Beiträge von Waldi

    Wie hieß der Baum mit den düngenden Blättern??


    Also wenn ich den malawischen Agrarberater richtig verstanden habe, dann gibt es nicht nur einen Baum. Es geht zwar nicht mit jedem beliebigen Baum, aber - salopp gesprochen - mit allen baumigen Hülsenfrüchtlern. Der Synchronsprecher zählte u.a. die Akazie auf. Lt. Wikipedia sind auch Robinien Hülsenfrüchtler und spätestens damit wäre dann auch geklärt,


    ob das Zeugs auch hier wächst.

    Das korrespondiert mit dem Hinweis im verlinkten Artikel der Allwissenden Müllhalde auf die Fähigkeiten der Robinie "zur symbiotischen Stickstoffbindung, die einen Düngeeffekt hat..." (s. Absatz: "Problematik: invasive Pflanze")


    Bitte an dieser Stelle keine Neophytendiskussion!


    Hat hier jemand praktische Erfahrungen? Mir will - als bekennendem Kompostbereiter und begeistertem Leser des Buches von Frau Kreuter seelig - spontan noch nicht einleuchten, warum das Vergraben von Blättern eines Stickstoffsammlers besonders gut sein soll. Speichern stickstoffsammelnde Pflanzen diesen in besonderem Maße in den Blättern? Die Knöllchenbakterien befinden sich m.W. an den Wurzeln.
    Das eine Flächenkompostierung die Humusbildung fördert (mit allen Vorteilen für den Wasserhaushalt und die Nährstoffversorgung) ist mir klar - aber dass kann ich (cum grano salis) dann doch mit fast allem, was an Grünzeug so anfällt, machen.


    Kann da jemand weiter helfen (auch auf die Gefahr hier etwas OT zu kommen - aber die Kombination aus Bienenweide und besonders wertvollem Mulch/Kompostmaterial hätte ja schon etwas...)?


    Schöne Grüße


    Waldi

    Also mir hilft das nicht.

    Warst Du schonmal in der Situation es ausprobieren zu können?


    Ich habe Probleme mit Betriebswirtschaftlern...arme Menschen sind das, die alles mit schnödem Geld bzw. mit Zahlen vergleichen...Es gibt Werte die mit Geld nicht zu bezahlen sind...

    Ist ja alles richtig. Ich schrieb ja auch nicht: sich deren Standpunkt zu eigen machen, sondern: sich deren Denken zu Nutze zu machen.


    Schöne Grüße


    Waldi


    in dem langsam Verständnis für den Drohn aufkeimt :roll:.


    P.S. Wieviel Geld kostet eigentlich wahre Liebe?

    PPS: unbezahlbar - und da spreche ich dann auch aus eigener Erfahrung :liebe002:.

    Warum hat er das nicht mit erwähnt ?
    Ich kriege die Wut, schon wieder eine Chance vertan !!

    Na ja, in dem Fall könnte es auch am Schnitt gelegen haben. Ich habe auch schon Pressetermine erlebt, bei denen ich bei der Lektüre des Artikel gedacht habe, ich bin auf einer anderen Veranstaltung gewesen. Das wird beim Fernsehen eher noch schlimmer sein. Also bitte nicht gleich den älteren Herrn in dem Beitrag verfluchen :wink:.


    Schade ist es trotzdem.


    Schöne Grüße


    Waldi

    Hallo Kai-Michael,


    Findest Du ihn wirklich positiv?

    Hast Du meinen Beitrag wirklich gelesen?


    Man kann von dem Ansatz halten, was man will (ich finde ihn wenig überzeugend: herumdoktorn an den Symptomen, ggf. sogar kontraproduktiv)...

    Weiter unten führe ich noch - holzschnittartig - aus, wie einfach die Argumentation des Herrn Professor aus zu hebeln ist. Insofern verstehe ich Deine Frage nicht.


    Was bleibt ist, daß dem (im Gegensatz zu mir wohl noch) unbedarfte(re)n, durchschnittlichen ZDF-heutejournal-Zuschauer ein paar durchaus eindrucksvolle Zahlen und Fakten zu den Themen "Bienen", "Bestäubungsleistung" und "Bienensterben: Ursachen und Konsequenzen" um die Ohren gehauen wurden. Wenn auch nur ein kleiner Teil dieser Zuschauer aufmerksam geworden ist und sich weiter informiert oder zumindest demnächst ins Kino geht, dann finde ich das positiv.


