Beiträge von hornet

    Ist mir auch gestern aufgefallen. Aber heut morgen gegen 5.45 Uhr war reger Flugbterieb.
    Ich kann aber bei 31 Grad z. Zt. in der Halle auch nicht 100% abliefern. Bei 27 Grad schalten stellenweise unsere Maschinen ab.


    Wenn es so wäre, hätte ich vollstes Verständnis. Allerdings war es eben gestern und auch vorgestern noch nicht so, obwohl es da auch schon richtig warm war. Deswegen bin ich jetzt etwas beunruhigt. Nicht dass hier jemand in der Nähe irgendwas gespritzt hat, was die Flugbienen massenhaft gekillt hat.

    Momentan haben wir ja fast überall eine kleine Hitzewelle.
    Kann es sein, dass nach einigen Tagen der Flugbetrieb deutlich abnimmt?
    Gestern hatten wir 34°C, nachts 20° und heute erscheint mir der Flugbetrieb stark vermindert und es wird wohl noch etwas wärmer als gestern.
    Ist nach einigen Tagen Hitzewelle so ein verminderter Flugbetrieb normal?
    Mit vermindert meine ich, dass er nur etwa halb so stark ist wie gestern um diese Zeit.

    Hi,


    ich will wirklich nicht der unsinnigen Variantenvielfalt das Wort reden, aber die Sache mit den Rähmchenohren ist wirklich nicht kriegsentscheidend!
    Sie betrifft NUR die Honigräume und die meisten werden dort vermutlich die Holzrechen benutzen. Sollte man also doch mal die Ohren seiner Rähmchen wechseln wollen, kann man das problemlos tun. Man müsste nur die Rechen austauschen, was wirklich weder finanziell noch von der Arbeit her ein nennenswerter Aufwand wäre. Und wer auch im HR nur Schienen, keine Rechen benutzt, dem kann es sowieso egal sein.


    Ich habe auch die 19mm-Ohren (die anderen haben 22mm). Wenn es sein muss, kann man die 19er Rähmchen auch im 22er-Rechen benutzen, ist dann halt ein wenig Spiel. Und man kann dann den HR bei Durchsichten nicht mehr hochkant hinstellen, so man das will. Umgekehrt, also 22er Rähmchen in 19er Rechen geht natürlich nicht.


    Wenn schon die Entscheidung für eine so große Beute wie Dadant, dann würde ich die 12er nehmen, da sie weitere Vorteile, aber meiner Meinung nach keine nennenswerten zusätzlichen Nachteile mit sich bringt. Die paar cm mehr auf der zweiten Seite ändern doch nun wirklich nichts wesentliches an der sowieso vorhandenen Unhandlichkeit solcher Beuten.


    Gruß
    hornet

    Drops :


    Ich verstehe ich dich schon, auch den Rat der anderen hier und es hat ja alles schon gefruchtet - ich werde ja gar nix mehr machen! :wink:
    Aber ich glaube nicht, dass es sooo viele Wildvölker hier gibt - und selbst wenn, macht es sicher einen Unterschied, ob die irgendwo in 1 oder 2 oder noch mehr Kilometer draußen in Feld und Wald oder einer Scheune sind, oder ob sie nur 20m von meinen Völkern entfernt sind.


    Gruß
    hornet

    Danke euch - wenn ich da mit dem Oxalsäureverdamper hinkäme, dann könnte ich die Mädels da auch gleich rausholen - also lass' ich alles wie's ist. Schade nur um den vielen Honig, der dann da über den Winter in der Fassade vor sich hingammeln wird. Und irgendwann wird er wohl ausgeraubt werden, vermutlich dann von meinen Bienen. Dann ist zwar der Honig bei mir, leider aber auch der ganze sonstige Schlonz, der sich bis dahin ansammeln wird.


    Aber gut, wenn ihr meint, es sei nicht so schlimm, dann hat mir das schon viel geholfen.
    Gruß
    hornet

    Hallo,


    als ob ich nicht schon genug zu meistern hätte als Anfänger zieht jetzt gerade auch noch ein fremder Schwarm beim Nachbarn in die Hausfassade ein! Dort drüben war in den letzten Jahren schon 2x ein Bienenvolk drin, allerdings habe ich damals noch nicht geimkert und mir nicht viel dabei gedacht.


