Beiträge von hornet

    Ich behandle übrigens am liebsten Nachts.

    Top, das kann ich voll bestätigen! Das ist mir auch schon aufgefallen, die letzten Völker am Abend in der Dunkelheit gehen immer am besten. Weil man sieht von oben mit der LED-Lampe viel besser, wo und wie die Bienen in den Gassen sitzen und wenn es mal wärmer ist, fliegen sie trotzdem nicht auf, eben weil es dunkel ist, sie die Öffnung gar nicht so drastisch wahrnehmen wie am Tag und auch weil das LED-Licht wohl nicht so stark reizt wie das ganz alte Glühlampenlicht.


    Ich nehme mir jedes Mal vor, nächstes Mal eher nachts zu behandeln, aber der innere Schweinehund sagt dann 1 Jahr später beim Blick durch's Fenster ins Dunkle zuverlässig, och neee....und dann mache ich es doch wieder tagsüber.

    Frank Osterloh

    bei uns gerade umgekehrt. Hier ist zur Sonnwende haben wir regelmäßig die größte Chance, dass die Völker brutfrei werden. Früher behandeln im Novemer oder Anfang Dezember geht manchmal, wenn es früh massiv kalt geworden ist. War heuer aber nicht der Fall, die paar leichten Frostphasen bisher reichen meiner Erfahrug nach nicht, dass die Königin das Legen einstellt. Aber Ende Dezember ging das Träufeln bei uns in Oberbayern bisher praktisch immer und im Nachhinein war es bisher auch immer mit der beste Zeitpunkt.


    Sonnwend, d.h. 21.12. und die 2 Wochen drumherum sind ja auch der Termin, zu dem die Bienen das Brutgeschäft in der Regel spätestens wenigstens für einige Tage/Woche einstellen, wenn nicht extreme Wärme dagegenhält. Die Tageslichtlänge ist schließlich der Hauptfaktor, die Temperatur nur ein zusätzlicher Beeinflusssungsfaktor, der das Brutgeschäft zusätzlich bremst (oder auch mal anfeuert).

    Klar, wenn man wartet wie ich und dann kommt ab Weihnachten die richtig große Wärme, dann hat man ein Problem. In so einer Ausnahmesituation würde ich aber durchaus auch noch in der ersten Januarhälfte behandeln.


    Aber bis vor ca. 1-2 Wochen waren eine ganze Reihe von Völkern laut Gemüllbild bei mir definitiv noch nicht brutfrei. Letzte Woche dagegen waren praktisch alle Gemüllbilder so wie es bei vollkommen brutfreien, ruhig in der Wintertraube sitzenden Völkern typisch ist. Bin daher guter Dinge, auch heuer wieder den optimalen Behandlungszeitpunkt erwischt zu haben.

    Im kontinentaleren Klima bei uns ist das wahrscheinlich deutlich leichter als bei euch im ozeanischen Teil.

    Warum verwendet ihr eigentlich keine ganz stinknormalen Thermoskannen?!? Ich nehme dafür sogar auch die, die ich sonst im Jahr für mich selbst verwende. Spülmittel & Co sind giftiger als Oxalsäurelösung, aber eh egal, weil beides lässt sich doch danach vollständig ausspülen. Wer das trotzdem nicht mag, wird sich ja wohl auch ein paar Thermoskannen extra für diesen Zweck leisten können, müssen ja keine Luxusteile sein.


    Oxalsäurelösung anmischen, auf +-40°C aufwärmen, parallel Thermoskannen vorwärmen (z.B. durch temporäres Einfüllen von heißes Wasser) damit die kalte Thermoskanne die Lösung nicht gleich beim Einfüllen unnötig runterkühlt und dann die warme Lösung einfüllen und ab damit zu den Bienen. Hält den ganzen Tag.


    Die erste Ladung kommt gleich in die klassische Perizinflasche, die enthält 500ml, sobald sie leer ist, aus den Thermoskannen nach Bedarf weiter nachfüllen und weiter geht's.


    Bei größerer Kälte (ich z.B. ziehe Temperaturen von 0°C bis -3°C beim Träufeln vor) kann man die Perzinflasche ihrerseits in so ein Isolierdings für Flaschen reinstecken, aber die 500ml sind ja meistens eh ruck-zuck geleert.


    Habe so meinen ganzen Bestand erst vorgestern wieder an einem Tag geschafft - ohne Zwischenstopp zu Hause und die letzte Ladung war immer noch nicht kalt und ohne schlechtes Gewissen träufelbar. Man könnte sogar die Thermoskannen im Auto gut einpacken, dann geht fast gar keine Wärme verloren in diesen paar Stunden.

    Alles schön und gut, oder eben auch nicht.


