit kann das Verfahren gegen Kai-Michael Engfer/Nordbiene helfen, so es denn positiv für ihn ausgeht, eine Zulassung voranzutreiben?