Beiträge von Mr.Tom

    Heisst "bestimmt" Windel weil die ganze Shice drauf landet, im weitesten Sinne :u_idea_bulb02:


    Beim Einlesen in das Thema Bienenhaltung bin ich auch über den Begriff gestolpert und dachte mir "wieso brauchen Bienen denn eine Windel und wie soll das denn gehen?". Aber dann wars schnell klar.

    Hallo,


    ich ziehe den Thread nochmals hoch, wurde in der Zwischenzeit wieder gestochen - vor ca. 4 Wochen und gestern vormittag.
    Die allergische Reaktion ist jedesmal annähernd die Gleiche, obwohl ich den Eindruck habe dass es jedesmal ein kleines bisschen weniger arg ausgeprägt ist: mir wirds innerhalb von 1 Minute komisch, es fängt überall ganz wiederlich an zu jucken, Hautrötungen, Stirn und Lippen schwellen (nicht sehr ausgeprägt) an und nach einer Stunde ist der Spuk dann vorbei. Die lokale Reaktion auf den Stich ist deutlich weniger geworden, ist schon noch etwas angeschwollen aber mir wird nicht mehr der ganze Arm bis zum Handggelenk dick.


    Warum ich hier schreibe: ich habe gestern zwischen Tür und Angel mit einem Allergologen in unserer Klinik gesprochen und ihn gefragt ob er mir tiefergreifende Informationen dazu geben kann. Er meinte er hat kürzlich eine recht gute Doktorarbeit gelesen und schickt sie mir per eMail:


    http://edoc.ub.uni-muenchen.de/10892/1/Schenn_Armin.pdf
    Ist aus dem Jahr 2009 von Armin Jürgen Schenn


    Für Interessierte echt lesenswert.


    Grüße
    Mr.Tom

    Hallo Tom ,setze doch einfach nebeneinnander oder im Abstand von 1 m .Denn beim füttern mit Schlauch siehst Du nichts und wenns dann überläuft ist die Bescherung (Räuberei) da .


    Gruß Josef


    Hallo Josef, danke für den Hinweis. Ich bin noch am Überlegen.
    So nah daneben stellen geht nicht, auf dem Bock stehen zwei Beuten. Wenn dann wären es 2m Abstand auf einer Seite (für beide Brutlinge) und da hatte ich bedenken, dass nach dem Vereinigen die Flugbienen nicht zurück finden oder sich alle in den Nächstgelegenen einbetteln.


    Grüße Tom

    Danke Michael,


    ich habe vor mit Milchsäure (sprühen) jeden Teil 2x zu behandeln und dann im September je nach Befall nochmals mit Ameisensäure.


    War eben bei den Bienen und habe die Brutkästen oben auf die Fluglinge gestellt, ganz schön schwer mit Boden und Deckel zusammen. Ich habe schon vor zwei, drei Wochen auf eine Brutzarge eingeengt gehabt aus Mangel an Tracht und Bienen bzw. es war nur eine Zarge wirklich bebrütet.


    Wegen dem Füttern des Brutlings (unten) muss ich mir dann was einfallen lassen. Ich denke gerade darüber nach den Deckel ohne Isolierung anders herum auf den Futterkasten zu setzen, so dass etwas Platz entsteht, und da ein korkengroßes Loch rein zu bohren. Dann könnte man mit einem Schlauch Futter einfüllen ohne das obere Volk zur Seite zu stellen.


    Ich habe letztes Jahr erst angefangen und noch nie ein normales Volk vereinigt.


    Grüße Tom

    Das sind doch mal super Argumente, haben mich gleich dazu veranlasst nach der Herkunft von Gurke (Indien) und Paprika (Mittel- und Südamerika) zu suchen.


    Ich glaube auch, dass Neophyten im Vergleich zur großflächig verbreiteten Agrarwirtschaft und Pflanzenvernichtungsmittel ein sehr kleines Problem darstellen. Wenn ich aus dem Fenster schaue dann ist da nix, kein Blütchen weit und breit, außer gespritztes Getreide, Mais und gegüllte Wiesen, die 5x im Jahr gemäht werden sobald sich der erste Ansatz von einem Farbtupfen zeigt.


    Ich wäre froh um ein paar "wilde" Goldruten.

    Danke für Deine Antwort, Elk. Ich bin froh um jeden Rat.
    Das Flugloch des weggestellten Brutlings habe ich heute Abend auf 2cm eingeengt - aus Mangel an einem geeigneten Stück Holz. Die Kreissäge kann ich erst morgen wieder anschmeißen und machs dann noch kleiner.


    Am Samstag war ich im Sägewerk und habe mir 30er Bretter gekauft, daheim zugesägt und mir nach dem Bauplan zwei Böcke gebaut. Allerdings mit 1,2m Breite für jeweils 2 Beuten weil ich seitlich dran gehen will. Heute früh wurden sie das 2te mal gestrichen und vorhin gleich mal fotografiert:






    Oben drauf steht ein Boden als Platzhalter. Die stehen da nur zum Trocknen und kommen an einen anderen Platz mit den Füßen auf Steinen wegen dem Holzschutz gegen die Nässe.


