Beiträge von IamEdHahne

    Moin,


    wir haben die ersten Beuten in hellbraun gestrichen (2x), und bei der letzten Beute auch das bereits vorgestellte Beutengrün (2x) verwendet. Sieht beides farblich sehr hünsch aus, Holzmusterung ist noch gut zu sehen. De nicht behandelten Teile (einige Abflugbretter und eine weitere Beute) sehen hingegen recht gäulich aus, das finde ich persönlich nicht so schön.


    Wir haben auch gleich nach dem Erhalt der Beuten gestrichen - den Sicherheitshinweis, man solle erst mal 2 Jahre Bienen drin leben lassen und dann streichen, haben wir in den Wind geschlagen. Soll angeblich verhindern, dass sie sich nachtträglich noch verziehen... weiß aber nicht was dran ist. Den ersten Winter und Sommer haben sie in jedem Fall auch so gut übestanden ;-) Außerdem könnte man dann nur im Winter vorsichtig ranpinseln, wenn die Bienen in Ruhe drinnen sitzen - irgendwie auch nicht die schönste Vorstellung, zumal man dann nicht mehr unten an den Unterboden ran kommt.

    Hast Du mal nach einer jungen, bereits geschlüpften Königin gesehen - bevor Du die neue Königin im Käfig reingehangen hast? Also eine Königin ohne (flitzenden) Punkt? :wink:


    Dann hätten sie aber doch eher keine neuen WZ über Nacht nachgezogen, oder?


    So als Anfänger frage ich mich beim Lesen auch gerade: Wenn die jetzt umweiseln, ohne dass die alte Kö noch legt bis die neue damit beginnt... bis die ersten Winterbienen schlüpfen ist dann aber doch eine große Lücke im Brutgeschäft gewesen. Wenn das Volk vorher stark war mag das ja in Ordnung gehen, aber bei einem schon vorab eher kleineren Volk, wird das dann doch eher ein Kandidat zum Vereinigen im Herbst, oder?
    Dann wäre ja für Kathi die Frage, ob die Bienen nur still umweiseln wollen, oder ob sie eher not-nachschaffen weil die alte Kö bereits verloren ist - wofür ja, so meine Anfänger-Gedankenführung, die Vielzahl der WZ sprechen und das sofortige neu anlegen der WZ nach dem Brechen.
    Im Falle von 'still umweiseln mit alter Kö noch vorhanden', würde ich das zulassen - falls die alte Kö schon fort ist und völlige Brutlücke entsteht, mit einer gewissen Unsicherheit wann/ob die jungen Weiseln gut begattet werden und bald mit dem Legen anfangen könnten, würde ich auch eher eine bereits begattete Weisel einsetzen, die schon eine Weile lang in einem anderen Völkchen am Legen war und das Brutgeschäft vermutlich unvermittelt wieder aufnehmen kann, so dass ausreichend Winterbienen erzeugt werden und Vorräte eingebunkert werden können.


    So würde ich jedenfalls vorgehen, aber das alles völlig ohne Garantie - ich bin selbst noch Neuling ;-)

    Hmm, merci Marion, kann man diese Zahl irgendwie selbst bestimmen?
    In unserem Fall ist er geimpft mir Rapshonig und gerührt, wenn er fertig ist wird er wohl cremig sein. Ist das gährgefärdeter als flüssiger, oder anders rum?


    Wenn ich dir versuche zu erklären, dass ab 18% ein Risiko besteht, musst du nicht so tun als wäre mein Beitrag OT.


