Beiträge von Hamburger-Jung

    Moin,

    ich habe jetzt auch 8kg und 8kg eingefüttert.

    Ich fand jetzt nicht, dass die Bienen überfüttert wirkten.

    Ich denke auch, dass die noch einiges in Brut und Ausbau stecken werden, trotzdem werde ich jetzt eine Futterpause einlegen und in 1-2 Wochen noch mal einen guten Futterschub von 8kg geben.

    Oder wie handhabt ihr das?

    Moin,

    wenn du eine begattete, legende Kö zu dem Brutsammler dazu gibt und noch keine Kö geschlüpft ist, sollte das ganze eigentlich kein Problem darstellen.

    Die Weisellosen Bienen werden begeistert die Kö annehmen, da sie ja spätestens nach der Behandlung und Einschlagen auf MW feststellen, dass sie nun wirklich komplett weisellos sind.

    Anders ist es, wenn du einen Kunstschwarm bildest, da hatten die Bienen bis vor kurzem noch eine legende Kö, sprich die Kellerhaft ist dazu da, dass sich die Bienen und die Kö als Einheit finden.

    Das brauchst du bei einem Weisellosen Brutsammler nicht.

    Ich bekomme aber das Futter in 10l Kanister geliefert. Die möchte ich eigentlich ungern in Gießkannen umfüllen.....

    Ansonsten ist die Idee Top, allerdings sind mir die Öffnungen von der Kanne auch wieder zu groß, da kommt zu viel rein (Wespen, etc.)

    Alternativ könnte man auch gleich Kanister mit Entlüftungsschraube kaufen, die gibt es aber glaube ich erst ab 20l.

    Moin,

    meinst den Brutsammler?

    Ne, den hab ich bisher noch nicht behandelt.

    Ja, können wir gerne so machen.

    Zeit wird dann nur knapp, weil ich den Brutsammler am 19.07. erstellt habe.

    31.07. wären dann 12 Tage.

    Sollte ich dann morgen oder Freitag lieber Weiselzellen brechen?

    Oder machen wir das dann alles zusammen am Freitag?

    Dann braucht die Kö von Ron auch erst am Samstag da rein, das könnten wir dann entzerren....

    Hast du dazu mal einen link?

    Meine 10l-Kanister könnten sowas gebrauchen, finde aber nur Entlüftungshähne für 6€/St. Da sind die Entlüftungshähne wahrscheinlich teurer als die Kanister;-))

    Moin,

    TBE und Ox-Behandlung durch.

    Hatte Einlagen 48h vor Behandlung unter die Völker gelegt und es fielen zwischen 0-2 Milben in 48h.

    Gestern nachgeschaut, was nach der Behandlung noch runter gekommen ist und es war fast nichts. Ein Volk fiel mit 19 Milben aus der Reihe, der Rest lag unter 5 Milben in 24h.

    Ich mein, klar sind viele Milben durch die TBE aus den Völkern gekommen und einen Großteil vom Rest ist in die Fangwabe abgestiegen, aber es sind trotzdem erfreulich wenig Milben in den Völkern.

    Werde mich diese Woche um den Brutsammler kümmern, mal schauen, was da noch runter kommt.

    Moin,

    ok, 10kg hätte ich jetzt nicht gedacht, aber dass das Ausbauen und neue Brut pflegen etc. Ressourcen kostet, war mir schon klar.

    Und es ist ja auch nicht wichtig, was man an Futter reingekippt hat, sondern was für den Winter noch drinnen bleibt (Groschen für's Frasenschwein;-)))

    Von daher habe ich die Gewichte, die ich erreichen will, immer im Auge und füttere je nach Bedarf noch zu.

    Hm, muss ich wohl doch noch mal Futter besorgen;-)))

    Moin,

    ich hab jetzt den zweiten Teil der TBE durch, sprich Entnahme der letzten alten Brutwabe (Fangwabe) und Oxalsäurebehandlung.

