Beiträge von hornet

    Nee, nix peinlich, höchstens dass ICH dich jetzt IMMER noch nicht verstehe....


    weil du schreibst


    Peinlich, ja, ich hab geträufelt, als noch kein nennenswerter Wabenbau stand. Verdünnt natürlich und auch weniger als bei der Winterbehandlung.

    Das Ergebnis war mir dahingehend eine echte Lehre, dass ich nunmehr kein Volk mehr behandle, das nicht auf Wabenbau sitzt.

    Und nein, ich träufele seither gar nicht mehr. Sondern die "andere" Methode. Im Blockverfahren ..

    Hast du jetzt


    geträufelt

    gesprüht oder

    verdampft?


    Weil mir geht es NUR um's Sprühen im SOMMER. Denn ich frage mich, ob ich künftig Kunstschwärme oder Völker nach der Totalen Brutentnahme wie bisher mit 1-2 x mit Milchsäure oder alternativ lieber nur 1x mit dem neu zugelassenen Verfahren Oxalsäure 3% SPRÜHEN soll.

    Milchsäure ist ja für die Bienen gut verträglich, Oxalsäure hat dagegen mehr Potenzial für Bienenschäden, daher zögere ich noch.


    Landpomeranze :


    D.h. du hast bei deinem "Unfall" eine mit Wasser auf 3% verdünnte Oxalsäurelösung (z.B. das 5,7% Oxuvar mit Wasser verdünnt) verwendet und schon gesprüht, als die Bienen noch mehr eine Traube waren und noch kein Volk auf Waben?


    D.h. umgekehrt, du hast aber auch mitten im Sommer mit dieser 3%-Oxalsäurelösung gute Erfahrungen gemacht, wenn du sie wie Milchsäure gesprüht hast, aber die Bienen schon auf Wabenwerk saßen?

    Und du hast nur 1x gesprüht, nicht wie bei Milchsäure 2x oder gar noch öfter?


    Gruß

    hornet

    Wie sind denn die Erfahrungen mit dem Sprühen von Oxalsäure (3%) im Sommer?

    Sie soll ja gerade bei warmem Wetter erheblich stärker wirken als Milchsäure und so auch viel Totenfall bei den Bienen produzieren?


    Ich habe bisher Milchsäure benutzt. Ist Oxalsäure Eurer Meinung nach besser?


    Gruß

    hornet

    das auf dem Bild scheint mir aber kein zu den HT-Rohren gehörendr Reduziertrichter zu sein, sondern ein ganz anderer Trichter. Ist ja schon ein ganz anderes Material und viel weiter und damit viel besser als die Reduzierteile.

    Daher würde mich auch interessieren, woher man solche Teile bekommt und wie du sie befestigt hast?

    Vier Abschnitte ist schon ein Wort, da ist richtig Hebel am Werk!

    Im Süden etwa 1-2kg täglich Zuwachs auf der Stockwaage.
    So schlimm ist die Trockenheit hier unten offensichtlich nicht.

    Han Kle : Kann ich bestätigen, ich bin extrem positiv überrascht! Das hat sich anfangs deutlich zäher angelassen.


    Hier gab es keinen (wirksamen) Regen seit Ende März und gleichzeitig durchgehend sehr hohe sommerliche Temperaturen, dazu ungewöhnlich oft starken und trockenen Ostwind, der den Nektar in den Blüten abtrocknete. Obst und Rapsblüte vergehen im Rekordtempo, Raps hat nur noch wenige Tage hier, dann ist Schluss.


    Aber die Bienen finden seit etwas über einer Woche trotzdem massiv Nektar - auch abseits von Rapsfeldern, die heuer sowieso viel seltener sind als 2017.


    Die stärkeren Volker nehmen sogar schon seit fast 3 Wochen zu und haben mittlerweile nahe 40kg drauf (2 randvolle Dadant-HR voll), die anderen haben in der Regel den ersten auch schon voll und arbeiten nun am 2. Dabei stehe ich heuer nirgends nahe von Rapsfeldern, an zwei Ständen gibt es heuer sogar gar keinen in Reichweite.


    Im 1. HR sind die Waben meistens auch schon halb oder mehr verdeckelt.

    Durch die Trockenheit dürfte der Honig heuer sehr trocken und konzentriert sein.


    Allerdings bleibt es weiterhin trocken und es soll noch wärmer werden...


