Beiträge von Waldi

    Falls Du die beiden Vorträge von Dr. Stefan Scheurer nicht schon kennst, hier Teil 1 des geballten Fachwissens zu honigtauerzeugenden Läusen.


    Selbst wenn man so tief nicht einsteigen möchte, sollte einem die Leidenschaft und Fachkenntnis des alten Herrn den größten Respekt abnötigen.

    Nachsatz: wie behandelst du denn? Machst du die Völker brutfrei? Davon abhängig könntest du die betroffenen Rähmchen sicher mit auslaufen lassen.

    Die Wirtschaftsvölker hatten Anfang Mai bereits eine frühe TBE (was die niedrigen Milbenzahlen plausibel macht) und sollen nocheinmal eine Ameisensäurebehandlung bekommen: nicht der ganz dicke Hammer aber wirksam.


    Letztes Jahr habe ich ein Volk im Mai per Kunstschwarm auf Mittelwände gesetzt (um es umzuwohnen). Das hatte bis September kaum Milben - aber im Oktober, als ich mit Ameisensäure nichts mehr ausrichten konnte, ginge die Befallszahlen plötzlich hoch. Ist auch plausibel, du verschiebst die Kurve nur um zwei, drei Monate nach hinten, wenn Du sonst nichts tust.


    Diese Entwicklung möchte ich in diesem Jahr vermeiden.


    ABER: wenn ich so darüber nachdenke, könnte ich dann im Grunde auch eine Woche zuwarten und die Spätsommerbehandlung erst im August machen. In diesem spezielle Falle wäre das wahrscheinlich schadlos möglich.

    Das kommt mir irgendwie bekannt vor, von mir gibt es auch Threads zum Thema Königin im HR

    Jau, hab ich gelesen, danke dafür :)!


    Seitdem halte ich das ASG so fern wie möglich von Honigräumen und es ist mir GSD auch nicht wieder passiert.

    Komme mir im Nachhinen reichlich blöd vor aber ich habe es mal mit rein geschrieben, vielleicht erspart es anderen Anfängern diese unschöne Erfahrung.


    Von wievielen bestifteten Rähmchen sprechen wir denn?


    Ich würde die einfach nicht mitschleudern und entweder später/woanders auslaufen lassen und dort dann auch später behandeln oder einschmelzen, auch wenn mir persönlich das immer weh tut.


    Ansonsten alles wie geplant schleudern und überlegen was du mit den bestifteten Rähmchen machst, sicher auch abhängig von der Anzahl.

    Verdeckelte Brut hatte ich in zwei oder drei Rähmchen, auf ca. 1/3 der Fläche, darüber und daneben ausgezogene Lagerzellen (Dickwaben). Nach Stiften habe ich nicht geschaut, weil ich nächste Woche nochmal in Ruhe nachsehen wollte, wieviel dann insgesamt verdeckelt ist. Kann sein, dass es überschaubar bleibt, weil viele Bereiche schon zu Lagerzellen/Dickwaben ausgezogen waren und die haben angeblich eine etwas andere Geometrie/Neigung, so dass die Kö die nicht oder zumindest nur ungern bestiftet (so habe ich das aus einem älteren Faden verstanden).


    Wenn das so ist, wäre das Einschmelzen der Brutfelder tatsächlich eine Überlegung wert. Gern tue ich das ganz sicher nicht - aber den Behandlungszeitpunkt für alle vier Völker so weit nach hinten zu verschieben, bereitet mir deutlich größere Kopfschmerzen. Auch handelt es sich - wenn auch ungewollt - de facto um Fangwaben: was da schlüpft, könnte recht hoch belastet sein und so hätte diese Brut in Verbindung mit der halben Brutpause vielleicht sogar noch ihr Gutes.


    Vielen Dank für das Feedback! Mir wird auf diese Weise manches einfach besser klar :).


    Hallo Waldi,


    leider fehlt hier die Angabe des Beutensystens

    Hallo Bienenschubser,

    schau Dir meine Signatur nochmal an ;).


    Schöne Grüße


    Waldi

    N'Abend zusammen,


    bei der Durchsicht eines Volkes letzte Woche fand ich weder Königin noch Stifte. Dachte erst, sie wären mir abgeschwärmt, ohne dass ich es mitbekommen hätte. Fand ich sehr unwahrscheinlich, auf die Alternative bin ich aber erst heute mit der Nase gestoßen worden: Brut im Honigraum (HR). Wahrscheinlich saß die Königin beim Auseinandernehmen der Beute unten am Absperrgitter (ASG). Das habe ich bisher gern zuoberst auf die abgestapelten HRe gelegt und das zuletzt auch gern mal, ohne es vorher komplett abzustoßen. War also im Grunde nur eine Frage der Zeit... Und reines Glück, dass ich sie nicht ganz verloren habe, manchmal lehne ich das ASG auch lässig an den Beutenständer :rolleyes: .


