Beiträge von hornet

    Zum Thema Jakobskreuzkraut neue Honig-Horrormeldung:


    http://www.zeit.de/2012/39/Pfl…kobskreuzkraut-Vergiftung


    Der Artikel ist ja das reinste "Honig-bashing" :evil:

    "Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat am ehesten gesundheitliche Bedenken bei ... Menschen, die regelmäßig unverschnittenen Honig bestimmter Kleinerzeuger zu sich nehmen."
    "...tägliche Dosis an Pyrrolizidin-Alkaloiden von 0,007 Mikrogramm je Kilogramm Körpergewicht nicht zu überschreiten. Allerdings erreicht diese Menge bereits jemand, der von stark belasteten deutschen Honigen fünf bis zehn Gramm konsumiert."



    Wenn das Zeug wirklich so schlimm in den Honig gelangt, dann dürfte die ersten menschlichen Opfer demnächst wohl unter uns Imkern zu finden sein! Passt also auf eure Kollegen auf.


    Neonicotinoide und jetzt auch noch Pyrrolizidin-Alkaloide!
    Wieso wird das Zeug eigentlich nicht von den armen Bienen ausgefiltert wie andere Schadstoffe auch?
    Wie wirkt es sich überhaupt auf die Bienen selbst aus?


    Gruß
    hornet

    Hasel, Krokus, Weide, etc., meinst Du die:eek:


    Nein, was ich meinte, hatte ich ja geschrieben und leider noch unbeantwortet:

    hast du das selbst beobachtet oder gibt es dafür andere Belege?
    Hat also Senfpollen irgendeine Eigenschaft an sich, die anderen Pollen fehlt und die den Bruttrieb anfeuert?
    Oder meinst du, es ist die "für die Jahreszeit unnatürliche" Menge?

    Senfpollen ist von der Natur aus ein Frühsommerblüher.
    Bienen reagieren auf diesen Pollen mit der Erzeugung von Bienen.
    Bienen gehen mit diesem proteinreichen Pollen in Brut.


    hast du das selbst beobachtet oder gibt es dafür andere Belege?
    Ich meine, Pollen sind doch alle eine Eiweißquelle und vor allem für die Jungbienenaufzucht/Ammensaft. Es ist doch logisch, dass die Bienen Pollen auch im Herbst noch sammeln und Vorräte anlegen müssen, da sie im Frühling wieder durchstarten müssen und dann aber anfangs kaum Pollen wachsen. Je mehr desto gut, oder? Weil wegwerfen können sie überschüssigen Pollen im Frühling ganz leicht.


    Hat also Senfpollen irgendeine Eigenschaft an sich, die anderen Pollen fehlt und die den Bruttrieb anfeuert?
    Oder meinst du, es ist die "für die Jahreszeit unnatürliche" Menge? Dann aber hätten andere Blütenfelder im Herbst sicher die selbe Wirkung. Phacelia genau so wie der Ölrettich, der hier bei mir großflächig auch heute noch blüht.



    Gruß
    hornet

    Bienen finden JEDE Blüte im Flugradius. Und sie klappern sie sehr wirtschaftlich ab. Wenige, magere Blüten werden von wenigen oder nur einzelnen, viele und reichhaltige Blüten von vielen Bienen aufgesucht.
    Je näher am Nest, desto eher werden auch kleinere Nektar- und Futterquellen aufgesucht.


    Kurz gesagt, in deinem Garten werden sie auch eine einzelne Pflanze finden und ab und zu ein paar Bienchen daran herumsammeln.
    Wenn es aber was bringen soll, also im Sinne von nennenswert Pollen und Nektarertrag, dann wirst du wohl eher viele Hundert bis Tausend qm säen müssen. 100x100m sind noch nicht viel, aber doch schon 10.000qm bzw. ein Hektar. 10qm sind also wirklich nur was für's Auge, wohlgemerkt für das menschliche. Für die Bienen ist es im allerbesten Fall ein netter snack, mehr nicht. Ist aber trotzdem nicht verkehrt, denn erst die vielen snacks ergeben in der Landschaft die Nahrungsgrundlage für viele Bienenvölker. Und viele Leute wie du bewirken schließlich eine deutliche Verbesserung in der gesamten Gegend.


    Gruß
    hornet

    Ihr Glücklichen. Mit dem Rasentraktor oder dem Trimmer vor die Beuten gab bis jetzt immer dicke Backen......


