Beiträge von Waldi

    Bei uns gab es ne Sammelbestellung Stärkesirup über den Verein. 1000l/1,4t IBC, zwei Abholtermine in 16h (einen am Freitagabend, einen am Morgen darauf) damit die lokale Hautflüglerschaft sich nicht einfliegen kann. Da sind dann alle Beteiligten mit dem Gebinde ihrer Wahl aufgeschlagen. Hat super funktioniert und mich 0,63 €/l gekostet. Stellplatz war auf einem Firmengelände in einem kleinen Gewerbegebiet. Übers WE war das ok.

    Kurzes Feedback: hat [Edit: am WE drauf] grundsätzlich geklappt, für den höheren Zweck sind ca. 300 Bienen - immerhin wirklich sehr schnell - in auf 70% verdünntem Spiritus verendet. Aber schön ist anders 😒.

    Wahrscheinlich sollte ich mich über den Befund freuen: er bestätigt die Schieberdiagnose: es fand sich keine einzige Milbe.

    Waren ein paar mehr, aber ziemlich kleine schwarze. Das ist wohl auch der Grund, warum sie da überhaupt hinein gelangt sind :cursing:.


    Dann fahre ich wohl erst Mittwoch wieder hin, um nochmal zu füttern. Hoffe, dann ist erstmal wieder Ruhe - und es bleibt ruhig, wenn ich in den folgenden Tagen möglichst schnell zum Putzen auf mache.

    Hallo zusammen,


    nach der ersten Futtergabe am letzte WE war ich erst nach einer Woche wieder bei dem betreffenden Volk und wollte die Zugänge in der Zarge (Nicot) zum Putzen öffnen. Offenbar war das den auf der Wiese lebenden Ameisen zu wenig reinlich und sie haben zwischenzeitlich ungefragt bereits mit dem Ausschlecken begonnen :rolleyes:. Notiz an mich selbst: beim nächsten Mal früher hin...


    Ich habe die Zugänge dann einfach aufgemacht, bin mir aber inzwischen unsicher, ob das pfiffig war: werden die Bienen mit den Ameisen allein fertig?


    Schöne Grüße


    Waldi

    Darf ich nochmal nachhaken? Ich habe es überschlafen und bin nach wie vor unsicher, ob ich jetzt mit AS behandeln soll. Das hat auch damit zu tun, dass beide Völker umgewohnt wurden.


    Das eine Volk Anfang Mai, per Kunstschwarm auf MW und gekäfigter Kö, nach Freilassen derselben mit OS gesprüht. Faktisch eine TBE ohne Fangwabe aber mit verlängerter Brutpause (das Käfigen würde ich so nicht wieder machen).

    Das andere Volk per Aufsetzen der DD-Zarge auf die DNM Zarge, Kö zunächst zwischen MW über AG nach oben. Da hat sie ne Woche versucht, nach unten zu kommen. Das Vorgehen war für den Zweck großer Murks, eher unfreiwillig hatten die dadurch aber eine mind. einwöchige Brutpause.


    Auf der Windel fand ich bei beiden Völkern zusammen bisher eine Varroa. Ein Volk drei Mal für 48h getestet, das andere Volk 1 Woche (letzte Woche). Allerdings keine Ölwindel.


    Puderzuckertest bei dem einen Volk ebenfalls negativ aber nicht gut gelungen, mithin wenig aussagekräftig.


    Verkrüppelte oder sich merkwürdig verhaltende Bienen habe ich bisher ebenfalls nicht gesehen. Aber dafür fehlt mir vllt. einfach die Erfahrung.


    Ich werde gleich bei dem noch nicht näher getesteten Volk eine Probe auswaschen. Sollten da mehr als ein oder zwei Varroen drin sein, werde ich sofort mit AS behandeln (bis Samstag sollte das gehen) und zwar beide Völker;


    aber wenn ich da wieder nichts finde oder nur ein bis zwei Milben: sollte ich die dann nicht erstmal in Ruhe lassen und in zwei, drei Wochen nochmal schauen? Oder ist es sinnvoller, da jetzt drauf zu schlagen, anstatt in drei Wochen die (Ammen der) Winterbienen bzw. deren Aufzucht zu stören, auch wenn da keine phoretischen (? ich meine aufsitzende) Milben drin sind?


    Beide Völker haben das Brutgeschäft übrigens schon zurückgefahren, das eine sitzt auf der ersten Futtergabe und hat noch (reichlich...) eingetragen, dass andere sitzt qua Blödsinnsumwohnen auf reichlich eigenem Honig.

    Bienenköniggibmirhonig Nachdem ich am WE eine arte-Doku zum Thema "Insekten essen" mit Schwerpunkt Japan gesehen habe (Mediathek), könnte es sein, dass sich die Idee mit dem Stroh-Rum mit Bienenaroma als tragfähiges Geschäftsmodell etablieren lässt :/... .


    Obwohl: die stehen scheinbar mehr auf Wespen- und Hornissen-Aroma ;).


