Beiträge von Formica

    Oh, danke! Dann ich ja den Sorgenmodus ausschalten :-D
    Dann hab ich es nur mit einer Genießerin zu tun, die sich gern mit Honig einschmiert um sich ablecken zu lassen?
    Was soll ich dazu sagen :lol:

    Hallo,
    Gelegentlich sieht man ja durch Räuberei oder andere Vorkommnisse Bienen, die durch den Haarverlust fast etwas schwarzsüchtig aussehen. Heute konnte ich jedoch eine Biene in einem meiner Völker entdecken, die sich auffällig von diesen Unterschied. Meine Frage ist nun, handelt es sich dabei um eine Schwarzsüchtige? Sie wirkte jedoch sehr fidel und unterschied sich in ihrem Verhalten nicht von ihren normalen Schwestern. Sie wirkte sehr gesund und auch nicht auffällig alt oder abgeflogen. Vielleicht kann mir ja jemand etwas zu dieser Biene sagen, ob sie Schwarzsüchtig ist oder eine andere Ursache in Frage kommt.
    Ich hänge mal ein paar Fotos an.
    Viele Grüße,
    Jogi

    Ich halte das Verschließen an einem milden Frühlingstag auch für gefährlich, trotz offenem Bodens.
    Eine Möglichkeit wäre, die Beute nach dem Verschließen dunkel und kühl zu stellen. Ähnlich wie man bei einem Anbrüter vorgeht. Dieser kann dann auch recht problemlos einen Tag verschlossen bleiben. Ein Anbrüter hat zwar weniger Bienen als ein Vollvolk, sitzt aber dafür sehr eng.
    Wichtig ist aber, dass du eine oder auch zwei Wasserwaben reinhängst und die Bienen in der verschlossenen Zeit nicht gestört werden.
    Aber gut finde ich es es auch nicht, so zu verfahren, höchstens bei bekannter Bienengiftallergie eines Anwesenden. Dann würd ich aber die Feier gar nicht dort machen.
    Bau doch lieber einen Windschutz oder so um die Beute, damit die Bienen hoch abfliegen und wenig Krabbler auf der Wiese sind. Wenns doch zu einem Stich kommt, na und? Bienen gehören zur Natur und Bienenstiche zum Leben.
    Viele Grüße und eine schöne Feier!
    Jogi

    Hallo!
    Ich hatte diese Woche auch schon recht viele Drohnen mit verkrüppelten Flügeln wie auf dem Bild zu sehen. Vor einer Woche hatten wir nachts -4 Grad. Die verkrüppelten Drohnen konnte ich erst danach beobachten. Hoffe daher auch auf Kälteschaden. Wundert mich nur, dass es nur Drohnen sind. Aber das liegt vielleicht daran, das der Drohnenrahmen am Rand des Brutnestes sitzt und daher die Kälte der Nacht am ehesten zu spüren bekommt. Der Milbenfall im Winter war nach OS Behandlung sehr gering (20-100 Milben).
    Grüße,
    Jogi




    Woran erkennt man es beim Öffnen? Nur an der Größe, weil Nachschaffungsköniginnen kleiner sind?
    Wie Jo schrieb, waren ja jetzt wohl doch die Weiselzellen zwischen Wabenmitte und Wabenrand gut verteilt.
    Ich vermute, dass das Volk wahrscheinlich schon schwärmen wollte. Jo hat das Volk vor zwei Wochen EINZARGIG bekommen.
    Wenn das ein ganz normales überwintertes Volk war, dann saß es vor zwei Wochen (da hatten viele von uns doch schon 2 BR + HR!) womöglich schon so eng, dass Schwarmstimmung aufkam. Die Erweiterungszarge konnte das nicht mehr stoppen.
    Aber sicher, theoretisch kann es auch anders gewesen sein, die Transporttheorie hat auch was für sich.
    Gruß, Jogi

    Hallo Jo,
    Ich denke was Bernhard und Marion meinten ist, dass dein Volk schwärmen wollte und es aktiv versucht hat. Die Beschnittene ist raus, konnte aber nicht fliegen, ist runtergefallen. Die Bienen werden lange dort rumgelungert haben und dann wieder frustriert in die Kiste zurück sein (ein paar Tote haben sie dabei zurück gelassen). Das allerdings konnte deine Königin nicht mehr und ist daher verendet.
    Grüße,
    Jogi

    Ich finde den Vorschlag doch gar nicht schlecht. Mein Kommentar war auch nicht negativ gemeint. Ich konnte nur nicht differenzierter darauf eingehen, da ich nicht weiß, ob eher Schimmel oder eher Gärung das Hauptproblem ist.
    Ich vermute Gärung, da beim Wabenhonig im Glas fast immer zumindest ein klein bisschen Honig aus den Zellen läuft, der dann Wasser zieht und Gärung ermöglicht. Und da würde eine Stickstoff- oder eine CO2 Atmosphäre wohl nicht helfen.

    Gegen Schimmel wird Stickstoff oder CO2 helfen, da Schimmelpilze aerob sind. Eine Gärung wird aber dadurch nicht beeinflusst.
    Gruß, Jogi

    Hallo Lena,


    Ein freund von mir hat letztes Jahr auch mit der Martinbeute zu imkern begonnen. Ich war schon ein paar mal bei ihm und habe sie mir angeschaut. Er ist genauso wie ich sehr begeistert von der Qualität dieser Beute. Er hat vier Stück und sie erfüllen meiner Ansicht nach alle Kriterien einer modernen Magazinbeute. Nur sind sie durch ihre solide und dickwandige Bauart nicht sehr leicht. Das ist ev. der einzige Nachteil. Er hat sie auch gebraucht bekommen und sie vor benutzung ordentlich ausgeflammt. Außerdem hat er irgendwo einen Produzenten aufgetrieben. Ich weiß aber nicht wo, werde aber mal fragen, falls du dich dafür entscheidest. Dort kostet eine Zarge allerdings 40€.
    Viele Grüße, Jogi

    Bereite grad bei leichtem Schneefall die Rähmchem vor und warte auf den Frühling. Dabei spiele ich die Imkergitarre. So habe ich die für mich genannt. Auf gut gespanntem Draht kann man ganz nette Töne hören. Mit Ösen funktioniert es besser. Macht Spaß.

    Habe eben mal mein Stockwaagenvolk (Carnica) nachgestellt. In 9 Tagen knapp 400g. Es scheint doch regional sehr unterschiedlich zu sein. Hier gabs zwar auch zwei, drei Flugtage, aber der Bruteinschlag scheint nicht so massiv zu sein, es ist hier halt doch deutlich kühler als am Rhein. Könnte es sein, dass die Stockwaage täuscht und die Gewichtszunahme durch die Brut (Wasser wurde ja schon eingetragen) über den wahren Futterverbrauch hinweg täuscht? Oder ist dieser Effekt zu dieser Jahreszeit eher vernachlässigbar?