    Die Königin habe ich - Glück im Unglück - recht bald gefunden, abgefangen, in den Brutraum (BR) einlaufen lassen, kontrolliert, dass sie dort auch wirklich auf der Wabe sitzt und das - zuvor auf verbogene Stäbe o.ä. kontrollierte - ASG wieder aufgelegt. Der BR ist nach zwei Wochen Absenz der Chefin zwar etwas verpollt und verhonigt, ich meine aber, dass die das ohne große weitere Eingriffe in den Griff bekommen werden.


    Mehr Kopfzerbrechen bereitet mir das Ganze hinsichtlich der Honigernte: in entsprechenden Fäden im Forum wird geraten, die Brut oben auslaufen zu lassen und die HR dann ganz normal zu schleudern, evtl. als letztes, für den eigenen Verbrauch.


    - Eigentlich wollte ich die Völker spätestens am 18./19.7. Abchleudern, dass kann ich dann schonmal knicken, richtig?


    - Erst am 23./24. Abschleudern ist varroabehandlungstechnisch schon ganz schön spät: kann man das Risiko eingehen? Nach meinem Eindruck ist der Befallsdruck der Völker gering: ich habe penibel behandelt und finde bisher nur ganz vereinzelt mal eine Milbe auf den Windeln.


    - Ist es richtig, dass ich zumindest den oder die (bisher ist es mir nur in einem aufgefallen) HR mit Brut nicht über Bienenflucht leer bekomme? Wäre dann also Abfegen angesagt...


    Was habe ich übersehen/vergessen? Geht auch alles viel einfacher?


    Würde mich über Feedback freuen.


    Schönen Abend noch!

    Hier war heute richtig Alarm, bei meinen vier WV habe ich die Linde schon beim Aussteigen gerochen - und direkt am Stand stehen überhaupt keine. Leider soll das Wetter ab morgen wieder schlechter werden. Bin gespannt, ob ich wenigstens eine halbwegs ordentliche Sommertrachternte haben werde. Der Plan ist, nächstes oder übernächstes Wochenende abzuschleudern.

    Zum Thema "aufsetzreif":

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    Ralf Kolbe hat dazu im Frühjahr noch weitere Videos gemacht.


    "Zur Kirschenblüte" ist allenfalls ein grober Richtwert, der in diesem Jahr zB nur sehr bedingt zu gebrauchen war - und es hängt eben auch vom jeweiligen Volk ab.


    Einer von vielen Aspekten, warum gerade die Berufsimker hier versuchen, zumindest alle Völker am selben Stand gleich stark zu halten. das bedeutet oft eben auch: gleich weit. Aber das ist dann schon wieder ein anderes Kapitel.

    Ja du hast richtig vermutet, im Honigraum waren nur Mittelwände und auch in der 2ten Zargen waren noch viele Mittelwände.

    Ich habe den HR zur Kirschblüte aufgesetzt, danach gab es aber 2 Woche nur Regen und Nachts Frost.

    Das heißt, Du hast einen Honigraum mit Mittelwänden zur Kirschblüte aufgesetzt, obwohl im oberen Brutraum noch unausgebaute Mittelwände hingen?

    Und die hängen da zumindest teilweise unausgebaut bis heute?


    PS: es wäre sehr hilfreich, wenn Du in Deinem Profil angeben würdest, wo ungefähr Du imkerst.

    Was soll denn die Folie bei den MPlus verhindern ?

    Nicht verhindern, sondern ermöglichen: dass der Belegstellenleiter den Deckel abnehmen und von oben reinschauen kann, ohne dass Bienen abfliegen können. So hat er es mir erklärt und wenn er das gern so möchte, dann mache ich das so. Kost' mich ja 'n Lächeln.


    Nimm Minis aufgeteilt in 2 drei Waben Einheiten

    Klingt erstmal gut, aber die erste (ernst gemeinte) Frage, die sich mir stellt ist: wo kommt da für drei Wochen Futterteig hin?


    Einfach irgendwo aufstellen zum Umweiseln oder Umwohnen ist auch nicht. Aber gut: Kunstschwarm wäre sicher eh besser.


