Beiträge von Hamburger-Jung

    Moin,

    klar kenn ich die pdf von Hysken;-) (Alt ja, Hase nein)

    Ich dachte, es können andere Kollegen mal was zu ihren eigenen Erfahrungen zur Windeldiagnose zum Thema Brut oder Brutfreitheit beitragen. Ich hab meine gestern gerade erst sauber gemacht.

    Wahrscheinlich noch interessanter ist der Teil von Hysken zur Einwinterung bei den Montagsimkern, weil Bilder ohne Erklärung weniger Aussagekraft hat.

    Aber bin immer gewillt zu lernen, vieles habe ich mir ja selber beigebracht, also ohne Pate, der mir erklärt hat, worauf ich achten soll;-))

    Moin Gissfred,

    ich habe es mir angewöhnt, die Windel bis Weihnachten/Sylvester drin zu lassen, um so ein Gefühl für den Milben(be)fall bei den Völkern bis in den Winter zu bekommen und zu tracken. Danach kann/soll man eh nicht mehr behandeln.

    Ab Sylvester sollen die Bienen auch den "Frost" auch zu spüren bekommen und final zur Ruhe kommen (wobei wir hier im Norden mit Winter eher Temperaturen um den Gefrierpunkt mit wenig Schnee meinen), dann nehme ich die Windel bis Ende Februar raus. Die kommt dann erst Ende Februar/Anfang März wieder rein, um die Bienen beim Start ins neue Bienen-Jahr zu unterstützen.

    Vielleicht gibt es noch Kollegen, die ein paar Bilder haben, wie eine Windel aussieht, wo die Bienen aus der Brut sind bzw. wo sie nocht brüten.

    Ich mache das immer daran fest, wenn auf der Windel nur kleine Brösel zu finden sind, sind das Brösel von Futterwaben, woe sie Futter aufmachen.

    Liegen kleine Wachsschüppchen mit auf der Windel, bauen die Bienen noch was, zu dieser Jahreszeit kommt das vor allem vor, wenn sie brüten.

    Hab ich noch was vergessen, was man auf der Windel vorfinden kann als Zeichen, dass die Bienen brüten bzw. nicht mehr brüten?

    Moin,

    mein November-Check:

    Milbenfall zwischen 0-3 Milben pro Tag (Schublade über 6 Tage drin), also ähnlich wie bei Rainer.

    Dabei gibt es weniger Unterschied zwischen den unterschiedlichen Behandlungen, dafür scheinen die Königinnen aus diesem Jahr mehr Milben zu produzieren (1,5-3 Milben pro Tag) als die aus dem letzten Jahr (0-1,5 Milben pro Tag).

    Bin aber sehr positiv angetan, wie stark die Völker noch sind (besetzen 6-10 Wabengassen DN1,5).

    Jetzt noch eine gute Restentmilbung, den Rest sehen wir nächstes Jahr beim Auswintern

    Jup, sind MDI.

    Bin mit Bernd dran, bin auf nächstes Jahr gespannt!

    Hatte Ende Oktober reingeschaut, als es nochmal warm war, und die waren sol voll mit Bienen, dass ich die nicht unnötig stören wollte.

    Haben alle fleissig Pollen eingetragen, Futter gut vorhanden, den Rest seh ich im Frühjahr

    Puh,

    schwer zu beurteilen.

    Die sitzen auf 3 Zargen MiniPlus, von denen jeweils mindestens die unterste mit Brut voll ist.

    Ich fand, die sahen im Herbst super aus!

    Hab sie leider nicht infizieren können, dementsprechend nicht ausgezählt.

    Bin gespannt, wie die aus dem Winter kommen, da wird sich zeigen, wie die sind und ggf. was die können...

    Moin,

    Wasi, das halte ich so unkommentiert für gefährlich.

    Ich habe auch 4 Einheiten aus dem VSH Projekt, die ich nicht behandel.

    Und die sollen auch möglichst so durch die Saison laufen und nächsten Winter ebenfalls nicht behandelt werden. Aber das sind die Ausnahmen.

    Wie beemax schreibt, gibt es zusätzlich Sonderfälle, die derzeit besonders unauffällig sind, die man ggf. unbehandelt weiter laufen lassen könnte, aber da ist Erfahrung und ein lückenloses Tracking des Milbenbefalls notwendig.

    Aber so plakativ ein "lass es doch einfach mal" kann für deinen oder anderen zu einem bösen Erwachen führen, sprich Völker, die an der Milbe eingegangen sind.

    Und hinterher heißt es, es wurde doch gesagt, man kann es auch mal lassen.

    Moin,

    ihr habt natürlich Recht mit den 21 Tagen, wenn die Bienen mit dem ersten Frost tatsächlich aus der Brut gegangen sind.

    Aber was sind schon 2 Tage mit etwas Nachtfrost (wobei es letzte Nacht im Hamburger Umland tatsächlich schon -5°C gegeben haben soll). Gehen die Bienen da tatsächlich schon aus der Brut? Oder sind sie schon komplett Brutfrei?

    Ich hab in der Vergangenheit leider immer wieder festgestellt, dass die Bienen bereits Ende November mehr oder weniger aus der Brut sind. Wenn es solange warm war, werden die Bienen sich eher an der Tageslänge orientieren als an einer kurzen Frostperiode.

    Und wir in HH bekommen ab kommenden Wochenende wieder zweistellige Plusgrade.

