Beiträge von patrick

    Danke für eure Antworten - ich habe die letzten Tage nicht viel Zeit gefunden zu lesen, bin aber jetzt mal alles durchgegangen. Den Videobeitrag habe ich noch nicht begutachtet, das nehme ich mir für den Sofaabend vor.


    Am Wochenende hab ich erst mal alles soweit sortiert und vorbereitet, alte dunkle Waben verbrannt und die Zargen zum Abflammen fertig gemacht.


    Die letzten Jahre bin ich immer gut gefahren mit dem Vorgehen MS bei Ablegern, 1-2x AS nach der ernte und OX im Dezember.


    Mein Varroakonzept scheint jedoch eindeutig nicht ausreichend zu sein. Nächstes Jahr werd ich ein genaueres Auge darauf haben.

    PS : Patrick, in Deinem Profil steht : Biologie Student . Wie wär´s, wenn Du eine Präsentation für Deine Mitstudenten erstellst, um dich der Sache zu nähern und all das, was sich jetzt darbietet als

    Ursachen und Lösungen besser strukturieren zu können ? Kann ja virtuell bleiben, muss aber nicht ...

    Es gibt da so eine Rubrik " Best of Imkerforum " :lol:


    Ich wüsste nicht, wo das steht - ich bin kein Student, weder in Biologie noch sonstwo :) Habe ich in meinem Profil auch nicht finden können :)

    patrick suchst Du grade im Imkermarkt ein Volk der dunklen Biene für 2019?

    Nein, nicht, dass ich wüsste. Vorerst bleibe ich bei der Carnica.

    Ich habe grade die Beuten geholt. Ich glaube es ist keine weitere Analyse oder Diskussion nötig.


    https://photos.app.goo.gl/sZqy85BuzYpo5bzK9


    Die Varroabehandlung hat Ihr Ziel nicht "nicht erreicht" sondern "komplett verfehlt" wie das aussieht.


    Ich werd mich morgen mal informieren, wies bei der Nachbarin aussieht - hier war ja Thymovar anstelle AS60 im Einsatz.


    Ob das jetzt ne Reinvasion nach der Behandlung war, kann ich nicht sagen.


    Ich versuche mir kommendes Jahr eure Tips und Einwände zu Herzen zu nehmen und nur im normalen Maß zu vermehren und ein besseres Augenmerk auf die Varroakontrolle zu legen.


    Das mit dem Kot an den Zelldeckeln wusst ich so gar nicht bisher. Ich habe immer gedacht, das sind geschrotete Zelldeckelreste die da kleben wenn andere Bienen/Wespen das dann geplündert haben.

    Und ich habe auch nicht´s von kontinuierlicher Fütterung der Ableger gelesen.

    Wäre vieleicht auch angebracht gewesen, wenn man soviele Ableger macht.

    Hatte ich jetzt nicht extra erwähnt - Futtertaschen mit APIInvert - alle 2 Tage 1,5l gegeben wenn es leer war. Ansonsten gabs an meinem Standort viel RAPS der auch guten Ertrag gebracht hat - also ganz mau wars nicht für die Immen.

    Schmitz Katze und Zäpfchen sind die unzuverlässigsten Einheiten der Imkerei. Auch 'richtig fette' Völker ist relativ. Tot ist dagegen recht deutlich, und 'alle tot' nochmals deutlicher. 2x in Folge unterstreicht das Ergebnis. Da geht's nicht ums Feinjustieren. Da stimmt was grundsätzlich nicht.

    Einheiten aus den Archiven des Eichamtes sinds in der Tat nicht, das stimmt wohl. Trotzdem auch hier nochmal die Bitte: Scher doch nicht den einfachen plötzlichen Verlust über den selben Kamm wie Völker zu Anfang Januar vom Waschbär ausgeräumt.

    Ich dachte erst das mit dem Soldatenfriedhof sein nur so ein dummer Spruch - aber nach dem anschauen des Links verstehe ich.

