Beiträge von hornet

    Georgie


    ...allen war klar, "das geht nicht". Doch dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht...!"


    Ich behaupte, mit Verhandeln, Harnäckigkeit und Überzeugungsarbeit kann man politisch (fast) alles erreichen. Standards und Importschranken sind zunächst eine reine Willens- und später reine Verhandlungssache. Auch ein langer Weg kann bis zum Ende gegangen werden, vorausgesetzt, man macht auch tatsächliche Schritte statt nur Worte.


    Damit genau das passiert, muss sich das Bewusstsein der Bevölkerung ändern, da gebe ich dir recht. Doch genau DAS ist es, was wir erreichen müssen und wo Greta & Co mit vermeintlich naiven oder gelenkten Aktionen bisher womöglich schon mehr erreicht haben, als die hoch gebildeten Bedenkenträger, die immer nur halbherzige Lösungen diskutieren wollen statt eine mal richtig anzupacken, weil die eine ja angeblich "nicht geht".


    "Arbeitsplätze" und "Globalisierung" sind für mich Schlagworte, die zu Totschlagargumenten verkommen sind, zu Synonymen für "da kann man nichts machen, das ist halt so und wir wollen nichts ändern".

    Ja, ich bin gleich wieder radikal und total idealistisch, aber darüber nachdenken kann man trotzdem, vielleicht bleibt was hängen. Ich meine nämlich, es werden die falschen Forderungen gestellt:


    Verbot von Glyphosat ist Unsinn, weil käme es durch, würde stattdessen ein anderes Herbizid verwendet werden und alles von vorne beginnen. Lösung also gleich Null.

    Irgendein Grüner hat dieser Tage auch ein Verbot von Dumpingpreisen bei Lebensmitteln gefordert. Das ist Symptompolitik aber keine Ursachenbeseitigung und damit keine Lösung.


    Beides hängt zusammen:

    Man müsste stattdessen ALLE Pestizide verbieten, denn man vergiftet die Landschaft großflächig und absichtlich. Und ja, das GINGE, weil es ging auch, bis die Pestizide erst vor wenigen Jahrzehnten erfunden wurden, nur dass wir heute technisch viel weiter sind und uns viel besser anders, wenn auch deutlich aufwändiger als einfach nur mit Spritzen behelfen können.

    Klar, einige Kulturen hätten dann deutlich weniger Ertrag,

    Na und? Müsste man halt die Preise anpassen und so den geringeren Ertrag und die Mehrarbeit ausgleichen. Die Verbraucher könnten das Geld locker von all' den unsinnigen Dingen, für die immer genug Geld da ist abzweigen, Stichwort Bedürfnispayramide. Lebensmittel (und gesunder, globaler Lebensraum!) sind da ganz unten und damit in meinen Augen deutlich wichtiger.


    Bedürftigere Personengruppen könnten bei Lebensmitteln stärker als bisher unterstützt werden - ich als Steuerzahler gäbe das Geld jedenfalls lieber dafür als zur flächenbezogenen Subvention großer Industriebauern wie derzeit!


    Und das Argument "die bösen billig-Importe" ist auch keines, weil wieso müssen wir Importe zulassen, die unter geringeren Auflagen produziert wurden wie sie unsere eigenen Landwirte haben?! (Um-)weltschutz sollte nicht vor der eigenen Haustüre enden, denn die Welt ist unsere Heimat, nicht nur unser Landkreis!


    Also nicht Importe oder Billigpreise verbieten, sondern vorschreiben, welche Standards wir haben wollen und die dann nicht nur unseren eigenen Landwirten, sondern auch den Importeuren auferlegen und fertig, schon wären die Preise automatisch fair und auskömmlich.

    Mehrbelastungen der Bürger dadurch finde ich in unserem dekadenten, überversorgten reichen Land zumutbar bzw. könnten und sollten bei davon auch bisher schon ausgeschlossenen Personengruppen einfach ausgeglichen werden, so wie heute auch schon.


    Grundlebensmittel könnten z.B. einfach im Verkauf und nicht schon bei der Produktion subventioniert weden, alles andere kann und soll einen fairen Preis haben, ohne dass ernsthafte Schieflagen entstehen, das beweist mir der alltägliche Konsum meiner Mitmenschen in allen Bereichen.


