Beiträge von hornet

    Besonders beeindruckend ist dabei wieviel Insekten beim Mähen getötet werden

    ja, wurde hier im Forum auch schon öfter diskutiert im Zusammenhang mit Blühflächen und Ersatzanpflanzungen für Mais.


    Leider ist der direkte Mähtod auch nur die 1. Hälfte des Problems.

    Denn die beste und schonendste Mähtechnik hilft nur wenig, solange keine kleinteilige Landschaft in direkter Nähe für Zuflucht und Ausweichmöglichkeiten sorgt.


    Weil die meisten der überlebenden Insekten sind solche, die nur geringe Distanzen überwinden können. Entweder weil es typisch für diese Art ist, oder weil es sich um eher immobile Enttwicklungsstadien (z.B. Raupen) handelt.

    Und die leben nicht etwa einfach nur auf der Fläche, sondern sie leben im hohen, artenreichen Gras.

    Genau das ist nach der Mähaktion aber innerhalb weniger Minuten, gleichzeitig und großflächig verschwunden! Ein Überleben der Mähaktion selbst bringt also vielen Arten gar nichts, sondern mündet direkt in einen qualvollen Tod durch Vertrocknung (kahles Stoppelfeld in praller Sonne), Hungertod (die Nahrungspflanzen sind ja weg) oder Fresstod (keinerlei Schutz vor Feinden wie Vögeln mehr). Vermehrung geht natürlich auch nicht mehr, denn die Pflanzen für Eier, Larven etc. sind ja weg.


    Der immense Schwund an Insektenvielfalt in unserer "Kultur"-Landschaft ist sicherlich nicht der Landwirtschaft alleine anzulasten, doch es führt kein Weg daran vorbei, um zu erkennen, dass alleine der große Flächenanteil der Landwirtschaft mit mehreren eindeutig negativen Flächenbearbeitungverfahren (Pestizide, übergroße Flächenaufteilungen, mechanisch nachteilige Großmaschinen etc.) zwangsläufig dafür sorgen muss, dass der Anteil der Landwirtschaft an der Misere einer der größten, wenn nicht der größte ist.


    Nun ist andererseits auch klar, dass die Landwirtschaft auch einer der wichtigsten Grundpfeiler unserer Existenz ist.

    Doch das gleiche gilt halt auch für das Klima oder eine möglichst intakte natürlche Umwelt.

    Die Lösung kann eben nur sein, alle diese Grundpfeiler gleichermaßen zu erhalten, auch wenn es dann für den einzelnen Grundpfeiler teuerer wird.


    Genau dieser Punkt wird jedoch von unserer meist nur kurzfristg orientierten Politik in fast allen Bereichen noch nicht akzeptiert, es werden immer nur die direkten Kosten einzelner Lobbygruppen gesehen, nicht die vielen verdeckten, verlagerten Spätfolgekosten für die Gesellschaft und nachfolgende Generationen. Dennn gewählt werden können sie nur von den Lobbygruppen und ihren Anhängern.

    das wissen wir ja hoffentlich alle. Aber ich will mir nicht gefallen lassen, dass jemand wie Berggeist auch nach wiederholten Belegen des Gegenteils falsche Dinge von mir behauptet, obwohl sie für jeden nachlesbar einfach unwahr sind.

    Dabei zitiert er auch noch selbst die Belege dafür, behauptet danach aber trotzdem immer noch das Gegenteil, das verstehe wer will, ich nicht! Da fühle ich mich dann einfach persönlich angegriffen, da geht es ihm dann offenbar nicht mehr um die Sache und das macht mich sauer, wer rechnet mit solchen Pöpeleien, nur weil man schreibt, dass sich ein Waldhonig mit mehr Eigenschaften als nur dunkler Farbe definiert.

    Du hast dort genau diesen Schluss gezogen: Dunkler Honig in den Waben - Waldhonig.

    Allmählich gehst du mir wirklich auf den GEIST!

    Was stimmt mit dir eigentlich nicht, dass du ständig versuchst, mir Aussagen in die Schuhe zu schieben, die so nachweislich nicht stattgefunden haben? Warum liest du Zitate und Links auf Textstellen nicht, die man dir gibt und die deine Behauptungen klar widerlegen?


    Nochmal zum Mitlesen: Wald-/Honigtauhonige sind meistens dunkel, aber nich jeder dunkle Honig in den Waben ist Wald-/Tauhonig. Dunkle Farbe ist ein (gutes und erstes) Indiz dafür, aber es fehlt noch mehr (Geschmack, Leitwert etc.). Bei mir ist dunkler Honig z.B. oft nur taulastiger (Linden-)Blütenhonig, Ackerbohne oder Waldblüten mit Tauanteil.

