Beiträge von IamEdHahne

    Karl Weiß: Der Wochenendimker finde ich bei ganz konkreten Fragen sehr gut, aber so zum schmökern eher etwas fade und altbacken.


    Ideal fand ich zum Einstand die Schulugnsmappe "Grundwissen für Imker" (diebiene.de etc) - die ist auch wirklich angenehm zu lesen, top bebildert und ziemlich umfangreich.

    Moin Marvin,


    ich denke, das Wesentliche wurde bereits gesagt. Kommt auch ein wenig drauf an wo deine Beute steht - wenn sie so steht, dass die Sonne noch voll draufscheint am Mittag, dann wirds da vllt noch mal warm genug um Futter abzunehmen - sonst siehts grad eher weniger danach aus. Und eigentlich sollen die Damen Winterbienen ja auch nicht noch groß Arbeit mit Futterumtrag haben, insofern... kommt auf das Ausmaß des Futternotstands an.


    Alternativ kannst du mit einer Futtertasche direkt am Bienensitz vllt noch mehr Futter abnehmen lassen, wobei das um die Jahreszeit auch nicht mehr so das Gelbe vom Ei ist. Wenns jetzt nur noch um ein paar wenige Kilo geht, die du gerne zur Gewissensberuhigung reinstopfen willst, würde ich das erst mal gut sein lassen und später im Winter, zB bei der Oxalsäurebehandlung noch 1-2 volle Futterwaben von nem anderen (sehr gut versorgten) Volk oder von einem Imkerkollegen aus dem Wabenlager zuhängen. Dann wird das werden 8)



    Grüße
    Ed.



    *Nachtrag*
    Sehe grad in einem anderen Thread einen Kommentar, der dir helfen könnte: http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=36499&p=389289#post389289

    Ok,


    vielen Dank trotzdem erst mal für die Infos, bin eine ganze Ecke schlauer. Schade dass ich euch keine Bilder machen kann, sind wirklich recht imposante Tiere. Aber meine Kamera ist leider 270km weit weg von mir *g*
    Denke ich habe jetzt einen groben Plan und weiß was ich tun werde, merci beaucoup! :)



    //ed

    Ein Birkenwäldchen?


    Wie mans nimmt, ein kleiner Hügel an desen Fuß an den verschiedenen Seiten Birken wachsen, immer mehrere zusammen: zwei Dreier und einmal nur zwei zusammen. Alter ist nicht ganz sicher, Haus ist ca. 110 Jahre, also Birken schätzungsweise auch so um die 100.
    Das Sekret in der "Wunde" ist weißlich, Rinde außen rum bräunlich verfärbt. Schmetterlinge mögen das weißliche Zeug auch recht gern, scheint mir ;-)


    Echt ärgerlich dass meine Digicam nicht hier ist. Sehen schon hornissenartig aus, muss nachher noch mal schauen wie die Tallie aussieht, evtl. läßt sich daran was ausschließen - aber die Wald- und Holzwespen haben ja auch wieder zig Unterarten... und richtig genau beobachten konnte ich sie bisher nicht, so zwecks Musterung etc. Vllt nachher noch mal probieren, vorhin war grad niemand am Baum zu sehen.

    ...


    Danke Jan, dem Äußeren nach würde die Holzwespe ganz gut hinkommen, Schwertwespe eindeutig nicht. Wobei es ja auch zig Holzwespenarten gibt.
    100erte von Eiern, un die Maden bohren 40cm lange Gänge in 2-4 Jahren... :roll: Gehts noch?! Das klingt nicht sehr baumverträglich!!!! Haben wir Grund zur Sorge?


    *edit@hornet*
    Hmm, leider keine Digicam zur Hand. Schaue mir das nachher noch mal genauer an und lese hier weiter mit, mal sehen. Äußerlich sehen sie Hornissen recht ähnlich, sind ziemlich groß, aber farblich wirklich nur in schwarz-gelb, keine orangenen Ringe oä. Zahlenmäßig sind sie eher schwach, kaum je mehr als 6-8 Individuen am Baum.


    Ein Stamm mit 2,5 bis 3m Durchmesser hätte einen Umfang von mehr als 9 m und müsste daher als


    War ja klar, dass wieder so was kommt :-D Wollte damit nur sagen, dass die Birke generell sehr groß ist und nicht gleich an nem Kratzer eingehen wird, sofern sie innerlich gesund ist. Sind drei Birken, die bis in ca. 2m Höhe miteinander verwachsen sind. Und dieser untere Tripple-Stamm ist in der Tat verdammt dick ;-)
    BTT! :)

    Hallo allerseits,


    wir haben im Garten seit ein paar Wochen interessante Gäste, von denen ein Besucher meinte, es wären Waldwespen (er war sich recht sicher). Jetzt suche ich ein paar verlässliche Infos, was sich jedoch als erstaunlich schwierig herausstellt: zB im Imkerfreund steht, sie stechen nicht - auf der englischen Wikipediaseite wiederrum heißt es, sie können auch gegen Menschen sehr aggresiv sein - ah ha.


    Nun zum eigentlichen "Problem": wir haben eine alte und sehr große Birke (Stammdurchmsser um die 2,5-3m geschätzt), an der sitzen immer 3-6 dieser Tiere und bearbeiten einen Riss in der Rinde. Erst dachte ich, sie holen Harz, aber anscheinend legen sie da ihre Eier rein?! So jedenfalls die Erkenntnis nach der Lektüre im Imkerfreund, dass sie keinen Stachel haben sondern nur einen Legebohrer. In dem Riss, der rasch vergrößert wird (anfangs wenige cm lang, mittlerweile gut 15cm) ist schleimige Susbstanz und die Rinde um den Riss herum verfärbt sich bräunlich.