    Derzeit richten wir in meinen Augen unsere Welt zugrunde, höhlen also das Fundament unserer Bedürfnispyramide aus, nur um die Spitze der Bedürfnispyramide quersubventionieren zu können. Also eine immer schwere, breitere Spitze auf einem immer bröckeligerem Fundament...SEHR sinnvoll!


    Es fehlt nicht an Geld, es fehlt am Willen und Weitsicht.

    Hey Hornet,

    nein Rieß hat nicht die dicken Oberträger, die jetzt under dem Namen"modifiziertes Da-Rähmchen" angeboten werden.

    Rieß seine Oberträger waren 1,5 cm und jetzt wurde die Dicke einfach 2,00 cm erhöht.

    Auch die Unterträger sind dicker.

    Warum?

    da musst du - in meinem Fall - den Bienenweber fragen ;-)

    Aber mir wurde das damals als Anfänger so verkauft, dass dickere Leisten stabiler gegen Verziehen sind, wie sie z.B. durch das Verdrahten entstehen können. Wenn ich mir die windschiefen (dünnen) Rähmchen einiger meiner Kollegen anschaue (inkl. der dadurch entstehenden extremen Verbauung!), dann scheint da was dran zu sein.


    Extra gekauft habe ich die aber nicht, die waren halt bei dem Beutensystem "dabei", für das ich mich damals als Anfänger entschieden habe. Als Anfänger hätte man eh keine Chance, darüber sinnvoll nachzudenken, da man so etwas noch gar nicht als potenzielles Problem erkennen kann.


    Bis heute kann ich aber keine Nachteile erkennen, mir fehlt allerdings auch der direkte Vergleich über längere Zeit. Aber ob die 5mm wirklich so viel ausmachen?

    edit: Habe gerade nochmal nachgemessen: In der Praxis ist der Oberträger bei meinen HR-Rähmchen 1,4mm dick, beim BR-Rähmchen 1,8 mm.

    Sind deine jetzt alle 1,5mm? Oder sind sie in der Praxis auch ein paar mm dünner?


    Für mich ist Verbau bisher vor allem ein Zeichen von Genetik, krummen Rähmchen und damit falschem beespace oder Platzmangel in der Kiste.

    Sei mir nicht böse, aber die reine Brutnestgröße ist bei mir in der Tat kein Selektionskriterium. Und mit der Brutnestgröße geht auch nicht zwangsläufig die Honigleistung nach oben, eher im Gegenteil...

    Jörg K.

    Danke, ich wollte ähnliches schreiben, weil mich sehr interessiert, ob Heike da mit ihren extrem dicken Völkern wirklich so viel mehr Honig erntet als ich, der ich meistens mit 5-6 Waben + Drohnenrahmen imkere und bezüglich Honig eigentlich sehr zufrieden bin, aber habe befürchtet, dass das OT sein könnte.


    So dicke Völker könnten wirklich Sinn machen, wenn man mit ihnen ohne Unterbrechung von Tracht zu Tracht wandern kann. Wer aber als Standimker mit kleinen Trachtlücken und Läppertrachtphasen leben muss, kann mit dicken Völkern bezüglich Honigmenge sehr auf die Nase fallen, das ist nämlich auch meine Erfahrung.

    Ich nehme an, aumeier meint den Gesamtabstand zwischen unterem Honigwabenrand und oberen Wabenrand der Brutwabe darunter.

    Der ist bei dicken Oberträgern natürlich größer als bei Waben in Brutraumrähmchen, die nur ein dünnes Leistchen als Oberträger haben.


    Dass einige Völker in der Tat vermehrt Wachsbrücken zwischen den Oberträgern bauen, habe ich bisher jedenfalls immer auf

    a) vereinzelt verzogene Oberträger und

    b) klare genetisch bedingte Volksausprägung

    zurückgeführt. Weil es imer nur einige und zwar immer die selben Völker sind, bei denen das passiert. Die meisten haben normale Wachsbrücken, einige wenige sogar ausgeprägt wenige. Und ich verwende die dicken Oberträger.


    Was mich aber auch wundert ist, dass Heike "nach Ries" baut, die Rähmchen z.B. beim Bienenweber aber auch "nach Ries" heißen und eben genau diese dicken Oberträger verwenden.

    Erinnert sehr an den Rummel (also ich meine jetzt das Icko-Teil).


