Beiträge von VillaKunterbunt

    Unser Vorstand will momentan unbedingt, dass mein Ehemann auch noch in den Verein eintritt ...
    .... ich bin schon im Verein und wir imkern als Familie als Hobby ...


    Was hätte es für Vorteile ?
    Momentan wurde mir gesagt ... es würe NUR 25 Euro mehr kosten ....
    Was will der Imkerverein erreichen ?


    LG Co

    Hallo Kellerdackel,
    genau darum würde ich Dich jetzt auch bitten. Lass uns mal wissen was die beiden Kollegen vor Ort aus dem Bild geschlossen haben.


    Kleiner Nachtrag von mir:
    Bis vor kurzem lief nahezu je Diskussion zum Ableben eine Bienenvolkes auf die Varroa hinaus, jetzt landet fast jede Diskussion bei der "goldigen Imkerei". :roll:
    Gruß Eisvogel


    Genau diese Problematik habe ich ich auch grade, die Frage nach dem WARUM.
    Alle Völker stehen bei mir am Haus / Grundstück, aber ...


    Der starke Ableger und das Wirtschaftsvolk unten am Grundstück (Bachnähe) sind tot.
    Lt. Imkerpate idealer Bienenstandort ..,
    Ableger in Segeberger Kunststoff und W.-Volk in Holz-Golzbeute.


    Kleiner Ableger (Sorgenkind) driekt am Haus Südseite / Sonnenfalle lebt ...


    3 W.-Völker in Holzgolzbeuten am 3. Standort im Garten ... stark eingewinter, Ende offen, momentan aber pessimistisch auf Blick durch Folie, weil ich nicht auseinanderreissen wollte.


    Meine Beobachtung:
    VOR der Kälte flogen noch alle Kisten ....


    auch ich habe Problemwachs in den Völkern ...
    ... aber ich habe das Gefühl, dass die Bienen durch den Klimawandel keinen Winter mehr kennen und Probleme bekommen...


    In der Segeberger Beute sahen die toten Bienen in Traube aus wie nass begossen ...


    LG Co

    Auweia....
    ....
    :eek:


    Ich glaub ich zieh um!!!!


    Sag mal Honigdachs, merkst Du eigentlich noch Deinen Tonfall und die Wortwahl ?
    Würdest Du auch so sarkastisch + überheblich reagieren, wenn Du z.B. 1000 Euro Kfz-Steuer in Hagen NRW und der hessische Imkerkollege nur 200 Euro fürs gleiche Auto zahlen müsste ?


    Tierseuchenkasse, Berufsgenossenschaft, Finanzamt tauschen sich aus.
    Jeder benutzt einen anderen Zahlenschlüssel bei den Völkerzahlen, um zw. Hobby oder (Haupt-)Erwerb oder Pflichtmitgliedschaft zu unterscheiden.
    Mit 10 eingewinterten Völkern als Beispiel und den Schätzungen und Unwägbarkeiten kann man so schnell die Völkergrenzen zw. Hobby + Gewerbe überschreiten, auch wenn es nur theoretisch ist. Das interessiert aber dann keine BG oder das Finanzamt ... da zählen dann die gemeldeten Zahlen der TSK und da geht es eben nicht um 1 Euro pro Volk.


    Sowas kann richtig teuer werden in der Summe, vor allem, wenn es nur auf Überschätzungen und behördentreue Nichthinterfragung besteht.
    Der Verlust von Rechten z.B. bei der TSK wegen Unter- / Verschätzung ebenso.


    Das wird dann durch Behördenwahnsinn und Unlogik ein Bienensterben durch Imkersterben.
    Weil sich kaum einer mehr die ganzen Gebühren und Beiträge für nicht existierende Völker mehr leisten kann.


    LG Co

    @ honigdachs
    Keine Paranoia sondern eigene Erfahrungen mit anderer Tierart bloss.
    Nach Meldung bei der Tierseuchenkasse (vorher Pensionsstall) wurde ich plötzlich wegen 4 Pferden in Eigenhaltung / Selbstversorgung als Hobby in gepachteter Scheune + Wiese zum Landwirt gestempelt.
    Und da hing dann der ganze Rattenschwanz mit dran. Der Vorgang hat über Jahre mit etlichem Schriftverkehr Ordner gefüllt, Nerven + Geld gekostet und Ruhe gab es erst, als ich die Hobbypferdehaltung wieder aufgab.