    Aber eindeutig hat es heuer deutlich weniger Frühtrachthonig als letztes Jahr. Mit Glück ist daran nur der niedrigere Wassergehalt heuer schuld ;-)

    Das europäische Parlament hat ja nun die drei Neonicotinoide (Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam) außerhalb von Gewächshäusern verboten.

    ...

    Wenn bislang ca 120 Tonnen Neonicotinoide pro Jahr auf unseren Äckern ausgebracht wurden,

    Mich würde auch mal interessieren, ab wann genau die Ausbringung dann nicht mehr erlaubt ist? Es heißt aktuell in der Laienpresse immer nur "wurde verboten", aber nicht zu welchem Stichtag.


    Meistens haben die Bauern ja noch Vorräte und wollen die auch noch verbrauchen und meistens gibt es deshalb doch noch Übergangsfristen? Ist das diesmal auch so?

    Königin da und legend, 4,5 Wabenseiten Handflächen groß, gerade gefüttert 1:1; Apfelessig laut Ritter in „Biene&Natur“.

    4,5 Brutwaben Dadant US sind nicht zu schwach.

    Würde ich auch sagen. Aber er spricht weiter oben nur von 4,5 Wabenseiten Handflächengroß - das ist schon ganz was anderes als 4,5 ganze Waben (=9 komplette Wabenseiten).


    Für mich ist das eine Volks- bzw. Brutgröße, die ich ausgangs der ganz harten Frostphasen Ende Februar hatte, aber doch nicht jetzt, Ende April nach 3 Wochen praktisch Hochsommerwetter (jedenfalls hier in Südbayern und damit auch im Tegernseer Tal). Mit dem Volk ist irgendwas schon vor dem Durchfall total schief gelaufen.


    Ich finde, hier sollte er nochmal klarer werden.

    du meinst vermutlich die Herbstzeitlose? Die ist hochgiftig und sieht nur wie ein Krokus aus! Von Bienen wird sie meiner Beobachtung nach kaum bis gar nicht genutzt. Rein optisch spricht aber nichts dagegen, sie trotzdem zu pflanzen, wenn sonst nichts dagegen spricht oder dich die Giftigkeit nicht stört. Di ist ja nur relevant, wenn jemand (Säugetiere oder Kinder) vorhaben, daran zu knappern...

    Zumindest hier in Südbayern liegt es eher nicht am Schieden und der Bienenmasse, sondern an der regional nun richtig ernst gewordenen Trockenheit.


    Die ersten HR wurden in der ersten Aprilhälfte zunächst sofort angenommen und angefüllt, teilweise brauchte es schon den 2. HR, doch dann schlug die Trockenheit von Tag zu Tag stärker zu. Inzwischen kommt kaum noch Masse rein und wenn dann ist es nur Pollenmasse.


    Denn der Nektar wird derzeit entweder gar nicht erst von den Pflanzen produziert, weil der Boden zu tocken ist. Oder er verdunstet in der Blüte so schnell, dasss eben deswegen nichts mehr zu holen ist.


    Gestern gab es hier mal einen sehr kalten Tag mit nur noch 15°C und vielen Wolken, aber keinerlei Regen.

    Der letzte nennenswerte Regen, der nicht nur in der Blattmasse hängengeblieben und sofort wieder verdunstet ist, sondern in den Boden eindringen konnte war am 29.03. Seither hatten wir meistens sehr hohe Temperaturen und oft auch noch viel trockenen Ostwind, da verdunsten mindestens 4-6 Liter pro Quadratmeter und Tag. 2 Liter Regen über Nacht sind da bedeutungslos, da sie den Boden nicht erreichen, geschweige denn die Wurzeln.


    Seit heute geht es wieder weiter mit - zwar wunderschönem und für Bien wie Mensch angenehmen - Sonnenwetter und 25°C, ab morgen noch mehr, doch ohne Regen wird das langsam ernst.

    Ich kann in meiner Gegend nur raten, sicherheitshalber mal auf Futtervorräte zu kontrollieren, vor allem, wenn der HR noch nicht mal angenommen worden ist, wie hier ja einige schreiben.


    Bin mal gespannt, ob der Raps in Verbindung mit eventuellen Niederschlägen ab Mai noch nennenswert punkten kann, oder ob die Frühtracht heuer sehr mager ausfällt.


    Gruß

    hornet

    Es muss möglichst warm sein. Außerdem sollte der Boden und wohl auch die Luft möglichst feucht sein.

