Beiträge von hornet

    Zufällig heute erschienen beschreibt es das eigentliche Flächenverschwendungproblem:


    https://www.br.de/nachrichten/…ern-nicht-zurueck,SQncIIo


    Geschafft haben sie stattdessen eine Steigerung um 10%...aha.


    Das beste, die Politik (und die schweigende Mehrheit der Bevölkerung) spricht immer von "Lösung des Problems" und meint damit aber nur die Reduzierung der verbrauchten Fläche pro Jahr "auf die Hälfte"...


    Komisch, nach meinem Verständnis wäre dann aber selbst im Erfolgsfall die Fläche irgendwann genau so ganz weg, es dauert halt nur ein paar Jahre länger...?!?


    Das ist also schon eine Lösung?!? In meiner Welt funktioniert Mathematik irgendwie anders, aber so wird das alles halt leider nix...


    So lange wie unser System der Politik keine Motivation für langfristig sinnvolle Entscheidungen gibt, werden kurzfristige Ziele zu Lasten der wirklich wichtigen Lösungen bevorzugt, um die Wahlen zu gewinnen.

    Durch den dekadenten Umgang mit unseren Flächen

    Also ich denken bei dieser Formulierung weniger an Zwischenfruchtanbau oder Boden-Erholungsjahre durch Leguminosenanbau, sondern mehr an


    -Endlos aneinandergereihte, redundante Gewerbegebiete mit verschwenderischen Flachbauten

    -Gesichtslose Discounteransammlungen neben jedem Kuhdorf samt Parkplatzwüsten

    -immer neue Straßen, Autobahnen, Zubringer, Umgehungsstraßen, Megaautobahnkreuze obwohl wir schon seit Jahrzehten eines der dichtesten Straßennetze der Welt haben

    -krebsgeschwürartiger Siedlungsbrei aus monotonen Schuhschachtel-Schlafsiedlungen von allen Seiten

    -überall wuchernde Riesenhallen im Außenbereich durch überzogenes Ausnutzen des privilegiertes Baurecht für Landwirte, damit immer noch größer auch wirklich funktioniert....


    So Sachen eben. Man fragt sich, wo waren alle diese Gewerbeflächen-Firmen eigentlich vor 20 Jahren untergebracht? Damals ging das alles doch auch? Die Bevölkerungszahl in Deutschland hat sich jedenfalls keinesfalls in dem Maße gesteigert, wie die Flächenverschwendung...

    ich denke, es ist genau so daneben, die konventionelle Bauern über einen Kamm zu scheren, wie den brennenden Regenwald den Ökobauern bei uns zuzuschreiben.


    Wo ich Hagakure schon recht geben muss ist, dass der DBV immer wieder auf der Welternährung herumreitet und meint, dass ausgerechnet Deutschland diese sicherstellen müsse, das ist natürlich Unsinn.


    Wir sind ein Industrieland und vor allem ein winziges Land, es ist nicht notwendig, dass wir ausgerechnet hier mit allen technischen und chemischen Mitteln auf kleinster Fläche intensivst wirtschaften.


    Bekanntlich ist der Hunger in unserer Zeit nicht die Folge von Mangel, sondern von Verteilung und Organisation. Was woanders fehlt, wird hier weggeworfen, ein Grund mehr, nicht ausgerechnet in den Industrieländern intensive Landwirtschaft zu beitreiben.

    Zweites Problem: Wie beweist man eindeutig das Eigentum an den Beuten - aber erst recht an den Völkern? Wer unbefugt betritt, klaut und unterschlägt, hat mit Lügen zur Verhinderung der Strafe wohl auch kein Problem! Dann wurden die Beuten angeblich leer vor drei genau vor drei Tagen gekauft...

    Einfach die Kisten entweder unverwechselbar bemalen oder umgekehrt nicht zu dick mit Farbe zukleistern und gelegentlich mal fotografieren. Muss man gar nicht extra machen. Es reicht, gelegentlich mal den Stand als Ganzes zu knipsen, machen die meisten Freizeitimker ja sowieso aus verschiedenen Gründen.

    Das Holz der meisten Kisten ist bei etwas genauerer Betrachtung unverwechselbar und das kann man sogar auf Übersichtsfotos leicht erkennen und vergleichen.


