Beiträge von Robiwahn

    Weil man sonst auf die Dinger so aufpassen muss, dass sie nicht verloren gehen und der Deckel genau so gelegt werden muss, wo das Klötzchen fehlt. Bin halt von Natur aus faul.

    Steinchen und Stöckchen liegen bei mir immer irgendwo rum. Und weil ich eben auch faul bin, spare ich mir solche Aktionen mit Klötzchen ankleben etc., zumal wenn die immer wieder abfallen 8o

    N'Abend


    Ich lege einfach ein Stöckchen oder Steinchen auf den isolierten Innendeckel und dann erst den Blechdeckel drauf. So habe ich den Abstand und eine Schräge, damit Regenwasser schneller ablaufen kann.


    Zwecks Schatten kann man auch ein paar Äste oder Schilfstrohmatten drüber legen, wenn man will (muss aber nicht, siehe obige Berichte).


    Grüsse, Robert

    ... Der Nachteil von Dickwaben ist, dass Dickwaben gerne bis zu 2% feuchter sind als Normalwaben. ...

    Falls die Theorie stimmen sollte, müsste ich mit Normalwaben (bei mir 10 statt 9) ja 14%-Honig ernten können. Eher unwahrscheinlich, deswegen würde ich eher sagen, der Lösungsansatz ist die Volksstärke bzw. das Verhältniss zum verfügbaren Raum. Dazu passt dann auch das hier :

    ... Es muss dann wohl daran gelegen haben, dass das Volk nicht ausreichend groß und stark war - sie waren in Schwarmstimmung gekommen und ich hatte einen Königinnenableger gemacht. Das Flugpersonal war also noch vorhanden, aber drinnen kam die Mannschaft nicht schnell genug nach...

    schöne Grüsse, Robert

    Tachchen


    Hier soll ein aggressiverer Stamm der Sauerbrut als in Dtl. umhergeistern, deswegen ja, hier wird ziemlicher Rummel darum gemacht. Meldepflicht, Beschau durch den Amts.vet bzw. seine entsprechenden Mitarbeitern, , Sperrkreis 1km, Ab- und Anwanderverbot, dann evtl. Sanierung oder Abtötung etc., im Prinzip dasselbe wir bei der AFB . Futterkranzproben o.ä. werden meines Wissens nach nicht standardmässig gemacht, ich habe allerdings damals Bienenproben (eine Streichholzschachtel voll Bienen vom Futterkranz) gesammelt, die einem PCR-Test unterzogen wurden. Da hatte aber der betroffende Imker für sich selbst Klarheit haben wollen und hat das auch selbst finanziert. Bei der Sanierung reicht Reinigung mit Soda und heissem Dampf, es muss nicht 120Grad und Druck wie bei AFB sein.

    Aber AFB gibt es auch immer wieder, wenn ich mich recht erinnere aber in den letzten 2-3 JAhren zumindest im Kanton Bern keine Ausbrüche (s. Geoportal der Bienenstandorte und -sperrgebiete). Allgemein scheint der Kt. Bern in der Sauerbrutbekämpfung recht weit zu sein. Sowohl was eigene leidvolle Erfahrungen damit betrifft, als auch effektive Ansätze zur Behandlung, die nicht nur das kompl. Abtöten und alles Verbrennen beinhalten. Wie ich hörte sind andere Kantone da noch nicht so weit und der hiesige Amtsvet ist öfters auf Dienstreise, um die Kollegen anderswo entsprechend zu beraten.


    schöne Grüsse, Robert

    Ich glaube mich zu erinnern, das auch hier im Forum schonmal das eine oder andere Angebot stand, Meli-Honig aufzuschmelzen. Nicht im Imkermarkt, direkt hier. Irgendwie im Zusammenhang mit Meli-Honig.