    Backen? :wink:
    Also ich finde, nackig mähen geht schon wegen der armen Nachbarn gar nicht! Zieh' doch wenigstens eine Badehose an! :Biene:

    Hallo hornet . Marderhund und Fuchs kannst Du vergessen, die fressen keine Bienen !
    Gruß Josef


    Hallo Josef,


    selbstverständlich dachte ich bei diesen Tieren jetzt nicht an Fraßschäden, sondern an Ruheschäden durch Aufspringen. :roll:
    Der Fuchs und wohl auch der Marderhund setzen ihre Losung gerne auf erhöhten Plätzen ab (Reviermarkierung!), oft sind dies höhere Baumstümpfe. Eine Beute wäre sozusagen ein gehobelter Luxus-Baumstumpf! :wink:
    Ich habe als Anfänger keine Ahnung, wie schädlich seltene und vergleichsweise kurze Störungen dieser Art für die Bienen wirklich sind.
    Aber immerhin wird überall geschrieben, man möge die Beuten auch im Winter auf losgerissene Deckel und Wetterschutzverkleidungen hin kontrollieren, nicht damit die im Wind herumschlagen und dadurch die Bienen ständig in kräftezehrender Alarmstimmung halten.


    Übrigens würde ich wetten, dass ein Fuchs Bienenwaben mit Honig und Larven darin mit Herzenslust verspeisen würde, käme er heran. Aber dass er versucht, die Beuten aufzubrechen oder gar damit Erfolg haben könnte, das glaube ich natürlich auch nicht.


    Aber ich weiß nicht, ob zum Beispiel ein Schwarzspecht vor einem Hasengitter, dass wenig Abstand zur Beute gebaut, ein Hinderniss darstellt? Wenn der wirklich Hunger hat, könnte das vlt. kein Problem mehr für ihn sein? Oder hat da jemand Erfahrungen dazu?


    Erfahrung nicht, aber wenn du nicht den allerschwächsten Draht nimmst, halte ich es für ausgeschlossen, dass er da durchkommt. Er muss halt ein wenig Abstand zum Holz sein und straff gespannt sein, das ist ja klar. Mehr Abstand und dafür weniger Spannung geht natürlich auch.


    Früher wurden doch sogar die Waldameistenhaufen mit so einem Geflecht abgedeckt, um Spechtfraß zu verhindern. Was den Grünspecht abhält, hilft auch gegen den Schwarzspecht.


    Gruß
    hornet

    Hallo,


    wie sind denn die Erfahrungen mit Netzen? Ich befürchte nämlich, dass sie eine böse Todesfalle für Vögel und andere Tiere werden können. :-(
    Ideal wären ja Bleche, die müssten halt nur gut befestigt werden, damit sie im Wind keinen Lärm und keine Erschütterungen produzieren. Außerdem sind sie eher teuer.


    Mein Vorschlag wäre daher Hasendraht!
    Über primitive Holzpflöcke neben den Beuten im Abstand von wenigen cm zur Beutenoberfläche gespannt wäre er eine super billige, ausreichend stabile und rasch auf- und wieder abbaubare Alternative. Und überhaupt nicht windanfällig....und würde ganz nebenbei auch andere Tierarten davon abhalten, direkt auf die Beuten zu springen. Je nach Gegend kann man sich z.B. durchaus größere Tiere wie Marderhund, Waschbär, Fuchs vorstellen und die würden ja die Ruhe der Bienen stören, da sie vermutlich nicht nur ruhig da sitzen würden.


    Wer Schwarzwild hat, müsste allerdings schon sehr viel stabiler bauen - oder gehen die nicht an Beuten ran? Kann ich mir gar nicht vorstellen bei der feinen Nase!


    Gruß
    hornet

    Hallo,


    wahrscheinlich ist das hier nicht das Problem, aber der Vollständigkeit halber:


    Bei einem Praxis-Vortrag im Imkerkurs am Lehrbienenstand war aber auch mal die Windel voll mit vielen Bienenbeinen.
    Und da meinte der Profi ärgerlich, dass hier wohl was schief gelaufen sei und jemand offensichtlich das falsche Gittermaterial gekauft hätte.


