Beiträge von Marakain

    Moin,


    na es gibt doch erstens mehr als 20.000 Imker und zweitens muss man ja nicht Imker sein um was zu ändern oder?


    Auch ist die Frage wie viele der 20.000 denn ihr bestes geben. Bleiben wir nur mal beim Beispiel mit dem Saatgut... wie viele kaufen denn nun am Ende wirklich bei Monsanto und Co und wie viele bei den Alternativen? Ich würde mal schätzen es werden nicht einmal 10% sein die bei Bingenheim usw. kaufen.


    Die Loby die manche Firmen/Industriezweige in der Politik haben ist einfach zu gewaltig um da etwas dagegen ausrichten zu können. Solange nicht irgendwas großes passiert und die Regierung/Firma um ein handeln nicht mehr herum kommt, wird es weitergehen wie bisher.


    Sorry aber sehe ich gänzlich anders. Man muss halt nur sein möglichstes tun und wenn es am Ende nur für das gute Gefühl war das man selber alles versucht hat. Wer kämpft kann verlieren wer nicht kämpft hat schon verloren. Natürlich wirst du alleine Monsanto (mal stellv. genannt) nicht in die Knie zwingen. Aber wenn selbst Leute wie wir die es wissen uns blenden lassen und z.B. das Saatgut von Tochterfirmen von Monsanto kaufen und nicht von den wenigen aber möglichen Alternativen (die dann natürlich teurer sind!) und dem Konzern zu aller Macht auch noch Geld in den Rachen werfen ja dann wird es auch nix.


    Zitat


    Wer oder was ist Schuld an allem? Geiz ist Geil - Profitgier - ..... da gibts noch genug hinzuschreiben.
    Früher war man noch in der Lage sein Gemüse im eigenen Garten anzupflanzen, heute muss man in einer Wohnung in der Stadt leben und hat keinen Platz mehr. Dafür gibts dann den Supermarkt -aber kosten darf es ja auch nix weil man lieber Unsummen für einen Apfel zum telefonieren ausgibt als für einen der von der Nur geformt und gezeichnet wurde. Es gibt soviele Gründe und Ursachen, da kann man m.E. schon gar nichts mehr dagegen machen und ein Verbot aktueller PSM wird es erst geben wenn das Kind in Brunnen gefallen ist. Dafür wird dann kurz darauf die Generation PSM² eingeläutet und die Äpfel werden dann im 3D Drucker oder unter Laborbedingungen in der Petrischale erschaffen.


    Wieso muss man denn heute in einer Wohnung in der Stadt wohnen???? Viele/Die meisten wollen das vielleicht aber müssen.... ne müssen tut das keiner. Gerade wo alle in der Stadt wohnen wollen wird das wohnen und leben "jwd" immer günstiger. Da kriegt man Häuser und Grundstücke "hinterhergeworfen" gut dann muss man von da vielleicht noch zur Arbeit in die Stadt fahren und ist jeden Tag 1-2 Stunden unterwegs.... aber mal ehrlich hast du mal beide Varianten ausprobiert?
    Ich hab z.B. knapp ein halbes Jahr in HH gewohnt und auch gearbeitet und bin mit Öffis gefahren. Fahrtzeit zur Arbeit einfach knapp 1 Stunde und Miete megahoch. Hätte ich das Angebot angenommen weit außerhalb von HH quasi schon mitten im Alten Land zu wohnen hätte ich ne Fahrtzeit zur Arbeit von gut 70 Minuten gehabt und am Ende sogar günstiger weg gekommen weil die wesentlich geringere Miete die höheren Pendelkosten mehr als ausgeglichen haben.
    Ich finde man muss immer bei sich selber anfangen und mit gutem Beispiel voran gehen und sein möglichstes geben. Wenn man damit dann nur einen auf die "gute Seite" zieht hat man schon was gewonnen.

    @MacFly


    Aber wäre es dann nicht auch wichtig zu sagen/und zu tun man gibt alles was persönlich in der Macht steht um das zu ändern. Einfach zu sagen gut dann lass ich meine Bienen halt vergiften nehm aber wenigstens das Geld mit ist doch auch keine Lösung.
    Irgendwann gibt es dann keine sicheren Plätze mehr wo man genug Völker vermehren kann um die vergifteten zu ersetzen.
    Mal ganz davon ab das man so mMn den Tod sehr viele Wesen (damit meine ich jetzt nicht die Einzel"zelle"biene sondern das Lebewesen Bien) so einfach hinnimmt wenn nicht sogar unterstützt.

    Hallo Zusammen,
    2013 hörte ich einen Vortrag habe zum Thema Energiepflanzen - was geht statt Mais. Der Vorragender war ein Mitarbeiter vom Fachverband Biogas e.V.
    Er berichtete u.a über die durchwachsende Silphie. Sie hat 60-80% des Energieertrages von Mais je nach Standort. Nachteil, wie bekannt, ist dass die Pflanze gesetzt werden muss und dadurch Kosten von ca. 6000 €/ha entstehen. Dafür kann sie aber 10-15 Jahre geerntet werden.
    Gruß Eisvogel


    Moin,


    das hört sich wesentlich mehr nach dem Vortrag an den ich auch gehört habe. Der Haken war bei mir wie gesagt der das die "Ackerbesitzer" ihre Äcker in der Masse nicht mehr länger als ein zwei Jahre verpachten wollen.


    Moin,


    kann ja gut sein das es in dem Vortrag 50% waren. Indem den ich lauschen durfte waren es mehr. Ist jetzt die Frage welcher Vortragende hatte Recht ;)


    Was das mit den Pollen usw. angeht. Ist doch immerhin besser wenn Pollen da ist als wenn keiner da ist. Natürlich ersetzt ein Sylphienfeld keine schöne Blühwiese. Aber ein Feld mit Sylphie ist aus Imkersicht doch immer besser als ein Feld mit Mais. Ob und wie viel besser für andere ist (Bauer, Biogasanlage, Boden usw.) lass ich mal außen vor.

    Also ich dürfte, mehr oder weniger durch Zufall, auch schon einen Vortrag zu dieser Pflanze lauschen.
    Das Problem sollte sein das die meisten anderen die Pflanze nur im einjährigem Vergleich mit Mais sehen. Die anderen Vorteile der Pflanze gegenüber Mais werden gar nicht beachtet (Mais liefert ja so gut wie keinen Nektar, Mais wird auch Humusfresser genannt weil es den Boden sehr stark auslaugt um nur zwei zu nennen).
    Im einjährigem Vergleich mit Mais kann die Pflanze jedenfalls nicht mithalten die Aussaat ist wesentlich aufwendiger als bei Mais und die Verwertbarkeit für Biogasanlagen ist niedriger (ich meine mich allerdings an 80% zu erinnern). Der Vorteil der Pflanze ist das sie nur einmal ausgesät werden muss und dann bis zu 5 Jahre immer wieder neu hochwächst während Mais ja jedes Jahr neu gepflanzt werden muss.
    Das Problem daran ist dann halt das die Eigentümer der Äcker diese nicht mehr für 5 Jahre verpachten sondern nur noch ein oder zweijährige wegen der stark anziehenden Preise für Ackerland.
    Das zusammen führt dann dazu das die Pflanze mehr oder weniger aus der Nische nicht rauskommt.