    Wir hatten heuer in meiner Gegend erstmals


    1) wieder viel Löwenzahn

    2) sehr passable Temperaturen seit über 1 Woche von +-25°C

    3) aber seit Wochen kaum Regen

    4) und viel Sonne und trockenen Ostwind


    So wie es aussieht, haben 3) und 4) die Punkte 1) und 2) heuer komplett neutralisiert.

    Ergebnis: Gelbe Felder bis zum Horizont, doch die Bienen sind nur in den weißen Wolken der Obstbäume (was ja auch nicht schlecht ist).

    Damit keinerlei Löwenzahnnektar heuer. Sehr, sehr schade.

    Beim Löwenzahn muss halt einfach alles passen.

    Elbmarsch - ist wie Italien (von hier aus gesehen); Ostsee - wie Baltikum

    Und was sind dann wir in Südbayern für Euch?

    Bei uns schneit es nämlich schon, und zwar verblühte Apfelblüten...und demnächst die Schirmchen der Löwenzähne, so sie nicht vorher zu Silage niedergemetzelt werden.

    So schön das sonnig-sommerliche Wetter auch heute wieder bei uns auch ist, die weiter anhaltende Trockenheit führt dazu, dass der Nektar trotz massiver Blütenwellen bisher nicht sooo dolle fließt, wie er ansonsten könnte. Daher haben immer noch nicht alle den 2. HR drauf. Auch hier fehlt einfach noch der ein oder andere Brutkreis. Sieht man auch daran, dass immer noch keine Drohnen fliegen.


    Vielleicht ist der Nektar aber auch nur schon in der Blüte vorgetrocknet und daher höher konzentriert und braucht deswegen weniger Platz?! :wink:


    Gruß

    hornet

    Hat irgendwer heuer reichlich Löwenzahn in seinen Flugkreisen und kann mal berichten, ob der von den Bienen beflogen wurde?


    Ich hatte in den letzten Jahren ja schon Angst, dass die großen, gelben Löwenzahnwiesen bei uns am Aussterben sind, weil sie ständig weggemäht wurden und zumindest in meiner Gegend auf den Wiesen nichts mehr gelb war.


    Doch heuer ist es wieder so, wie ich es von früher her kenne. Viele leuchtend gelbe Löwenzahnwiesen. Und wes ist zeitgleich auch endlich mal warm mit > 25°C. Also doch eigentlich ideal für Löwenzahnnektar.

    Aber es ist KEINE EINZIGE Biene drin! Auch nicht rund um den Stand, an dem ich keinen Raps habe, der aber sowieso gerade er erst anfängt.

    Frühmorgens nicht, Mittags nicht und Abends schon gleich gar nicht.


    Und heuer hatte es nun wirklich die für die Nektarproduktion notwendige Wärme.

    Allerdings befürchte ich, dass dieses Jahr dafür die Feuchtigkeit im Boden gefehlt hat.

    Dass die üblichen dörflichen Obstbäume (Malus, Prunus) von Menge und Attraktivität her so viel stärker sind als so dicke Löwenzahnwiesen kann ich mir nur schwer vorstellen.


    Ist das bei euch auch so, wenn nein, hat es dann bei Euch nicht so eine Trockenheit wie bei uns?

    Vielleicht regnet es ja heute bei uns noch, aber der Löwenzahn wird wohl bald durch sein.


    Gruß

    hornet

    Mal gaaaaanz dumm gefragt:


    Hat jemand schon mal einen Schwarm von einem Volk gesehen, das selbst noch KEINE Drohnen hatte, die bereits ausfliegen? Könnten die trotzdem schwärmen, weil sie "meinen" es gibt ja noch andere Mütter mit dufte Typen da draußen?


    Weil allmählich werde ich nervös. Einige Völker sind so stark, verhalten sich wie kurz vor dem Schwärmen, aber sie haben definitiv noch keine geschlüpften Drohnen drin, allerhöchstens verdeckelte Drohnenzellen.


    Ich habe heuer noch keine EINZIGE Drohne fliegen sehen und nur in zwei ganz starken Völkern ein paar wenige, die immerhin schon geschlüpft auf den Waben herumgekrabbelt sind. Und nur dort habe ich schon Spielnäpfchen gesehen.


    Dabei haben wir seit 13. April stetig steigende Gewichtszunahmen und ich habe angefangen, einem guten Teil meiner Völker schon den 2. HR draufzusetzen. Und der Raps kommt erst noch...!


    Gruß

    hornet