Beiträge von hornet

    ja, ja, natürlich habe ich nichts dagegen, wenn uns Imkern geholfen und die Pollenproblematik gelindert wird.

    Aber objektiv gesehen ist Imkern halt nicht alles, es gibt wichtigere Probleme. Und die leiden darunter, wenn sich fast alles nur noch um einen Nebenaspekt dreht.


    Beispiel sind diese unsäglich albernen Blühstreifen, auf die alle so stolz sind, vom Bauernverband bis zum Imkerverband.


    Dabei muss doch jedem denkenden Menschen sofort klar sein, dass die bisherigen Blühstreifen den Bienen so viel helfen wie Faltencreme gegen Falten - reine Kosmetik und Bauernalibi, was maximal das Biogasimage poliert und einigen Imkern ein paar Pfund Einfütterungszucker sparen hilft, wenn überhaupt.


    Und den anderen Insekten helfen sie schon gleich gar nicht - sie bieten keinen ernst zu nehmenden Lebensraum, sind nur wenige Wochen im Jahr vorhanden und bestehen nur aus den immer gleichen 08/15-Pflanzen. Da fliegen vielleicht ein paar häufige Insektenarten rein zum Naschen, aber sich vermehren und überleben tut deswegen nicht eine einzige Art, schon gleich gar keine der wirklich wertvollen Arten. Für echte Reparaturen braucht es mehr als nur bunt.


    Aber alle freuen sich und klopfen sich auf die Schulter, sagen "wir haben doch schon so viel getan" und denken "daher brauchen wir jetzt nicht wirklich mehr was tun".

    Auch so ein Beispiel für gut gemeint, schlecht gemacht und letztlich also ein Bumerang, der ernsthaftes Tun nur ausbremst.


    Genau davon ist im Volksbegehren teilweise nun etwas zu lesen und ich hoffe einfach, dass nicht durch eine romantisch-einseitige Fokussierung auf die Bienenproblematik davon abgelenkt wird.

    beenutzerin schrieb:

    haben sie eine Statistik veröffentlicht, die die positive Bestandsentwicklung der Bienenvölker der letzte 10 Jahre zeigt - ein Plus von 218 944 Völkern. Mit dem Tenor - es gibt ja wieder mehr Bienen. Dass seit den 1990er Jahren (Beginn der Statistik des DIB) die Bestandzahlen von knapp 1,2 Mio auf zwischenzeitlich 670 000 fast halbiert hat, wird geflissentlich verschwiegen.


    Diese ständige Fokussierung aller Akteure auf die Honigbiene halte ich für völlig verkehrt und gefährlich. Grund: Das kann zum Bumerang werden. Denn gerade die Honigbiene ist das Insekt, das dank imkerlicher Hilfe noch am besten mit den Veränderungen in unserer Landschaft zurecht kommt und nun wirklich überhaupt nicht gefährdet ist!


    Wenn den Leuten klar wird, dass hier Panik ausgerechnet mit dem am wenigsten gefährdeten Insekt geschürt wird, geht das womöglich nach hinten los. Erst recht, wenn dadurch die eigentlichen und viel schlimmeren Probleme zu sehr in den Hintergrund treten.


    Das einzige, was im Zusammenhang mit der Honigbiene gefährdet ist, sind eventuell die Honigerträge der Imker - die können regional durchaus niedrig ausfallen, wenn nach dem Raps regional nichts mehr kommt. Aber das ist doch hoffentlich nicht das Hauptproblem, um das es wirklich gehen soll, oder?


    Und das Geschacher mit Bienenvolkszahlen ist sowieso daneben. Die Völker vor 40 Jahren waren doch viel kleiner, die Leistungsfähigkeit und damit der Ertrag pro Volk viel niedriger, obwohl gleichzeitig die Landschaft durchweg mehr Insekten und Bienen ernähren konnte, einfach weil sie noch nicht so monoton war.

