Beiträge von patrick

    Wunderschönen guten Tag!


    Ich hoffe euer Bienenjahr lief bisher stressfrei und es gab schon süßen saft :)


    Eine Frage kam mir die Tage auf:


    Normalerweise kann man ja bei zweizargiger Überwinterung im Frühjahre die untere Zarge entfernen, wenn das Brutnest nach oben gewandert ist.


    Das Buch haben meine Immen bisher aber nie gelesen und sind immer schön und brav sitzen geblieben wo sie waren.


    Ich habe mir auch vor zwei Jahren angewöhnt, Sowohl im Sommer wie auch im Winter einzargig zu arbeiten und fahre damit angenehm und gut.


    Jetzt sind die alten Waben aber a) alt (teilweise im dritten Jahr angekommen) und b) noch mit Hoffmann-Seitenteilen, welche ich da nun aber raus haben will, weil ich auf Abstandhalter umgesattelt habe.


    Zwei Möglichkeiten schweben mir nun vor um die Altwaben da heraus zu bekommen:


    1. Vor Trachtende eine TBE durchführen und eine Brutscheune daraus erstellen um nach Auslaufen der Brut dann alles alte zu entnehmen.

    2. Vor Trachtende das ASG rausnehmen und warten bis die Königin nach oben gewandert ist und dann die Altwaben bis Auslaufen wieder mit einem ASG abtrennen.


    Bei 2. Gehen mir halt wieder die ausgebauten HR verloren und somit etwas kostbare Trachtzeit 2018, dafür ist es mir lieber als eine Brutscheune.


    Jetzt möchte ich sowieso noch Ableger erstellen, aber ohne den hoffentlich noch ausstehenden Lindenertrag zu verlieren.


    Kann ich nebenher schon Königinnen ziehen um diese zu Trachtende direkt und begattet in die Ableger aus den alten Brutwaben zu setzen? Geht das in Begattungskästchen oder sind jene wie der Name sagt nur zur Begattung einer bestehenden Königin oder einsetzen der Schlupfreifen Zelle?


    Danke und Gruß!

    Hallo,


    am Wochenende habe ich eine meiner neuen Beuten vom Wagner eingesetzt (kompat. System) mit DN im Warmbau. Dabei fiel mir auf, dass alle Rähmchen nicht auf den Leisten aufliegen. Grund: der abgeschrägte Falz am Boden steht in die Zarge hinein. Gefühlt so ca. 8mm wodurch die Rähmchen kippen und unten aufstehen.


    Meine Frage: Ist das normal so? Ist das kompatible System eventuell inkompatibel zu Rähmchen fremder Anbieter? Habe EWG-Rähmchen von Holtermann im Einsatz, DN.


    Wenn der Falz nicht wäre, wäre unten weniger Platz aber das würde passen. Da ich bisher nur mit Hochboden geimkert habe, weiß ich nicht, wie viel Platz unten sein müsste. Genügt 1/2 beespace (4mm)? Mehr wäre meiner Schätzung nach nicht über.

    Hallo zusammen!


    Ich habe schon einige Threads hier durchforsten (zum Thema versteht sich), bin aber nie auf ein passendes Ergebnis gekommen.


    Kurzum: Ich suche Etiketten, idealerweise Leimpapier das mit Wasser angefeuchtet klebt und abgespülmaschint werden kann.


    Würde gerne ein eigenes Design entwerfen können um darauf ein Freifeld für MHD, Sorte und Abfülldatum zu haben. Alternativ wäre auch ein schönes fixes Design ok.


    Kennt jemand eine Adresse oder auch jemanden, der jemanden kennt, der einen Kumpel hat, der Etiketten herstellt und Auftrag gegen Geld annimmt?


    Meine Verkäufe beschränkten sich bisher auf Freunde und Verwandte - hier war auf Vertrauensbasis nie ein Etikett von nöten. Nun darf ich aber einige Gläser in einer Bäckerei abstellen und da soll/muss natürlich was drauf.


    Jede Hilfe ist willkommen!


    Danke!


    PS: Nein, es sind keine DIB Gläser :)

    Bei mir ging auch alles Glatt.


    Bei der dritten oder vierten Durchsicht habe ich Sie dann doch alle entdecken können :)


    Brutnester laufen alle ordentlich und die Damen sind nun gezeichnet.

    Vor vier Wochen habe ich das erste mal dieses Jahr abgeschleudert. Dachte mir dieses Jahr schleudert du zum ersten mal zwei mal!


    Nix. Zwei Wochen danach wenig Tracht, Linde noch nicht soweit, jetzt blüht die Linde seit einigen Tagen auf und was machts: Regnen... Reeegnen ohne Ende. Zwischendurch mal ne Stunde Sonne, dann wieder Regen...