    Übrigens kann es tatsächlich helfen, diese Zahlenspiele mit zu machen bzw. sich das zahlenfixierte Denken von Unternehmensberatern und Betriebswirtschaftlern zu Nutze zu machen. Kommt aber auf den Einzelfall an.


    Schöne Grüße


    Waldi

    Hallo zusammen,


    zu meinem großen Erstaunen tauchte das Thema "Bienensterben" gestern in einem Beitrag des Heute-Journals (gegen Ende) auf. Und das zwar in der dort üblichen Knappheit aber erstaunlich dicht an der tatsächlichen Problematik.


    Es ging in dem Beitrag um einen Professor, der den (etwas verzweifelt wirkenden) Versuch unternimmt, die Natur nach volkswirtschaftlichen Kriterien bewertbar zu machen, um ihr in unserer unter dem Diktat der Marktwirtschaft stehenden Gesellschaft einen Stellen-Wert ein zu räumen.


    Man kann von dem Ansatz halten, was man will (ich finde ihn wenig überzeugend: herumdoktorn an den Symptomen, ggf. sogar kontraproduktiv), bei den Beispielen im Film wurden jedenfalls die Bienen angeführt, deren weltweite Bestäubungsleistung (und zunächst nur diese) nicht nur für 80% unserer Lebensmittel sorge, sondern in Euro und Cent ausgedrückt, dem Wert des gesamten Bundeshaushaltes entspreche (das ist ja dann schon ein erkleckliches Sümmchen).


    Und dem gegenüber wurde tatsächlich das Bienensterben gestellt, für das als Ursachen in erster Linie der Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen und der tollen modernen Pflanzenschutzmittel (ich glaube, es war sogar konkret von Neonicotinoiden die Rede) genannt wurde. Nix Varroa! Problem ist natürlich, das Monsanto und Co. kalt lächelnd darauf hinweisen würden, daß der von ihnen und ihren Kollegen erwirtschaftete "Wert" das dreifache des Bundehaushaltes beträgt :-( (nein, das habe ich natürlich nicht überprüft, es ist bildlich gemeint...).


    Trotzdem: anbetracht der Einschaltquote mal ein ermutigender Bericht.


    Auch wenn man die Wirkung sicher kaum unterschätzen kann...:roll:... aber vielleicht schafft es bei dem ein oder anderen Zuschauer, der bisher noch nicht davon wusste, Problembewustsein.


    Schöne Grüße


    Waldi

    Wer versteht über was wir hier kommunizieren?

    Ich jedenfall nicht - würde es aber gern.


    Ich versuche seit einigen Tagen, mich hier im Forum in das Thema (besser: den Themenkomplex) "die Segnungen der industrialisierten Landwirtschaft" im Allgemeinen, sowie Probleme durch Gentechnik und PSM im Besonderen, ein zu lesen. Es ist da für mich noch jede Menge Material zu sichten,


    ABER: ich fände es extrem hilfreich, wenn weniger angedeutet und mehr erklärt/eingeschätzt würde. Mir ist klar, daß man sich selbst unter einem Nick dann etwas weniger emotional äußern müsste - und das so ein Forum durchaus auch die Funktion haben kann und soll, einfach mal Dampf ab zu lassen. Trotzdem würde eine Versachlichung mir sehr helfen, der ziemlich komplexen Thematik, die für mich in weiten Teilen neu ist (zumindest in den Zusammenhängen und Details), zu folgen.


    Ich freue mich angesichts der scheinbaren Brisanz mancher Zusammenhänge durchaus auch über PM - oder einfach weiterführende Links.


    Schöne Grüße


    Waldi


    P.S.: Die ganz grundsätzlichen Zusammenhänge (und u.a. auch die zweifelhafte Rolle zumindest einiger Institute bei der "Erforschung" des Bienensterbens) meine ich begriffen zu haben.