    Interessant, aber haben die auch irgendwo was in einer besser verständlicheren Sprache?

    Da benennen sie das Ding schon mit für Franzosen unüblichen englischen Begriffen und schreiben dann doch nur wieder so, dass außer ihnen selbst keiner was versteht.


    Preise sind ja schon mal genau so stolz wie die vom Rummel vor 1 Jahr, ehe dort der Preis nochmals regelrecht explodiert ist.

    Ich finde es super, wenn da auch andere Ansichten kund getan werden.

    finde ich auch.

    Um so mehr wundern mich dann Beiträge wie der hier:

    und die waren total überrascht das in 2020 Norbert Poeplau und Johannes Wirz das machen.

    Erst war eher Ablehnung da aber nach dem Treffen finden es alle eigentlich sehr gut.

    Würde mich mal interessieren, warum da zunächst eher Ablehnung war?

    Was stimmt nach Meinung einiger anscheinlich mit den Leuten nicht?

    aber der Tenor ist stets gleich: Wenn sie Bienen am Feld haben, dann merken sie davon: Nichts.

    Das können sie auch gar nicht, so lange sie keinen großangelegten Vergleichsversuch parallel laufen haben! Nur durch ernten alleine weiß man ja noch nicht, was im anderen Falle mit/ohne Bienen gewesen wäre.

    Wenn Landwirte wirklich überzeugt werden sollen, dass ab einer bestimmten Anzahl von Bienen/Hektar verschiedene Maßnahmen wegfallen können, dann muss dazu eine belastbarere Datengrundlage her als dies bislang zur Verfügung steht. Wäre eigentlich ein schönes Projekt, welches Bauernverband und DIB gemeinsam angehen könnten. Bestätigen sich @hornets Aussagen, wäre dies ja eine Win-Win-Situation und für alle Seiten begrüßenswert. Unter Beteiligung von DBV und DIB wäre ein solches Ergebnis auch für alle Seiten glaubwürdig.

    Es geradezu typisch für den DBV, immer erst mal alle bestehenden Untersuchungen als unzureichend abzustreiten und nach noch mehr Untersuchungen zu schreien um Zeit zu schinden und bis dahin möglichst nichts zu ändern. Darauf sollte man bei keiner Lobbygruppe hereinfallen, am allerwenigsten bei einer traditionell besonders konservativen wie dem DBV.


    Ich denke, dass für's erste schon viel erreicht werden könnte, wenn man die bestehenden Untersuchungen dazu besser kommunzieren würde - schließlich habe ich das ja auch nur in einschlägigen Beiträgen dazu gelesen und nicht selbst erfunden. Dennoch würde es ganz sicher nicht schaden, diese Untersuchungen nochmal ggf. erweitert und in Kooperation durchzuführen, da gebe ich dir recht.

    Könnte es nicht auch eine der vielen anderen Milben und Miniinsekten sein, die mehr oder weniger häufig im Gemüll herumkriechen und hier ganz zufällig gerade eine Varroa überquert?

    Auf dem Gemüll tummeln sich ja mehrere Arten, die sich gegenseitig auffressen oder es auf die Pollen und andere Abfälle abgesehen haben.


    Ich habe an manchen Ständen Gemüllbretter, da laufen zeitweise Zehntausende winzig kleiner Milben?Pollenmilben? herum, selbst wenn man sie nur wenige Tage drin hatte. Das sieht aus, als würde sich das Gemüll bewegen. Aber die sind so winzig, dass man schon sehr genau hinschauen muss. Und ich habe keine Ahnung, warum es manchmal so viele sind und ob die irgendwelche Probleme machen.

    Tatsächlich ist es glaub ich vor allem die Gesellschaft die sich Gedanken machen sollte. Als Bauer hat man ja kaum eine Wahl, denn man muss ja Nahrungsmittel zu Schleuderpreisen produziere. a bleibt halt wenig Luft für Blühstreifen und "Ausfallrisiken" durch weniger Dünger/Pestizide/Insektizide.

    Ich denke den wenigsten Bauern ist das Thema Umwelt egal.

