Beiträge von Waldi

    weil ich das Grundstück möglichst gut ausnutzen muss.

    Müssen? Das ist aber doch wohl kein Grund, mit zahlreichen Völkern zu beginnen.

    Wie kommst Du darauf? Schreibe ich so mißverständlich :/?


    Ist doch eigentlich recht eindeutig formuliert.

    Drei Wirtschaftsvölker als Start im Frühjahr, wenn Raps in der Nähe ist, würde ich einem Anfänger nie empfehlen. Da ist der Abstand der Kisten, das Beutenmaß, Bienenrasse wirklich egal. Meiner Meinung nach verliert nämlich ein Beginner dann den Überblick. Im zeitigen Frühjahr mit einem Wirtschaftsvolk beginnen, heißt sowieso, um den Schwartrieb, oder den Platzmangel zu dämpfen, genug zu tun. Da würde vermutlich nur ein Volk ausreichen. Im Herbst hat sich das dann schon mindestens verdoppelt.

    Die Jahreszeit zu starten ist somit meiner Meinung nach nicht unerheblich.

    Auch wenn ich zZ noch so viel lesen: genau davor habe ich - auch ohne Raps, das habe ich schon in Erfahrung gebracht - einen Heidenrespekt!


    Ein oder zwei Ableger übers erste Jahr zu begleiten und selbst sie durch den Winter und das Frühjahr zu bringen, macht mir erstmal keine allzu großen Sorgen. Nicht das ich es auf die leichte Schulter nähme, das wird anspruchsvoll genug.


    Aber im nächsten Jahr gleich drei Wirtschaftsvölker zu pflegen, zu behandeln, (hoffentlich) Honig zu ernten, schonmal über die Verjüngung nachzudenken...

    Jungejunge. Über mehr mag ich schon deshalb erstmal noch garnicht nachdenken =O.


    Aber wenn ich es langfristig betreiben möchte - und das ist meine Absicht - werde ich nicht drumherum kommen. Daher meine Ausgangsfrage, weil ich das Grundstück möglichst gut ausnutzen muss. Ich habe aber auch schon mit einem Freund Kontakt aufgenommen, der weit genug weg wohnt und genug Platz hat, um auch dort noch zwei, drei Beuten aufzustellen. Er war, wie übrigens auch meine direkten Nachbarn, mit denen ich natürlich auch schon gesprochen habe, eher freudig überrascht. Das macht Hoffnung und eröffnet Optionen...

    Waldi ein Tip, misch nicht so viele Komponenten von 4 Lieferanten.

    Um welchen Umgang geht es denn und wo willst du hin mit der Imkerei ?


    Liebe Grüße Bernd.

    Tjoa, was soll ich machen: was mir vorschwebt, scheint es aus einer Hand leider nicht zu geben. Ich habe aber inzwischen einen Beutenbauer gefunden, bei dem es eine Beute nach meinen Vorstellungen gibt, in der ich die o.a. Rähmchen (und auch anderes Langstroth-Material soweit kopatibel oder anpassbar) verwenden kann. Die Beuten sollen eine hohe Qualität und ein gutes PLV haben. Ich werde es erleben.


    Mit Umgang meinst Du Betriebsweise? Kurz und bündig: angepasster Brutraum (ist das der offizielle Name? Oder sagt man immer noch "nach Ries" oder "nach Bruder Adam"?) in der 12er Dadant-Beute. Ich finde die Publikationen von Reiner Schwarz und Bernhard Heuvel sehr interessant. Mehr zu behaupten wäre vermessen.


    Mit Ausführungen zu meinen Plänen grundsätzlich würde ich meinen eigenen Faden entführen, das überlasse ich lieber anderen ;).

    Außerdem ist das naturgemäß alles noch recht unausgegoren und ohne Praxisbezug: überlegen kann man sich viel, da haben die alten Hasen schon recht. Also nix für den öffentlichen Teil. Wenn Du es Dir antun willst, kann ich Dir das gern per pm schreiben.

    Das Thema des Treads geht ja schon in die Richtung ein Optimum zu ermitteln. Es gibt offensichtlich ein paar Suchende und viele, die solch ein Optimum für nicht relevant, bzw. nicht existent halten.


    Keineswegs. Dem TE ging es lediglich um valide Informationen zum natürlichen Wabenbau als eine Entscheidungshilfe (ein Kriterium von mehreren) bei der Frage, ob er in einer Magazinbeute mit geteiltem oder ungeteiltem BR anfangen möchte zu imkern bzw. für welche Betriebsweise er sich entscheiden soll. Außerdem hat es ihn ganz grundsätzlich interessiert. Da waren die ersten Beiträge sehr hilfreich, danke nochmal.


    Aber lustig, was hier so reininterpretiert wird....


    Die Suche nach dem Optimum hebt er sich jedenfalls für später auf, wenn er schon ein bisschen Erfahrung gesammelt hat. In vier, fünf Jahren oder so ;).

