Beiträge von Waldi

    Zu Anfang wird es in der Tat nur ein Volk (bzw. Ableger) sein, evtl. zwei, das wird sich noch weisen.

    Es geht mir eher darum, wie es mittel- und langristig weitergehen kann. Wandern und/oder mehr als vier, fünf Völker (incl. Verjüngung/Reserven) zu betreuen wird in den nächsten Jahren v.a. zeitlich noch schwierig sein. Für kurze Wege wäre es ideal, wenn ich das eigene Grunstück nutzen könnte. Es gibt dort einen sehr gut geeigneten Platz (den nämlichen) und einen, wo es schon schwieriger werden dürfte.


    Jeweils paarweise zusammen oder auf einen Bock 4 mit größerem Zwischenraum zwischen den Paaren oder in Adam-Aufstellung auf Palette in alle 4 Richtungen.

    Das passt an der Stelle räumlich leider nicht, die Beuten müssen in einer Reihe stehen und mehr als drei würde nur gehen, wenn mann tatsächlich nur von hinten arbeiten würde. Werde ich dann ausprobieren. Wenn das klappt, wären meine Probleme gelöst.


    Mit 2 anfangen und dann jeweils 4 Einwintern, später +1-2 Reserveableger in den HR-Zargen oder Ablegerkasten, im Frühjahr alles über 4 wieder verkaufen oder vereinigen.

    So in etwa hatte ich es mir vorgestellt. Bei vier WV und zwei Ablegern könnte man auch alle zwei Jahre eine frische Königin geben. Bitte nicht auf die Goldwaage legen, ist natürlich alles noch Theorie/aktueller Stand des Halbwissens...


    Wenn man mehr auf einen Bock in Reihe hat, werden mit den Erschütterungen beim Arbeiten auch die anderen Völker alarmiert, das der "Bär" kommt.

    Ich las davon und werde mich bemühen, den Damen die Überraschung nicht zu verderben ;-). Handwerkliches Geschick ist vorhanden, ich denke, die Beuten werden stabile Einzelböcke bekommen.


    Dir und allen anderen herzlichen Dank für die Hinweise und Tips!

    Hallo Waldi

    Der Abstand zwischen den Beuten, braucht nur so breit sein, das du die Zargen gut herunten heben kannst. 10-15cm genügen da....

    Das könnte ich von hinten, da ist ausreichend Platz. Ich meine eher wenn man die Rähmchen durchsehen will. Da steht man, soweit ich das verstanden habe, ja auf einer Seite. Da müsste man bei 10-15cm aber sehr schlank sein ;-).


    Oder habe ich etwas grundsätzlich falsch verstanden?

    Schönen Sonntag allerseits,


    die SuFu brachte mich leider nicht weiter:


    Wie hoch ist die Mindestanzahl an Völkern, mit der es sinnvoll ist, zu arbeiten?


    Sinnvoll meint: um dauerhaft imkern zu können und auch mal den Verlust eines Volkes zu verkraften, Königinnen erneuern zu können, etc..

    Ich würde mich gern auf ein Minimum beschränken.

    Gemeint ist nicht: betriebswirtschaftlich sinnvoll.



    Wieviel Platz brauche ich zwischen zwei Beuten, um im Kaltbau, also von der Seite her vernünftig arbeiten zu können?


    Ich würde mich gern auf mein Grundstück beschränken und frage mich, ob ich auf 2,60m drei Beuten ( XX X) stellen kann. Bei angenommenen 50cm Breite je Beute bleiben nur noch gute 50cm pro Zwischenraum. Das erscheint mir reichlich knapp...


    Schöne Grüße


    Waldi

    Kann man so pauschal nicht sagen, die Biene passt die Waben an die Beute an. Man hat schon wilde Völker mit 10+ Waben im M+ Format gefunden aber auch Stöcke mit nur 2-3 Waben die aber über 1m hoch waren.