    Das könnte für die Bienen auch wieder ein Startschuss sein, wieder in die Brut zu gehen (ich spreche wie gesagt insbesondere für HH und Umland).

    Daher hatte ich mir ursprünglich den 04.12. ausgesucht (gibt ja auch viele, die grundsätzlich um Nikolaus behandeln). Allerdings hab ich eben nochmal bei Akkuweather geschaut und das Wochenende soll es ebenfalls deutliche Plusgrade geben (+8°C?), was ungünstig für eine Träufelbehandlung ist (günstig fürs Sprühen und Ox-Staub). Günstiger wäre es vom Wetter her ab dem 12./13.12., weil es ab da wieder Bodenfrost geben soll.

    Wichtig ist nur, dass eine gute Winterbehandlung durchgeführt wird, meiner Meinung vor Weihnachten.

    Moin,

    hier im Norden gelten noch ganz andere Gesetze :D

    Und wir sind oft so weit weg von Frost und Schnee, dass es den Hamburger jedesmal erschreckt, wenn das Thermometer Richtung 0°C geht und tatsächlich Flocken vom Himmel fallen. Dann bricht in Hamburg regelmäßig der Verkehr zusammen 8o

    Aber (zum Glück?) ist dieser Spuk dann auch ganz schnelll wieder vorbei.

    Wenn ich es richtig sehe sind das tatsächlich die einzigen Nächte mit Frost (gestern und heute), wahrscheinlich bis kurz vor Weihnachten.

    Aber immerhin, wie auch schon erwähnt, kann ich so meine Winterbehandlung einplanen, was ich ebenfalls um den 04.12. durchführen werden.

    So wie es derzeit aussieht, werden wir im Norden auch diesen Winter keine langen Frostperioden bekommen (Februar klammer ich mal aus, da kann noch keiner sagen, wie sich das Wetter entwickelt).

    Moin,

    ich kann dir leider nicht genau sagen, was dein Honig macht, da ich in einer eher trockenen Umgebung rühre, aber deine Befürchtung, dass der Honig Wasser aufnimmt, war auch mein erster Gedanke als ich die hohe Luftfeuchte gelesen habe.

    Du rührst ja auch ein paar Tage und so, wie du den Honig über Zeit und Bewegung trocknen kannst, so wird der Honig in einer eher feuchten Umgebung, Wasser aufnehmen.

    Was kannst du machen? Nicht dort rühren....

    Moin,

    danke für den Hinweis!

    Ich hab das Feld nur im Vorbeifahren gesehen und für mich passte da irgendwas nicht zusammen. Senf war für mich bisher auch immer Gelb. Daher explizit der Hinweis auf die weisse Blüte.

    Moin,

    bei mir in der Nähe ist ein Senffeld (weisse Blüte?), die Bienen haben ordentlich Pollen eingetragen. Daher ist bei meinen Völkern das Gewicht recht gleich geblieben bzw. max. 1-2kg weniger als Ende September. Sogar die Minis sind gut dabei.

    Aber wer kein Feld in der Nähe hat und die Bienen noch gut Brut angelegt haben (bei den Temperaturen bestimmt nicht unüblich), da wird schon noch gut Futter verbraucht worden sein.

    Moin,

    bei 10WV und einer normalen Ernte von ca. 15-20kg pro Volk (jeweils Früh- als auch Sommertracht) kommt man bei einem 100l-Faß (ca. 140kg Honig) schon an seine Grenzen.

    Ich nutze seid letzem Jahr ein 100l-Klärfaß und bin mit meinen 10WV super zufrieden damit.

    Honig aus der Schleuder durch ein Grobsieb direkt ins Klärfaß, am folgenden Tag einmal Abschäumen, durchs Spitzsieb und ab in den Rührer. Funzt prima.

    Ich würde mal sagen, je nachdem was du für Tracht zu erwarten hast, hast du bei einem 300kg Klärfaß und 12-15WV noch etwas Luft nach oben.

    Sollte bei mir das eine Klärfaß zu klein werden, werde ich wahrscheinlich auf ein zweites 100l-Faß aufstocken (aber dann hab ich auch in der Folgekette Probleme, da der Rührer nur 140kg fasst)

    Moin,

    wer eine gute durchgezüchtete und hocheffektive Carnica haben möchte, der ist bei der NPZ gut aufgehoben.

    Hier möchte ich Hans Totzek einmal hervorheben, der gerade vom DIB auch mit dem Zeidler ausgezeichnet wurde.

    Hans Totzek hat verschiedene Linien wie Diskus, Holdorf, Joh. Petersen sowie Fehling I&II parallel am laufen und läßt Jungköniginnen aus den Linien sowohl auf den Nordfriesischen als auch auf den Ostfrisischen Inseln begatten.

    Zusätzlich hat sich Hans Totzek in den letzten Jahren aber auch um frische Linien wie Holtkamp, Tiesler und Schweitzer-Rode gekümmert, die er mit in seine Linien eingepaart hat, bzw. deren Töchter als Drohnenvölker zur Verfügung standen. Mit der Schweitzer-Rode Linie ist auch das erste Mal Wert auf Varroa-Toleranz gelegt worden.

    Hans Totzek kümmert sich neben dem Züchterring rund um die Peschetz Zuchtgemeinschaft auch um die Inselbelegstelle Puan Klent, die sich auf dem südlichen Teil von Sylt befindet.

    Die Königinnen, die aus der Norddeutschen Peschetz Zuchgemeinschaft kommen, sind im Carnica-Bereich extrem gut.