Beiträge von Waldi

    HaroldBerlin Die Frage war meinem Verständnsi nach ja hier eher: wie bekommt man das ohne MW hin, zB nur mit Anfangsstreifen - was bei entsprechender Tracht - für mich nachvollziehbarer Weise - seine Tücken zu haben scheint.


    Auf der Seite der Zeitschrift Bienen&Natur habe ich zufällig diesen heute veröffentlichten Artikel zum eigenen Wachskreislauf gefunden. Recht knapp, aber es scheint ein Them zu sein.

    Außerdem erfuhr ich von einem Vortrag von Bernhard Heuvel zur "Mittelwandlosen Imkerei" am 10.3.2020 in Hamm/Westf.. Den werde ich mir auf jeden Fall mal zu Gemüte führen.


    Edit: zu langsam :S

    Glücklicherweise erstmal nur je ein Kilo, für BR und HR (Dadant Mod.). [...] knappe 100 Euro Lehrgeld [...]

    Hui, knapp 50€/kg Mittelwände? War das Wachs vergoldet? =O Diese Preiskategorie hab ich tatsächlich noch nicht einmal gesehen bisher.

    Ganz vergessen: da habe ich in der Tat Quatsch geschrieben!

    Die MW haben 46,- € je 2kg gekostet und waren nur in 2kg-Gebinden zu bekommen. Inzwischen habe ich eine alternative Bezugsquelle gefunden, die in 1kg-Gebinden verkauft und etwas günstiger ist.

    Ich würde mir wünschen, dass Anfänger nicht einfach nur Wissen abgreifen und dann nichts mehr von sich hören lassen, sondern wenigstens ein kurzes Feedback geben. Und das tue ich dann natürlich möglichst auch selbst:


    nach dem Lesen der vielen interessanten Beiträge hier und dem Anschauen einer Reihe von Videos, in denen Imker ihre Völker durchsehen, habe ich mich für Rähmchen mit geraden Seiten und Polsternägel als Abstandhalter entschieden. Für die Propolisgewinnung werde ich mit einem entsprechenden Gitter arbeiten.


    Vielen Dank nochmal an alle!

    Mhkay, da habe ich wohl laut "Jehova" gerufen, das war nicht meine Absicht...


    Hamburger-Jung : was ich mit der Frage bezwecke? Ich meine im Allgemeinen das, was ich sage bzw. schreibe. Ohne doppelte Böden, etc.. Und im Großen und Ganzen hat das ja auch geklappt: mit vielen Antworten (auch Deiner) kann ich etwas anfangen. Was davon umsetzbar ist, muss sich zeigen.


    Ich kann mir z.B. kaum vorstellen, dass jemand der Jahre benötigt hat, sich seinen eigenen, einwandfreien Wachskreislauf aufzubauen besonders erpicht ist, einem ihm zunächsteinmal unbekannten Anfänger gutes Wachs 'hinterherzuwerfen'. Und das könnte ich auch ganz gut verstehen.


    Andersherum kann auch ich dem mir unbekannten Imker nur glauben, dass er keine TAM oder MW aus trüber Quelle verwendet hat. Viele ältere Imker haben über Jahr(zehnt)e einfach das ausgeschmolzene Wachs gegen neue Mittelwände getauscht, jedenfalls haben das die beiden Hobbyisten so gemacht, die ich als jüngerer Mensch gekannt habe. Die haben doch keine eigenen Mittelwände gemacht.


    Und da beißt sich die Katze dann leider in den Schwanz... . Aber wer weiß: vielleicht ergibt sich ja etwas. Ansonsten weiß ich jetzt, dass ich auch andere Optionen habe und das ist gut.


    Llecter : da ist sicher was dran, ja. Aber Stress ist es noch nicht, eher Faszination :).


    Und gerade bei der Imkerei scheint es eine ganze Reihe von Dingen zu geben, die man vernünftig eigentlich nur nach einigen Jahren Erfahrung entscheiden kann. Entscheidet man sich anfangs falsch, hat man hinterher zusätzliche Kosten und/oder Probleme. Ich versuche einfach dadurch das ich vorher nachdenke und mich informiere, möglichst gute Entscheidungen zu treffen und so zukünftige Kosten und/oder Probleme zu minimieren.

    Betteln;-) bei Leuten mit eigenem Wachskreislauf.

    :D:D:D


    Das hebe ich mir lieber für Anderes auf, wird genug geben...;) .

    Aber mal im Ernst, was denkst du passiert, wenn du deinen entsprechend deklarierten Wachs aus dem oberen Preissegment benutzt.? Wie wär´s z. b. wenn du nur 1/2 od 1/3 Steifen einlötest und den Rest selber bauen lässt.

    100% sichere Lösungen wird es in der Imkerei nicht geben, dass schon mal vorweg zum Drangewöhnen.

    S.o.. Ich las davon, dass selbst daneben hängende, einwandfreie Ware kontaminiert wird. Aber ich werde es versuchen (müssen).


    Momentan habe ich eher den Eindruck, dass besonders zurzeit keine 10% sicher sind (Entwicklung der Kulturlandschaft, Entwicklung des Varroaproblems, Klimawandel, "Wachsskandal" - und das beeinflußt sich ja auch noch alles gegenseitig und zwar meist negativ) und zwar selbst für gestandene Imker. Das macht den Einstieg nicht einfacher. Aber ich habe es mir vorgenommen, jetzt ziehe ich es auch durch. Kurs ist gebucht :).

    Jörg K. Ok, es geht im Zweifel also schon auch "ganz ohne" bzw. mit Anfangsstreifen. Wobei bei den ganz bösen Chargen diese dann ja angeblich auch den Naturbau kontaminiert haben.... Ich werde es erleben.