    BreadOnToast

    Alles richtig. Die Gesellschaft auf jeden Fall. Aber doch, AUCH die Bauern, weil sie mal selber ausrechnen/probieren sollten, wie herum sie langfristig tatsächlich finanziell und nachhaltig besser fahren. Wenn herauskommt, dass ohne Spritzen aber mit Bestäubung unter dem Strich genau so viel oder mehr rauskommt, wäre doch ein "weiter so, wie wir es halt schon immer gemacht haben" nicht besonders "sapiens", oder?


    Langfristig bedeutet z.B. auch, dass Pestizide sich im Boden, also dem ureigenen Kapital des Bauern anreichern und ihn so womöglich langfristig entwerten - das ist AUCH ein Verlust, der (vom Bauern als Eigentümer!) bedacht werden muss!


    Und gerade heute hat doch der Bauernpräsident verlangt, dass der Humusaufbau gefördert werden solle....super, erst haben sie jahrzentelang den Humusabbau gefördert bekommen und dann soll mühsam wieder das Gegenteil gemacht werden?!? Zahlt ja der Steuerzahler! Das sind klare Fehlentwicklungen, die man theoretisch schon damals hätte vermeiden können.


    Ein mitdenkender Bauer hätte z.B sagen können, der Boden, der ist unersetzlich, ich mache da nicht mit, wenn die Humusschicht jedes Jahr weniger wird. Und die Gesellschaft hätte natürlich ebenfalls umschalten müssen, sobald man erkannt hatte, was man dem Boden da momentan antut, denn klar ist, die Erkenntnis des Humusraubbaus musste ja auch erst wachsen.

    Die Erkenntnis der Schädlichkeit von Pestiziden ist aber schon da, sie wächst aber auch weiterhin immer weiter. Tun könnte man schon heute was, wenn man denn wollte.


    Hätte, wäre, Fahrradkette - das war die Vergangenheit, machen kann man aber nur was an der Zukunft, also wäre es beim Thema des Fadens auch eine Option, jetzt mal darüber nachzudenken, ob Bestäuben lassen ohne Pesitzide unter dem Strich nicht wirklich günstiger ist, als Spritzen und Bestäuber-Imker vergrämen.


    Anlass dazu bietet das Kleinreden der Ertragssteigerungen durch Bestäubung in #50, mehr will ich gar nicht erreichen.

    Sachliche Diskussionen dazu scheitern an den völlig überzogenen und pauschalen Behauptungen zu den Ertragssteigerungen.


    Pauschal geht nix, das stimmt. Trotzdem ist die Ertragssteigerung in diesen Größenordnungen im Schnitt real, aber eben nicht so einfach pauschal zu benennen.


    Ertragssteigerung durch Bienenbestäubung heißt nicht nur einfach mehr Menge, sondern vor allem auch mehr Korn-Qualität und verlustärmere Ernte.


    Ertragssteigerung setzt sich nämlich aus verschiedenen Faktoren zusammen, z.B. mehr Körner, größere Körner, schnellere und gleichmäßigere Abreifung und einige mehr. Insbesondere die gleichmäßigere Abreifung ist meiner Meinung nach einer der wichtigsten Faktoren.

    Damit ist gemeint, dass pro Rispe/Pflanze mehr Schoten gleichzeitig optimal reif werden als ohne Bestäubung. Dies führt dazu, dass der optimale Dreschzeitpunkt besser zu treffen ist und daher dann beim Drusch deutlich weniger Verlust durch Ausfallkörner der bereits überreifen Schoten unten und gleichzeitig weniger Qualitätminderung durch noch zu grüne Körner im oberen Teil der Rispe entstehen.


    Diese und noch einige andere Effekte sind beim Raps genauso längst nachgewiesen und ausgezählt worden, wie bei den anderen Kulturen, die von Bestäubung profitieren, z.B, Erdbeeren und Äpfel, die ebenfalls ohne Bienen auch Früchte bringen, nur halt deutlich weniger und schlechtere.


    Dieser Mehrwert ist real und jeder Imker sollte das wissen und auch so kommunizieren.

    Er sollte aber umgekehrt auch nicht verschweigen, dass Felder, die nicht gespritzt werden, um die Bestäubervölker zu schonen, deswegen auch einen Minderertrag erleiden. Ob und wieweit sich diese Effekte ausgleichen oder überkompensieren, ist eine Einzelfallsituation und kann unterschiedlich ausfallen.


