Beiträge von hornet

    Hier gibt es so viele Beiträge darüber aber nicht einen einzigen kompletten "Leitfaden"

    DAS wäre doch mal was:

    Ja, wenn das nicht so viel unbezahlte Arbeitszeit kosten würde.

    WFLP : Wieso unbezahlt?


    Mach' doch im Selbstverlag eine "print on demand"-Ausagabe und verlange eine Schutzgebühr dafür. Entweder du versendest selbst oder überlässt sogar dass dem Dienstleister.


    Gruß hornet

    Ich bewundere Eure Ferndiagnosefähigkeiten. ...


    Ich würde ein Mitimkern bei einem erfahrenen Imker empfehlen. Das ist die erfolgversprechendste Version.

    Falls du damit auch mich meinst: Ich habe mich nur eingemischt, weil es um Freising ging. Und ich sprach hier NICHT von den Leuten, die Soapp erwähnt hat, weil ich gar nicht weiß, um wen es sich dabei handelt. Sondern ich habe von anderen Leuten dort berichtet, die ich persönlich kenne und bei denen ich weiß, wie sie imkern und denen ich selber schon Ratschläge gegeben habe und bei denen ich weiß, dass es an ihnen liegt, sie es aber nicht wahrhaben wollen - bzw. denen es irgendwie egal ist, was für mich schon mal überhaupt nicht zusammenpasst.


    Aber so Leute gibt es zumindest hier, offenbar nicht zu knapp und das wollte ich beitragen, um Soapp zu bestätigen.


    Übrigens: Die Leute in den beiden Fällen, die ich kenne haben von Anfang an die Begleitung von langjährigen Imkern. Wenn es also trotzdem dauernd scheitert, dann stimmt entweder was mit den Imkerpaten nicht, oder die Imkerneulinge sind einfach ungeeignet.

    @Soapp


    Da ich so Schauergeschichten leider auch immer wieder höre, scheint das in Freising durchaus doch oft Realtität zu sein. Bei den Fällen, die ich kenne, liegt es aber definitiv an den Leuten hinter der Kiste.


    Es gibt Menschen, die wollen nicht hören oder lernen, oder bekommen irgendwie kein Gefühl dafür oder nehmen es zu locker trotz ihrer schlechten Erfahrungen. In diesen Fällen bleibt nichts anderes, als den Leuten nahezulegen, sich lieber doch was anderes, am besten Lebloses zu suchen, statt noch mehr Bienen sinnlos zu opfern.


    Leider sind es in sogar zwei unabhängigen, besonders krassen Fällen Leute, die glauben, unbedingt den Bienen Gutes tun zu müssen indem sie Bienen halten und die keinesfalls damit aufhören wollen, obwohl sie seit mehreren Jahren praktisch noch keinen Honig geerntet haben und jedes Jahr wieder bei 0 anfangen müssen und dann verzweifelt um Völker betteln und Schwärme fangen wollen...ich hoffe dann immer, dass die Schwärme abdampfen, bevor die "Kollegen" wieder da sind, um sie zu fangen, weil dann sind die Überlebenschancen der Bienen deutlich höher!


    Das sind typische Fälle von gut gemeint, aber noch lange nicht gut gemacht. Ich rate dazu, die Leute nicht auch noch darin zu bestärken, sondern sie lieber von den Bienen wieder abzubringen. Es gibt genug Imker und selbst gute Imker können die Welt nicht retten. Es besteht also gar kein Grund, sowas auf Biegen und Brechen zu probieren.


    Womöglich reden wir von den selben Leuten? Ich will es aber lieber gar nicht wissen...


    Gruß

    hornet

    Hallo,


    ich hab's noch nicht ganz kapiert. Was ist denn an den speziell als "Vorfilter" im Imkerbedarfshandel angebotenen Geräten (->Beispielbild) eigentlich so besonders (auch besonders teuer) gegenüber Lösungen, wo einfach nur in irgendeinen Auffangbehälter mit Sieben reingeschleudert wird?


    Sind es besondere Siebe? Ist es die Heizung? Ist es der Auslass passend zu einer Honigpumpe? Irgendwas anderes?


