Beiträge von Hamburger-Jung

    Moin,

    ich wollte damit einen BR in DN auch nicht verteufeln, sondern nur auf diesen einen Punkt bezüglich der Schwarmlust hinweisen.

    Ich kann total nachvollziehen, dass man nicht mehrere Wabenmaße haben möchte, allerdings hebe ich einen vollen HR nicht mehr in die 3.Etage, bzw. nur ungern, wenn eine Durchsicht erfolgt.

    Daher fand ich den Umstieg von DN auf DN1,5 mit halben DN Honigzargen sinnvoller. Und bei halben DN HR hab ich eh 2 Wabenmaße, egal ob DN oder DN1,5;-)

    Und bei DN1,5 bin ich halt flexibler.

    Zusätzlich hab ich dieses Jahr einige Kö's gehabt, die Leistungsstark sind und mir 7-8BW DN1,5 mit Brut voll gemacht haben. Ich will jetzt nicht sagen alle BW von Holz zu Holz, befürchte aber, mit Dn wäre es eng geworden.

    Aber ich kann schlecht von Betriebsweisen reden, die ich noch nicht selber probiert habe;-)

    Moin,

    der einzige Haken an der Nutzung von einem DN-Brutraum ist, wenn du eine wirklich gute Königin hast, braucht die mehr als nur eine Zarge im Brutraum, bzw. es braucht eine Menge Erfahrung und Fingerspitzengefühl, um ein Volk in einer DN-BR-Zarge zu führen, ohne dass das Volk schwärmt.

    Wer da nicht aufpasst, z.b. verhonigen des Brutraums, hat keine Möglichkeit mehr, schnell und gut zu erweitern wie z.B. bei DN1,5, wo man kurzfristig mit einer Wabe erweitern kann.

    Moin,

    es ist aber ein Unterschied, ob ich dünn füttere und/oder noch Tracht habe oder ob ich bei den Völkern Futter oben dick reinkippe, bis sie nichts mehr abnehmen.

    Beim ersteren wird immer Platz für neue Brut bleiben. Die nehmen im Oktober nichts mehr ab, weil es denen zu kalt zum Abnehmen wird und sie sich in die Wintertraube zurück ziehen (das werden wir bei der Witterung teilweise auch jetzt schon haben).

    Aber wenn zu schnell zu viel zu dick eingefüttert wird, gibt es keinen Platz mehr für Brut, die jetzt noch benötigt wird. Das Volk nimmt langsam ab, es sterben die alten Bienen, es gibt zu wenig junge Bienen, die alles heizen können und dann ist irgendwann Feierabend.

    Ich würde für mich und für meine Region und mein Beutensystem ein Zielgewicht definieren und versuchen, dieses durch sinnvolles Füttern zu erreichen.

    Wenn dann noch Greening hinzu kommt, hab ich eher etwas zu viel, aber definitiv genug, dass die Bienen über den Winter kommen. Es wird aber eher selten richtig Trachtflug herrschen.

    Dieses Zielgewicht über mehrere Jahre überprüfen, ob es eher zu wenig oder zu viel Futter war (ist immer Greening im Flugbereich oder nur teilweise?) und dann entsprechend anpassen.

    Wenn du die Varroa dann auch nicht im Griff hast und die Bienen auch nicht gegen an brüten können, dann ist das Volk Geschichte.

    20% Ausfallrate finde ich ebenfalls nicht herausragend. 0% wären toll, aber bei allem, was über 5-10% hinausgeht, muss man ergründen, was da schief gelaufen ist (Varroa? Andere Krankheit? Schlecht begattete Königin oder Kö am Ende? Zu viel Futter? Zu wenig Futter? Zu schwach eingewintert? Räuberei, auch durch z.B. Wespen? etc.).

    Bei einem sind wir uns einig: Für den Winter einfüttern sollte bis Ende September durch sein!

    Ach ja: Und die Winterbienen werden nicht im Winter erbrütet!

    Moin,

    wenn Kiel jetzt zu mir um die Ecke wäre und/oder ich nicht demnächst noch im Urlaub gehe, wäre ich vorbei gekommen.

    Aber das bekommst du bestimmt auch alleine hin;-))

    Man wächst mit seinen Aufgaben.

    Und ich kann dir sagen, dass mir am Anfang mein Aggro-Volk auch die Laune an den Bienen fast verdorben hat. Immer dieses "Mist, jetzt muss ich noch an diese ollen Zicken ran", nachdem ich bei 5 Völkern total entspannt war.

    Mittlerweile würde ich auch an solchen Völker anders rangehen, aber wohl wäre mir dennoch nicht, wenn man es anders gewohnt ist. Also alles ganz normal.

    Konzentrier dich auf das, was in der Kiste passiert und nicht auf das, was drumherum abgeht.

    Bei 4 Zargen (2+2) würde ich mich vor allem auf die Brutwaben konzentrieren.

    Futter kannst du ja aufheben und später ggf. zuhängen, wenn das Gewicht eines Volkes zu niedrig erscheint.

    Moin,

    das wichtigste ist, sich nicht kirre machen zu lassen.

    In der Ruhe liegt die Kraft!

    Wenn du immer noch zu viel Bienenmasse hast und die Kö nicht findest, Rat von Rudi befolgen und Volk durch ASG sieben, dann sollte die Kö oben auf dem ASG zu finden sein.

