Beiträge von WFLP

    ... denn kein Gesetz wird eine Bestimmung enthalten, die sich mit dem Einsatz eines Smokers bei Waldbrandgefahr auseinandersetzt.

    Natürlich wird hier nicht jede mögliche Feuerquelle geregelt. In der hiesigen Waldbrandschutzverordnung (Mecklenburg-Vorpolen) sind aber z.B. allgemein "andere feuerverursachende Handlungen" mit erfasst.

    Die Geldbußen belaufen sich auf bis zu 75.000 Euro, wenn jemand "im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 50 Metern vom Waldrand außerhalb eines von der Forstbehörde genehmigten Grillplatzes oder einer genehmigten Feuerstelle Feuer anzündet, unterhält, grillt oder feuerverursachende Handlungen vornimmt, ohne (...) hierfür berechtigt zu sein".

    Da müsstest Du mal in die entsprechenden Landesverordnungen schauen.

    In der Regel braucht mal eine Genehmigung, wenn man nicht Waldbesitzer ist. Dass der Smoker zur Arbeitsausübung erforderlich ist, reicht da nicht.

    Hier geht es aber um Ordnungsrecht.

    Zivilrechtlich gilt: Auch leichte Fahrlässigkeit reicht für die Haftung. Und da könnte ein Gericht zu der Auffassung gelangen, dass schon die Nutzung (nicht nur die unsachgemäße Handhabung) des Smokers bei hoher Wandbrandstufe (grob) fahrlässig ist.

    Die Haftpflichtversicherung des Verbandsversicherers hat eine Deckungsumme von nur 5 Mio. Da könnte es bei einem ordentlichen Waldbrand eng werden.

    Dass eine eingeweiselte Königin - vor allem mit deutlich anderer Genetik - eine stille Umweiselung provoziert, ist nicht untypisch.

    Das muss also keine schwache oder fehlerhafte Königin sein - kann aber.

    Wenn die Königin ordentlich legt, kann man die Weiselzellen brechen, bis die Bienen keine weiteren mehr anlegen.

    Unser Denken und Fühlen führt uns in die Irre.

    Das ist weder richtig noch führt eine solche Auffassung irgendwo hin. Die philosphische Debatte dazu ist übrigens alt. Habermas z.B. hat hier zwischen einer instrumentellen und einer kommunikativen Rationalität unterschieden. Denken ist ein Werkzeug, das man zum Guten wie zum Schlechten anwenden kann. Der Mensch ist nun einmal ein denkendes Wesen, und muss diese Fähigkeit zum Besten einsetzen, so wie das Tier seinen Instinkt.

    Was uns vom Tier unterscheidet, ist inbesondere der zeitliche Horizont unseres Denkens. Wenn das Denken in die Irre führt, haben wir nicht zu viel, sondern zu wenig oder nicht weit genug gedacht.

    Der Philosoph W.F. Haug hat mal in einer Vorleserung für eine Ethik des Wissens plädiert und gefordert, die Dummheit in den Rang einer Todsünde zu erheben.

    Die Vielzahl deutscher Höfe als kleine und mittlere Betriebe erzeugen, unabhängig von der Betriebsform, hochwertige Premiumprodukte unter Einhaltung strikter gesetzlicher Vorgaben.

    Zu glauben, kleine Betriebe wären besser, ist ein bedauernswerter Irrtum. Z.B. geht es Kühen in Freilaufställen mit hoher Automatisierung meist besser als auf kleinen Höfen. wo sie oft das ganze Jahr angekettet stehen.

    Es kommt nicht auf die Zahl der Tiere an, sondern auf das Verhältnis von Fläche und Tieren.

    Was die gesetzlichen Vorgaben anbelangt kann ich wirklich nur lachen. Fast jede Qualhaltungsform ist heute erlaubt. Deine "strikten gesetzlichen Vorgaben" sind eine Farce. Da werden ganz strikt nach gesetzlichen Vorgaben Ferkel betäubungslos kastriert und Muttersauen in Abferkelbuchten gehalten, in denen sie sich nicht mal umdrehen können.