    Leider kann ich mich nicht mehr ganz genau erinnern, zu neu war die Imkerei damals noch für mich. Aber sinngemäß meinte er, dass "billige" Gitter (Absperrgitter oder Bodengitter, das weiß ich nicht mehr) je nach Ausführung (gewebt oder gestanzt, mit einem Überzug wie Farbe, Lack oder Zink versehen oder nicht) auch dazu führen können, dass viele Beine auf der Windel liegen.


    Bei diese schlechten Gittern würden die Bienen beim Drüberlaufen oder Durchschlüpfen in den Ecken der Maschen hängen bleiben und sich so gehäuft die Beinchen ausreißen. Leider leider habe ich damals die Bedeutung noch nicht erkannt und kann daher jetzt leider nicht mehr sagen, was genau in so einem Fall nun das schlechte an den Maschen ist.
    Vielleicht kann ein anderer Profi hier das bestätigen und genauer ausführen?


    Ansonsten hilft vielleicht, dass man mal ein Haar durch die Ecken zieht und die Gitter aussondert, bei denen die Haare ständig und leicht hängen bleiben.


    Gruß
    hornet

    Bei dieser Vielzahl an Vorkommnissen hierzulande gibt es für mich nur eine Konsequenz: Bei meinen Bienen hat keiner was zu suchen.


    Ich kann dich voll verstehen, aber mit "hat keiner was zu suchen" gehst du natürlich zu weit und hast auch gar keine Handhabe dafür.
    Vorausgesetzt natürlich, wir reden hier von frei aufgestellten Beuten z.B. auf einem öffentlich zugänglichen Grundstück wie z.B. eben im Wald.
    Hier bist du selbst mit deinen Beuten auch nur Gast und für alle anderen gilt das freie Betretungsrecht. Ich bin froh, dass es das bei uns noch gibt, in anderen Ländern ist das nämlich nicht überall so!


    Jedermann kann also bis zu deinen Beuten hinlaufen und wenn er will auch drumherum ohne dass du was dagegen machen kannst. Umfriedete Grundstücke sind natürlich was anderes, da gilt das alles eben bis zur Grenze.


    Ich denke, das kann man auch tolerieren - wenn ich als Anfänger einen zugänglichen Bienenstand sehe, gehe ich auch mal hin, schaue mir an, wie "der das gemacht hat". Weil irgendwann brauche ich wohl auch noch Standplätze außerhalb meines Gartens.


    Aber irgendwie fremde Beuten aufmachen oder so geht natürlich absolut gar nicht und hier hätte ich dann auch Null Toleranz. Das ist wie "mal eben die Tür eines Autos aufhebeln".


    "uwe jur" ist für mich daher auch ein Vorbild und Held. Er hat für mich alles richtig gemacht. Ich wüsste nicht, ob ich es auch richtig gemacht hätte, vor Wut ob solcher Unverfrorenheit. Und was macht jemand, wenn der andere 20kg schwerer ist und man selbst vielleicht nicht gerade die geborene Kämpfernatur? Jedenfalls toll, das der Kerl bei uwe jur an den "richtigen" geraten ist! :p


    Normalerweise wäre die Sache bei unserem Rechtssystem einfach im Sande verlaufen, der Kerl hätte sich rausgeredet und nichts wäre gelöst worden. So aber hat der Verbrecher wenigstens eine kleine Strafe abbekommen und vielleicht sogar einen Dämpfer, der ihn zur Räson bringt.


    Angezeigt hätte ich ihn im Nachhinein aber auf jeden Fall auch noch. Schon damit der Kerl aktenkundig wird. Und vor allem wegen dem tätlichen Angriff, denn damit hat er seine anfängliche Verfehlung um ein Vielfaches verschlimmert. Womöglich wäre sogar an Raub zu denken, also gewalttätigen Diebstahl, das ist schon ein ganz anderes Kaliber, da käme er gar nicht mehr gut weg. Auch die verbotene Einfahrt wäre gleich mit erfasst, denn vermutlich hatte der gar keine Berechtigung in diesen Wald zu fahren (im Staatswald darf jedenfalls nicht jeder rein, Privatwald ist was anderes).
    Jetzt ist es für eine Anzeige schon fast zu spät, uwe jur müsste erklären, warum er so lange gewartet hat. Andererseits, warum nicht erst mal drüber nachdenken und dann doch dafür entscheiden? Würde jeder Richter verstehen.