    Die Vergleiche hinken also wieder mal. Bienen haben wir heute längst wieder genug. Was tatsächlich fehlt, ist die Natur für alle anderen Insekten und das ist für uns alle gefährlich, nicht aber, wenn es nur ein paar lange Gesichter unter Imkern gibt, obwohl das natürlich auch ein Symptom des Problems ist.


    Klar ist es wichtig, ein sympathisches Zugpferd zu benutzen, das jeder kennt. Doch die wahre Bedeutung hinter der notwendigen Veränderung unseres Handelns fällt meiner Meinung nach bei dieser allgemeinen Aufregung einfach zu weit hinten runter, es wird viel zu viel auf die Bienen ab- und damit am Thema vorbei gezielt.

    Für das Volksbegehren mag das noch ok gewesen sein, doch jetzt, wo es vielleicht bald um die reale Arbeit geht, hoffe ich, dass das anders wird.

    Wieso? Kommt der Kunde schon in einer Stunde?!? :eek:

    Dann hast du wohl verloren, weil etikettieren war in meiner Rechnung tatsächlich noch nicht drin! :wink:

    Honig ziemlich warm machen, 500 sind doch jetzt nicht soooo viel. Ein Stunde vielleicht, wenn er gut fließt. Was willst du da noch groß an Zeit einsparen, wenn Maschinen ausgeschlossen sind?

    Die Honigbiene ist selbst in Kulturen nicht systemrelevant. Gibt zahlreiche Publikationen dazu und alle zeigen, dass es eben der gesunde Mix ist, den es braucht...und dass man dabei auf die Honigbiene sogar am ehesten verzichten kann.

    Da wäre ich aber auch etwas vorsichtiger.

    Honigbiene nicht systemrelevant im Sinne, dass es auch ohne Honigbiene weiter geht stimmt sicher. Bei Wildpflanzen erst recht.


    Bei Kulturen geht es aber nicht nur um "überleben, weitervermehren der Planzenarten", sondern vornehmlich um a) ErtragsSTEIGERUNG und b) Qualität der Früchte


    Und genau bei diesen beiden Punkten leistet die Honigbiene Dinge, die die anderen Insekten nicht leisten können. Das alles aufgrund der speziellen Struktur als staatenbildendes Insekt, ihrer Sammelstrategie und dadurch, dass sie als Vollvolk überwintert und sofort "voll da ist", wenn die Saison beginnt.


    Viele Früchte bilden sich z.B. nur in voller Qualität aus, wenn sie wiederholt bestäubt werden. Für den Menschen ist das von großer Bedeutung und es passiert durch Bienen viel sicherer. Für den Baum tut's ein verkrüppelter Apfel natürlich auch, der durch einmaligen zufälligen Besuch einer Fliege entstanden ist.

    Auch die Witterung spielt eine große Rolle. Es mag Frühjahre geben, wo es ohne Bienen auch halbwegs gut gelaufen wäre. Und andere, in denen nur die Biene in der Lage war, kurzfristige Wetterfenster effizient zu nutzen.


    Oder denkt an großflächige Kulturen wie Raps und andere - hier nutzen Wildinsekten gar nichts, einfach, weil sie in so großen Monokulturen gar nicht mehr vorkommen und nicht annähernd so weite Flüge machen, wie es die Bienen tun.


    Ich bin auch dafür, dass nicht mit Übertreibungen und Märchen argumentiert wird wie z.B. "ohne Biene ist alles nichts, ohne Biene stirbt der Mensch" und ähnlichen Blödsinn.

    Aber deswegen sollten wir auch nicht ins Gegenteil verfallen und die Leistungen der Biene nun weiter herunterspielen als es der Realität entspricht.


    Für die Natur ist die Biene eine von vielen. Auch für den Menschen ist sie nicht überlebenswichtig, aber finanziell sehr nützlich und ich meine nicht die Imker!


    Gruß

    hornet

    Nichts ist ohne Kritikpunkte, auch das Volksbegehren nicht.

    Aber irgendwo muss man halt anfangen und die Landwirtschaft ist nunmal prinzipbedingt der allergrößte Landverbraucher und -nutzer.


