Beiträge von hornet

    100 Völker sind 2 mal je ca 4000-5000 HRähmchen. Und das mit Gabel. Rase würde sagen sportlich. Was ich sagen würde, wäre unhöflich.

    Und immer wieder die Behauptung des Honigs 2 ter Wahl. Müssen die Berufsimker also keinen ordentlichen Honig anbieten?

    Ich behaupte das explizit als meine persönliche Meinung! Und zwar aufgrund dessen, was ich selber sehe und schmecke. Für mich ist der Honig auch noch halbwegs ok, aber eben wirklich kein Spitzenhonig mehr, schon wegen dem Beigeschmack. Was nicht 1. Liga ist, ist aber 2. Wahl. Von Unordentlich habe ich nicht geschrieben. Wohl aber würde ich diesen Honig in der Tat nicht als Top-Honig anbieten - das ist halt mein Qualitätsanspruch, weil man es einfach schmeckt.


    Es soll sogar Leute geben, die lehnen gerührten oder melithermisierten Honig als 2. Wahl ab, obwohl da noch ein riesen Unterschied zum Entdeckelungswachsschmelzer ist.


    Und zum Thema 100 Völker: Dann sind eben einige Imker sportlich. Ich selbst bin noch nicht ganz so weit, aber ich habe noch Luft beim Entdeckeln. Soviel, dass ich sicher bin, es auch bei 100 noch zu tun.

    Und ich arbeite eng mit einem anderen Imker zusammen, der schon so weit ist, auch nur zu Zweit arbeitet und das ebenfalls nach wie vor mit Entdeckelungsgabel macht und nicht plant das zu ändern. Nicht alles, was man sich nicht vorstellen kann, ist deswegen gleich "sportlich", um den höflichen Ton beizubehalten!

    Spart man denn wirklich viel Zeit und Geld mit solchen hochtechnischen Lösungen? 30 EUR für zwei gute Gabeln gegen viele Tausend EUR eines solchen Monstergerätes müssen erst mal rein kommen.


    Ich für mich bin eigentlich sicher, dass ich bis ca. 100 Völker ohne Probleme mit Entdeckelungsgabel (maximal 2 Personen!) zurecht komme. Es geht doch erstaunlich schnell, sehr sauber und obendrein hat man eine sehr gute Kontrolle (und ggf. Sortierung!) der Einzelwaben, weil man jede genau sieht.


    Und Handgelenk-Probleme? Zumindest bei gesunden Gelenken und der richtigen Technik kann ich mir das nur schwer vorstellen - wenn die Gelenke aus anderen Günden schon angeknackst sind, sieht es natürlich wieder anders aus.


    Demgegenüber die Hochtechnik. Viel Honigverluste. Auch wenn man sie durch einen Wachsschmelzer verringern kann und der Honig verkaufsfähig bleibt, die Qualität sinkt trotzdem.

    Und das Aufstellen, Reinigen, Warten solcher Anlagen dürfte auch ziemlich zeitaufwändig sein, von Reparaturen und dem dann entstehenden Chaos im Falle des Falles mitten in der Hochsaison ganz zu schweigen. Arbeitszeit kostet, um so mehr bei Imkereien dieser Größe. Auch der Platzbedarf ist immens - das Ding kann man ja nicht zusammenklappen und im Schrank verstecken.


    Bei jeder Schleuderung vermutlich mehrere Stunden gegenüber wenigen Sekunden beim Reinigen und Weglegen der Entdeckelungsgabel...


    Und dann muss man doch noch bei vielen Waben mit der Gabel nacharbeiten. Und die anschließende Versorgung der riesigen Menge von Honig-Wachspampe dauert natürlich auch und benötigt weiteres Gerät....


    Lohnt sich das für Nebenerwerbsimker unter +- 100 Völker wirklich?


    Ich habe noch nicht gezählt wie viele Waben ich mit der Gabel entdeckeln muss, um 30kg Entdeckelungswachs zusammen zu bekommen. Das ist aber etwa die Portion, die bei mir einer Ladung des Entdeckelungswachsschmelzers entspricht und davon habe ich einige pro Schleuderung. Bei mir darf das Entdeckelungswachs lange abtropfen, daher ist es ziemlich trocken. Daraus kriege ich dann über den Entdeckelungswachsschmelzer aber immer noch ca. 10kg Honig raus. Verkaufsfähig, aber trotzdem qualitativ 2. Wahl meiner Meinung nach.

