Beiträge von hornet

    Hier hatten wir im November immerhin schon 18 Tage mit Frost, an etwa 4 Tagen sogar schon unter -5°, und auch optisch war der Winter wenigstens schon für einige Tage da, obwohl ich hier im Flachland Bayerns wohne. Wir hatten z.B. bis vorgestern über 4 Tage eine 10cm-Schneedecke, doch seit gestern ist die wieder komplett weg.

    Ob es nochmal Winter wird?

    Ich bin sicher ja und zwar schon Mitte Dezember bekommen wir nochmals einen Einbruch. Ob das wieder nur eine kurze Episode wird, steht noch nicht fest.

    Cuximker :


    genau das befürchte ich auch. Manchmal sind die Teile ja so fest verbaut (und ich so in Schwung), dass sie sich sogar bedenklich verbiegen TROTZ Holzrahmen...


    Tja, der Trend der Antworten bestätigt meine Skpsis bisher leider.


    rase :

    Keine Ahnung ob er mitliest oder nicht, wäre jedenfalls kein Problem, da ich viel von seinem Rat halte, aber eben auch viel davon, Zweitmeinungen anzuhören und eigene zu bilden.

    rase :

    Ja, nebenbei wäre das für mich interessant, was andere noch so für Erfahrungen haben, weil es durchaus oft vorkommt, dass auch ein erfahrener Imker jede Menge Blödsinn erzählt, warum auch immer.


    Aber meine Frage war eigentlich, wozu zwei verschieden große nackte ASG für Dadant angeboten werden - MIR war das halt nicht klar, bin halt leider kein Oberchecker, der immer und überall alle und alles kommentiert, ob gefragt oder nicht...du weißt schon!

    FranzXR : Danke, dann ist also schon mal geklärt, dass ich das 48x48 nicht brauche.


    SpectrumP : Danke, ich bin ja auch eurer Meinung, wie gesagt, ich verwende bisher schon ziemlich viele der ASG im Holzrahmen und habe die selben Erfahrungen mit den unterschiedlichen Qualitäten bei der Verarbeitungsqualität gemacht. Es gibt immer wieder Gitter (oder sind es doch nur Völker?), die ziemlich stark verbaut werden, trotz beespace.


    Jedoch wurde mir in Donaueschingen Stein und Bein geschworen, dass die nackten ASG viel besser seien, weniger Verbau produzieren würden. Da es jemand war, der sicher Ahnung hat und mir keine ASG verkaufen wollte, werde ich das jetzt auf jeden Fall mal selber ausprobieren.


    Aber vielleicht meldet sich auch noch jemand, der aus eigener Erfahrung die nackten ASG verteidigt...wichtig ist nur, dass es dabei um Zargen geht, die den beespace UNTEN haben, also OBEN bündig mit der falzlosen Zargenkante sind, da sonst ein Vergleich sinnlos ist.

    Hallo,


    ich verwende bisher Absperrgitter (ASG) im Holzrahmen. Jetzt wurde mir gesagt, die nackten ASG (also ohne Holzrahmen) wären bei oben bündigen Oberträgern (wie offenbar bei den meisten Dadantsystemen in Deutschland) wesentlich besser, weil sie weniger verbaut werden.


    Ich wollte das mal ausprobieren, doch da finden sich zwei Versionen solcher ASG, nämlich welche mit 48x48cm und solche mit 50x50cm.


    Kann mir jemand sagen, welche dieser Varianten wofür gedacht sind, wo da die Unterschiede, Vor- und Nachteile sind?

    Ich stelle es mir fummelig vor bei der 48x48cm-Variante die HR-Zargen darauf zu stellen, so dass das ASG komplett innerhalb der Zarge liegt, so dass die HR-Zarge nicht schief aufsteht.

    Umgekehrt stehen doch bei der 50x50cm-Variante die Zargen nicht richtig dicht aufeinander, sondern das ASG sorgt dann seitlich für Lücken, die dann von den Bienen erst wieder zugespachtelt werden müssen, oder?


    Und wie sieht es tatsächlich mit mehr oder weniger Verbau in der Fläche des ASG aus, wenn diese ohne Holzrahmen einfach so aufliegen?


    Bei den in Holz eingefassten Teilen, die ich bisher verwende, hängt es jedenfalls sehr davon ab, wie sauber das Metallgitter im Holzrahmen steckt. Mal ist der beespace optimal, mal stimmt er gar nicht - mit entsprechenden Folgen.

    Meine Worte - schon in #502. Aber in Deutschland war Bürokratie schon immer Trumpf - warum einfach, wenn es auch kompliziert geht.


    Eines der Argumente für dieses komplizierte Verfahren ist ja, dass es auf diesem Wege "schmerzhafter" ist, Verpackungen zu verwenden und so vielleicht deswegen weniger Verpackungen verwendet bzw. mehr wieder zurückgenommen werden. Weil man erhofft sich einen größeren Effekt, je weiter hinten in der Handelskette diese "Schmerzen" bzw. Kosten auftauchen.