    Wir sind alle Erwachsene Leute

    Ja? Woher weißt Du das? Ich kann Sherrys Profil erstmal kein Alter entnehmen. Vielleicht ist sie noch Heranwachsende?


    Ist sie tatsächlich nicht; trotzdem könnte man zumindest Höflichkeit erwarten. Postings wie das hier kritisierte erfüllen dieses Kriterium eindeutig nicht.


    Eine meiner Lehrerinen, die ich sehr schätze sagte einmal: Sie haben mein Mitgefühl aber nicht mein Mitleid. Das seißt, das sie versteht was ich durchmache aber das wars dann auch schon. Verständnis und ein guter Rat hilft mehr als Gejammere.

    Deine Lehrerin war offenbar eine weise Frau. Was das Posting von doc mit "Verständnis" und "gutem Rat" zu tun hat, erschließt sich mir hingegen nicht.


    Schöne Grüße


    Waldi


    Edit: @ Sherry: da Du verheiratet bist, gehe ich mal davon aus, daß Du tatsächlich erwachsen bist :wink:.

    Wachs ist alkohol-löslich?

    Nein (oder jedenfalls nicht ohne weiteres... :oops:).
    "...Als Loesungsmittel kann Terpentin, Terpentinersatz, Oelfarbverduennung (gibts hier geruchlos) , Testbenzin bis zu Petroleum verwendet werden. Spiritus(Alkohol) scheidet aus da es sich nicht mit Wachs mischen laesst." (Quelle)
    Wikipedia spezifiziert: "Bienenwachs ist bei Raumtemperatur sehr gut in Terpentinöl, aber auch in erhitztem Alkohol löslich." (Hervorhebung von mir).


    Das dürfte für die Praxis jedoch kaum relevant sein. Der Tip bezog sich sowieso auf Propolis, da habe ich mich also zu weit aus dem Fenster gelehnt. Bleibt die von Günther aufgeworfene Frage nach den Rückständen.


    Sorry für OT, aber das wollte ich dann noch wieder einfangen.


    Gruß, Waldi

    BTW: hat jemand Tipps, wie man am Besten ASG und Kunststoff-Futtertröge von Propolis/Wachs-Gemisch befreit?

    Ich weise ausdrücklich darauf hin, daß ich den Tip nur weiter gebe und bisher keinerlei praktische Erfahrung habe: mir ist Sterilium (Händedesinfektion auf Alkoholbasis) empfohlen worden. Ergibt m.E. Sinn, da Wachs und Propolis m.W. alkohollöslich sind. Ich wollte immer mal fragen, ob dann nicht auch einfacher Spiritus geht.


    So, jetzt könnt Ihr über den vorlauten Imker-Anwärter her fallen... (duckundweg).


    Gruß, Waldi

    auf dem Kissen befestige ich drei durchgehende Abstandsleisten ( 2 Außen/ 1 Mittig, Höhe 4cm) auf denen der Deckel aufliegt. So kann der Wind durchstreichen.

    Das heißt, Du hast nicht, wie bei der Konstruktion der originalen Warré-Beute, ein Holzbrett auf dem Kissen?


    Das ist nämlich der Teil, den ich bei der Warré-Beute nicht verstehe: das Kissen isoliert und nimmt Feuchtigkeit auf, kann diese aber nicht nach aussen abgeben, da es zu dem belüfteten Dach mit einem Brett abgeschlossen ist. Warré kritisiert sogar Imker, die in die Abdeckung der Beute ein Loch schneiden, um zu einem Kamineffekt zu kommen (S. 83 oben), behauptet aber, daß sich genau dieser bei seiner Beute einstellt, jedenfalls, das aufgrund seines zur Beute nur mit einem Tuch abgeschlossenen Kissens Frischluft über das Flugloch nachströmen kann (S. 82 unten).


    Oder habe ich da etwas falsch verstanden?


    Finvara : bekommst Du bei Deinen Lüftungsschlitzen nicht Probleme mit Mäusen? Oder schaffen die es nicht, über das Blechdach ein zu dringen?


    LG


    Waldi


    Der überlegt, ob er seinen zukünftigen Magazinbeuten aus rein optischen Gründen nicht so ein hübsches Spitzdach verpassen soll.