    Es is zum Läuse melken - wenn die denn wenigstens regenresistent wären... Wie siehts bei euch im Rest des Landes aus? Bin ich im hessischen Odenwald alleine so verregnet?

    Ich erlebe nach meinen ersten vier Jahren immer noch ausreichend Abwechslung innerhalb der eigenen Völker (gleicher Rasse).


    Jedes Volk ist anders, auch innerhalb der gleichen Rasse. Ich hatte bisher (Verluste eingerechnet) 20 Völker stehen. Davon gab es mindestens genausoviele Charaktere. Von Stechlustig über hektisch ohne Stechlust bis ganz ruhig. Genauso beim Sammeln und bauen. Ein Volk platzt aus allen nähten, das andere ist wesentlich langsamer. Auch können zwei Ableger von ein und der selben guten Königin total unterschiedlich sein. Je nachdem, welches Genmaterial so von der Begattung mit reinkommt.


    Ich würde erst ab 100 Vergleichsvölkern von Stand-, besser wahrscheinlich Handbegatteten Königinnen gleicher Abstammung wagen einen Durchschnitt zu ziehen. Und das wäre dann erst das (wahrscheinlich wissenschaftlich ungenaue) Mittel einer Rasse...


    Nimm die Bienen als Spaß, als Ausgleich. Ich hatte zu Beginn mit der Kontrolle meiner beiden Völker zur Schwarmzeit genug Arbeitsstunden. Ohne Aufzeichnungen zu machen. Und geschwärmt sind Sie doch ;)


    Mittlerweile freue ich mich drauf, hab mich dran gewöhnt und kann in einem viertel der Zeit 6 statt zwei Völker kontrollieren. Mit weniger Hektik, weniger Rauch und mehr Verständnis und Freude am Fluglochverhalten.


    Für genaue Analysen werden andere bezahlt. Ich freue mich daran, wenn ich meinen eigenen Honig probieren kann und weiß, dass ich den Bienen helfe sich zu vermehren und mein bestes tue :)


    Im Zweifelsfalle lass ich meine Bienen immer machen. Wenn Sie der Meinung sind, die alte muss weg hat das wohl Ihren Grund. Wenn du sowieso eine neue zusetzen willst, ist es ja auch egal. Dann lass die alte weiterlegen, dann sind wenigstens genug Nachkommen da wenn deine neue noch zur Begattung muss.

    Hallo zusammen!


    Mich würde mal interessieren, wie Ihr eure Bienenprodukte so verkauft.


    Ich habe mir nach einem Jahr erfolgreicher Bienenhaltung eines der bekannten Schilder "Honig vom Imker" fürs Hoftor gekauft - und nie benutzt.


    Bisher hatte ich nie eine so große Ernte von meinen drei Völkern, als das sich das gelohnt hätte. Ich wurde immer alles direkt so los an Freunde/Kollegen/Bekannte.


    Zudem fand ich es nicht so sinnvoll bei 30KG Jahresernte ein Schild aufzuhängen :D Geschämt hätte ich mich, wenn ich dem wahrscheinlich fünften Kunden sagen hätte müssen, dass ich nichts mehr habe.


    Wie ist das bei euch so? Seid Ihr "Hobbyimker" und verkauft nur per Mundpropaganda oder bewerbt ihr direkt? Große Imkerei und habt nen Laden/seid auf dem Markt?


    Wie kommt bei euch das Bienenportfolio so auf Weihnachtsmärkten an?

    ...und noch eine Randbemerkung...auch die Profis werden zugeben, dass eine frische Weisel, sieht man sie isoliert, recht gross aussieht. Im Volke ist sie leider zunächst eher unscheinbar, und wird gerne übersehen. Anfänglich sind die sowas von flink und ängstlich, dass sie sich sofort verkrümeln, sobald die Beute geöffnet wird.
    Das souveräne Verhalten kommt erst später. Also ist die Wahrscheinlichkeit mehr als gross, dass Du sie einfach nicht gesichtet hast, sie aber sehr wohl anwesend ist. Oder eben grad auf Honeymoonflug:lol:


    Ja dem bin ich mir fast sicher...


    Meine Logik ging die ganze Zeit davon aus, dass die Zeit bis Schlupf immer beim ersten Tag beginnt. Erst die Kommentare hier haben mich daran denken lassen, dass Es ja nicht unbedingt ein ganz frischer Stift sein muss sondern schon eine Rundmade sein kann die herangezogen wird.


    Ich werde übernächstes Wochenende mal reinschauen. Da sollte es ja dann vielleicht schon Stifte geben.

    Hallo Patrick. Kommt doch mal von den Gedanken weg, das Bienen sich aus Eiern neue Königinnen ziehen. Es werden immer Maden zur KÖ-erneuerung genommen. Auch braucht es für die Bienen nicht immer die jüngste Made sein. Es muß einfach nur schnell gehen.


    Gruß Josef


    Hallo Josef,


    du hast recht. :)