    Aber das lässt hoffen und gerade in der Dadant-Beute wäre, da hier meist auf DN geimkert wird, der Kunstschwarm wahrscheinlich eh das Mittel der Wahl, um die Damen in die neue Behausung zu bugsieren.


    Danke Dir!

    ...stehlen ist natürlich kein Thema ;).


    Aber was mache ich ganz zu Beginn, wenn ich meinen eigenen Wachskreislauf erst noch aufzubauen muss? Wie statte ich die ersten zwei, drei Beuten aus?


    Ich habe es gut gemeint und mir die teuren pestizidfreien MW "gegönnt", um gleich alles richtig zu machen. Glücklicherweise erstmal nur je ein Kilo, für BR und HR (Dadant Mod.). Aufmerksam gemacht auf die Probleme der jüngeren Vergangenheit, frage ich mich jetzt, ob ich das Material überheupt einsetzen oder knappe 100 Euro Lehrgeld abschreiben soll. Herstellernummer 1566, Rohwachs Charge WM 17411, MW-Charge W036-2018, erworben über einen renommierten Händler. Der angekündigte Räuchergeruch fehlt. Gibt es zu dieser Charge schon Erfahrungen?


    Welche Optionen hätte ich sonst noch?


    Mahlzeit!


    Waldi

    Vielen Dank Euch allen, v.a. für die Praxistips und die Erläuterung der Hintergründe!


    Den Hinweis mit dem Vorwärmen habe ich registriert und verstanden: namentlich im Brutnest wird es ja ebenfalls ca. 35°C warm werden. Im darüberliegenden HR wird es nicht so viel weniger sein.


    Da ich gern pestizidfreies Wachs verwenden möchte, werde ich ums Zuschneiden nicht herum kommen (da war die Auswahl einfach nicht so groß) - aber dann habe ich gleich Anfangsstreifen, das schadet ja nicht.


    Von der arbeitsintensiven Auskratzerei der Nuten las ich, deshalb habe ich Rähmchen ganz ohne diese gesucht aber zumindest für den HR nur welche ohne Nut im UT gefunden - wenigstens eine(n Arbeitsgang gespart).


    Schönen Abend noch 🙂!

    Diesen Faden

    habe ich auch noch ausgegraben. Es scheint, dass nach alter Väter Sitte unten angelegt wurde, heute eher oben aber es macht offenbar jeder etwas anders 🤷🏻‍♂️.

    Sehr verwirrend.


    Ich werde im HR nach unten nur eine Dehnungsfuge von max. 5mm lassen und im BR oben anlegen, damit die Mädels den Schwingboden nicht erst mühsam freiknabbern müssen.

    Überschüssige Streifen werde ich als Anfangsstreifen aufbewahren.

    Hi Chris,


    das tut mir sehr leid! Als Imkeranfänger in spe bedanke ich mich ausdrücklich für Deinen offenen Umgang mit dieser traurigen Entwicklung. Vielleicht hilft es anderen Anfängern, diesen Fehler zu vermeiden. Für Deinen Neustart wünsche ich Dir alles Gute und Glück in die Beuten!


    Schöne Grüße


    Waldi

    Hallo zusammen,


    weder meine Literatur, noch die allwissende Müllhalde (aka Internet), noch dieser ältere Faden haben mich wesentlich weitergebracht, deshalb erlaube ich mir, hier im "Anfängerbereich" nochmal nachzufragen. Falls ich was übersehen habe, freue ich mich auch über Links oder Tips. Es geht um waagerecht gedrahtete Rähmchen in der 12er Dadant-Beute.


    - Wie groß sollte der Abstand der Mittelwand zum Träger im Rähmchen sein?

    Ich las Maße von 1-10mm, würde selbst davon ausgehen, dass es schon 5mm sein sollten.


    - Lege ich die MW oben oder unten an?


    - Ist es sinnvoll, das bei HR-Rähmchen anders zu machen, als bei BR-Rähmchen?

    Konkret: HR unten, um möglichst stabilen Ausbau (Schleudern) zu bekommen, BR oben, weil unten sowieso nicht angebaut werden soll?


    - Ich finde für den HR allerdings keine Rähmchen ganz ohne Nut: Rähmchen mit Nut im OT sind dann allerdings schon dafür gedacht, dass die MW dort eingelegt wird, oder? Kann man man das straflos ignorieren und trotzdem unten anlegen?


    Schöne Grüße


    Waldi

    Hi Amape ,


    vielen herzlichen Dank für das ausführliche Feedback! So in etwa stelle ich es mir vor, würde es aber gern noch eine Nummer kleiner halten. Vielleicht verliere ich meine Scheu vor einem etwas größeren Bestan aber auch, wenn ich eigene Erfahrungen sammeln konnte.

    Letztlich muss ich auch schauen, welche Möglichkeiten der Begleitung sich hier vor Ort ergeben. Nach Kursen habe ich mich auch schon umgeschaut. Ich hoffe, dass sich das alles nächste Woche klären wird. Bin schon sehr gespannt.

    Gut, der Eingangspost ist ja schon eine Weile her. Aber auch das scheint mir eigentlich recht eindeutig:

    Ein oder zwei Ableger übers erste Jahr zu begleiten und selbst sie durch den Winter und das Frühjahr zu bringen, macht mir erstmal keine allzu großen Sorgen. Nicht das ich es auf die leichte Schulter nähme, das wird anspruchsvoll genug.


    Aber im nächsten Jahr gleich drei Wirtschaftsvölker zu pflegen, zu behandeln, (hoffentlich) Honig zu ernten, schonmal über die Verjüngung nachzudenken...

    Jungejunge. Über mehr mag ich schon deshalb erstmal noch garnicht nachdenken =O.