    Siebe kann man doch beliebige über oder in einen gewöhnlichen Abfüll-/Auffangbehälter setzen, das kann es also eigentlich nicht sein.


    Auch verschiedene Heizungssysteme gibt es, die man in die Siebe oder in den Auffangbehälter setzen könnte.


    Bleibt also nur ein spezieller "Nicht-Quetschhahn-sondern-irgendein-anderer-Auslass" als nennenswerter Unterschied, oder was übersehe ich?

    Warum sollte man sich noch so ein spezielles Gerät extra kaufen, statt mit womöglich bereits vorhandenen Gerätschaften zu arbeiten?

    Welchen Vorteil übersehe ich?


    Gruß

    hornet

    Hi Jörg,


    wie gesagt, für mich war und ist das auch eine neue Idee, die mir ein Imkerkollege an seinem Marktstand letztes Jahr mal beiläufig beschrieben hatte. Daran habe ich mich vorhin wieder erinnert und deshalb gefragt.


    Ganz so abwegig klang es für mich jedenfalls nicht. Derjenige meinte, er fülle den Honig auf einmal gleich nach dem Schleudern/Klären in Gläser ab, damit wäre der Honig dann fix und fertig und kann schnell und einfach jederzeit flüssig angeboten werden.


    Ob der Honig jetzt 1x durch Melitherm, Auftauschrank & Co erwärmt wird oder 1x gleich durch den Entdeckelungswachsschmelzer, das gäbe sich nix, so war das Argument.

    Allerdings war und bin ich eben auch skeptisch und zwar wegen befürchteter Trübung (durch nicht restlos geschmolzene Kristalle, Schaum) oder wegen dem, was Amape so gut beschrieben hat:

    Zum vollständigen Verflüssigen würde ich selbst bei einem kleineren Volumen im Glas befürchten, dass man nur mit sehr hoher Temperatur des Honigs an der Wand in vernünftiger Zeit alle Kristalle in der Mitte aufgeschmolzen bekommt oder alternativ lange bei grenzwertiger Temperatur. Beides sicher nicht ohne Folgen für die Qualität.

    Würde es aber dennoch funktionieren, wäre es echt bestechend. Ich würde schon auch viel lieber und auf einmal eine große Mengen komplett abfüllen als immer wieder die ganze Prozedur wiederholt mit Teilmengen einzelner Eimer durchführen, nur damit ich flüssigen Honig anbieten kann. Denn der ist in meiner Region durchaus gefragt, nicht nur als Waldhonig.


    Der Kollege war jedenfalls nicht ganz klein und schon von daher wohl auch nicht ganz blöde, daher gehe ich davon aus, dass das Verfahren auch nicht ganz absurd sein dürfte und es auch andere schon so machen. Vielleicht meldet sich ja noch wer, der berichten kann.


    Gruß

    hornet

    Hat jemand schon mal fertig im (ggf. sogar schon etikettierten) Glas abgefüllten und dort dann auskristallisierten Honig in so einen Entdeckelungswachsschmelzer gestellt und wieder verflüssigt und kann bitte mal berichten, wie gut das tatsächlich funktioniert?


    Ich habe davon letztes Jahr zum ersten Mal auch gehört, bin aber skeptisch, wie gut das tatsächlich funktioniert.


    Dass er irgendwie flüssig wird, davon ist natürlich auszugehen, bloß, wie sieht der Honig danach aus im Glas? Wird der wieder total klar oder bleibt er trübe, bildet sich gar Schaum an der Oberfläche?


    Könnte man so womöglich sogar den Honig irgendwann gleich komplett abfüllen, etikettieren und erst dann, wenn die Gläser verkauft werden sollen, aber mittlerweile schon kristallisiert sind, die Gläser direkt vor dem Verkauf auftauen?
    Das hätte den Vorteil, dass man viel schneller verkaufsfertige Gläser hätte und der Honig dann auch beim Kunden länger flüssig bliebe, als wenn man erst im Laufe des Jahres je nach Bedarf die Eimer auftauen, abfüllen und etikettieren müsste...