    Die übrigbleibende Brut könnte man wohl ähnlich versorgen, wie bei den Apidea-Rähmchen :/. Durchlaufende M+ möchte ich jedenfalls nicht, nach Königinnenvermehrung sollen die Begattungskisten baldestmöglich wieder eingelagert werden, denn in der Tat möchte ich möglichst im Standmaß arbeiten.


    Gut, dass ich so früh gefragt habe, wie immer gibt es mehr zu bedenken, als es auf den ersten Blick den Anschein hat... .

    Mahlzeit Bernd,


    vielen Dank erstmal! Da hast Du allerdings recht: wer billig kauft... .

    Neben dem Preis fand ich von dem Mini-Bivo die Abmessungen ganz interessant, nachdem ich einen alten Beitrag vom Drohn fand, der auf Celler Pütscher schwor, weil die von der Höhe her angeblich in eine (Dadant-)Honigzarge passen (um die Königin aus dem Begattungskasten in eine Beute zu bekommen).

    Ich habe gestern aber noch die aktuellen Videos vom Ralf Kolbe zum Apidea gesehen und der deutet an, dass er sich Zargen gebaut hat, die auf seine normalen Beuten passen und in denen er die Apidearähmchen einsetzen und auslaufen lassen kann. Vielleicht macht er dazu ja noch ein Video. Jedenfalls war ich in dieser Hinsicht noch unsicher, wie es gehen kann.

    Aber dann werden es ein paar Apideas. Vielleicht finde ich ja noch jemanden im Verein, der sich beteiligt. :thumbup:

    Hallo zusammen,

    für die nächste Saison möchte ich mir gern bereits jetzt einen Schwung Begattungskästchen zulegen. Gehandhabt habe ich bisher nur EWK (Kauf von Königinnen bei einem Vereinskollegen und Umwohnen/Verstärken auf Standmaß). Die fand ich unmöglich (keine Wabengasse(n), gruselige Handhabung).

    Die Gebrauchsbelegstelle der Wahl ist hinsichtlich des Begattungskästchens erstaunlich kulant, es wären sogar Mini+ möglich, wenn oben Folie aufliegt. Die sind allerdings schon wieder recht groß, was den Transport und uU auch das Umwohnen aufwändiger macht.

    Ich hatte zunächst an Apidea gedacht, bin dann aber über die "Mini-Bivo"-Kästchen gestolpert, offenbar eine Eigenentwicklung von Bienen Voigt. Die würden mit 13cm Höhe nicht nur neben die Waben in einem sparsam bestückten Brutraum (wie die höheren Kästchen incl. Apidea), sondern beim 12er Dadant-System sogar auf die Brutraumwaben passen, wenn man eine Honigzarge (ohne Rähmchen...) aufsetzt. Preislich wären sie auch nicht unattraktiv.

    Hat jemand mit den Mini-Bivo Erfahrungen?

    Wie sieht es mit den dänischen Swibi-Kästchen von Swienty aus? In den Honigraum des 12er Dadant-Systems passen die mit 160cm Höhe schon nicht mehr, sind aber deutlich günstiger, als die Apidea-Angebote, die ich fand.

    Schöne Grüße

    Waldi

    Heucobs / Wiesencobs. Vorteil ist, dass die größer sind als Pellets und nicht aus der Rauchöffnung des Smokers fallen können

    Nachteil ist, dass sie sich im Smoker zunächst in feinste Holzkohle verwandeln: wenn man das nicht weiß und bei nachlassendem Rauch ordentlich Luft zuführt, weil man denkt, der Smoker sei fast aus, wird dieser eher übergangslos von der Kokerei zum Hochofen. Das ist dann eher unschön....

    Wenn Du die Nägel austauscht, schlag die mal dicht beim Seitenträger in die Oberträger. Ich hatte die erst etwas weiter zur Mitte eingerückt und trotz 7mm-Nägeln um die Polsternägel selbst herum immer Wachsbrücken (so 2-2,5cm in beide Richtungen).

    Nachdem ich das Video zu Beutenmaterial und Abstandgehaltere vom René Schieback gesehen hatte, habe ich die Nägel bei der nächsten Rutsche etwas weiter aussen, fast in der Flucht der Seitenträger eingeschlagen (genau Mittig geht nicht wg. der Klammer, die Ober- und Seitenträger verbindet).

    Ich glaube, das bringt tatsächlich noch ein bisschen was. Das Video ist eh ganz gut.

    Nägel kommen bei mir aber immer noch alle auf dieselbe Seite :).