Beiträge von Mr.Tom

    Meow!


    Über PSM & Gentechnik zu schimpfen ist ja so einfach und man kann dabei auch so schön sein Gewissen "beruhigen". Wenn dann aber wirkliche Aktionen folgen wird gekniffen bzw. ein in "Politik und Demonstrationen" eingestelltes Thema zur bereits laufenden und konkreten Aktion "Occupy Monsanto 2012" wird nicht unterstützt und (kommentarlos) nicht veröffentlicht. Wie genau ist nochmal die Definition von Heuchelei? :cool:

    Meow!


    Interessantes zu dem RoundUp Ready - Programm bzw. zum genmaniplulierten Glyphosat-resistenten Saatgut und dessen Verbreitung:
    http://www.i-sis.org.uk/GMcontamination.php


    Google übersetzt gerne: http://translate.google.de/translate?sl=en&tl=de&js=n&prev=_t&hl=de&ie=UTF-8&layout=2&eotf=1&u=http%3A%2F%2Fwww.i-sis.org.uk%2FGMcontamination.php&act=url


    Kurz gesagt: die Genmanipulation wurde durch Bestäubung 21km entfernt von den Versuchsfeldern bei "normalen" Pflanzen gefunden, ein weiterer Umkreis wurde nicht untersucht aber der genmanipulierte Pollen könnte wohl bis zu 75km weit fliegen. Eine Mischbepflanzung mit unmanipulierter Saat ist somit nicht möglich. Das wird im Erbgut dauerhafte Folgen haben.

    Das stimmt so nicht, wir haben genug Nahrungsmittel um alle zu ernähren. Der Fleischkonsum bzw. die "Fleischproduktion" (was für ein Unwort) ist hauptsächlich dafür veranwtortlich dass die Rechnung nicht aufgeht.


    http://www.peta.de/web/welthunger.487.html:
    "Zur Produktion einer tierischen Kalorie werden je nach Tierart fünf bis dreißig pflanzliche Kalorien verfüttert. Wertvolle pflanzliche Kalorien werden so verschwendet. Land, Wasser und andere Ressourcen, die für den Anbau von Nahrungsmitteln für den Menschen eingesetzt werden könnten, werden stattdessen für den Anbau von Futtermitteln für sog. Nutztiere vergeudet."


    -> 16kg Getreide und mehr als 20000 Liter Wasser um 1 kg Fleisch zu produzieren.


    http://www.peta.de/web/tierwirtschaft.488.html:
    "Je mehr Fleisch wir essen, desto weniger Menschen können wir ernähren. Wachsende Fleischerträge können nur erzielt werden, indem immer mehr Getreide an immer mehr Tiere verfüttert wird. Der Konkurrenzkampf um Getreide zwischen der zunehmenden Anzahl an Fleischessern und den Armen dieser Welt verschärft sich weiter. Wenn jeder auf der Erde 25 Prozent seiner Kalorien aus tierischen Produkten bezieht, können nur 3,2 Milliarden Menschen ernährt werden. Senkt man diese Zahl auf 15 Prozent, können 4,2 Milliarden ernährt werden. Würden alle vegan leben, gäbe es genug Nahrung für 12 Milliarden Menschen."


    Dazu kommt noch die Energieprodukltion in Form von "Bio"gas.
    Und das viele von den Kühen ausgerülpste Methan fördert zudem den Treibhauseffekt.

    Zumindest ist hier daraus eine Diskussion entstanden. Mich würde interessieren ob darauf bisher eine andere Antwort als die automatische Eingangsbestätigung kam.


    Wegen dem Occupy-Video von oben: ich hielt die Occupy-Bewegung eine Zeit lang für gut und unterstützungswürdig. Andererseits, was wird so ein bisschen Protestieren bringen? Ich meine, in Athen wurde aus Protest gegen den ESM/Euro sogar alles kurz und klein geschlagen und was haben sie jetzt davon? - Eine neue Regierung und immer noch den Euro. War wohl zu wenig. Fail.


    Protest alleine bringt gar nichts wenn keine effektiven Taten folgen. Aktivismus oder neuerdings Hacktivismus ist eine brauchbare Sache für so was, auch Whistleblowing ist beispielsweise ein mächtiges, demokratisches und gewaltfreies Instrument. Jedenfalls alles abseits vom Schilderschwenken. Was hat alleine das "Collateral Murder" Video für einen immensen Schaden angerichtet. Es sollten viel mehr große Sauereien rauskommen, nicht nur politische. Dann würden auch Köpfe rollen. Dazu braucht man allerdings Leute mit Prinzipien (Rückgrat) und Eiern und keine geschmierten Kastraten.


