Beiträge von Hamburger-Jung

    ja, das würde ich auch machen, wenn ich mir sicher wäre, dass es nicht für die Katz ist. Wenn ein unbekanntes Problem im Raum steht, möchte ich in dem Fall keine ganze Brutwabe 'opfern'.

    Es geht ja hier nicht um starkes weiselloses, sondern um ein inzwischen geschwächtes Volk.

    Moin,

    also für die Katz ist so eine Aktion eh nie.

    Wenn du eine Wabe mit jüngter Brut reinhängst, hilfst du dem Volk an Mannschaftsstärke wieder zuzulegen, egal, was passiert.

    Moin Flip,

    bei Großraumwaben (ich imkere mit DN1,5) sollte man schauen, wie viel die Königin legen kann(jüngere sind da oft auch noch Leistungsfähiger als ältere) und mit welcher Trachtsituation du an deinem Standort wann und wie lange zu rechnen hast und darauf seine Betriebsweise hin anpassen.

    Ich gehe meist mit 6 Waben plus Drohnenrahmen durch die Saison.

    Gerdes schreibt, dass er spätestens im Mai Waben steckt, um den Brutraum auf die Bedingungen der Königin anzupassen.

    Ich würde jetzt keine Wabe mehr stecken, in der Hoffnung, dass die Königin mehr legen könnte.

    Somermsonnenwende ist durch, der Höhepunkt der Bienenentsicklung ist damit überschritten.

    Wie Wolfgang geschrieben hat, muss du über kurz oder lang eh auf mindestens 8-9 Waben aufstocken, damit die Bienen genügend Futter im Winter haben.

    Damit kannst du jetzt natürlich anfangen, aber da wird über kurz oder lang eher Futter rein gehen als dass die Kö das nachhaltig bestiften wird.

    Ansonsten kann ich dir nur empfehlen, dass ggf. bei einem Volk einmal zu testen, dann weißt du für das nächste Jahr Bescheid.

    Moin,

    ich würd das Volk jetzt machen lassen.

    Wenn du den Ableger wieder auflöst, bzw. die BW mit der NZ zurück hängst, hast du eigentlich schon für zu viel Unruhe gesorgt, dass das schief gehen kann. ggf. sind die Kö's schon geschlüpft, dann ist alles, was du machen kannst, Geigelei...

    Ich würd den Ableger jetzt in Ruhe lassen, dass dort eine Kö in Ruhe nachgeschafft werden kann. In 2 Wochen kannst du da vorsichtig einmal reinschauen, ob die Nachschaffung gekappt hat.

    In das ursprüngliche Volk eine BW mit jüngster Brut reinhängen (Weiselprobe) und nach 9 Tagen schauen, ob die sich eine nachziehen wollen.

    Wenn du dann 2 Völker mit jeweils einer Königin hinterher hast, aber nicht mehr Völker haben willst, kann kannst du im Herbst prima vereinigen und behälst die Kö, die dir mehr zusagt.

    Alternativ hast du ggf. ein Volk mehr, welches du über den Winter bringen kannst und entweder verkaufst oder bei Verlusten ausgleichen kannst.

    Im Frühjahr kannst du auch gut sehen, welche Kö dir besser gefällt;-)

    Moin,

    was Pinte schreibt ist auch meine Vermutung:

    Angeblasene Zellen bzw. Weiselzellen 2 Tagen nach Entnahme der alten Kö weggemacht reicht nicht, um eine unbegattete Kö gefahrlos einzuweiseln.

    Mit einer begatteten Kö hätte das eher geklappt.

    Wenn du aktuell keine begattete Kö zur Hand hast, aber die Vermutung, dass die sich eine Kö noch ziehen können, würde ich jetzt auch nichts machen. Es läuft dir nichts weg, ist halt wie ein Mini-Ableger zu betrachten!

    Die unbegattete, die du zur Hand hast, in einem Ableger begatten lassen und dann später vereinigen, wenn hier wirklich nichts mehr geht -> abfegen und den Ableger an die Stelle des jetztigen Volks setzen

    Oder, wenn du genug Völker hast, dann abfegen, wie vorher schon von mehreren anderen erwähnt.

