Beiträge von hornet

    Für das homogenisieren einen Edelstahl Stab anschaffen mit der Länge diagonal im Fass liegend plus mindestens einen halben Meter zum greifen und rühren.

    DEN Tipp habe ich schon öfter bekommen und falsch macht man damit sicher auch nichts. Dennoch habe ich das bisher noch nicht so gemacht. Ich habe den Eindruck, dass der Honig auch so sehr gut durchmischt wird.


    Erstens beim Einfüllen - einen 25kg-Eimer mit Schwung einschütten ist schon die halbe Mischung, weil der schwere Honig offensichtlich selbst am Schluss noch fast bis zum Grund des Fasses abtaucht.


    Da man das Klärfass beheizt, sollte sich auch eine gesunde Konvektion einstellen, die dann 1 bis mehrere Tage wirken kann und die mischt dann die gesamte Menge auch mehr oder weniger gut durch. Dass tatsächlich Konvetion stattfindet, sieht man an der Kristallanhäufung ausgerechnet in der Mitte des Fassbodens, also da, wo das Fass eigentlich am höchsten ist! Das kann nur passieren, wenn durch die Konvektion die Kristalle dort hingelangen.


    Es wäre aber schon mal interessant zu wissen, wie gut der Honig tatsächlich dadurch durchmischt und homogenisiert wird. Vielleicht gibt's hier ja "Strömungsspezialisten"?

    Und Produktionsstaub / -schmutz ist legitim im Honigglas?

    DeinDilemma

    wenn so einer da ist, natürlich nicht. Aber normalerweise ist da nichts (relevantes), das sind ja keine Kompostanlagen, sondern Fabriken für Lebensmittelgefäße, die haben kein Interesse an staubigen Hallen.


    Wichtig ist, dass es die verschlossene Originalverpackung ist. Bei Gläser gilt ähnliches - nur original im Werk einfolierte komplette Paletten verwenden.

    Kontrolle ist natürlich unabdingbar.


    Du schreibst ja selbst das beste Beispiel: vergleiche doch, wie sauber waren die neuen Deckel, wie schmutzig (Flecken!) sind jetzt deine gespülten?


    Selbst wenn, wie schlimm meinst du, sind die minimalen Stäube, die (eventuell!) in der Fabrikationshalle doch noch auf die Deckel gelangen? Was atmet man dagegen rund um die Uhr ein, was landet rund um die Uhr auf unserem Essen, einfach weil wir eben nicht in einer sterilen Umgebung leben?


    Honig ist kein Hackfleisch, hat hier mal jemand geschrieben. Und Honig ist kein steriles Medikament, das unter sterilen Bedingungen injeziert wird.


    Und glaubst du wirklich, eine größere Imkerei spült Gläser und Deckel?

    Bei allen, wo ich bisher zugeschaut habe, wurden Gläser und Deckel direkt aus den Verkaufsverpackungen entnommen und befüllt. Was für die gut genug ist, kann für mich nicht schlecht sein.

    Ist das üblich, dass eine Refraktometer nicht über den gesamten angegebenen Skalenbereich halbwegs genau misst? Das mit der Kurve ist ja eine schöne Erklärung. Aber das Argument läuft darauf hinaus, dass das Gerät nur an einer Stelle genau misst.

    Offensichtlich ist das tatsächlich so. Das habe aber nicht ich erfunden, sondern so habe ich einen Imker und Ingenieur verstanden, der seit einigen Jahren hier in unserer Gegend "tourt" und Vorträge zum Thema hält, weil er selbst lange gebraucht hat, bis er verstanden hat, dass und warum all' die Geräte, die er für andere kalibriert hat, unter vielen Bedingungen trotzdem wieder falsche Werte zeigten.


    Er ist der Sache auf den Grund gegangen und hat dann seinen Vortrag und Methoden ausgearbeitet, wie man mit diesen Geräten dann eben doch praktikabel genau misst. Jedes Gerät ist ein Individuum, man muss es halt einmal checken, dann kann man mit diesem einen Gerät vernünftig messen, muss halt nur immer korrigieren.


    Die oft mehr schlechte als rechte automatische Temperaturkontrolle ist ein anderes Thema und kommt als weitere Ungenauigkeit da noch oben drauf.


    Ich glaube, in sehr verkürzter Form ist sein KnowHow auch schon in einer der Bienenzeitschriften vorgestellt worden.

    Uaah, also besser niemals beim Kleinstimker kaufen... ;-)


    Nee, im Ernst, in den kleinsten Kartons sind so ungefähr 1300 Deckel drin, das sollte auch ein Kleinimker in absehbarer Zeit wegschaffen können, ggf. sich mit anderen zusammentun.

