Beiträge von Hamburger-Jung

    Moin,

    ich hätte jetzt auch ganz spontan auf Robinie oder Bienenbaum gesetzt.

    Vom Bienenbaum bin ich bisher enttäuscht, vielleicht bin ich zu ungeduldig, aber nach 5 Jahren darf der jetzt auch mal blühen.

    In den Tulpenbaum hab ich mich gleich verliebt, aber wenn ich lese, dass der erst nach 15 Jahren blüht......ne, so viel Geduld bringe ich nicht auf;-)))

    Bleibt für mich nur die Robinie.

    Erst alte Bäume setzen Schößlinge an.

    Moin,

    ich glaube die Entdeckelungsgeschirre von den Verschiedenen Herstellern geben sich nicht so viel.

    Ist auch nicht viel dran:

    Eine Plastebox für den auslaufenden Honig, ein Edelstahlkorb für das Wachs, ein Bügel zum Auflegen der Waben.

    Was ganz nett ist, ist ein Ablageblech zum Zwischenparken der entdeckelten Waben, bevor sie in die Schleuder wandern.

    Ich hab mir extra ein zweites Entdeckelungsgeschirr günstig aus dem Imkermarkt zugelegt, damit man auch zu zweit entdeckeln kann, gerade wenn wir helfende Kinder dabei haben.

    Ich glaube, wir haben das bisher einmal benutzt.

    Bei uns sind Schleuder und Siebe der Flaschenhals.

    Moin,

    also beim ersten Mal lesen war ich ein wenig angefressen, was in dem vorherigen Beitrag geäußert wurde.

    Ich bin auch immer noch der Meinung, dass verdampfte Oxalsäure weniger Schädlich ist als AS oder MS, da die nur bedingt in den Organismus Biene eingebracht wird.

    In erster Linie wird mit den Ox-Partikeln die Haftlappen der Milbe verklebt, wodurch die sich nicht mehr auf den Bienen halten können. Solche Milben fallen von den Bienen bzw. den Waben und werden aus dem System gebracht (Varroa-Schublade)

    Das aber nur am Rande.

    Ich hab in meinem Beitrag auch nur aufgezeigt, dass eine Behandlung in der Regel nicht ausreicht, um die Milbenzahl unter eine bestimmte Schadschwelle zu drücken. Um nahezu alle Milben zu erwischen, auch die, die zu einem Zeitpunkt X noch in der Brut sind, muss man mehrfach bedampfen. Bisher konnte ich bei diesem Verfahren keine Schädigung im Organismus Bien erkennen, im Gegensatz zur AS, bei der ich Haufenweise verendete Bienen vor dem Stock finde.

    ABER: Es ist durchaus korrekt, dass man mit der richtigen Strategie auch mit weniger oder sogar nur mit einer Sommer-Behandlung auskommt -> z.B. TBE oder Scalvinikäfig, sprich irgendetwas, um die Völker im Sommer aus der Brut zu bekommen.

    Daher hält sich mein Ärger nach dem zweiten Mal lesen in Grenzen, nur würde ich mir wünschen, dass dann auch bitte diese Strategien dargelegt werden und nicht nur gesagt wird, dass das, was andere machen, doof ist.

    TBE ist eine durchaus gangbare Lösung, wenngleich es eine Materialschlacht ist, mit dem Scalvinikäfig hab ich persönliche keine Erfahrung, habe nur gehört, dass es nicht so ganz einfach sein soll.

    Moin,

    ich kann bei dem Fogger nicht mitreden, da ich den Oxamaten benutze, aber Oxalsäure verdampfen bedeutet, dass man nur die Milben erwischt, die auf den Bienen aufsitzen, egal mit welchem Verdampfer.

    Ich dachte, das wäre klar!

    Daher muss man bei einem Verdampfer eine Blockbehandlung machen, sprich immer die Milben, die sich nicht in der Brut befinden, müssen erfasst und per Ox-Dampf aus dem Stock befördert werden.

    AS hat den riesen Vorteil, dass AS auch in die Brut wirkt, daher reichen 1-2 Mal im Sommer plus Ox-Träufeln in der Regel aus.

    Aber AS ist extrem Witterungsabhängig. Ist die Temperatur zu hoch, gehen auch viele Bienen kaputt. Ist die Temperatur zu niedrig oder die Luftfeuchte zu hoch, hat AS eine deutlich verringerte Wirkung.

    Dies konnte ich bei Ox-Dampf noch nicht beobachten.

    Aber, es muss zwingend eine Blockbehandlung durchgeführt werden, sonst erwischt man nur die Milben, die an dem Tag gerade auf Bienen aufsitzen.

    Ich glaube wir haben uns an anderer Stelle mal auf 6x in 15 Tagen geeinigt, um nahezu 100% der Milben zu erwischen. 5x in 12 Tagen müßte auch noch reichen.

    Dies muss halt auch mit dem Fogger durchgeführt werden.

