Beiträge von hornet

    Hochinteressanter Faden! Bisher dachte ich immer, ich sei in meiner Gegend einer der Wenigen, die das überhaupt bemerken.

    Auch ich habe den Eindruck, dass CPV seit etwa 3 Jahren auf dem Vormarsch ist.


    Ein stark befallenes Volk hat sich die letzten 2 Jahre immer wieder zum Spätsommer hin "von selbst" geheilt. Ich nehmen stark an, unter Mithilfe der AS-Behandlung.

    Dennoch bleibt die Krankheit latent vorhanden, denn genau dieses Volk ist heuer zum 3. Mal wieder stark betroffen.


    Bisher habe ich auf Anraten von Experten nichts gemacht, aber heuer werde ich das Volk wohl umweiseln oder auflösen. Denn während es zuvor wenigstens unauffällig im Mittelfeld mitgeschwommen ist was Ertrag und sonstiges Verhalten anging, so fällt es heuer nun deutlich ab, es kommt offensichtlich immer schlechter mit der Dauerbelastung zurecht.


    Allerdings habe ich seit letztem Jahr auch bei einigen anderen Völkern ein latentes Auftreten bemerkt.


    Mein Fazit für mich bisher: Leichtes Auftreten beobachten, etwas mehr auf Hygiene achten (Wabentausch, Stockmeisel, Besen etc.), sonst aber erst mal nichts machen (was auch!). Stark befallene Völker künftig im 2. Jahr umweiseln und beobachten, ob es trotzdem weiter geht oder die Lösung war.

    ist mir doch alles klar und war doch gar nicht die Frage.


    Aber erstens sind drei der fünf Ableger brutfrei weisellos und zweitens wundere ich mich, warum von denen mit Brut nicht - wie eigentlich erwartet - ein Gutteil der Flugbienen abgedampft ist. Mehr hätte ich doch gar nicht erwartet und Abkehren ist so oder so notwendig und geplant, wie oben schon ausführlichst beschrieben.


    Solcherart einen Tag abgeflogenen Völkern sieht man den Schwund normalerweise schon an - hier aber eben nicht.

    Hallo,


    heute wollte ich 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen und für einen schonenden Übergang sorgen.


    Der Plan:

    5 Königinnen-Ableger ins Standmaß umquartieren und gleichzeitig mit weisellosen bzw. buckelbrütigen Altvölkern vereinigen. Dazu habe ich heute Morgen die Altvölker ein paar Meter weggestellt und an deren alte Stelle jeweils eine neue Kiste, da drauf die Honigräume der Altvölker und vorher noch die Waben der Ableger da rein.

    Ich hoffte, dass sich ein Großteil der Altvölker im Laufe des heutigen und ggf. noch morgigen Tages zu einem großen Teil von selbst schonend an den alten Standplatz in die neuen Völker einfliegen würde. Somit wäre das nachfolgende Chaos der endgültigen Volksauflösung geringer und gleichzeitig auch der für die Königinnen der Ableger riskante Ansturm vieler Bienen der Altvölker weniger heftig.

    Heute Abend dann aber die Situation, dass sich zwar die Ableger ganz gut eingelebt haben, aber die Altvölker sind immer noch voller Bienen, optisch ist kein Schwund festzustellen.


    Nun war mir klar, dass die zwei buckelbrütigen Völker ihre Brut nicht verlassen würden und daher wesentlich mehr Bienen zurückbehalten werden. Aber auch die weisellosen, völlig brutfreien Völker sehen unverändert aus. Sie zeigen auch keinerlei Flugbetrieb, obwohl alle anderen Völker fliegen. Das ist mir auch heute Morgen schon aufgefallen, dass die mit dem Verstellen den Flugbetrieb völlig eingstellt haben.


    Was läuft hier falsch, was habe ich falsch gemacht? Es war bestes Wetter, 25°C und wolkenlos, Trachtsituation ist momentan mau, es kommt gerade so viel rein wie verbraucht wird.

    Mein leiser Verdacht ist, dass die kaum Futterbedarf haben und daher nichts sammeln wollen und daher auch keine Flugbienen rausschicken...andererseits haben sie kaum Vorräte, weil die Honigräume sind ja jetzt weg und auf den neuen Kisten.

    Komisch ist es aber trotzdem, weil wenn ich Ableger am selben Stand bilde, fliegen die sich ja auch drastisch ab, weshalb man sie deutlich stärker bilden muss.

    Ich kann und werde die Völker natürlich morgen oder übermorgen ganz herkömmlich auflösen, aber wenn es Gründe gibt, wegen denen ich mir diesen Zwischenschritt mit dem vorübergehenden Beiseitestellen zum teilweisen Abfliegen lassen künftig ersparen kann, würde mich das sehr interessieren.


    Danke für Tipps.

    Hab am WE zum 2mal geschleudert, bin zufrieden :thumbup:

    War schon etwas Melitherm dabei.