    Also gefunden habe ich nicht viele Bienen - dann ist das wohl unwahrscheinlich - wie gesagt Pestizid war auch nur eine Vermutung. Das Brutnest begutachte ich sobald die Beuten geholt sind.

    Räuberei hab ich ja auch nicht wirklich festgestellt - die hatte ich schon mal im Garten und das war eindeutig.


    Es wird auf den nächsten Versuch rauslaufen - ist halt leider so.

    Warten wir mal die Inspektion ab.

    Könnte auch ein AS-Schaden sein.

    Jungvölker sind sehr empfindlich gegenüber AS.

    Wie waren die Temperaturen während der Behandlung?

    Ich gebe Bescheid. Temperaturen waren gegen Ende August bei uns um die 22 Grad - das war das niedrigste, was hier zu erwarten war über einige Tage - vorher und nachher fast unmöglich zu behandeln.

    Ich bin sicherlich nicht allwissend und bestimmt auch kein super Imker - aber ich bin trotzdem bereit zu lernen.

    Ich weiß nicht, wieso die Aussage "gingen ab wie Zäpchen" schlecht zu bewerten ist - wenn ich einen Ableger mache, der ein schönes Brutnest über 3-4 Waben pflegt und Nektar einträgt und sich gut entwickelt, ist die Behauptung doch passend.

    Gebucht ist es schon - ich denke nicht, dass ich alles falsch mache - auch nicht, dass alles richtig ist - aber immerhin, gab es die letzten 6 Jahre bis auf dieses Jahr keinen solchen Totalausfall. ALLES kann also nicht schlecht sein.


    Aber ich bin ja lernbereit. :)

    Zu spät behandelt, viel zu spät gefüttert, klebrige Fluglöcher nicht erkannt, Räuber gefüttert.


    mach Kunstschwärme statt Ableger oder spätestens im Juli eine Totale Brutentnahme mit den Vorjahresablegern! Ich habe bei der Rückblende nach 2 Überwinterungen festgestellt, das alle meine Verluste ihren Anfang in Ablegern hatten, wenn nicht im Folgejahr eine Brutpause, TBE oder Verkunstschwarmung erfolgte!

    Ich war mit der AS-Behandlung zwar schon mal später dran, aber das muss ja nicht bedeutet, dass es jedes Jahr gleich ist - da hast du Recht. Könnte eine Option sein. An den Fluglöchern war nichts außergewöhnliches zu bemerken, zumindest nicht wenn ich vor Ort war.

    Ja, war dann alles weg, richtig.

    Wie oben schon korrigiert, es war ein sehr starkes überwintertes Jungvolk, also ein Vorjahresableger.

    Es sind 6 Ableger, nicht 8.

    2x Zweizargig

    4x einzargig (davon 2 schwache, 2 stärkere)

    Ich habe erst 3 Stück aus dem Volk erstellt, davon sind zwei abgegangen wie ein Zäpfchen, eins weniger.

    Aus den beiden großen kamen dann die drei nachträglich - eines ging schön in die Entwicklung, zwei waren schwach.


    Das kann natürlich durchaus sein. Wir hatten ja nen sehr heißen Sommer, ich hab dafür, dass ich dieses Jahr nicht geschleudert habe (von was auch) recht spät behandelt - vorher gingen die Temperaturen aber auch selten unter 35°.


    Ich werde kommendes Jahr genauer und häufiger zählen - du hast recht.


    Das mit der OX schau ich mir mal an. Ich mag OX irgendwie nicht, aber wenns die sicherere Methode ist.

    3. Ja, verzeiht mir - ich meine überwinterte Jungvölker, welche sich wunderbar entwickelt hatten.

    Damit ist die Varroa wieder im Spiel.

    War Sie aus dem Spiel? Was ist deiner Meinung nach ein so großer Hinweis wenn die Völker MS + AS bekommen haben? Die Ableger hab ich einen Tag nach holen der Völker gemacht, also so zeitnah wie möglich.