    Kann sich jeder seinen Teil denken, wie es um das Verhältnis Aufwand und Zielerreichung bestellt ist.


    Erst recht, wenn man bedenkt, dass es bei uns Imkern i.d.R. um Glas, also einen eher unproblematischen Rücknahmerohstoff geht, während die meisten Industriebetriebe vorwiegend Kunst- und Verbundstoffe verwenden, die wesentlich problematischer sind, auch weil aus ihnen am Ende eher echte und damit teuere Abfälle und weniger wertvolle Rohstoffe werden.


    Mich persönlich stört an solchen Konstrukten nicht nur, dass ich selbst mit etwas Mehraufwand betroffen bin, sondern viel mehr stört mich der gewaltige volkswirtschaftliche Reibungsverslust, der uns alle viel Geld, Ressourcen und Zeit kostet. Denn solche neu geschaffenen Stellen kosten viel Geld und unzählige Unternehmen müssen Zeit und damit ebenfalls Geld in so einen Unsinn stecken, statt produktiv zu sein - für nichts (aus meiner Sicht).


    Will man - was legitim und richtig ist - unnötige Verpackungen einbremsen, kann man sie - gestaffelt nach Schädlichkeit der Verpackungen - teuerer machen. Das ginge aber wirklich einfacher als über solche idotischen Verrenkungen. Z.B. Steuern. Die wären spürbar, damit wirksam, aber eben automatisch abwickelbar und ohne weitere volkswirtschaftliche Kollateralschäden.

    ribes : Sehr schöne, ich danke dir!

    Aber trotzdem, wie kann ich mir das konkreter vorstellen?


    Weil, wenn hier in Bayern irgendein Gesetz von der Partei XY durchgedrückt wurde und eine Behörde das umsetzen soll, kann man als Bürger zwar demonstrieren und sich 3x überschlagen, doch ohne kritische Masse und einen mittleren Volksaufstand wie damals bei der WAA bewirkt man rein gar nichts.


    Stattdessen werden Anfragen ignoriert, bestenfalls mit viel Verzögerung i.d.R. mit Textbausteinen abgebremst und meist auf Monate und Jahre verzögert.

    Jedenfalls kann im Normfall nie und nimmer von einer Einzelperson, noch dazu in so einem späten Stadium, wo alles eigentlich schon fix und fertig ist, eine so schnelle, direkte Einflussnahme erzielt werden, von konkreten Reaktionen und Taten (Grenzwerte veröffentlichen, Merkblatt, Merkblatt umformulieren etc) ganz zu schweigen.

    Zumindest so lange diese Einzelperson kein Konzernchef oder Lobbypräsident ist. Selbst dann werden solche Punkte erst mal von verschiedenen Gremien diskutiert und abgestimmt, ehe man an die Öffentlichkeit geht.


    Hier klingt das alles aber so, als hätte der "Imker Sepp aus Tannöd" alias Forumsnutzer ribes sich vor 3 Wochen aufgeregt, den Telefonhörer in die Hand genommen und die Beamten und Angestellten der Zentralen Stelle hätten mit ihm in einigen Kaffeerunden gleich alles verstanden, akzeptiert und losgelegt.


    So einfach war es doch wohl nicht, oder? Wie kam es also zu so einer prompten Reaktion? Also mich wundert das schon etwas! Kaum hier im Forum als Thema geboren, schon in der Bundes-Politik und -Verwaltung mit fast identischen Formulierungen umgesetzt?!?


    Sowas würde ich mir mal bei Themen wie Pestizideinsatz o.ä. wünschen - da klappt sowas aber trotz wesentlich prominenterem Einsatz nicht so einfach. Daher wäre es für mich schon interessant herauszufinden, was du da so anders machst?

    ribes :


    Wie kommt es, dass in dem von dir verlinkten Merkblatt ausgerechnet ein Beispiel aus der Imkerei genannt wird, obwohl diese neben den vielen anderen Branchen doch sicherlich eine der unwichtigsten sein dürfte?

    Wie überhaupt viele Formulierungen und die für amtliche Schreiben ungewohnt häufige Bezugnahme auf das Wort "Hobby" sehr an deine Texte hier erinnern.


    Bist du an dieser Zentralen Stelle irgendwie beteiligt oder wirkst in anderer Weise z.B. beratend dort mit?

    Ich habe das Wort "heutzutage" sehr bewusst gewählt. Natürlich gab es Verbrechen schon immer und ja, Diebstahl ist für mich durchaus ein größeres Verbrechen, kein verzeihlicher Fehltritt, egal ob Honig oder Auto.


    Aber auf dem Land war das früher durchaus nicht so schlimm wie heute. Heute kann man kaum noch wo Haus und Auto unabgesperrt lassen. Das WAR früher definitiv anders, habe ich selbst noch so erlebt.


