Beiträge von WFLP

    Ne keine einzige auf Löwenzahn.

    Das könnte auch an Paralleltrachten liegen.

    Bei mir befliegen die Bienen den Löwenzahn nur solange, bis der Raps anfängt zu blühen.

    Raps und die meisten Obstbäume haben beim Nektar einen höheren Trachtwert.


    Wolfgang

    Meiner Erfahrung nach kommt das vor, wenn sich das Brutnest schnell ausdehnt. Dann hängt der Baurahmen schnell nicht mehr am, sondern im Brutnest.

    In der Zeit der starken Brutnestausdehnung hänge ich den Bauraumen nicht direkt ans Brutnest, sondern lasse eine umbebrütete Leerwabe oder Mittelwand dazwischen.

    Ich kenne das Phänomen aber bisher nur bei kleinen Waben (Normalmaß).

    Wie eng waren die Völker geschiedet?


    Wolfgang

    Kannst du mal ein Foto von den vermeintlichen Honigbienen machen?

    Ist denn da genug Platz für ein Bienenvolk?

    Wenn es Honigbienen sind, haben sie ganz sicher eine Königin.


    Aber mal im Ernst: Du hattest mal Bienenvölker und stellt eine solche Frage? Die Bienenvölker dürften auch nicht der Wachsmotte zum Opfer gefallen sein, sondern die Wachsmotten haben nur aufgeräumt, was nach dem Tod des Volkes an Wabenwerk übrig war.


    Wolfgang

    Und es gibt viele Gründe für solche Aggressionen, die meisten davon dürften bei dir als (totaler) Anfänger liegen und sind sehr viel wahrscheinlicher als dass es an der Genetik liegt

    Was könnte ein Anfänger denn anstellen, damit seine Biene so aggressiv werden? Ich war ja auch mal Anfänger, aber an so was kann ich mich nicht erinnern.

    Ich gehe ja nicht davon aus, dass er an den Kisten rüttelt, bevor er sie aufmacht.

    Wenn die Bienen schon bei geringen Ungeschicklichkeiten abgehen wie Schmitzs Katze, sind die nicht sehr sanftmütig.


    Wolfgang

    Wenn es ein Transportschaden war, wäre die Weisellosigkeit ja mittlerweise zu erkennen (keine Stifte, Nachschaffung).

    Am Flugloch erkennt man das i.d.R. nicht.


    Sanftmütige Bienen sollten sich aber auch im Sonderfall nicht so verhalten wie beschrieben.


    Wolfgang

    Es gibt natürlich Fälle, wo die Agressivität akut und nicht chronisch ist (z.B. Weisellosigkeit). Aber ich habe selbst bei weisellosen Völkern kein so agressives Verhalten, wie Du es beschreibst. Sind denn Deine anderen Völker auch relativ stichig?

    Ich halte die Badehosenimkerei bei heutigen Bienen für den Normalfall. Das genannte Youtube-Video trügt also nicht und ich kann bei meinen Bienen auch das T-Shirt weglassen (meinetwegen auch die Hose, aber dazu sehe ich keinen Anlass).

    Es hört sich also so an, als hättest Du am Stand eine ungünstigte Genetik.


    Wenn das Volk weiselrichtig ist, kann Du mit dem Umweiseln ja warten, bis es begattete Königinnen gibt. Bis dahin (und bis sich die Bienenmasse dann erneuert hat) geht als halt so weiter wie bisher.


    Wolfgang

    Da auch einige heimische Imker an große Abfüller verkaufen, zu Dumpingpreisen im Eimer, scheint der Bedarf an "Hochpreis"-honig gedeckt zu sein.

    Was ist eine Minderheit?

    Der Durchschnittsdeutsche isst etwa 1,4 kg Honig pro Jahr. Wenn eine "Minderheit" davon 5% wären, sind das immer noch rund 11 Mio Gläser Honig. Das wäre viel Marktpotential!


    Wolfgang

    Bernhard sagt ja, dass die Bienen bei Tracht lieber den frisch eingebrachten Pollen verbrauchen und den auch bei schlechtem Wetter eintragen.

    Wenn die Bienen nicht fliegen, tragen sie auch keinen Pollen ein. Deswegen verstehe ich diesen Satz nicht. Das muss aber schon eine lange Schlechtwetterpriode sein, dass das zum Problem wird.

    Bei 10 Waben Zander sollte genug Platz sein, um eine Pollenwabe im Volk zu belassen. Die wird einfach an den Rand gehängt. Wenn es dann doch eng wird mit der Brut, kannst Du sie ja immer noch rausnehmen.

    Man muss ja auch bedenken, dass Waben, die bis an den Rand bebrütet sind, wenig Platz lassen für Pollenkränze.


    Wolfgang

    ber die Sache mit der Räuberei: wer wird verleitet was zu rauben?

    Räuberei heißt: Bienen rauben anderen Bienenvölkern das Futter bzw. den Honig. Das wird leicht durch offenes Futter, Waben mit Futter/Honig usf. ausgelöst. Wenn die Bienen erst mal merken, dass es da was zu holen gibt, machen sie oft auch vor anderen Beuten keinen halt mehr.


    Wolfgang

    Also, was ist daran schlecht, wenn der seine Waben vor sein Bienenhaus stellt?

    Das ist nach Bienenseuchenverordnung verboten, weil so insbesondere die Amerikansiche Faulbrut übertragen werden kann. Und wie gesagt provoziert das Räuberei.

    Bienen werden werden im Übrigen - egal mit welche Futter - nie offen, sondern immer in der Beute gefüttert.


    Wolfgang

    Bei 10Kg Ertrag: 18,89 Euro
    Bei 20Kg Ertrag: 9,67 Euro
    Bei 30Kg Ertrag: 6,52 Euro
    Bei 40Kg Ertrag: 4,95 Euro

    Hier liegt nämlich ein entscheidender Punkt: Der Berufsimker wird wandern und so auf Erträge pro Volk von wenigsten 50 kg kommen. Der Hobbystandimker darf also nicht mit seinen evtl. deutlich geringeren Erträgen kalkulieren, weil das am Markt vorbei geht.

    Maßstab für die Preisbildung auf dem Markt werden die Selbstkosten eines Berufsimkers sein. Der kleine Freizeitimker kann da natürlich nicht mithalten und muss sich eventuell im Marketing abheben, damit er einen höheren Preis bekommt.

    Man kann halt ein Hobby nicht nach Kosten-Ertrags-Kriterien bewerten.


    Wolfgang