Beiträge von Waldi

    Wie lustig: der von mir gestartete Faden ist schon gute acht Jahrer alt: der Wahnsinn!

    Feedback: seit letztem Jahr stehen dort Bienen (zwei Dadantbeuten), die Nachbarn, die es bemerkt haben, finden es super, selbst der erste Reinigungsflug erbrachte kein Konfliktpotenzial, der Wein ist Geschichte, alles super ;-).

    Weil bevor die Blüte ganz auf ist noch einmal die Amazone übers Feld fährt.

    Dann evtl erst Anwandern wenn die Blüte ganz auf ist?

    Ich habe mit dem Bauern, der das Rapsfeld bestellt, den Deal, dass er mich anruft, wenn er mit Allem durch ist. Das kann Mitte der Blüte sein, aber mir als Hobbyisten reicht das und ich muss nicht abends um drölf hin um Fluglöcher zu und morgens vorm Aufstehen hin, um dieselben wieder auf zu machen.

    Frühzeitige persönliche und diplomatische Kontaktaufnahme ist 'ne feine Sache und hat sich auch bevor ich Bienen hatte das ein oder andere Mal ausgezahlt... .

    Wo genau war jetzt der Aufreger?

    Hi vhe,


    die Bezeichnung "Honig-Imker" habe ich nicht als Spezialisierung verstanden, sondern als tendenziell abwertende Bezeichnung und das "die" als Distanzierung. Das war aber offenbar ein Mißverständnis: so wie Du es näher ausgeführt hast, bin ich vollkommen einverstanden.


    Aufregen tue ich mich hier im Forum aber schon lange nicht mehr und auch sonst wird es besser ;).

    Da du mich zitierst und da ein gewisser Trend echt anfängt, mir auf den Keks zu gehen, gehe ich mal auf zwei Aussagen ein, die mir ziemlich sauer aufgestoßen sind:

    die Honig-Imker

    Was bitte ist ein "Honig-Imker"? Und warum "die"? Ein Imker ist jemand, der Bienen hält, um das, was die Bienen produzieren zu ernten. In unserer Gegend insbesondere den Honig. Genau deshalb habe ich mit dem Imkern angefangen. Und daran ist nichts eherenrühriges, von dem man sich distanzieren müsste.

    Wenn man auf das Geld vom Honigverkauf nicht angewiesen ist,

    sollte man ihn entweder komplett selbst verbrauchen oder trotzdem einen vernünftigen Preis dafür nehmen, um den "Honig-Imkern", die ihren Honig gern verkaufen möchten, die Preise nicht kaputt zu machen.

    Like it or not: wir leben im Kapitalismus. Und dort gilt: eine Sache die nichts kostet ist auch nichts wert. Wer Honig verschenkt oder verschleudert, lehrt also die Beschenkten, dass Honig wertlos ist. Und der Ansicht sollte selbst ein Bienenhalter, der kein Imker sein möchte, hoffentlich nicht sein.


    Was die Wachstrecke angeht: vielen Dank Dir und allen anderen nochmal für die vielen Tips. Ich habe diesen Winter das erste Kilo eigenes MW-Wachs aus Drohnen und etwas Wildbau gewinnen können und habe inzwischen auch verstanden, wie ich bei der von mir gewählten Betriebsweise frisches Wachs v.a. aus dem Honigraum gewinnen kann. Eine MW-Presse ist inzwischen auch im Fundus, ab nächster Saison werde ich also eigene MW gießen. Bis dahin werde ich gekauften MW verwenden, bei denen ich davon ausgehe, dass sie iO sind.

    Das habe ich vor Jahren im sehr zeitigen Frühjahr mit unterarmdicken Ästen gemacht: Boden aufgerissen, waagerecht hingelegt, angetreten, fertig. Ist heute eine prächtige Weidenhecke. Zwei große Astgabeln (unten Oberschenkelstärke) habe ich ca. 60cm tief eingegraben und zu einem Torbogen zusammengestellt. Ist ebenfalls angegangen.


    War alles im Münster und zu Zeiten, als es noch hieß: "in Münster regnet es oder es läuten die Glocken". Auch standen die Bäume, die da beschnitten worden waren, an einem Bach. Ich könnte mir vorstellen, dass gerade von solchen Bäumen stärkere Abschnitte eine gewisse Wasserreserve mitbringen.