    Wenn das Volksbegehren durchkommt, wird ja noch lange nicht alles 1:1 umgesetzt. Das wichtigste ist doch, dass mal was gemacht wird, dass überhaupt mal darüber nachgedacht wird und wie michaelL richtig schreibt, dass die Politik dazu GEZWUNGEN wird, sich endlich mal mit den wirklich wichtigen Fragen zu beschäftigen.


    In Bayern ist definitiv zu viel auf Freiwilligkeit gesetzt worden, das FUNKTIONIERT aber einfach nicht, wenn es um finanzielle Interessen geht.


    Zum Wohle der Gesamtheit bedarf es einfach gewisser Zwangs-Leitplanken, das ist doch in allen anderen Bereichen auch so. Tempolimits sind auch nicht freiwillig, weil es so niemals funktieren würde.


    Ich appelliere daher an alle, die noch zögern: Macht mit! Es wird doch noch gar nichts entschieden, außer, dass siche die Politik damit beschäftigen MUSS.

    Dafür ist sie doch da!


    Das Volksbegehren macht doch erst mal nichts anderes, als die unwilligen Hunde zum Jagen zu tragen...schlimm genug, dass sowas überhaupt notwendig ist.


    Gruß

    hornet

    Also bisher ist die Argumentliste, warum wir angeblich zu wenig Imker haben, noch recht dünn.

    Einzig WFLP hat angemerkt, dass es in ländlichen Regionen seiner Meinung nach noch zu wenig Imker hätte.


    Doch ich erinnere an die Honigpreisdiskussion, dort wurde von vielen Imkern gerade aus dem ländlichen Raum behauptet, dass sie nur sehr wenig für den Honig verlangen könnten, weil es so viele andere Imker in ihrem Umkreis gäbe und die Leute auf dem Land nicht bereit seien, höhere Preise zu zahlen.


    Das widerspricht dem etwas und deckt sich auch eher mit meiner eigenen Erfahrung. Gleich hinter München ist plattes Land, in alle Richtungen mindestens 100 bis 200 km. Da ist alle 1 bis 3 Kilometer mindestens ein Dörfchen, der Honigpreis fällt ins Bodenlose und im Schnitt findet man fast in jedem Dorf mindestens einen Imker.


    Die Krux ist doch: Die Gesellschaft will Imker haben, wegen der Bestäubungsleistung. Aber die will sie nicht bezahlen. Stattdessen sagt man: Finanziert euch doch über den Honig.

    Problem: Mehr Imker machen mehr Honig, teuerer wird er davon garantiert nicht. Es wird den Imkern überlassen, wie sie untereinader damit fertig werden.


    Das wäre, wie wenn man z.B. den Heizungsbauern sagen würde: Wir wollen, dass ihr die Heizungen austauscht, aber bitte kostenlos, ihr könnt schließlich vom Schrottverkauf der alten Heizungen gut leben!


    Vom Nebenprodukt sollt ihr leben, das Hauptprodukt aber umsonst liefern?!?


    Wenn die Bestäubungsleistung das Hauptprodukt ist, muss es auch so behandelt und direkt bezahlt werden, dann wird ein fairer Deal daraus. Wäre das das Haupteinkommen der Imker, wäre auch ein großes Mehr an Imkern und Honig kein Problem, zumindest für die Imker.


    Aber das wäre doch eine Völkerprämie! Die vom Bürger kritisierte Flächenprämie der Bauern auf Imkerisch.

    Ob das die Steuerzahler so prickelnd finden werden? Ob das die Qualität der Bienenhaltung verbessert oder nicht doch eher zu Masse statt Klasse führen würde?


    Daher glaube ich, dass das so niemals gemacht werden wird. Es bleibt weiterhin nur der Honig. In meinen Augen sind dann, wenn man die Zahl der Bienenvölker halten oder sogar noch mehr davon haben will, nur Maßnahmen sinnvoll, die den Honigverkauf für Imker wirtschaftlicher machen, ohne dass ein Honigsee entsteht. Also bevorzugt Maßnahmen, die nicht subventionsähnlich sind.

    Man muss alte Fehler der Landwirtschaftspolitik nicht wiederholen.