    Die systematischen Möglichkeiten wie Brandzeichen etc. gibt's ja auch noch.

    sorry, wenn du meinen Ton daneben fandest, ist von mir sicherlich nicht so gemeint und allein der fehlenden Mimik bei rein schriftlichen Unterhaltungen sowie vielleicht meiner persönlichen Ungeschicklichkeit dabei zuzuschreiben.


    Zu deiner Frage: Wie ich es z.B. beim Honig handhabe, habe ich hier bereits wiederholt dargelegt und halte es bei allen Imkerprodukten genauso.


    Kurzfassung: Wir haben im Bereich der regionalen Imkereiprodukte (also nicht internationaler Honighandel!) einen klaren Verkäufermarkt. Daher mache ich keine Kostenkalkulation, um den Preis herzuleiten. Stattdessen orientiere ich mich ausschließlich an der real beobachtbaren Preisspanne und sehe mich hier automatisch immer am oberen Ende.

    Begründung wie oben: Meine Produkte sind doch ganz sicher nicht schlechter wie die der Kollegen, die bereits am oberen Rand der Preisspanne sind, also gibt es auch keinen Grund, weniger als diese zu verlangen. Was im Supermarkt im oberen Regal trotz totaler Anonymität gut geht, geht doch bei mir (regional, direkt vom Imker) ganz sicher eher noch besser. Und genau so ist es.


    Außerdem lehrt die Lebenserfahrung, dass allein der Preis für die wichtige Zielgruppe ein ganz wesentliches Qualitätskriterium darstellt, also Teil des Images ist. Das will ich auf gar keinen Fall durch niedrige Preise zerstören. Alle Oberklasseprodukthersteller machen das vor. Es ist nie verkehrt, sich bei den besonders erfolgreichen Marktakteuren was abzuschauen.


    Würde ich also Rohpropolis wie honigbanane verkaufen und hätte eine Marktanalyse wie er sie gemacht, würde ich mich daher sicherlich oberhalb des jeweils ermittelten mittleren Preises positionieren. Dass honigbanane es genau anders herum macht, hat mich halt ernsthaft verwundert, weil (für mich) absolut unlogisch und das hat mich auch zu meinem Kommentar verführt, um es vielleicht verstehen zu können. Mehr ist nicht dahinter.

    Auch wenn ich das Gefühl habe dass 1x "Praxisorientierter Beitrag ca. 3x Erhobene Zeigefinger Beiträge" provoziert.

    Falls du mich damit meinst, irrst du, was den "erhobenen Zeigefinger" angeht.

    Aber wenn jemand seine Handlung beschreibt, sollte es doch möglich sein, diese zu kommentieren oder zu hinterfragen.

    So wie honigbanane sein Posting vermutlich als Gedankenanstoß oder Hilfe angeboten hat, so möchte ich auch meinen Kommentar dazu verstanden wissen. Nur als Hinweis, dass und warum man das eigentlich auch ganz anders hätte entscheiden können.

    Von zwei Herangehensweisen statt nur einer lesen zu können, also mehr als nur die eine Sichtweise zu haben ist doch genau das, wo so ein Forum seine Stärke z.B. gegenüber einem einzigen Paten und dessen Einzelmeinung ausspielen kann?

    Ist es eigentlich nur mein Gefühl oder geht der Anteil von Feldern auf denen Raps angebaut wird zurück?

    Geht mir ähnlich. Neben den bereits genannten Gründen für den rückläufigen Anbau gibt es auch einen an sich sehr erfreulichen Grund, der in meiner Gegend regional sehr stark zum Zuge kommt: Immer mehr Bauern stellen auf BIO um und dann wird's mit Raps halt echt schwer.

    Also lachendes und weinendes Auge...Frühtracht gibt's auch so genug (meistens), aber die möglichst weiße Honigfarbe kriegt man künftig wohl immer seltener hin.

    Was meinst du mit "4,60 ist niedrigste Preis"?

    Nach deiner Recherche müsstest du 4,80 EUR verlangen, damit du dem preisvergleichenden Kunden wenigstens ein "durchschnittliches" Propolis anbieten kannst.