    Moin,

    warum 2x12 Tage Bannwabe?

    Laut dem Flyer von Dr. Büchler soll die Königin 3x 9 Tage auf insgesamt 3 (Fang-)Waben gesperrt werden.

    Oder machst du 2x 12 wegen der Duplex-Tasche, also immer ein Rähmchen mit MW und eine Leerwabe dazu?

    Den Rest kannst du so machen, musst halt nur schauen, dass es keine offene Brut mehr gibt.

    Der offizielle Weg ist zwar, dass man die letzte Wabe auch als Fangwabe noch mit drin läßt (da wäre ggf. ja noch jüpngste Breut mit dabei), aber wenn du die entfernst, sehe ich da keine Probleme den Kö Tausch so gleich mit vorzunehmen (ausser den üblichen, Murphys Law, etc.)

    Moin,

    wenn ich das richtig verstanden habe, ist es halt auch wichtig, dass die Königin möglichst "permanent" weiter legen kann, damit sie attraktiv für die Bienen bleibt.

    Daher ist der tiefere, bei denen auch verdeckelt wird, nicht so glücklich, weil wenn einmal ein Satz verdeckelt ist, ist die Königin "arbeitslos" und kann uninteressant für die Bienen werden.

    Wenn also verdeckelt werden soll, um die Wabe dann auch gleich als Fangwabe zu nutzen, würde ich einen größeren Käfig oder gleich eine Bannwabe empfehlen.

    Moin,

    naja, als ersten Beitrag hier gleich mal eine Frage rausgehauen, die schon mehrfach diskutiert wurde.

    Ulrich hätte auch schreiben können: Nutz die SuFu!

    Und die Frage ist berechtigt: Was ist der Unterschied zwischen dem Scalvini und dem Scalvini II? Die Tiefe?

    Der in dem von dir zitierten Beitrag genannten Scalvini ist die flache Baufrom.

    Ich würde ja nicht einen Scalvini benutzen, die Fläche ist mir hier zu klein, da gibt es größere Käfige, wenn man schon käfigen will, oder halt gleich eine ganze (halbe) Bannwabe...

    Wenn du den Honig dann möglichst kühl stellst (Keller, Kühlschrank), dann sollte der langsam nachkristallisieren, dass du einen weichen Honig erhälst.

    Hatte ich auch gehofft, hat nicht funktioniert. Bin gespannt ob er sich noch verändert aber bisher ist der Honig im Glas so, dass man ihn mit etwas Druck abkratzen kann. Das Verstreichen ist dann gut machbar und kristalle sind nicht spürbar.

    Der letzte zusammengekratzte schon weiter kristallisierte Rest aus dem Abfüller ist da deutlich besser.

    Habe bei ca. 14 Grad im Keller abgefüllt - mein bestes Ergebnis hatte ich als ich den Honig vor dem Abfüllen noch mal erwärmt hatte so auf 23-25 Grad. Der war für mich perfekt, vielleicht lags an der Wärme.

    Moin,

    ja, ein Erwärmen hat den Vorteil, dass der Honig angenehmer beim Abfüllen ist und nochmal nachkristallisieren kann.

    Ich wollte das nur nicht auch noch vorschlagen, um nicht wieder großkotzig zu sein;-)

    Ob er damit besser wird, weiß ich nicht. Konnte den Honig vorher nicht warm machen, das geht erst jetzt mit dem neuen setup. Daher hab ich den Honig immer abgefüllt, wenn er gerade noch so abzufüllen war und dann Keller-kühl gestellt.

    Wie auch schon mal geschrieben, werden wohl die meisten Honige durch die entsprechenden Rühr-Spiralen und Bohrfutter, etc. überrührt, weil die Drehzahl zu hoch ist. Langsame Drehzahl ist das Zauberwort!


    Satia: Wie ist die Konsistenz und die Farbe jetzt? Schon Perlmuttglanz oder noch durchsichtig?

    Moin,

    ich befürchte, wenn du weiter wartest, wird der Honig so fest, dass du den nicht mehr in die Gläser bekommst. Oder du überrührst ihn.

