Beiträge von Gerstunger

    auch ne Möglichkeit - man hat nur so kleene Fürzchen von Völkern, die nicht mehr als 6 kg benötigen :cool:


    Ey...Du solltest doch wissen, dass gerade die kleinsten Völker am meisten zehren...die größeren umso weniger...
    Bei den größeren wird die nötige Heizleistung auf mehrere "Schultern" verteilt. Das Einzelwesen muss also dementsprechend weniger Heizkraft aufbringen...
    Tja und Kraft kommt von Kraftstoff... So ist das...:liebe002:


    Herzliche Grüße
    Mirko

    Siehst du an Haftzellen, die werden direkt sechseckig gebaut!


    Auch diese unterliegen der gleichen Physik, stoßen sie doch einseitig an versechseckte Zellen. Bienen können nur Zellen bauen. Selbst, wenn´s eigentlich nutzlos ist, wie beispielsweise beim Verbauen von Entdeckelungswachs zu hübschen, gleichfalls aber nutzlosen Gebilden, wenn man die Schale lang genug (zu lang) drin lässt und die Immen an den unteren leckeren Honig heranwollen.
    Sie bauen rund und die Physik verbindet diese runden Zellen (einzig dadurch begünstigt, weil Wachs formbar ist). Es entstehen Sechsecke sonst gäb´s Zwischenräume.


    Aber da ich nicht streiten will (und da ich´s wissenschaftlich nicht belegen kann), bauen Bienen eben direkt sechseckig...:liebe002: und nur Wespen und Hummeln und Hornissen bauen rund (Pappe is nunmal nicht von der Physik umformbar :oops:)


    Herzliche Grüße
    Mirko

    eines auf sieben Waben geführtem ERB Volkes, Boden geschlossen, chronologisch vom Flugloch Richtung Schied fotographiert.


    Bin beeindruckt, Markus. Tolle Bilder.


    Du führst diese Beuten in Warmbau?
    Die Beuten sind interessant. Da kann sich der Jörg das Gerstung-Magazin-Experiment sparen.
    Gibt´s solche Beuten zu kaufen? Und die Rähmchen auch? Ist der Honigraum halbhoch? führst du mit ASG, oder ohne?
    Hochwabe soll ja schwer im Kommen sein...:oops:
    Im Übrigen gibts auch falzlose Magazine im Schweizer-Maß, welches dem Gerstungmaß ebenfalls ähnelt.


    Die Querdrahtung kann ich nicht empfehlen, wegen der Länge der Seitenteile und der damit verbundenen (Biege)Kräfte.
    Bei Naturbau + Drahtung vertikal bilden sich allerdings öfter mehrere Bautrupps nebeneinander, als bei horizontaler Drahtung.
    Ich verwende zumeist Mittelwände und drahte in drei Linien längs (vertikal). Ein Draht läuft also mittig. Die Zellen werden regelrecht ausgebaut, sodass kein Draht das Wabenbild beeinflusst. Auffällig ist, dass in Zellen entlang des mittig verlaufenden Drahtes bei jungen Waben oft nicht gebrütet wird. Im Verlauf des Jahres werden solche Zellen allerdings ebenfalls bestiftet.


    Herzliche Grüße
    Mirko

    Na, da hat wohl jemand nicht mehr genügend passende Mittelwände zur Verfügung gehabt. Und das bauen die Bienen trotzdem.


    Ja das tun sie...in gleicher Regelmäßigkeit, wie, wenn die Spitze oben ist.
    Die Bienen bauen eh rund, das Sechseck entsteht durch physikalische Kräfte. Bei Mittelwandgabe richtet sich das Sechseck nach der Vorgabeprägung auf selbiger aus.
    "Housel" kriegst du mit solchen Waben natürlich nicht mehr hin...:lol:...aber wer will das schon...:u_idea_bulb02:


    Im Übrigen wird Naturbau auch häufig derart ausgeführt. Eigene Beobachtung und siehe.