    Moin, nun ja, ist ja nicht persönlich gemeint, aber es half mir halt wenig. Klar hätten wir lieber <18, aber unsere vollständig verdeckelten Waben hatten alle 18-18,5%, manche Randbereiche etwas mehr, aber alle <20% - "nimm halt 16,5%" Beiträge und "meinen Kunden nur das Allerbeste" helfen da nicht so viel, wenn unsere Bienen nicht auf Bestellung arbeiten. Ich weiß nicht woran der Gehalt liegt, wir haben vor dem ersten Flug Fluchten eingelegt und am nächsten Morgen geerntet - evtl. ist es durch die Fluchtenmethode etwas erhöht gewesen, oder sonst was. Jedenfalls waren die HR gut mit Bienen ausgefüllt und die Waben verdeckelt. Wenn sie da nu keinen 16,5'er Honig drin haben, ist das schon schade, aber was soll ich machen.
    Wir sind Anfänger und verkaufen dieses Jahr nicht, wollen etwas an Bekannte verschenken und den Rest selber futtern. Natürlich wollen wir auf keinsten Fall was gährendes verschenken, ist ja klar. Daher meine Frage eben: da Honig bis 20% gesetzlich legal ist, hoffe ich, dass er auch bedenkenlos zu verschenken ist. Honiggläser im Supermarkt, außer DIB, könnten theoretisch ebenso bis 20% enthalten... also hoffe ich mal, dass die Gesetzgeber mit 20% eine Schwelle definiert haben, bis zu der man +/- auf der sicheren Seite ist. Und da ist eben die Frage, ob ich irre, oder die Annahme korrekt ist.


    Jetzt gibt es, wie zu erwarten, sehr unterschiedliche Antworten. Viele davon hilfreich, andere weniger. Natürlich müssen wir am Ende selbst entscheiden und unsere Erfahrungen machen, aber es macht das Leben leichter, wenn man auch von den Erfahrungen anderer lernt, bevor man selbst Fehler macht *g* Schauen wir mal, ob ich noch gute Antworten auf obigen Fragen erhalte, dann können wir, glaube ich, einen educated guess machen, was am sinnvollsten ist. Bisher glaube ich: demnächst in eher kleinen Gläsern zum baldigen Verzehr verschenken, Rest lagern und selber essen und im Auge behalten oder in alkoholische Produkte "veredeln" --> weiter dazulernen.


    Trotzdem danke erst mal soweit für eure Beiträge und Tipps, sehr hilfreich so ein IF :daumen:

    ...


    Vielen Dank, aber das hatte ich nicht gefragt. Ich weiß selber:
    DIB Glas < 18%
    Honig für den Verzehr < 20% (Heide < 23%)
    Backhonig "normal" < 23% (Heide < 25%)
    Sh. HonigVO Abschnitt II.2. Damit wäre das nun auch besprochen, wenden wir uns nun also wieder dem Thema zu.


    Ich gehe also nach obigen Angaben davon aus, dass Honig bis 20% einwandfreie Ware ist, solange sie nicht im DIB Glas verkauft wird kann jeder normale Honig im Regal legal bis zu 20% haben. Es geht dabei jetzt nicht um Kundengeschmäcker oder euren Geschmack, sondern ich wollte doch nur wissen, ob unser 19,5% Sommertrachthonig voraussichtlich/erfahrungsgemäß bei normaler Lagerung (dunkel, etwas unter 20°C const Temp) auch noch in ein oder zwei Jahren bedenkenlos essbar sein wird, oder ob alles zwischen 18 und 20 Prozent auch schon gährgefährdet ist und mit verkürzter Lebenszeit zu rechnen ist.

    Ach so,


    sollte evlt. hinzufügen: Bläschen erst direkt nach dem Abschäumen zu sehen gewesen. Evtl. haben wir einfach noch nicht genug abgeschäumt und müssen das nächste Mal noch etwas großzügiger abschäumen - das wird eh nötig. Vermutlich wares es nur kleine Luftbläschen, I guess.

    Hey Leute,


    ich frische gerade mal diesen Thread für uns auf, haben ein ähnliches Problem: Sommertracht im Honigeimer - haben fast jede Wabe vor der Schleuder gemessen: die meisten 18,5%, zwei zwischen 19 und 20% gehabt und auch mit geschleudert, weil wir dachten, dass würde sich dann schon auf ca. 19 angleichen. Damit wären wir ja zufrieden.