    Nettisrb

    Eine Gerade wird durch 2 Punkte definiert, ein definierter Punkt alleine (27,1% für Olivenöl) reicht also noch nicht. Aber deine Werte sind ein erster Hinweis darauf, dass dein Refraktometer zumindest im Bereich von 27-28% um 0,9% zuviel anzeigt, 20°C Luft-, Honig- und Refraktometertemperatur vorausgesetzt.


    Du kannst also das Refraktometer schon mal so weit verstellen, bis es bei Olivenöl die 27,1% anzeigt. Dann ist dein Gerät für diesen Bereich schon mal richtig eingestellt.


    Ob es danach auch im für uns wichtigen Bereich von 15-18% richtig eingestellt ist, weißt du damit noch nicht, da eine Gerade eben unterschiedliche Steigungen haben kann und du nur mit einem Punkt nicht weißt, wo die individuelle Gerade deines Gerätes "unten", d.h. bei dem für Honig relevanten Messbereich rauskommt.

    Im schlimmsten Fall verläuft die Gerade deines Gerätes derzeit so, dass sie zwar bei Olivenöl 1% zuviel anzeigt, bei Honig im Bereich von 17% aber ziemlich genau ist. Ein Justieren auf den Olivenöl-Wert würde daher dein Gerät erst so richtig falsch verstellen. Es kann aber auch genau umgekehrt sein.


    Was du also brauchst, ist ein zweiter definierter Punkt möglichst weit unten im Messbereich. Ideal wären z.b. ca. 15%. In der Praxis bietet sich aber z.B. die 19,6% an, die angezeigt werden muss, wenn du einen Glasblock mit Nelkenöl verwendest.

    Werden dann 19,6% angezeigt UND bei Olivenöl 27,1%, ist dein Gerät korrekt eingestellt und sollte im gesamten Messbereich die richtigen Werte ohne Abweichungen anzeigen.

    Kannst du aber nur einen Punkt richtig einstellen und ergibt das Abweichungen beim jeweils anderen, weicht die Gerade deines Gerätes vom Idealfall ab und die angezeigten Feuchtewerte weichen um so stärker ab, je weiter weg sie vom Justierpunkt (z.B. 19,6 %) sind. Du musst fortan also bei jeder Messung rechnen (oder in einer zu deiner Gerade passenden Grafik ablesen), welchem tatsächlichen Feuchtewert deine jeweilige Messung entspricht. Je weiter weg von dem eingestellten Punkt, desto stärker wird die Abweichung sein.


    Ich würde dann (oder eigentlich immer) empfehlen, das Gerät auf 19,6% zu justieren, nicht auf die 27,1%, weil die 19,6% näher am für Honig relevanten Bereich liegt und die Abweichungen dann geringer sind.


    Da die Temperatur so wichtig und entscheidend ist und man bei Waben extreme Schwankungen von Zelle zu Zelle hat, sind meiner Meinung nach Messungen im Feld bei den Bienen völlig nutzlos. Messungen machen erst daheim im durchgerührten und damit homogensierten und auf 20°C temperierten Honig und Refraktometer einen Sinn.

    DeinDilemma


    Fabrikneue Deckel aus dem Originalkarton sollte man nicht waschen, sie werden dadurch mit Sicherheit nur schmutziger! Gebrauchte TO-Deckel für den Verkauf wiederzuverwenden verbieten sich von selbst. Meiner Meinung nach ist das Problem unter Einhaltung dieser zwei Punkte gelöst.

    mich würde auch interessieren, wie man so einen Kran dann auf den Anhänger montiert bekommt, also wen man damit beauftragen kann? Kann das eine normale KFZ-Werkstatt auch? Oder sollte man gleich zu irgendwelchen Spezialisten (Landmaschinen) gehen?

    Und wie lange braucht so jemand dann ungefähr, bis das Ding montiert ist?


    Oder seid ihr wirklich alle selber verhinderte Schlosser mit Vollausstattung?!?


    Bei mir hört es jenseits von Reifenwechel jedenfalls ganz schnell auf, ohne Hilfe wäre so eine Lieferung für mich wertlos...auch bräuchte man ja nicht nur Kleinwerkzeug, sondern irgendwelche Hebegeräte für die schweren Teile.

    Ich beobachte, wenn ich Flugloch gucke, ja auch mal die Passanten. Die spannen das i.d.R. gar nicht, dass über ihnen Bienenstöcke sind. Nicht mal, wenn wir durchsehen, merken sie es

    Das ist im Normalfall auch meine Erfahrung. Allerdings gibt es tatsächlich zwei Dinge, die doch etwas lästiger sein könnena auch über die Grundstücksgrenze hinaus. Nämlich Bienen, die so wie hier in größerer Zahl z.B. Wasser holen. Und das Gesummse der Drohnen zur Mittagszeit, das kann dann doch etwa auffälliger werden.