    Ich sehe Occupy kritisch weil es zumindest teilweise vom FBI inszeniert/weit nach vorne gebracht wurde.
    Das war anfangs so ein Twitter-Ding und hat sich verselbständigt, vergleichbar mit einer Facebook-Party. AnonymouSabu (Lulz Security/Anonymous) hat "damals" mit seinen Tweets das Occupy-Movement extrem gepusht. Allerdings wurde der schon im August 2011 vom FBI erwischt/erpresst für sie zu arbeiten und der erste Occupy-Protest war am 17. September 2011 in einem Park an der Wall Street... ein Schelm wer böses dabei denkt. Eigentlich hat das FBI mit Sabus Tweets und seiner öffentlichen Aufmerksamkeit im letzten Jahr die Occupy-Bewegung erst richtig durch die Decke geschossen und da fragt man sich: welchen Vorteil hatte der Überwachungsstaat Nr.1 davon? Sollte ein bisschen protestiert werden damit "die" sich mal ein bisschen austoben und runterkommen?
    Mit Sicherheit war es eine gute Möglichkeit (wahre) Aktivisten mit Potential zu unterwandern.
    https://twitter.com/subverzo/status/177049252093100032
    Von da her sehe ich die Occupy-Bewegung eher als Kontrollinstrument, die Dynamik die dadurch ausgelöst wurde ist allerdings eine gute Sache und nicht kontrollierbar. Ähnlich dem Anfangspost hier und der entstandenen Diskussion. Bilder von pfeffersprayenden Cops haben mehr Leute "radikalisiert" als ihnen lieb war.
    Solche Bilder machen auch mich wütend.
    Keine Auswirkung ohne Ursache.


    Ideas are still bulletproof && thank you for manifesting here :cool:
    https://www.youtube.com/watch?v=j-rxe9Ayb8c

    Ich habe fünf Futterkästen gebaut, zwei für Zander/Liebigbeuten und drei für mein eigenes Maß. Als Bodenplatte nehme ich eine weiß beschichtete MDF Platte 5mm stark und schieße die mit dem Drucklufttacker von unten stumpf auf die Seitenwände, D3 verleimt. Ich habe auch keinen "Innenkasten", nur die Seitenbretter und die mittige Abgrenzung zum Aufstieg. Sind alle dicht, die Zander-Futterzargen hatte ich letzten Herbst schon im Einsatz und dieses Jahr bei zwei Ablegern - läuft nichts durch. Wie lange das so bleibt weiß ich nicht, aber wenn es doch undicht werden sollte kann ich immer noch lackieren oder silikonieren.


    Sieht so aus:

    (Der Schied ist nicht mit drauf)


    Eine Schräge ist nicht mit eingebaut, ich unterlege den Gitteroden mit einem kleinen Hölzchen damit die Futterlösung in Richtung Aufstieg läuft.


    Grüße Tom

    Danke für die Info, Alex.
    Ich habe am Freitag mit meinem Hausarzt gesprochen, er fand meine Idee mich bei ihm in der Praxis zum Test stechen zu lassen nicht besonders gut. Er hat mir eine Hyposensibilisierung vorgschlagen, egal ob es ein Einzelfall war oder nicht.


    @sonne123:
    Wie geht es denn jetzt mit Deinem Bekannten weiter?


    jhit :
    Das pdf ist sehr interessant, danke für den Link.


    Ich kann meinen Erste-Hilfe Beitrag nicht mehr editieren.
    Was noch fehlt ist:
    - Einstichstelle kühlen
    - Körpermitte warm halten / zudecken


    Grüße Tom

    Eine Hyposensibilisierung läuft ja nach einem ähnlichen Schema ab (wiederholte Injektionen während der Saison, dann aussetzen ausserhalb der Saison). Und damit versucht man ja den Körper an den Allergieauslöser zu gewöhnen. Es scheint wohl eine Gratwanderung bei der Häufigkeit der Stiche zu geben.


    Kennt jemand zuverlässige Informationsquellen dazu?


    Das interessierte mich jetzt auch näher. Beim Googeln nach "Hyposensibilisierung Bienengiftallergie" findet man nur meist das übliche allgemeine Geschwätz. Bei Thieme Via Medici habe ich was gefunden von 2008: http://www.thieme.de/viamedici/medizin/krankheiten/sit.html


    Edit: Der Link in dem Artikel zur "Stellungnahme der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft zur allergenspezifischen Immuntherapie" funktioniert nicht mehr. Das pdf ist hier zu finden: http://www.akdae.de/Stellungnahmen/Weitere/20071130.pdf

    Soweit mir das aus der Apitherapie bekannt ist, entwickeln sich Bienengift-Allergien im Nachhinein dann, wenn Du relativ selten aber wiederholt gestochen wirst. Ein-zwei Mal im Jahr, ein Jahr aussetzen, dann wieder ein paar Stiche - so entwickelt sich eine Allergie. Wenn Du einmal gestochen wirst und dann zehn Jahre nicht mehr, so entwickelt sich weniger wahrscheinlich eine Allergie. Oder im umgekehrten Fall, wenn Du sehr häufig gestochen wirst.