    Was aber stimmt ist, dass die Imkerei nirgends die volle Anerkennung für ihre eigentliche Leistung für die Gesellschaft erhält und es hier Luft für mehr Gerechtigkeit gäbe. Da hat der DBIB auf jeden Fall recht.

    Wir SIND beim Thema.


    Eine steuerliche Förderung einer bestimmten Lobbygruppe hat oft, wenn nicht sogar immer auch das Ziel, die Zahl der Geförderten mindestens stabil zu halten.


    Die steuerliche Befreiung wird laut Diskussions-Titel zwar nur für Berufsimker gefordert. Aber wenn nun ein Vertreter genau dieser Gruppe sich hier meldet und generell mehr Imker, also auch Nicht-Berufsimker wünscht, dann ist die Frage nach der optimalen Zahl der Imker thematisch passend. Und käme die Forderung durch, würde das ganz sicher die Zahl der Imker, mindestens der Berufsimker erhöhen.


    Zur Frage, ob Berufsimker steuerlich gefördert werden sollten habe ich keine Meinung, mir kommen andere Möglichkeiten allerdings zielführender und günstiger vor, siehe #11.


    Wenn mich jetzt aber ein Laie fragen würde, brauchen wir mehr Imker und Bienenvölker, also mir fielen beim besten Willen echt keine Pro-Argumente (mehr) ein. Das war vor 10 Jahren noch anders, aber heute? Deshalb meine Frage nach der Begründung, ich bin durchaus lernbereit.


    Ich meine, die Zahl der Imker ließe sich besser über die Gestaltung der wirtschaftlichen Aussichten (z.B. faire Honigpreise vs. Importe, Bestäubungsprämien etc.) optimieren als durch rein steuerliche, subventionsartige Anreize. Die haben noch immer Auswüchse produziert, egal welche Branche.

    Die Zahl der Bienenvölker verharrt auf einem in meinen Augen sehr geringen Niveau. Die Zahl der Imker jedoch nimmt zu. Warum?

    Warum steigen die Bienenvölkerzahlen nicht?

    Kannst du das bitte erklären? Woran machst du es fest, dass wir zuwenig Bienenvölker haben? Was wäre der Vorteil von noch mehr Völkern?


    Die Grafik vom DIB oben zeigt doch, dass wir wieder fast die Höchststände alter Zeiten erreicht haben. Willst du NOCH mehr? Wem soll das was bringen?

    Immer mehr Milchkühe haben den Bauern auch nicht mehr Wohlstand gebracht, sondern Milchseen produziert. Und dabei haben die Bauern noch gar nicht mal selber danach gerufen, dass bitte noch mehr Bauern noch mehr Kühe halten sollen....


    Und dank Strukturwandel ist doch der Tisch für die Bienen heute viel weniger gut gedeckt wie damals!


    Es mag ja regional noch Luft nach oben haben, aber wenn ich mir das Gedrängel in anderen Gegenden, z.B. im Bereich der Großstädte, oder speziell auch die oft mäßige Begeisterung bei der Ankunft von Neuimkern in einigen Wandergebieten ansehe (und das, obwohl es gerade dort wirklich mehr als genug Nektarangebot gibt), dann gibt es doch längst schon große Gebiete, in denen man eher von Sättigung als von Mangel reden muss.

    Und in den ländlichen Gegenden scheinen sich die Imker auch auf den Füßen zu stehen, zumindest preislich. Da muss man nur die entsprechenden Preisdiskussionen hier lesen. Ob mehr Völker und Imker da förderlich wären?


    Es nützt weder der Natur noch den Kulturen was, wenn wir zwar viele Bienen, aber immer weniger sonstige Insekten haben.


    Hier in meiner Gegend stehen hinter jeder Ecke Bienenvölker. Jeder kennt mindestens einen Imker. Ich wüsste jetzt echt nicht, was noch mehr Imker bringen sollen. Und vor allem wem, außer den Vereinen, den großen Honig-billig-Aufkäufern, dem Imkerbedarfshandel und den Imkermedien.


