Beiträge von hornet

    elbieno :


    Und die bauen dann nicht statt in den Rähmchen lieber am Deckel im Leerraum daneben? Nur weil sie eine Etage höher steigen müssen?
    Das wäre ja eine einfache und für die Bienen wohl störungsfreiere Lösung, braucht halt kurzfristig nur noch einen 2. Brutraum.

    Hallo,


    Zwei Wochen ist ja wirklich schnell, ich musste tatsächlich heuer auch schon eine ähnliche Erfahrung machen, ganz klar ist mir noch nicht, wieso es passiert ist, Hinweise wären toll!


    Allerdings waren es bei mir immerhin genau 22 Tage nachdem ich den Schwarm eingeschlagen hatte und es war ein ganz normaler Vorschwarm (der jetzt auch da steht). Sprich, die Königin, die jetzt geschwärmt war, ist die selbe, die vor 3 Wochen schon geschwärmt ist.


    Möglicherweise ist auch der Dauer-Flutregen Ende Mai mit Schuld gewesen, denn die Bienen müssen nach nur 12 Tagen bereits die Weiselzellen fertig gehabt und belegt haben. Platzmangel kann zu diesem Zeitpunkt absolut noch nicht geherrscht haben und wohl gefühlt haben sie sich wohl auch, denn als der Schwarm erneut schwärmte, gab es sage und schreibe 8 Wabenseiten (Dadant), die z.T. bis an den Rand vollflächgig verdeckelt waren, dazu weitere Wabenseiten mit Stiften und Maden. Futter gab es zwischendurch auch in Massen, und es war auch massig davon in der Beute, als der Schwarm abging, also auch kein Hungerschwarm. Und Varroen habe ich heuer noch gar keine gesehen.


    Möglicherweise ist es zum Schluss hin doch etwas eng geworden, da ich angesichts des schlechten Wetters nicht mit so einer Entwicklung gerechnet habe und den Schwarm daher noch nicht kontrolliert habe. Dachte 8 Rähmchen mit MW (Dadant-BR) sind eh eher zu viel.


    Und, um es nochmal zu betonen, die Entscheidung für Schwarmzellen muss ja bereits viel, viel früher, nämlich nur 12 Tage nach Einzug des Schwarms gefallen sein und das verstehe ich nicht, würde es aber gerne verstehen.


    Wenn also jemand eine Tip hat, was da vorging, ob und wenn ja welche Fehler ich hier gemacht habe, bitte her damit!


    P.S: Bei diesem Schwarm hatte ich es mal mit einer Brutwabe des ursprünglichen Muttervolkes als Bannwabe probiert und diese drin gelassen - vielleicht auch eine mögliche Erklärung, auch wenn ich sie noch nicht verstehe.


    Gruß
    hornet

    Bei meinen letzten beiden Durchsichten (beide ohne einen Stich) hatte ich das etwas nervige Phänomen, dass sich hinterher eine besonders eifrige "Jagdbiene" an mich gebunden fühlte und mir ständig um den Kopf herum schwirrte. Ein paar Meter weit entfernen hat nichts gebracht...Kennt ihr das auch? Und was macht ihr in einem solchen Fall?


    Klaro, sogar noch viel drastischer, bei mir war ich eine Stunde lang nirgends im Garten (ein sehr großer, vielfach strukturierter!) mehr sicher, sie hat mich immer wieder gefunden und sofort massiv attackiert, bis mir der Geduldsfaden gerissen ist und ich sie abgeklatscht habe. Irgendwo ist Schluss, wofür bin ich fast 1 Million mal schwerer also so eine Killerbiene :roll:


    Kannst das hier nachlesen: Habe ich mir hier eine Killerbiene selbst antrainiert?


    Ist mir seither nicht mehr passiert, aber wenn, werde ich künftig nicht mehr zögern. Denn das klingt zwar alles ganz lustig und ein Imker, der vor seinen Bienen davon rennt würde wohl jeden Nachbarn zum Schmunzeln bringen. Aber es ist in einem Wohngebiet vielleicht doch nicht so ganz "easy", weil sich solche angespitzten Bienen womöglich auch auf die ahnungslosen, unschuldigen Nachbarn und Kinder stürzen und dann wären meine Bienen vermutlich bald nicht mehr so wohlgelitten.