    Mir geht es hier nicht um zuviel gezahlt Beiträge bei der TSK, denn ich soll doch, so habe ich die bisherigen Beiträge verstanden, Völker melden, die es noch garnicht gibt, aber vielleicht geben könnte, um meine Rechte bei der TSK nicht zu gefährden.


    Grade bei der Bienenhaltung und ganz speziell im Hobbybereich werden die Grenzen an der Völkeranzahl festgemacht.
    Und grade die Bienen haben mir im Laufe der Zeit beigebracht, dass man Bienen nicht wirklich schätzen / planen kann und nicht unterschätzen sollte.


    Stellt Euch das ganze doch einfach mal bei Hühnern vor ... und man soll im Januar schon wissen, wieviele Eier gelegt und Küken erbrütet werden oder wieviele Verluste es durch den Fuchs oder den Suppentopf geben könnte oder .....


    Mir ging es bei den Überlegungen darum, dass man auch nicht vergessen sollte, dass an der Tierseuchenkasse und der Völkeranzahl mehr hängt als nur die TSK.


    LG Co

    Frohes Neues Jahr erst mal allen!


    Ich seh noch eine andere Gefahr in dieser veränderten Meldeform, mal abgesehen von den bereits erähnten Varroasubventionen und Seuchenschutz.


    Ab wieviel Völkern ist man in der Tierseuchenkasse + Berufsgenossenschaft eigentlich "Berufsimker" also dem Landwirt gleichgesetzt ?
    Dann kommen noch mehr immense Kosten auf den Imker und den dazugehörigen Ehepartner zu, wenn aus dem Hobby in den Augen der Tierseuchenkasse, die sich mit der landwirtschaftlichen BG immer abgleicht bzw. zusammengehört, plötzlich ein "Landwirt" wird.


    Wie schnell verliert sich der steuerliche (Finanzamt) Hobbyimker dann plötzlich in den Mühlen des Berufsimkers, wenn durch unplanbare Völkerzunahmen oder zu hoch geschätze Meldezahlen die Hobby-Bienenvölkerzahlen die 30er Grenze überschreiten?


    Muss ich Völker in der Schwarmzeit dann draussen ungefangen verrecken lassen, weil mein geschätztes und gemeldetes Kontingent sonst überschritten wird ?


    Ich befürchte, dass solche Zahlendrehereien echt teuer / gefährlich werden können.


    LG Co

    Als Hintergrund/Erklärung für das was Luffi hier empfielt:
    [LIST]
    Kalkbrut ist eine Pilzinfektion [LIST]


    Ich habe ein Volk mit Kalkbrut wieder sauber bekommen, indem ich die Waben + Bienen mit Schachtelhalmtee besprüht habe.
    2 mal insgeamt in meinem Fall, je 1 mal die Woche, danach war es ok und sauber.


    Schachtelhalm ist eine biologische Bekämpfungsmöglichkeit gegen Pilzinfektionen.


    Gleichzeitig habe ich allerdings die Windel ein wenig rausgezogen, so dass die Luftzirkulation grösser wurde.


    Bevor ich über Genetik und ein Umbringen der Königen nachdenke als einfachster Weg, würde ich erst mal die Beute und die Physik und die Ursachen von der Pikzinfektion auf Imkerseite kontrollieren.


    LG Co

    Hi,


    fühl mich auch noch wie Anfänger, aber meine Bienen reagieren nicht wirklich auf Rauch.
    Ich arbeite mit Nelkenöl an den Bienen, aber (das grosse Aber) wir kochen (grillen und smoken) den grössten Teil des Jahres.
    Und irgendwie stehen die Bienen somit immer unter Rauch ... und sie waren bisher boch nicht der Meinung ausziehen zu wollen, obwohl, je nach Windrichtung, ich es verstanden hätte :wink:.


    Wespen habe ich auch beobachtet, bei dem schwächsten Volk der 4 in Reihe; sie krabbeln rein, aber auch schnell wieder raus und bei der Kontrolle am Wochenende keine besonderen Räuberanzeichen in der Beute.
    Vielleicht ist die Abwehr hinter dem Flugloch stark genug.