    Wie gesagt mache ich die AS Behandlung immer, egal wie der Befall vorher ist.


    gezählt habe ich zwei mal währen der Behandlung und habe da nach je ca. einer Woche 12,13,14 Milben gefunden.


    War in meinen Augen nicht beunruhigend. 14 Tage NACH Ende der Behandlung habe ich nicht noch mal gezählt muss ich gestehen.


    Was wäre denn dein alternativer Vorschlag für die MS-Sprühbehandlung?

    Hallo zusammen.


    Ich beantworte mal die Fragen nacheinander - verzeiht mir, dass ich nicht alles zitiere.


    1. die Beuten sind jetzt leer - bis auf die Hand voll toter Bienen auf dem Gitter und einiger träger Wespen.

    2. Michael ich sage nicht, die Bauern sind Schuld. Ich frage nur, ob es ggf. irgend etwas gibt, was die Landwirte JETZT ausbringen, was den Bienen schadet und normal nicht mehr relevant ist, da kein Flugwetter mehr herrscht.

    3. Ja, verzeiht mir - ich meine überwinterte Jungvölker, welche sich wunderbar entwickelt hatten.

    4. Ich behandle für gewöhnlich mit dem Nassenheider Horizontal, exakt nach Vorgabemenge für LZ.

    5. Es sind ca. 2 Milben pro Tag gefallen - nicht die Welt, wenn ich richtig liege.

    5.1 Meine Nachbarin hat Thymovar verwendet.

    6. Die Ableger die ich gebildet habe (aus den Jungvölkern) wurde alle bei in der Brutfreiheit mit MS behandelt. Auch da Milbenfall ~1,5-2 Milben.

    7. Der Totalverlust letztes Jahr ging zu 50% auf Kosten den Waschbärs. Das is für mich nicht das gleiche wie dieses Jahr.

    8. Verluste im Herbst letztes wie dieses Jahr sind seltsam - ich schließe einen Fehler meinerseits nicht aus, daher frage ich ja. Wobei die Jahre davor keine gravierenden Unterschiede da waren und bis auf Winterverliste von 1-2 kleinen Völkern alles ok war.



    Meine Ableger erstelle ich immer aus 3-4 Brutwaben, einigen Futterwagen und Mittelwänden, sobald die Brut ausgelaufen ist gibts Milchsäure zur Behandlung und ca. 2-3 Wochen NACH theoretischer erster Eiablage geh ich zum Zeichnen ran.


    Die Waben schau ich mir Morgen noch mal an und prüfe auf den Varroahinweis - konnte leider nicht Abräumen, hatte keine Spanngurte mit, da ich nicht darauf eingestellt war. Habe nur die Fluglöcher verschlossen.


    Hoffe ich habe alle Fragen erwischt.

    Guten Abend zusammen.


    Ich habe dieses Jahr leider zum zweiten Mal einen Komplettverlust (noch nicht ganz).


    Letztes Jahr habe ich im Herbst nach dem Behandeln Völker einfach verloren (Beuten einfach leer, Futter war ausreichend da) un den Rest hat mit im Winter ein Waschbär aus der Beute geplündert.


    Darauf hin habe ich dieses Jahr zusammen mit meiner Nachbarin, welche auf imkert neue Ableger gekauft - super schöne und starke Völker - Sie hat aus drei Ablegern sogar 40 Kilo ernten können. Ich habe einen starken Ableger gekauft und mich nur auf die Vermehrung konzentriert.

    Das war möglich, da die Ableger an Ihrem Heimatort einen dermaßen guten Frühjahr in den Obstwiesen hatten, dass alle aus Ihren Zargen quollen.


    Ende des Sommers hatte ich zwei Zweizarger mit großen Brutnestern, 8-9 Wabengassen besetzt sowie vier Einzarger, zwei davon mit 7-8 Wabengassen, schönem Brutnest und zwei etwas schwächere mit 3 Wabengassen voller Bienen - da ich aus einem der großen Futterwaben entnehmen musste als ich diese geholt habe, waren die wenigen ausgebauten Waben bei den kleinen nichts was mir Sorgen machte - 4 Waben waren ausgebaut und eingefüttert und ich wollte noch ein-zwei Futterwaben einhängen.


