Beiträge von hornet

    black.peterle

    zumindest bei größeren Rührgeräten braucht man dann aber gleich noch sowas wie einen Kran oder sonstiges Hebegerät, damit man Motor und Rührwendel vorher herausheben kann. Ich verstehe da schon, wenn man das vermeiden will und lieber weiter umständlich umfüllt.


    Wenn, dann würde ich eher über eine Pumpe nachdenken, aber auch da hat es dann Schläuche und Honigverlust und Reinigungsaufwand.

    Bin da selber noch am Überlegen, wie ich das alles rund um's Rührgerät letztendlich am geschicktesten anstelle. Leider kann man immer nur 5000 EUR pro Jahr fördern lassen....

    Dass Holz geschnitten während irgendwelcher Mondphasen eine unterschiedliche Haltbarkeit hat, gehört natürlich ins gleiche Märchenlager wie die Globuli-Geschichten und ähnliche quasi-religiöse Überzeugungen.


    Tatsache ist aber, dass unsere Altvorderen auch nicht dumm waren und daher wussten, dass im Winter geschlagenes Holz haltbarer ist.

    Der Grund ist einfach, dass im Winter das neue Holz (der neueste, äußerste Jahresring) voll ausgereift ist und die noch saftführenden Jahresringe (Splintholz, die äußeren Jahresringe) maximal trocken gefallen sind. Denn dort fließt im Winter, außerhalb der Vegetationsperiode kein oder nur wenig Wasser, bei Frost gar keines.

    Zwischen Dezember und Februar ist das Holz also am trockensten.


    Heute wird ganzjährig Holz geschlagen, weil die Industrie das so will. Ist aber nicht so schlimm, weil heute wird das Holz sowieso schnell verarbeitet und kaum länger abgelagert, daher muss es sowieso künstlich Schnellgetrocknet werden, im Winter wie im Sommer, im Sommer halt noch stärker.

    hartmut

    wenn es das ist, was ich vermute, warum lässt du künftigen Neumitgliedern nicht einfach erst mal ein paar Test-Postings schreiben? Du benotest dann und für die Zulassung führst du eine Art Numerus Clausus (NC) ein... ;)


    NC-Fächer sind an Unis übrigens auch immer besonders beliebt... :)

    1) ja. Online: Ja, aber rechtssicher sicherstellen, dass keine Abgabe an Jugendliche erfolgt

    2) nein

    4) ja

    6) jede

    8) der %-Alc muss genau stimmen und anders als bei den bescheuerten Vorgaben für geeichte Honigwaagen ist nicht vorgeschrieben, wie du das sicherstellst.

    weil der Zertifizierer dieses Jahr wieder einmal die Preise erhöht,


    Die Mehrkosten lassen sich leicht kalkulieren. (...) sind das praktisch nur das Futter und die Kosten der Zertifizierung.(...) Der Verwaltungsmehraufwand ist überschaubar, bzw. geht über ein ohnehin sinnvolles (nicht nur finanzielles) Controlling kaum hinaus.

    Um die Kosten mal zu konkretisieren: Die Zertifizierung hat letztes Jahr 404 Euro gekostet. Das ist von der Größe der Imkerei weitgehend unabhängig, weil der Zertifizierer einen Pauschale für Imkereien und einen Stundensatz für die Prüfung berechnet.

    Das alles hängt aber von dem Zertifizierer und vielleicht auch vom Bundesland ab. Offenbar bei allen gilt aber, dass die Preise regelmäßig und konsequent jährlich oder zweijährlich erhöht werden und bisher bei mir sogar immer weit über die allgemeine Inflationsrate hinaus - sind halt schlauer als die meisten Imker ;)

    Begründet wird es mit mehr Bürokratie, steigenden Anforderungen, mehr Mitarbeitern und natürlich wie immer durch "hohe Energiekosten" (Fahrten!)


    Die Kosten sind auch unter Garantie nicht bei jedem Zertifizierer unabhängig von der Imkereigröße - meiner hat z.B. Staffelpreise je nach Imkereigröße. Je größer, desto teuerer, was aber fair ist, da der Aufwand auch viel größer ist.


    Und zu den fest kalkulierbaren Preisen kommen durchaus immer noch weitere, unregelmäßige Extra-Kosten dazu, die nicht immer so einfach überprüfbar sind, z.B. Büroaufawand, Stichprobenanalysen, unangemeldete Kontrollbesuche außer der Reihe, besonders eifriger Kontrolleur mit besonders langen und damit teueren Besuchen etc.