    Im Gegensatz zum Oxamaten hatte ich gedacht, dass man mit dem Fogger schneller bei den Völkern durch ist plus Vor- und Nachbereitung.

    Beim Oxamaten brauche ich pro Volk ca. 5 Minuten plus Vor- und Nachbereitung.

    Moin,

    kurzes update zu meinem Thema in #40:

    Freitag das Volk umgebaut, Kö samt Brutraum um 5m verstellt inkl. Flugrichtung.

    Zwei nahezu voll verdeckelte Brutwaben mit gaaanz wenig offener Brut gesucht und in die oberste Zarge des HR gegeben. Dabei gleich eine Wabe freigelassen, damit möglichste viele Pflegebienen hier parken. Zusätzlich ein paar Pflegebienen von den Brut-Waben in die Kiste abgestoßen (Kö hatte ich im Blick;-)).

    Samstag Zuchtstoff besorgt und in den freien Platz des jetzt weisellosen Pflegevolkes gegeben.

    Montag alles zurück gebaut: BR wieder unter die HR, dazwischen ASG. Kurz den Zuchtrahmen angehoben: Mehrere angepflegte Kö-Zellen. Brutwaben neben dem Zuchtrahmen belassen.

    Freitag weiß ich mehr.

    Die ursprünglichen Pflegevölker hatte ich letztes Wochenende ja schon mit einer BW mit viel offener Brut versorgt -> Weiselprobe.

    Ergebnis: Keine Weiselzelle angesetzt, dafür Brut gefunden und bei einem von den zwei Völkern auch die Kö.

    Muss ich doch was übersehen haben (Weiselzelle), als ich die Pflegevölker vorbereitet habe.....

    Beim nächsten Mal dann doch eher so wie Rainer beschrieben hat oder gleich als Zucht im Weiselrichtigen Volk.....

    Hm, nö, geht Bernd, mein Honig ist recht cremig geworden, allerdings recht fruchtig/blumig im Geschmack, ich gehe da von Obst aus, aber auch mit der Konsistenz von Nutella und nicht so flüssig wie befürchtet. Aber auch nicht so steif wie sonst die Jahre mit mehr Rapsanteil.

    *Klugscheissermodus an*
    Bei 9*12/3 komme ich auf 36kg pro Volk

    *Klugscheissermodus aus*


    Und ja, ist jetzt nicht soooo schlecht.

    Ich bin bei meinen 6 Völkern aus dem Frühjahr eher auf die 23kg gekommen, wobei 60-80% aus dem Obst gekommen sein muss (bis Ostern etwa). Raps war danach mäßig und ist nur Beimischung, damit der Honig schön cremig werden konnte;-)))


    Leider kam von der Robinie auch nicht viel rein, die ist jetzt bei uns auch final durch. Ich denke pro Volk vielleicht 5kg aus der Robinie (ich will nicht meckern, immerhin nicht zufüttern...)


    Jetzt kleckert es sich bis zu der Brombeerblüte, die demnächst aufgeht etwas hin, dann kommt (hoffentlich) noch mal die Linde und etwas Tau-Tracht (Hauptsache keine Melizitose)

    Hm, abends vorher umstellen würde mich organisatorisch ein wenig entzerren.

    Ich wollte eigentlich den schon gut angetragenen Honigraum plus eine neue, leere Honigraumzarge dafür nutzen.

    Bekomme ich nicht Probleme bezügl. Räuberei, wenn ich so ein Volk füttere?

    Also doch Brut dazu zum festnageln...

    Muss es offene sein oder reicht verdeckelte Brut?

    Moin,

    ich hab vorhin noch mal mit meinem Kollegen gesprochen, von dem ich den Zuchstoff bekomme:

    Umlarvtermin Samstag Vormittag.

    Daher würde ich eigentlich das Volk ganz gerne am Freitag abend vorbereiten:

    Brutraum mit Kö auf neuen Boden wegstellen

    Honigräume auf den alten Boden am alten Platz stellen, zwei Brutwaben mit Auslaufender Brut bzw. voll verdeckelt mittig rein setzen, Platz lassen für den Zuchtrahmen.

    Am nächsten Tag die Zuchtlatte mit den frisch umgeweiselten Maden zwischen die BW stecken.

    Vorher noch mal auf angeblasene Zellen achten (falls neben der verdeckelten Brut auch Stifte auf den Waben waren).

    Irgendwas vergessen?


    Noch mal zu meinem Punkt aus #40:

    Was meint ihr, woran es gelegen hat, dass beide Völker die Zuchtrahmen nicht angenommen haben?

    Ich hab schon auf Transportschaden getippt, allerdings ist es nicht das erste Mal, dass ich mir Zuchtstoff besorgt habe. Und dann jeweils alle???