    Doch jetzt weiß ich: Dort wird natürlich nichts gegen Varroa (und andere Krankheiten) gemacht und die sind mindestens bis Spätherbst eine ständige Reinfektions-Quelle für meine Bienen. Einmal hat das Volk dort in der Hauswand sogar den Winter überlebt, ist aber dann im folgenden Frühling verschwunden.


    Wie schlecht ist so ein "wildes" Volk hinsichtlich Varroa & Co für die benachbarten Völker wirklich?
    Würdet ihr was unternehmen oder nur bei bei euch selbst noch intensiver Varroa behandeln?


    Man könnte mit einigem Aufwand (Gerüst) oder relativ riskant mit Leiter da hin gelangen, aber daraum reißen würde ich mich nicht.


    Gruß
    hornet

    Hallo,


    wie sieht es eigentlich mit Spritzmitteln und Spritzung von Getreide (Weizen, Gerste, Roggen etc.) zur Mittagszeit bei sonnigem Wetter aus? Werden diese Spritzmittel in der Praxis den Bienen gefährlich oder nicht, z.b. weil die Bienen Getreidefelder gar nicht anfliegen (es sind solche Intensiväcker, die keinen nennenswerten Beiwuchs mit blühenden Wildpflanzen haben)


    Hier spritzt nämlich ein Bauer seit gestern seine Weizenschläge in der Nähe und fährt dafür ganztags aus und es riecht in der ganzen Landschaft danach. Da er ungeschützt auf dem offenen Traktor sitzt, geht er offenbar davon aus, dass das Zeug zumindest für Menschen nicht besonders schädlich ist.


    Aber was ist mit Bienen?


    Es ist sonnig und trocken, ich befürchte, dass die Bienen die gespritzten Flächen als willkommene "Tränke" wahrnehmen könnten und das Zeug so sogar gezielt eintragen und aufnehmen. Oder schreckt der Gestank der Mittel erfahrungsgemäß auch die Bienen von vorneherein ab?


    Gibt es Erfahrungen, ob Bienen tatsächlich frisch gespritzte Getreideflächen anfliegen, obwohl ja keine Blüten enthalten sind und zum Zeitpunkt der Spritzung wohl auch noch kein Pollen, zumindst keine, die Bienen besonders interessieren dürfte? Oder ob schon der Gestank ausreicht, sie zu schädigen, da Gestank ja nichts anderes ist, also verdunstetes Spritzmittel.


    Geredet habe mich mit dem Mann noch nicht, da ich mir noch nicht zutraue, da "mitreden" zu können und er sowieso als äußerst schwieriger Mensch bekannt ist. Der ist auch mit Sicherheit der letzte, der von ökologisch schonenderen Arbeitsweisen etwas hält.


    Gruß
    hornet

    So ein Heidschwarm entsteht u.A. bei bestimmten Abstammungen regelmäßig.


    Ah, guter Hinweis, danke! - da muss ich also bei diesen Völkern und deren Abkömmlingen spätestens nächstes Jahr wieder dran denken, womöglich sogar heuer noch. Denn vorläufig denke ich trotz der "Schwarmtriebigkeit" nicht ans Umweiseln, denn mir scheinen diese Völker sehr "potent" zu sein. Mal sehen, was sich bis Spätsommer tatsächlich im HR finden wird.

    Andere Möglichkeit:
    Ein Singerschwarm mit Königin aus Stiller Umweiselung.


    Du meinst also, dass in diesem Fall die umweiseln wollten, aber die alte Königin ist noch vor dem Schlüpfen der Neuen verschwunden und die Neue ist daher als Jungfer mit einem Schwarm durchgestartet da noch mehr Jungfern anstanden?