    LG Co

    Hallo,


    als ich vor 6 Jahren hier einzog gab es keine Spatzen: über den ersten Spatz nach Gartenumbau habe ich mich gefreut wie ein Schneekönig.


    Inzwischen habe ich Horden an Spatzen, diverse Meisenarten und Finkenarten und seit diesem Jahr auch Falken, die auch mal ne Spatz oder ähnliches naschen.
    Amseln und andere Vogelviecherarten mal unerwähnt.


    Wir haben uns einfach arrangiert.


    Unsere Geier werden ganzjährig gefüttert. Somit haben die Bienen und meine Obsternten auch ne Chance.
    Wenn mal ne Biene gefuttert wird, dann sind das die Totensammler vor dem Flugbereich, also auch sinnvoll.
    Aber grossartige Angriffe hab ich bisher nicht gesehen, schon garnicht von Spatzen, die sitzen lieber im Körnermüsli.


    Auch Specht und (hier überwinternde) Stare gehen nicht an die Holzbeuten / Bienen sondern lieber an unser Fettfuttermasse oder den Nussbruchspender.


    Da hätten schon eher die Geier im Sommer ne Petition einreichen können an den Imker, als mein Bienenschwarm in die Vogelhecke flog und die Geier erfolgreich vertrieb.


    LG Co

    Nö, da spielt der Drohn nicht mit!
    Das ist dem Drohn zu negativ belastet!


    dD


    Back to the roots


    Fleisch gegen ... Getreide gegen ... Honig gegen ... Bestäubung gegen ...
    eben Tausch wie vor 100 Jahren mit allen Konsequenzen, der Bauer erntet eben nix wenn ...


    aber das erklär mal denen Bienen, wo sie hinfliegen dürfen.


    wenn der Landwirt wieder erkenne würde, wie wertvoll Biene und andere Bestäuner sind, dann würde er auch
    anders agieren.


    LG Co

    Hallo,
    welches Tier kann trotz Mäusegitter in die Beute rein, Wachs schroten und Bienen killen und mit Heu + Rindenmulch auf dem Bodengitter eine Art Nest bauen ?


    Zur Erklärung:
    Meine Beuten hängen und haben somit keinen direkten Bodenkontakt.
    Volk (Schwarm von 2014) sass mittelstark im 2. Brutraum im Dezember. 1. Brutraum (anderes Mass, daher untergesetzt) wurde angenommen und langsam aber stetig ausgebaut, war aber eher Nebenbaustelle für die Bienen.


    Letzte Woche (Kontrolle durch Sichtfenster) war noch alles o.k, heute der Negativbefund (Wachreste, Wabenstücke, heu, Rindenmulch), jetzt heisst es hoffen. es brummt noch was, aber die Traube hat sich stark zusammengezogen und Waben ziehen wollte ich nicht. Volk sitzt wohl im 2. BR in einer Ecke. Bodengitter-Abfall und Nistbaustoffe habe ich entfernt von unten, da kam mir nix tierisches entgegen.


    Welches Tier passt den bitte durch das Mäusegitter, kann fliegen oder irre gut klettern und steht auf Bienen ?


    LG Co


    Bitte mal nicht in Drohnensprache :wink:


    beziehst Du Dich auf den Gummiparagraphen §16 oder auf die Einfuhr aus Drittländern aus § 19 und den Querverweis von dem Zeitraum von 1 Jahr ?


    Oder meinst Du die unterschiedliche "Behandlungsweise" aus dem §19, wobei einerseits eine totale Vernichtung und anderseits eine unbenannte Behandlungsweise genanntwird, wobei der bienentödliche Unterschied wohl darin nur liegt, ob man den Verursacher (Inverkehrbringer) nachweisen kann.


    Habe langsam gelesen und auch gelernt, wie Gesetzestexte zu (miss)verstehen sind, aber auf was genau spielst Du gedanklich an ?


    LG Co


    edit was vergessen / überlesen

    Brombeeren sind auf jeden Fall mal mit dabei und ganz sicher auch:


    Pfaffenhütchen und Spindelstrauch, Pulverholz und Faulbaum, Berberizen, Schneebeeren, Schneebälle, Vogelbeere, Quitte, Hasel, Kornelkirsche, Weiden, Faulbaum, Ginster, Hartriegel, Liguster, Hundsrose, Heckenrose, ...



    also bei der Pflanzenauswahl hilft auch keine Exceltabelle oder genormte 2-Meter-Kreise.