    Dazu kommen aber auch die erheblichen Kosten, die durch die Spritzung anfallen und die ggf. eingspart werden (Diesel, Spritzmittel, Maschineneinsatz, Arbeitszeit).

    In der Mehrzahl der Fälle dürfte in der Summe mindestens ein Ausgleich, oft aber eben ein Überschuss herauskommen. Die eingesparte Arbeitszeit und nicht nicht geschehen Umweltverschmutzung bleiben aber auf jeden Fall.


    Ich finde, das sind schon einige Punkte, über die man sowohl als Bauer, als auch als Gesellschaft lieber einmal mehr als einmal zu wenig nachdenken sollte.


    Genau wie auch gegenwärtig die Australier erst jetzt in einer Paniksituation anfangen darüber nachzudenken, ob es nicht doch ein Fehler ist, auf immer noch mehr Kohle zu setzen.

    Reicht unser "sapiens" in homo sapiens wirklich nur so weit, dass immer erst mit Notprogrammen in letzter Sekunde umgesteuert wird?

    olle flachzarge

    danke und sorry, ich bin über deinen Querlink von gestern direkt bei deinem Posting #23 hier eingestiegen und habe tatsächlich nur das gelesen und es im Eifer des Gefechts versäumt, auch noch weiter oben zu lesen, daher habe ich auch nicht mitbekommen, dass du deine Tanks ja schon beschrieben hattest...


    Jetzt muss ich aber doch noch mal lästig werden und nachhaken: Du rührst also auch deine Impf-Eimer in der Gefriertruhe NICHT mehrere Tage, sondern nur 1x, um sie anzuimpfen, richtig?

    Du rührst also eine Charge genau 2x, einmal, um nur den Impf-Eimer anzuimpfen und dann nochmal, um die gesamte Charge mit diesem Impf-Eimer anzuimpfen?


    Das wäre ja echt phänomenal einfach und schonend, das muss ich dann unbedingt auch mal testen, vor allem auch mit verschiedenen Honigen.

    Das eigentliche Abfüllen kann jetzt ohne zeitliches Korsett erfolgen.

    Der Honig im Hobbock wird dazu leicht angewärmt und in den Tank gerührt.

    Jetzt wird auf Gläser abgefüllt, und diese danach gleich in die Truhe gestapelt. Da bleiben sie einige Tage drin, bis die Konsistenz stimmt, und ab da können sie normal gelagert werden.

    das klingt in der Tat sehr attraktiv. Jetzt habe ich zwei Fragen:


    D.h. du impfst die Fässer mit dem Eimer, soweit so gut.

    Aber wie genau rührst du den Impfhonig in einem Fass ein? Das ist ja doch etwas größer als ein Hobbock, das stelle ich mir schon sehr akrobatisch vor :wink:.

    Oder verwendest du dazu z.B. ein 300kg-Rührgerät? Aber du sprichst ja von "Tank", also vermute ich mindestens ein 300kg-Klärfass ohne alles, außer Ablasshahn.


    Und dann:

    Du füllst den Tank also gleich nach dem Einmischen des Impf-Eimers in Gläser ab? Ohne den Honig in diesem Fass nun seinerseits erst einige Tage zu rühren, bis die Konsistenz passt? Und das ergibt dann in den Gläsern in der "Kühl"-Gefriertruhe trotzdem wirklich perfekten Cremehonig*?


    Weil ich hätte gedacht, nur impfen reicht doch normalerweise nicht, schon gar nicht beim Sommerhonig, sonst bräuchtest du ja deine angeimpften Eimer in der "Kühl"-Gefriertruhe auch nicht einige Tage lang rühren! Oder rührst du die etwa auch nur 1x zum Einrühren des Impfhonigs und wartest dann nur einige Tage ohne Rühren ab, bis sie von selbst cremig sind?!? Das geht für mich nicht klar hervor.


    Wenn das alles so einfach ist, hätte ich mir bisher ja 95% zu viel Arbeit gemacht...und der teuere Cremhonig-Workshop in Donaueschingen und Celle ist gar nicht nötig?!


    *darunter verstehe ich und der Workshop-Referent einen nicht fließenden, feinsteifen, bei Zimmertemperatur sofort sehr leicht verstreichbaren Honig ohne dass das weiche Toastbrot beim Verstreichen reißt und ohne für sensible Zungen spürbare Kristalle.