    Nun ja, wie auch immer das geschehen ist: er hat nun 19,5% im Eimer, wurde gerade das erste mal gerührt. Tests an verschiedenen Stellen wiederholt: blieb bei 19,5%.
    Dazu noch ein anderes "Phänomen:" man sah vor dem rühren ganz kleine Bläschen an der Oberfläche "ploppen" - genau wie wenn man ins Glas mit ganz seichtem Sprudel schaut und kleine Kohlensäurebläschen aufsteigen. Also nur minimal klein, aber definitiv vorhanden.



    Was für Bläschen haben wir da beobachtet? Hat das was mit gähren zu tun, oder ist das was andres? Und kann man den 19,5% für eigenen Verbrauch normal abfüllen, lagern und auch noch in nem Jahr essen, ohne ihn im TK gelagert zu haben???


    Geschmacklich ist er bisher prima, würzig, orange-braun, sicher bisschen was an Waldtracht mit drin, aber nicht ausschließlich.




    MfG
    Ed.

    Moin,


    habe ein paar Tage hier nicht mehr geguckt, bin aber erstaut, wie viele verschiedene Meinungen es zum Thema gibt, grad transnational scheint die "Faktenlage" durchaus unterschiedlich zu sein.


    Was aber mit Sicherheit feststeht ist, das egal in welchem Stadium sich die offene Brut befindet, dieses Mittel hervorragend wirkt. Und darum ging es eigentlich im Grunde.


    Stimmt, und das finde ich sehr interessant. Ganz egal wie die genaue biochemische Wirkung funktioniert, wenn das erwiesenermaßen klappt, ist das gut. Schade dass ich es erst jetzt erfahre, jetzt ist das ApiLifeVar schon eingetütet. Aber nächstes Jahr, wenn ich wieder in Verlegenheit komme, probiere ich es auch mit OS, sofern eben Jungvölker ohne verdeckelte Brut zu dem Zeitpunkt da sein sollten.


    Vermutlich muss man nur dabei aufpassen, dass man es nicht zu spät im Jahr macht - man will ja keine Winterbienen schon im Sommer mit OS behandeln, die dann im Winter ihre zweite Ladung abkriegen - da ja anscheinend die Mortalität bei zweimaliger Behandlung im Leben einer Biene stark erhöht wird. So lange man also nur die Sommerbienen erwischt, die sich gerade anschicken die Winterbienen vorzubereiten, sollte alles i.O. sein.


    So fasse ich jetzt mal meine Erkenntnisse zusammen. Dass wir diesen Sommer bei den Jungvölkern mit Thymol arbeiten, scheint ja aber auch kein Schaden zu sein... insofern: viele Wege führen nach Rom :-) Gut wenn man möglichst viele kennt! ;-)



    Grüße
    Ed.

    zeigt, dass im Gegenteil die Reaktion auf Stiche mit zunehmender Exposition abnimmt. [...] Die zunehmende Toleranz ist der Normalfall.


    Das stimmt natürlich, aber trotzalledem kann sich auch nach 20 Jahren und zahllosen Stichen auf einmal doch noch eine Allergie entwickeln. Ich verstehe das medizinisch (auch) nicht so recht, wieso man auf Stiche kaum noch Reaktion zeigt (immunisiert ist nach ausreichend vielen), aber dann irgendwann doch noch eine Allergie entwickeln kann. Hört man aber hie und da, natürlich nicht der Regelfall, aber wie gesagt, ist mir schon mehrmals berichtet worden.

    Moin,


    ich weiß nicht wo Clemens imkert, aber unser bayreuther Veterinär sagte ebenfalls: (nur) alles apothekenpflichtige muss rein, Rest nicht. Bei ein paar Sachen gab es wohl eine "Grauzone", zB Thymolpräparate. Er gab uns den Tipp, es einfach mit einzutragen. Man kriegt ja aber eh einen Wisch mit, wo alles fürs Bestandsbuch relevante drauf steht, so dass das in 5 Minuten auch erledigt ist.