    Für mich hat er eine sehr deutliche Wachsnote, von den verschlechterten chemisch-physikalischen Parametern ganz zu schweigen, auch wenn man das nicht schmeckt.

    Mit hochtechnisierten Entdeckelungsmaschinen dürfte ein Vielfaches dieser Honigmenge durch den Entdeckelungswachsschmelzer laufen, der Anteil von Honig 2. Wahl also entsprechend höher sein.


    Kleinere Mengen solchen Honigs kann man vielleicht noch unter guten Honig untermischen, aber größere Mengen?


    Das sind jetzt nur in paar Aspekte, die mir auf die Schnelle so einfallen, aber ich war echt überrascht, als ich Melanies Anfrage gelesen habe. So Anlagen hätte ich jetzt frühestens bei Imkereien wie die von rase verortet...oder bei gut organisierten Zusammenschlüssen, die sowas gemeinschaftlich nutzen.

    Wichtiger als die Einfrierdauer scheint die Geschwindigkeit zu sein, mit der der Honig auftaut.

    Ich habe ca. 200 Gläser Frühtracht eingefroren (...) Nach zwei Monaten habe ich den Gefrierschrank einfach abgeschaltet und der Honig brauchte gut 4 Tage, bis er aufgetaut war und war noch viel länger sehr kühl. Das Ergebnis: ein perfekt steifcremiger Honig mit sehr feiner Textur.

    Sehr interessante Beobachtung, danke!


    Hast du denn die gleiche Charge zum Vergleich auch schneller aufgetaut als beschrieben und war das Ergebnis dann viel schlechter? Oder wie kommst du zu dem Schluss, dass die Auftaugeschwindigkeit wichtig ist?

    Berggeist :


    Eine Ferndiagnose genau dieses Schwarms ist natürlich nicht möglich. Weshalb ich meine plakative Einführungsfrage (Was habe ich da für einen komischen Schwarm?) im weiteren Verlauf schon verallgemeinert und ausführlicher gestellt habe.

    Letztlich habe ich doch nur gefragt, was aus eurer Erfahrung noch für Gründe in so einer Volkssituation und dieser Jahreszeit denkbar sind oder ob sowas bei euch auch schon vorgekommen ist.


    Du und einige andere haben mir ja nun auch schon einige weitere Gründe genannt, vielen Dank.


    Es ist auch klar, dass ich die Sache wahrscheinlich ungeklärt hinnehmen muss, wenn ich nächste Woche nicht noch herausfinde, wo genau er raus ist. Aber durch Fragen ergibt sich doch schlimmstenfalls nichts, bestenfalls lernt man was dazu. Und nicht nur man selbst.


    Jedenfalls fällt bei uns seit der Nacht nach dem Schwarmabgang fast durchgehend Dauerregen bei inzwischen nur noch max. 12°C tagsüber, das Schwärmchen hat also in jedem Fall ein Riesenglück gehabt.

    Ich bin froh, dass der Faden nicht eskaliert, danke!


    Ich schrieb ja schon von Animositäten - es gibt Vorgeschichten, die Außenstehende nicht kennen und daher meine Reaktion auch nicht verstehen können. Wenn ich Frieden will, dann gieße ich kein Öl ins Feuer. Da ich aber weiß, dass beetic sehr wohl auch anders, nämlich hilfreich und kompetent kann, stehe ich zu meiner Interpretation.

    Dies nur als Erklärung für die, die Unverständnis gezeigt haben. Man muss als Außenstehender ja auch nicht alles verstehen.


    Noch mehr freut mich, dass noch einige "echte" Antworten gekommen sind.

    Dass niemand per Ferndiagnose eine abschließende Antwort liefern kann ist doch klar, mir geht es doch nur um Hinweise, was noch dahinter stecken "KÖNNTE", aufgrund anderer Erfahrungen hier.


    Und dieses Schwärmchen hat mich eben voll überrascht. Alle bisher genannten Erklärungsversuche sind natürlich theoretisch möglich, aber eben sehr unwahrscheinlich.


    Z.b. das Begattungskästchen - ich habe dort keines herumstehen. Dass so ein Völkchen, oder auch ein Nachschwarm von weiter weg ausgerechnet neben meinen Beuten landet und dann auch noch während ich da hantiere, ist doch wirklich höchst unwahrscheinlich. Und für einen fremden Nachschwarm wäre nach einer längeren Reise eine Ansatzstelle in Nasenhöhe doch wohl auch ziemlich ungewöhnlich.


