Beiträge von Formica

    Habe eben mal mein Stockwaagenvolk (Carnica) nachgestellt. In 9 Tagen knapp 400g. Es scheint doch regional sehr unterschiedlich zu sein. Hier gabs zwar auch zwei, drei Flugtage, aber der Bruteinschlag scheint nicht so massiv zu sein, es ist hier halt doch deutlich kühler als am Rhein. Könnte es sein, dass die Stockwaage täuscht und die Gewichtszunahme durch die Brut (Wasser wurde ja schon eingetragen) über den wahren Futterverbrauch hinweg täuscht? Oder ist dieser Effekt zu dieser Jahreszeit eher vernachlässigbar?

    Alles klar. Dann beschreibe ich mal kurz das Ergebnis. Aus der Abbildung geht hervor, dass nach Messungen mit unterschiedlichen Abständen zum Rapsfeld der Ertrag, abhängig vom getesteten Volk, linear zurück geht. Bei 500m Abstand beträgt der Rückgang schon ca 20-40%. Extrapoliert auf 1,3 km wäre der Rückgang schon sehr beträchtlich.
    Grüße,
    Jogi

    Hallo Arno!
    Ich habe welche selber gebaut und nutze sie auch erfolgreich. Wie gesagt, es passen nur 4 Waben rein, aber als oberster HR sind sie toll nutzbar. Nach der Honigernte bilde ich darin noch späte Ableger, wenn ich noch welche brauche.
    Zum Bauen habe ich sehr altes Fichtenholz genommen, welches schon an einigen Stellen morsch zu werden begann. Es verzieht sich daher nicht mehr und ich habe es mit Leinöl und Pigmenten imprägniert. Mit einem vertikal geteilten normalem Boden kann man zwei Ableger nebeneinander überwintern. Allerdings habe ich auch halbgroße Böden für diese Halbzargen gebaut. Auch zur Aufnahme kleinerer Schwärme taugen sie gut.
    Auch wenn hier im Forum Ablegerkästen eher als Überflüssig empfunden werden, sind grade diese durch ihre Integrierbarbeit
    mit den normalen Zargen für meine Betriebsweise zur Zeit eine sinnvolle Ergänzung.
    Viele Grüße,
    Jogi


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    Mein Exemplar ist heute angekommen. Habe es durchgeschaut und bin vom ersten Eindruck, was die angesprochenen Möglichkeiten, die erklärenden Abbildungen, die Tipps, die Übersichtilichkeit und den Aufbau der Kapitel betrifft regelrecht begeistert!
    Die Qualität der Bindung und des Papiers ist ebenfalls hervorragend. Die Qualität der Fotos lässt öfter zu wünschen übrig, was wahrscheinlich daran liegt, dass viele alte Fotos älterer Auflagen verwendung fanden.
    Ein absoluter Kauftipp nach meiner Einschätzung, deren Hintergrund jedoch nicht an die meiner Vorredner hier heranreicht.
    Grüße, Jogi

    Ja, ich schließe mich meinen Vorrednern an. Jetzt erstmal nicht füttern, auch wenn die Temperatur grade den Eindruck macht, die Bienen würden locker sitzen und Futter aufnehmen können. Die Aufnahme wäre, wenn überhaupt nur sehr unwesentlich. Im Januar und Februar werden die Völker nur sehr wenig (2-4 kg) verbrauchen. Soviel haben deine wahrscheinlich drin. An den ersten warmen Märztagen kannst du nachfüttern. Entweder mit einem flachem Futterteigfladen, den du wiederholt über die Waben legst oder mit Sirup, dessen Zugang du nahe an die Bienen legst. So würd ich es machen. Wiegen ist dann gut, wenn du ziemlich genau weißt, was deine Bienen in den Zargen ohne Futter wiegen. Für einige Systeme gibt es da gute Angaben. Sonst ist es zu Fehlerbehaftet.
    Viel Erfolg!
    Jogi

    Hallo Pisolo,
    Auf dem Foto scheinen wirklich keine Varroa Milben zu sein. Lediglich bei den zwei ovalen "Krümeln" links unten bin ich mir nicht ganz sicher. Dann ist das Volk wohl nicht nur sehr stark, sondern auch pumperlgsund :wink:
    Grüße,
    Jogi



    Hallo Werner!
    Diese Methode funktioniert bei Wasser/Alkohol Destillation nicht, weil sich Alkohol aus Wasser nur bis zu einem Restalkoholgehalt von etwa 4% destillieren lässt. Danach verdampft es als sogenanntes Azeotrop und der Alkoholgehalt nimmt nicht weiter ab.
    Viele Grüße,
    Jogi

    Ich möchte nur noch mal ein kleines update geben zu dem Volk, welches im November noch ordentlich Drohnenflug zeigte. Da ich heute Oxalsäure geträufelt habe, wurde das Volk geöffnet und ich konnte einen Blick in die Traube werfen. Das Volk ist recht schwach im Vergleich zu den meisten anderen, sollte aber ausreichend stark sein um über den Winter zu kommen. Vom Verhalten her (sterzeln mit Stachel, Ruhe) scheinen sie Weiselrichtig zu sein. In der Traube sitzen aber insgesamt bestimmt über hundert oder noch mehr Drohnen. Sorgen mache ich mir jetzt eher weniger, eher bin ich neugierig, ob diese Drohnen im März wieder fliegen. Gibt es eine Art Winterdrohnen? Hätte ja fast Lust diese Drohnen zu markieren und zu schauen, ob ich sie im Sommer noch zufällig sehe. Aber solche arbeiten erspare ich dem Volk jetzt.
    Anbei noch zwei Bilder von diesem Volk.
    Grüße,
    Jogi
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    Hallo Remsi,
    Ausgedacht habe ich mir das ja auch nicht. Hier ein Zitat aus wetteronline.de


    "Die Windrichtung macht den kommenden Sturm jedoch noch weit gefährlicher als CHRISTIAN. Der Wind weht aus Nordwest und peitscht das Nordseewasser in die Deutsche Bucht hinein. Dazu kommt auch noch eine so genannte Springtide, eine besonders hohe Flut nach Neumond, die ausgerechnet in der Nacht zum Freitag auflaufen wird. Nach jetzigem Stand treffen Springtide und der Höhepunkt des Sturms genau zusammen, es droht daher eine schwere Sturmflut."


    Wenn die sich täuschen mit der Springflut ist ja gut, aber das glaube ich nicht.


    Viele Grüße,
    Jogi

    Hallo Ralph,
    Vom Wind in Hamburg droht ja auch nicht Gefahr. Das Problem ist, der Wind auf der Nordsee, der verbunden mit der äußerst ungünstigen Richtung das Wasser in die Deutsche Bucht und die Elbe hinauf drückt. Oder zumindest besteht die Gefahr dazu. Und das eben auch noch bei Springflut. Das ist schon eine brisante Konstellation. Der Wind in Hamburg, der in Boen durchaus auch 100 km/h erreichen kann ist dabei nicht das Wichtige. Ich wünsche allen da oben jedenfalls alles Gute!
    Grüße,
    Jogi