Beiträge von WFLP

    Bist Du Dir sicher, dass auch ein Forum, wie dieses hier betroffen ist?

    In der Richtlinie wird das nur für "Diensteanbieter der Informationsgesellschaft" gefordert, "die große Mengen der von ihren Nutzern hochgeladenen Werke und sonstigen Schutzgegenstände in Absprache mit den Rechteinhabern speichern oder öffentlich zugänglich machen" (Art. 13 Abs. 1).

    In der Praxis dürfte das vor allem Bilder, Videos und Musikaufnahmen betreffen.


    Wolfgang

    ich wusste ja nicht, dass du alle 7000 steuerrelevanten Vorschriften so perfekt aus dem FF beherrschst.

    Es ging hier auch nicht um 7.000 Vorschriften (die allermeisten davon sind hier ohne Belang), sondern um ziemlich simple ertragsteuerliche Fragen - wie gesagt Grundzüge

    Übrigens ist es kein starkes Argument, darauf zu verweisen, dass man sich auch nicht auskennt. Das mag vielen anderen auch so gehen, aber die wagen nicht solche Thesen.


    Wolfgang

    Es geht darum, dass in unseren Augen dies die einfachste Lösung für alle ist, die Wertschöpfung einer Bienenhaltung gegenüber der Gesellschaft in einer gerechten und unkomplizierten Form zu honorieren. Und das vom ersten Volk bis XXL. Das ist der Kern.
    Ich muss zugeben, dass dem wohl nicht mehr alle folgen können oder wollen.

    Dem ist auch kaum zu folgen. Steuervergünstigungen sind vor allem für die von Vorteil, die am meisten verdienen. Von 1. bis 70. Volk sind wir ja schon begünstigt. Wer mehr Völker hat, zahlt nur nennenswert Steuern, wenn er nennenswert verdient.

    Deswegen passt das halt nicht, wenn Imker einerseits über schlechte Einkünfte jammern, andererseits weniger Steuern zahlen wollen.


    Mit solchen Argumenten überzeugt man nur Menschen, die das bundesdeutsche Steuersystem nicht mal in Grundzügen kennen und die kalte Progression für eine Kühlkompresse halten.


    Wolfgang

    Das ist doch klar.

    Die Frage war eine rhetorische!

    Das Einfrieren ist garantiert nicht Demeter und müsste auch auf dem Etikett angegeben werden.

    Nach der LMIV nicht. Das hat meine Amtsveterinärin sogar bestätigt.

    Bio lebt halt davon, dass man anderen Imkern böses unterstellt und sich selber heilig spricht.

    Wir kommen der Sache näher, wenn wir den Satz ein klein wenig ändern: "Werbung lebt halt davon, dass man anderen (...) böses unterstellt und sich selber heilig spricht."

    Weil man ja nicht mit Selbstverständlichkeiten Werben darf.

    Das ist scheinbar wirklich das Problem: Dass viele Imker den Wert ihrer Arbeit nicht ausreichend schätzen.

    Wenn man sich die Ergebnisse der Untersuchung anschaut, die hier Thema ist, zeigt sich schon auch worauf es ankommt. Warum gibt es da z.B. Honig mit Wärmeschäden?

    Welche Richtlinien meinst du?

    Es geht wie gesagt um die Honigverarbeitung. Hier gilt bei Demeter:

    - kein Erwärmen über 35 Grad

    - Druckfiltration ist untersagt.

    - kein Auftauen, sondern direkt abfüllen.


    Ich versuche das noch zu verbessern: kein Rühren, sondern cremig werden lassen durch Einfrieren.

    Ich will es mal so sagen: Wer einen Chateau Petrus anbaut, der braucht keine Grand-Cru-Prämierung. Wobei der Vergleich arg hinkt, weil der DIB noch nicht mal Premier Cru ist.


    Wolfgang

    Warum ist das der bessere Honig?

    Das war keine Behauptung, sondern eine Bedingung. Ich wage aber in der Tat die Behauptung, dass es auch bei deutschem Honig der nach DIB-Kriterien hergestellt wurde qualitätive Unterschiede gibt.

    Ich halte mich z.B. (bezüglich des Honigs, nicht der Betriebsweise) an die Demeter-Vorgaben.


    Warum ist der Honig im DIB-Glas ein Einheitshonig?

    Ich habe den "Einheitshonig" mit Bedacht in Anführunszeichen gesetzt. Gemeint war - ich dachte man versteht das - das Einheitsetikett.

    Der Kunde ist zunächst mal gezwungen, den Honig nach Verpackung zu kaufen. Probieren kann er ihn erst danach (ich meine jetzt natürlich nicht den Verkauf direkt durch den Imker).

    Ich dachte aber das Einmalein der "Warenästhetik" wäre klar.