    Mir schien es nur so, dass dieser Baum (Welche Unterart auch immer), besonders zur Propolisierung beigetragen hat.


    Hab letzthins erst nachgelesen, welche Baumarten besonders viel Harz abgeben und bei den Bienen zur Propolisbildung genutzt werden. Leider wieder vergessen *g* Schwarzfichte war dabei, aber die kommt nur in NAmerika vor :lol:


    Propolis ist ja SEHR viruskillend - sind wir mit dem Zuchtziel "wenig propolisierend" bei den Bienen vielleicht auf dem falschen Dampfer?


    Das habe ich mir letzthins, in einem anderen Thread zu dem Thema, auch gedacht. Ich weiß nicht welchen Stellenwert dieses Merkmal aktuell in der Zucht hat, aber es sind ja mittlerweile quasi alle gezüchteten Herkünfte bereits auf "wenig verkittend" vor-ausgewählt.


    Was man von "alten" Imkern so hört, die noch stark kittende Völker hatten, war das aber auch kein Spaß. Denke, dass ist so ein klassisches Generationen"problem", je nachdem welche Erfahrungen man hat: als junger Imker scheint einem Propolis ganz nützlich zu sein, und man würde gerne mal "mit etwas mehr probieren," und die älteren Imker wissen noch von damals, dass zu viel / mehr des Guten bei der Arbeit ungemein nervig ist und die Völker auch nicht auf wundersame Weise gesünder macht.



    Trotzdem finde ich die Frage interessant, gerade was die mehr oder minder neuen Probleme, wie Eintrag giftiger PSM etc anbelangt... ob da nicht etwas mehr Propolis im Volk doch wieder nützlich wäre, so dass verschmutzte Bereiche automatisch schneller mit Propolis überzogen werden und sich die Giftstoffe dadurch im Volk nicht weiter verteilen können (in dem jede Biene drüber rennt und es mit den Füßen weiter verteilt etc)?!
    Ist jedenfalls ein interessantes Gedankenspiel. Leider kenne ich keine Studien dazu und hab viel zu wenig Ahnung von alledem, um selbst darüber spekulieren zu können - aber wäre an Infos, wie gesagt, auch sehr interessiert ;-)

    dass man mit "Druckbeträufeln" Ableger und Völker, die ohne verdeckelte Brut sind, die Milben sehr effektiv bekämpfen kann.


    Hehe, ne das hat er sicher nicht gemacht ;-) Aber wie du schon sagst, hierzulande eh nicht erlaubt. Dass besprühen auch auf die unverdeckelte Brut wirkt, leuchtet ein. Wie hier schon angeführt wurde, tut es das in D erlaubte normale Beträufeln wohl leider eher nicht oder nur unzureichend.

    Die Wabe im bild sieht aus wie ein Drohnenbaurahmen, mit ein paar spielnäpfen aber weit und breit keine buckelbrut.


    Interessant ist doch, dass da lauter große Zellen sind (Drohnen, Vorratszellen), obwohl eine MW drin war. Finde es sieht weniger nach DR aus, würde man da nicht ein ungedrahtetes Rähmchen für hernehmen? Wenn man schneiden mag, wäre das jedenfalls von Vorteil ;-)
    Mit dem verdrehten Stück ist auf jeden Fall kurios, kannte sowas bisher nicht. Anscheinend mögen es die Bienen auch für die Anlage ihrer Spielnäpfchen, dürfte ja auch ein gut beheizter Ort sein dann.


    Schau dir den Honig unten rechts an.


    Ich sehe da dunklen, nicht kristiallisierten und nicht verdeckelten Honig. Wie kommt man zum Schluss, dass es Zementhonig ist, und woran erkennt man, dass die Brut nicht ausreichend gewärmt wurde?