    Früher war die Mobilität niedriger, die Leute wohnten und lebten vor Ort und leichtfertig hat es da keiner riskiert, es sich mit genau den Leuten zu verderben, mit denen man womöglich noch Jahre nebeneinander leben musste.


    Heute kommen alle möglichen Fremden schnell von überall her mal hergefahren, leben nur kurze Zeit an einem Ort etc. Da ist der Bezug zum Anderen schwächer, die Hemmschwelle und das Risiko einfach viel kleiner, auch die soziale Kontrolle.


    Und sebstverständlich wollte ich nicht Opfer-Täterrolle vertauschen, das tun andere in unserem Land "besser". Aber ich meine schon, man bekommt, was man sät - wer es den Dieben einfach macht, schafft reale Gelegenheiten, die die Diebe erst zu Dieben "machen", das ist so und nicht nur ein Sprichwort.


    Und je öfter das passiert, desto mehr gewöhnt "man" sich dran, desto "normaler" erscheint es allen Beteiligten und die Haltung "ist halt so, ist nicht so schlimm, ist noch akzeptabel etc." verfestigt sich, obwohl es vielleicht mal bei "völlig inakzeptabel" begonnen hat. Wir sind ja schon so weit, dass Diebstahl nur noch als ein alltäglicher Kostenfaktor einkalkuliert wird.

    Und an dieser schleichenden Veränderung der Haltung zum Diebstahl haben neben den Dieben meiner Meinung nach auch die Opfer anteil, die es den Dieben bewusst viel zu einfach gemacht haben, dazu stehe ich, ohne @Llecter deswegen anzuklagen.

    Aber so ist halt die Wirklichkeit in meinen Augen. Und wohl auch in denen anderer, denn z.b. im Einzelhandel wird sehr viel Aufwand betrieben, um es eben genau nicht den Dieben allzu einfach zu machen.


    Mini-Kameraattrappe, Hinweis auf Videoüberwachung und Sprüchlein "jeder Diebstahl wird zur Anzeige gebracht" oder ähnliches könnte vielleicht den ein oder anderen abschrecken.


    Noch besser wäre halt, gelegentlich mal versuchen, so Leute zu überführen, das spricht sich zumindest im ländlichen Umfeld sehr wohl herum. Gegen Fremde hilft das natürlich nix.

    Eigentlich ist der hohe "Schwund" durch Diebstahl heutzutage leider zu erwarten.


    Andererseits ist er aber trotzdem erstaunlich, da andere mit ähnlichen vertrauensbasierten Systemen im Bereich Honigverkauf bisher offenbar kaum Probleme mit Diebstahl haben.


    Aber Respekt vor deiner Coolness, dass du 20% Diebstahl einfach so abtust. Ich bin ja eher so der Null-Toleranz-Typ.


    Ich finde daher auch, dass du mit deiner lockeren Toleranz von derart viel Diebstahl diesen auch förderst, weil du die Leute regelrecht daran gewöhnst, dass es risikolos möglich ist. Du erziehst die Leute dazu, Diebstahl als Kavaliersdelikt zu sehen. Langfristig auch woanders, nicht nur bei deinem Honig.

    Und ich bin zunehmend ratlos, wie es passieren konnte, dass wir in unserem Land einen solchen Aprilscherz Wirklichkeit werden lassen!


    Dass Entsorgungskosten verlangt werden und sich hier etwas ändern musste, finde ich durchaus in Ordnung. Aber doch nicht SOOO!


    Anstatt bei wenigen Dutzend professionellen Herstellern die hergestellten Verpackungsgüter professionell, automatisiert und genau zu zählen und abzukassieren, wird ein riesiger bürokratischer Zähl-/Verwaltungs- und Kontrollapparat über deren Käufer aufgebaut.

    Ein Apparat, der höchst ungenau ein viel schlechteres Ergebnis erzielt, dabei aber unglaubliche Kosten verursacht und statt wenige Dutzend Hersteller lieber Hunderttausende von kleineren Unternehmern und Privatleuten gängelt, überwacht und diese einem teuren bürokratischen Prozess unterzieht und mit Strafe bedroht.


    Nur ein hergestelltes Glas muss doch irgendwann auch mal entsorgt werden. Nach meiner Logik wäre daher eine Entsorgungsgebühr beim Hersteller am besten aufgehoben. Der kann diese Mehrkosten ja durchaus weitergeben, so dass auch der Käufer zahlt. Mit dem Unterschied, dass es so eben viel genauer und billiger geht.

    Weil bei dem einen Hersteller muss man nur einmal zählen, überwachen und abkassieren.


    Bringen tut die Aufregung nichts, aber es mussste mal raus. Ich habe mal rumgefragt: 0,0% meiner Kollegen haben von dieser Neuerung ab 1. Januar bisher überhaupt schon etwas gehört. Und zwischen hören, verstehen und dann zur Tat schreiten, registrieren und blechen liegen noch Welten.


    Das wird lustig, wenn die da ab 1.1. wirklich durchgreifen wollen.