    Bezahlt Dich der Bauerverband dafür, so was zu behaupten?

    Ich wollte eigentlich nur darauf hinweisen, dass diese aufgeführten Tätigkeiten zur Varroabehandlung nicht zugelassen sind.

    Jetzt bringst Du aber Einiges durcheinander. Eine Nichtzulassung kann es nur für Arzneimittel geben, nicht z.B. für TBE. Nichtstoffliche Verfahren fallen nicht unter das Arzneimittel; Lebensmittel (z.B. Puderzucker) auch nicht.

    Verfahren, die nicht zulassungspflichtig sind, sind mithin erlaubt.

    Als Anfänger hat man es hier ECHT schwer!

    Das ist so, als wenn sich 5 Lehrer vor der Klasse, an der Tafel streiten

    Imkern, dass sollte jeder Anfänger wissen, ist kein Handwerk, sondern eine Wissenschaft. Und wie Wissenschaftler arbeiten, wissen wir spätestens seit Corona.

    Wie sagte schon Karl Marx: "Es gibt keine Landstraße für die Wissenschaft, und nur diejenigen haben, Aussicht, ihre lichten Höhen zu erreichen, die die Mühe nicht scheuen, ihre steilen Pfade zu erklimmen."

    Jetzt bleib mal auf dem Boden.

    Wahrscheinlich hältst Du es auch schon für verboten, den Beutendeckel aufzumachen.

    Mich würde mal interessiere, wie bei Euch der Begattungserfolg abhängig von der Art der Begattungseinheiten ist.

    Ich habe mit Begattungskästchen (Kieler in Holz) keine sehr guten Erfahrungen gemacht. Ich komme hier nur auf 50 bis 60 %.

    Viel besser dagegen in Ablegerkästen (5 Waben DNM) und Volleinheiten (z.B. Brutscheune mit 12 Waben 1,5 DNM). Da liege ich bei fast 100 %

    Je größer die Begattungseinheit um so besser der Begattungserfolg.

    Am besten funktioniert es, wenn ich schlupfreife Weiselzellen in Ableger gebe.


    Wahrscheinlich ist mein Umgang mit den Begattungskästchen noch optimierungsfähig, aber ich würde gern wissen, was so zu erwarten ist.

    Ich wärme mal den Thread wieder für ein ergänzendes Thema auf: Ich habe alle Wirtschaftsvölker auf 12er 1,5-DNM mit 2/3-Zander-Honigräumen. Das ist ein System, das mich nach Jahren des Herumprobierens recht glücklich macht.

    Ich benutzte als Begattungseinheiten bevorzugt Ablegerkästen. Ich habe damit deutlich mehr Erfolg als mit Begattungskästchen (Kieler). Außerdem kann ich so durch Aufsetzen umweiseln.

    Nun sind die Ablegerkästen bisher aber in 1/1-DNM. Das dritte Rähmchenmaß nervt mich zunehmend und ich überlege auf 2/3-Zander umzustellen.

    Momentan wintere ich en paar Völker auf 1/1 DNM ein (die werden aus den aufgelösten Ablegerkästen gebildet), die ich dann im Frühjahr zu Begattungseinheiten zerlege. Die würde ich dann durch 2/3-Zander ersetzen und auf zwei oder drei Zargen überwintern. Ich möchte dabei im Frühjahr möglichs viel bebrütete Waben für die Ableger haben. Das wäre hier bei den Flachzargen auch noch ein Vorteil.

    Arbeitet jemand mit einem Zander Flachzargen-System und wie überwintert Ihr? Auf zwei oder auf drei Zargen. Drei Zargen entspräche ja der zweiräumen Überwinterung auf 1/1 Zander.