    Nun fragen wir uns langsam, in wiefern dass dem Baum schaden könnte: mal angenommen da werden Eier und eine Nährlösung injeziert, was machen die Maden dann eines Tages da, die werden sich doch wohl hoffentlich nicht tief in den Baum reinfressen und ihn ernsthaft/nachhaltig beschädigen können, oder?!
    Muß man sich Sorgen um die Gesundheit des Baumes machen?
    Wovon leben die Jungtiere, wann schlüpfen sie und wie kommen sie wieder aus dem Schlitz im Baum raus, sollte der Baum seine Wunde bis dahin wieder geschlossen haben?
    Und wonach suchen sich die adulten Tiere "ihren" Baum aus, ich hoffe sie bebohren nicht nur alte und innerlich schon kranke Bäume (dann wäre ihre Bohr-begeisterung ja evtl. auch ein interessanter Befund für unseren Baum...)?!



    Viele Fragen, hoffe jemand kennt sich mit diesen interessanten Tieren aus, würde mich über ein paar Infos sehr freuen!



    MfG
    Ed.

    Mach dir keine Sorgen - das Aufräumkommando aka Wachsmotten ist da sehr gründlich in der Entseuchung. Dafür hat die Evolution die erfunden.:daumen::Biene:


    *g* Okay, so habe ich das noch gar nicht betrachtet - schön daß die Motte in der "normalen" Natur also auch einen nutzen für die Biens hat ;-)

    Moin,


    merci Bernhard, gute Links! Behandle auch grad mit ALV und habe mich so far einfach an die Anleitung auf der Verpackung gehalten - aber jetzt weiß ich mehr. Milbenfall hat aber auch nach der 08/15-Anleitung gezeigt, dass man damit ganz gut fährt :)


    Verwunderlich fand ich die widersprüchlichen Angaben zwischen dem Erfahrungsbericht.pdf und der Worddatei: In der pdf steht, man sollte vorher vollständig einfüttern (und trotzdem im August ALV nutzen, wie soll das terminlich gehen frage ich mich!?), weil nach Behandlung die Futterabnahme u.U. nur noch eingeschränkt möglich ist. Während in der Worddatei steht, dass man sogar parallel behandeln und einfüttern könne, man sollte nur die ALV Streifen nicht zu nah am Fütterer platzieren. Hmm :confused:
    Naja, aber egal jetzt, mache mir da eigentlich keine Sorgen was die Auffütterung nach der Behandlung anbelangt, werde nächste Woche mal probieren ob sie auch was nehmen währenddessen... im Zweifel: mal die eigenen Bienen befragen, statt der Word- und PDF-Dokumente des www ;-)

    eben mal so sehen was unter der Folie los ist!


    Huhu, okay! Dann werden die ApiInvert-Folien auch nicht helfen, denn da sieht man eben auch nicht durch. Die helfen nur gegen Schimmel und gegebenenfalls für trockeneren Honig, wenn denn die Folien da so viel helfen.
    Sehen tu ich da aber eh nicht wirklich was aufregendes, die Anzahl der besetzten Gassen vielleicht, evtl. auch die Randwaben... aber das was beim Öffnen der Beute wirklich spannend ist, offenbart sich mir nicht beim Blick durch eine Folie :-? Kommt vielleicht noch ;-) Viel Erfolg jedenfalls gewünscht WtP, denke eine steife, durchsichtige Folie á la die Abdeckfolien von Holtermann dürften dir gut taugen. Die 2€ sind wohl auch gut verkraftbar, auch wenn es sicher noch billiger geht - aber was tut man nicht alles für sein liebes Hobby!

    Wow,


    das ist echt cool, merci! Wenn der Baum öfters mal belegt wird, was machen die Bienen mit den verrunzten Altwaben da drin?! Dürfte doch recht gesundheitsschädlich sein, wenn da schon mehrere Völker darin gehaust haben und irgendwann auch gestorben sind!?

    Safety first, soviel ist klar.


    Aber man sollte eh viele verschiedene PWs nutzen, und ganz sicher nicht das gleiche PW für ein Forum verwenden wie für die wirklich sensiblen Dinge: Emails, Kontosachen usw.

    Moin,


    das Thema ist zwar schon gegessen hier, aber: ich hatte ein ganz ähnliches Problem gestern! Dadant-Holzbeuten, normal immer mit Spanngurt drum. Das eine mal nicht getan, schon war da offensichtlich ein schmaler Spalt - wesentlich schmaler als beim gekeilte Flugloch! - und doch gabs eindeutig Räuberei durch diesen Spalt :-?


    Lehre bei mir: Spanngurte weiterhin immer fest zurren nach der Arbeit, dann ist man auf der sicheren Seite!

    Moin Winnie,


    bevor ich auf deine Frage eingehe: interessant, ich bin Anfänger und nutze nur in einer Beute "vergleichsweise" mal eine Folie. Fand da bisher wenig Gefallen dran... aber irgendwie machen es ja fast alle Imker, außer der Imkerpate wohl bemerkt *g* Woher der Sinneswandel bei dir, was ist der Mehrwert auf einmal? Kriegt man dadurch viel trockeneren Honig? Oder nur zum Durchgucken-ohne-zu-stören? Gerne auch via PN!


    Zur Frage: habe auch so eine steife Folie von Holtermann, funktioniert an sich ganz gut. Gestern sah ich bei einem Imker, dass er diese vierfache Folie, in denen die ApiInvert 28l Sirupe geliefert werden aufhebt und als Folie verwendet. Kann man nicht so gut durchschauen, aber zum anlupfen und dann gucken klappt das natürlich auch.