    Grüsse, Robert

    N'Abend


    Sauerbrut-Sanierung über offenes KS-Verfahren mit Kellerhaft, Beuten desinfizieren (ausdampfen und auskratzen ), kleinteiliges Zubehör mit Bürste in heisser Sodalauge putzen etc. ist im Prinzip dasselbe, wie er oben beschrieben hat. Sehr viel Arbeit, aber wenn man sich gut organisiert und Helfer hat, geht es. Man muss halt auch noch die Gefühle ausschalten und die Arbeit einfach stumpf durchziehen. Jede Gefühlsduselei verzögert die Vollendung der Sanierungsarbeit und gefährdet die Bienen eher noch.

    Hab ich vor 2 Jahren beim Lehrbienenstand vom Verein (17 Vö in HBB) und bei 20-30 Vö von einem befreundeten Berufsimker in Magazinen mitgemacht. Allerdings hatten wir mehr Glück mit den Kö.

    Bisher bin ich selbst drumherum gekommen, der nächste Sperrbezirk ("nur" 1km) hat 250m vor meinen Beuten geendet und das schon das zweite Jahr in Folge. Dummerweise ist in der Nachbarschaft noch ein Imker vom "alten Schlag", der gern im Frühjahr die Waben rausstellt zum Ausschlecken lassen, ich könnte <X.


    Grüsse, Robert

    N'Abend


    Also ich kann ja irgendwie nachvollziehen, das man Tee aus Blüten dem Winterfutter zumischt, da die Mädels ja von Blüten naschen und beim Tee aufgiessen der eine oder andere Stoff mit übernommen wird.

    ABER wie man auf die Idee kommt, Schachtelhalm, Rinde und Brennnesseln da reinzumischen und dann auch noch frank und frei behauptet, das sei Wesensgemäss, ist mir ehrlich gesagt total schleierhaft. Dem Wesen der Bienen ist es eigen, Nektar und Pollen von Blühplanzen zur Brutaufzucht und als Winterfutter zu sammeln, evtl. noch einiges an Baumharzen von Knospen fürs Propolis. Nix anderes.

    Aber Rinde und getrocknete Blätter, also bitte, was soll denn das ?


    unverstehende Grüsse, Robert

    N'Abend


    100-200qm Lavendel gäbe sicherlich eine gute Lavendelnote im Honig, allerdings ist meiner Meinung nach zu Überlegen, ob auch den Rest des Jahres etwas zu holen ist. Also ob man auf der noch verfügbaren Fläche etwas anderes Interessantes für die Bienen anpflanzt. Es gibt genug Lücken im Trachtband, die zu schliessen wichtiger wäre, damit die Damen immer eine gute GRundversorgung haben.


    Hab gestern in der NDR-Mediathek ne Doku über nen Stadtgärtner in Hamburg gesehen, der seinen Garten komplett auf Pollen- und Nektarspender getrimmt hat, war ziemlich interessant. Da bin ich mit meinem Garten zwar weit weg von der Ordnung, aber vielfaltmässig zumindest auf dem richtigen Weg ;-).


    schöne Grüsse, Robert

    N'Abend


    Hier am Jurafuss habs doch einiges an Frühtracht, glücklicherweise waren auch ein paar grössere Rapsfelder in der Nähe und wettermässig hat es gerade so gepasst. Habe knapp 20kg von 1 WV bekommen, 3 Vö sind geschwärmt, von denen 1 noch eine halbe Zarge DD-Blatt vollgemacht hat, die anderen nix. Und es scheint es bei meinem Waldstandort nochmal ordentlich (Sommer-)gehonigt zu haben, das eine Volk hat 2 Zargen randvoll und sammelt immer noch wie wild, hat heute nochmal ein paar leere Waben bekommen. 1 Volk im Osten der Stadt Bern schafft wahrscheinlich knapp 2 Zargen, vielleicht finden sie noch irgendwo Winterlinde, die geht grad los.

    Also im Durchschnitt je Volk mit aufgesetzten HR 40-50kg gesamt für dieses Jahr, wenn ich die geschwärmten mit einrechne, bin ich bei 20-25kg. Eigentlich bin ich damit recht zufrieden, aber aus Verkäufersicht leider mehr Sommer- als Frühlingshonig, der ist hier weniger beliebt.


    Grüsse, Robert