Beiträge von WFLP

    also im Vergleich zu ihr null Qualitätsverlust.

    Wenn die Genetik bei der Standbegattung (Völker in der Umgebung) nicht allzu schlecht ist, ist das sicher richtig und eine gute Lösung. In der F1 gibt das meist gute Ergebnisse.

    Ich mache das im Grunde auch so, nur dass ich mir statt Larven schlupfreife Weiselzellen besorge. Das ist einfacher.

    Schmutz und Erde an den Schuhen

    Ja, solche Bedenken kann nur ein Stadtbewohner haben. Der Landbewohner weiß, dass dass der wichtigste Schuh ein Gummistiefel ist. Das fällt mir immer auf, wenn Kinder zu Besuch sind, die mit Stoffturnschuhen auf den Pferdepaddock laufen.

    Und gehe bitte nicht davon aus, dass sich das Hobby von selbst refinanziert. Bei Vollkostenrechnung bleibt Hobbyimkerei im "kleinen Rahmen" immer ein Draufzahlgeschäft.

    Das stimmt so pauschal sicher nicht. Es kommt vor allem auf die Zahl der Völker an.

    Wie auch immer, ich kenne wenige Hobbies, die überhaupt Geld abwerfen und so mindestens einen Teil der Kosten finanzieren.

    Imkerei ist als Tierhaltung kein "sauberes Hobby"

    Damit hat wohl nur ein Problem, wer Mr. Monk heißt.


    Ein Tipp: Vergleiche mal in Gedanken die Imkerei mit dem Hobby Pferdehaltung und Du wirst feststellen, dass die ganzen o.g. Einwände geradezu lächerlich schwach sind.

    (Ich gebe zu: Pferde vermehren sich nicht ganz so umstandslos wie Bienenvölker).

    Ja, da wird unglaublich viel Unsinn geschrieben und nicht begründet, warum das so sein soll.

    Immerhin ist eine freiwillige Angabe zur Kleinunternehmereigenschaft auf der Rechnung nicht schädlich.


    Für gewöhnlich fachlich auf der Höhe sind die Darstellungen der Handelskammern, und da habe ich der Tat was Korrektes gefunden: "nicht erforderlich, aber ggf. empfehlenswert".

    Mach Dir da mal keinen Kopf. Ich habe mal nachgesehen: Ein Drittel unserer Vereinsmitglieder hat auch erst in dem Alter (und zum Teil deutlich später) angefangen. Die sind natürlich nicht alle zu Meisterimkern geworden (aber werden es vielleicht noch), imkern aber mit Erfolg. Die Frage ist ohnehin nicht, wie alt man ist, sondern welche Lernerfahrung man hat. Schließlich willst Du ja nicht Hochseilartistik lernen (da hätte ich eher Bedenken) sondern Imkern.

    Kannst du mir kurz erklären, warum dies so ist?

    Ich begründe das ex negativo:

    In § 14 UStG werden die Pflichtangaben auf Rechnungen abschließend benannt ("Eine Rechnung muss folgende Angaben enthalten"). Danach sind lediglich Steuerbefreiungen anzugeben. Die Steuerbefreiungen stehen in den §§ 4 bis 8 UStG.

    Die Kleinunternehmerregelung dagegen in § 19 UStG. Das ist aber keine Steuerbefreiung, sondern eine Nichterhebung der Steuer.

    Auch in der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung und im Umsatzsteuer-Anwendungserlass findet sich keine entsprechenden Vorschrift.

    Da ich vorerst nicht wandern werde, scheine ich da zumindest keine Nachteile, sondern eher vielleicht sogar leichte Vorteile durch den größeren Platz zum Verschieben innerhalb der BR-Zarge zu haben.

    Ich sehe bei 12er Dadant auch keine Nachteile, bis darauf, dass die Kisten natürlich ziemlich groß sind. Aber, wenn Du nicht wandern willst...

    Binder behauptet ja, dass in der 12er mehr Honig gemacht werden kann, da hier der HR quer zum BR aufgesetzt wird.

    Da hätte ich meine Zweifel. Sicher ist jedenfalls, dass die Waben (zumindest im ersten Honigraum) besser ausgebaut und gefüllt werden. Das ist der Grund, warum ich auf meine 12er 1,5-DNM-Bruträume 10er Zanderhonigräume setze.

    Wenn man Völker hat, die unten die ganze Kiste füllen, ist das aber wohl kein Thema. Aber wer hat die schon

    Nicht von Holz zu Holz, sondern mit gutem Futter- und Pollenkranz. Heike schiedet, aber sie presst nicht.

    Gut, sonst wären das echte Wunderköniginnen.

    Aber wir versuchen doch immer, den Futterkranz durch Schieden in den ersten Honigraum zu drücken!

    Ich stelle bei meinen Völkern leider fest, dass sie viel Pollen auf den Brutwaben einlagern, wenn ich nicht ausreichend eng schiede. Ein Freund des Pressens bin ich auch nicht, aber ich versuche einen geschlossenen Futterkranz auf Brutwaben zu vermeiden.