    Etwas ANDERES habe ich nie und nirgends geschrieben und wenn du das nicht so siehst, ist jede weitere Diskussion mit dir für mich sinnlos.


    Hartnäckige Provokationspostings wie die von dir vermiesen es mir, hier noch was zu schreiben. Es hat sich in der Tat seit damals nichts geändert.

    Analog zu dem benachbarten Faden "Ameisen im Honigraum" habe ich hier ein anderes Problem mit den so genannten "Ohrwürmern".


    Ab der 2. Sommerhälfte nisten sie sich regelmäßig in steigender Anzahl in meine Holzdeckel zwischen Dämmplatten und Deckelboden ein, um dort den Tag zu überstehen, ehe sie nachts wieder auf Nahrungssuche gehen.


    Natürlich sind die Tiere harmlos für die Bienen und den Imker, aber ihre Verdauung ist äußerst aktiv.

    Und durch die an manchen Ständen unglaublich große Anzahl (bis zu mehrern Hundert Tieren pro Deckel, das sind dann Schöpfkellen voll in jeder Ecke) wächst sich das allmählich zu einem hygienischen Problem aus und macht ihn jedem Fall sehr viel Mehrarbeit. Denn auch wenn man weniger Tiere drin hat, sammelt sich der Dreck und muss immer wieder mal rausgekehrt werden, was auf die Dauer und vielen Völkern einfach jede Menge zusätzlicher Handgriffe verursacht. Bei starkem Befall jedes Mal bei jedem Volk...


    Sie koten im Innern und auch außen am Holzdeckel unterhalb des Blechdeckels alles voll.

    Im trocken Bereich, ist es ein schwarzes Mehl, das noch relativ leicht wieder auszuräumen ist. Aber wehe, man kriegt das Mehl dabei aus Versehen in die offene Honigraumzarge...da ist dann eine Folie doch wieder nützlich!

    An Flächen, die auch feucht werden (z.b. durch Tau, Kondenswasser) verbackt sich das Mehl zu einer schwarzen Schmiere/Kruste und hinterlässt dauerhafte Verfärbungen im Holz - die ganze "Kacke" ist außen vielleicht nur ein optisches Problem, aber nicht mehr innen, da nervt es mich sehr. Weil ich verwende die Deckel auch zu verschiedenen Zwecken im umgedrehten Zustand bzw. mit Bienenkontakt zu den verschmutzten Flächen.


    Die Tiere regelmäßig aus dem Deckel ausschütten und auskehren nutzt - gar nix. Am nächsten Tag sind sie wieder alle drin. Und wie gesagt ist das sehr lästig und man braucht einen extra Besen.


    Hat das noch jemand in so starker Ausprägung? Was macht ihr dagegen?

    Derzeit fängt es langsam wieder an...es werden jede Woche mehr...

    Und drittens hat sich zumindest bei mir Waldhonig eigentlich immer von Anfang an mit seiner dunklen Farbe in der Wabe auch schon bei den allerersten ganz frisch eingetragenen Zellen verraten.

    Vor geraumer Zeit wurde noch vehement vertreten, dass der dunkle Honig zwangsläufig Waldhonig sein muss.

    Aber doch nicht von mir!


    Erstens: Da (im Zitat, das du von mir gemacht hast) steht doch nur, dass Waldhonig bei mir bisher "dunkel" war - aber nicht, dass "dunkel" = immer Waldhonig. Da steht also gerade nicht, "wenn dunkel, dann zwingend Waldhonig"!!

    Zweitens: Da steht, dass bei mir Waldhonig bisher immer dunkel war - aber nicht mal, dass das immer und überall so sein muss.


    Drittens: Es wäre nett, wenn du beim Hervorkramen von Uraltpostings dazuschreiben könntest (Link), von wo und wann dieses alte Zitat stammt, damit man den Zusammenhang sehen kann, aus dem du es gerissen hast.

    Ich habe das mal für dich gemacht:


    Hier ist der Originalbeitrag #222.


    Man sieht: Schon damals habe ich auch anderen Honigen eine dunkle Farbe zugestanden, was im Umkehrschluss genau das bedeutet, was ich auch vorgestern im Posting #7 geschrieben habe: Dunkle Farbe ist zwar meistens EINE Eigenschaft von Waldhonig, aber nicht die allein entscheidende...


    Dein Zitat ist übrigens aus 2017. Wie kommt man dazu, bei einer unstrittigen Aussage anzufangen, danach zu suchen, ob jemand früher vielleicht mal was anderes gesagt hat?

