Beiträge von Janni

    Einziges Problem: Wenn sie zu schnell Gewicht in die MW einlagern noch bevor sie oben richtig fest gemacht haben, kann das Teil oben in der Stockwärme womöglich umklappen und dann hat man Wildbau vom Feinsten.

    Ich habe noch einige alte Brutraum-Rähmchen dieser Bauart im Bestand, weiß ich woher. Mir ist es tatsächlich auch schon passiert, dass die Mittelwände umklappen und damit wertlos werden, obendrein noch gut Sauerei verursachen, wenn man es nicht rechtzeitig entdeckt. Dieser Nachteil ist für mich ziemlich schwerwiegend, deshalb benutze ich sie nicht gern. Auch habe ich das Gefühl, dass die Bienen die MWs allgemein nicht so stabil an diese Oberträger anbauen.


    Janina

    Falls der Brutschrank schon alt ist, solltet ihr über ein Neuanschaffung nachdenken.


    Mein Brutschrank ist innen komplett aus Edelstahl/Aluminium, daran sollte es nicht liegen.


    Was mir aber auffällt, Motten kommen ja eben kaum aus dem Nichts. Es müssten doch schon Raupen und Puppen zu beobachten gewesen sein! Wabenmaterial bringt ihr ja wohl nicht mit ein.


    Da habe ich mich wohl etwas undeutlich ausgedrückt. Im Schrank sind keine Motten aufgeflogen. Ich habe den Schutzkäfig von der Zelle abgezogen und dort an/in der Zelle dann Gespinst und ein kleine Made entdeckt, in beiden Fällen. Es müssen also irgendwie Eier an die Zellen gekommen und dann mit in den Schrank gewandert sein, oder?


    Die Schutzkäfige laufen bei mir vor der Saison einmal durch die Geschirrspülmschine. Da kann nix dran sein.


    Ich habe zu Beginn der Saison alle Schutzkäfige neu gekauft. Das kann es also eigentlich auch nicht sein.
    Vielleicht habe ich einfach Pech gehabt, und es war doch eine Ausnahme...


    Gruß,


    Janina

    Der Boden hatte ein Gitter auf ganzer Fläche, welches ich aber mit einem Wärmebrett zu 2/3 bedeckt hatte. Da es innerhalb der Beute liegt, wird dieses Brett normalerweise von den Bienen sehr sauber gehalten. Wäre trotzdem eine mögliche Quelle.


    Ich hatte aber auch bei den vorhergehenden Serien den Boden zu und hatte wie gesagt noch nie Probleme.


    Der Nicot-Käfig ist wohl grundsätzlich nicht auszuschließen. Ich bewahre alle Schutzkäfige in einer geschlossenen, aber transparenten Box auf. Besser offen und luftig lagern?


    Danke und Gruß,


    Janina

    Hallo alle zusammen!


    Ich hoffe, ich bin mit meiner Frage am richtigen Platz. Sollte ich in der Suchfunktion etwas übersehen haben, bitte ich um freundliche Hinweise.


    Mein Problem: Irgendwie haben es offenbar die Wachsmotten in meinen Brutschrank geschafft und fressen mir dort die Königinnen-Zellen kaputt. Gestern habe ich bei der Kontrolle eine zerfressene Zelle raus geholt und mir noch nichts dabei gedacht: Ausnahme. Aber heute war schon wieder eine befallen, die gestern eindeutig noch in Ordnung war. Die Königin hätte spätestens morgen schlüpfen sollen und bekam schon dunkle Augen. Jetzt bin ich etwas in Panik, dass auch noch andere Zellen den Viechern zum Opfer fallen. Was kann ich tun? Wie habe ich die Motten eingeschleppt und wie bekomme ich sie wieder raus? Der Brutschrank wird ab heute Abend sowieso dann leer stehen bis zur nächsten Saison... Aber mir ist das neu und ich möchte es auf keinen Fall nächstes Jahr wieder haben. Kann ich den leeren Schrank ohne Probleme mit Essigsäure oder Sonstigen einnebeln, ohne dass es später zu weiteren Komplikationen mit den Zellen kommt?


    Danke für Eure Hilfe!


    Janina

    Hallo zusammen,


    ich habe zu dem Thema eine Frage, die Suchfunktion hat nichts her gegeben. Ich möchte gern wissen, ob es normal ist, dass cremiger Honig, speziell Frühjahrsblüte, nach dem Erwärmen nicht mehr so hell, sondern etwas dunkler bzw. gelber wird. Der Honig wird im Eimer auf Fließtemperatur gebracht, um ihn ins Glas zu bekommen, und ist danach nicht mehr so "rapsweiß" wie vorher. Das ist doch kein "Wärmeschaden", wenn er etwas gelber wird, oder?


    Danke und liebe Grüße,


    Janina

    Hallo


    Wenn von außerhalb keine Tracht mehr rein kommt, bauen die Bienen zur zögerlich oder fast gar nicht mehr aus. Kontinuierliche Futtergaben sind da genau das Richtige.