    Nochmal in Kürze:

    Zarge vorbereiten und am besten Brutwaben und/oder Futterwaben reinhängen, damit die Bienen nach unten gezogen werden.

    ggf. Leerzarge oben drauf (am besten Halb oder Flachzarge, damit der Weg zu den Waben in der unteren Zarge nicht zu lang ist), damit man den oberen Turm einfacher wegstellen kann, ohne das ASG zu bewegen (falls die Kö irgendwo an der Seite sitzt, ich gehe mal von Segeberger aus).

    ASG (Absperrgitter) oben drauf, Leerzarge oben drauf, Waben ziehen und in die obere Leerzarge schütteln.

    Wenn du etwa 1/3-2/3 der Bienen von einer Wabe geschüttelt hast, kannst du dir die Wabe auch schon einmal anschauen, ggf. ist sie nicht gleich mit abgeschüttelt worden und du findest die bereits dort.


    Sind deine neuen Kö's gezeichnet? Wenn nicht, zeichne sie, am besten im Frühjahr!

    Das geht auch Freihand mit einem Posca-Stift, wenn die Kö auf der Wabe sitzt. Einfach mit dem Posca Stift einen Punkt auf den Rücken der Kö machen, falls der Punkt noch nicht groß genug ist, wiederholen;-)

    Moin,

    ich würde nach 2-3 Tagen einmal reinschauen und zumindest den Käfig entfernen.

    Nicht dass du vergessen hast das Plastik auszuclipsen;-))

    Wenn du ein Zwei-Kammer Käfig verwendet hast, kannst du auch gleich erkennen, ob die Bienen die Königin angenommen haben. Wenn nicht, müßte die Kö tot im Käfig liegen.

    Und dann erst wieder nach 7-10 Tagen, wenn du wissen willst, ob die angefangen hat zu legen. Vorher lohnt sich nicht.

    Wie gesagt, wahrscheinlich mache ich mir zu viel Kopf, weil ich das erste Mal eben wegen der TBE nach dem Füttern nochmal in die Völker geschaut habe.

    Abgerechnet wird eh nächstes Jahr, meine Völker sehen soweit gut aus und haben reichlich Futter, von daher alles gut.

    Hätte mich auch ein wenig gewundert, dass dick Füttern grundsätzlich Mist ist, weil rase das mit dem dick Füttern auch so propagiert hat (beim ihm aus Zeitgründen).

    Muss nicht für jeden Standort so passen, aber ich wollte es genauso ausprobieren.

    Nächstes Jahr werde ich dünner füttern, einfach um zu schauen, ob es für meinen Standort und meine Bienen besser passt.

    Deine Aussage beruhigt mich aber dennoch.

    Und sorry für's zwischenmogeln;)

    Warum willst du noch mal reinschauen? Wenn die Pollen eintragen und das Futter abnehmen, ist doch alles gut.

    Berggeist : Ja, das deckt sich mit meinen Überlegungen, hatte nach der TBE dick gefüttert. Wahrscheinlich haben die Völker das Futter eingelagert und wenig offenes Futter zum Brüten gehabt. Nächstes Jahr werde ich dünn füttern.

    Moin,

    gleiches Phänomen habe ich dieses Jahr auch beobachtet: Völker (Carnica) aus der Brut bzw. auslaufende Brut und dann "nur" noch Stifte.

    Hatte ich so noch nie gesehen, allerdings hab ich es mir meist verkniffen, nach der Sommerernte die Völker noch großartig durchzuschauen. Einfüttern und fertig;-) war meine Devise.

    Von daher bin ich ganz froh, dass mehrere ebenfalls berichten, dass ihre Völker aus der Brut sind.

    Moin,

    also ich lasse zu dieser Jahreszeit (ab September) meine Bienen auch lieber in Ruhe und schaue nur rein, wenn es wirklich notwendig ist.

    Habe dieses Jahr bei eher unschönen Wetter (nass und kühl, aber überdacht) doch nachgeschaut, weil ich wegen der gemachten TBE mir einen Überblick über die Völker machen wollte und kann nur bestätigen, dass die Mädels etwas nervöser sind als sonst. Ich schiebe es auf das Wetter, Futter sollte genügend drin sein. Oder eventuell sind die Bienen wegen der nervigen Wespen etwas kratzbürstiger.

    Markus : Wenn Pollen eingetragen wird, dann ist das schon mal gut, sprich wahrscheinlich legende Königin vorhanden.

    Wieviel hast du denn gefüttert?

    Und wann hast du gegen Varroa behandelt? Können die Toten von der Behandlung (AS) kommen?

    Wie schaut es mit Wespen aus? Steht eine Verteidigung? Oder fliegen da die Wespen rein und raus?

    Ansonsten kannst du jetzt noch problemlos in die Völker schauen.

    Habe Ende Juli eine TBE gemacht, die Brutwaben kamen in die besagte Brutscheune, von der Bernd gerne Milben zum infizieren haben wollte. Nach 10 Tagen wurden die kompletten BW aus der Brutscheune eingeschmolzen. Von den Bienen kamen 300 Milben, was so schon nicht viel ist.

    Ich hab nach Entnahme der Fangwabe die WV Brutfrei mit Oxalsäure behandelt. Hier fielen auch nicht viele Milben.

    Im Moment hab ich leider echt wenig Brut. Warum auch immer sind die Völker fast komplett aus der Brut gegangen. Entweder der Trockenheit geschuldet oder ich hab zu schnell zu dick gefüttert. Futter vorhanden (mind. 3-4 Waben DN1,5), aber entweder auslaufende Brut oder Stifte.

    Sonst würde ich dir Recht geben, dass die Überraschung beim herunter fahren des Brutnestes erfolgt. Aber das ist (leider) nicht gegeben.