Beiträge von Hamburger-Jung

    Moin Leute,

    ich freue mich gerade wie Bolle:
    Mein Bienenbaum, der bei mir quasi schon Ewigkeiten steht, hat dieses Jahr richtig viele Blüten.

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    Noch blüht er nicht so richtig, aber die Hummeln sind schon auf den Dolden und es wirkt, als wenn sie an den Blüten rütteln, damit die endlich aufgehen.


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    Ich hoffe, dass am Wochenende das Wetter soweit ganz passabel ist (zumindest für Sonntag haben sie eher schönes Wetter vorausgesagt), dass sich dort dann auch die Bienen drin tummeln.

    Moin,

    ich hadere gerade ein wenig mit mir und ich hoffe, ihr könnt mir helfen.

    Ich hab vom letzten Winter noch diverse Futterwaben, die die Bienen nicht gebraucht haben.

    Wie immer hebe ich die Futterwaben als Reserve und für Ableger auf.

    Ich hab jetzt aber immer noch reichlich Futterwaben übrig, die auch komplett unbebrütet und durch TBE quasi wie neu sind.

    Alles, was bebrütet oder wo Pollen drin war, hab ich eingeschmolzen, aber bei den sauberen Futterwaben tue ich mich diesmal echt schwer. Normalerweise würde ich die einschmelzen, kommt mir aber wie doppelte Arbeit vor (einschmelzen, Wachsplatten machen, Bienen müssen alles wieder ausbauen und lagern dann Futter ein).

    Meine Überlegung ist, je Volk 1 Futterwabe vom letzten Jahr bei der TBE mit reinzuhängen, direkt ans Schied, ggf. leicht angedrückt, dass die Bienen die auch leeren wollen.

    Macht das Sinn oder ist das sinnfrei?

    jo.... das Vorhaben beschränkt sich auf insgesamt etwa 18 HR und 7 Völker.... Trotzdem n Tag arbeit..... Ist ne TBE am ersten Augustwochende nun zu spät zur volksentwicklung oder kriegen die das noch hin?


    danke

    Moin,

    ich denke, dass die das noch hinbekommen.

    Moin,

    Wochendende halte ich noch für etwas früh.

    Die Linde blüht bei uns noch, ich hofe auch noch auf ein paar Tage.

    Und dann würde ich den Bienen mind. 1 Woche zum trocknen geben.

    Mein Plan ist (wie immer;-) Ende Juli/Anfang August zu schleudern, TBE zu machen und gleich aufzufüttern. Bin damit auch immer ganz gut gefahren...

    Dann hat man auch nicht das Problem, dass man sofort füttern muss, wenn jetzt eine Trachtlücke kommt und kann direkt Richtung Winter füttern.

    Sorry, aber Rauch ist Rauch.

    Rauch, der nicht riecht, wird kein Rauch sein.

    Ich nehme Lavendel aus dem eigenen Garten, Herbstschnitt getrocknet, und ja, auch ich rieche hinterher nach Rauch, irgendwie.

    Aber ich finde, der riecht nicht so penetrant wie z.B. Eierkarton oder Pellets....

    Moin,

    in dem anderen Faden habenn wir uns ja etwas länger zum dem Thema, wie und wo man rühren kann, ausgelassen.

    Die für mich günstigste und praktikabelste Lösung war, ein Einwandiges Rührwerk zu besorgen (halt das 100l/140kg Siegerland inkl. Mischschaufeln) plus eine Kapillarrohrmatte. Schöner wäre natürlich ein Doppelwandiges Rührwerk inkl. Heizung, aber der Absetzbehälter von imkershop24 gab es nicht mehr mit Rühraufgsatz und die von CFM gibt es nur ab 300kg aufwärts.

    Die Kapilarrohrmatte bekommt man z.b. bei BeKa bzw. über Herrn Theis, ein Imkerkollege aus Frankfurt/Oder.

    https://www.google.com/url?sa=…Vaw2a-7W1JKTgoKG8m2r_xkI5

    Wer so eine Kapillarrohrmatte haben will, gibt bei Herrn Theis die Maße von seinem Rührfaß an und der schickt einem dann innerhalb von 2-3 Wochen eine entsprechende Matte.

    Meine hat etwa 120€ gekostet und sieht dann so aus:

    Rührer01.JPG

    In dem anderen Faden ist auch erwähnt worden, dass das Umwälzthermostat eine schöne Idee ist, aber man bekommt sowas üblicherweise gebraucht nicht unter 600-800€.

    Daher, auch nach Rücksprache mit Kato (siehe auch #32), hab ich mir einen gebrauchten Trockenkühler aus dem Gastro-Bereich besorgt plus Wasserreservoir-Becken plus Pumpe plus Heizung.

    Rührer02.JPG

    Das Becken fasst ca. 10-12l und besteht aus Edelstahl, hat unten-rechts einen Auslaß, wo ich die Pumpe angebracht habe, oben-links einen Einlaß und einen Schraubstutzen für ein 300W Heizstab (für Heizungen), der bis max. 55°C heizen kann. Der Heizstab verfügt auch über eine Temperaurregulierung und Abschaltautomatik, falls mal zu wenig Wasser im Becken ist;-)


    Rührer03.JPG

    Das Bild ist von einem ersten Probelauf, alles noch provisorisch und natürlich noch komplett ungedämmt.