    Ich habe so einen Streifen von der Kommune an der Gartengrenze. Die Haselnuss wird deutlich grösser und verdrängt dabei die Schlehe und die Wildrose als Beispiel, wobei das unterschiedliche Wachstum ne Rolle spielt.
    Und über das Rasenmähen braucht man sich auch keine Sorgen zu machen, denn da kommt auf Dauer höchstens Klette oder Brennessel durch, aber durch die Wurzelausläufer der Grundpflanzung bringt da auch der Rasenmäher nix :wink:


    Problem sehe ich nicht in der Pflanzenanzahl sonder in der späteren Verantwortung, wenn es in ein paar Jahren um die Pflege geht.
    Sprech da aus eigener Efahrung, denn Kommunen kennen oftmals nur den Wurzelhalsschnitt als Pflege eines solchen Grünstreifens und ich kämpfe jedes Jahr mehrfach um die Verhinderung einer solchen "Pflegemassnahme."


    Von daher vielleicht bei der Pflanzenauswahl auf "Konkurrenzfähigkeit" achten anstatt auf korrekte Pflanzabstände.
    LG Co

    Eine Behandlung während der Tracht war noch nie verboten.


    Was verboten ist, ist die Ernte nach einer Behandlung.


    Das ist ein kleiner, aber wesentlicher Unterschied!


    Hopguard wurde ja auch in der letzten "Biene" im Artikel zur Varroabekämpfung benannt.


    Dann ist dieser Satz im englischen sicherlich identisch zu interpretieren oder habe ich das falsch verstanden ?


    Zitat

    The great thing about HopGuard™ is you can treat anytime, even during honey flow


    Quelle: http://www.mannlakeltd.com/hopguard/


    LG Co

    Ich finde es traurig, hier streiten Imker mit Imkern, dabei ist Hobby oder Erwerb nebensächlich.


    Das Problem wie Melanie es beschrieben hat liegt doch nicht an den jeweiligen Imkern oder den Bienen, sondern an den Reaktionen der Nichtbienenhalter und den Konsequenzen für die dauerhaft dort wohnenden Imker (ich sage nur Nachbarn).


    Da der Vergleich von Melanie mit den Bienen scheinbar nicht verstanden wurde, versuche ich es mal mit einem anderen Getier:
    Ich halte z.B. meine Hunde, in einem Garten, umzäunt, das Umfeld "sicher" vor meinen Hunden, aber jeder weiss, dass ich Hunde halte, weil sie eben immer da sind.
    Mein Nachbar bekommt Besuch oder irgendsowas (hab ich grade durch), der bringt Hund mit und lässt den auf dem Grundstück ohne Zaun laufen und Hund rast jagend (ohne Ohren) anschliessend über die angrenzende Weide von irgendwem.
    Nun kommt der besagt "Dritte" und sieht den flitzenden Hund und fühlt sich genervt / bedroht.


    Was glaubt Ihr, an wen sich (im schlimmsten Fall auch Behörden) anschliessend halten ? An den bekannten Tierhalter und nicht den tatsächlich flitzenden Hund. Weil der Nachbar hat normalerweise keinen Hund und in Melanies Fall stehen normalerweise dort eben auch keine Bienen.


    Da wird dann automatisch suggeriert, dass es der bekannte und immer vor Ort befindliche Tierhalter ist und der wird dann automatisch zum Ansprechpartner und bekommt den ganzen Ärger ab.


    Der Imker verhält sich doch ebenso, wie die Argumente aus z.B. den Teichdiskussionen zeigen: "... zeige mir, dass es meine Biene ist an Deinem Teich, die trägt keine Ohrmarke ...", nur halt eben in der Gegenreaktion / -argumentation.


    Das ist ein automatisches Verhalten, dem man kaum entgegensteuern kann.
    Von daher kann ich schon verstehen, dass Melanie dort ein Problem sieht, wenn Sie der Prügelknabe für die Öffentliche Stimmung wird.


    Denn wie schon gesagt, der Wanderimker ist irgendwann wieder weg und hat keine Probleme mit den Spätfolgen, während der Standortimker alles ausbaden darf.


    LG Co