    Ich meine aber persönlich, dass sich das in beiden Fällen auf's ganze Jahr bezogen wirklich sehr stark relativiert, weil es genau genommen nur wenige Tage im Jahr für einige Stunden überhaupt von Belang ist. Drohnen fliegen "lästig" nur von Mittag bis früher Nachmittag und das auch nur im Mai und Juni und selbst dann eigentlich nur an sonnig-warmen Tagen. Einzelne besonders laute Spitzentage sind sonnige Tage nach Regenperioden. Schon MItte Juni ist generell wieder Ruhe, die Trachtbienen sind im Alltagsgrauschen meiner Erfahrung nach kaum zu hören.


    Bei Wasserholerinnen ist es doch ganz ähnlich, eigentlich sind sie doch nur im Frühling wirklich lästig, bis die erste Tracht anfäng. Im Hochsommer bei Trockenheit, aber dann meist nur so früh am Tag, wo eh noch kein Mensch wach ist.


    Wenn ich das alles gegen die ansonsten üblichen Nachbarschaftsstörungen gegenhalte, also ich finde, das sprengt das Maß nicht.

    Nachbarschaftsstreit ist immer eines der übelsten Probleme, weil man nicht ausweichen kann.


    Ich verstehe beide Seiten.


    Aber ich gebe zu bedenken, dass eigentlich alle Nachbarn generell jede Menge "Emissionen" ausstoßen, gegen die man einfach nichts machen kann, weil sie hinzunehmen sind, obwohl sie teilweise extrem lästig sein können.


    Rasenmäher, Wasserpumpen für Brunnen, Gespräche, Geschrei, Rauch von Zigaretten und Grills, Küchendünste, Trocknerabluft, Straßenlärm, Getrampel in mehrstöckigen Häusern, Musik. Aber auch Sachen wie Laub, Äste, Schatten...


    Auf dem Land kommen noch landwirtschaftliche Emissionen hinzu, endloses Hühnergackern, Taubengurren, Rindergeräusche und -gerüche, Traktorendauerlärm usw.

    Spezielle Emissionen in Sonderlagen (z.B. Fluglärm, Eisenbahn, Autobahn, Fabriken) nicht zu vergessen.


    Vieles davon ganztags, jederzeit, Tag und Nacht und mal ehrlich, sehr vieles davon auch objektiv sehr viel lästiger, ja sogar gesundheitsschädlicher als die Sache mit den Bienen in diesem Faden!


    Kurzum, man könnte und kann sich tatsächlich ständig und immer aufregen und muss tatsächlich einige auch objektiv lästige bis schädliche Einwirkungen erleiden. Ich verstehe das und bin selber von einer ganzen Reihe solcher Emissionen selbst betroffen.


    Ich habe aber schon vor langer Zeit beschlossen, mich darüber nicht mehr aufzuregen, dafür aber auch selber - im Rahmen der Gesetze und normaler nachbarschaftlicher Rücksichtnahme - ohne schlechtes Gewissen zu "emittieren".


    Man kann im Einzelfall mal versuchen zu reden, das würde ich immer empfehlen. Aber sich dann bitte nicht reinsteigern, wenn das Gespräch erfolglos ist. Weil das muss es ja nicht, siehe oben.


    Würde z.B. jemand auf mich zukommen, würde ich helfen wenn möglich, aber wenn es was wäre was mir wichtig ist (z.B. die Bienen) und die Emission rein rechtlich nicht zu beanstanden ist, würde ich sie auch nicht reduzieren. Dann müsste der Nachbar damit leben und mit dem zufrieden sein, was ich ihm von mir aus als Entschädigung anbieten würde (z.B. Honig).


    Ist er das nicht, kann ich auch nicht abhelfen, dann ist er es aber auch nicht wert, sich deswegen krumm zu legen. Auch ich darf emittieren, ich muss ja ständig auch alle anderen Immissionen hinnehmen. Wir leben ja alle nicht auf Einzelgehöften.


    Das Stichwort ist immer "rechtlicher Rahmen". Laute Musik nachts um 2 geht halt einfach nicht, Fluglärm und Eisenbahn aber schon. Rasenmäher für eine Viertelstunde geht mittags nicht, das Hühnergackern 15 Stunden am Tag aber schon. Recht war und ist noch niemals gerecht gewesen. Was besseres haben wir aber nicht, weil entweder muss der Bienenhalter zurückstecken oder der Nachbar die - hinnehmbaren - Emissionen einstecken. Einer verliert also immer.


    Das hilft nicht zur direkten Lösung für Jonas2233 , aber es hilft vielleicht dabei, den Blickwinkel wieder etwas zu erweitern, Luft anhalten und nochmal zu überlegen, wie schlimm das alles jetzt wirklich ist. Oder auch nicht. Irgendwas anbieten statt nur einfordern hilft oft sehr.