    Bei Dadant böte sich der Adamfütterer an. Durch den speziellen Aufstieg können die Bienen das Futter nur langsam abnehmen und es wird nicht "sturzbachartig" eingelagert. Habe gute Erfahrungen damit gemacht, man kann ohne Probleme 5-6 Liter geben, ohne dass das Brutnest eingeengt wird (genug Platz vorausgesetzt). Wenn man möchte, kann man so auch Futterteig anbieten, funktioniert genau so. Meines Wissens nach bauen sie bei Zuckerwasser 1:1 am besten aus, aber da gibt es verschiedene Meinungen.


    Auch beim Adamfütterer kann man Fehler machen. Die Beuten müssen zB wirklich gerade stehen und der Abstand des Hütchens muss stimmen, sonst können Bienen ertrinken. Auch muss die Menge des Futters stimmig sein zur Bienenmasse, sonst dauert die Abnahme zu lange und es könnte anfangen zu gammeln. Das ist aber nicht anders als bei den Futtertaschen. Wenn nur einmal pro Woche gefüttert werden soll, ist Zuckerwasser deshalb vllt ungeeignet. Mit Futterteig habe ich keine Erfahrung, aber theoretisch müsste es in dem Fall gut gehen, wenn genug Wasser in der Nähe zu finden ist, denn Futterteig wird ja dann auch langsam abgenommen und kann dabei nicht schlecht werden. Könnte die richtige Wahl sein.


    Gruß, Janina

    Bienen hören nicht auf zu sammeln weil du sie fütterst, die knallen dir jede Zelle voll und dann noch jede den Honigmagen... daher ist auch immer darauf zu achten Völker nicht zu überfüttern.


    Das war in dem Fall auch meine Vermutung, ich war nur nicht sicher, denn sie verhalten sich ja nicht immer so, oder? Oder vllt doch, und ich habe es nur vorher noch nie beobachtet? Wenn sonst also alles in Ordnung ist, dann bin ich ja beruhigt...


    Danke für Eure Anworten!

    Selbst durch Abkehren der Bienen kann die Gefahr entstehen, dass sich doch noch Afterweiseln einfinden werden.


    Moment, ein buckelbrütiges Volk hat Afterweiseln, ein drohnenbrütiges Volk hat noch eine Königin drin. Sie legt nur schlecht oder gar nicht, was am Alter oder an schlechter Begattung liegen kann. Bei mir war es ungenügende Begattung, in zwei Fällen, demzufolge habe ich die Königin einfach austauschen können, ohne Afterweiseln suchen zu müssen. Bei einer hat es geklappt, bei der anderen nicht.


    Oder bin ich da jetzt auf dem Holzweg?


    Ich habe auch sehr gute Erfahrungen mit Futterteig aus Puderzucker und Honig gemacht. Mit ein bisschen Übung hat man die richtige Mischung bald im Gefühl. Nur Puderzucker mit Wasser gemischt wird in kurzer Zeit steinhart und dann wird die Königin ewig nicht ausgefressen.


    link-ue : Nach nochmaligem Lesen vermute ich, dass Dein Volk nicht drohnenbrütig, sondern buckelbrütig war. Dann eine Königin einzuweiseln ist sehr schwierig. Ich würde dieses Volk auch eher auflösen, das Risiko ist zu groß.

    Wir lagern unsere Ernte auch im Kühlhaus. Soweit ich weiß, ist das einzige Problem an Kühlschränken/-häusern, dass die Luftfeuchtigkeit dort meist sehr hoch ist und der Honig (wenn er länger dort gelagert wird) ggf. Wasser ziehen könnte. Da wir keine Twist-Off-Deckel verwenden, haben wir zur Sicherheit einen Trockner im Kühlhaus stehen, der dafür sorgt, dass die Raumfeuchte nicht über 60% steigt (was sie sonst sehr schnell tun würde). Der Honig hat dort konstante 15 Grad. Dies wirkt sich nebenbei auch gut auf die Kristallisation aus.

    Ein erfahrener Kollege hat mir einmal erzählt, man kann in vielen Fällen schon beim Öffnen der Beute sehen, in welcher Wabengasse sich die Königin befindet. Ich hatte es zu der Zeit nicht genau verstanden. Es hat wohl etwas damit zu tun, wie die Bienen sich auf den Oberträgern verhalten. Voraussetzung hierfür wäre dann wohl ein ungeteilter Brutraum ohne Folie. Hat Jemand damit Erfahrung?


    Gruß, Janina

    Ich würde generell sagen: nach zwei Tagen kontrollieren, ob die KÖ frei ist. Dann ggf. sanft nachhelfen. Je länger sie unter Verschluss bleibt, desto schwächer wird ihr Pheromon-Duft und desto unattraktiver wird sie für die Bienen. Ist meine Erfahrung.