    Der Plan funktioniert gut, auch wenn die 3D-Bemaßung für mich jedesmal sehr gewöhnungsbedürftig ist.


    Grüße
    Mr.Tom

    Kennt sich wirklich niemand damit aus?


    Ich habe die Völker heute geteilt und die Brutzargen mit einem Boden und Deckel extra gestellt (2m weg) und hoffe das war richtig. Daneben stellen kann ich sie nicht direkt weil es ein Bock für 2 Beuten ist, oben drauf ist schwierig weil meine Frau da auch mal alleine füttert.

    Hallo Zusammen,


    ich weiß nicht genau ob das Thema hier wirklich an der richtigen Stelle ist. Wenn nicht dann bitte ich um Entschuldigung und darum den Beitrag zu verschieben.


    Ich habe die neue Auflage von Liebigs "Einfach Imkern" und das pdf hier ergooglet aber eine Antwort auf meine Frage kann ich mir daraus nicht zusammenreimen. Es heißt immer nur "das geschieht durch einfaches Aufeinandersetzen".


    Meine Frage: wie läuft das wenn ich die Völker teile in Flugling & Brutling - und mich im Oktober dazu entschließe (je nach Stärke) sie wieder zu vereinigen, .... sind dann die Bienen vom Brutling nicht auf dessen Standort eingeflogen bzw. woher wissen die Brutling-Bienen, dass sie jetzt zum Flugling fliegen müssen?


    Wie macht ihr das?
    Was muss ich jetzt beim Teilen beachten damit die Vereinigung klappt?


    Grüße
    Mr.Tom

    Wenn da wirklich eine Menge Mäusekot liegt würde ich mich schon mit einer Feinstaubmaske schützen bevor Du Staub aufwirbelst und den einatmest. Danach Hände waschen/ duschen.


    Nicht unbedingt wegen Hantaviren, das halte ich auch für etwas übertrieben, sondern wegen möglichen andereren (häufigeren) Infektionen. Allen voran Salmonellen, auch Typhus & Paratyphus, bestimmte Formen von Gelbsucht oder auch Parasiten wie Bandwürmer, deren Finnen mit dem Kot ausgeschieden werden.


    Hey Wulle und Beetic, ich weiß zwar nicht was ihr für ein Problem mit meiner Antwort habt.
    Aber bitteschön.
    Gern geschehen.


    Tatsächlich, Ratten und Pest habe ich vergessen :cool:. Es gibt aber auch Theorien, dass alle "pestanfälligen" Menschen zur Zeit des großen Ausbruchs in Europa (im Mittelalter) daran starben und wir die Nachkommen der "Überlebenden" mit Resistenzen sind. Immerhin starb wohl innerhalb von wenigen Jahren nach Ausbruch der Epidemie in Europa rund ein Drittel der Bevölkerung daran. Planet Wissen spricht von 20 bis 50 Millionen Toten in 5 Jahren. Evolution bzw. natürlich Auslese.
    So könnte es eventuell bei den Bienen mit ihren Krankheiten/Parasiten auch laufen wenn man nicht behandeln würde und damit künstlich die natürliche Auslese behindert. Soll jetzt nicht heißen, daß ich vor habe nicht zu behandeln.


    Autofahren tun die Meisten, angeschnallt und mit Airbag/Seitenaufprallschutz und was es noch alles gibt.


    Michael J. lässt grüßen. :wink:


    "... dann im Moonwalk den Besen schwingen."


    Moin,


    ein Bekannter von mir ist einige Wochen nach einer Ausräumaktion eines alten Speichers an Gelbsucht erkrankt. Es waren dort aber tatsächlich Schubkarrenladungen voll Mäuse- und Rattendreck und die Aktion zog sich über Tage.
    Damals war sowas wie Feinstaubmaske noch recht ungewöhnlich, man behalf sich mit feuchten Tüchern -oder eben nicht.
    Wegen zwei Handvoll Mäsekötteln würd ich mir keinen Kopf machen. Immerhin haben wir ein Immunsystem. Man sollte dieses halt nicht überfordern, gilt auch für Bienenstiche.


    Genau das meine ich. Kann ja nicht schaden einen Mundschutz zu tragen wenn man schon weiß, dass man wahrscheinlich zu Staub zerfallene, infektiöse Exkremente von Tieren einatmet. Man muss deshalb nicht gleich in einer desinfizierten Umwelt leben.

    Wenn da wirklich eine Menge Mäusekot liegt würde ich mich schon mit einer Feinstaubmaske schützen bevor Du Staub aufwirbelst und den einatmest. Danach Hände waschen/ duschen.


    Nicht unbedingt wegen Hantaviren, das halte ich auch für etwas übertrieben, sondern wegen möglichen andereren (häufigeren) Infektionen. Allen voran Salmonellen, auch Typhus & Paratyphus, bestimmte Formen von Gelbsucht oder auch Parasiten wie Bandwürmer, deren Finnen mit dem Kot ausgeschieden werden.

    Ok.


    Vielleicht sollte ich das noch umformulieren/weniger Hintergrundinfos mit rein packen.
    Wer ist denn der Moderator. Henry?
    Weil dann könnte ich ihn per PM kontaktieren.