    Was mich am meisten umtreibt ist die vorhergehende 3-wöchige AS-Behandlung (2 Wochen plus 1 Woche danach), was doch wirklich keine Motivation für Zellen darstellt. Kein Mensch denkt an Sex, wenn die Bude total verqualmt ist und man nicht weiß, was da los ist...oder? :wink:

    sorry Leute, aber bei mir kommt das nach wie vor anders an.

    Ich fühle mich und meine Frage lächerlich gemacht, den Faden absichtlich gleich zu Beginn zerstört, ernsthafte Antworten waren danach kaum noch zu erwarten. Nicht zum 1. Mal übrigens, da schwelen schon länger persönliche Animositäten, gegen die ich allein nicht gegen eine Gruppe ankommen kann.

    Und um es mit WFLP zu sagen: Mir ist rätselhaft, wieso jemand eine Notwendigkeit verspüren sollte, mit hohem Aufwand (Roman!) etwas kommentieren zu müssen, wozu er (sie) eigentlich gar nichts sagen kann. Für mich ist das per se schon provozierend. Ihr mögt das anders sehen, aber es gibt schließlich auch Leute, die wählen Parteien, wo sich andere an den Kopf greifen. Jeder Jeck ist anders, aber das muss man eben auch mal sagen dürfen.

    Lasst' gut sein, der Faden kann geschlossen werden.

    Na da hattet ihr ja wieder euren Spaß und dem Geltungsbedürfnis ist auch Genüge getan. Hilfreich ist aber anders. :thumbdown:


    Dass ich eventuell was übersehen haben könnte, ändert nichts an meiner Frage, was alles ein Volk dazu bringen könnte, trotz AS-Behandlung auf diese Art in dieser Jahreszeit und mit diesem Volkszustand (massive Bruteinschränkung) zu schwärmen? Oder ob jemand sowas auch schon mal beobachet hat?


    Entweder weiß man was und will helfen oder man lässt es bleiben. So hätte ich gedacht...

    Hallo,


    wer kann mir sagen, was ich hier für einen komischen Schwarm habe?


    Vorgeschichte:

    Schwarmtrieb war heuer nur im Mai mal kurzfristig gegeben, danach ist er völlig abgeebbt, wohl auch wegen der Dürre und Hitze.


    A) Vor 4 Wochen habe ich den Völkern eines Standes einen Futterstoß gegeben, damit vor der geplanten AS-Langzeitbehandlung Futterkränze entstehen können.

    B) Vor 3 Wochen habe ich dann die AS-Verdunster aufgesetzt. Völker waren alle ok, die Hitzewelle hat sich erst mal stark abgeschwächt. Es herrscht Läppertracht.

    C) Vor 1 Woche habe ich die Verdunster abgenommen, aber nicht intensiv in die Völker reingeschaut. Stichproben haben ergeben, dass sie vermutlich alle völlig aus der Brut gegangen sind.

    D) Gestern habe ich alle durchgeschaut, Brut und Futtervorräte gecheckt.


    Ergebnis: Gewicht stimmt für die Jahreszeit, alle Völker waren offensichtlich bis vor kurzem wirklich alle brutlos, haben jetzt aber wieder ein neues Brutnest begonnen, teilweise jedoch noch sehr klein. Königinnen habe ich nicht gesucht, mir hat es gereicht, wenn ich allerjüngste Maden oder Stifte auf Flächen ab Handtellergröße und in typischer Brutnestanordnung vorgefunden habe. Habe auch nicht alle Waben durchgeblättert, sondern sofort aufgehört, sobald ich so einen Brutnestbeginn gefunden habe, was fast immer erst auf den letzten 3 Waben der Fall war. Zellen habe ich nirgends gefunden. Völker verhalten sich weiselrichtig und tragen wieder fleissig Springkraut & Co ein.


    Und dann hängt da plötzlich ein kleines Schwärmchen 5 Meter neben den Beuten, nur so groß wie eine größere Kokosnuss. Zu 99,9% ist der aus einem meiner Völker, auch weil kein anderer Bienen dieser Farbe in der Nähe hält :wink:


    Habe die Königin gesucht und gekäfigt, dann das Schwärmchen eingefangen und dazugegeben. Die Königin hat gut ausgesehen, könnte sogar schon begattet gewesen sein, da habe ich aber vor lauter Überraschung in der Eile gar nicht so genau hingeschaut.