    Auf eine eventuelle Gegenklage würde ich es auf jeden Fall ankommen lassen - wie will er das beweisen, dass mehr als nur Notwehr vorliegt? Umgekehrt hätte er aber erst mal eine Menge zu erklären!


    Uwe jur: Wieso eigentlich konnte der nicht wegfahren? Du hast doch sicher nicht von Anfang an sein Auto zugeparkt, oder? Schließlich konntest du da ja noch nicht wissen, dass das ein Böser Bube ist?
    Und was hat eigentlich dein Hund während der Auseinandersetzung gemacht?


    Gruß
    hornet

    Wie ich hier gelernt habe gibt es bei uns nicht das Indische Springkraut, sondern nur das Kleine (Impatiens parviflora). Goldrute steht hier stellenweise, aber keine Unmengen.
    Nachtrag: Zu diesem "Weißen Senf" sagen die Bauern Wasserrübsen ...


    Hi Jörg:
    Wenn es bei dir nur gelb blüht, gibt's das Indische Springkraut (Impatiens glandulifera) wohl wirklich nicht bei dir! Wusste gar nicht, dass es noch Gegenden ganz ohne gibt, aber auch Bienenhäusler berichtet ja weiter oben genau das.


    Ich wusste auch lange nicht, dass das Kleinblütige Springkraut (Impatiens parviflora) gar nicht heimisch ist, kannte ich das doch schon als Kind als völlig normale Waldpflanze.
    Dagegen kann ich lange nicht das eigentlich heimische Große Springkraut (Impatiens noli-tangere), denn dessen Platz hat ja vielerorts das Kleinblütige übernommen!


    So kann's gehen mit den Neophyten!
    Übrigens gab es auch beim Kleinblütigen Springkraut lange die Angst, es würde alles verdrängen. Das heimische Springkraut hat es ja in der Tat stark zurückgedrängt, aber eben nicht ganz verdrängt. Und heute kräht kein Hahn mehr danach, die beiden haben sich arrangiert und existieren jetzt beide nebeneinander. In meiner Gegend sogar wieder häufiger das heimische.
    So kann's also auch gehen mit den Neophyten :daumen:


    Und was die weiße Senfsaat betrifft:
    Wasserrübsen habe ich nirgends gefunden oder ich stelle mich zu doof an. Dafür aber Wasserrüben. Aber die sind es nicht. Denn ich weiß jetzt, dass es sich bei den Pflanzen bei mir um eine landwirtschaftliche Zuchtvariante des so genannten Ölrettichs handelt (so sieht der aus). Sehr gute Sache das, die Variante hier vor Ort sieht wirklich hübsch aus, blüht mit sehr fetten Blüten, die weiß mit rosa Rändern sind und gelbe Pollen liefert. Wie ich erfahren habe, wird der Ölrettich hier bei uns vom Wasserwerk bezuschussst als Bodendecker, damit weniger Nitrat ins Grundwasser gelangt.


    Gruß
    hornet

    Hi,
    jetzt will ich doch nochmal das eigentliche Thema nochmal hochholen.
    Als Anfänger habe ich ja leider noch keinen Vergleich zu dem, was "üblich" ist.


    Aber wenn ich das, was ich bei mir oder in meiner Gegend sehe gegen das halte, was man so in der Literatur und diversen bienenbezogene Webseiten liest, bin ich doch verunsichert.


    Dort ist nämlich immer vom Ende der Tracht, von Trachtlücken und Räuberzeit sowie dringender Auffütterung die Rede.
    Aber hier bei mir ist seit Mitte August eine Tracht, die scheinbar von Tag zu Tag stärker wird.
    Es wird eingetragen, da staunt das Anfängerauge.


    Die Goldrute ist nun zwar schon seit einiger Zeit vorbei, aber das liebe Springkraut scheint nach wie vor zu explodieren. Dazu kommt noch einiges an Efeu und so eine weiße Senfsaat, die einige Bauern hier wohl als Gründüngung haben. Doch das Springkraut sprengt alles, was ich mir für den Herbst angesichts der Literatur vorgestellt habe.


    Jetzt wird ja immer gejammert, dass das Springkraut "überall" sei.
    Wie kann es dann sein, dass von Trachtflaute die Rede ist?
    Es müsste doch dann auch praktisch überall so zugehen wie hier?


    Oder ist das hier irgendwie doch nicht normal, warum auch immer?


