Beiträge von WFLP

    der doppelt fermentiert wurde

    Bienen fermentieren den Honig nicht, sie invertieren ihn. Davon bleibt er nicht unbedingt länger flüssig. Letzlich komme es auf einen niedrigen Glukoseanteil an. Der wird durch das Invertieren nicht geringer. Es werden dabei ja lediglich Mehrfachzucker in Einfachzucker umgewandelt. Melezitose ist ein Sonderfall.

    Ich habe jetzt noch weiteren Tipp bekommen: Beute verstellen und an die Stelle einen "Lumpensammler" stellen. Der wird dann abgeschwefelt.

    Das finde ich das bisher überzeugendste Verfahren (wenn man nicht gleich das ganze Volk abschwefeln will).

    Wenn ich nun den Brutraum erweitern würde, besteht dann die Gefahr dass die Mädels mir den Honig aus den HR in den erweiterten BR tragen?

    Ja, das machen die.

    Mein Gedanke wäre, dass in den BR dann der Honig, der oben nicht mehr reinpasst eingelagert wird und schon als Wintervorrat genutzt wird.

    Dann ist dieses Verfahren doch perfekt. Linde ist auch ein geeignetes Witnterfutter

    Ich ziehe für mich dann folgendes Fazit: Nicht Abfegen, weil sonst Zuflug in die Nachbarvölker. Ich würde im Zuge der TBE umweiseln und das wäre ja zugleich eine hygienische Maßnahme.

    Wie wichtig ist hier eigentlich Wabenhygiene, wenn die Krankheit einen Virus als Erreger hat und nur erwachsene Bienen befällt?

    Ich habe hier ein Volk (in der TBH) mit Chronischem Bienenparalysevirus. Glücklicherweise nur dieses eine. Es gab massiven Totfall, das Volk ist aber noch nicht sehr schwach.

    Im neuen Bienenjournal wird empfohlen, die Bienen abzufegen, weil die erkrankten und damit geschwächten Bienen nicht mehr in den Stock zurückkehren würden. Tut das wirklich not oder gehen die kranken Bienen auch so alle ab?

    Außerdem lese ich, dass es bei CBPV (wie bei Kalkbrut) eine genetische Komponente geben soll. Ist das belegt oder eher eine Eigenmeinung des Autors?

    Die dann im Wasser zurück gebliebene Wachsmenge hat mich eher davon überzeugt, dass es die Energiekosten den Arbeitsaufwand und Dreck nicht rechtfertigt.

    Wenn der Dampfwachsschmler was taugt, tut die Nachbearbeitung des Trester auch nicht not. Bei viele Modellen bleibt der Trester unten liegen, während die Dampfzuführung oben ist. Ich würde unbedingt eine Konstruktion empfehlen, bei der der Dampf (auch ) unterhalb des Trestergitters zugeführt wird.

    ist das Jammern auf aller-allerhöchstem Niveau.

    Das jährliche Durchschnittseinkommen liegt in Deutschland aktuell bei rund 50.000 Euro brutto.

    Das Jammern des genannten E10-Verdieners liegt also nicht auf allerhöchstem Niveau. Oder genauer: das Gejammer vielleicht, nicht aber das Einkommen. Hat so ein Mensch noch Kinder und zahlt eine Miete, wie sie in städtischen Ballungsräumen üblich ist, kann er damit keine wirklich großen Sprünge machen.

    Um zur Oberschicht (also den 10% mit dem höchsten Einkommen) zu gehören, muss man weit mehr als das Doppelte verdienen).


    Ich finde ohnehin, dass der Skandal darin besteht, dass so viele Menschen so wenig verdienen und nicht einige mehr (Die sehr kleine Zahl ganz Reicher nehme ich hier aus).

    Wie sagte schon Karl Marx: Man muss den Reichtum verallgemeinern, nicht die Armut!

    Die Erfahrung ist: Ist das Wachs zu kalt, reißen die Mittelwände. Ist es zu heiß kleben sie zu stark (und kühlen zu langsam ab). Das ändert sich im Lauf des Arbeitens, weil sich die Presse erwärmt. Dann reißen die ersten und dann passt es.

    Das Reißen kann natürlich auch mechanisch bedingt sein (beim Öffnen).

    Wie temperierst Du das Wachs?

    Wie sieht das bei der Hobbyimkerei aus?

    Es ist ja wie gesagt ein Hobby. Andere Hobbys meldet man ja auch nicht an.

    Grundsätzlich gilt: Eine Nebentätigkeit ist dem Arbeitgeber anzuzeigen, wenn dies vertraglich/tarifvertraglich vereinbart ist oder die Interessen des Arbeitgebers tangieren kann. Das dürfte bei einer Hobbyimkerei nicht der Fall sein. Auf die Einkünfte kommt es nicht an.

    Das hängt nicht zuletzt von der Trachtsituation ab. Wenn die Tracht jetzt ohnehin bald endet, würde lieber zu viel als zu wenig Waben geben. Die Bienen sollen jetzt möglichst viel Platz für Brut haben und das bisschen Honig sei ihnen für den Winter gegönnt. Für's Überwintern werden 5 Waben ja nicht reichen. Der Drohnenrahmen wird jetzt auch überflüssig.