    In Süddeutschland hat es ja in den letzten Tagen regional schon ganz nett geregnet, doch bis Mittwoch sind nochmals flächendeckend große Niederschläge als Dauerregen zu erwarten. Das sollte auch bis zu den Baumwurzeln signifikant durchdringen.


    Wie wird sich das auf eine etwaige Waldtracht eigentlich auswirken (Melezitose mal ausgenommen), unter der Annahme, dass es danach länger Zeit halbwegs normales, warmes Sommerwetter geben wird?


    Die einen sagen, Regen wäscht die Läuse ab, das kann ich aber nicht so recht glauben, wenn es nicht gerade Gewitterschwerregen und Hagel ist. Dass etwaiger Honigtau erst mal abgewaschen wird, ist klar, aber der kann sich doch danach schnell wieder ansammeln, wenn die Läuse nach dem Regen noch da sind.


    Andere sagen, ergiebiger Regen vor oder am Anfang der Waldtracht ist gut, weil dann die Läuse mehr Saft haben. Kommt mir plausibel vor...


    Mir fehlt leider die Erfahrung mit Waldhonig, der taucht bei mir leider nur sporadisch, regional eng begrenzt und unvorhersehbar auf, mal hat der eine Stand welchen, mal der andere.

    Honig der bitter ist:

    Götterbaum !

    manche sagen auch Edelkastanie schmeckt so (finde ich nicht, aber)

    Buchweizen, aber der schmeckt nach Gülle

    Linguster soll auch in die Richtung schmecken ... (kenne ich nicht)

    Rede doch den Honig bitte nicht so unsachgemäß schlecht, denn bei jedem Wort bleibt immer was hängen, auch bei den Kunden und auch, wenn es falsch ist! Und hier lesen auch Nichtimker und Kunden...


    Edelkastanie hat natürlich einen bitteren Nebengeschmack, sehr deutlich sogar, doch der ist sortentypisch und wird von Kennern sehr geschätzt. Fehlt dieses Bittere, ist der Honig mit anderen Trachten zu stark verdünnt.


    Am schlimmsten finden ich deine Behauptung zum Buchweizen, die ist einfach nur falsch und sollte aus Imagegründen auch tunlichst in dieser Wortwahl vermieden werden. Da brauchen sich einige nicht wundern, wenn sie ihren Honig nicht loskriegen...


    Buchweizen schmeckt super süß und RIECHT tatsächlich entfernt nach Schweinestall, aber er SCHMECKT dann keineswegs so! Ist wie bei einigen stark riechenden Käsesorten auch. Da er eben auch kräftig-süß-aromatisch-melasseartig schmeckt, ist er natürlich kein Jedermanns-Honig, aber bitte schreckte potenzielle Neukunden doch nicht von vorneherein mit derart negativ besetzten Begriffen ab!

    Keine Ahnung, ich verwende nie Bannwaben, ein Schwarm will neue, eigene Brut.


    Aber letztes Jahr zog ein Teil aus, obwohl vorne in der Beute bereits gebrütet wurde. Die 2. Königin hat sich mit ihrem Schwarmteil also 1 Woche lange "hinten" ruhig gehalten, den Bienen war diese Königin lieber als die Brut der anderen.

    In der Kiste sammelte er sich passend zur Theorie disharmonisch in Zungen, dass er 24h kühl und dunkel kam. Nach 12h immer noch vollkommen zersprengelt. Nach 24h hatten sie sich dann zu einer harmonischen Traube zusammengerauft und durften einlaufen.

    Achtung, das bedeutet noch gar nix! War es wirklich ein Nachschwarm mit mehreren Königinnen, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit noch mindestens ein Teil wieder ausziehen, sobald das Wetter es zulässt!

    Es soll zwar vorkommen, dass die das untereinander regeln und nur eine übrig bleibt, aber meiner Erfahrung nach zieht selbst dann, wenn sich vermeintlich alles beruhigt hat mindestens eine Königin wieder aus. Das kann auch noch locker 1 Woche später erst passieren.

    Hatte ich letztes Jahr und heuer auch wieder.

    Letztes Jahr wusste ich, dass es mehrere Kg waren, aber die haben sich schon im Baum auf eine Traube geeinigt. Also nicht lang rumgemacht, eingeschlagen und eine Woche lang schien sogar alles ok, dann plötzlich Schwarmauszug, die Hälfte war weg, der Rest hat schon gebrütet.


    Heuer vermeintlicher Vorschwarm, eingeschlagen, am nächsten Tag ein Drittel ausgezogen, der Rest war 10 Tage später in Brut.


    Je größer solche Trauben, desto wahrscheinlicher, dass zeitnah ein Teil nochmal ausrückt.