    Hat sich da niemand über den mörderischen Krach beschwert? Und demoliert dürfte die Schleuder jetzt auch sein, vom Melitherm ganz zu schweigen ;-)

    Beim Meli muss man nur beim Abfüllen danach aufpassen, dass man ihn nicht nur teilweise verflüssigt, sonst setzen sich die nicht schmelzbaren Kristalle danach unten im Glas ab. Das sieht aus wie Phasentrennung. Am besten nur leicht erwärmen, damit der Honig gerade so fließt.

    Sorry dass ich nochmal nachfrage, aber was meinst du mit "Meli"? Melitherm oder Melezitosehonig?

    Weil wenn ich es richtig verstehe, presst ihr die Melezitosewaben mit dieser Schneckenpresse. Der Honig ist aber in den Waben teilweise fest. Heraus kommt doch dann ein Brei aus Wachs, flüssigem und kristallisiertem Honig, richtig?


    Den lasst ihr absetzen, d.h. unten sind dann vermutlich die Kristalle, dann der flüssige Anteil vom Honig und oben auf Wachsreste, Schaum etc.

    Das alles lasst ihr eine Weile stehen und schöpft dann ab. Soweit richtig?


    Und was folgt dann? Nur den flüssigen Honig abfüllen? Gleich oder nochmal erwärmen und z.B. durch's Melitherm?


    Oder nehmt ihr dem gesamten Honig, also auch die Kristalle und schickt das durch's Melitherm? Dann aber ist es mit leichter Erwärmung nicht getan, dann braucht man doch 65°C und am besten noch 10°C mehr?

    ok, also die Leistung ist wirklich deutlich größer. Ein gutes Argument, wirklich ein sehr interessantes Gerät.

    Ich denke aber, dass es sich nur für größere Imker lohnt, so ein Gerät zusätzlich anzuschaffen - für kleinere dürfte trotzdem der Entdeckelungswachsschmelzer wirtschaftlicher sein, vor allem wenn er "eh schon da" ist.


    Wie wird der Honig danach noch weiter bearbeitet? Ist der ungefähr so sauber wie nach der Schleuder? Reicht also das übliche nachlaufende Prozedere? Ist da vermehrt Wachsgeschmack dabei?

    Immenreiner

    worin liegt der Vorteil gegenüber einem Entdeckelungswachsschmelzer? Mit dem kann man ja auch Melezitosewaben in größerer Menge sauber verarbeiten und den Honig gewinnen. Das Gerät kann danach aber im Rest des Jahres laufend weitere gute Dienste leisten. Bei der Schneckenpresse fällt mir kein weiterer Verwendungszweck ein.

    Zumindest bei Melezitosehonig fällt eigentlich auch das Argument "weniger Erwärmung" weg, weil den musst du doch vermutlich später zum Abfüllen auch nochmal auftauen, oder?

    Bienenknecht

    Smilies haben immer einen Grund! Mir ist diese Begrifflichkeit im Zusammenhang mit dem DIB sehr wohl bekannt, deswegen finde ich sie nach wie vor nicht weniger lächerlich, was für mich Grund genug ist, gelegentlich auch mal einen Seitenhieb auf diesen unsäglichen Verbandsgebaren zu führen. Ich mag ihn halt einfach nicht.

    Wie legt ihr diese Gittermatten eigentlich auf? Die Frage wird zwar ständig gestellt, aber nirgends so richtig klar beantwortet.


    Ich habe bisher sowohl diese Kunststoff-Schlitz-Platten mit den konischen Schlitzen ausprobiert als auch die Käsematten in diesem Faden hier.


    In beiden Fällen ergibt sich für mich das Problem, dass nur der Bereich zwischen den Oberträgern verkittet wird.


    Lege ich irgendwas auf die Oberträger, um den Abstand zu erhöhen, damit die Bienen auch in diesem Bereich verkitten können, wird statt Propolis vermehrt oder nur noch Wachs verwendet - scheint also auch nicht die Lösung zu sein.


    Und manche berichten dann auch noch, dass sie Zugluft herstellen, indem sie den Deckel "luftiger" aufsetzen - etwas, was ich eigentlich gerade im Spätsommer (Räuberzeit!) nun gar nicht machen will.

    Was verlangt ihr denn so für den Presshonig?

    Ich vermute stark, der aktuelle Boom zum Presshonig wurde nicht zuletzt durch eine preisliche Nebenbemerkung von Herrn Binder neulich ein einem seiner Webinare ausgelöst... ;-)


    Aber der Aufwand scheint ja schon echt enorm zu sein. Was sagen die Kunden zu dem Brei?

    Ihr verwechselt da was - gefiltert ist nicht gesiebt!

    Filtern kann nur die Industrie, mit Druck und hochfeinen Filtern, die wirklich alles rausnehmen. Mit ein Grund, warum solche Honige ewig flüssig bleiben.