    Gruß

    hornet

    Danke, bitte berichten, es besteht sehr hohes Interesse von meiner Seite!


    Ich selbst kämpfe seit langem mit zwei Seelen in mir. Einerseits habe ich ernsthafte Probleme mit der völlig überhand nehmenden Kamerasierung unserer Landschaft - man kann sich noch nicht mal mehr beim Pinkel im Wald sicher sein, unbeobachtet zu sein.


    Andereseits stört mich aber auch die Diskrepanz zwischen Taten, Tätern und dem in solchen Fällen wie dem deinen völlig überzogen eingeschränkten Recht von Opfern, sich dagegen mit Kameras wehren zu dürfen.


    Gruß

    hornet

    Wenn das aus dem Deckel käme, das wäre ja der Hammer. Dann wären jede Menge anderer Biolebensmittel aber auch betroffen, denn die große Masse dieser Deckel dürfte schließlich nicht in den Imkereien landen, sondern im sonstigen Lebensmittelbereich unterkommen.


    Kannst ja von Glück sagen, dass die Probe so lange gedauert hat - echt, 1 Jahr?!? Ist das normal? In der Zeit dürften die meisten Imker schon den Großteil oder alles verkauft haben. Was sollen solche Proben dann eigentlich bringen, mit 1 Jahr Verzögerung?


    Gruß

    hornet

    hartmut17 : Ich glaube nicht, dass jemand hier geschrieben hat, dass ihm die Billigheimer so ganz egal wären. Auch wenn man seinen Honig trotzdem los wird, so sind extreme Billigheimer dennoch immer ärgerlich. Sie beschmutzen das Image weil sie aus einem wertigen Produkt Ramschware machen und damit auch deinem Image schaden. Und weil natürlich jeder quasi verschenkte Honig einer ist, der anderswo nicht oder erst später gekauft wird.


    Northlight

    Tja, das sind ja meine Reden. Mein Mitgefühl hast du!


    Das Verhalten deines "Kollegen" in deinem 1. Beispiel empfinde ich für einen Marktstand mit Marktgebühr schon als echt aggressiv, das hat nichts mehr mit abweichender Kalkulation zu tun, das empfinde ich als offensives, persönlich an dich gerichtetes Dumping, um dir absichtlich zu schaden.

    Noch dazu, wo der Mensch gar nicht von Anfang an dabei war, sondern erst durch deine Preise "auf den Trichter" gekommen ist und dann auch noch so deutlich unter deinem Preis geblieben ist, obwohl er doch gesehen hat, was die Leute bereit sind bei dir zu zahlen.


    Da hätte er auch genau so gut "nur" 50ct unter deinem Preis bleiben können. Das Gesamtverhalten wäre dann zwar (nach meinem Empfinden) immer noch unfair gewesen, doch immerhin nicht gar so dumm. Doch jeden Tag steht ein Dummer auf, also müssen die irgendwann auch mal vor einem stehen, diesmal hattest du das Pech.

    Es fragt sich z.B. auch, warum so einer nicht an deiner Stelle auf diesen Markt gegangen ist, wenn er doch Angst um seinen Honigabsatz hat?


    Dass bei dem Imkerboom auch jede Menge Konkurrenz entsteht und auch schon vorher bestanden hat, ist ja klar - aber offenbar immer noch nicht jedem, da immer noch massiv für Imkernachwuchs geworben wird, obwohl doch der Honig sooo schlecht weggeht....

    Dass es unabhängig davon auch mal günstigere Konkurrenten auf einem Markt gibt ist auch normal, so ist das eben auf einem Markt.


    Mit dem anderen zum Marktbeginn reden, wenn dessen Preise stark vom eigenen Preis nach unten abweichen, habe ich auch schon ein paar mal gemacht, zur Hälfte erfolgreich, zur Hälfte eben nicht.

    Im 1. Fall haben sich beide gefreut (und freuen sich heute noch, weil die Preiserhöhung wider Erwarten SO einfach war), im 2. Fall war es eben für beide nicht optimal. Wieso es Leute gibt, die bei so einem Gespräch trotzdem nicht den 1. sondern lieber den 2. Fall anstreben, ist mir unerklärlich.