    Denn: Was bitte hat das alles eigentlich mit meiner eigentlichen Frage zu tun?!?

    Worum habe ich bereits in #3 bitten müssen?


    Ich wünschte mir hier schon etwas mehr Moderation bezüglich OT-Entgleisungen, das würde auch automatisch diversen Streitereien und Selbstdarstellern den Nährboden entziehen. Nur mal so als Hinweis.


    Ich bin traurig, was regelmäßig hier immer und immer wieder mit schönen oder interessanten Diskussionen passiert.

    Ich wäre sogar richtigehend sauer, hätte ich nicht schon am Anfang sehr viele sehr interessante Antworten bekommen.

    Vielen Dank an alle, die sich dem ursprünglichen Thema gewidmet und uns an ihren Erfahrungen teilnehmen ließen.


    Vielleicht kommen wir sogar auch nochmal zurück zum Thema...

    wenn hier schon solche Spezis unterwegs sind: Kann mir wer sagen, was der Unterschied zwischen dem S und R-Modell bei diesen YelloTop-Batterien ist? Zumindest für mich geht das aus dem zugehörigen PDF nicht hervor.

    Um bei dem Modell von Immelos zu bleiben, was ist der Unterschied zwischen der YT R2,7 und der YT S2,7 die er hat?

    Es könnten höchstens die Pole vertauscht sein laut Abbildung, aber das sollte doch außerhalb eines Fahrzeugs mit vorgegebener Einbaurichtung keine Rolle spielen, oder?

    Immenlos benutzt hier eine Optima Yellowtop, die er nur kurz als "Akku" bezeichnet.

    Diese ist in Hinblick auf Leistung und Ladezyklen jedoch um Welten besser, als eine ausgediente Autobatterie. :thumbup:

    Tja, das wäre mir als Nicht-Elektrofreak auch mit den Bildern jetzt gar nicht aufgefallen, habe von so Dingern noch nicht mal was gehört zuvor aber Freizeitimker , da siehste mal wieder, das meinte ich, das sind genau wieder so wertvolle Details, die dabei herauskommen, wenn man so Fragen stellt wie ich!


    Aber Immenlos , mich täte immer noch deine Antwort zu meiner Frage in #28 interessieren, soweit sie nicht schon durch Herbalandy beantwortet wurde (Verdampfung bis zum letzten Volk ok, auch wenn Akku fast leer, wie lange schon im Einsatz, wieviele Entladezyklen).

    Die zuverlässigste und gleichmäßigste Verdampfung bekommt man mit elektrisch betriebenen Geräten hin. ... Der Sublimox ist ein weitverbreitet gelobtes Gerät.

    Die zusätzliche, zu Hause aufgeladene Autobatterie erscheint mir für diese Anwendung weniger geeignet in Bezug auf die Lebensdauer. Selten genutzt, und wenn dann stark entladen, ist meines Wissens nicht so toll für die Autobatterien.

    Berggeist hat es genau beschrieben, warum der Sublimox oder vielleicht mal ein vergleichbares Konkurrenzprodukt für mich die 1. Wahl wären. Und warum ich skeptisch bezüglich einer extra Autobatterie bin.

    Dann habe ich noch einen Akku mit 38 Ah, der reicht für 20 Völker.

    Und wie macht es sich bemerkbar, wenn die Batterie langsam leer wird? Ist die Verdampfung bei den letzten Völkern dann noch korrekt, oder wird sie durch z.B. zu starke und vorzeitige Rekondensation der Kristalle am nicht mehr ausreichend heißen Gerät womöglich unwirksam und umsonst?


    Wie oft hast du die Batterie schon entladen und wieder aufgeladen? Wie lange hat sie schon durchgehalten, wenn du damit schon wiederholt damit verdampft hast?


    Im Auto wird die Batterie durch die Lichtmaschine für gewöhnlich immer halbwegs voll gehalten, aber beim Verdampfen z.B. für 20 Völker käme es ja x-fach wiederholt in einem Jahr zu einem fast vollständigen Entlade- und Wiederaufladevorgang, was vermutlich für die Lebensdauer einer solchen Batterie nicht optimal ist.

    Ihr "Geeiere" kommt nur dadurch zustande, daß Sie sich vorab auf den Sublimox festlegten

    nix geeiere, noch nicht mal auf's Verdampfen bin ich festgelegt, geschweige denn, dass ich schon so ein Gerät hätte. Ich finde die Idee mit Verdampfen nur seit kurzem doch zunehmend interessanter und praktikabler und versuche daher, mich hierzu ein wenig zu orientieren.


    Wie man an diesem Faden sehr gut sehen kann, bekommt man durch so ein "Geeiere" viele interessante Antworten, auf deren Fragen man gar nicht gekommen wäre.