    Behandlung habe ich Ende August, Anfang September mit AS60 gemacht, wie gewönlich - hatte vorher keinen großen Milbenfall oder aufsitzende Milben bemerkt, daher war das eher eine Routine (Ich mache meine Behandlung immer einmal, auch wenn kein Milbenfall sichtbar ist).


    Vor zwei Wochen habe ich dann Abends noch einmal zwei Eimer mit 4 Litern Apiinvert in die beiden Schwachen gestellt, da bei uns milde Temperaturen bis 19 Grad gemeldet waren - alle Völker waren wirklich aktiv und gut beisammen.


    Heute wollte ich schnell die Eimer herausnehmen und die Leerzargen abnehmen, damit der Winter kommen kann (ja war spät, aber ich wollte versuchen Ihnen noch was mitzugeben)


    Der Ableger auf zwei Zargen: leer. Einfach leer. Vielleicht 100 tote Bienen auf dem Gitter, ca 20-30 Bienen in der Zarge, die den Rest aus den Waben schlecken...

    Einer der Einzarger: Ebenfalls einfach leer.


    Der Dritte hat noch seine 3 Gassen voller Bienen.


    Zuhause mal "angeklopft" (einer der Zweizarger und einer der starken Einzarger stehen im Garten) - selben Bild. Einfach komplett leer. Ich hatte vor 3 Wochen noch geschaut und alles war voller Bienen.


    Nachdem ich meiner Nachbarin berichtet habe die schockierende Nachricht: Bei Ihr siehts genau so aus. ALLES leer. Meine drei erstgenannten und Ihre Völker stehen zusammen am Acker - letztes Wochenende war ich dort zum schauen - Flugbetrieb ohne Ende - ich dachte alles ist gut.


    Ich kann mir keinen Reim drauf machen - das hatte ich noch nie - ein Volk im Herbst verloren, einige Winterverluste ok - aber das waren jetzt 8 Völker die innerhalb zwei Wochen einfach leer sind.


    Spritzen Bauern vielleicht im spätesten Herbst irgendwas, das Schuld sein könnte? Wir hatten ja dieses Jahr immerhin Flugwetter bis Mitte November.


    Ich habe Fragezeichen überm Kopf.


    Bin für jede Anregung/jeden Tipp dankbar.


    Gruß,


    Patrick

    Da muss ja nicht unbedingt Nikotin drin sein - wird sogar nicht der Fall sein, sonst könnten Sie nicht mehr als 10ml als Flasche verkaufen und ist auch vollkommen unnötig.


    Ich gehe nicht davon aus, dass das wirklich Rauch simulieren soll. Sicherlich was in die Richtung Nelkenöl-Aroma oder andere Mittel die auch als Alternative zu Rauch verwendet werden um Bienen "friedlich" zu stimmen.


    Klar wissen die Bienen instinktiv dass Rauch bedeutet "Vollladen und abwarten" - aber bedeutet ja nicht, dass das nicht auch durch andere chemische Verbindungen getriggert werden kann.


    Vielleicht ein Gegenteil zum Pheromon das frei wird, wenn Bienen gequetscht werden und den anderen Bienen Gefahr signalisiert

    Ich werf immer mal 20 Meter vorm stand einen Tennisball nach oben in die Luft. Wenn der in Bruchteilen einer Sekunde wie ein Magnet auf dicke schwarze Geschosse wirkt, sind die Drohnen bereit :D Die stürzen sich auf alles, was größer ist und im Luftraum fliegt ;)

    Natürlich auch denkbar. Die zwei drei Waben, welche als Einstieg genutzt wurden sind auch komplett zerissen.


    Da dort viele Waschbären unterwegs sind und das auch schon länger dacht ich zuerst an den Waschbären. Aber Marder sind natürlich nicht ausgeschlossen