    Welches Volk könnte denn jetzt um diese Jahreszeit so einen Schwarm aussenden?


    -Nachschwarm? Der setzt einen Vorschwarm voraus - und der ist definitiv nirgends raus.

    -Varroaschwarm ist ausgeschlossen, die Varroasituation war schon vor AS-Behandlung unterdurchschnittlich und niedrig

    -Hungerschwarm ist ausgeschlossen bei unserer Trachsituation und den Futtervorräten in den Kisten

    -Ist vielleicht die Königin bei der Bearbeitung der Waben aus Versehen abgeflogen und es haben sich Bienen um sie versammelt? Schließe ich aus, weil sich die Bienen in der kleinen Traube wie bei einem richtigen Schwarm verhalten haben und z.B. auch getänzelt haben, was auch bedeutet, dass der Schwarm schon länger als nur eine halbe Stunde dort gehangen hat.


    Könnte es sein, dass eine der beiden Königinnen bei einer stillen Umweiselung lieber doch schwärmt?

    Sind Euch andere denkbare Gründe bekannt?


    Ich werde jetzt in einigen Tagen nochmal alle Kandidaten untersuchen, ob irgendwo plötzlich keine jüngste Brut mehr drin ist, dann weiß ich vielleicht wenigstens, wo die raus sind.


    Gruß

    hornet

    ren :


    danke, das finde ich echt super, wenn sich auch Hersteller im Forum melden und ihre Sicht der Dinge darstellen! :daumen:


    Ich kann deiner Argumentation durchaus etwas abgewinnen.


    Persönlich brauche ich keinen Server zum Lagern oder Präsentieren der Daten - ich ziehe es vor, die Daten lokal auf meinem Rechner vorzuhalten und dort auch anzusehen. Wäre eine öffentliche Darstellung gewünscht, könnte ich auch eine eigene Website dafür hernehmen, wie sie viele ja ohnehin schon aus verschieden Gründen betreiben.


    Vielleicht könntet ihr ja trotzdem zusätzlich auch so ein Modell anbieten, bei dem der Kunde seine Waagen und die Funkstation kauft und danach nur noch die Versendegebühren bezahlen muss? Die könnten heutzutage - unabhängig von der Waagenzahl - pro Funkstation bei maximal 15 EUR pro Jahr liegen.


    Waage kaufen und danach nur noch 15 EUR pro Jahr - sowas wäre extrem attraktiv, sicher nicht nur für mich. Sowas gibt es zwar schon, aber eben halt nicht mit Eurem Waagensystem :wink:


    Gruß

    hornet

    Die zwei in Massen vorkommenden und sehr aufdringlichen Wespenarten muss man nicht mögen oder übertrieben schützen.


    Aber Wespenfallen im Freien zu verwenden ist in meinen Augen einfach nur dumm. Genau wie diese Elektro-Blaulicht-Fallen, die immer wieder auch in Discountern angeboten werden und von den unwissenden Leuten dann abends wegen der Stechmücken auf die Terrasse oder neben den Grillplatz gehängt werden, obwohl sie eigentlich nur für Innenräume gedacht sind.


    NUR dort können sie tun, wofür sie gedacht sind: Räume insektenfrei halten. Dort funktioniert das, weil die Zahl der Insekten dort sehr begrenzt ist und nur wenige nach kommen können.


    Draußen dagegen richten sie NUR Schaden an. Sie töten unzählige andere, oft schützenswerte Insekten völlig sinnfrei. Und noch viel wichtiger: Sie locken immer noch mehr Insekten von weiter weg an, die sonst überhaupt nicht gekommen wären.

    Und sie locken natürlich erst recht genau die Insekten an, die man doch eigentlich gar nicht an diesem Ort haben möchte!

    Das ist mit den Wespenfallen genau so.


    Wenn man sie falsch anwendet, werden die Probleme mit solchen und anderen primitiv-linear-gedachten Hau-Drauf-Einfachmethoden in der Regel eigentlich immer schlimmer, nie besser.


    Entweder nimmt man die Wespen hin oder man sucht die Nester und entfernt sie (soweit erlaubt). Alles andere ist nicht nur sinnlos und unnötig schädlich für andere Insekten, sondern auch noch kontraproduktiv für den eigentlich gedachten Zweck.