    Hi Leute,

    mal eine Frage zu dem Thema:

    Ich hab dieses Jahr mit der Zucht etwas Mühe gehabt, vielleicht auch, weil von falschen/schlechten Vorraussetzungen ausgegangen bin:

    Mein Orangenes Volk mit Kö aus 2016, welches ich zum SBA machen wollte, hat die Kö vor meinem Start-Termin selber beseitigt und WZ angesetzt. Das hab ich genutzt: WZ gebrochen (da wußte ich noch nicht, dass keine Kö mehr drin war) und innerhalb von 2 Tagen die neu angesetzten WZ nochmals gebrochen und eine Zuchtlatte eingehängt. Da das Volk nicht ganz so stark war, sind von 20 Maden 12 angeblasen worden und 9 Kö's gekäfigt im Volk geschlüpft (siehe anderer Beitrag;-))

    Soweit so gut.....

    Mein gestreiftes Volk hatte Schwarmzellen angesetzt und daher wollte ich das auch gleich zur Zucht nutzen. Also noch mal mit Brut verstärkt (SBA soll ja schön fett sein). WZ gebrochen.

    Ende vom Lied: Volk hat wieder WZ angesetzt und ist mit einem anderen Volk (rot) geschwärmt.

    Ich hatte es ja auch schön fett gemacht (völlig irrsinnige Idee ein schwarmtriebiges Volk noch so zu puschen).

    Wie beim orangenen Volk dachte ich, ich könnte die beiden abgeschwärmten Völker genauso zur Zucht nutzen. Also auch hier die WZ gebrochen und beide Völker wie einen SBA betrachtet. Nach 9 Tagen noch mal kontrolliert und die letzten WZ rausgenommen und Zuchtlatte reingehängt.

    Sonntag Kontrolle und bei beiden Völkern alle Zellen ausgeräumt.

    Ist hier die Idee, ein bereits geschwärmtes Volk für die Zucht zu nutzen, auch wenn es immer noch stark ist, blödsinnig?

    Wahrscheinlich wäre die Methode von Rainer, die Kö vom gestreiften Volk zu einem Kö-Ableger zu machen, besser gewesen.


    Noch mal eine Verständnisfrage zur Zucht im Weiselrichtigen Volk:

    HR auf alten Boden, Kö mit BW wegstellen.

    Nach wieviel Stunden kann ich eine Zuchlatte zuhängen? Ich dachte nach 1-2h (ich dachte vorbereiten, Zuchtstoff holen, Zuchtlatte einhängen, fertig)

    Nach 24-48h das Volk wieder zurück bauen, 2 BW in den HR neben die Zuchtlatte hängen.

    Korrekt so?

    Hab Himmelfahrt bei einer Radtour die nähere Umgebung erkundet:
    Die Robinie blüht, auch bei uns im Osten von HH.

    Allerdings scheinen die alten Pflanzen eher verhaltener zu blühen, die Büsche oder geschützt stehende kleine Bäume blühen ganz ordentlich.

    Mittlerweile ist auch wieder ein Plus auf der Stockwaage zu verzeichnen, ein Teil davon bestimmt durch die Robinie.....

    Es kommt halt immer darauf an, wie viel zeit du wirklich und effektiv in deine Völker stecken willst.

    Die letzten Jahre hatte ich immer 5-6 Völker, letztes Jahr 7, dann kam noch eine TBE samt Kö plus ein Ableger dazu. Eingewintert 9, ausgewintert 9.

    Wenn man dann den Anspruch hat, sich um alle Völker gleich gut zu kümmern, werden aus 60Minuten schnell 90 Minuten. Die Völker waren auch noch stark, nicht ganz so sanftmütig wie sonst (blöde F2-Kö), wollten schwärmen und sind auch noch geschwärmt.

    3 Völker verkauft, jetzt wenigstens wieder etwas Ruhe, Königinnen ziehen, Honig ernten, etc.

    1h Stunde pro Woche investiere ich gerne in mein Hobby (plus das ganze drum herum wie Rähmchen, Wachs, etc.). 1,5-2h, wie Anfang des Jahres, habe ich persönlich als Stress empfunden

    Ich denke, wer schnell an seinen Völkern arbeitet, arbeiten kann und auch arbeiten will, kommt bei einer Durchsicht vielleicht mit 5 Minuten pro Woche aus. Während der Schwarmzeit versteht sich. Ich liege eher bei 10Minuten, weil ich mir trotz der Erfahrung von mehreren Jahren immer noch die Zeit nehme, alles zu verstehen, was die Damen da treiben (damit du mal eine Größenordnung hast, mit welchem zeitlichen Aufwand du rechnen musst).

    Ich denke, dass ich da noch etwas effektiver werden kann, um in Richtung 5Minuten zu gehen: Rähmchen ziehen zum prüfen, ob Kö oder Stifte da sein, Schwarmverhinderung (aber dann sind wir doch wieder ganz schnell dabei, alle Waben zu ziehen, nur um sicher zu gehen;-))

    Bei 9 Völkern liegst du pro Woche etwa bei 1-2h. Plus Anfahrt, Abfahrt und die ganzen anderen Arbeiten wie Wachs, Rähmchen drahten, MW einlöten.