    Es ist demnach gar nicht so unwahrscheinlich, daß Du auch als Imker langfristig eine Allergie entwickelst, wenn Du nicht häufig genug pro Jahr gestochen wirst. 10 und mehr Stiche sind im Jahr also Pflicht. Aus diesem Grund setze ich mir selbst Stiche, da ich ansonsten zu wenig Stiche im Jahr abbekommen würde. In der Regel steche ich ein bis zwei Mal pro Woche das ganze Sommerhalbjahr über. Wichtig dabei ist genügend Calcium und vor allem VitaminC, da Bienengift sehr viel VitaminC "verbrennt".


    Calcium und Vitamin C hört sich logisch an, hilft auch gegen Sonnenallergie im Urlaub. Mich gezielt mit einer Biene zu stechen, ... ich weiß nicht ob ich das bringe. Aber vielleicht wäre es gute sich erst mal bei seinem Hausarzt in der Praxis stechen zu lassen, sozusagen unter Beobachtung.


    MrTom, ich drücke Dir die Daumen für den nächsten Stich! Paß gut auf Dich auf...


    Danke :cool:



    Ouch.
    Ob Einbildung, psychosomatisch oder "richtig" allergisch ist dann erst mal wirklich egal.
    Ein Notfallset mit einem Adrenalin-Injektor gibt es nur auf Rezept vom Allergologen, bei einer nachgewiesenen Allergie und nur für die betroffene Person. Das ist Adrenalin, kein Aspirin. Man kann als nicht-Arzt nicht einfach irgendwem Adrenalin injizieren, wenn da was passiert (Herzinfarkt, Hirninfarkt) dann kann das sehr unangenehme Folgen haben. Selbst wenn man als Allergiker ein Notfallset hat und sich die Injektion nach dem Stich setzt, muss trotzdem der Notarzt gerufen werden.
    Außerdem wird Adrenalin im Kühlschrank und dunkel aufbewahrt, die Auto-Injectoren werden in einer kleinen isolierten Box mitgenommen und kommen zu Hause wieder in den Kühlschrank. Wie hier schon mal geschrieben wurde ist ein Handy das beste Notfallset, und ein aufgefrischter Erste-Hilfe-Kurs.


    Und noch kurz was zur hypochondrisch-psychosomatischen Diskussion.
    Bei Hypochondrie steht glaube ich mehr die Angst vor einer Erkrankung im Vordergrund - ohne wirkliche Symptome. Beispielsweise wird beim kleinsten einmaligen Herzstolpern gleich der Internist aufgesucht in der Überzeugung man hat einen Herzinfarkt. In der nächsten Woche ist dann etwas anderes, wie Darmkrebs weil der Stuhlgang mal nicht so war wie sonst.


    Psychosomatisch ist etwas ganz anderes. Bei den Bienen zum Beispiel redet man ja auch vom Bien, einer Art Gesamtheit aller Bienen in einem Stock als Lebewesen. Wenn ein Teil aus dieser Gesamtheit aus dem Gleichgewicht gerät dann kann das Folgen und Symptome haben. Beim Mensch ist das auch so, wir sind halt keine Maschine sondern auch eine Gesamtheit aus Körper, Seele (Psyche) und Geist. Wenn da eine Komponente quer liegt dann hat das Auswirkungen auf alle anderen. "Psychosomatische Patienten" haben körperliche Symptome einer Krankheit, die Ursache liegt aber nicht direkt im körperlichen sondern in der Psyche oder im Geist.


    Grüße Tom

    Wieso waren die (zahlreichen?) Stiche vorher "normal" und nur der eine nicht? Schon komisch...
    Vielleicht war die Bienen vorher mit PSM in Kontakt gekommen???


    Das wundert mich auch. Seit letztem Jahr bin ich drei mal von meinen Bienen gestochen worden. Davor auch schon hin und wieder, meist aber von Wespen.
    Vielleicht war es eine alte Biene mit starkem Gift (war Brutpause) und das wurde dann direkt in den Oberarmmuskel "injiziert". Ich bin schon gespannt auf den nächsten Stich ^^


    Was die Situation nicht besser macht ist die Tatsache, dass man in der prallen Sonne mit dem Hut und einer langen Hose vorneweg schon einen gefühlten Liter Schweiß verliert. Dann noch ein leichter Schock und zack... da liegt der Imker.