    Ich würde heute abfüllen.

    Wenn du den Honig dann möglichst kühl stellst (Keller, Kühlschrank), dann sollte der langsam nachkristallisieren, dass du einen weichen Honig erhälst.

    Moin,

    das war in keiner Weise Großkotzig gemeint, sorry, wenn das so rüber gekommen ist (kopfschüttelnd-schmunzelnd).

    Aber klar, ich freu mich derzeit gerade wie Bolle, dass das setup funktioniert hat. (Wer freut sich mit mir?;-))

    Ich hab all die Jahre vorher auch mit Hand gerührt und weiß, was das für Arbeit ist und mich erst jetzt dazu bewegt, den Schritt zu gehen. Daran soll nichts despektierlich sein. Mit dem Hinweis auf das gekühlte Rührwerk wollte ich auch nur das setup und den Schritt erklären, warum es innerhalb dieses kurzen Zeitraum (12h) zu so einem Umschwung in Farbe und Konsistenz kam. Das kenn ich nicht, wenn ich von Hand gerührt habe (allerdings könnte ich mir vorstellen, dass ich einen Teil des Honig ggf. auch schon per Hand überrührt habe).

    Den Hinweis, den ich geben wollte, hat Rainer/beemax ja auch schon kommentiert.

    Solange da etwas Raps drin ist, braucht man die Frühtracht nicht impfen!

    Ich sehe am Impfen keinen Mehrwert, ausser man ist sich zu 100% sicher, 0% Rapsanteil in der Frühtracht zu haben. Selbst dieses Jahr, wo ich mir sicher war, dass der Rapsanteil unter 10% liegt (ich hatte noch nie einen so klaren Honig nach dem schleudern) hätte ich meinen Honig nicht geimpft (auch nicht, wenn ich händisch gerührt hätte!).

    Hab ich früher doch auch so gemacht:

    Frühtracht ungeimpft gerührt ergab nach mehreren Tagen cremigen Honig (mehr Glukose als Fruktose!), weil durch den Raps die Kristallgröße nahezu vorgegeben ist. Dauert halt länger.

    Bei Sommertracht sieht das anders aus. Die hab ich grundsätzlich mit der schön cremigen Frühtracht geimpft. Das ist aber auch was ganz anderes und würde ich mit meinem jetzigen setup auch genauso machen (mehr Fruktose als Glukose).

    Moin,

    warum impfen, wenn man Raps im Flugkreis hat? Versteh ich nicht so richtig....

    Ich hatte dieses Jahr ja nun wirklich wenig Raps im Flugkreis und mein Honig war nach dem ersten Tag im Klärfaß immer noch sehr klar, aber nach 4 Tagen im Rührer (gekühlt auf 14°C, 8x am Tag 5Min rühren) hab ich den auf Anraten von IFT-Kollegen, obwohl er noch recht flüssig war, abgefüllt, weil er diesen schönen Perlmuttfarbenen Glanz bekommen hatte.

    Heute morgen das Reste-Glas in die Hand genommen und siehe da: Da fließt nix mehr! Und weiß ist er geworden....

    Heute hätte ich den nicht mehr ohne weiteres abfüllen können!

    Moin,

    Stephan, ich kann dir das absolut nachempfinden:
    Ist die Kiste einmal auf, entscheidet man spontan, manchmal halt auch ohne einmal drüber nachzudenken.

    Den "Fehler", Weiselzellen brechen und sich hinterher fragen, ob da überhaupt noch eine Kö drin ist (oder jüngste Brut), macht wahrscheinlich jeder. Ist mir auch schon passiert.

    Manchmal ist es besser, die Kiste wieder zuzumachen und später, wenn man darüber einmal nachgedacht hat, zu agieren.

    Oder mit einem Kollegen zusammen die Völker durchschauen und sich gegenseitig fragen können. Mir hilft es ungemein, dass meine bessere Hälfte die meisten Durchsichten mitmacht und wir uns dadurch austauschen können, bevor wir/ich in blinden Aktionismus verfallen;-)

    Wird schon!