    Ok, das ist natürlich eine große Bandbreite. Ich glaube ich mache mir hinsichtlich der Betriebsweise zu viele Gedanken: den Bienen scheint es sowas von Wurscht zu sein....

    Ich hatte mich auf Zander eingeschossen aber ich glaube, ich sollte mir das mit der Flachzargenbetriebsweise doch nochmal in Ruhe anschauen...

    Benutze bitte mal die Forumssuche oder schau im Thread small cups, da werden einige Anhaltspunkte und Links genannt.


    Liebe Grüße Bernd.

    Hi Bernd,


    bevor ich hier gefragt habe, habe ich tante go(o)gle bemüht, leider ohne Erfolg. Wenn ich in der Forumssuche "small cups" eingebe lande ich - hier... .

    Erfolg hatte ich dann via Suchmaschine bei der Suche nach dem von dir erwähnten thread, bei dem es sich um diesen hier:


    SC (small caps) Das Wie und warum von kleinzelligen Waben 4.9mm


    zu handeln scheint. Der Ausdruck scheint "small caps" zu heißen und kleine(re) Zellen zu bezeichnen. Zumindest auf den ersten fünf Seiten habe ich nichts gefunden, was mir zum Thema "Wabengröße" weiterhilft - vielleicht habe ich etwas übersehen.


    Mir geht es um die Frage, ob es Untersuchungen zur natürlichen Wabengröße gibt, bzw. ob es eine solche überhaupt gibt.

    N'Abend zusammen,


    gibt es valide Angaben darüber, wie groß die westliche Honigbiene Waben baut, wenn sie reinen Wildbau betreibt, also zum Beispiel ein Schwarm in einem hohlen Baumstamm endet? Oder darüber, wie groß die Waben zu Zeiten der Zeidlerei vorgefunden wurden?


    Mich interessiert, wie groß Waben "natürlicherweise" gebaut würden.

    Und mir ist klar, das die Frage problematisch ist, weil

    - unsere Honigbiene im Grunde ja kein Wildtier im eigentlichen Sinne mehr ist (und was heißt schon "unsere Honigbiene", auch das ist ja nicht einheitlich) und

    - es sicher auch von der Größe der Behausung abhängt: wenn diese zu klein ist, baut sie salopp gesprochen - ja wahrscheinlich, bis diese voll ist. Interessant wäre also, ob es Untersuchungen zu Behausungen gibt, die so groß sind, dass die Biene an einem bestimmten Punkt von selbst aufhört. Und falls ja, ob das eher statische Ursachen hat (weil die Konstruktion zu versagen droht, wenn größer gebaut würde) oder andere Gründe ausschlaggebend sind.


    Auch Literaturtips sind willkommen!


    Schöne Grüße


    Waldi

    Vielen Dank für die zahlreichen Antworten! :)


    Es ging mir tatsächlich konkret um die Frage nach den Hoffmann-Rähmchen bezogen auf den Punkt Propolisgewinnung.


    Hinsichtlich Betriebsweise und Bienenart werde ich mich zu Anfang an den örtlichen Gegebenheiten orientieren. Wie gesagt: Zander wäre schön, hilft mir aber nix, wenn mir die hiesige Imkerschaft nur einen Ableger mit Brutwabe(n) in DN anbieten kann.


    Wir werden sehen...

    Hallo zusammen,


    nachdem ich aus zeitlichen Gründen vor einigen Jahren schweren Herzens davon Astand nehmen musste, bekomme ich es in diesem Jahr nun endlich hin, in die Imkerei einzusteigen. Da das hier so läuft, werde ich mir ein bis zwei kleine Beuten zulegen müssen und lese deshalb gerade viel über die verschiedenen Bau- sowie deren Vor- und Nachteile. Als Beute spricht mich zurzeit die "Einfachbeute" im Zandermaß am meisten an.

    Die Frage ist: mit welchen Rähmchen und isb. mit welchem Abstandhaltesystem. Ich entschuldige mich schon einmal, hier laut "Jehova" zu rufen...:saint:.