    Wilhelmshaven

    Danke für die Info!


    Wirst du die Waagen auch über den Winter unter den Völkern im Betrieb haben?


    Ich finde die Stockwaagen auch im Winter sehr nützlich, vor allem wenn die Bruttätigkeit wieder los geht (mit Brutraumtemperaturfühler) und wenn die ersten Einträge kommen.


    Zugegeben, bei dir ist es im Winter nur selten richtig kalt, aber bei uns sind Temperaturen von -10° bis -20°C im Winter über viele Tage bis Wochen hinweg möglich, inklusive Schnee und Regen. Das würde mich interessieren, ob da die Elektronik einer einfachen Personenwaage wirklich noch mitmacht.

    Es wäre schon ausreichend, wenn sie während solcher Frostperioden zwar ausfällt, sich aber danach wieder regeneriert und normal arbeitet.

    Das Einbrechen des Dochtes konnte ich bei mir zum Glück noch nie beobachten.


    Wohl aber kann ich die Bemerkung von KaRe nur voll unterstreichen:


    JEDES Verändern (also auch erneutes Hochheben und wieder Hinstellen bei einer Kontrolle!) ist ein Risiko, weil dabei der Docht im Käfig verrutschen kann. Das ist mir in den ersten beiden Jahren auch hie und da passiert. Kontrolle war ok, zurückgestellt und danach festgestellt, dass plötzlich gar nix mehr in Ordnung war, weil der Docht Kontakt zum Vlies bekommen hatte. Dann nämlich sorgt der Kapillareffekt dafür, dass die Flasche maximal schnell leer gesaugt wird.


    Und damals waren die Dochte auch noch gerade abgeschnitten, die neueren Versionen haben unten angeschrägte Kanten, was dieses Risiko etwas mindert.


    Dass man den Kontakt daher unbedingt kontrollieren und vermeiden soll, steht so allerdings auch in der Anleitung. Nur leider nicht, dass der Docht schon sehr wackelig im Käfig ist und daher jedes Mal erneut sehr aufmerksam dort hingeschaut werden muss.

    Blöd halt, dass man nur von der Seite gut sehen kann, ob der Docht Kontakt mit dem Vlies hat oder nicht. Wer sich also nicht hinkniet oder tief beugt, um das zu tun, kann das leicht übersehen.

    Und wer es macht, während er das Gerät komfortabel in der Luft hält, hat halt das hohe Risiko, dass der Docht beim Hinstellen doch wieder abrutscht...


    Diese Wackeligkeit und Unzuverlässigkeit der Dochtkonstruktion und des Dochtkäfigs ist meiner Meinung nach der einzige echte Minuspunkt bei diesem Gerät.


    Dass die Füllmenge nur senkrecht abgelesen werden kann, liegt daran, dass das "Massenflaschen" sind, die zu ganz anderen Zwecken in großer Zahl billig hergestellt werden und halt vom Verdunsterhersteller so gekauft werden müssen, wie sie nun mal auf dem Weltmarkt sind.


    Wollte man die Flaschan anders haben, wäre das unbezahlbar, weil für die ganzen Verdunster insgesamt gesehen nur so wenige Flaschen hergestellt werden müssten. So oder so ähnlich hat er es mir mal in Donaueschingen erklärt, als ich die selbe Frage hatte.


    Wirklich gut ablesen könnte man die Füllmenge im waagrechten Zustand aber auch dann nicht, da die Auflösung der Striche wegen der dann viel niedrigeren Füllhöhe in seitlicher Lage nur sehr niedrig wäre.

    Danke für die Rückmeldung!


    Als ich die ersten Meldungen hier gelesen habe, wonach es sich nur um normale Personenwaagen ohne Wetterfestigkeit handelt, war ich auch sehr enttäuscht.

    Das geht gar nicht, Nässe, Frost und Hitze sind der Todfeind für solch ungeschützte Elektrik.


    Die HiveWatch macht sich in der Tat viel besser, doch leider ist deren Abopreis schon extrem teuer.


    Mir wäre ein einmalig höherer Kaufpreis lieber als solche hohen, ständig laufenden Kosten.


    Das können andere, ähnlich wertige Waagensysteme doch deutlich günstiger, in der Regel zu weit weniger als einem Drittel davon. Nach ein paar Jahren fährt man dann trotz des höheren Waagenpreise sehr viel günstiger.