    Mit nur 4 EUR signalisierst du dagegen, dass du als Hersteller selbst schon befürchtest, nur ein unterdurchschnittlich gutes Produkt zu haben.


    Ein überzeugter Hersteller würde doch eher glauben, dass sein Produkt mindestens ebenso gut ist, wie das aller anderen, eher besser.


    Dann aber wäre es doch geschickt, das dem Kunden auch so signalisieren. Und der Preis ist das allereinfachste, neutralste und wirksamste Signal. Es funktioniert sogar, wenn der Kunde eigentlich weiß, dass der Preis in Wirklichkeit gar nichts mit der Qualität zu tun hat, aber der Bauch ist eben viel älter als das Großhirn.

    (...)

    Die meisten nehmen 23-25Euro für 100 gr.

    Ich packe mein Propolis in 20 gr Gläser und verkaufe es für 4 Euro.

    (...)

    Es wird mir aus den Händen gerissen

    DAS verstehe ich nun überhapt nicht!


    Du recherchierst extra selbst, kommst zum Schluss dass schon der mittlere Preis bei 240 EUR/kg liegt.


    Und dann setzt du deinen Preis trotzdem noch nicht mal auf diesen nur mittelmäßigen Preis, sondern bleibst sogar nochmals satte 40 EUR darunter? Da stimmt doch was nicht mit deinem Propolis....!


    Und du lässt den Preis, obwohl du kurz danach die Erfahrung machst, dass es dir "aus den Händen gerissen" wird?

    Kikibee

    ja, genau, das Herauslösen ohne Trennmittel und die Dauerhaftigkeit des Materials ist meiner Meinung nach der Knackpunkt, der mich interessiert.


    Aber ist diese gedruckte Form jetzt schon die Form für das Bienenwachs, oder erst der Zwischenschritt und sollen damit dann erst noch die Silikon-Formen erstellt werden?


    Die Genauigkeit des Wabenmusters auf "Hundertstel" Millimeter halte ich für überbewertet, wenn auch für mich als Imker ganz nett. Aber die Bienen haben da weniger Ansprüche - solange der Durchmesser (z.B. 5,4mm) etwa stimmt und die Dinger 6 Ecken in der richtigen vertikalen Ausrichtung haben, dürfte das ausreichen. Für die Bienen heißt eine Mittelwand ja nur, dass da vorher schon Kolleginnen angefangen und die Richtung der Wabe für vernünftig gehalten haben und sie jetzt "ohne nachdenken" hier in der gleichen Richtung weiterbauen können. Was nicht genau stimmt, wird von den Bienen schnell korrigiert und gut ist.


    Die bauen sogar Brutwabenzellen in Honigraumzellen um und umgekehrt wenn es sein muss und das ist wirklich ein massiver Umbau inklusive geänderter Zellneigung. Eine Mittelwand ist dagegen ja nur eine Andeutung, ein allererster Beginn einer Zelle, da sind jegliche Änderungen für die Bienen kein Problem.

    Nur mal so aus Interesse an der Technik an sich und zum Verständnis:


    Es ist vermutlich mit passender Softwarekenntnis nicht sooo schwer, die Wabenform in CAD & Co zu erstellen.

    Auch kann ich mir vorstellen, dass man so eine Datei in einem 3D-Drucker drucken kann.


    Was macht ihr dann mit dem gedruckten Ergebnis? Soll das schon den herkömmlich erhältlichen Silikonplatten in den diversen Gießformen entsprechen?

    Soll damit also direkt die Mittelwand geformt werden?


    Wenn ja, könnt ihr denn "Silikon drucken" oder gibt es Druckerwerkstoffe, die nach dem Druck ähnliche Eigenschaften bezüglich Herauslösbarkeit haben?

    ...Und von wegen die Immen könnten den festkristallisierten Honig problemlos über Winter verarbeiten und man müsse sich da keine Sorgen machen...

    Meiner Meinung nach stimmt es trotzdem - aber nur für Blütenhonig. Kristallisierte Blütenhonigwaben sind auch im Winter kein Problem. Kristallisierter Waldhonig mit viel Melezitoseanteil ist etwas ganz anderes und schon im flüssigen Zustand suboptimal.