    ... der Hersteller hat dich mit wenigen MM ANGENAGELT damit er dich aussaugen kann:cursing:

    Der Imkerboom machts möglich, Rookies wissen nicht was sie tun....(sollen)


    Hallo wasgau immen,

    vorweg: ich freue mich sehr über Deine kompetenten Ratschläge hier im Forum, lass Dich bitte nicht abspenstig machen.
    Aber hier irrst Du ausnahmsweise: so leicht lasse ich mich nicht nageln, ich denke und frage extra VOR dem Beutenkauf ;).


    Deinen Hinweis werde ich aber beherzigen und beim Kauf auf Kopatibilität achten. Die o.a. Beute sieht hervorragend aus, da sie offenbar leider die am wenigsten kompatible ist, ist sie trotzdem aus dem Rennen.


    Schade.

    N'Abend zusammen,

    erst wollte ich das Wie und Warum ausführlich erläutern, aber das interessiert wahrscheinlich keinen, darum Frage ich kurz und bündig:


    - kann ich die 25mm breiten BR-Rähmchen von Wagner in der BR-Zarge von Ruck verwenden? Höhe ist mit 285 gleich, der Oberträger ist bei Wagner aber (wie bei allen sonst, die ich so gesehen habe) 482 breit, die Rähmchen von Ruck selbst sind aber nur 480 breit und ich befürchte, dass die Wagner-Rähmchen in der Ruck-Zarg klemmen könnten bzw. dass ich sie nachbearbeiten müsste. Hat jemand hier das schonmal ausprobiert?


    - kann ich die HR-Rähmchen von Weber (Öhrchenbreite: 19mm) in den HR-Zargen von Ruck verwenden, wenn ich mir selbst einen Rechen für die schmaleren Öhrchen mache (der Rechen von Ruck ist für die eigenen Rähmchen mit 21,5mm breiten Öhrchen).

    Oder hilft mir das wenig, weil die Weber-Rähmchen dann zwar gut im mundgeblasenen Rechen sitzen aber leider verbaut werden, weil sie die üblichen 141mm hoch sind, während die von Ruck 145mm haben. Sind ja auch für die 152mm hohen HR-Zarge "nach Beer" gedacht, statt für die schnöden 148mm hohe Zargen vieler anderer Anbieter.

    Oberträger sind natürlich wie oben auch unterschiedlich (480 zu 482mm), wäre ja sonst langweilig...


    Wie ich diese Abweichungen finde, lasse ich hier lieber unerwähnt :cursing:.


    Schöne Grüße


    Waldi

    Zu schwach auf der Brust?


    P.S. Muss mal in der Garage schauen. Da könnte noch einer von nem alten Halogen-Seilsystem rumliegen. Davon las ich hier ebenfalls.

    Hallo zusammen,


    gerade habe ich auf den Dachboden meinen Modelleisenbahntrafo aus Kindheitstagen wiederentdeckt. Ist der wohl zum Einlöten von Mittelwänden geeignet?


    Schöne Grüsse


    Waldi


    Ich bin im Anfängerkurs noch nicht bei dem Teil zu(r) Betriebsweise(n), aber angesichts der Beuten auf den Fotos ist klar: Segeburger Styropor rulez - und das ist nun garnicht mein Fall. Aber der "arme Anfänger" sollte soviel Hirn und Durchsetzungsvermögen haben, sich sein eigenes Urteil zu bilden. Wie ich selbst mich entscheide, ob ich einfach in der Gegend mit dem Strom schwimme (was unbestreitbar Vorteile hat) oder mich für ein anderes System entscheide, weiß ich noch garnicht. Ganz sicher werde ich es nicht von der Tendenz eines Onlinekurses abhängig machen.


    ABER: wenn ich das anhand des Inhaltsverzeichnisses nicht völlig falsch einschätze, ist das Thema Betriebsweise(n) recht knapp gehalten, dafür konnte ich bisher eine ganze Menge Details über die Biene, Anatomie, Lebensweise, Tracht, etc. lernen, die mir bis dato unbekannt waren - obwohl ich auch schon mehrere Bücher dazu gelesen (nicht: durchgearbeitet) habe.


    Damit hebt sich der Kurs - soweit mein Zwischenfazit - erfreulich von ebendiesen Büchern ab, die entweder recht oberflächlich sind oder eben ihrerseits sehr stark auf eine Betriebsweise abheben. Eine Betriebsweise...

    Hallo zusammen,


    an den letzten Abenden habe ich begonnen, den Anfängerkurs auf der Die-Honigmacher-Seite durchzuarbeiten. Ich bin sehr angenehm überrascht, finde ihn didaktisch gut gemacht, bin begeistert von den Fotos und überrascht, wie umfangreich er ist. Tolle Sache!


    Aber wirklich einschätzen kann ich es natürlich nicht, daher interessiert mich, ob hier Newbees (sorry, der musste sein) - oder sogar erfahrene KollegInnen - sind, die den Kurs ebenfalls mal durchgearbeitet haben und (inzwischen) vergleichen können. Ist der Kurs sinnvoll/hat er Euch was gebracht?


    Schöne Grüße


    Waldi