Beiträge von WFLP

    Ich nutze Ablegerkästen ähnlich wie Dadant-Imker Miniplus, also zur Begattung und Aufbewahrung von Königinnen, zur Rückvereinigung, zur Verstärkung von Völkern und zum späteren Aufbau von größeren Überwinterungseinheiten.

    Da sind sie schon praktisch, weil sie handlicher sind als Vollmagazine und sich sehr leicht selbst bauen lassen.

    "Varroamilben züchten, die bienenverträglich sind"

    Das Thema ist nicht neu. Seeley z.B. vertritt die Auffassung, dass die Bienenpopulation im Arnot Forest vor allem deswegen überlebt, weil die Milben weniger virulent sind. (Evidently, the stable bee-mite relationship in the Arnot Forest reflects adaptations for parasite (mite) avirulence, not host (bee) resistance.)

    Nun wird es dazu aber nur kommen, wenn die virulenteren Milben aussterben (sonst würde sie sich neben den weniger virulenten durchsetzen). Das werden sie aber nur zusammen mit den Völkern, die sie beherbergen.

    Ein bisweilen ja geforderter flächendeckender Behandlungsverzicht könnte genau dieses Ergebniss haben: Es überlebt nicht eine mehr oder weniger große Zahl varroatoleranter Völker, sondern die Völker mit weniger aggressiven Milben. Deswegen müssen lokal vorkommende Bienenvölker, die unbehandelt überleben, auch unter diesem Aspekt betrachtet werden.

    Man muss sich das eher so vorstellen, dass sich das Wasser flächig durch Boden bewegt (da wo ein Gefälle ist) oder steht.

    Natürlich gibt es unter bestimmten geologischen Bedingungen auch unterirdische Wasserläufe. Aber mit dem was gemeinhin als "Wasseradern" bezeichnet wird, hat das nichts zu tun.

    Was ich an dieser Diskussion bemerkenswert finde, ist, dass einige die Tatsache völlig ignorieren, dass es "Wasseradern" praktisch nicht gibt.

    Und was um Himmels Willen soll dann eine "Kreuzung" von Wasseradern sein?

    Und selbst wenn es sie gibt: Wie soll man feststellen, wie sie verlaufen?

    Das läuft dann so: Ein Spökenkieker behauptet, dass da eine "Wasserader" ist - was sich gar nicht verifizieren lässt - und dann werden die Auswirkungen der Wasserader untersucht. Verglichen damit ist Homöopathie harte Wissenschaft.

    Mittlerweile gibt es relativ günstige Anbieter aus Deutschland.

    Der billigste, den ich gefunden habe, liefert die Futterzarge für 12,90 (ab 11 Stück und ab 150 Euro Bestellsumme versandkostenfrei).

    Nicot liefert auf der Palette zu 180 Stück. Leider sind die Versandkosten recht hoch (220 Euro zzgl. Mwst). Da komme ich auf rund 9 Euro. Da ist eine Sammelbestellung bei nur einer Palette nicht mehr so spannend, wenn man den Verteilaufwand in Rechnung stellt.

    Es gibt einen Blogartikel, der sich hier explizit zu äußert:

    Das ist aber nichts weiter als eine Meinung. Was zählt, wären Aussagen von Finanzverwaltung oder Rechtsprechung. Die gibt es aber bisher nicht.

    Außerdem wäre die ausschließliche Zählung von Wirtschaftsvölkern unpraktikabel, weil kein Finanzamt prüfen kann, ob es sich um solche handelt. Auch der Gesetzestext gib das nicht her.

    Ein Gericht würde fragen: Was ist ein Bienenvolk? Und dann ist die Antwort klar.

    Die entscheidende Frage ist ohnehin nicht wie, sondern wann gezählt wird.

    Nachdem Du Dich ja schon auf Zander festgelegt hat, ist der Rest einfach zu beantworten: Probiers aus! Bei der Frage des Materials macht es ja keinen Unterschied. Das wäre nämlich ungünstig, wenn man erst mal Dutzende Kisten rumstehen hat.

    Ansonst wirst Du hier viele Meinungen zu dem Thema bekommen (bemüh mal die Suchfunktion).

    Eines kann ich Dir aber aus eigener Erfahrung sagen: Wie man mit der Kippkontrolle eine verlässliche Schwarmkontrolle machen soll, ist mir ein Rätsel.

    Je mehr man zu bekommen begehrt, desto weniger bekommt man letztlich.

    Der Spruch taugt allenfalls für's Poesiealbum (und entbehrt im Übrigen jeder Logik).

    Wer zu wenig verlangt, wird zu wenig bekommen. Die schlechteste Antwort auf das, was man verlangt, ist ein "Ja". Man kann sich dann niemals sicher sein, ob man nicht mehr bekommen hätte.

    Also: Hoch Pokern! Mit dem Preis runtergehen kann man immer noch. Preise steigern ist viel schwieriger, wann man zu tief eingestiegen ist.

    Es sind beides nur Theorien, der Befürworter und der Gegner.

    Nein, das sind keine Theorien; es sind nur Behauptungen. Theorien sind falsifizierbar. Humbug solcher Art lebt davon, dass er sich dem entzieht, gern auch gegen jede Empirie.

    Wie sagt Herr Keuner: "Es ist besser das Unbekannte bleibt unbekannt, als dass die Geheimnisse vermehrt werden."

    Das Verbot der Neonics und die große Trockenheit der letzten Jahren in Kombination mit den oft sandigen Böden...

    Das alles haben wir hier auch. Das scheint die Landwirte aber nicht zu beeindrucken.