    Mein Rat daher: bei scheinbar grundlosen Attacken abseits der Beuten (siehe Stufe 4 und 5 in der Liste meines oben verlinkten Postings) diese überpflichtbewussten Einzelbienen lieber sofort erledigen, im Sinne der Völker, damit sie nicht bei den Nachbarn in Ungnade fallen.


    Gruß
    hornet

    Ich habe von einem Volk auch ein Schwarm gefangen, der sitzt nun seit Donnerstag auf 7 Dadantwaben.


    Und wie hast du es geschafft, dass dein Schwarm auf diesen Waben sitzt und nicht im Leerraum daneben? Bei mir hat das geklappt, als ich eine Brutwabe als Bannwabe benutzt habe. Das wollte ich diesmal aber nicht machen, weshalb ich alles mit MW aufgefüllt habe (12).


    Soweit hat auch das gut geklappt, der Schwarm sitzt jetzt und baut, hat auch Futter, weil es gerade wieder mal regnet. Aber nach einer gewissen Zeit will ich den Schwarm in den nächsten Wochen wieder "normal" führen, also nicht auf den ganzen 12 Waben, da ich mit einer gewissen Tracht rechne und diese auch nutzen möchte. Dennoch bin ich auch zuversichtlich, danach trotzdem noch genug für die Winterbienen zu haben.


    Mich interessieren jetzt halt nur Meinungen und vor allem reale Erfahrungen zum Zeitpunkt der Einengung nach Einschlagen, um es den Bienen so wenig störend wie möglich zu machen.


    Gruß hornet

    wohl noch nie gute Völker gehabt, oder?


    möglich, mir fehlt aber auch der Vergleich, da ich erst seit 1 Jahr Bienen und erst seit 2 Monaten Dadant habe.
    Deswegen ja meine eigentliche Frage, kannst du dazu auch eine Antwort geben (Wann bei frischem Schwarm reinschauen, wann überflüssige Mittelwand-Rahmen wieder entnehmen?)?
    Ich gehe hier bei mir durchaus von einer längeren Honigphase aus. Nichts massives, aber dauerhaft leicht bis mäßig. Wir haben hier keine Massentrachten mit abwechselnd Trachtspitzen und großen Lücken, dafür lange Zeit eigentlich ständig irgendwo was zum Eintragen, das mehr bringt als verbraucht wird, so dass sich stetig was ansammelt. Ursache ist das Fehlen von extremen Monokulturen, kleinteilige Landschaftsstruktur, Sonderkulturen und Siedlungsflächen.


    Gruß
    hornet

    Hallo derbocholter,


    ich erhoffen mir eigentlich noch Honig von diesem Schwarm, weshalb er auch einen Honigraum bekommen hat.
    Nach meinem derzeitigen Wissenstand gilt:


    Würde ich nicht einengen, würden die den Honig unten und nicht oben einlagern.
    Außerdem sind 12 Dadantwaben so oder so zu groß, als dass eine Königin die "vollegen" könnte, der Rest wird voll Honig und Pollen "gemüllt", was man ja jetzt noch nicht will. Außerdem habe ich den Schwarm mit seinem Muttervolk getauscht und er hat also auch noch die Flugbienen bekommen und die tragen ein.


    Trotzdem falsch, mein Gedanke?
    Was machen andere Dadant'ler mit eingeschlagenen Schwärmen?


    Gruß
    hornet

    Hallo,


    bei Dadant hat man ja im Sommer die Beute nicht ganz voll Rähmchen. Einem frischen Schwarm sollte man aber keinen Leerraum für Wildbau geben, also werden die Beuten trotzdem mit 12 Rähmchen vollgemacht. Die Frage ist jetzt, ab wann kann ich den Schwarm aufmachen und auf das normale Maß einengen, ohne Gefahr zu laufen, den Schwarm zu früh zu stören und ihn womöglich zum Auszug zu reizen?
    Bin etwas sensibilisiert, da ich so schon mal einen Schwarm aufgrund eines zu fehlerbedingten frühen Eingriffs verloren habe, obwohl er bereits seit mehreren Tagen drin war.