    Entgegen meiner Befürchtung, dass mit den Königinnen etwas passieren könnte, habe ich auf keiner der Fangwabe ein Weiselzelle gefunden (bei 1/3 der Völker am Rand der Wabe ein-zwei Spielnäpfchen) und jedes Volk hat neben der Fangwabe ein kleines Brutnest angelegt. Also alles, wie es soll. Eine neue MW kam an die erste Stelle (Schiedfern, neues Brutnest zusammen geschoben). Alle Völker wurden nochmals mit 8l Futter nahezu vollständig aufgefüttert (einen kleinen Nachschlag wird es wohl bei allen noch geben).

    Da ich bei meinen Segebergern nur 8 MW plus Fangwabe plus Schied (=10), eine Wabe weniger gegeben hatte, als in die Beute reinpaßte, hab ich allen Völkern, die hinterm Schied doch schon angefangen hatten, Wildbau anzulegen (kleine Zungen), eine weitere MW direkt ans Schied gegeben.

    Rückblickend bin ich sehr zufrieden mit dem Verfahren. Die Bienen haben alles gut überstanden, sitzen auf frischem Wabenwerk, haben die erste Brut und kein Königinnenausfall zu verzeichnen. So früh im Jahr war ich quasi mit den Völkern noch nie fertig! Und wenn alles paßt, sollte ich auch bis Weihnachten nicht mehr ran müssen.

    Jetzt geht noch an das Auflösen des Brutsammlers. Daraus werde ich nach Entnahme der Brutwaben und Behandlung mit Oxalsäure einen Ableger machen.

    Mein Plan: Nach 10 oder 11 Tagen alle Brutwaben entnehmen und einschmelzen, die Bienen auf frisches Wabenwerk setzen, mit Oxalsäure behandeln, füttern und spätestens nach 24h eine begattete Kö zusetzten.

    Moin,

    ich hol den alten Faden noch mal hoch, weil ich von euch hören wollte, wie sich denn die letztes mit Varromed behandelten Völker entwickelt haben.

    rall0r : Wie schaut es aus? Ist etwas besonders negatives passiert, nachdem das letztes Jahr geühlt aus dem Ruder gelaufen ist?

    Von meinem Züchterkollegen habe ich zumindest von keinen Totalausfällen gehört.

    Moin,

    habe am Wochenende auch abgeschleudert (und gleich TBE gemacht).

    Habe ein ähnliches Ergebnis wie Murdock, 140kg aus 8 Völkern.

    Nachdem das Frühjahr so schlecht war, bin ich über den kräftigen, dunklen Honig sehr glücklich.

    Normalerweise ist bei mir das Verhältnis von Früh- zu Sommerhonig 2:1, dieses Jahr genau anders herum.

    Ist schon komisch: Wir haben noch nicht mal richtig Sommer und bei den Bienen wird alles für den Winter fertig gemacht;-)))

    Nächstes Wochenende noch Varroabehandlung und dann habe ich fertig;-)

    Moin,

    Mitte August halte ich für eine AS-Behandlung zu spät.

    Besser so früh wie möglich, mehr oder weniger direkt nach dem Abschleudern, die AS-Behandlung starten.

    Was die Futtermenge angeht, kommt es nicht drauf an, was rein geht, sondern was drin ist und bleibt.

    Daher anfangen zu füttern (sieht erst einmal ganz gut aus) und dann noch mal Wiegen und den Rest einfüttern.

    Auch hier, nicht zu spät die Fütterung durchziehen, ab September/Oktober nehmen die Bienen das Futter deutlich schlechter ab.

    Ich würde ruhig nicht zu kleine Portionen geben.

    Moin,

    Honig ist schon mal in den Eimern, erste echte TBE ist durch.

    Kurzer Abriss:

    Freitag die Bienenfluchten eingelegt und etwa 10x gestochen worden. Das kenne ich gar nicht und ich hatte echt Sorge, dass die Honigernte ausartet. Sommerernte ist immer etwas speziell, als wenn die Bienen wüßten, dass es der letzte Rest ist, der raus kommt. Habe dieses Jahr das erste Mal eine Leerzarge unter die Bienenflucht gesetzt. Leider hatte ich nicht genug und hab 2x einen Fütterer ohne Gitter genommen.