    Mir ist nach der Lektüre diverser threads hier klar, dass und warum es bei Rähmchen mit Hoffmann-Seitenteilen gern Probleme mit Verkittung gibt und das viele diese Rähmchenart fluchend aussortiert haben. Die Zahl der Befürworter der Hoffmänner scheint (zumindest unter den hier aktiven Imkern) sehr überschaubar. Das macht nachdenklich...


    Es ist aber nun so, dass ein Aspekt an der Imkerei, der mich besonders reizt, die Gewinnung von Propolis ist. Da es nur in vergleichsweise kleinen Mengen produziert wird und ich andererseits ersteinmal nur wenige Völker werde pflegen können, wäre es toll, davon möglichst viel pro Volk ernten zu können (in der Hoffnung, einen recht kittfreudigen Schlag zu erwischen - darauf habe ich aber nun am wenigsten Einfluss).


    Wäre es unter diesen recht speziellen Bedingungen nicht doch sinnvoll, Rähmchen mit Hoffmann-Seitenteilen zu verwenden?

    Oder bekomme ich das genausogut oder besser mit Propolis-Gittern oder -netzen hin?


    Frohes Neues mteinander!


    Waldi

    Wie hieß der Baum mit den düngenden Blättern??


    Also wenn ich den malawischen Agrarberater richtig verstanden habe, dann gibt es nicht nur einen Baum. Es geht zwar nicht mit jedem beliebigen Baum, aber - salopp gesprochen - mit allen baumigen Hülsenfrüchtlern. Der Synchronsprecher zählte u.a. die Akazie auf. Lt. Wikipedia sind auch Robinien Hülsenfrüchtler und spätestens damit wäre dann auch geklärt,


    ob das Zeugs auch hier wächst.

    Das korrespondiert mit dem Hinweis im verlinkten Artikel der Allwissenden Müllhalde auf die Fähigkeiten der Robinie "zur symbiotischen Stickstoffbindung, die einen Düngeeffekt hat..." (s. Absatz: "Problematik: invasive Pflanze")


    Bitte an dieser Stelle keine Neophytendiskussion!


    Hat hier jemand praktische Erfahrungen? Mir will - als bekennendem Kompostbereiter und begeistertem Leser des Buches von Frau Kreuter seelig - spontan noch nicht einleuchten, warum das Vergraben von Blättern eines Stickstoffsammlers besonders gut sein soll. Speichern stickstoffsammelnde Pflanzen diesen in besonderem Maße in den Blättern? Die Knöllchenbakterien befinden sich m.W. an den Wurzeln.
    Das eine Flächenkompostierung die Humusbildung fördert (mit allen Vorteilen für den Wasserhaushalt und die Nährstoffversorgung) ist mir klar - aber dass kann ich (cum grano salis) dann doch mit fast allem, was an Grünzeug so anfällt, machen.


    Kann da jemand weiter helfen (auch auf die Gefahr hier etwas OT zu kommen - aber die Kombination aus Bienenweide und besonders wertvollem Mulch/Kompostmaterial hätte ja schon etwas...)?


    Schöne Grüße


    Waldi

    Also mir hilft das nicht.

    Warst Du schonmal in der Situation es ausprobieren zu können?


    Ich habe Probleme mit Betriebswirtschaftlern...arme Menschen sind das, die alles mit schnödem Geld bzw. mit Zahlen vergleichen...Es gibt Werte die mit Geld nicht zu bezahlen sind...

    Ist ja alles richtig. Ich schrieb ja auch nicht: sich deren Standpunkt zu eigen machen, sondern: sich deren Denken zu Nutze zu machen.


    Schöne Grüße


    Waldi


    in dem langsam Verständnis für den Drohn aufkeimt :roll:.


    P.S. Wieviel Geld kostet eigentlich wahre Liebe?

    PPS: unbezahlbar - und da spreche ich dann auch aus eigener Erfahrung :liebe002:.