    Es geht dann eben weniger, muss man eben wieder Honig mit nach Hause nehmen und hat so länger was für die Haustür-Kunden, das ist halt so. Dann ist der Markt aber vielleicht auch zu klein für zwei Imker.


    Es geht aber auch anders. Wir hatten hier einen Markt im Herbst, da waren locker 10-12 Imkerstände auf dem selben Platz - und die haben alle verkauft wie wild und das durchweg zu sehr guten Preisen. Aber da war halt auch der Kundenstrom entsprechend.


    Mich würde nebenbei mal interessieren, ob man sich mit so einer Absprache zum Beginn eines Marktes evtl. sogar angreifbar macht, weil es womöglich illegal ist, Stichwort "unerlaubte Preisabsprachen"? Wobei ich es ja als Vorschlag und Gedankenanstoß sehe, nicht als Absprache.


    Gruß

    hornet

    muss genauso wie das Einfrieren angegeben werden

    Hast du für diese Behauptung auch einen Beleg?

    Täte mich auch mal interessieren. Es wird zwar immer wieder behauptet, aber ich denke, das kommt daher, weil die einschlägigen Angaben in der Lebensmittel-Informationsverordnung Nr. 1169/2011 (LMIV) falsch interpretiert bzw. nicht vollständig gelesen werden.


    Ich friere zwar keinen Honig absichtlich ein, hätte damit dann aber wie tausende andere Imker trotzdem Probleme, weil der Honig mir regelmäßig in größerer Menge auf den Marktständen zur Weihnachtszeit einfriert, wenn er mehrere Tage bei -5°C am Stand steht wie heuer wieder...der Knackpunkt ist halt, dass das auf den Honig keinen wesentlichen Einfluss hat, außer dass er am Markstand vorübergehend etwas zäher ist.


    Gruß

    hornet

    Wie sieht es denn mit angebrochenen, sonst aber empfehlungsgemäßer Lagerung aus? Ich gehe inzwischen davon aus, dass die dann trotzdem nur noch kurze Zeit verwendbar ist, siehe unten.


    Dass die MS in ungeöffneter Flasche und bei empfohlenen Lagerbedingungen mindestens so lange hält wie das MH-Datum angibt, davon gehe ich aber sicher aus.


    Mir wurde aber mal bei irgendeinem Imkerkurs gesagt, dass angebrochene Milchsäure (15%) nur noch wenige Wochen hält, da sie sich unter Sauerstoff? Luftfeuchte? irgendwie zersetzen würde.


    Das würde jedenfalls zu meiner Erfahrung passen, wonach sie nach einer MS-Behandlung brutfreier Völker im Sommer im Zuge einer TBE mal außerordentlich schlecht gewirkt hat.


    Verwendet hatte ich damals angebrochene Milchsäureflaschen (15%) vom Vorjahr. Damals dachte ich noch, Säure verdirbt nicht, wenn man die Flasche nicht offen rumstehen lässt...


    Offenbar gilt das aber entweder gar nicht oder nur, wenn es sich um hochprozentige Säure handelt.


    Gruß

    hornet

    hartmut17 :


    Nicht jeder kann und will alles machen. Demos sind EIN Weg, aber nicht DER Weg. Den weiß ich übrigens auch nicht.


    Aber ich halte es durchaus für legitim etwas bei einem Thema zu kritisieren, ohne selbst Experte darin zu sein. All' die Demonstranten tun das schließlich auch, obwohl die wenigstens davon Chemiker, Umweltfachleute oder Landwirte sein dürften.


    Ich halte es jedenfalls strategisch für völlig falsch, das Thema "Krebs durch Glyphosat im Essen" zu betonen, weil es einfach nur ein Nebenthema ist. In den Medien und der öffentlichen Diskussion ist es aber genau umgekehrt das Hauptthema und das kritisiere ich, ohne deswegen einzelne Ausnahmen wie die von dir erwähnten Demonstrationen deswegen zu diskreditieren.