    Danke Euch!

    Kurze Frage zur Alkohol-Auswasch-Methode: Ludger Mertens spricht in seinem Video zur Varroabekämpfung davon, dass er Isopropanol (wohl 70%) nehme. Kann mann nicht auch einfach Spiritus, also vergälltes Ethanol, nehmen und ggf. auf 70% verdünnen?

    Ich habe die Bienen, wie im Video beschrieben, erst 3 Min. eher vorsichtig im PZ geschwenkt/leicht geschüttelt (immer mal wieder), dann 1 Min. kräftig ausgeschüttelt.

    ABER: es staubte weniger, als vermutet, der Zucker auf den Bienen sah anders aus, als in dem Film. Es war hier heute recht schwül, vielleicht lags daran. Ich traue dem Ergebnis jedenfalls nicht recht (Zucker war frisch und auch frisch gesiebt, 35g auf ca. 120ml Bienen).

    Mir brummt der Schädel, ich muss das alles erstmal verdauen.


    Darf ich bitte ne blöde Anfängerfrage stellen, die mir unter den Nägeln brennt? Zwei Völker muss ich dieses Jahr noch mit AS behandeln. An Milben kann ich zumindest auf den "Windeln" bisher nichts Besorgniserregendes finden (eine einzige bisher), PZM bei einem der Völker heute ohne eine Milbe. Anfängerfehler auch dabei aber nat. nicht ausgeschlossen (habe mich an den Film eines der Institute gehalten).


    Trotzdem jetzt behandeln oder bis Mitte August warten (und hoffen, dass es temperaturtechnisch überhaupt geht)?


    Der Kommentar: "schau mal Ludgers Video dazu" wäre ok, das habe ich leider noch nicht geschafft.


    Sorry für die Pillepallefrage in diesem hochinteressanten Faden....

    So wie von Uwe und Olivia beschrieben, habe ich mein letztes DNM-Volk erfolgreich auf DD umgewohnt und gleichzeitig behandelt. Das funktioniert wunderbar.


    Lass dich nicht zu dem von Dir im Eingangspost beschriebenen Verfahren hinreissen. Ich habe das - entgegen der in entsprechenden Fäden hier beschriebenen Probleme - nach der Frühtrachternte bei einem WV versucht: die oben auf MW eingesperrte Königin fand ich nach einer Woche (!) auf dem AG, wie sie verzweifelt versuchte, sich zu ihrem BN durch zu zwängen. Reines Glück, dass die Arbeiterinnen nicht versucht haben, ihr zu "helfen". Trotzdem: kein schöner Anblick! Die MW waren unangetastet!

    Ich habe dann das AG rausgenommen und eine DNM Brutwabe hoch gehängt (unnötiges Gefummel!). Noch ne Woche später das AG wieder rein, drei Wochen warten, bis Auslaufen der Brut. Fazit: es hat ewig gedauert, Volksgefüge und BN wochenlang in Unordnung, unfreiwillige Brutpause, Sommertracht ausgefallen.

    Kurz gesagt: nicht nachmachen!

    ... in der Norm...

    Also wenn ich bisher eines über Bienen gelernt habe...

    Wenn "du" einen Schwächling einem guten Volk aufsetzt, ...

    Auflösen oder umstellen und es "in Ordnung" bringen indem verstärken und/oder neue Kö - je nach dem. Ein Schwächling bleibt ein Schwächling und wird nur mit einem starken Volk vereint!


    Ich kann nicht nachvollziehen, warum hier plötzlich von einem Schwächling die Rede ist. Der Ableger wurde absichtlich schwach gebildet um die Annahme der Zuchtkönigin zu verbessern, die zunächst zum Umweiseln gedacht war. Ich habe mich aus verschiedenen Gründen dann aber dafür entschieden, zu versuchen, das Völkchen auf Überwinterungsstärke zu päppeln. Da ich in einem anderen Volk noch Bienen en masse habe, wollte ich diese, wie im entsprechenden Faden geraten, sinnvoll nutzen. Und wissen wollte ich, ob ich die dazu bekommenen Tips richtig angewendet habe.

    Hallo Gerd,


    in diesem Thema findest du alles zu dem Volk, aus dem ich die BW entnommen habe.


    In diesem Thema geht es um die etwas abenteuerliche Erstellung des Ablegers.


    Die Völker stehen nebeneinander. Den Rat, die aufsitzenden Bienen von der BW abzufegen fand ich höchst plausibel isb. bei einem recht kleinen Ableger neben einem starken WV (nicht Anfängerstark, sondern wirklich stark) - kleines Flugloch hin oder her.


    Mir ging es v.a. auch darum, ob bereits schlüpfende Bienen im Empfängervolk Probleme machen können - oder das eigentlich ideal gelaufen ist, weil die schlüpfenden Bienen gleich mit anpacken können, statt von einem recht kleinen Volk noch lang gewärmt werden zu müssen.