    Und in vielen Gegenden gibt es außer Raps auch keine nennenswerten Kulturen, die von Bienen profitieren könnten. Es geht doch eher umgekehrt - die Imker sind doch froh, wenn es Zwischenfruchtanbau und Blühflächen gibt. Wenn die mal nicht mehr angebaut werden, wird es regional jetzt schon schwierig.


    Also, warum dieser Ruf nach noch mehr Imkern und Bienen?

    Statt wieder mal nach steuerlicher Sonderbehandlung oder Subventionen für eine weitere Lobbygruppe zu rufen und damit nur wieder neue Neider zu produzieren, wäre es in meinen Augen besser, uns Imker vor den absolut unfairen Honigimporten zu schützen, wie sie derzeit stattfinden.


    Und damit meine ich gar nicht mal Zölle. Sondern viel strengere Qualitätsstandards, die bei Importen eingehalten werden müssten und damit verbunden entsprechend effiziente Kontrollen.


    Das würde uns Imkern helfen, aber eben auch allen Verbrauchern. Ohne Steuerzahler zu belasten.


    Denn wir brauchen und wollen Honige von außerhalb Deutschlands, aber eben bitte nur gute. Dann wäre auch das Preisdumping eingedämmt und das würde den heimischen Imkern viel besser helfen, ohne Sonderregelungen mit allen negativen Begleitwirkungen wie beim Thema Subventionen.


    Gruß

    hornet

    Da scheint aber viel mehr Platz zwischen den Aussstellern zu sein als in Donaueschingen! Und wenn das nicht vor Beginn der Ausstellung war, sieht der Besucherstrom auch nur wie 10% von Donaueschingen aus.


    War's wirklich so schlimm?


    Ich wäre ja hin, aber es ist einfach zu weit. Ist ja schon Donaueschingen am A... der Welt...

    Da brauchst du dir wirklich keine Sorgen machen. Schon gleich gar nicht, dass -20°C kommen, oder gar in Hamburg.

    Da war doch mal was ;)

    Stimmt. Das damals war Vollwetter! Genau deswegen hatte ich gleich darunter noch einen Satz mehr geschrieben als nur den, den du herausgegriffen hast :wink:

    -20°C sind zwar äußerst selten auch in HH möglich, aber richtig zu Hause sind sie nur ganz im Osten und Süden unsere Landes.

    für nächste Woche sagt der DWD arktischen Temperaturen vorher. Es soll nachts -20 Grad kalt werden. Wie handhabt ihr das mit euren Bienen?

    Wir hier in Hamburg haben mit so etwas keine Erfahrung;) M

    du weißt, dass unsere Bienen weltweit, von den Tropen bis nach Sibirierien erfolgreich gehalten werden?


    Hamburg ist nun wirklich weder für Hitze und noch viel weniger für richtige Kälte bekannt. Eher für Wind, graues Usselwetter und bestenfalls mäßige Jahreszeiten.

    Also grad so durchschnittlich mittendrin im möglichen Spektrum.


    Da brauchst du dir wirklich keine Sorgen machen. Schon gleich gar nicht, dass -20°C kommen, oder gar in Hamburg. Erst recht nicht ohne Schneedecke, die braucht es nämlich für richtig tiefe Temperaturen.


    -20°C sind zwar äußerst selten auch in HH möglich, aber richtig zu Hause sind sie nur ganz im Osten und Süden unsere Landes. Selbst dort aber nicht jedes Jahr.


    Für die nächste Woche sehe ich diese Temperaturen nirgends, auch nicht im Osten und Süden, obwohl da teilweise viel Schnee liegt. Wir bei München z.B. hatten heute knapp -11°C, aber bei uns liegt auch noch Schnee, das fördert Frost, weil die Wärme vom Boden isoliert wird.


    Das bemerkenswerte an der kommenden Woche ist eher, dass es mal großflächig in ganz Deutschland deutlichen Frost geben wird, auch bei Euch da oben. Aber ich denke, es bleibt fast überall minimal bei ca. -10°C +- ein paar wenige Grad.