    Der Trockenkühler schafft auf wärmster Stufe das Wasserreservoir auf ca. 8°C runter zu kühlen, der Honig hat dann ca. 12°C. Fand ich ganz passabel.

    Ich hab mir jetzt noch die Mühe gemacht und hab zwei Verteiler für die einzelnen Kühler-Kreisläufe gebaut, das muss aber wahrscheinlich nicht sein (fand ich nur effektiver).

    Die Kapillarrohrmatte wird hinter den zweiten Verteiler und vor das Reservoir geschaltet.

    Von der Theorie wird der Honig bei 12°C gerührt, am Tag der Abfüllung wird der Kühler abgeschaltet und der Heizstab eingeschaltet, dass ca. 30°C im Becken vorliegen und der Honig etwa 22°C bis max. 28°C bekommt.

    Naja, was ich gemacht habe, habe ich ja oben geschrieben;-))

    Und bei ordentlicher Dämmung der ganzen Schläuche, des Rührer und des Beckens gibt es auch kein Schwitzwasser.

    Schau mal hier:

    Rührwerk Honig - Honig - Imkerforum seit 1999

    Ich persönlich hab mich für das Siegerland Rührgerät und gegen das CFM entschieden. Die Spirale soll gut fürs Mischen aber schlecht fürs Rühren sein.

    Allerdings kann ich dir ebenfalls nur raten, ein Heizung dazu zu nehmen. Wie ich dort in dem Faden auch geschrieben habe, ist mein Honig zu schnell zu fest geworden "Ich dachte, ich hätte noch Zeit!"

    Das zweite, um das du dir Gedanken machen solltest, ist ein Kühlung. Da würde sich natürlich ein doppelwandiges Gerät mit externem Anschluss positiv auswirken.

    Zu den Geräten selber (bis auf den Bienomat) ist in dem anderen Faden recht viel geschrieben worden;-)

    Viel Spaß! Ich bereuhe meinen Schritt zu dem Rührer inkl. Kühlung, Heizung und Kapillarrohrmatte nicht.

    Achso, ja, das Phänomen hatte ich auch;-))

    ich dachte, du meintest, dass, wenn man in den gut gerührten Honig mit einem Löffel reintunkt, sich der Honig darum wickeln läßt;-) Halt wie bei einem Lolli...

    Achtung. Am Schluss wird es fix zum Lolli :)

    Jup, hab ich gemerkt;-))

    Ich hätte heulen können, als ich merkte, dass der Honig, so toll wie er auch ist, so nie aus dem Rührer kommen wird.

    Die Konsistenz hat mich an Karamell erinnert, Lolli passt aber auch;-)

    Mit 4 Tagen hatte ich auch gerechnet (Sonntag in den Rührer, Donnerstag abfüllen), nach 3 Tagen (Mittwoch) war vorbei, allerdings hab ich auch alle 3h für 7 Min. gerührt, Honig hatte gemessen etwa 12°C.

    Der Honig ist jetzt noch gut nachkristallisiert und cremig-feinsteif im Glas.

    Moin,

    kurzes update: Ich hab den Honig aus dem Rührer in die Gläser bekommen.

    Ich denke aber, dass der Honig nicht so geil geworden ist, wie er im Rührer war, aber ich hoffe, dass er noch etwas nachkristallisiert. Cremig ist er auf alle Fälle.

    Ein-Zwei Gläser konnte ich aus dem Rührer bekommen, bevor ich alles erwärmt habe. Dieser Honig ist schon richtig, richtig gut geworden und jeder, der ihn getestet hat war begeistert. Ob ich jetzt die max. 28°C so hinbekommen habe, weiß ich nicht. Ich hab den Behälter halt über Nacht langsam und dosiert erwärmt bis der Honig fließfähig geworden ist und ich ihn aus dem Rührer bekommen habe.

    Mein Fazit für nächstes Jahr Frühtracht: 2 Tage Rühren mit angeschlossener Kühlung reicht, dann noch 3-4 Stunden leicht erwärmen, damit der Honig fließfähig bleibt, dann ab ins Glas, damit er final auskristallisieren kann.

    Schaun mer am, was der Sommerhonig noch für Überraschungen bereit hält;-) Den werde ich ja wahrscheinlich etwas länger rühren dürfen, auch wenn ich ihn impfe....

    So, jetzt ist es passiert: Richtig toller Honig, feinsteif, aber schon so fest, dass der Rührer streikt ;(

    Ich werde ihn jetzt versuchen vorsichtig zu erwärmen, dass ich ihn aus dem Rührer bekomme......

    Mal schauen, ob ich die 22-28grad hinbekomme.....

    Ok, dann muss ich mich an die richtige Temperatur rantasten. Die Temperatur im Vorlauf bzw. Speicherbehälter ist ja nicht die, die ich hinterher im Honig habe.

    Ich hatte zu dem Thema mit verschiedenen Leuten gesprochen, unter anderem mit Herrn Theis, der die Kapillarrohrmatten vertreibt.

    Kato hat z.B eine 1500W Heizmatte unter dem Rührer, die ebenfalls auf 55°C eingestellt ist, allerdings erwärmt er den Rührer auch nur für 3-4h und rührt regelmäßig durch.

    Ich hab ja eine Kapillarohrmatte, da weiß ich natürlich nicht, wie viel im Rührer bzw. im Honig ankommt, wenn der Heizstab 55°C max. schafft, was zumindest getestet im Kreislauf auch zustande kommt.