    Ich kritisiere auch, dass in den Medien und auch bei Gesprächen mit "normalen" Menschen fast nur Glyphosat diskutiert wird. Das ist einseitig und das erlaube ich mir als verfehlt zu kritisieren, weil es strategisch ein Stich ins Leere sein wird, siehe meine Argumente oben oder die von rase gleich darunter.


    Mein Weg oder Beitrag ist, dass ich bei jeder sich bietenden Gelegenheit darauf hinweise, dass Glyphosat nur EIN Aspekt des eigentlichen Problems ist, die immer wieder hochgekochte Krebsgefahr sogar nur ein nebensächlicher Aspekt, da die Pflanzen-, Tier- und generell die Artenvernichtung sowie die langfristige Anreicherung problematischer Stoffe in der gesamten Umwelt das eigentliche Problem ist.


    Mein Weg ist auch, dass ich selbst Bioimker bin, Biolebensmittel bevorzuge, einen möglichst dazu passenden Lebensstil vorlebe und Laien die Augen öffne, wo es meiner Meinung nach hakt und wo jeder was tun kann. Auch der kleinste Beitrag ist ein Beitrag.


    Solange wir Menschen immer länger leben und immer gesünder alt werden, halte ich jedenfalls die - tatsächlich durchaus vorhandene - Vergiftung unserer Lebensmittel durch Pestizidspuren zwar für schlecht, aber nicht für das dringendste Problem. Da müsste man sich schon eher erst mal mehr über Autoabgase, Rauch und Alkohol aufregen, bevor man bei Glyphosat im Bier weiter macht, wenn es einem wirklich um die reale Gefährdung geht.


    Ich meine, es gehört eine Grundsatzdiskussion her, die z.B. auch beinhaltet, ob wir ausgerechnet im dicht besiedelten Industrieland Deutschland mit unseren begrenzten landwirtschaftlichen Flächen die Welt retten und ernähren, also auch mit Weltpreisen konkurrieren müssen. Denn das führt unweigerlich weg von kleinteiligen Bauernhöfen und hin zu großflächigen Industriebetrieben mit allen bekannten Nachteilen.


    Oder ob nicht wir reichen Deutschen die sind, die es sich noch am ehesten leisten könnten, Vorreiter zu sein bei der Entwicklung einer zwar zunächst teuereren biologischen Landwirtschaft, die dann aber langfristig nachhaltiger, ökologisch ungefährlicher und damit langfristig wohl auch billiger wäre. Wer wenn nicht wir im reichen Deutschland könnte die hohen Entwicklungskosten dafür tragen?


    Gruß

    hornet

    Mir geht es bei dem Vergleich mehr um das Thema "Problem grundlegend lösen durch an der Wurzel anpacken statt nur an wenigen Symptomen herumschnippeln und das eigentliche Problem unangetastet lassen".


    Insofern hast du aber auch recht: Pflügen beseitigt das Gras und damit die Wiese - nur mähen dagegegen nicht.

    Wer nur gegen Glyphosat wettert, macht aber genau das: Er mäht nur ein paar Halme nieder, sonst nichts.


    Der Hype um Glyphosatverbot oder Krebs durch Glyphosat ist also nicht nur völlig überzogen, sondern verdeckt durch seine Penetranz nur das eigentliche Problem, nämlich die legale, absichtliche, großflächige und langfristige Vergiftung unserer Umwelt durch alle Agrargifte.


    Die wird nach wie vor nicht wirklich diskutiert. Es geht nur um Krebs und Glyphosat. Oder wie im Beispiel oben: Es geht nur um Lufthansa, nicht um die Belastung durch den Flugverkehr. Also nicht um das eigentliche Problem.


    Und darüber dürfte die Agrarchemie sehr froh sein, denn wenn nur Glyphosat diskutiert wird, wird irgendwann auch mal nur Glyphosat verboten werden. Das aber wäre für die Agrarchemie gar kein Problem - denn es gibt ja noch genug andere Mittel und viele neue werden entwickelt und das alles unbehelligt.


    Wird weiterhin nur Glyphosat diskutiert, bleibt letztlich also alles wie es ist. Weshalb für mich diese ganze mediale Diskussion und die Aufregung über diesen Schmidt einfach nur lächerlich ist.


    Gruß

    hornet