    Zwar habe ich nur zwei Völker und das sind Schwärme aus dem Sommer, die also erst gewachsen sind, aber so einen starken Eintrag wie diese Woche habe ich bisher noch nie in diesem Jahr gesehen. Der Boden vor dem Flugloch ist tagsüber voll mit Bienen, die übereinander purzeln, weil sie schwer beladen und daher ungeschickt im Anflug ständig aneinanderstoßen und dann abstürzen.
    Ein steter Strom von meist weiß, gelegentlich gelb und rot bestäubten Bienen mit dicken Pollenhosen verschwindet im Flugloch durchgehend von ganz früh am Morgen bis in den späten Abend.


    Wie normal ist das jetzt? Bei wem/in welcher Gegend geht es euch auch so? Oder wo ist derzeit tatsächlich Trachtflaute?


    Gruß
    hornet

    Ich habe Verständnis, dass man Wespen von seinen Bienen abhalten will, wenn es gar zu viele werden. Geht dann wohl auch nicht immer ohne töten ab.


    Aber diese Flaschen-Wespenfallen mit Lockflüssigkeit sind doch genau so pervers wie diese Blaulicht-Insektenvernichtungslampen, die von gedankenlosen Zeitgenossen im Freien aufgehängt werden. In der irrigen Meinung, dadurch abends draußen sitzen zu können und weniger Belästigung durch Stechmücken und anderes "Ungeziefer" zu haben.


    Solche Lampen machen nur in geschlossenen Räumen Sinn, damit diese rasch insektenfrei werden. Überall woanders macht es soviel Sinn wie das Meer mit einem Eimer auschöpfen zu wollen. Nur dass dabei erst recht unzählige Insekten nutzlos getötet werden, darunter auch viele seltene und "nützliche", die ohne die Lockwirkung niemals in die Nähe gekommen wären. Bei den Flaschen ist es doch ähnlich.


    Muss man denn die unerwünschten Tiere (hier Wespen) erst mal kräftig anzulocken, um sie dann sinnlos zu vernichten?
    Wer 43 Wespen in seiner Fangflasche einzeln zählt, hätte ja wohl auch die Muße, die paar Wespen aktiv mit einer Klatsche zu erschlagen.
    Nur dass er dann viel weniger erschlagen müsste, da die extreme Lockwirkung durch die Limo weggefallen wäre. Und ein paar Wespen kann man ja auch lassen, die tun wirklich keinem Bienenvolk etwas. Die Bienen wehren sich doch auch selbst. Auch bei mir sind immer mal Wespen sogar in die Beute gelangt, manchmal nach Sekunden unbeschadet wieder raus, aber manchmal auch nach Minuten abgestochen rausgeworfen.


    Als es mal mehr Wespen waren, hatte ich bei meiner täglichen Anfänger-Guck-Stunde eben mal an 2-3 Tagen mit der Klatsche so 10 Stück erledigt, ungern zwar, aber die Unruhe bei den Bienen wegen der Wespen war schon auch nicht schön anzusehen, zumal bei Kämpfen die Wespen meist überlegen sind und fast immer eine Biene draufging. Aber danach war das Problem wieder weg, die vereinzelten Tiere danach stellten kein Problem mehr dar. Ich denke, viele Wespen bemerken und bestärken sich wohl gegenseitig und werden dann lästig. Sind es nur Einzelne, ist die Belastung sofort geringer.


    Ich glaube, der bessere Weg wäre, Wespen mäßig reduzieren statt noch mehr anlocken und dann alle vernichten.


    Gruß
    hornet

    ..... Schritt für Schritt für eine Bienenschauer bzw Bienenhaus auf guten Fotos könnt ihr bei Interesse auf meiner Seite sehen.
    Hier mal der Link zum nachbauen: http://biehoink.wordpress.com/category/e-unsere-imkerei/


    Auch das werde ich bald auf meiner Seite dokumentieren.


    Viel Spaß beim Anschauen!


    Hallo Kuppenlandimker!


    Ich hatte Interesse, aber hinter deinem Link findet sich nichts mehr und dabei ist doch noch nicht mal ein Jahr seither vergangen! :confused:
    Leider hatte ich daher keinen nennenwerten Spaß beim Anschauen - ist es noch möglich, deine Bilder und Dokumentation zum Bienenhaus/-unterstand woanders zu sehen?


    Gruß
    hornet