    Samstag mal auf Anraten von einem Kollegen um 6.30Uhr die HR angefangen abzuernten. Lief auch erstaunlich gut und um 9Uhr waren alle HR im Schleuderraum. Die Bienen, die ich doch mitgenommen hatte, rausgeschmissen. In Ruhe gefrühstückt, geduscht und dann locker, luftig bis 16Uhr abgeschleudert. Herrlicher Sommerhonig, flüssig und recht dunkel. Wahrscheinlich Lindentau.

    Sonntag die TBE durchgeführt.

    Das ging erstaunlich gut. Meine Befürchtung, dass die Bienen angriffslustig sein könnten, hat sich nicht bestätigt, keinen Stich kassiert und bis auf die normale Stimmung, wenn man durchsieht, nichts außergewöhnliches.

    Bin der Anleitung von rase recht gut gefolgt: Eine Wabe mit viel offener Brut gesucht und geparkt. Alles was Drohnen oder Pollen oder viel offene Brut drauf hatte, ging in den Schmelzer, alles mit viel verdeckelter Brut (und etwas offene Brut und/oder Pollen) ging in den Brutsammler. Einzig die Menge an Bienen, die mit sollten, konnte ich schlecht abschätzen. Hab gefühlt eher zu wenig Mannschaft in den Brutsammeler mitgegeben und später noch mal einige Bienen nachgekippt.

    Nach dem Aufteilen die Völker wieder zusammen gebaut, 4x MW 1x Fangwabe, 4xMW. Man konnte gut sehen, wie sich die Bienen an der Fangwabe alle wieder hochgezogen haben.

    Was sich als positiv herausstellte waren die Leerzargen unter der Bienenflucht. Dort sammelten sich viele Bienen, die ich erst einmal mit der Zarge vor die Beute gestellt habe. Dadurch war die Mannschaft in der Beute deutlich reduziert.

    Schön war, dass alle offene Brut und Stifte hatten, sprich kein weiseloses Volk dazwischen.

    Und ich fand es gut, dass diese blöden Pollenbretter und Drohnenrahmen mit Drohnenbrut aus den Völkern raus gewandert sind.

    Was ich nicht so schön fand, war die Vorstellung, dass ich keine Kontrolle über die Königinnen hatte. Hab etwa nur die Hälfte der Königinnen gesehen und nur bei einem Volk war die Kö auf der Wabe mit viel offener Brut, die ich im Volk wollte.

    Blöd ist halt, wenn eine Kö im Brutsammler gelandet ist (trotz Kontrolle der Brutwaben, die in den Sammler gewandert sind). Aber noch blöder wären 2 Königinnen im Brutsammler;-))

    Nach dem Zusammenbau teilweise die Bienen aus der Leerzarge noch in die Kiste gekippt, teilweise, weil vergessen, vor die Beute gekippt. Hatte beides den gleichen Effekt, dass die Bienen zügig in die Beute eingezogen sind.

    Fütterer drauf und 8l Futter gegeben (Sirup). Also echt fett! Ich hoffe, das war so richtig.

    Alles in allem ging es sehr zügig, hab etwa 15Minuten pro Volk gebraucht.

    Hatte noch etwas Sorge, dass Räuberei ausbricht, denn jede Wabe, die offen rum stand, mein Stockmeissel und der Besen, wurden regelrecht belagert. Hab die Waben dann immer zügig weggestellt und den Besen/Stockmeissel gewaschen.

    Nachdem Futter drin war und der Schmelzer mit der ersten Fuhre lief, war der meiste Spuk mit umherschwirrenden Bienen auch schon erledigt. Sehr vorbildlich die Damen!

    Brutsammler auf meinen Zweitstand gebracht, die werden in 10 Tagen entweder aufgelöst oder bekommen noch eine Kö.

    Bin auf nächste Woche gespannt, wenn die Völker ihre Oxalsäurebehandlung bekommen;-)