    Zum gegenwärtigen Stand meines sicherlich noch geringen Wissens erscheint mir aber dieses Gerät am sinnvollsten für meine Verhältnisse und Ansprüche, daher gehe ich zunächst auch weiterhin davon aus und versuche herauszufinden, wie es in der Praxis laufen könnte - oder eben auch nicht.


    Dein Hinweis auf die Beschwerlichkeit eines Aggregats ist durchaus auch hilfreich, wobei man das Aggregat ja vielleicht im Kofferraum stehen lassen kann, also gar nicht dauern herumwuchten muss.


    Angesichts der astronomischen Preise der "besseren" Aggregate und der bisher erfolgten Kommentare zur praktischen Erfahrung erscheint mir die Lösung mit der Batterie im Auto nun aber doch durchaus konkurrenzfähig.


    Ob es beim Anschluss an die Autobatterie wirklich "illegaler Leerlauf" wäre, bezweifle ich mal, da der Motor dann ja explizit Strom erzeugen soll. Bei einer Standheizung oder einem Traktor, an dem eine Kreissäge oder ein Spalter hängt fragt auch keiner nach dem bösem Leerlauf. Solche rechtlichen Fragen sollten aber hier bitte nicht das Thema werden - es geht hier bitte nur um praktische technische Antworten!

    kapis

    das klingt jetzt aber doch auch nicht schlecht. Mal ganz naiv gefragt: Wie sieht das dann aus? Wird dieser Spannungswandler/Wechselrichter einfach an die Batterie im Auto angeklemmt, ähnlich wie wenn man ein anderes Auto fremdstarten möchte?


    Und wie sieht dann die Verbindung zum Sublimox aus? Ist das dann einfach nur ein Verlängerungskabel mit Stecker, z.B. eine herkömmliche Kabeltrommel? Also wie weit kann ich mit dem Sublimox dann vom Auto weggehen? Weil ich kann zwar jeden Standort mit dem Auto anfahren, aber garantiert nicht jede Beute. So 20 bis 30 Meter müsste ich schon überwinden können, geht das dann?

    rall0r und Beekeeperjörg

    wie viele Völker behandelt ihr dann damit insgesamt und pro Tag?


    Ludger Merkens und R-o-n

    Genau, das habe ich auch gelesen, eine extra Autobatterie hat wohl den Nachteil, dass sie eben nur bis ca. 20 Völker funktioniert, also grob nur für einen Stand. Wenn, dann will ich aber alle Stände möglichst in einem Zug durchziehen, das dauert vermutlich sowieso schon einen ganzen Tag, wenn alle Verteilzeiten dazugerechnet werden wie rumfahren, auf- und abbauen etc.


    Außerdem soll es laut einigen Berichten (die ich aber mangels elektischer Kenntnisse nicht selbst beurteilen kann) Probleme damit geben, dass das Gerät nicht mehr richtig funktioniert, wenn die Batterie schon stärker entladen ist.


    Außerdem sollen diese Autobatterien nicht für die Dauerabgabe, sondern mehr für kurze Spannungsspitzen (Starten) ausgelegt sein und das dauernde komplette Auf- und Entladen auch nicht so gut abkönnen...aber auch dazu kann ich nix sagen, klingt aber plausibel. Richtig billig sind so Autobatterien ja auch nicht und halten definitiv nicht ewig, vermutlich erst recht nicht bei eher unüblicher, wiederholter und jeweils länger anhaltender Vollauslastung wie beim Verdampfen. Und immerhin muss man beim Verdampfen ja doch recht oft ran im Laufe des Jahres.


    Alles in allem erscheint mir daher bis jetzt ein Aggregat als die dauerhafteste, robusteste Lösung zu sein. Daher interessieren mich weiterhin vor allem Hinweise und Erfahrungen zur Verwendung von Stromgeneratoren, vieleicht auch konkrete Geräteempfehlungen aufgrund eigener, guter Erfahrungen.


    Es gibt da "Inverter Stromerzeuger", "Benzingeneratoren", "Stromgeneratoren". Sind das alles Synonyme? Oder ist das für meinen Anwendungsfall egal?

    Mich irritiert, dass es Geräte zwischen 100 und 2000 EUR gibt bei vergleichbaren Angaben. Brauche ich das, was nur die teueren Geräte haben, oder tut es bei dem genannten Einsatzbereich auch ein günstigeres.

    Wenn sich jetzt natürlich rausstellt, dass hier praktisch alle Sublimoxbenutzer trotzdem gut mit Autobatterien und Wechselrichter zurechtkommen und das auch bei etwas mehr Völkern, dann soll es auch gut sein, dann denke ich eben um.