    Können dann am Tag des Abgangs dieses Schwarmes alle Brutstadien inklusive vieler Stifte enthalten sein UND zugleich 5 offene und gefüllte Weiselzellen verschiedener Alterstufen? Das war nämlich der Fall.
    Und "tüten" habe ich zuvor auch nicht gehört, was aber nix heißen muss, da ich bei diesem Volk natürlich nicht daraufhin abgehört habe.


    Soweit ich weiß, bedeutet "Umweiselung" aber doch, dass die nur eine neue Ersatzkönigin heranziehen wollen, aber nicht etwa in Schwarmstimmung sind. Dann aber müsste die Erstgeborene doch die jüngeren abgestochen haben statt zu schwärmen?


    Gruß
    hornet

    Hallo Miteinander,
    wenn das Eingangsposting nicht schon von 2006 (!) wäre, würde ich noch darauf antworten, Du hättest den Schwarm nicht füttern sollen...


    Hallo Hornet,
    nennt sich Heidschwarm und ist kein Phänomen.
    Viele Grüße
    Lothar


    Hi Lothar, danke!
    Aber warum machst du eine Antwort vom Alter des Eingangspostings abhängig (was ich übrigens nicht bemerkt hatte, denn dann hätte ich hier nicht geschrieben. Aber jetzt, wo ich das Thema nunmal "aus Versehen" wieder "hervorgeholt" habe, ist es doch wieder aktuell und ganz oben in der Liste und kann somit doch auch wieder beantwortet werden, ohne dass Antworten in einem "alten" thread "verschwendet" werden, oder verstehe ich was falsch?


    Zum Heidschwarm heißt es übrigens auf einer der Seiten, die man erhält, wenn man nach "Heidschwarm" sucht:

    "Wenn man einen jungen Schwarm überfüttert, dann kann man ihn z.B. dazu anregen, dass er erneut schwärmt. Das haben aber weder Heinz, noch Annebee getan. Der ungebrochene Nektarfluss und das durchgängig gute Flugwetter haben dazu geführt, dass sich die Völker so rasant entwickeln konnten. Das ist ein Zeichen für Vitalität und eher eine seltene Ausnahme."


    Gefüttert habe ich diesen Schwarm nicht. Ununterbrochen gute Tracht war nun wirklich nicht bei mir (im Gegenteil: Flutregen über Wochen!).
    Insofern habe ich noch so meine Schwierigkeiten bei der Ursachenforschung. Wenngleich es sich wohl tatsächlich um einen Heidschwarm bei mir handelt. Dass das Volk sehr vital ist, glaube ich aber sowieso angesichts der Brutentwicklung und wie sich das Volk und sein Kind und Enkelkind bisher verhalten...:p


    Gibt es noch andere, die sowas heuer erlebt haben, oder überhaupt schon mal erlebt haben? Ich jedenfalls war völlig überrascht.


    Gruß
    hornet

    Uups! Da habe ich wohl in ein Bienennest gestochen - na ja, als Hornisse macht man sowas halt gelegentlich mal :p


    Einige Sachen sind wohl nicht so rund hier, aber das ist doch normal. Ich meine, in jedem Forum gibt es eine Menge Leute, die viel KnowHow haben und es bereitwillig weiter geben weil es einfach ihr Hobby ist und sie gerne davon erzählen und viele andere, die nur kurz kommen, Wissen abgreifen bis sie sich selber helfen können und dann wieder verschwinden.


    Und ich meine, Foren sind dazu da, kostenlos Infos zu tauschen und sich gegenseitig zu helfen.
    Ich bin auch in vielen Foren unterwegs und mal einer derer, die sich auskennen und gerne weitergeben. Mal bin ich in anderen Foren nur einer, den das Thema sozusagen nur "notgedrungen" interessiert, der dann halt versucht bloß Infos zu bekommen, ohne sich gleich so reinzusteigern, dass er auch mal welche zurückgeben könnte. Das halte ich für normal, nicht jeder interessiert sich für alle Themen gleichermaßen.
    Die reinen Nehmer gleich als "Abgreifer" zu titulieren, halte ich für deplaziert-negativ. Es gibt genug Gründe, warum man nur nimmt und nicht geben kann/will - oder stellt ihr nie in diversen Foren irgendwelche Fragen, weil euch irgendein Problem plagt auf einem Gebiet, in dem ihr euch nicht so auskennt, ihr also auch nix beitragen könnt?


