Beiträge von Marakain

    Hallo Silvia,


    ich hoffe es ist mir erlaubt und wird mir nicht übel genommen das ich dir massiv wiedersprechen muss. Zu aller erst habe ich nirgendwo geschrieben das ich nichts an den Bienen machen möchte. Ich hatte geschrieben das ich lieber einen "alternativen" Weg gehen möchte und dies extra in Anführungszeichen geschrieben und mit dem Hinweiß das es gut möglich ist das mich der noch kommende Imkergrundlehrgang umstimmen wird. Auch habe ich keine Angst davor an die Bienen zu gehen (das war doch gemeint mit dem Satz das es schwer fällt an die Bienen ran zu gehen oder?).


    Es mag sein das ich gerade noch vom Film "More than Honey" "geflasht" bin und derjenige der sich nun angesprochen fühlt möge mir diese verallgemeinerung verzeihen. Mir jedenfalls drängt sich der Gedanke auf das verdammt viel der konventionellen momentanen Imkerei (mit anderen Dingen wie Überdüngung usw.) dazu geführt haben das es den Bienen im Moment so geht wie es ihnen geht. Soweit ich das beurteilen kann ist das alles andere als gut und daher einfach so weiter zu machen wie bisher in meinen Augen ins Desaster führt.
    Was das behandeln angeht... wieso geht nicht einfach leben lassen?
    Wenn dann doch nur deshalb weil die Bienen durch Imker und uns alle zu dem geworden sind was sie heute sind. Mehr oder weniger alleine nicht überlebensfähig.


    Ich danke dir aber auf jeden Fall für deinen Link und entschuldige mich noch einmal falls du meine Zeilen als persönlichen Angriff empfunden hast.

    Ich finde die Idee, mit meinem kleinen Wissensstand, gar nicht so schlecht ehrlich gesagt sogar recht interessant. Was hat dich dazu gebracht es nicht weiter zu treiben bzw. die Sache aufzugeben?

    Hallo Ihrse,


    schon seit einiger Zeit verfolge ich hier das Geschehen und hab gelegentlich auch schon mal ein Kommentar geschrieben. Wenn alles glatt läuft möchte ich in der ersten Hälfte des nächsten Jahres einen Kurs bei einem Imkerverein machen. Ab Juni nächsten Jahres habe ich hoffentlich wieder einen Wohnort (im Moment wohne ich quasi an drei Orten) und auch wieder einen Arbeitsplatz der dann hoffentlich auch lange meiner bleibt (so sicher man sich da heutzutage sein kann). Wie auch immer hoffe ich dann nächstes Jahr noch mit dem imkern anfangen zu können. Wie ich eingangs schon sagte bin ich hier schon einige Zeit unterwegs und habe mir schon so einiges über die verschiedenen Systeme und Betriebsarten durchgelesen.
    Ich für meine Person habe jedenfalls beschlossen, wobei ich mir offen lasse das mich das im Imkerkurs gelernte noch umstimmen kann, eher auf eine "alternative" Art imkern zu wollen. Will sagen erstnes Akzeptanz von wenig bis keinem "Honigertrag" (wenn es erstmal für mich selber reicht vollkommen in Ordnung). Zweitens imkern mit Naturbau möglichst komplett ohne Rähmchen und nur mit Oberträgern. Drittens so wenig Eingriffe wie irgendmöglich, also Behandlungen nur bei Dingen die Gefahr für andere Imker bedeuten wie z.B. diese Faulbrutgeschichte aber eher keine Oxalsachen usw.
    Alles in allem läuft es da wohl auf eine Warrébeutenhaltung hinaus. Eventuell werde ich mich auch noch mal die Bienenkiste und Trogbeuten wie diese hier http://bienen-ruck.de/imkershop/bienenkaesten/trogbeute anschauen.


    Baupläne für Warrébeuten hab ich mir schon von der Seite von Immenfreunde besorgt. Problem ist nur ich bin nicht wirklich der Handwerker. Also für kleinere Sachen reicht es schon aber für das Zusammenbauen von sowas, selbst mit der Anleitung wird es eng. Die Bienenkiste hab ich schon gefunden kann man kaufen aber Warré hab ich noch nicht gefunden. Weiß jemand ob es das wo gibt (und der Hersteller auch zu empfehlen ist, sprich jemand schon Erfahrung damit hat) oder ob z.B. Werkstätten wie die die die Bienenkiste bauen oder die von Bergwinkel welche machen würden?

    Mit dem "kleinen" Unterschied vielleicht das es den Menschen heute ohne Schroepfen und Aderlass wesentlich besser geht. Ob man das im gleichen Maß für die Bienen sagen kann wage ich jetzt mal zu bezweifeln. Könnte es nicht vielleicht auch so sein das das von Bernhard kritisierte Verhalten das "Schroepfen und Aderlassen" für die Bienen ist?