    Übertragbarkeit ist also eingeschränkt...

    Hallo Rick,


    das wird Dir anhand der von Dir gegebenen Informationen niemand sagen können: reden wir von zwei Styropor-Mini+ oder von einer selbstgebauten Beute aus Eichenzargen mit 80mm Wandstärke ;-)? Geht es um Wirtschaftsvölker oder Ableger, welche Beutenart, ggf: wieviele Rähmchen....


    Und: "NRW" ist ein weites Feld: imkerst Du am Niederrhein oder auf dem Kahlen Asten...?

    Genauer findest du das in Raymond Zimmers Buch beschrieben

    Welches Buch meinst Du genau?

    Irgendwer schrieb hier (nicht Du meine, ich), dass in einem Buch von Raymond Zimmer genauere Angaben (Maße) zur Adam-Beute stehen. In dem neuen (neu aufgelegten?) mit dem grünen Einband ("Die Buckfast-Biene") habe ich dazu nichts gefunden. Das ist im Prinzip ein abgedrucktes Interview mit Raymond Zimmer.


    hab nur Dadant blatt gesehen bisher

    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich es richtig verstehe, m.E. war das auf die Deckel bezogen:

    zumindest die tiefen Dadant-Blatt (Blech-)Deckel haben 515 oder 520mm Seitenlänge und passen mit recht enger Passung (was ich gut finde) auf die Dadant US-Beuten (wenn sie denn Außenmaß 509x509mm haben ;-)).

    Die Suchfunktion habe ich grundsätzlich schon verstanden...aber Danke trotzdem. Das Problem ist eher, das zu Futtervorrat und Futterverbrauch so häufig gefragt wird, dass das Filtern schwierig wird. Außerdem hilft es, wie angedeutet, ja recht wenig, wenn wer aus einem völlig anderen Lokalklima mir erläutert, was die Bienen dort so wegknuspern...


    Wenn die von mir oben zitierten Werte ursprünglich vom Heuvel stammen, könnte ich damit aber arbeiten. Geht ja nur um den dicken Daumen, damit ich nicht ohne Not störe, um Futterteig aufzulegen.

    Moin zusammen,


    gesucht habe ich, zum Finden bin ich aber scheinbar zu blöd: irgendwo hier las ich mal ungefähre Werte für den Futterverbrauch in den Monaten Januar bis April. Ich finde es aber nicht wieder. Am ehesten noch die Werte, die user TomB mal niedergelegt hat:


    "Meine Durchschnittswerte: Oktober 4kg, Nov. 2 Kg, Dez., Jan. je 1kg, Februar 3kg, März 4kg."


    Nu ist mir klar, dass das "MEINE Durchschnittswerte" nicht ganz unwichtig ist: Sulz auf 1100m Höhe wird da was anderes haben, als ich im warmen Ruhrtal. Und wie das Klima in Torgau ist, weiß ich auch nicht.


    Könnte mir der ein oder andere Kollege (die ein oder andere Kollegin) aus dem Ruhrtal oder dem niederen Rheintal (ab Siegmündung flußabwärts ;-)) da weiterhelfen? Zwei von meinen vier Völkern haben noch um 13kg, da mache ich mir wenig Sorgen, eines hat aber nurnoch um 9,5kg und auch der Ableger ist mit gut 8kg nicht eben üppig versorgt für Anfang Februar, fürchte ich...

    Durch's Flugloch 80% mit einem Haken rausziehen ist da deutlich schneller und für die Bienen weniger störend, da löst sich keine Traube.

    Kann man auch voll gut ausprobieren, wie aktiv die Bienen schon sind und wie sie eine Maus empfangen würden: trotzdem ich wirklich sehr vorsichtig war, empfing bereits das zweite Volk auf demselben Bock das Stöckchen mit ärgerlichem Surren und die erste Biene, die raus kam, hat keine Gefangenen gemacht, sondern ist mit dem Hintern voran in den Spalt zwischen Pulloverbündchen und Handgelenk geschossen. Ein Stich Mitte Januar, muss man erstmal hinbekommen...


    Zum anschließenden Wiegen habe ich mal lieber kurzfristig den Keil gedreht.


    Ich setze beim nächsten Mal die Beute zur Seite und fege den Boden ab. Das dürfte in der Tat dreimal so schnell gehen.