    Und wenn jemand hier Wissen abgreift und dann in Buchform veröffentlicht, es sozusagen zusammenfasst - das ist doch gut! Ich bezahle beim Kauf von so einem Buch ja nicht nur das Wissen, sondern vor allem die Arbeit, es zusammenzustellen und zu präsentieren, also meine Zeitersparnis.


    Das hier ist doch ein Imkerforum, also Infos von Imkern für Imker. Oder doch nicht?
    Ist es nicht egal, ob jemand hier Wissen abgreift und das dann mit seinen Völkern in Honig und EUR umsetzt oder ob er es in Bücher und EUR umsetzt? Hätte ich jetzt gedacht. Ist doch klar, dass Wissen, das man hier abholt, nicht zum Selbstzweck abholt, oder?


    Wer sein Wissen für sich behalten will, braucht es hier doch nicht auszubreiten, ist in solchen Foren wohl fehl am Platz. Niemand hindert so jemanden, selbst ein Buch zu schreiben.


    Was aber richtig nervt und was ich mich auch als Anfänger zu kritisieren traue ist, wenn Leute statt nichts zu sagen sogar absichtlich Nebelkerzen werfen und die strukturell sowieso schon unübersichtliche Foren noch unübersichtlicher machen.


    Ich für mich kann jedenfalls jetzt schon sagen, dass Bienen für mich ein Thema sind, bei dem ich gerne auch selber wieder Infos gebe, sobald ich sie irgendwann dank erworbenen Wissens auch geben kann. Und wenn das dann jemand in einem Buch zusammenfasst, ja und? Ich hätte ja auch die Tastatur still halten können! Wer bestimmte Ideen oder eigene Neuentwicklungen nur für sich verwerten will, muss sie halt entweder patentieren oder schweigen. Aber sich bitte nicht aufregen, wenn er davon hier schreibt und andere das dann nutzen. So sehe ich das halt.


    Und was die "ich habe das doch schon mal gesagt, will mich nicht wiederholen"-Leute betrifft, wer immer die auch sein mögen:
    Ich finde, dass in fast allen Foren so eine Art "best of" oder übersichtliche Zusammenfassung der wichtigsten Themen fehlt. Viele immer wiederkehrende Fragen könnte man auch genau so gut einmal aufbereiten und künftig immer darauf verlinken. Das wäre ein einmaliger Aufwand und man könnte sich in Zukunft die wiederholten, immer gleichen Antworten sparen. Und die Ratsuchenden bräuchten sich nicht durch uralte endlos lange und unübersichtliche threads quälen. Ich wäre auch bereit, an so was mit zu arbeiten.


    In diesem Sinne hoffe ich, dass ihr euch wieder einkriegt und vor allem uns Anfänger dabei nicht vergesst!


    Gruß
    hornet

    Informationshändler? Keine Ahnung, was hier zwischen den Zeilen bei euch abgeht, aber ich gehe doch davon aus, dass damit nicht ich gemeint bin...ansonsten tut es mir ja leid, dass ich als Anfänger nur Fragen und praktisch noch keine Antworten habe. Das kommt schon noch.

    Hymenoptera :


    Weil du grade hier schreibst, hast du als Autorin eines Imkerbuchs, noch dazu eines für Großraumbeuten wie Dadant eine Idee, was da mit meinem Schwarm passiert sein könnte? Wieso hat der schon 12 Tage nach Einschlagen selbst erneut einen eigenen Schwarm vorbereitet und ist nach nur 22 Tagen tatsächlich selbst wieder geschwärmt?
    Sozusagen ein Kind, das selbst schon wieder ein Kind bekommt? :confused:


    Gruß
    hornet

    Tja, meine Biene war halt schlauer als deine, denn sie musste nicht X-mal schauen, wer ich bin, sondern wusste schon vorher, wen sie suchen wollte und dann immer wieder gefunden hat!
    Die küssen? Nur wenn du Darth Vader bist.