    Hat man jemals davon gehört, dass ein Bienenvolk durch Blitzschlag zu Schaden kam?

    ist aber ganz bestimmt problemlos möglich und gar nicht sooo selten. Bauwagen oder Bienenhäuser werden sicherlich genau so oft getroffen wie andere Gebäude und Fahrzeuge auch - und dann sind womöglich gleich viele Völker auf einmal betroffen. Selbst eine doch ganz erkleckliche Zahl von Leuten wird jedes Jahr vom Blitz getroffen, warum sollten dann also nicht auch frei stehende Magezine getroffen werden können?


    Und dann gibt es ja noch die Wildvölker in den Bäumen - und Bäume werden bekanntlich auch sehr häufig getroffen und zerlegt.

    Ob diesee Preisangaben vom 6. November 2020 wirklich eine "gute" Orientierung sind?


    Das sind wohl wirklich absolute "mittelmäßige" Preise. Ungefähr so, wie wenn man die Preise aller verkauften Autos in Deutschland mittelt. Dann kommt man wohl so bei 20.000 EUR raus.

    Trotzdem fahren unglaublich viele Autos im Wert von 50.000 EUR und mehr herum.

    Ich hoffe doch sehr, dass ihr euch als Imker mit regionalem Honig innerhalb der Honiganbieter ungefähr da seht, wo sich auch heimische Premium-Autohersteller innerhalb der Autoanbieter sehen, nämlich eher deutlich oberhalb dieses Mittels!

    Wenn ihr als echte Imker keinen Qualitätshonig habt, der mehr als nur mittelmäßig ist, wer bitte soll den denn sonst haben?


    Was die deutschen Autohersteller können, nämlich alle ihre Autos deutlich oberhalb des globalen, niedirgen Mittelwertes verkaufen, das könnt ihr doch auch mit eurem unverfälschten, regionalen echten deutschen Bienenhonig! Wenn nicht ihr, wer dann??

    Als Berliner sollte er zahlungskräftige Städter als Kunden haben und auch unter Berücksichtigung der angeblich notorisch finanziell benachteiligten Bewohner der Ostländer immer noch 7-8 EUR erzielen können. Mal sehen, was er aus der Situation tatsächlich gemacht hat ;-)

    Hier wird tatsächlich auch seit 3 Wochen stetig viel Honig eingetragen, aber Waldhonig ist das bisher leider nicht....anfangs noch Frühtracht, leider nicht nutzbar weil übergangslos Sommertracht drübergelegt wurde.

    ich schrieb' ja "in jeder Hinsicht" - also ja, ist aus imkerlicher Sicht wie Raps, blüht nur deutlich früher oder auch wieder im Spätsommer. Gibt in Reinform also einen ebenso wunderschönen, schneeweißen Honig wie Raps.


    Einen Haken gibt es aber: Die Rübse wird oft nur als Zwischenfrucht angebaut und dann nicht geerntet, sondern gemulcht. In der Regel vor der Blüte. Schafft der Bauer das nicht, wird sie gerne auch mal in voller Blüte zur Mittagszeit gemulcht.

    Ist mir mal passiert, kannst die traurige Story hier nachlesen.


    Hatte damals leider Rüpse statt Rübse geschrieben, der Faden ist daher nicht so leicht auffindbar, wenn man nach "Rübse" sucht...

    Deswegen sind gute Rührwerke auch dicht. Und nach außen isoliert.

    Habe mir vor 3 Jahren beim Fritz in Donaueschingen mal so ein Teil angeschaut - das war mitnichten dicht. Nur etwa so wie halt eine Schleuder auch. Vielleicht war es ja ein Einsteigergerät ;-)


    Jedoch meinte der Mann dort zur Kondensatproblematik, das würde nix machen. Habe das so hingenommen und kann nix gegenteiliges sagen, würde aber aus dem Bauch heraus lieber den Raum statt das Rührwerk kühlen wollen, weil die Kondensatproblematik ist definitiv vorhanden. Vielleicht fällt es bei großen Geräten nur nicht so ins Gewicht, weil Masse-Oberflächenverhältnis hier günstiger sind.


    Ob die genannten Selbstbaulösungen oben ähnlich oder mehr oder weniger dicht sind wie das Gerät vom Fritz wissen nur die Besitzer. Kleiner sind sie jedenfalls...

    Verstehe ich das richtig, ihr kühlt den Honig und damit auch das Rührwerk auf 8°C, während es in einem normalen Raum mit Zimmertemperatur (oder jetzt im Sommer sogar noch höher) steht? Der Honig ist nicht luftdicht nach außen abgeschlossen und wird gerührt, es kommen also ständig andere Bereiche des Honigs mit der Zimmerluft in Kontakt?


    Also wenn ich Gegenstände aus dem Kühlschrank nehme (da drin hat es auch 8-10°C), dann werden die innerhalb von Sekunden feucht....