Beiträge von WFLP

    Hallo Grashüpfer Flip,


    die Frage muss man wohl anders stellen: Welche Optionen hat man, wenn man keine (konventionell bewirtschafteten) landwirtschaftlichen Flächen befliegen lassen will? Brachflächen sind rar und Wald ist nur eingeschränkt als Bienenweide von Bedeutung. Die meisten Massentrachten finden sich auf landwirtschaftlichen Flächen (wenn ich die Obstbäume dazu zähle).
    Da sind wir als Imker leider in den meisten Fällen auf Gedeih und Verderb auf die Landwirte angewiesen.


    Gruß Wolfgang

    Zitat


    Viren und Vitamine sind reine Konstrukte des menschlichen Geistes!?


    Hat jemals jemand den Drohn gesehen? Ich meine es gibt ihn nicht. Er spricht ja von sich selbst in der dritten Person.
    Was er von sich gibt: reine Konstrukte des menschlichen Geistes!?


    Gruß Wolfgang

    Natürlich gibt es antivirale Stoffe. Die werden (zumindest bei Menschen) z. B. gegen Grippe eingesetzt. Außerdem geht es ja nicht nur um die Behandlung nach der Infektion, sondern auch um die Vermeidung der Infektion (= Desinfektion).
    Die stark virushemmende Wirkung von Propolis ist bekannt und wird sogar beim Menschen genutzt.


    Gruß Wolfgang

    Liebe ImkerkollegInnen,


    ich habe gerade im Deutschlandfunk einen kurzen Beitrag zum Thema genetische Zuchtauswahl und Krankheitsresistenz gehört. Dort wurde u.a. die These referiert, dass die Anfälligkeit der Bienen für Krankheitserreger dadurch erhöht sei, dass bei der Zuchtauswahl Völker, die wenig kitten, bevorzugt worden seien.
    Mich würde Eure Erfahrung/Einschätzung dazu interessieren:
    - Ist/war wenig Propolis wirklich eine gängiges Zuchtziel?
    - Sind Völker, die stark kitten, robuster?
    - Würde es sich lohnen, solche Völker bevorzugt zur Zucht zu verwenden?


    Gruß Wolfgang

    Ich habe gestern (14. April) endlich die Frühjahrdurchsicht machen können. Die beiden Völker ware ohne Brut und ich ging zunächst davon aus, dass sie nicht weiselrichtig sind. Nur sagt mir gerade ein Imker aus der Region (mit vielen Völkern), dass es bei ihm ebenfalls völlig an Brut fehlt. Wir hatten hier im Mecklenburg bis Anfang April Dauerfrost und im März teilweise zweistellige Minustemperaturen. Kann es sein, dass die Völker im Spätwinter nicht angefangen haben zu brüten oder wieder aus der But gingen, weil der Winter nicht enden wollte? Ich hätte erwartet, dass sie dann, als es tagsüber Plustemperaturen gab, wieder anfangen. Wenig Brut war zu erwarten aber gar keine?
    Hat jemand Ähnliches festgestellt?


    Gruß Wolfgang

    Hallo Diy-guy,


    ich möchte hier ein Plädoyer für das Imkern ohne Absperrgitter abgeben.
    Es gibt ja zwei Aspekte beim Erweitern:
    - Es soll nicht zu früh erfolgen, weil die Bienen sonst in der noch kühlen Jahreszeit die Brut nicht hinreichend wärmen können.
    - Es soll nicht zu spät gemacht werden, weil sonst das Brutnest eingeengt wird.


    Das zweite Problem stellt sich beim Imkern ohne Absperrgitter nicht.
    Das "Durchhängen" der Bienen wird heute als Kriterium bezweifelt. Es dürfte dann schon arg spät sein für das Erweitern. Wenn die meisten Wabengassen gut mit Bienen gefüllt sind, ist es Zeit zu erweitern. Wenn kein Kälteeinbruch mehr zu erwaren ist, heißt die Devise ohnehin: lieber zu früh als zu spät.


    Beste Grüße
    Wolfgang

    Mich würde an der Stelle mal interessieren, wie Ihr Eure Bienen sichert, wenn sie nicht auf dem eigenen Grundstück stehen.
    Ich hätte da viel zu viel Angst vor räuberischen Imkern und Marodeuren.
    Ich finde das immer sehr mutig, wenn ich sehe, wie Magazine einfach so im Gelände stehen.


    Gruß Wolfgang

    Hallo Remstalimker,


    ich wünschte Dein Beitrag wäre in der Sache so kundig wie im Ton scharf.


    Dass "Werbung mit Selbstverständlichkeiten seit einiger Zeit verboten" sei, ist Unfug. Verboten ist irreführende Werbung (§ 5 UWG).
    Du kannst jederzeit behaupten, dass Dein Honig z.B. süß ist. Dass ist selbstverständlich, aber nicht irreführend und deswegen erlaubt. Das gleiche gilt für "kaltgeschleudert" oder "werterhaltend abgefüllt".


    Außerdem ist irreführende Werbung keine Sache für den Staatsanwalt. Der ist nämlich für Strafrecht zuständig, nicht für Wettbewerbsrecht. Möglich sind hier nur Konkurrentenklagen. Das kann teuer werden, ist aber keine Straftat.


    Gruß Wolfgang

    Ich weiß nicht, worüber Ihre Euch so aufregt. Der Imker macht es aus Marketingsicht richtig: Er hebt sich ab.
    Hier gilt der gute alte Merkspruch: Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler!
    Natürlich machen wir alle hervorragenden Honig und der unterscheidet sich auch nicht groß (Wir lassen die schwarzen Schafe mal außer Acht). Aber was hilft Euch das, wenn das beim Kunden nicht ankommt.


    Gruß Wolfgang

    Ja, da bin ich mir sicher.
    Ich gebe mir ja auch alle Mühe, die Gesetzestexte anzugeben. Da kann jeder gern nachlesen.
    Ich such Euch auch gern noch die Erläuterungen dazu im Umsatzsteuer-Anwendungserlass und der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung raus.


    Gruß Wolfgang