    Herzliche Grüße
    Mirko

    Würde man die oben gezeigte Einraumbeutenwabe in eine Gerstungbeute mit einem vernünftigen warmhaltigen Boden stecken.


    Dadant Hochkant passt da nich rein. 1. stünde sie am Boden auf, 2. ragte sie dennoch in den Deckelbereich, 3. müsste sie wegen Überbreite leicht verdreht einge"stell"t werden.
    All dies führte eher zu Wildbau, als zu einer mehrfach bebrüteten Wabe, in dessen Wabenwerk die Peddigrohre verschwünden...
    Ich glaub, die wird beim Markus noch recht hübsch ausgebaut. Die Übergänge allerdings bleiben Flickwerk. Der Grund dafür ist, dass das Zellende oberhalb nicht mit dem Zellanfang unterhalb zusammenpasst. Die Übergangszellen wirken dann dauerhaft deformiert. Dasselbe findet sich bei Waben, aus denen ein Stück herausgeschnitten wurde (bsp. unliebsame Drohnenzellen) und dafür ein Stück Mittelwand eingefügt wurde, um das "Loch" zu schließen. Deren Prägung hat eine andere Matrix, als die vorhandene ausgebaute Wabe. Es entstehen dauerhaft sichtbare Übergänge.


    In einem Punkt gebe ich dir Recht. Sobald der Bien das störende Holz mit Zellkrüppeln "begehbar" gemacht hat, stört´s die Königin weniger und darauffolgende Legekreise werden regelmäßiger.
    Da sie aber immer der ausgelaufenen Brut hinterher läuft/legt, wird auch dauerhaft ein Unterschied bestehen zum ungeteilten Brutraum.
    Behoben wird dieses durch eine Brutpause (Bsp. Winter)


    Herzliche Grüße
    Mirko

    Hallo,
    Die "Kugeln" sind Bruträume. Sie sind, soweit ich´s sehe, oben und unten offen.
    Unten is klar...hat ja jeder Korb.
    Oben offen (oft aber nur ein Loch von 8cm ähnlich dem Spundloch zum Füttern im Deckel alter Beuten) diente dazu, einen weiteren Korb als quasi Honigraum aufzusetzen. Dieser wurde dann mit Speilen am Brutraumkorb befestigt.
    Die vorderen eher walzenförmigen Körbe könnten also solche AufsetzHonigräume sein.
    Die zwei Ringe (im Bild vordere Reihe 2.von links) und der dahinter sind Erweiterungsringe. Sie weisen oben und unten nahezu gleiche Durchmesser auf.
    Körbe wurden nach unten erweitert. Man stellte den bewohnten Korb am angestammten Platz auf einen solchen Ring, schon konnte nach unten weitergebaut werden.
    Man nutzte also den Bautrieb um den Schwarmtrieb zu verzögern.


    Schöne Körbe hast du da. :daumen:
    Ich verspüre etwas Neid...:oops:


    Herzliche Grüße
    Mirko

    Wenn es darum gehen sollte ob ein Brutnest über mehrere Waben angelegt wird, hat der Beitrag vom Drohn leider sehr wenig Beachtung bekommen, denn er hat es m.E. sehr gut auf den Punkt gebracht.


    Hat er. :daumen:
    Der geteilte Brutraum bringt einzig dem Imker den Vorteil, nicht mit unterschiedlichen Rähmchenhöhen arbeiten zu müssen. Dies war schon vor hundert Jahren bekannt und auch, dass der Bien diesen Missstand dann irgendwie (also so, wie von Markus (dD) beschrieben) kompensiert.
    So ist es bei Warré (wenn man es mit Rähmchen betreibt), so ist es auch bei DNM und Zander, wenn man sie nicht einzargig betreibt.
    Des Drohns Anmerkung ist also nicht ungehört verpufft. Einzig fehlt der Beleg.