    Noch habe ich so ein Gerät nicht, aber ich überlege und wenn, dann soll es eben der Sublimox sein - also ein Wechselstromgerät. Alles andere, insbesondere WiesoWeshalbWarum dieses und kein anderes Gerät bitte hier NICHT diskutieren! Eigenbauten interessieren mich schon gar nicht und es geht bei mir auch nicht um Lösungen, die nur für ein paar Völker sinnvoll sind.


    Es soll hier NUR um Geräte gehen, mit denen man Wechselstrom auch auf dem Außenstand speziell für ein Gerät wie den Sublimox bereitstellen kann und was man dabei beachten sollte. ODER WENN es so ist, Hinweise und Fakten, dass man das eben NICHT vernünftig hinbekommt und der Sublimox im Gelände Unsinn ist.

    Hallo,


    der Sublimox Oxalsäureverdampfer benötigt 230V Wechselstrom. Die meisten Bienen habe ich aber im bayerischen outback, also ohne Stromanschluss.

    Mit was für Gerätschaften bekomme ich dort den passenden Strom ins Gelände?


    Irgendwas mit Anschluss an der Autobatterie scheidet für mich definitiv aus, weil wenn da was schief läuft, stecke ich womöglich auch noch mit dem Auto fest...


    Ich denke also eher an einen tragbaren Stromgenerator.

    Doch schon eine oberflächliche Suche nach solchen Geräten offenbart, einfache Bedienerkenntnisse eines Benzinrasenmähers oder einer Kettensäge reichen eventuell nicht.

    Da gibt's Fallstricke und eine große Vielfalt an Geräten von 100 bis 2000 EUR mit - für einen Laien wie mich - undurchschaubaren und nicht vorhersehbaren - Vor- und Nachteilen. Stichwort ausreichende Leistung, Dauerleistung, so merkwürdige Dinge wie Probleme mit Sägezahn-Sinus & Co, die verhindern, dass manche Geräte trotz Strom nicht richtig laufen und wer weiß noch alles für Sachen.


    Wer kann helfen, was für Geräte braucht man, um den Sublimox zuverlässig, wiederholt und längere Zeit am Stück zu betreiben? Oder auf welche Kenndaten sollte man achten? Müssen es Geräte sein, die noch teuerer sind als der Sublimox selbst?

    Sind diese Geräte so robust und lageunabhängig wie eine Kettensäge, können beim Transport im Auto also auch mal umkippen ohne Probleme? Oder sind sie eher etwas sensibler, so wie ein Rasenmäher und ähnlich pflegeintensiv (Ölwechsel, möglichst nicht auf die falsche Seite umkippen etc.)?


    Es scheint ja viele Sublimox-Anwender hier zu geben. Da müssten doch auch einige dabei sein, die nicht nur am Hausstand mit Stromanschluss damit arbeiten? Was habt ihr für Lösungen und Erfahrungen mit Strom im Gelände?


    Gruß

    hornet

    Die größten Sorgen mache ich mir wegen der Microteilchen welche die gesamte Welt verseuchen. Ob diese Gefahr auch von Kunststoff haben ausgeht

    Kunststoff, einmal in die Welt gesetzt, wird definitiv früher oder später zu Mikroplastik, einfach durch die natürliche Verwitterung, Abrieb etc. Ausnahme: Er wird verbrannt - was wieder andere Probleme nach sich zieht.

    Insofern: Schon Kunststoff überhaupt NACHFRAGEN, d.h. Bedarf induzieren bedeutet nichts anderes, als früher oder später Mikroplastik in die Welt zu setzen. Dem "Kunststoff haben" geht aber immer ein "Kunststoff nachfragen" voraus.


    Wer aber ganz einfach ganz viel Mikroplastik sparen will, sollte jeden Kilometer Autofahrt sparen, denn der Reifenabrieb ist der MIT ABSTAND größte Verursacher von Mikroplasik, zumindest auf dem Festland.

    Im eigenen Haushalt, der eigenen Atemluft und im eigenen Essen wären es vor allem der Abrieb und die Fasern aus Textilien. Wer's nicht glaubt, einfach mal ein Kleidungsstück in einem dunklen Zimmer, in das ein Sonnenstrahl geht aus- oder anziehen und die Staubwolken bewundern. Oder mit irgendeinem Mikrofasertuch/Vlies mal ein sauberes Honigglas auswischen und danach genau hinschauen...was ihr da seht, sind zum allergrößten Teil Kunststofffasern und das nicht zu knapp. Es ist also ein sehr sinnvolles Gebot, Honiggläser NICHT mit einem Tuch auszuwischen.


    Kunststoffwaben, das sind - rein für mich persönlich - künstliche Verrenkungen, so nützlich oder überflüssig wie der FlowHive. Wer's braucht, aber ohne Not wüsste ich nicht, wozu, nur weil es geht.