    Gruß
    hornet

    War hier bei mir in der Nähe auch so, zum Glück gibt es nur diese zwei Felder in der weitere Umgebung.
    Mögliche Ursachen, die mir einfallen:


    -Der Raps honigt gerade nicht, entweder weil die Uhrzeit nicht passt oder die Witterung
    -Es handelt sich um eine Sorte, die besonders stark auf Selbstbefruchtung getrimmt wurde (neuere Sorten werden darauf getrimmt, sich möglichst selbst zu befruchten um die Abhängigkeit von Bienen zu beseitigen
    -Es wurde vor kurzem irgendwas gespritzt, was auch die Bienen abhält


    Gruß
    hornet

    Nein, auch diese Bienen verstärken den Schwarm. Bei TBE bleiben weit weniger Bienen bei der Brut und es schlüpfen Täglich ca.2000 Jungbienen und Flugbienen heitzen nicht und hängen nur unter den Waben.


    Und die Bienen im Honigraum, was sind das für welche? Sind das Flugbienen oder nicht doch noch Stockbienen?
    Soweit ich weiß, gehen Flugbienen doch nie in die Honigräume, sondern geben ihre Ladung an Indoor-Bienen ab?
    Wobei, es ist natürlich möglich, dass auch diese "Honigraum-Bienen" nicht heizen, keine Ahnung.
    So oder so, wenn du meinst, dass das kein Problem ist dass ich die mit zum Schwarm gehängt habe, bin ich schon mal riesig beruhigt :daumen: Josef!


    Gruß
    hornet

    Hallo hornet, mit keinem Wort wird erwähnt ob im verstellten Volk noch eine verdeckelte Schwarmzelle ist. Diese wird spätestenz nach 8 Tagen schlüpfen und nach weiteren ca.12 Tagen Eier legen und somit sind wieder alle Bienchen beschäftigt und setze noch einen Honigraum zusätzlich dem Muttervolk auf. Irgendwo müssen die Bienchen ja hin und weil keine offene Brut vorhanden ist bleibt mehr Überschuss.


    Gruß Josef


    Danke, das beruhigt.


    Und stimmt, habe ich vergessen zu erwähnen: Ich habe zwei Schwarmzellen belassen, da ohne Flugbienen kein Nachschwarm möglich sein sollte und die Bienen zwischen zwei Zellen wählen können.


    Jetzt ist mir aber gerade eben noch siedend heiß aufgefallen, dass ich möglicherweise definitiv einen Fehler gemacht habe: Ich habe die im Honigraum ansitzenden Bienen des Muttervolkes nicht abgefegt und auf den frisch eingeschlagenen Schwarm gestellt. Das war gestern abend.
    Könnte das ein Problem werden? :confused:
    Wenn der Schwarm sich da findet und Andacht hält und dann plötzlich von oben "fremde" Bienen herabkommen?


    Braucht die verdeckelte Brut im Muttervolk eigentlich auch noch viel Wärme? Nicht dass dort dann Bienen zum Wärmen benötigt werden, die ab heute abend doch fehlen (Flugbienen und jetzt auch noch ungeplant die HR-Bienen weg)?


    Im Augenblick ist beim Muttervolk nur wenig los. Beim Schwarm herrscht natürlich viel Getöse, er nimmt die neue Beute in Beschlag mit viel Gesterzel und dann kommen auch noch viele Flugbienen, die sich wohl nicht recht auskennen, rennen rein und wieder raus etc. Gelegentlich gibt es auch Gerangel und einige wenige (sehr wenige) wurden auch schon abgestochen. Soweit scheint also alles ok zu verlaufen.


    Nur vorhin kam es mir so vor, als würden recht viele Bienen im Fluglochbereich außen herumlaufen, mehr als den Vormittag über.