    Ich meine, dass die Mehrkosten wenn überhaupt, nur bei größeren Imkereien durch höhere Preise beim Honig halbwegs wieder reingeholt oder übertroffen werden können. Ansonsten ist es halt nur eine ideologische oder strategische Entscheidung.


    Und gerade bei der Imkerei wird der BIO-Zusatz im Gegensatz zu Obst und Gemüse von den Kunden oft kritisch beäugt, da selbt den meisten Laien sofort klar ist, dass die Bienen doch überall hinfliegen, nicht nur auf Bioflächen, was soll da also so Bio sein, wird sehr oft misstrauisch gefragt.

    ... mit ebendieser Schubkarre. Ein bisschen heben musst wohl schon noch.

    genau daran beißt es sich ja aus! Wenn ich doch wieder alleine heben muss oder eine 2. Person benötige, dann kann ich mir solche Spezialgerät gleich sparen, dann tut es auch jede beliebige Schubkarre. Wir drehen uns im Kreis. Entweder Spezialgerät, dass dann auch alle Hebearbeiten abnimmt, mit einer Person bedienbar ist oder man kann es meiner Meinung nach gleich sein lassen und sich mit Standardware abplagen, ist wenigstens günstiger.

    Für diesen Einsatzzweck (Schwarmkontrolle) gibt es doch diese reinen Zargenheber hier


    z.B. das hier: https://www.imkereibedarf-bien…05E7/2468/gsobild_591.jpg


    Sind viel günstiger, aber können natürlich nur Zargen heben, aber keine Völker herumfahren und auf Anhänger verladen.


    Aber taugen die auch für den gedachten Zweck in der Praxis wirklich?


    Praxis heißt bei mir: Es soll die Arbeitszeit am Volk nicht übermäßig verlängern, leicht und gern mitgenommen werden können, auf dem üblichen unebenen Standorten stabil funktionieren, auch mit unterschiedlich aufgestellten Völkern (Völker stehen mal auf einer, mal zwei Paletten etc.)...bei mir läuft dann auch immer so ein Film ab wie beim Bienenköniggibmirhonig und danach fehlt mir jegliche Motivation, das doch mal auszuprobieren.


    Zumal ich jetzt schon einige Kollegen gehört und gelesen habe, bei denen sogar die hier hauptsächlich thematisierten fahrbaren Lifter nur ungern genutzt werden, obwohl man damit auch Völker verladen und herumfahren kann und in den Werbevideos alles so wunderbar leicht aussieht. Das macht mich misstrauisch, vor allem angesichts der aufgerufenen Preise.

    Ich denke, dass Blüten weder ein gutes, noch ein schlechtes Zeichen für die eigentliche Honigqualität sind. Eher schon ein Zeichen für die Art, wie der Imker den Honig abgefüllt hat, nämlich z.b. in zu kalte Gläser.


    Richtig schlimm sind sie offensichtlich nicht, bringen halt nur Erklärungsbedarf gegenüber dem Kunden.


    Auch ich hatte schon mal Blüten, aber es waren extreme Ausnahmfälle, ich glaube, immer nur bei wenigen Sondergläsern, wo ich füssig abgefüllt habe und der Honig dann natürlich hart geworden ist.

    Bei gerührten Gläsern hatte ich das noch nie, warum auch immer. Mein Honig hat aber zwischen 16 und 17% Feuchte, trockener Honig als alleinige Ursache scheidet also schon mal aus. Oder sind Eure cremigen Honige noch viel trockener?!?


    Was ich dafür öfter mal habe ist, dass sich der Honig im Glas im kalten Lager zusammenzieht und sich dann am oberen Rand etwas vom Glas löst und so Lufttaschen entstehen. Aus der Nähe sieht man das, und es gibt sich aber wieder, wenn das Glas wärmer steht, z.B. beim Kunden in der Küche. Kristalle, weiße Schichten bzw. eben Blüten entstehen dort bei mir auch keine.

    Ich hoffe, ich mach' nix falsch... :eek:

    Wurde dieses Video hier bereits verlinkt?

    Könnte euch bei der Diskussion unterstützen. Ab ca. Minute 7:00 geht das eigentliche Thema los, aber generell ist diese Sendung immer sehr sehenswert, auch für Nicht-Bayern und Nicht-Bauern.


    Aus Bayerischer Rundfunk, Sendung "Unser Land", immer Freitags, 19:00 Uhr, diesmal aus der Sendung vom 29.10.2021:


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    www.br.de