    Herzliche Grüße
    Mirko

    BR mit 7...8 Gerstungswaben im Warmbau und DNM-HR im Kaltbau...
    Natürlich mit Schied! Würde sowas gehen?


    Klar geht das. Aber wie du schon sagst, natürlich nur mit Schied, denn 386mm wäre wohl das Innenmaß (Länge) des DNM-Honigraumes. Da passen "quer" knapp 11 Rähmchen drunter.
    Aber warum eigentlich ein DNM-Honigraum? Der "von der Stange" geht von der Breite her eh nicht zu integrieren und einen extra anfertigen, nur damit evtl. vorhandene DNM-Rähmchen untergebracht werden können, scheint mir nicht dein Ansatz zu sein, zumal diese Kisten dann tatsächlich einzig als Honigraum für diese Gerstung-Magazine tauglich wären...
    Geht´s dir um die Warmbau-Kaltbau-Kombination? Das geht doch auch mit Gerstung-Halbrahmen...Ein Aufsatzkasten für 7-8 Halbrahmen quer zu den Brutwaben.
    Vorteil: Gleiche Oberträgerlänge.


    Herzliche Grüße
    Mirko

    Bzgl. Gerstung-Test-Beute: ...Nur gern in Richtung Magazin!


    Gab´s schon. Ganzwabenhonigraum (oder eben zwei aufeinandergesetzte HalbwabenHR) plus Bodenbrett (mit Flugloch). Wahlweise doppel- oder einfachwandig.
    Die Konstruktion ist denkbar einfach. Tür und Fenster entfällt und statt dessen gibt´s ein Schied zur Brutraumführung.
    GerDant sozusagen. :wink:
    Zum Aufsetzen empfehle ich allerdings immer nur Halbwaben-Honigräume, denn 40cm Höhenänderung im Frühjahr geht schief.


    Herzliche Grüße
    Mirko

    WarStung


    Is klar. Warré + Gerstung.
    Warré is quasi Gerstung geteilt mit´n paar cm Abweichung.
    Die Warré-Hochwabe is neu, Bernhard, fügt aber zusammen, was zusammen gehört. :wink:


    WarDant


    Was´n das? Hab derartige Bilder verpasst. :-?


    Bernhard :
    Warum brüten die 3 "Halb"Waben durch?
    Gut, ohne ASG wandert meine Queen (bei ungünstigen Verhältnissen) auch mal zum Stiften nach oben in den Halbwabenbereich (HR), aber das dortige Brutnest bleibt seperat, steht also mit dem eigentlichen in keiner direkten Verbindung.


    Herzliche Grüße
    Mirko

    Moin Sven,
    mir ist da noch ein Einfall eingefallen bezüglich:

    ...die Bienen von den Brutwaben 1-8 aus nicht direkt in den danebenliegenden Honigraum kommen, sondern quasi hintenrum müssen.


    und

    der es mit aufgesetzten HR überhaupt nicht mehr hinbekommt, die Wärme zu regulieren.


    Folgende Idee zum Magazinbetrieb:
    Du könntest beim Aufsetzen des ASG und neuen Honigraumes im Frühjahr eine dünne Holzplatte über dem Brutnest (Wabe 2-6...) auf´s ASG legen. Dann behält quasi das Brutnest seinen Deckel, die Honigsammlerinnen können über Wabe 1 und die hinteren Waben den Honigraum erreichen; müssen also "außenrum".
    Einzig könnte die Annahme des HR durch diese Maßnahme länger dauern. So lange aber leere Zellen in der BR-Zarge ausserhalb des Brutnestes vorhanden sind, ist die Gefahr eine geringe, dass das Brutnest verhonigt.


    Herzliche Grüße
    Mirko


    Ps. Die Sache mit dem Mickerling, der kurz vorher noch aus den Nähten platzte, ist die dir passiert, oder war das eine Vermutung?