    Gruß
    hornet

    Nach Vorschwarm Brutschwemme im Muttervolk problematisch?


    Hallo,


    es wurde mir wiederholt empfohlen, ein abeschwärmtes Muttervolk wegzustellen und an seine Stelle den eingefangenen Schwarm hin zu stellen. Dadurch soll das Muttervolk seine Flugbienen an den Schwarm verlieren, diesen verstärken und selbst nicht mehr schwärmen können, falls etwaige weitere Weiseln nachrücken. Klingt super gut, daher habe ich das jetzt auch mal so gemacht.


    Zwei Fragen und mögliche Fehler von mir tauchen auf:


    Das Muttervolk hatte bei vier von 7 Dadant-Brut Waben große, beidseitige Flächen mit verdeckelter Arbeiterinnenbrut, also schon eine Menge denke ich, oder? Ein wenig junge, offene Brut und auch noch ein paar Stifte waren auch drin, die Königin hat also bis zuletzt zumindest noch halbwegs gelegt.
    Was aber passiert, wenn die ganze verdeckelte Brutmasse schlüpft? Diese Jungbienen wollen doch pflegen, bauen, doch da in der nächsten Zeit keine Königin mehr legt, gibt es auch keine Jungbrut zu pflegen und es kommt zum Futtersaftstau und Langeweile. Die vorhandene offene Brut ist im Vergleich zur verdeckelten Brut minimal und außerdem bis zum Schlupf auch schon älter oder gar verdeckelt.


    Könnte diese Unberbeschäftigung der vielen zu erwartenden Jungbienen doch wieder Schwarmstimmung erzeugen?
    Ist das normal, dass ein abgeschwärmtes Muttervolk so viele verdeckelte Brut hat?
    Habe ich trotzdem alles richtig gemacht oder soll ich irgendwas ändern?


    Die zweite Frage betrifft die Verteilung der Honigräume auf Schwarm und Muttervolk:
    Ich habe die beiden Honigraum-Zargen vom Muttervolk auf den Schwarm aufgesetzt. Beide sind ausgebaut, aber nur im unteren ist schon nennenswert Honig (etwa halbvolle Dadant-HR-Zarge; das Wetter war hier zu lange zu schlecht, haben also auch einiges wieder verbraucht).


    Ist das gut oder schlecht für einen Schwarm, wenn der gleich soviel Honig über der Decke hat?
    Dem Muttervolk habe ich ebenfalls eine HR-Zarge aufgesetzt, weil es kann ja nicht schaden und wer weiß, ob die vielen unbeschäftigten Jungbienen nicht schneller als normal zu Sammlerbienen werden.


    Oder ist das schlecht für das Volk, der HR darüber? Da es nur normale Dadant-Halbzargen sind, ist der zusätzliche Raum auch nicht zu groß.



    Bin für Hilfe bei meinen Fragen sehr dankbar.


    Gruß
    hornet

    Danke,


    wieder was gelernt - auch alte Königinnen können also tüten! :daumen:


    Jetzt die 1 Mio EUR-Frage:
    Wenn ich es schaffe, die "Fröschli" zu entfernen, rechtzeitig und alle - ist dann sichergestellt, dass die "Tüterin" wirklich nicht schwärmt?
    Nicht dass ich dann ein weiselloses Volk habe. Ich hätte allerdings Ersetzköniginnen bei befreundeten Imkern ausgelagert, lieber wäre mir aber die Jetzige, die ist erst 50 Wochen alt und sollte heuer ihre Maximalkraft haben.


    Und soweit ich weiß, ist es ja gar nicht die Königin die schwärmen will, sondern ein Teil des Bienenvolkes mit den schwarmduseligen Bienen. Die Königin schwärmt also nicht, sondern wird geschwärmt und tut dies nicht unfreiwillig.
    Wenn die Bienen also nicht schnell genug "mitbekommen", dass nur noch die Alte da ist - könnte es dann sein, dass sie einfach abdampfen und die Alte mitreißen?


    Gruß
    hornet